
Stromausfälle könnten zur neuen Normalität werden. Blackout-Experte Herbert Saurugg erklärt, warum das Stromnetz zunehmend fragil ist, wieso die eigentliche Krise erst nach dem Blackout beginnt – und weshalb einfache Vorsorge heute wichtiger ist denn je.
Roberto De Lapuente sprach mit dem Blackout- und Krisenvorsorgeexperten Herbert Saurugg.
De Lapuente: Nach dem Stromausfall von Berlin konnte man in den deutschen Presse recht häufig lesen, dass weitere solcher Ausfälle gar nicht so abwegig seien. Den unbedarften Bürger irritiert das, denn er ist Stabilität gewohnt. Ist das alles nur Panikmache oder tatsächlich das Szenario der Zukunft?
Saurugg: Wir sind durch die bisher sehr hohe Versorgungssicherheit verwöhnt und können uns Stromausfälle kaum noch vorstellen. Leider befinden wir uns mit der Energiewende in einer großen Transformation, die einige Unsicherheiten mit sich bringt. Ich rechne daher damit, dass es in Zukunft häufiger zu Problemen und Ausfällen kommen wird. Auch die Gefahr von erfolgreichen Cyberangriffen oder Sabotageakten nimmt leider zu. Daher empfehle ich, besser vorbereitet zu sein, für den Fall, dass es doch einmal nötig ist, statt böse überrascht zu werden.
De Lapuente: Sie befassen sich seit vielen Jahren mit Blackouts, sind Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge und haben eine Schrift herausgebracht, in der davon berichtet wird, wie das europäische Stromversorgungsnetz im Umbruch steckt. Was ändert sich denn da gerade?
Saurugg: Eigentlich sehr viel. Das Hauptproblem ist die Planlosigkeit, mit der dieser Umbau durchgeführt wird. Es wird an vielen Stellen gleichzeitig eingegriffen, ohne die potenziellen Nebenwirkungen zu berücksichtigen. Zusätzlich erhöht die zunehmende Anzahl von Akteuren und deren Vernetzung die Komplexität massiv, was ganz neue Herausforderungen mit sich bringt, auf die wir kaum vorbereitet sind. Hinzu kommen eine alternde Infrastruktur, zunehmend mehr Wetterextreme, ein Fachkräftemangel und nicht zuletzt auch verstärkt Cyber- und Sabotageangriffe auf kritische Infrastrukturen. Es gibt also eine Vielzahl möglicher Auslöseereignisse, die in einem zunehmend fragileren Stromversorgungssystem Kaskadeneffekte mit weitreichenden Ausfällen auslösen können.
»Jetzt erreichen wir den Punkt, an dem es teuer wird«
De Lapuente: Es ist also eine Gemengelage aus verschiedenen Faktoren. Einige davon könnte man in den Griff bekommen – zum Beispiel die alternde Infrastruktur. Warum bleiben hier Investitionen aus? Ist den politisch Verantwortlichen nicht klar, dass sie damit potenziell die Gesellschaft lahmlegen?
Saurugg: Die Infrastruktur wird privatwirtschaftlich betrieben. Zudem wurde uns immer vermittelt, dass der Strompreis durch die Marktliberalisierung günstiger geworden ist. Was man dabei jedoch nicht erwähnt hat, ist, dass dies auch dadurch erreicht wurde, dass Reserven und Redundanzen reduziert sowie erforderliche Investitionen in den Erhalt der Infrastruktur nicht getätigt wurden. Jetzt erreichen wir den anderen Punkt der Badewannenkurve, an dem das sehr teuer wird. Gleichzeitig müssen wir die Infrastrukturen aus- und umbauen.
De Lapuente: Der privatwirtschaftliche Aspekt erscheint mir sehr wichtig. Daher die Frage: Sollte die Stromversorgung in staatlichen Händen bleiben? Ist das eine Gewähr für mehr Stabilität?
Saurugg: Ich weiß nicht, ob dieser Schritt so einfach möglich wäre. Der Punkt ist auf jeden Fall, dass es Sinn machen würde, die Kerninfrastruktur – dazu zählt auf jeden Fall die Strominfrastruktur – nicht dem freien Markt zu überlassen, weil sich die Grundinteressen widersprechen. Vielleicht sollte der Staat einfach Kernaktionär sein, um die Effizienzvorteile eines privatwirtschaftlich geführten Unternehmens zu nutzen. Dann müsste er allerdings auch entsprechende Vorgaben machen. Wenn diese Vorgaben jedoch, wie es durchaus auch häufiger zu beobachten ist, darin bestehen, möglichst viele Mittel für den Steuertopf bereitzustellen, würde auch nicht viel gewonnen werden. Es geht also mehr um die richtige Governance.
De Lapuente: Sie sprechen von reduzierten Reserven und Redundanzen: Was bedeutet das genauer? Vielleicht haben Sie ein Beispiel?
Saurugg: Aus der Branche wird berichtet, dass es vor zehn bis 15 Jahren noch eine große Auswahl an Ersatzteilen auf Lager gab. Das wurde zwischenzeitlich größtenteils eingespart bzw. aufgebraucht und nicht nachbeschafft. Vor der Marktliberalisierung wurde bei Infrastrukturprojekten ein Reserveaufschlag eingeplant, um den erwarteten Bedarfszuwachs auch auf längere Sicht abdecken zu können. Auch diese Puffer sind mittlerweile größtenteils aufgebraucht, sodass es heute kaum noch freie Netzanschlusskapazitäten gibt. Das zeigt sich bei Anschlussbegehren für neue Erzeugungsanlagen oder Speicher, wo mit Wartezeiten von zehn Jahren oder mehr zu rechnen ist.
»Es kann nicht sein, dass funktionierende Kraftwerke gesprengt werden, bevor es einen gleichwertigen Ersatz gibt«
De Lapuente: Wir benötigen heute im Haushalt viel mehr Strom als noch vor 30 Jahren. Ist das kein Aspekt, der die Stromnetze zusätzlich belastet?
Saurugg: Natürlich spielt auch der Mehrverbrauch eine Rolle, wobei die Haushalte derzeit noch eine untergeordnete Rolle spielen. Das wird sich jedoch mit zunehmender E-Mobilität und dem Einsatz von Wärmepumpen ändern. Zum anderen sind die Ansprüche an Qualität und Verfügbarkeit gestiegen.
De Lapuente: Wem nutzt dieser Umbruch letztlich eigentlich?
Saurugg: Hoffentlich uns allen, wobei ich mir da momentan nicht ganz sicher bin. Ich denke, dass wir diese Transformation brauchen. Ich fordere jedoch eine systemische und ideologiefreie Vorgangsweise, die die physikalischen und systemischen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Es muss auch einen nachvollziehbaren Plan geben, der aufzeigt, wie man von A nach B kommen möchte und welche Zwischenschritte dazu erforderlich sind. Es kann nicht sein, dass funktionierende Kraftwerke gesprengt werden, bevor es einen gleichwertigen Ersatz gibt. Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es außerdem dezentrale Funktionseinheiten mit einem sektorübergreifenden Energiemanagement (»Energiezellensystem«) und einer übergeordneten Orchestrierung. Nur so wird die zunehmende Komplexität beherrschbar bleiben, es sei denn, wir ignorieren die Naturgesetze und Erkenntnisse der Evolution. Das könnte sich aber als gefährlicher Irrtum herausstellen.
De Lapuente: Wie meinen Sie das?
Saurugg: In der Evolution kommen nur diejenigen weiter, die kooperieren und sich anpassen können. Wenn wir uns durch unsere immer größer werdenden technischen Abhängigkeiten, die kaum Rückfallebenen bieten, überheben und es zu schweren Ausfällen kommt, bei denen die gesellschaftliche Durchhaltefähigkeit nicht wie in der Ukraine oder anderen Regionen gegeben ist, könnte sich diese Lebensform als Irrtum erweisen und ausscheiden – um es einmal ganz drastisch auszudrücken.
De Lapuente: In Berlin zeigte sich die ganze Hilflosigkeit der Betroffenen. Was empfiehlt Ihre Gesellschaft, um einen Blackout möglichst glimpflich ertragen zu können?
Saurugg: Eine einfache Vorsorge. Wir stellen dazu verschiedene Hilfestellungen bereit. Der wichtigste Schritt besteht darin, sich damit abzufinden, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, und sich Gedanken darüber zu machen, was ein solches Szenario für einen selbst oder die eigene Organisation bedeuten könnte. Ziel ist es, als Individuum die Folgen eines größeren Infrastruktur- und Versorgungsausfalls gut zu überstehen und die organisierte Hilfe zu entlasten. Dazu braucht es Wasservorräte für mehrere Tage, also mindestens einen 6er-Träger Mineralwasser pro Person. Außerdem sind Erste-Hilfe-Ausrüstung und Medikamente wichtig, um sich 14 Tage möglichst selbst versorgen zu können. Das Gleiche gilt für Lebensmittel: In der Regel reicht eine Klapp-Box voll pro Person, die sich auch in kleinen Wohnungen unterbringen lässt. Mit Taschenlampen, Müllsäcken als mögliche Nottoilette und etwas Bargeld hat man das Wichtigste beieinander.
»Die Probleme und die Dauer des Wiederanlaufs werden häufig unterschätzt«
De Lapuente: Soweit die materielle Ausstattung …
Saurugg: Organisatorisch geht es vor allem um die Vorbereitung der notwendigen Abläufe, um ein geordnetes Herunterfahren ohne Kommunikationsmöglichkeiten sicherzustellen. Außerdem sollte geklärt werden, welche Voraussetzungen nötig sind, um nach einem wirklichen Blackout möglichst rasch wieder hochfahren zu können. Denn das ist deutlich mehr als nur Strom. Gerade die Probleme und die Dauer des Wiederanlaufs werden nach wie vor häufig unterschätzt. Daher auch die vierzehntägige Eigenversorgungsfähigkeit. Wenn man all das hat, ist man schon recht gut aufgestellt.
De Lapuente: Was kommen denn bei einem Wiederanlauf noch für Aspekte hinzu, die man als Laie offenbar nicht mitdenkt?
Saurugg: Die generelle Erwartung ist, dass nach einem Stromausfall alles einfach wieder normal weitergeht. Das ist jedoch äußerst unwahrscheinlich. Es hängt natürlich sehr von der Dauer des Stromausfalls ab, wann sukzessive ein kaskadierender Kollaps der Infrastrukturen und Versorgungsketten beginnt. Es ist nicht ganz klar, ob dieser nach 12, 18 oder erst nach 24 Stunden beginnt. Sicher ist jedoch, dass ein Stromausfall von 48 bis 72 Stunden kaum noch beherrschbar ist, da dann nahezu alle notstromversorgten Einrichtungen ausfallen, sollte die Treibstoffnotversorgung nicht vorbereitet sein oder gelingen. Wenn das passiert, drohen schwere Hardwareschäden an IT-Systemen, wodurch die Wiederherstellung immer aufwendiger und schwieriger wird. Ohne eine ausreichende IT- und Telekommunikationsversorgung funktioniert keine Versorgung. Damit kommen wir sehr rasch in einen Teufelskreis, aus dem es immer schwieriger wird, zu entrinnen. Genau diese Phasen nach dem Stromausfall, die bis zur Normalisierung Wochen, Monate und länger dauern können, werden fast immer unterschätzt. Die eigentliche Krise beginnt also erst nach dem Stromausfall.
De Lapuente: Können Sie noch ein konkretes Beispiel geben? In der Abstraktion denke ich immer noch: Strom an – weiter geht’s …
Saurugg: Nein, eben nicht. Nach einem mehrstündigen Stromausfall, durch den die Kühlketten unterbrochen werden, müssen in Supermärkten enorme Mengen an Frischwaren entsorgt werden, sofern keine entsprechenden Vorbereitungen getroffen wurden. Es gibt jedoch keine Prozesse und Vorbereitungen, um mit dem großen Gleichzeitigkeitsfaktor bei der Entsorgung zurechtzukommen. Ähnliches droht auch bei gekühlten Medikamenten. Je nach Dauer des Stromausfalls ist auch mit einem Massentiersterben in der industrialisierten Tierhaltung zu rechnen. Je nach Jahres- und Erntezeit könnten auch Gemüse und Obst betroffen sein, wenn eine rasche Verarbeitung und Kühlung nicht möglich ist. Das hätte langfristige, massive Auswirkungen auf die Versorgung. Wenn, wie zu erwarten, in vielen Bereichen gleichzeitig Ausfälle oder Störungen auftreten, etwa bei Kühlmöbeln, IT-Infrastrukturen oder Gebäudeleittechnik, werden zunächst genügend Ersatzteile und Techniker benötigt, um die Schäden überhaupt beheben zu können. Hinzu kommt, dass wir viele Ketten mit sehr schwachen Gliedern haben, was zu weitreichenden Verzögerungen beim Wiederanlauf führen kann. Das Problem ist die hohe Unsicherheit darüber, was alles schiefgehen kann und was tatsächlich eintritt. Das Risiko aufgrund des sehr hohen Gleichzeitigkeitsfaktors ist auf jeden Fall enorm und wird häufig unterschätzt.
De Lapuente: Letztlich heißt das also, wir werden uns auch in den Gesellschaften des Westens an Stromabwesenheiten gewöhnen müssen. Ein Stück weit darf man das wohl auch als Destabilisierung der Gesellschaft sehen. Wird von der Politik die Versorgungssicherheit denn nicht als wesentlicher Aspekt der Sicherheitspolitik begriffen?
Saurugg: Ich fürchte, nein. Entweder ist der Ernst der Lage nicht wirklich bewusst, oder es werden nicht die richtigen Schlüsse bzw. Handlungen gezogen. Das liegt vielleicht auch daran, dass das Problem einfach zu groß und unvorstellbar ist. Selbst wenn wir es realisieren und zum Handeln beginnen, sind die Ursachen nicht binnen Wochen behoben. Das dauert Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Daher sind wir gut beraten, uns auf solche Szenarien einzustellen und vorzubereiten.
Mehr von Herbert Saurugg erfahren Sie auf seiner Website.
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Die rechtsradikale deutsche Nazi-Elite wollte einfach nur mal auschecken wie sich so Kriegszeiten – wo Stromausfälle an der Tagesordnung sein dürften – anfühlen und welche Implikationen das haben kann. Ich traue den Verbrecherrn in Staatsapparat, Politik, Mainstreammedien keinen einzigen Millimeter mehr über den Weg. Aus ihnen trieft das pure Böse. Sich nett zu verhalten kennen diese Leute überhaupt nicht.
Sie finanzieren Terroristen (IS), Nazis (Ukraine) (beides zusammen in Israel und über die NATO), zerstören das Recht, Treten Menschenrechte mit Füßen, verfolgen Menschen, die anderen Menschen helfen, solchen, die in der Ukraine vom Bombenterror der NATO betroffen sind, oder allgemein Menschen, die sich für Menschenrechte stark machen, den gemeinschaftlich vom Westen begangenen Genozid in Gaza kritisieren, sie versuchen mit Zensur und Gewalt ihre Deutungshoheit zu sichern, bei der sie sich als die Guten bezeichnen, die Widersacher (z.B. Russland, China, Iran), Opfer oder Kritiker ihrer Gewalt zu Tätern umdeklarieren. Ihre Gewalt ist überall ersichtlich und trotzdem versuchen sie den Menschen noch mit übelster Manipulation zu erzählen, dass sie die Guten seien. Sie sind das pure Böse. Warum sollten solche Leute nicht auch einen Stromausfall fabrizieren, der dann mehrere Tage anhält, um etwas zu testen, wovon die Bevölkerung nichts wissen soll, weil sie das „beunruhigen“ könnte?
Von weiteren Belästigungen dieser Art bitte ich abzusehen.
Sie müssen das ja nicht lesen.
Hier, dein 🐟
🚮
Auch der Geheimdienst eines Staates kann so einen Stromausfall fabrizieren um Geld zu erpressen. Der österreichische Innenminister hat in einem Interview vor Jahren einen solchen Dienst benannt, der Rechtradikale in Österreich zu Taten animierte um Geld zu erpressen, sogar den Safe des Innenministers hätten sie dafür ausgeraubt. Kurz danach waren die Berliner Staatsschützer beim österreichischen Innenminister um sich ausführlich über die Schandtaten dieses Dienstes und seiner Verbindungen zu Rechtsradikalen zu informieren. Es soll in Deutschland ähnliches passiert sein.
Ja, die „Grünen“- Nazis haben uns nicht nur ein vorher stabiles Stromnetz zerstört und ein ideologisch verblendetes Flatterstrom-Netz beschert, sie haben auch die Nazis in der Ukraine unterstützt und sind glühende Anhänger der NATO.
Ebenso machten sie sich gleichzeitig über „nazi-Spinner“ lustig, die als sog. Prepper genau das taten, was jetzt nicht nur Experten hier vorschlagen, sondern sogar mittlerweile die Bundesregierung – sich auf Blackouts vorbereiten. Vor 20 Jahren noch ein völlig undenkbares Szenario!
Da Deindustrialisieren auf dem Plan steht, dürfte denen es einfach egal sein.
Es geht hier um die letzten schnellen Profite bevor der Laden zusammenbricht.
Interessante Aussagen. Nicht nur, dass uns durch diese vollkommen verfehlte Energiepolitik das Geld massiv aus der Tasche gezogen wird, sollen wir nun auch noch dafür sorgen, dass wir bei Ausfällen durch die fehlende Versorgungssicherheit aufgrund des labilen Netzes und der fehlenden Geeignetheit der sogenannten alternativen Energien, gewappnet sind. Ich finde solche Aussagen als eine Frechheit. Es ist löngst an der Zeit, dieses absolut überteuerte, ungeeignete, ideologische und alles andere als nachhaltige und ökologische Projekt zu stoppen, sämtliche Fördermittel und Abgaben dafür zu streichen und zu einer tauglichen und bezahlbaren, ideologiefreien Energieversorgung zurückzukehren.
Recht anschaulich schon vor Zeiten beschrieben;
https://de.wikipedia.org/wiki/Blackout_%E2%80%93_Morgen_ist_es_zu_sp%C3%A4t
Es gab auch eine Fernsehserie dazu. Wesentlicher Unterschied zwischen Buch und Film: Im Buch waren die Terroristen Linksradikal, im Film waren sie Rechtsradikal.
Das ist Bullshit. DAS ist Ideologie: den Menschen einzureden, dass das völlig überteuert sei und ja gar nicht funktioniere. Es gab bisher noch keine neue Technologie, die gleich von Anfang an fehlerfrei und ohne Probleme funktioniert hat. Jede neue Technologie bringt erst einmal mitsich, dass man sie verstehen lernen, gegebenenfalls weitere Technologien entwickeln muss, um etwaige Nachteile auszugleichen
Und nun rate mal, warum Händler wie Aldi und Lidl ihre Dächer mit Solar eindecken? Das sind Kaufleute, die nicht dumm sind. Sie wissen, dass der daraus gewonnene Strom günstiger ist als ihn bei RWE und Co zu beziehen. Schau Dir mal ein Video von Nordwolle an, wo der Eigentümer über seine neue Solaranlage spricht. Er versteht überhaupt nicht, warum das nicht alle so machen, WEIL es viel günstiger ist. Die Armortisationszeiten sind mW wenige, maximal 10 Jahre.
@ Richard
„Es gab bisher noch keine neue Technologie, die gleich von Anfang an fehlerfrei und ohne Probleme funktioniert hat.“
Das stimmt. Aber keine andere Technologie musste 25 Jahre gepampert werden, mit solchen Ergebnissen.
Atomstrom wurde (und wird) massiv „gepampert“. Das fing mit Forschungsreaktoren und Kernforschungszentren an, um die „Zukunftstechnologie“ In der BRD auf Weltniveau zu bringen, ging dann weiter mit Projekten wie dem „Schnellen Brüter“, Kugelhaufenreaktor, einem atomar betriebenen Handelsschiff und der Wiederaufbereitung… dann folgte eine Betriebsphase, in der die AKWs den Energiekonzernen ordentlich Reibach bescherten. Dafür wurden die Betriebsrisiken vom Staat gedeckt – keine Versicherung will für einen GAU geradestehen – und die Endlagerung für die nächsten zigtausend Jahre geht faktisch ebenfalls auf unseren Deckel.
Die Kaufleute von Aldi und Lidl wissen vor allem, dass der Strompreis politisch bestimmt wird. Uns werden so tolle Märchen erzählt, dass der Strompreis einen Cent oder so beträgt. Aber in der Realität wird der Preis wird der Preis per Zwangsabnahme definiert. Was dazu führt, dass wir trotz angeblich superniedrigen Preisen von Solar- und Windstrom der Strompreis immer nur steigt.
Don´t change a running system! Alles andere ist ideologischer bullshit hoch 10.
Was Experimente betrifft: Das einzige Experiment, das mich wirklich interessieren würde, wäre, ob sich Politiker zur Erzeugung von Biogas eignen…..
mit der heißen Luft, die die absondern, kannst du die Kraftwerksturbinen direkt antreiben. Kompostieren kannst du sie dann ja immer noch, wenn du meinst.
Angesichts dieser Erkenntnis ist es dann herzlich dumm, bewährte und funktionierende Technik zu entsorgen, bevor alle ggf. weiteren Technologien entwickelt sind und die neue Technoligie in ihrer Gesamtheit genauso zuverlässig funktioniert wie die alte.
@ Richard: Aldi, Liddel u. Co. bieten mit ihren Märkten große Dachflächen. Damit
können sie , wie auch Landwirte mit großen Scheunen, sehr hohe Zuschüsse abgreifen
und steurliche Vorteile und Abschreibungen geltend machen. An der Stromerzeugung
verdienen sie wenig.
Ergänzend zu meinem vorherigen Kommentar… Ich stimme Dir jedoch zu, dass es nicht sein kann, dass das, was eine moderne Gesellschaft der Arbeitsteilung ausmacht, aufgekündigt wird, wie das im Neoliberalismus üblich ist, wo nur noch aus der Substanz gelebt wird, Investitionen ausbleiben und dafür dann die Allgemeinheit irgendwann teuer zur Kasse gebeten wird, um die Schäden dieser kurzsichtigen Politik zu kompensieren. Das ist einfach auch vollkommen ineffizient so zu agieren. Deswegen gibt es ja die Arbeitsteilung.
Nun ja, das neoliberale wirtschaftliche Weltbild von der Heiligkeit des Marktes zerbricht und der Westen steht vor chaotischen Zeiten.
In der gelenkten Marktwirtschaft Chinas ist die Stromversorgung überwiegend in staatlicher Hand. Das ist doch besser! Ihr könnt Euch selbst bei DeepSeek und den US-Konkurrenten ChatGPT informieren. Die berichten dieselben Fakten.
Fazit: selber schuld an den deutschen Schlamassel!
Die westliche Welt ist im Niedergang. Wir leben in einer Abstiegsgesellschaft. Ertragt dies in christlicher Demut denn ihr habt 500 Jahre von der Ausbeutung der Mehrheit der Menschheit gut gelebt. Jetzt müßt ihr die Rechnung bezahlen, auch mit Stromausfällen, die Kuba durch US-Sanktionen schon lange kennt.
Der Westen hat durch eine arrogante Außenpolitik Russland in den Ukrainekrieg getrieben. Jetzt hat Putin Kiew in die Dunkelheit geschossen. Damit das Licht in Berlin ausgeht, dazu aber wird Putin gar nicht gebraucht, das kann Berlin alleine!
Die gesellschaftstragenden Infrastrukturen gehören in staatliche Hand, das kann man auch sehr gut auch an der Bahn erkennen, die von Jahr zu Jahr schlechter und unzuverlässiger wird. Auch Strom- und Wasserversorgung sollten mindestens unter staatlicher Aufsicht, mit Kontrollregularien, sein. Wir haben uns bereits mit der total „freien“ Marktwirtschaft, die lobbygesteuert ist, ins Hintertreffen gegenüber China und anderen Nationen katapultiert, was nicht mehr aufgeholt werden kann. Um so wichtiger wäre es, noch zu retten, was zu retten ist, und das wäre nun mal Energie und Verkehr, eventuell auch Änderungen im Bildungssystem. Aber leider haben sich Kräfte, denen man früher einmal zugetraut hat, eine vernünftige Balance zwischen Profit und Sicherheit zu realisieren, voll auf die Seite des Kapitals geschlagen, das sind insbesondere die SPD, die Grünen und die Linken. Etwas mehr Mindestlohn hilft uns allen nicht, es müssen grundsätzliche Änderungen her, natürlich auch in der Außenpolitik, aber das ist hier nicht das Thema. Eine Wirkung auf Andere erzielt man in der Regel nur, wenn man den eigenen Verantwortungsbereich in Ordnung hat, und das ist in Deutschland nicht mehr gegeben, in keinem Bereich. Daß die Energiesicherheit eine grundlegende Voraussetzung für das Funktionieren einer Gesellschaft ist, dürfte sogar Grundschülern bewusst sein, die Handelnden ignorieren das. Es ist bei allem Verständnis für die Probleme nicht nachvollziehbar, dass es tagelange Stromausfälle gibt. Ja, es wurde eine Kabelbrücke in Berlin zerstört. Aber von den auch gesellschaftlichen Ursachen mal abgesehen, gibt es im angeblich hochentwickelten Deutschland keine herumstehenden Kabelrollen mehr, mit denen man im Notfall den Strom vor Ort bringen könnte? Eigentlich lachen da die Hühner, und der Mensch greift sich an den Kopf. Aber ja, der Rest des Verstandes wird nun ins Militär gesteckt, damit wir auch morgen noch sämtliche Möglichkeiten für das Überleben faschistischer Regimes verpulvern und diese dann, wie im Falle des teuer gekauften Arrow 3, dann auch noch bestimmen, wann es gegen wen zum Einsatz kommen kann. Da ist eine gewaltige Portion Dummheit dabei, Humanität spielt ja eh keine Rolle mehr.
„Das Wichtigste ist, sich damit abzufinden. dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt“
Das ist dummes Geschwätz. Ich kann mich nicht erinnern ,dass es in den 70er 80er oder 90er Jahren Sorgen um Stromausfälle gegeben hat. Da wird dem dummen Michel wieder eingebläut wie er auf diese furchtbaren Bedrohungen zu reagieren hat womit man ganz dezent von den Vollidioten ablenkt die dieses Desaster verbrochen haben. Nicht wie man damit umgeht, wie man das wieder auf die Reihe bekommt muss geklärt werden. und zu aller erst müssen diese ganzen unfähigen ,korrupten Politschranzen zum Teufel gejagt werden.
Dass die Bevölkerung in D sich an Stromausfälle „gewöhnen “ muss, Opfer bringen muss, als Folge der verantwortungslosen “ grünen“ Energiepolitik, an der sich bestimmte Kreise bereichern, ist eine Aussage, die an Unverschämtheit, nicht mehr zu überbieten ist. Es erstaunt mich, dass die grosse ( eingeschüchterte? ) Mehrheit, in D dies hinnimmt. Grüße aus Spanien, wo auch sehr viel schief läuft.
Jepp 👍
Privatisierungen führen immer zu Verteuerungen.
Wie schon mehrfach erwähnt ist der kapitalistische Verwertungsprozess wieder mal an einem Punkt angelangt wo der Mehrwert nicht mehr erbracht werden kann und es deswegen ungeachtet der Folgen nur noch schnelle Profite durchgeführt werden können.
Das diese Stromexperte anscheinend keine Ahnung von Ökonomie hat ist ebenfalls bezeichnend.
Saurugg war schon immer mit der These unterwegs, dass die Erneuerbaren für Stromausfälle verantwortlich sein werden. Er hat eben einen gewissen Hintergrund. Hier bleibt er merkwürdig unkonkret und das aus gutem Grunde.
Was er uns da empfehlen will, sind Atom- und Kohlekraftwerke. Dino-Technik, die in die Knie geht, wenn die Last zunimmt. Was dann fürchterliche Oberwellen auf dem Netz macht, sodass man auch bei kleinen Abweichungen das Kraftwerk abschalten muss. Hingegen Erneuerbare gehen nicht in die Knie, die liefern unabhängig von der Last immer 50 Hertz. Außerdem sind sie mühelos schwarzstartfähig, die Dino-Technik hingegen nicht.
Nun war die Energiewende ursprünglich als lokales Konzept gedacht, was kurze Leitungen bedeutet hätte. Das ist erstens billig und kaum anfällig gegen Cyberangriffe. Ein Konzept, das aufging. Die Bürgerwindparks schossen nur so aus dem Boden. Aber das rief natürklich die Bremser auf den Plan, die diese Windparks erschwerten bzw. unmöglich machten. Wir haben im Jahr 2017 einen Einbruch des Ausbaus von Windanlagen um zwei Drittel. Wobei ein EU- und ein deutsches Gesetz zusammen wirkten. Jetzt muss man unendliche Leitungen von Nord nach Süd legen, ins CSU-Bayern, wo der Ausbau durch 10H nochmals erschwert wurde. Kaum besser im grün regierten BaWü. Das ist natürlich teuer und anfällig.
Hinzu kommen diese Leitungsbauer, die letztlich Pyramiden bauen können und das wird alles bezahlt. Überdies versuchen sie, auch ohne Pyramiden abzusahnen. Ja, verstaatlichen. Da hat er recht.
“ erneuerbare gehen nicht in die Knie…“ Komisch, meine Voltaikanlage geht jeden Tag nach Sonnenuntergang in die Knie, die benachbarten Windmühlen bei Windstille ebenfalls. “ Mühelos Schwarzstartfähig“, jetzt wirds lustig, diese Fähigkeit ist bei Solaranlagen fast unmöglich, bei Windrädern dürfte der synchronisierte Schwarzstart von z. b. 5000 Anlagen ebenfalls Probleme bereiten. Wirklich gut Schwarzstartfähig sind vor allem die Turbinen der Wasserkraftwerke. Bei schlagartig nachlassender Sonnenschein haben die Experten alle Hände voll zu tun, die 50 Hertz im Netz aufrecht zu erhalten. Diese Eingriffe gehen jährlich mittlerweile in die tausende und werden immer komplizierter. Möglich ist der Ausgleich übrigens nur mit der NOCH vorhandenen “ Dinotechnik“.
Vor zehn Jahren war das vielleicht noch richtig. Aber inzwischen haben wir diese sehr billigen Batteriespeicher.
„Die Schlüsseltechnologie für den Schwarstart in einem erneuerbaren Energiesystem sind netzbildende Wechselrichter, die heute fast immer in großen Batteriespeichern verbaut sind.“ meint DeepSeek.
Ein Bürgerwindpark könnte das mühelos leisten. Wenn er nicht per Gesetz verunmöglicht worden wäre.
Wo denn?
Es geht nur mit grundlastfähigen Kraftwerken, genau.
Hätte man seine ideologisch verursachte Verblendung nicht für die Stabilität der Stromnetze wichtigen Kraftwerke einfach ausgeschaltet und gesprengt, hätten wir auch die zunehmende Gefahr von Blackouts nicht.
Schwerste Fehler in der Politik der letzten 20 Jahre werden mal wieder versucht, auf den Bürger abzuwälzen. Selbst schuld, wenn man nicht genug Vorräte zuhause gebunkert hat für die physikalischen Konsequenzen völlig verblödeter Polit-Deppen.
Nein, ist politisch gewollt. Genauso wie die Deindustrialisierung Europas.
@ Artur_C
„Hingegen Erneuerbare gehen nicht in die Knie, die liefern unabhängig von der Last immer 50 Hertz. “
Klar doch, als „grid-follower“. Und wem folgen sie?
Das Erste was ich mache, wenn die Revolution durch ist, ist die Windräder entsorgen und die Mobilfunkmasten abmontieren, damit endlich wieder Ruhe herrscht.
Schuster Artur, bleib‘ bei Deinen Leisten!
Ein Staat der grundlegende Infrastuktur in private gewinnorientierte Hände legt, hat seine grundlegenste Existenzberechtigng verloren. Strom, Trinkwasser, Abwasser, Straßen, Schiene, Kommunikation und natürlich Gesundheit sind das.
So ist es!
Das liberale, bürgerliche Gesellschaftsmodell hat offensichtlich seinen Zenith überschritten.
Die Wurzeln des Neo-Liberalismus:
https://www.infosperber.ch/politik/welt/die-usa-und-israel-verstehen-die-philosophin-ayn-rand-lesen/
Rischtisch 👍
Normalerweise kamen bei solchen Beiträgen empörte Hinweise auf Sozialismus.
Komisch, dass die nun ausbleiben.
Der Knackpunkt ist, daß dieser Stromausfall längerer Dauer, sofern er nicht gerade von Terroristen verursacht wird, auch genau dann kommt, wenn man ihn am wenigsten brauchen kann, nämlich nicht bei flauschigen 25 Grad im Schatten, sondern bei -15. Und wenn dann bereits vorher eine Woche strenger Frost war, steckt die Kälte schon so tief im Mauerwerk, daß die Wohnungen im Handumdrehen unter Null auskühlen und reihenweise Wasserleitung platzen, die keiner in aller Eile noch schnell abgelassen hat (man denkt ja immer, der Strom würde schon bald wieder kommen). Dann hat man erhebliche Schäden am Inventar, möglicherweise sogar an der Bausubstanz.
Hinzu kommt auch bei den Tips zum Bevorraten mit Lebensmitteln, daß man sich überlegen sollte, daß gerade Menschen in der Stadt ohne Strom vielfach überhaupt keine Möglichkeit mehr haben, irgendwas warm zu machen oder gar zu kochen.
Danke für das Aussagekräftige Bild,
es zeigt nämlich ein Cyberangriff🕯️auf die Energieversorgung 🔦 wobei das Opfer, dem Täter auch noch die Waffen freiwillig zur Verfügung stellt.
Germany Plonk : https://www.telepolis.de/article/Steht-Deutschland-still-wenn-Trump-den-Stecker-zieht-11152374.html
Ich lese erstaunt, das immer mehr Leute erkennen, die Infrastruktur gehört in staatliche Hand. In der alten BRD war das teilweise auch der Fall, in der DDR sowieso. Dann kamen die neoliberalen Privatisierungen und selbst die Berliner Regierungslinke fand das gut. Dabei wußtet ihr doch, das dies Scheiße ist, habt Euch nur nicht getraut dies laut und deutlich zu sagen. Jetzt müßt ihr mit den Schlamassel leben. Selber schuld!
Und Klimaschutz kann man nicht mit der Brechstange erzwingen, wie es die Grünen versucht haben. Klimaschutz ist ein weltweites Projekt und kleine Länder wie die BRD müssen mit großen Ländern wie China zusammenarbeiten. Das wollen die Dummköpfe hier aber nicht und den Klimaschutz wird wohl das große China auch ohne die kleine BRD realisieren und die Erde wird sich weiter drehen…
Klima kann man nicht schützen. Das zum einen. Man kann die Einflüsse des Menschen auf seine Umwelt reduzieren. Indem weniger unsinniges produziert und konsumiert wird, Geräte wieder längere Lebensdauern haben, was den Ressourcenverbrauch senkt. Lange Transportwege vermieden werden. Lebensmittel nicht verschwendet werden. Wälder nicht mehr abgeholzt werden… All das senkt den Einfluss. Es senkt den Ressourcenverbrauch und es steigert die Qualität der Umwelt und letztlich wird es den Klimawandel verändern. Inwieweit der nicht eh stattgefunden hätte, ist auch noch zu klären. Denn die Jahre in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren als „Kleine Eiszeit“ bekannt. Die als Referenz zu nehmen, hieße, den damaligen Zustand als Referenz oder gar Ziel zu definieren. Damals wanderten viele wegen der schlechten Bedingungen nach Amerika aus. Wollen wir das heute wieder?
Danke, sehr nachvollziehbar Ihre Einlassungen.
Warum wir sog. „kleinen Leute“ nichts zu melden haben:
„Linke Elitisten und Rechte Elitisten, die Paternalistische Herrschaft und Bevormundung bejahen“
https://www.youtube.com/watch?v=6Qn4IJQ7Xqs
Fein 👍
Die Infrastruktur IST in staatlicher Hand. Der Staat hat entschieden, Kraftwerke zu vernichten und dort Spreng-Shows zu veranstalten. Der Staat hat das ganze Volk angefüttert mit Solareinspeisungen usw., um Akzeptanz für seine Politik zu schaffen. Alles ist in staatlicher Hand. Die gesetzlichen Grundlagen für eine enorme Bedarfserhöhung von Elektroenergie für den Verkehr und Heizzwecke, Erhöhung der Verbraucherzahl durch Masseneinschleppung uvm. kommen aus staatlicher Hand. Auch die Senkung des Energiebedarfs durch Deindustrialisierung reguliert der Staat. Der Staat hat in Energiefragen das Heft fest in der Hand. Das ist so, leider.
Das ist ja Quatsch. Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Strominfrastruktur, Bahn, Autobahnen, Wasserversorgung etc. alles wird privatisiert.
Denk lieber nochmal nach. Schulen als nicht staatlich darzustellen, geht wirklich an der knallharten Realität vorbei. Dort hat der Staat den vollen Zugriff auf unsere Kleinen, ob sie nun Walldorf, evangelisch oder sonstwie heißen mögen. Universiäten noch schlimmer. Gehalt nach Bundesangestelltentarif bzw. ÖD, alles komplett staatlich. Mit Beispielen Bahn und Autobahn machst Du Dich lächerlich. Entscheidend ist, wem das Netz gehört und das sind nicht die „Privat“[Industrie]bahnbetreiber. Selbst im hinterletzten Abwasserzweckverband ist per Satzung immer der Bürgermeister im Aufsichtsrat bzw. Vorsitzender. Flughafengesellschaften kommen als GmbHs und AGs daher und die Gesellschafter sind Bund, Länder, Gemeinden. Überlege, bevor Du so einen Beitrag absendest.
@ Naomi
Klimaschutz ist ein Geschäftsmodell zur Vermögens-„Transformation“.
Zitat:
„Ich lese erstaunt, das immer mehr Leute erkennen, die Infrastruktur gehört in staatliche Hand.“
Nanu, Sahra Wagenknecht wird doch nicht etwa recht gehabt haben?
Zitat:
„Dann kamen die neoliberalen Privatisierungen und selbst die Berliner Regierungslinke fand das gut. Dabei wußtet ihr doch, das dies Scheiße ist, habt Euch nur nicht getraut dies laut und deutlich zu sagen.“
Ich wünschte, es wäre so gewesen. Leider waren die Medien – gerade auch die öffentlich-rechtlichen – sehr erfolgreich darin, den Menschen diesen neoliberalen Scheiß vom „Markt kann es besser“ als Erfolgsmodell einzutrichtern. So wie heute mit Heuchelei und Doppelmoral wurde und wird verschleiert, dass es immer nur um Interessen geht. Und seit wann hat „der Markt“ die Interessen der Bevölkerungsmehrheit im Sinn?
Es ist ja nicht so, dass der Strom zeitweise weg wäre… er kommt nur nicht mehr aus der Steckdose.
@ Zebraherz
Ich habe einen Generador, dann kommt er Trotzdem aus der Steckdose 😉
Das mit der „Badewannenkurve“ habe ich nicht verstanden…
Hieße das nicht, daß der Strom durch die Privatisierung irgendwann billiger geworden sein müßte? Ich kann mich nicht erinnern, daß das mal passiert wäre.
Er meint wahrscheinlich die Kostenkurve. Am Anfang von Privatisierung gibt es Einspareffekte. Ist dann die Substanz verbraucht, dann steigen die Kosten wieder.
Die Gewinne sind längst über das Großkapital abgeführt.
Der „green deal“ leitet an der Planlosigkeit, dass ist offensichtlich. Das hat ja nicht mal die DDR fertig gebracht, dass zu einem festgelegten Datum ein Wunschziel verkündet wurde, ohne die Schritte dahin zu planen. Die erfolgreichsten Projekte aus dem letzten Jahrhundert, wie die Apollo Mondlandung, die industrielle Entwicklung der ostasiatischen Tigerstaaten sind einer strikten behördlichen Planung zu verdanken.
Die Energiewende, hätte durch eine Fachbehörde geplant und kontrolliert werden müssen. Die marktwirtschaftlichen Instrumente Subventionen und Prämien, sind wichtig, aber reichen zur Durchsetzung des Zieles nicht aus.
Die Abschaltung der AKW und die Sprengung von Kühltürmen dient eher dem guten Gefühl von Jürgen Trittin als der Energiesicherheit. Welche Folgen haben eigentlich die Lügen vom „Eisesser Jürgen Trittin“, für diesen?
Die Apollo Landung ist einzig den Effektkünsten Hollywuts zu verdanken!!
Ja, das sehe ich auch mittlerweile so. 👍
Dass der Stromverbrauch der Privathaushalte noch unerheblich ist, liegt an der Tatsache, dass noch die wenigsten Wärmepumpen haben und ihr E-Auto an der privaten Wallbox laden. Das wird sich radikal ändern. Die Folge: Der private Stromverbrauch wird sich um Faktor 3 bis 4 oder gar mehr erhöhen. Wenn dann gleichzeitig die Gaskraftwerke und Kohlekraftwerken abgebaut werden … Dann braucht es keine Terrorakte, dann reicht eine längere Dunkelflaute und insbesondere ein extrem kalter Winter. Denn dann ist die Effizienz der Wärmepumpen wegen der notwendigen Enteisung der Wärmepumpen nicht mehr bei Faktor 3, sondern bestenfalls bei 1,5 und dann steigt rasant der tägliche Strombedarf.
Wärmepumpen sind verkappte Stromheizungen. Und im Gegensatz zu den Nachtspeicheröfen der 1960er-Jahren auch noch extrem anfällig, schon alleine aufgrund der Vielzahl der Komponenten – von der sinkenden Kompetenz der Fachkräfte ganz zu Schweigen. (oder glaubt jemand, der Fachkräftemangel bliebe ohne Folgen außer dass man auf den Handwerker länger wartet?)
Ganz so einfach ist das nicht.
Klimageräte und was anders sind die Wärmepumpen nicht, können schon was bringen.
Nur sollte man für die wirklich niedrigen Temperaturen noch eine richtige Heizung im Haus haben.
Besser ist eigentlich parallel zur klassischen Heizung einfach gute Klimageräte einzubauen und die alte Anlage zu behalten. Eventuell ist ein Brennerwechsel noch sinnvoll.
Damit kann man im Sommer auch noch gut kühlen und generell entfeuchten. Sehr angenehm.
Dazu ist die Installation billiger und kann bei einer Reihe von Geräten inzwischen vollkommen unabhängig von Handwerkern vorgenommen werden. Dazu kommt, man kann das Schrittweise machen.
Also die Kosten verteilen. Auch ist der Austausch bei Defekten günstiger und vermutlich schneller.
Die Stilllegung solch einer Anlage ist unkompliziert, was bei einem Defekt oder Stromausfall nicht unwichtig sein kann.
Der Knackpunkt sind die enormen Strompreise, die es einfach unwirtschaftlich machen bei sehr niedrigen Temperaturen sowas als alleinige Heizung zu verwenden. Also wenn das Ding zum Durchlauferhitzer oder bei Klimageräten (je nach Modell) eher zum Raumlufterhitzer wird.
Die Kosten für das abtauen des Kompressors (modelabhängig) sollte man auch berücksichtigen.
Überall wo Wärmepumpen ohne massive Förderung erfolgreich sind, ist der Strompreis sehr günstig und die Geräte viel preiswerter. Wir haben uns Klimageräte (Splitgeräte) aus Polen besorgt (für den Gesamtpreis hätte man in Deutschland nicht mal die Wärmepumpe bekommen) und auf jedwede Förderung verzichtet. War dennoch preiswerter als Angebote mit Förderung von hier.
Für den Extremfall haben wir einen Stromerzeuger (asynchron sehr wichtig, mit Heizöl kann man einfach die Heizöltanks mitbenutzen) der die Restwärme in die alte Heizung (Warmwasser) mit einspeist auch andere Geräte mit betreiben kann. Eine Solarthermische Anlage hatte ich schon vor Jahrzehnten eingebaut.
Erstaunlicherweise funktioniert dieser Mischmasch reibungslos.
Die Gesamtbetriebskosten sind erkennbar niedriger als vorher.
Unabhängig von denn obigen Ausführungen würde ich jedem raten noch irgendwas für Festbrennstoffe parat zu haben. Weil, das funktioniert immer.
Du solltest darum bitten, diesen Beitrag zu löschen.
@ Peter: Als Kälteanlagenbauer und Techniker kann ich ihren Kommentar nur als
recht verwirrend bezeichen. Günstige Klimageräte aus Polen sind kaum für Heizzwecke
geeignet. Es fehlt ihnen eine zweite Flüssigkeitsleitung und ein Konverter. Wiso und wie
wollen Sie den Kompressor abtauen?? Entweder muß man den Verdampfer abtauen,
oder bei teuren Anlagen im Umkehrbetrieb, den draußen stehenden Verflüssiger, der
im Wärmebetrieb zum Verdampfer wird. Wenn Sie einen Dieselgenerator haben der
mit Heizöl betrieben werden kann, hätten Sie für den Anschaffungspreis auch eine
komplette Wärmepumpe bekommen.
Un ich sach noch: löschen!
Wäre wohl besser gewesen……
Ich war ein Vierteljahr Jahr in Japan und kann deshalb aus eigener Erfahrung zum heizen mit Klimageräten, die dort normal sind, in schlecht gedämmten Häusern sagen.
Bis acht Grad Minus geht das. Danach wird es merklich frisch.
Ich hätte da gerne noch eine Ölheizung gehabt.
Peters Aussagen sind nach meinen Erfahrungen kein vollkommener Blödsinn.
Der wird einfach die alte Ölheizung anwerfen wenn es zu kalt wird.
In der Übergangszeit funktionieren die Klimageräte als Heizung gut.
Eine kleine Internetrecherche hat mir noch folgende Seiten gebracht
https://www.akkudoktor.net/
https://www.youtube.com/@akkudoktor
Der erzählt auf seiner Youtube Seite eigentlich genau das Selbe.
Wärmepumpen zu teuer, Klimageräte super zum heizen, viel billiger hat man Ahnung, ist handwerklich begabt und Beziehung noch viel billiger.
Nur das der keine Ölheizung mit Dieselgenerator, die Preppervariante, sondern Photovoltaik und Riesenakku, die Hippstervariante, hat.
Macht einen kompetenten Eindruck.
Schmunzel, Heizöl ist nichts anderes als eingefärbter Diesel.
Ist deshalb auch eine Ordnungswiderigkeit den ins Auto zu füllen.
Im ländlichen Raum eine allseits bekannte Tatsache.
2x Panasonic Multisplit. Knapp 4000 € mit vier Innengeräten pro Anlage. Auf zwei Jahre verteilt eingebaut. Funktioniert super.
Installation war einfach und mit Eigenleistung preiswert, die Wartung ist das auch.
Kann ich nur empfehlen. Nur Geräuschsensitive haben eventuell ein Problem mit dem ständigen Hintergrundsurren.
Die Angebote für Wärmepumpenheizungen lagen bei 40 bis 60 tausend.
Heizöl funktioniert in Dieselgeneratoren. Da stationär betrieben auch erlaubt.
@Aquamarin
Denn Akkudoc kannte ich noch nicht. Vielleicht baue ich mir noch eine Solaranlage dazu.
@ Gunther
„Wenn dann gleichzeitig die Gaskraftwerke und Kohlekraftwerken abgebaut werden … Dann braucht es keine Terrorakte, …“
Nein, denn die Zertrümmerung der Energieversorgung ist der Terrorakt. In der Ukraine besorgt das Russland, in der brd die „Erneuerbaren“.
„… Infrastruktur…privatwirtschaftlich… Marktliberalisierung… (Der Anfang vom Ende. Der Markt reguliert sich selbst. Der Staat sollte sich aus allem raushalten)…erforderliche Investitionen in den Erhalt der Infrastruktur … (Die darf der Staat dann doch übernehmen)…keine hundertprozentige Sicherheit gibt…(Das gab es nie und wird es auch nie geben.Trotzdem wird uns eine solche immer wieder suggeriert. Beispiel selbstfahrende Autos.)
…Vielleicht sollte der Staat einfach Kernaktionär sein… zunehmende Anzahl von Akteuren… (Der Staat bezahlt die Verluste der Aktionäre. Darin sieht er wohl seine Kernaufgabe.)… Dazu braucht es Wasservorräte … (Und ein hochgerüstetes Militär, um diese zu verteidigen.) … verstärkt Cyber- und Sabotageangriffe…(Deshalb auch immer schön Bargeld mitnehmen. Cash doesn‘t Crash.) … In der Evolution kommen nur diejenigen weiter, die kooperieren und sich anpassen können…(Ach so. Wie gut das es doch die Evolution gibt. Das hören die Aktionäre gern. Wie wäre es stattdessen mal mit Denken. Denken heißt nämlich immer auch Vorausdenken.)
Herr Saurugg hört sich an, wie jemand, der uns rät, uns einen privaten Atombunker anzulegen, um uns vor einem bevorstehenden Atomkrieg zu schützen.
„sollte der Staat einfach Kernaktionär sein, um die Effizienzvorteile eines privatwirtschaftlich geführten Unternehmens zu nutzen. “
Was für ein Gerede. Die „Effizienzvorteile“ der privatwirtschaftlich geführten Unternehmen wie die DB etwa?
Der Mann lebt doch in einer Irrealitätsblase.
Oder die „zunehmend mehr Wetterextreme“. Das Problem das wir haben liegt vor allen Dingen darin, dass immer mehr Personen vollständig von den Wahnbildern der PR erfasst sind anstatt realistisch zu sehen.
Es gibt genau dieses eine Problem: Verblendung durch ideologisierte und Partikularinteressen-geleitete Falscherzählungen über die Welt. Alles andere ist nur die erwartbare Folge davon.
„Es kann nicht sein, dass funktionierende Kraftwerke gesprengt werden, “ wie zB das modernste und effizientes Kohlekraftwerk Europas in Hamburg, das nicht einmal 6 Jahre am Netz war? Und jetzt wird dort ein Wolkenkuckucksheim-Wasserstoff-Elektrolyseur hingesetzt. Das ist Irrsinn, ja.
Was meint er denn damit: „bei denen die gesellschaftliche Durchhaltefähigkeit nicht wie in der Ukraine oder anderen Regionen gegeben ist,“? Die Ukraine als Vorbild, Hort der Stärke, Faschisten voran?
Sehr durchwachsener Mehrwert, dieser Artikel. Auf solcherart „Experten“ kann man getrost verzichten. Jeder Prepper weiß da besser Bescheid. Das gehört auch zum Problem: dass es immer mehr „Experten“ ohne Ahnung gibt. Wie auch hier wieder durchscheint: die Haltung zählt, die Haltung macht den „Experten“. (Klima, Energiewende, Ukraine)
Wieder ein schönes Beispiel, wie die große Fresse des deutschen Spießbürgers funktioniert.
Aus „Blackout, pah, kann in der 3 Weil passieren aber nicht bei uns in der Vorzeigemarktwirtschaft“ wird quasi über Nacht „Das kann jederzeit passieren, da muss man halt drauf vorbereitet sein. Und Ausserdem ist der Iwan schuld“.
Das mann vor ein paar Jahren die Warner noch als „Schwurbler“, „Reichsbürger“ „Nazi“ oder „Putintroll“ bezeichnet hat, wird geflissen unter den Teppich gekehrt.
Ach ja, und wer für die Malaise wirklich verantwortlich ist, das wollen wir sowieso nicht so genau wissen. Weil das könnte die Bevölkerung verunsichern.
@ Kanonier
Der „deutschen Spießbürger“ ist halt auf den größten PR-Gag der Geschichte hereingefallen: brd.
»Es kann nicht sein, dass funktionierende Kraftwerke gesprengt werden, bevor es einen gleichwertigen Ersatz gibt«
Das ist alles so traurig… Allein dieser Satz geht so dermaßen volle Pulle an der Sache vorbei… Es soll doch gar keinen „gleichwertigen Ersatz“ geben – nicht kapiert?
Die Kraftwerke bzw. deren Kühltürme wurden gesprengt, um die Kraftwerksstandorte für lange lange Zeit unbrauchbar zu machen, damit also eine neue politische Führung, die mit der Zeit auf jeden Fall kommen wird, die Kraftwerke auf keinen Fall wieder in Betrieb nehmen kann. Das Gelände ist jetzt erstmal mit Betonstaub vollkommen verseucht. Und ich sage Euch, was der nächste Schritt ist: Die restlichen Gebäude der Industrieruine werden NICHT zügig abgerissen, damit NICHT bald das Gelände frei ist für ein neues Kraftwerk. Die staubigen Ruinen garantieren die Nichtnutzbarkeit.
Der einzige Stromausfall, an den ich mich erinnern kann, war übrigens Silvester 1978. Ich denke, es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, die Versorgungssicherheit war 100 %.
Im Prinzip finde ich das lustig. Wenn man über einen langen Zeitraum immer wieder die selben Parteien ankreuzt und ihnen alle 4 Jahre einen Freibrief für die Veruntreuung des Volksvermögens ausstellt, kommt eben sowas heraus. Jammert in Zukunft bitte etwas leiser.
Es ist völlig egal wen man wählt.
Entscheiden tun andere die man nicht wählen kann.
Jaja, ich weiß, das ist die übliche, auf Overton oft zu lesende Sichtweise.
Wenn Politiker Verantwortung (Knast, bis hin zur Todesstrafe) übernehmen müßten für das, was sie falsch machen, für Korruption, Untreue, Unfähigkeit usw., sähe die Sache schon anders aus. Und daß Politiker im Falle von nicht eingehaltenen Wahlversprechen bei der nächsten Wahl rausgekippt werden, wäre das allermindeste und würde die Lage auch verbessern. Und da ist wieder das, was eben auch stimmt: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Dummheit hat einen Preis.
Das wird nicht passieren, weil, systemimmanent!
Als Österreicher kann der Autor sicher etwas unbefangener argumentieren. Gleichwohl ist er nicht frei von (selbstauferlegten oder erzwungenen, wer vermag das schon zu beurteilen?) ideologischen Schranken. Denn wenn er von der Notwendigkeit einer Transformation spricht, ohne deren Inhalte zu beleuchten, dann ist er schon mal eingehegt. Vorsichtig formuliert er lediglich „ideologiefreie Vorgangsweise, die die physikalischen und systemischen Rahmenbedingungen berücksichtigt.“ Damit könnte man ja schon mal arbeiten. Wenn da nicht die bildungsfreien Energiewender in der brd wären. Denn mit diesem Satz: „Es kann nicht sein, dass funktionierende Kraftwerke gesprengt werden, bevor es einen gleichwertigen Ersatz gibt.“ wird er sich den Zorn der Energie-Pharisäer auf sich ziehen.
Zu widersprechen wäre ihm, wenn er unterstellt, dass den staatlichen Akteuren der „Ernst der Lage nicht wirklich bewusst [ist], oder es werden nicht die richtigen Schlüsse bzw. Handlungen gezogen.“ Man ist sich sehr wohl der Bedeutung einer stabilen Energieversorgung bewusst. Aber wer die Hand am Lichtschalter hat, bestimmt die Orientierung im Raum. Die Übergabe der Energieversorgung an private Investoren war ja ein politischer Akt und damit ging die Energiesicherheit an Hasardeure über. Hier fanden dann sowohl windige als auch maladaptive Tagträumer ihr opulentes Auskommen auf Kosten der Verbraucher.
Wenn ein Larry Fink, der zuvor weltweit Unternehmen unter massiven Druck setzte, auf „erneuerbare“ Energien umzusteigen, jetzt eine Stromknappheit beklagt, weil seine eigene Infrastruktur betroffen ist, diese aber selbstverständlich eine stabile Energieversorgung benötigt, dann ist diesen Akteuren der Ernst der Lage sehr wohl bewusst.
Für die da „oben“ müssen neue Kraftwerke her, den da „unten“ wird die Prepper-Strategie empfohlen. Vor wieviel Jahren galten Prepper noch als Staatsgefährder?
Eine Energieversorgung in privaten Händen kann für die Verbraucher nur nachteilig sein. Daseinsvorsorge darf weder Geschäft noch Steuerquelle sein.
Schön das das mal wieder erwähnt wird, sind allerdings keine neuen Erkenntnisse.
Eine kleine Anmerkung zu den nicht vorhanden Ersatzteilen.
Es ist unter anderen aufgrund der Besteuerung (die faktische Abschaffung der Bildung von steuerbegünstigten Rücklagen) und Bewertungsregeln von Anlagevermögen in Deutschland für viele Betriebe einfach nicht möglich diese anzulegen.
Denn Aufwand können nur noch sehr große Firmen mit eigener Rechtsabteilung stemmen.
Auf Kredit legt sich niemand Zeug hin, was er eventuell niemals braucht und sich eigentlich auch nicht leisten kann.
In den 70ern gab es in Bielefeld einen grossen Stromausfall, ich glaube so an die 20 Stunden.
Geheizt wurde mit Kohle/Holz, Kerzen waren damals immer im Haus.
Ein paar Runden Mensch ärgere dich und Kartoffelpuffer vom Kohleofen.
Dann ging es ohne Glotze und Trallala ins Bett.
9 Monate später gab’s einen seltsamen Peak in der Geburtenstatistik
Ich schätze Berlin war ein Feldversuch um diesen Effekt in unserer alternden Gesellschaft zu erforschen.
@ Heinz
„Ich schätze Berlin war ein Feldversuch um diesen Effekt in unserer alternden Gesellschaft zu erforschen.“
Wird nicht klappen. Die hysterische Erregung würgte jede Libido ab. 😉
jaja, wenn die soziologischen Schneeflocken ein Studiendesign zusammenphantasieren…..
In Österreich gibt es für die Mobilphone der In das Katastrophenmanagement eingebundenen Behörden, Hilfskräfte, politische Entscheider und sogar relevante Firmen ein technisches Tool, damit sich die Geräte mit dafür eigenen Kennungen autonom vernetzen und die Kommunikation unterbrechungsfrei ohne Provider funktioniert.
hat jemand eine gecrackte version für Android?
@ EGOIST
Die Österreicher sind heller als ihre gleichsprachigen Nachbarn. Sie haben auch die FACHKRÄFTE gehabt, die den Berlinern den Strom wieder brachten. Die brd-Medien mieden das Thema peinlich berührt.
https://www.noen.at/niederoesterreich/politik/reparatur-erfolgreich-tagelanger-blackout-profis-aus-noe-halfen-nach-stromausfall-in-berlin-504631283
„Die Sonne schickt keine Rechnung“, so ähnlich lautete der Werbespruch für die EE, u. a. vom langjährigen MONITOR-Moderator Franz Alt (sonnenseite.com) verbreitet. Dass für die volatilen Stromeinspeisungen von Solardächern, Wind- und Solarparks die vorhandene Netzkapazität nicht ausreichte, kam in der Argumentation kaum vor, denn Speichertechnologien würden es schon richten. Das mag im Prinzip ja stimmen, nur befindet sich eine leistungsfähige und bezahlbare Speichertechnologie immer noch im Anfangsstadium, auf jeden Fall in Deutschland/EU. Die kontroverse Debatte um die Leistungsfähigkeit von Batterien allein für die E-Mobilität zeigt dies in aller Drastik. Es nützt uns in Deutschland/EU nichts, dass in China die Batteriespeicherforschung dem Rest der Welt davongeeilt ist, wenn diese Errungenschaften nicht in der EU aus Gründen der Marktabschottung alias „Industriepolitik“ eingesetzt werden dürfen.
Selbst in China bereitet der immense Zubau an Windparks und Solarfarmen, u. a. in der Gobi-Wüste – da ist reichlich Platz dafür – der Netzstabilität große Probleme, dabei hat China in den Ausbau der Stromnetze im vergangenen Jahrzehnt mehr investiert als der Westen zusammen. Siehe dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=LVbXI3RTm9E
„(…) Die Abhängigkeit von erneuerbaren Energien stellt die Netzbetreiber jedoch vor ein ernstes Problem. Sie haben Schwierigkeiten, die schwankende Stromversorgung des Netzes auszugleichen. Diese Herausforderung wird in China noch verschärft, da sich riesige Wind- und Solaranlagen Tausende Kilometer von den Ballungszentren entfernt befinden, deren Bewohner auf diese Energie angewiesen sind. (…)“
Das erinnert an die Windparks in Norddeutschland, deren Strom nicht nach Süddeutschland gelangen kann ….
Auf individueller Ebene kann da schon Gewinn gemacht werden.
Nur halt auf Kosten der Anderen.
Unterstützend (also keine Vollversorgung) für das eigene Haus ist das sogar möglich ohne das man die Allgemeinheit belastet.
Eine Industrienation lässt sich damit nicht betreiben.
@ Peter
„Unterstützend (also keine Vollversorgung) für das eigene Haus ist das sogar möglich ohne das man die Allgemeinheit belastet.“
Setzt voraus, ich verfüge über Grundeigentum, zumindest ein Dach in optimaler Lage. Und dann noch flüssiges Kapital für eine PV-Anlage mit hinreichender Dimensionierung (abhängig von der geografischen Lage), eine Speicheranlage mit Umformer sowie eine Wärmepunpenheizung. Das alles zusammen kann schon mal den Wert der zugehörigen Immobilie übersteigen.
Hier ist schon systemisch festgelegt, wer sich Autarkie leisten kann.
Der Neoliberalismus funktioniert eben nicht. Denn sobald die allgemeinen Versorgungsstrukturen der Gewinnmaximierung unterstellt sind, kollabiert das System mit einer gewissen Zeitverzögerung an allen Ecken und Enden.
In Deutschland kommt dann noch der politische Irrglaube hinzu, dass lediglich der Strompreis in die Höhe getrieben werden muss, damit sich dann anschließend auch die ganze Umwelttechnik lohnt. Aus minus mal minus wird plus, aber aus zweimal Wahnsinn bleibt eben nur Wahnsinn übrig.
„Wird von der Politik die Versorgungssicherheit denn nicht als wesentlicher Aspekt der Sicherheitspolitik begriffen?
Saurugg: Ich fürchte, nein. Entweder ist der Ernst der Lage nicht wirklich bewusst, oder es werden nicht die richtigen Schlüsse bzw. Handlungen gezogen.“
Diese Antwort geht an der Realität unserer Politiker vorbei. Die meisten Politiker empfinden sich ja nicht als Lokalpolitiker, die mögliche oder tatsächliche Probleme lösen wollen. Total unsexy.
Den westlichen Politiker drängt es nach Aufmerksamkeit, gewaltigen Menschheitsproblemen und universeller, geschichtsrelevanter Bedeutung. Überall brennt die Hütte – in Frankreich, in England, in Deutschland und Polen – und alle Regierungschefs kümmern sich nur um den Fortgang des Kriegs in der Ukraine und ansonsten lassen sie sich von Trump am Ring durch den Politzirkus führen. Venezuela, Grönland, Panama, Iran, Gaza, Taiwan, Afghanistan etc. pp.
Unnötige Panikmache.
Die Ausfallzeiten in der Brd sind auf niedrigstem Niveau bei durchschn. 12 Minuten pro Jahr. Von solche kurzen Zeiten konnte man vor 20-30 Jahren nur träumen.
Und es wird sich künftig noch weiter verbessern denn schon jetzt haben wir fast 17 GW Batteriespeicher die durchschn. volle 1,5 Std einspeisen könnten. Ein Gaskraftwerk ist in 5-30 min von 0 auf 100% Volllast hochgefahren, davon haben wir 35 GW, außerdem noch 5 GW Mineralölkraftwerke die ähnlich schnell sind. Biomassekraftwerke mit 9 GW, Pumpspeicher 10 GW, Dazu jeweils 15 GW Stein- und Braunkohlekraftwerke. Laufwasserkraftwerke 1-2 GW, Müllkraftwerke 1 GW und dann noch WKA die nie nur 0 GW erzeugen und PV die dann Strom liefern wenn er am meisten gebtaucht wird, also tagsüber. Außerdem gibts derzeit mind. 500 GW Netzanschlußanfragen von Batteriegroßspeichern.
Sicher wärs besser wenn vor allem die Stromnetze staatlich wären, auch die Kraftwerke. Aber im Kapitalismus brauchen die Oligarchen doch Anlagemöglichkeiten um mit ihrem Kapital weitere Profite zu erzielen. Es wird also eher noch mehr privatisiert werden, zB. Wasser. Wer den Sozialismus nicht haben will, der braucht sich nicht zu beschweren.
Vor Jahren hatte das Merkel schon dazu aufgerufen…, sich für gewisse Situationen einen guten Fundus zum überleben anzulegen…
Wenn ich diese Politik versuche zu analysieren, komme ich zu einer These, das benötigt für die Energieversorgung einen Trilliarden Betrag, um für den Zeitenwechsel gewappnet zu sein.
Wie will der Westen diese Investitionen finanzieren, mit all den Schulden diese besitzen?
Neben Strom kommt das Wasser zu tragen, ohne Strom kein Wasser, ohne Wasser kann kein Mensch über eine längere Zeit nicht überleben.
Die ganzen staatlichen Einrichtungen wurden verscherbelt für einen ‚Taler‘ und wurde ursprünglich vom Volk bezahlt.
Die politische Lüge ist ein Manifest für sich, aber heute sitzen über 8 Mrd ‚Idioten’beisammen und folgen dem politischen Irrsinn zum Nimmerleinstag fort.
Der Mensch auf dieser Welt, muss sich zum Mensch sein entwickeln, sich und seine Nachbarn zu organisieren, sich gegen Räuber aus der Politik zu schützen…
„Wir sind durch die bisher sehr hohe Versorgungssicherheit verwöhnt “
„Verwöhnt “ lol o)))
Die höchsten Strompreise mit auf diesen Planeten … wenn es also um Sicherheit hier gehen könnte, dann bei dem Thema Profit , und der ist nun mal nur sicher, wenn Produkt dauerhaft im Angebot ..
Telekom Kunden sehen nun bei Netzkennung im Handy nicht mehr „telekom“ sondern “ Im besten Netz“ … und dabei hatten die gestern großen Ausfall Festnetz … o))
Die behandeln Ihre Kunden nicht mehr als mündige Bürger , und darum geht es auch bei Energie …
Das erste was Gesetzgeber ändern müsste, Vorauszahlungen abzuschaffen wenn Ausfälle zunehmen, denn nur das kann noch für Marktwirtschaft stehen ..
Das ganze System „Abschläge“sollte der Gesetzgeber hinterfragen bei solch Monopol Konzentrationen wie aktuell ..
O je, o je. Da werden munter Leistung und Energie durcheinander geworfen, Hauptsache Giga. Jeder, der von Watt redet, ist heute Experte. Ich bin so müde. Vor zwei Jahren habe ich mal das Wesentliche zusammengestellt.
https://zgif.ch/wp-content/uploads/2024/02/10-11-12072023-web.pdf
Da kann jeder, der ein bisschen mit Potenzen rechnen kann (nein, es geht nicht um Potenzmittel), nachvollziehen, wo die Probleme sind. Wir brauchen im Schnitt 58 GW elektrische Leistung. Leistung ist Energie /Zeit. Wenn man die Gleichung umstellt, erhält man: Energie ist Leistung * Zeit. Wir brauchen also 58 GW * 24 h = 1392 GWh elektrische Energie pro Tag. Jeder der 84,5 Millionen Bundesbürger „zieht“ im Schnitt 0,69 kW = 700 Watt elektrische Leistung aus dem Netz, 24 Stunden am Tag.
@Simon: Sie schreiben, wir hätten 17 GW Batteriespeicher, mit einer Kapazität von 1,5 Stunden. Das macht eine Energie von 17 GW * 1,5 h = 25 GWh. Das sind etwa 2% unseres jetzigen Tagesbedarfs. Und dann wollen wir auf Wärmepumpen und E-Autos umsteigen. Viel Spaß!
Für eine volatile Energieversorgung mit Sonne und Wind haben viel zu wenig Speicher. Das ist die Crux. Je weniger Speicher, desto instabiler das System. Das 1×1 der Regelungstechnik. Aber die braucht ja heute niemand, der mitreden will.
Ja, wir müssen uns langfristig nach Alternativen zur Nutzung von fossilen Energien umschauen, das ist klar. Aber bitte mit Verstand. Wir pflastern uns die Kollektoren aufs Dach, die ein 1/4 der Energie liefern, die bei einer Aufstellung in der Sahara möglich wäre. „Aber der Transport!“ raunen da die Schlauberger. Meine Güte, der Transport elektrischer Energie ist viel kostengünstiger und ökologischer als das bescheuerte LNG-Gas. Es waren übrigens die Amis, die uns mit der Bombardierung von Libyen von dieser günstigen Energiequelle abgeschnitten haben. 10 Jahre später haben sie uns dann Nordstream zerbombt. Tolle Freunde haben wir!
Danke!!
Tolle Freunde ….
Ja, das sagen ja auch die Blattläuse, deren emsig zusammengetragener Honig von den Ameisen abgegriffen wird. Und das System funzt bekannterweise nicht nur bei Gas und Oel sondern bei vielem anderen auch. Es muss nur dafür gesorgt werden, dass die obersten Blattläuse ihre Untertanen für dumm verkaufen können.
Blattläuse sammeln keinen Honig.
Übersicht mit KI
„Ameisen nutzen die zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blattläusen, den sogenannten Honigtau, als süße Nahrungsquelle,
Blattlaus als „Milchkuh“: Blattläuse saugen Pflanzensaft, der reich an Zucker, aber arm an Aminosäuren ist. Die Aminosäuren werden verwertet, der Zucker wird als klebriger Honigtau ausgeschieden.“
https://www.plantura.garden/schaedlinge/ameisen/ameisen-und-blattlaeuse
(Wald-)Honig ist Bienenkotze und Läusescheisse.
Isso.
Dann eben Honigtau.
Nun werden bis 2030, also in 4 Jahren, an die 200 GWh und 75 GW an Batteriespeicher erwartet. Du solltest alles lesen was ich schrieb. Schon jetzt gibts 500 GW Anschlußanfragen von Großbatteriespeichern.
Du kannst ja versuchen PV aus der Wüste in die Brd zu faxen. Wer diese dort bewachen soll hast du leider auch nicht erklärt. Wie schwierig und wie teuer es ist selbst neue Leitungen in der Brd zu verwirklichen dürfte selbst einem wie dir klar sein – und dann auch noch von der Wüste aus.. Abgesehen davon liefert PV hier ca 1000 kwh/KWp, in der Wüste wären es bestenfalls 1800 kwh/KWp. Von einem 1/4 der Energie träumen nur die Ahnungslosen. Und meine Güte, PV wird hierzulande bei Auktionen mit ca 5 ct/kwh vergütet. Alleine der Stromtransport in der Brd kostet 10 ct/kwh nochmal drauf. Die beste Versorgung ist autark, vor allem wenn sie günstiger ist.
Wieder mal Energie und Leistung durcheinandergebracht.
Wieso man bei vier Mal so viel Sonnenstunden nur 1,8 x soviel Energie rausbekommt, wissen nur sie.
Und der Vorteil von der Wüste: Man kann concentrated solar power nutzen, da ist der Speicher zumindest für ein paar Stunden eingebaut. Und in der Sahara gibts kein Winterloch.
Dass es den Strom im Sommer für en Appel und Ei gibt, logisch.
Ja, autarke Energieversorgung ist BEI SONST GLEICHEN BEDINGUNGEN besser.
Wer bewacht die Anlagen? Und wer bewacht die Ölförderanlagen? Das sind alles genau wie der Transport elektrischer Energie nur Scheinargumente.
Die Abschaltung der AKW und die im letzten Jahr erfolgte Sprengung der Kühltürme eines AKW hat die tiefere Ursache in den erheblichen Katastrophenrisiken dieses Kraftwerks, es wurde trotz Bedenken von Fachleuten in einem Karstgebiet gebaut, wobei der löchrige Untergrund schon zu Betriebzeiten ständig Betoninjektionen zur Stabilisierung erforderte.
Natürlich hat das kein Politiker in BaWü zugegeben. Aber nach der Fukushima-Katastrophe wurden diese Risiken neu bewertet, und plötzlich saßen die akw-Konzernchefs auf Merkels Schoß und bettelten förmlich darum, daß die AKW abgeschaltet werden. Sie wurden nämlich von der Physikerin Merkel befragt, wie sicher ihre AKW sind, und da kam offenbar eine Stunde der Wahrheit (natürlich ohne Presseerklärung, das Resultat Atomausstieg wurde als einsame Entscheidung Merkels vermarktet).
Der Atomausstieg war keine Ideologieveranstaltung: das war die Reißleine, als man merkte, daß die deutschen AKW denselben Bauplan vom selben Hersteller hatten wie die in Fukushima…mit denselben systemischen Sicherheitsproblemen…
Interessant war, daß ein Hauptgrund für die mangelnde Ausfallsicherheit des Stromnetzes im Artikel quasi im Nebensatz erwähnt wurde: nämlich die Privatisierung der Energieinfrastruktur, die dazu führte, daß plötzlich private Betreiber versuchten, eigene Teilnetze mit lokaler Monopolisierung aufzubauen. Speziel in Berlin mit der extrem hohen Verbraucherdichte wurden also mehr und mehr Teilnetze quasi übereinandergelegt, was zu einer irrsinnigen Komplexität führte. Im Endeffekt ist es fast nicht mehr möglich, Inselbetrieb einzelner Kraftwerke zu fahren, noch nicht einmal für zu priorisierende Einrichtungen (Krankenhäuser, Versorgung, kritische Infrastruktur wie Kommunikation). Der Knaller: Berlin hat ungefähr 20 eigene stromerzeugende Kraftwerke, aber wohl keines dieser Kraftwerke ist eigenversorgungsfähig, fällt der Strom aus kommt die Notabschaltung, Inselbetrieb ist unmöglich. Gibt es also wenig Strom, wird noch weniger Strom erzeugt! Und auch Solarstrominseln wurden vom Gesetzgeber verunmöglicht – das würde doch glatt das Gewinnkonzept der Konzerne stören…
Die ganzen Privatisierungen waren also kein Effektivitäts- oder Kostengewinn, sondern lediglich die Umleitung von aus Überschüssen eingenommenen erforderlichen und eingepreisten Investitionsrücklagen in private Gewinne. Wurden diese erst einmal abgeschöpft, und die Struktur ist durch die „eingesparten“ (korrekter gesagt: gestohlenen) Investitionen verrottet („kaputtgespart“) erfolgt die Rückverstaatlichung, weil es sonst nicht mehr funktioniert (s. bspw. britisches Eisenbahnsystem).
Danke, H Kohl und CDU!
„Roberto De Lapuente sprach mit dem Blackout- und Krisenvorsorgeexperten …“
Auf geht’s Bub’n&Mädel’s, s’wird luschdig werd’n! Höre schon, jetzt kommt er wieder der Schwurbler. Einfach nur blöd, der war vor fast zehn Jahren schon mal zum Thema da und hat schon damals von seiner jüngsten Lektüre berichtet. Eine meiner ‚Lieblingskapitel‘ aus dieser ‚semi-fictional Satire‘, in God’s Own Land – gar noch im besonders sonnenbeschienenen Teil – waren rein zufällig dann doch mal die Zeiten der Überhitzung (über Wochen wenn nicht Monaten Standards über 100° Fahrenheit dann doch leicht zuviel des Erträglichen geworden. Insbesondere auch und gerade hinsichtlich der Versorgung mit Strom – ach was? Kann mich noch gut erinnern, die wenigen Zeilen haben mich seinerzeit dann doch sehr erheitert zurück gelassen.
Da waren tatsächlich einem – ob Redneck oder nicht – Familienvater irgendwann einmal das Miller- oder wars das Budlite ausgegangen und er erinnerte sich auch gleich daran, dass des Nachbars Kühlsystem größer war als seines. Und schon hieß es: „Der wird doch wohl noch’n Sixpack über haben …OMG!“ Und schon zog er los, ‚for his Own and his Family security‘ gut versorgt aus dem gut gepflegten Waffenschrank. Dumm nur, der mutmaßliche Besitzer von Objekten der Begierde auf ‚premium light’ von vis-à-vis kannte seinen Pappenheimer. In dem Streifen ‚Erdscheibe‘ mit (damals) 320 Millionen Einwohnern, diese reichlich – und sogar verfassungsmäßig abgesichert – bestens versorgt mit Tools zur vorsorglichen Selbstverteidigung nebst ausreichend ‚rounds&bullets‘, konnte das alles andere als gut ausgehen.Nun, die Geschichte von Abstieg und Fall von Amerika‘ war nicht mehr aufzuerhalten.
Aber gewiß doch, so was kann uns hier in Schlandi- wenn nicht gar im ganzen Kalla-Leya-Land nicht passieren. Helle Köpfe dürften hierzulande ja ihre Mischpoke früh genug gekannt haben und Besitz und Verwendung jeglichen tragbaren Schiesstsietot’s verwehren, selbst Nebengeräusche wie flächendeckende Kriegsuntüchtigkeit billigend in Kauf nehmend. Auch der Verzicht auf das diesbezügliche mehr als einträgliche Geschäftsfeld dürfte einst mehr als schmerzlich gewesen sein. Aber solcherlei Aspekte wie auch Effekte konnten ja – Gott sei’s gedankt – jetzt per Zugriff auf die ‚Sondervermögen selbst zukünftiger Generationen‘ gut ausgeräumt worden sein. Den Rückgriff auf frühere Mehrheiten im Hohen Hause wird man sich doch hoffentlich schenken können, mit der GröWaZ im Zugriff sind. Hütchenspielertricks sind nicht mehr erforderlich. Der restliche ‚Lug, Trug und die Niedertracht‘ kommt auch gut ohne sie aus
Um die 99% oder mehr vom Souverän zu konditionie … äh … ruhig zu stellen wenn nicht gleich ganz zu verklappen hat uns unser aller RdL jetzt also den Herrn Saurugg mit seinem – Hintergrundwissen anheim gestellt. Na prima! Also los jetzt, raus aus dem Haus! Sechserpacks Plastikwasser kaufen und Heimschleppen, aber subito! Kaschtl’s – egal wegen Inhalts zum evtl. späteren Verzehr, Taschenlampen nebst reichlich – wenn möglich – passenden Batterien, das und vieles andere mehr. Herrschaftszeiten, um das alles zwischenzubunkern und rechtzeitig zum Verfallsdatum zu ersetzen, da dürfte wohl bald noch ein dreijähiriger Studiengang an der Fern-Uni Hagen für ‚Privat-Logistik‘ angeboten werden müssen. Und selbst dann … das klappt ja nicht ein mal bei einfachem Aspirin.
Und so besonders hilfreich waren diese Saurugg’schen ‚Empfehlungen‘ ja auch wieder nicht, da ja alles andere als komplett. Wo – Bitteschön – sind denn Hinweise bspw. auf ‚Kurbel-Telefone‘ wie auch die dazu notwendigen Einführungskurse, wenn nicht gleich die hinsichtlich der Haltung und Nutzung von Brieftauben? Und überhaupt, geht das nicht auch digital? Kommunikation ist doch – wie es immer heiißt – alles, und nur per Blechbüchsen&Schnur den Liebsten zu vermelden, zu welcher ‚Oma-gegenn-Rechts-Demo‘ man alsbald am Rollator losziehen wird, ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Und das „Amt für Gute Grundsicherung“, weiß das denn auch gut vorzusorgen bei seinen „Beziehern und Bezieherinnen“, dass diese sich das alles auch ‚gut‘ zu leisten vermögen, die (regelmäßige) Beschaffung, den Logistik-Service Inklusieve wie auch den erforderlichen weiteren Speicherraum im Einzimmer-Wohnklo im zwanzigsten Stock vom Plattenbau? Nein, ein alternativer Heimplatz ist auch nicht ‚die‘ Lösung, der ‚Krisen-Vorsorge-Aufschlagssatz‘ für den Regel-Eigentanteil dürfte wohl kaum knapp ausfallen. Da dürfte allein die zum jüngsten Tag extrapolierte Inflation gehörig zuschlagen.
Und was unser Roberto gänzlich den ausgebufften Keksperten vergessen hat zu fragen, kann ja nur einem wie mir ein- und auffallen. Krisen, denen es vorzusorgen gilt, gibt – oder könnte es geben – es bei der Stromversorgung zumal ja nicht nur wg. böser, terroristischer, schnöder Angriffe von noch pöhseren, hinterhältigen gelangweilten Undankbaren – meist hirnkranken Einzeltätern – geben. So richtig Gefahr droht – wie selbst mir als völlig Unbedarftem zwischenzeitlich untergekommen sein darf , wie eigentlich auch ein Experte mit gewisser Leichtigkeit erkennbar seoin sollte, jene eher kurz als ornmittel- oder langfristig zu erwartenden Entwicklungen auf dem ach so ‚geilen digitalen Sektor‘. Nein, nicht der die Erdscheibe überwuchernde Sooschel&Porno-Miiidia-Teppich, nun – vielleicht der auch. Aber absolut nüscht zu vergleichen, mit dem was weitestgehend im Dunkel so zu wabern vermag.
Issjaklar, da rührt man natürlich nicht dran, könnte ja jemand was gegen haben. Einfach mal kucken, vielleicht gibt es ja noch ein Mitschnitt davon in der Mediathek. Von was denn? Von vor einem Jahr, von der Inthronisation des MAGA-KingKong’s und seiner Entourage, die Saggerbörgs, die Bezos’sens und wie sie derer alle hießen. Oder vom modernen ‚Abendmahl – nicht dem vpon da Vinci – genau der gleichen Dagoberts welche – ein halbes Jahr später – im Oval Office, mit den nicht enden wollenden Lobpreisungen für ihren am Nasenring Geführten. Weiß gar nicht, wo anfangen und wo enden! Will’s mir und den Mitforisten einfach und kurz machen: weniger die mit deren Vermögens-Akkumulation erreichten Regionen im Billionenfachen – schlimm genug. Allein der Strombedarf für ihre Datenbanken dürfte für die Zukunft der Menschheit bedrohlicher ausfallen. Datenbanken um die Menschheit in Gänze ‚auszuloschoren‘, mittels Palantir et al, – an deren Nutzbarmachung das Volk herzlich wenig Interesse haben und schon gar nicht zeigen sollte. Was solche Konstrukte allein an Strom fressen, nein – mit einer Wärmepumpe mehr ist es da alles andere als getan, auch nicht wenn noch ein E-Suv mehr die Städte nicht mehr verpestet. Und dann gibt es ja noch mit ähnlichem Energiebedarf jene Crypto-Geldmühlen zuhauf, die es fast nicht ohne ein eigenes AKW hinbekommen. ihre Existenz über mehr als einen Tag zu gewährleisten.
Und dann gibt es noch zu allem Überdruss ja auch noch die KI, die künstliche Intelligenz. Da sage ich nur: die Hunde bellen immer noch, die Karawane zog schon lange weiter. Wie ich das meine? Nun, das mit dem angeblich neuen Virus von anno Zwanz’ge und dem extra dafür geschaffenen ‚rettenden Anker‘ einer Ömpfe – oder war’s doch nur eine eine Goldgruppe füllende Plörre – ist ja – berechtigterweise – immer noch in aller Munde, zumindest bei denen mit auch nur halbwegs einem Gran an Vernunft. Und der ein der andere bellt immer noch, darob! Ausgestanden ist auch noch gar nichts biesbezüglich, manch ein Entsetzen steht noch bevor. Und dennoch, die paar Hansel (seltsamerweise kaum bis keine Hanselinnen) mit dem nötigen Klimpergeld sind längst weitergezogen, zu allerlei neuen Ufern auch noch. Muss beim Thema bleiben, sonst artet das Traktat aus. Allein der Strombedarf – ja, auch der zu Schlandiland – von angeblich künstlicher Illigenz – reicht mutmaßlich aus, um ganze Heerschaften von ‚Krisenvorsorgeexperten und Krisenvorsorgeexpertinnen‘ – wie von der Sorte und den skills eines Herrn Saurugg erst recht – in Lohn und Brot zu bringen.
Ja sicher doch, manch ein Mitforist schafft es ja mit weniger Schwurbeleiien. Könnte es mir ja auch so einfach machen, einen Zwei- oder gar Einzeiler à la WhatsDepp mit oder ohne ‚Hamas‘ als einzigem Bösewicht. Ist ja auch so mühsam, sich auf dem Mäuseklavier vom Wischmob verlautbaren zu müssen. Empfehle aber dann doch mal, das mit der KI bis zum Ende anzudenken. Dieses angebliche Wunderding, doch eigentlich nur auf rückwärtsgewandte Bestände zugreifend Prrogrammiertes nebst nach vorne Haluziniertem – was genau wird da wohl das Endergebnis sein? Die Abschaffung des Menschen womöglich? Und dafür sollen wir uns verspiegelte Glassscheiben auf das Dach nageln, Wärmepumpen für teures Geld vor’s Haus stellen? Wo wir doch i.d.R. gar keines haben? Die dann auch noch 24/7 Stunden rund um die Uhr vor der Hütte brummen um heiße Luft zu erzeugen? All das und noch viel mehr …
Eigentlich würde vollkommen reichen .,.. Man hält’s im Kopf nicht aus!
Kann sich hier wirklich niemand vorstellen, dass es Teile der Erdoberfläche gibt, die auch mit Strom unbewohnbar bleiben? Dass Technikgläubigkeit , Wissenschaftsgläubigkeit besser sind als Gottgläubigkeit kann ich nicht nachvollziehen.
Materialismus ist gegenwärtig genauso unbequem wie vor 2500 Jahren + x. Leider verlangen intelligente Lösungen intelligente Menschen. Sie sind es auch gegenwärtig nicht in dem Umfang, den sie sich einbilden. Sonst kämen sie nicht auf die Idee, sie könnten etwas erfinden (KI) was leistungsfähiger wäre als sie selbst. Solche Vorstellungen erinnern mich nicht an Wissenschaft sondern an den Glauben in Sachen Christi Himmelfahrt.
Sch… Dialektik!
Fein.
Der nächste Echsperte, der dem „unbedarften, irritierten Bürger“ (deutlicher kann man seine Arroganz nicht zum Ausdruck bringen) die Welt erklärt und Handlungsanleitungen gibt. Das hatte ich schon sooooo vermisst.
„Wir“ sind natürlich zu verwöhnt (auch, was die ach so günstigen Strompreise betrifft), am Horizont dräuen ‚Wetterextreme‘, ‚Cyber- und Sabotageakte‘ und außerdem : „Es gibt also eine Vielzahl möglicher Auslöseereignisse“ – woher kommt mir das noch so bekannt vor ? Warte, ich hab’s gleich…
Das 1×1 der Panikmache, der Konjunktivitis und des Paternalismus beherrscht der Interviewte offenbar aus dem Eff-Eff.
Und die immergleichen Tipps zur ‚Krisenvorsorge‘ – bahnbrechend. Da wäre ich von alleine nie drauf gekommen.
Ist das ‚Interview‘ eigentlich ursprünglich in der Gala erschienen ? Unter der Rubrik ‚Energieversorgung und Vorsorge für Dummies‘ ?
“ Je nach Jahres- und Erntezeit könnten auch Gemüse und Obst betroffen sein, wenn eine rasche Verarbeitung und Kühlung nicht möglich ist“
Stimmt. Die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten waren auch deshalb nicht überlebensfähig, weil ihnen die Kühlschränke gefehlt haben.
„Das Problem ist die hohe Unsicherheit darüber, was alles schiefgehen kann und was tatsächlich eintritt.“
Deshalb brauchen wir auch weiterhin so vorausschauende und modellierende Keksperten, die uns bei der Hand nehmen.
Damit uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt.
Ganz ehrlich, mir gehen diese regelmäßigen, ungebetenen und vermeintlich ‚gutgemeinten‘ Ratschläge – egal, aus welcher Richtung – nur noch auf den Sack. Es ist so typisch für die jetzige Zeit, immer und überall ein erhöhtes Sendungsbewußtsein zu demonstrieren, sein vermeintliches ‚Wissen‘ zur Schau zu stellen und sich – subtil oder völlig offen – über andere zu erheben. Statt mit dem ‚einfachen‘ Bürger mal ins Gespräch zu kommen, nachzufragen (und damit meine ich nicht irgendwelche selten dämlichen ‚Umfragen‘), sich für dessen konkrete Lebensrealität zu interessieren oder auch einfach mal nur zuzuhören, wird munter drauflos schwadroniert; es wird interpretiert, zugeschrieben und unterstellt, als ob es kein Halten gäbe.
Das ist nichts anderes als Selbstdarstellung und Selbstbezogenheit. Ein wirkliches Interesse am Gegenüber findet nicht statt. Das ist so unglaublich langweilig und leer. In einer Welt, in der mich das Leben des Anderen, seine Gedanken, seine Empfindungen, sein Wahrnehmen nicht interessiert, bleibe ich doch letztlich allein. In einer Welt der Verbindung, der Beziehung, des Mitgefühls nicht. Keine bahnbrechend neue Erkenntnis, oder ? Warum ziehen es dann so viele Menschen vor, den größten Teil ihres Lebens in einer geistig-seelischen Leere zu verbringen ?
Was ist so schwierig daran, mal über den Tellerrand zu schauen ? Und nicht direkt für alles eine vermeintliche Antwort parat zu haben ?
Die wollen Deindustrialisieren und vorher nochmal richtig abkassieren, bevor alles den Bach runtergeht und die CBDC´s kommen.
Die brauchen uns nicht mehr.
rischtig Genosse!
Stromabwesenheit ? [© Lapuente oder
George Orwell ? ]
Diese unsere Gesellschaft wird offensicht lich dysfunktional (gemacht)es wird ohne
Planung herumgewerkelt. Es ist ja völlig absurd, tausende, abertausende neue
Kleinstkraftwerke zu installieren und zu
hoffen, das wird schon irgendwie gut
gehen.
Was neben den materiellen Aspekten leider gar nicht zur Sprache kam sind die gesellschaftlichen Auswirkungen. Ich habe jetzt nicht recherchiert, aber rein vom Gefühl her würde ich behaupten, dass man bei einem Blackout ab 72 Stunden auf jeden Fall damit rechnen sollte, dass es Unruhen gibt. Gerade weil unsere Gesellschaft so abhängig von technischem Gerät geworden ist, vor allem durch das Smartphone als ein großes Suchtmittel und dessen abrupter Entzug, ist das Potential für extreme Verwerfungen nicht zu unterschätzen. Dass ab einem gewissen Zeitpunkt massenhaft Kühlware entsorgt werden muss, ist dann vielleicht noch unser geringstes Problem. Gewalt, Vandalismus und Plünderungen, weil man selbst nicht genügend mit Wasser, Medikamenten und Lebensmitteln vorgesorgt hat oder vorsorgen konnte. Das wird man von staatlicher Seite auch nicht so einfach einhegen können. Von daher: ob nach einem längeren Stromausfall überhaupt die Gesellschaft wieder anlaufen wird, ist mehr als fraglich.
Operation Faustschlag: Wie macht Putin das? 🥶
https://x.com/witte_sergei/status/2012362145070219484
Ob es wirklich zu akuten Strom- (und Gasmangel-) Lagen in Deutschland kommt, ist noch nicht sicher abzusehen, insbesondere deshalb, weil das oft launige, nicht planbare Wetter da eine gehörige Portion mitredet.
Falls es jedoch dazu kommen sollte, kann man nur hoffen, dass die deutsche Bevölkerung NICHT MITMACHT, wenn die regierende politische Kaste geschlossen anfängt, die Bevölkerung anzuflehen, doch bitte jetzt für die Ukraine und das Klima zu frieren und ihre Gas-Heizungen und Elektro-Wärmepumpen auf ein Minimum (z.B. Frostschutz) zu drosseln.
Das Gegenteil ist angesagt!
Denn nur der offensichtliche, dann für (fast) JEDEN erkennbare LANDESWEITE (möglichst nur Beinahe-) Gas- UND Strom- Crash während eines ganz normalen deutschen Winters kann auch LANDESWEIT den Großteil der Bevölkerung evtl. doch noch aus ihrem Tiefschlaf reißen, in dem sie bisher verschlafen hat, wohin uns eine (absichtlich?) inkompetente politische Kaste mit schwarz –rot- gelb- „grüner Energiewende“ UND parallel dazu verlaufender militärischer Einmischung in den BILATERALREN Russland-Ukraine – Konflikt geführt hat, statt (für Letzteres) alle Register der Diplomatie zu ziehen.
Und das nach dem Deeskalations-Vorbild des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD): „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“, was Deutschland auch bezüglich des internationalen Ansehens wesentlich besser zu Gesicht gestanden hätte, als ein geradezu lächerliches, neo-militantes Säbelrasseln (mit der trügerischen Hoffnung des großen Bruders im Rücken) gegenüber einer Großmacht wie Russland.
Das feige und gleichzeitig arrogante Wegducken der gleichen politischen Kaste vor der ambitionierten Aufklärung (und Sanktionierung) des terroristischen Nordstream –Anschlages („Wir brauchen gar kein russisches Gas, wir haben bessere Handelspartner“ oder „Wozu noch aufklären, Nordstream war eh schon tot“) und das gleichzeitige (auch noch bejubelte) Wegsprengen unserer fossilen und nuklearen Grundlastkraftwerke OHNE gleichwertigen „grünen“ Ersatz tat ein Übriges zur hausgemachten Energiekrise Deutschlands.
Und wenn zumindest die politische Kaste jetzt doch „aufgewacht“ ist und „erkannt“ hat, dass es für eine 24h / 7T / 1J – Industrie-Nation OHNE Grundlastkraftwerke NICHT funktioniert und das nun mit dem Neubau von Gaskraftwerken ausgleichen will, dann frage ich diese plötzlichen Schlaumeier, woher sie denn das Gas nehmen wollen, wenn die vorhandenen Vorräte nicht einmal mehr die sichere Versorgung der deutschen Industrie und der Bevölkerung (geschweige denn die Not-Verstromung) gewährleisten können.
Eigentlich kann man so blöd doch gar nicht sein, es sei denn, es steckt Absicht dahinter!
Die vom „Blackout- und Krisenvorsorgeexperten Herbert Saurugg“ geäußerten Ansichten sind aus meiner Sicht teilweise inakzeptabel:
1. Zitat: „Wir sind durch die bisher sehr hohe Versorgungssicherheit verwöhnt und können uns Stromausfälle kaum noch vorstellen“.
Seit wann ist (staatlich organisierte und garantierte) Versorgungsicherheit „Verwöhnung“ ?
Die Gewährleistung der grundlegenden Daseinsvorsorge (z.B. stabile Energie- und Wasserversorgung, funktionierende Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, funktionierendes Gesundheitswesen usw.) sind die Kernaufgaben eines Staates, der von den Steuern seiner Bürger finanziert wird. Da sind das Bringepflichten des Staates und keine „Verwöhnung“!
Und das hat ja bis vor wenigen Jahren auch noch ganz gut geklappt.
2. Zitat: „Leider befinden wir uns mit der Energiewende in einer großen Transformation“
Wenn mit dieser „Energiewende“ eine „große Transformation“ einhergeht, die z.B. die grundlegende Daseinsvorsorge wieder zur Privatsache macht, dann ist diese „Transformation“ für die Menschen keinen Pfifferling wert und der Staat kann seinen Hut nehmen, denn die Menschen können dann getrost auf ihn verzichten.
3. Zitat: „Daher empfehle ich, besser vorbereitet zu sein, für den Fall, dass es doch einmal nötig ist, statt böse überrascht zu werden“.
Die einzige akzeptable böse Überraschung könnten unvorhergesehene Wetterverhältnisse sein, die z.B. die Energieinfrastruktur (z.B. das oberirdische Leitungsnetz) negativ beeinflussen.
Dagegen sind Blackouts aufgrund fehlenden Windes oder Sonnenscheins inakzeptabel, weil die Gefahr vorher bekannt war und ihr nicht durch den Erhalt der notwendigen Anzahl zuverlässiger Backup-Kraftwerke begegnet wurde.
4. Zitat: „Hinzu kommen eine alternde Infrastruktur, zunehmend mehr Wetterextreme, ein Fachkräftemangel und nicht zuletzt auch verstärkt Cyber- und Sabotageangriffe auf kritische Infrastrukturen. Es gibt also eine Vielzahl möglicher Auslöseereignisse, die in einem zunehmend fragileren Stromversorgungssystem Kaskadeneffekte mit weitreichenden Ausfällen auslösen können“.
Die „alternde Infrastruktur“ ist langjähriges Staatsversagen, also kein unabwendbares Schicksal, die „zunehmenden Wetterextreme“ möge Herr Saurugg bitte belegen, „ein Fachkräfte-Mangel“ , soweit der überhaupt besteht, ist ebenfalls langjähriges Staatversagen, indem das Bildungssystem nicht mehr darauf ausgerichtet wird, die Fachkräfte, die im Land wirklich gebraucht werden, gezielt heranzubilden (dafür haben wir jetzt zahllose „Extremismusforscher“, „Politikwissenschaftler“ und weitere einschlägige Mitglieder der Gesellschaft, die nicht zur Wertschöpfung, sondern nur zum Wasserkopf beitragen) und ein „zunehmend fragiles Stromversorgungssystem“ läßt sich verhindern, wenn man es durch schon im Vorfeld getroffene, fachlich qualifizierte Entscheidungen erst gar nicht dazu kommen läßt.
5. Zitat: „Die Infrastruktur wird privatwirtschaftlich betrieben“.
Ach ja? Wer hat es denn soweit kommen lassen, die Kern-Infrastruktur des Staates aus der Hand zu geben.
Richtig-Der Staat selbst! Also eine weitere POLITISCHE Fehlentscheidung und damit ebenfalls hausgemacht.
6. Zitat: „Natürlich spielt auch der Mehrverbrauch eine Rolle, wobei die Haushalte derzeit noch eine untergeordnete Rolle spielen. Das wird sich jedoch mit zunehmender E-Mobilität und dem Einsatz von Wärmepumpen ändern“.
Wer gleichzeitig mit der bewußten oder bewußt in Kauf genommenen Destabilisierung des Stromnetzes mittels Ablösung kontinuierlicher Grundlastkraftwerke durch volatile Wind- und Solarkraftwerke auch noch für E-Mobilität und Wärmepumpen wirbt, muß tatsächlich nicht mehr alle Latten am Zaun haben.
7. Zitat: „…könnte sich diese Lebensform als Irrtum erweisen und ausscheiden“.
Nein! Nicht „diese Lebensform“, sondern diese „Energiewende“-Form „könnte sich als Irrtum erweisen und ausscheiden“.
8. Zitat: „Die generelle Erwartung ist, dass nach einem Stromausfall alles einfach wieder normal weitergeht. Das ist jedoch äußerst unwahrscheinlich“.
Wenn das so ist, dann sagt doch der gesunde Menschenverstand, dass der verantwortlicher Staat ALLES (!) unternehmen muß, um einen weiträumigen Stromausfall zu verhindern. Und dazu gehört als erste vorbeugende Maßnahme der Betrieb möglichst vieler grundlastfähiger, wetterunabhängiger Kraftwerke, die bei lokalen Havarien gegenseitig auch als Backup fungieren können und NICHT die Aufstellung möglichst vieler Wind – und Solarkraftwerke.
Denn die können das bei entsprechender Großwetterlage nämlich NICHT:
Wenn es nicht ausreichend hell ist, sind ALLE Solarkraftwerke tot und wenn kein Wind weht, sind es analog ALLE Windkraftwerke. Und bei Dunkelflaute sind gleich alle beide Kraftwerkstypen funktionslos.
9. Zitat: „Daher sind wir gut beraten, uns auf solche Szenarien einzustellen und vorzubereiten“.
Nein- Das sind wir nicht!
Das wären wir nur, wenn diese „Szenarien“ schicksalhaft bzw. unabwendbar wären.
Sie sind aber alle hausgemacht und wurden von einer ideologisch verblendeten, fachlich unterbelichteten politischen Kaste verursacht, der (z.B. durch demokratische Wahlen) schnellstens die weitere Legitimation entzogen werden muß, wenn sich „solche Szenarien“ nicht zur „neuen Normalität“ manifestieren sollen, die mit der „großen Transformation“ einhergehen.
Ich verstehe nicht, warum hier das Hohelied auf die „Grundlast“ gesungen wird. Das waren traditionell Kohle- und seit den 50er Jahren zusätzlich Atomkraftwerke, die den technischen Nachteil besitzen, auf Lastspitzen nicht zeitnah reagieren zu können. Einspeisung und Verbrauch müssen aber immer in Waage sein. Deshalb gab es immer schon Speichervorrichtungen und schnell zuschaltbare Kapazitäten für die Lastspitzen auf der einen, ein Lastmanagement (und Insellösungen, z.B. betriebseigene Kraftwerke) auf der anderen Seite.
Solar- und Windenergie bringen bei der Stromerzeugung eine zusätzliche Unsicherheit ins Spiel („Wetter“), aber die damit verbundenen Probleme werden maßlos überschätzt: Zum Einen lässt sich die Einspeisung überschüssiger Kapazitäten leicht (und sogar punktgenau) durch den Abwurf einzelner Windturbinen und PV-Lieferanten regeln – Voraussetzung ist lediglich, dass es davon mehr als rechnerisch „genug“ davon gibt. Zum Anderen hilft das Europa-weite Verbundnetz, lokale Engpässe („Nacht“, „Flaute“) auszugleichen.
Damit eine auf natürlichen Ressourcen basierende Stromversorgung funktioniert, braucht es ein Überangebot an Strom, saisonale Speicher und eine schnell reagierende Reserve für extreme Lastspitzen. Das Verbundnetz erwähnte ich bereits, das Gegenstück, lokale Netze zur Steigerung der Resilienz gegenüber großräumigen Ausfällen, fehlt komplett. Das ist überhaupt typisch für die sog. Energiewende: Die Notwendigkeit saisonaler Speicher ist z.B. lange bekannt, ebenso lange wird sie von der Politik beharrlich ignoriert.
Das Selbe gilt für die Absicherung gegen Lastspitzen: Dafür sind spontan einsetzbare Gaskraftwerke bis auf Weiteres unverzichtbar – zu blöd, dass dem Habeck der Krieg gegen Russland wichtiger wurde als eine gesicherte Versorgung mit preiswertem Gas. Damit war „seine“ Energiewende bereits gescheitert, aber da ohne Gas die meisten Wohnungen kalt bleiben, musste auch dieser Sektor hastig auf Wärmepumpen umgestellt werden – dafür ist das heutige Stromnetz nicht ausgelegt. Um aus dem selbst angerichteten Trümmerfeld halbwegs unbeschadet herauszukommen, verbündete sich der Olivgrüne dann ausgerechnet mit der Großindustrie; die fossile Energiemafia, bestehend aus Oligopolen und Gebietsmonopolen, sollte helfen.
Dafür zahlen wir jetzt die Rechnung. Windenergie und Photovoltaik sind preiswerte Energielieferanten, gegen die man rein technisch wenig einwenden kann – ein Lastmanagement braucht es immer. Das eigentliche Problem ist der politisch-industrielle Komplex, der im Ergebnis dafür sorgt, dass wir von der Zukunftstechnologie nur die Schattenseiten zu spüren bekommen. Es war schon immer so, dass die Politik von der Großindustrie am Nasenring durch die Manege gezogen wurde – den Olivgrünen blieb es vorbehalten, die Energiewende aus eigenem Antrieb zu versemmeln. Mit Anlauf, also mit gruseligen Anleihen aus der Nazi-Zeit.
Dass schließlich in Krisenzeiten immer wieder die Prepper aufploppen ist so sicher wie das Amen in der Kirche. In der frühen BRD gab es die „Aktion Eichhörnchen“; als die Strommasten im Münsterland unter der Schneelast zusammen brachen oder die Angst vor einem atomaren GAU umging (Three Miles Island, Tschernobyl, Fukushima), wurde uns stets ein Konservenregal und das Kurbelradio empfohlen, gegen den Atomkrieg gab es Konstruktionspläne für den Bunker im Garten – und Waffentipps zur Abwehr der hungrigen Nachbarn ohne Bunker. Nur eins fehlt: Ein Ratgeber, wie man sich diese Apokalyptiker vom Hals hält.
„lokale Engpässe („Nacht“, „Flaute“) auszugleichen.“ Ach so, in Europa ist ja immer irgendwo Morgen wenn woanders Abend ist.
;-(
Selten so traumtänzerisches Zeugs gelesen.
Auch hier stellt man fest: Hauptsache fest im Glauben verharren, dann wird doch sicher alles gut.
Je weniger Ahnung, desto dümmer der Kommentar. Die wichtigsten „Erneuerbaren“ im Verbundnetz sind PV und Wind, die ich oft genug im selben Atemzug nenne, damit das Missverständnis ausgeschlossen ist, welches Sie absichtsvoll produzieren, um ordentlich ablästern zu können. Wie sich die generierte Leistung im Tagesverlauf über Europa verteilt, kann man in diesem Video gut nachvollziehen:
Andreas Schmitz (Der Akku Doktor): Was unser Stromnetz wirklich stabil macht – erklärt von Tim Meyer
Link: https://www.youtube.com/watch?v=RB2pjjZ72q8 (ab 01:00)
„Was unser Stromnetz wirklich stabil macht“
Brüllvorlach
Und sowas traut sich heute wirklich irgend jemand noch zu äußern ohne Scham?
Heute, wo man uns sogar von höchster Stelle aus darauf vorbereitet, dass man mit Dunkelflauten und Blackouts rechnen muss. War ja gerade sogar hier auf Overton Thema ….
Du bist wirklich „jenseits von gut und böse“.