Athos – Das letzte Exil

 

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Jim Baker machte sich in seinem griechischen Exil auf dem Weg ins Kloster Athos – einer frauenfreien Zone bis heute.

Sehr geehrte Hörerinnen und Hörer,

hier ist Jim Baker aus dem Exil in Griechenland. Vor einem guten Jahr sind wir aus Deutschland aufgebrochen, auf der Flucht vor Corona-Angst, Kriegsgerassel, Impfwahn und Debattenverengung.

Dass es in Griechenland nicht besser ist, war ja vorher schon klar – der Trick besteht unter anderem darin, dass ich hier von den täglichen Nachrichtenmeldungen nicht besonders viel verstehe, weil sich die Sprachkenntnisse in Grenzen halten. Man mag das für eine selbstbetrügerische Mogelpackung halten, aber es funktioniert ganz gut. Außerdem leben wir im Norden des Landes, unweit des heiligen Berges Athos – und das ist der Ort des definitiven, letzten Exils. Wenn gar nichts mehr geht, dann kann man hier noch auf ein letzten Rest menschenwürdigen Daseins hoffen. Oder?

Die Mönchsrepublik Athos gilt als wichtigstes Zentrum der orthodoxen Kirche

Hier befinden sich nicht nur die großen Mönchsgemeinschaften der griechischen Orthodoxie, sondern auch Klöster der russischen, bulgarischen, serbischen und anderer slawischer Nationalkirchen. Umstritten ist die Republik vor allem deshalb, weil Frauen keinen Zutritt haben. (Die Halbinsel wird auch als Garten der Gottesmutter bezeichnet, weil Maria der Legende nach einmal dort gewesen sein soll. Daher wird sie nun einzig und allein der obersten Heiligen der orthodoxen Kirche vorbehalten. Eine Erklärung, die man nicht unbedingt verstehen muss,) aber seit fast 1000 Jahren währt diese Tradition, gegen die auch die Europäische Union nichts auszurichten vermochte.

Männliche Pilger dürfen das Gebiet allerdings besuchen, offiziell maximal für drei Nächte.

Man muss sich rechtzeitig um ein Visum bemühen, um zum Athos zu kommen, von der kleinen Hafenstadt Oranopuli geht es mit einer Fähre zu einem der 20 Großklöster, die sich über die 336 Quadratmeter große Fläche verteilen, die besteht zum größten Teil aus unerschlossenem, unwegsamen Gelände.

In den Tagen nach dem orthodoxen Osterfest herrscht Hochbetrieb auf den Fähren und in den Klöstern. Gruppen osteuropäischer Pilger prägen das Bild, die Stimmung (auf dem Schiff) ist ausgelassen, die Vorfreude groß: die meisten Männer kommen hierher, weil sie gläubig sind, sie suchen Gottes Nähe. Die scheint umso größer, je weiter man sich von den weltlichen Dingen entfernt. Vater Abt Johannes hat viele Jahre auf dem Athos gelebt, er drückt das orthodoxe Anliegen so aus …

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3 Kommentare

  1. Och ist das aber tragisch. Dem unverstandenen Querdenker bleibt nur noch die Entsagung von allem Weltlichen. Sind da nicht Gleichgesinnte nach Paraguay ausgereist? Ja doch, aber es ging nicht wirklich gut aus:

    https://www.rnd.de/panorama/paraguay-fall-gescheiterter-impfauswanderer-aus-deutschland-irritiert-menschen-EYMH5FEOB5BYFMMXQHOYJUHEBQ.html

    Was ist mit denen, die in den Jahren zuvor schon ausgewandert sind, wegen dem drohenden Crash? Die sind noch über alle Weltgegenden verstreut. Und da fände der Querdenker sicher Gemeinsamkeiten: bei den Chemtrails, der flachen Erde, dem Crash und dem Great Reset und natürlich, dass man Israel nicht kritisieren darf. Das Auswandern wurde als äußerste Form des Protests deklariert. Sie ließen die Restdeutschen wissen, wie doof sie sind. Genauer gesagt: die Dööfsten von allen.

    Jetzt also dieses Kloster und so richtig freundlich ist schon der erste Eindruck nicht. Ja, das wird noch intensiver und man muss beichten und solche Sachen. Es kann schon sein, dass der Beichtvater dann sagt: Mein Sohn, Du hast geschwurbelt. Du musst Buße tun! Faste vierzig Tage.

    Kann passieren. Jim soll nicht sagen können, wir hätten ihn nicht gewarnt.

    1. So viele Salben an Diffamierung und das leere Geschwätz, das lässt vermuten den angefügten Podcast nicht angehört zu haben.
      Solche die links abbiegen deuten darauf hin, die Linke Politik in Verruf zu bringen, tauche ab U-Boot.

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