Oder sind sie nicht auch Opfer?
Zur Hölle mit dem Krieg! Das rief Smedley Butler 1935 in einer Rede in die Menge seiner Zuhörer. Diese Parole ist gerade heute wichtig wie schon lange nicht mehr. Butlers Rede wurde daraufhin zu einem Buch und im Laufe der Jahre zu einem Klassiker der amerikanischen Antikriegsliteratur.
Roberto De Lapuente hat sich mit ihm über die Hölle des Krieges unterhalten.
Dr. Erich Vad ist Unternehmensberater, Sicherheits- und Militärexperte, Publizist und Buchautor. Der Brigadegeneral a. D. war von 2006 bis 2013 Gruppenleiter im Bundeskanzleramt, Sekretär des Bundessicherheitsrats und militärpolitischer Berater der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel.




Thomas Gast ist bei dieser Frage m.E. am nähesten dran:
https://www.youtube.com/watch?v=uDRpGj0afOQ
in 8:40 bringt er ein praxisnahes Beispiel, welches er selbst erlebt hat
„Rosinen picken“ nennt sich das…
Egal wie du das nennst, es ist ein Teil der Realität und muss daher Teil der Betrachtung sein.
Die Soldaten werden in zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen nur gebraucht, weil alle anderen Staaten auch Soldaten haben. Und einer kann dann auf den anderen zeigen und mit den Schultern zucken. Das macht auch Vad, leider ohne zu reflektieren, daß man ein Soldatengehirn schon gehörig manipulieren muss, damit es der Meinung ist, das eigene Leben hingeben zu müssen, und zwar jedesmal, ohne fragen zu dürfen, wer daran verdienen will..
Man sollte aber beachten, daß moderne Kriegsführung immer mehr ohne Soldatenopfer ablaufen soll und wird – KI kämpfen gegen KI, mittels Drohnen, unbemannten Kampfmitteln aller Art usw. Sie müssen nur noch billiger und williger als ein Soldatenhirn werden.
Dann werden die Opfer allein von der Zivilbevölkerung stammen.
Wobei wir schon bei der zweiten Aufgabe eines Militärs gelandet sind: Aufstandsbekämüfung im eigenen Land, gegen die eigene Bevölkerung. Gewaltausübung zur Verhinderung politischer Lösungen von Konflikten. Dafür muss man noch ganz andere Mittel ideologischer Verbiegung anwenden, um Soldaten dahin zu bringen, auf die eigenen Leute zu schießen.
Du sitzt einem logischen Fehler auf. Selbstverständlich übernimmt die Aufstandsbekämpfung auch die KI mittels Drohnen und Robotern.
Im Inland wird es ganz andere Methoden bei der Aufstandsbekämpfung geben (müssen) als gegen ein gegnerisches Militär (z.B. die komplette Abschaltung aller Kommunikationsmittel). Eine Drohne wird kaum einen Zivilisten zur Zwangsarbeit als Busfahrer oder als Krankenschwester zwingen können, da braucht es Soldaten, die Zivilisten mit vorgehaltener Waffe aus den Häusern treiben und irgendwohin bringen, wo sie einen Nutzen bringen sollen. Wenn Du glaubst, daß dies auch ein humanoider Roboter erledigen wird – willkommen bei Terminator VI…
manchmal scheint mir, das durchboxen der wehrpflicht soll vor allem wieder „zivildienstleistende“ in die „fachkräftemangel“-„lücke“ schwemmen….
um `10 rum gabs da irgendwie diskussionen, wo ich zum ersten mal las, daß „soz. jahr“ wie auch „ök. jahr“ als ersatzdienst galt/gilt, du also gewissermaßen „reservistenstatus“ hast und im ausgerufenen bedarfsfall ebenfalls zum „fachkräftemangel“-beheben „eingezogen“ werden kannst….
„Moderne Kriegsführung“ in der beschriebenen Art gibt es nur, ,wenn überhaupt, nur bei umfassender Überlegenheit der einen Seite, Beispiel USA gegen Irak. Wie wir im Ukraine Krieg sehen, führt bei technologisch vergleichbaren Armeen die moderne Kriegsführung zu Hunderttausenden Toten, Invaliden, Traumatisierten und psychisch Kranken und zu einer völligen Zerstörung der auf mindestens 30, eher 50km auf beiden Seiten des Frontverlaufs, der deswegen Kontaktzone genannt wird, zur Zerstörung der kriegsbedeutenden Infrastruktur und Wirtschaft.
In Afghanistan, Jemen, Syrien, …. war die moderne Kriegsführung völlig nutzlos. Die bleibt der feuchte Traum der Politiker und der Waffenindustrie. Auch gegen Terror- oder Volksbefreiungskämpfer helfen Drohnen und KI nicht, außer man nutzt sie zum Massenmord, um mit den Zivilisten auch die Kämpfer umzubringen, wie in Gaza
Es gibt Männer die gerne kämpfen und als Söldner oder Berufssoldaten kämpfen, sterben wollen die alle nicht und sind entsprechend ausreichend testosterongetränkt, zu glauben, dass sie letztendlich bei den Siegern dabei sein werden.
An sich wäre das wünschenswert, aber Krieg hat (zumindest auf Verliererseite) immer die Tendenz zum „totalen Krieg“ zu werden, d.h. er saugt alles auf und versucht alles zu instrumentalisieren, was eine Waffe halten kann.
Willkommen im Club der einsamen Herzen hier auf YT-Overtonkanal
Heutiges Thema: Die Quadratur des Kreises
Soldaten werden nicht zum Blumen sammeln, sondern zum Töten von Menschen ausgebildet.
Eine Frage an den General:
Sind Auftragskiller Mörder?
–
Ich setze die Kenntnis des knapp 3 Minuten langen Interviews voraus.
Ist es wirklich so schwer zu verstehen, was Tucholsky sagen wolle? Ich wundere mich doch sehr. Vor allem über die solcher Kritik zugrunde liegende Annahme, dass Tucholsky zu blöd gewesen ist, zu wissen und bei deiner Aussage zu berücksichtigen, was jedem, der den Satz hört, sofort auffällt. Er hat die Leute, die ihm zuhören oder ihn lesen offensichtlich sehr stark überschätzt.
Selbst jemand, der sich freiwillig beim Militär meldet, ist meistens auch ein Opfer und nicht nur, weil er im Ernstfall selber getötet oder verstümmelt werden kann.
Denn was heißt denn „Freiwilligkeit“? In einer besonders brutalen Klassengesellschaft wie in den USA ist das Militär doch seit Jahr und Tag einer der wichtigsten „Arbeitgeber“ für die sozialen Unterschichten, die ansonsten doch so gut wie keine andere Möglichkeit auf ein halbwegs vernünftiges, geregeltes Einkommen haben und das gilt prinzipiell natürlich für die „Freiwilligkeit“ in allen kapitalistischen Klassengesellschaften.
Söldnerverbände wie etwa die französische Fremdenlegion leben doch nur davon, insbesondere weil hier auch oft straffällig Gewordene aus aller Herren Länder, die gesellschaftlisch praktisch ohne jede Chance sind, Unterschlupf finden.
Frei nach dem Motto: Das Geld, das stellen die Reichen, die Armen stellen die Leichen.
Jaja.. das sind alles Opfer…???
Das haben wir zu 68er Zeiten alles schon klärend zur Genüge durchdiskutiert.
Das sind keine Opfer, das sind elende Opportunisten die diese scheiß Maschinerie am laufen halten und wie man bei Corona sehen konnten in der Mehrzahl auch noch gut finden!
Immerhin eine funktionierende Maschine, bei dir und deiner Menschenkenntnis gäbe es nur Chaos… *räusper*, Anarchie, meine ich.
Genau, Chaos mit Anarchie zu verwechseln ist schon mal der Kardinalfehler mit den Du dich selbst diskreditierst.
Hier 1. Teil: https://youtu.be/tDDLFpz7pjE?si=EMryE1nZihGj0pSa
2. Teil: https://youtu.be/I0UGM8zeNLw?si=o5yzV0ogAQKKEgo2
Anschauen und dann über Chaos reden…
Witzig, dass du es selbst nicht in Worte fassen kannst, wenn ich mit dir diskutiere, sondern immer auf umfangreiche Dokus verweist.
Tatsache ist, dass das was du bisher dargestellst hast, selbstwidersprüchlich ist und m.E. nicht zur menschlichen Natur passt und daher nicht funktionieren würde.
Weil die Definition von Anarchie komplex ist.
Diese Dokus sind außerordentlich aufschlussreich und vermitteln differenzierte Aussagen der verschiedenen Strömungen des Anarchismus, besser, als wenn ich nur meine eigene Sichtweise hier schildern würde.
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Zuerst ist Anarchie eine Ordnung ohne Privilegien und ohne den Zwang dazu. Denn in einer anarchistischen, einer gerechten Gesellschaft, kann auch der „Geringste“ nicht nur überleben, sondern auch noch gut leben.
Dann gibt es aber keinen Zwang zur Gewalt, um eine solche Ordnung aufrecht zu erhalten.
Der Ketzer von Nazareth war übrigens ein solcher Anarchist und Materialist. Das wird dann klar, wenn man die „Paulinischen“ Zuschreibungen eliminiert. Aber es wäre ein Wunder, wenn dies auch nur ein Promille der ‚Gläubigen“ kapieren würden.
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„Zwang“ kann auch etwas sein, was man als selbstverständlich sieht, weil man noch nicht erfahren und reif genug ist, um den Verlockungen des Lebens zu widerstehen oder diese überhaupt zu erkennen.
Was man sich mit einer solchen Entscheidung „einhandelt“, wird erst später sichtbar, aber auch dann oftmals nicht wirklich bewusst.
Warum wollen viele Akademiker bzw. Gut-Situierte, dass ihre Kinder mal studieren und dabei vor allem etwas „vernünftiges“?
Wohl deshalb, weil sich dann Einkommensbereiche eröffnen sollen, die sonst unerreichbar sind.
Und ein geringes bzw. zu geringes Einkommen kann zur Folge haben, dass selbst ein sparsamer Lebensstil nicht reicht, um seine Existenz als gesichert anzusehen. Wenn diese aber nicht als gesichert betrachtet wird, dann bedeutet dies mehr oder weniger Stress und ist oft eine nicht geringe Belastung.
In einer anarchistischen Gesellschaft, der Solidarität nicht fehlt, ist ein solcher Umstand aber nicht anzutreffen, sofern die gesellschaftliche Produktivität hoch genug ist. Und für existenzielle Bedarfe muss sich nicht besonders hoch sein, wenn Arbeitskraft effizient und ohne bürokratische „Verwahrlosungen“ (und somit überbürokratisch Arbeitskraft vergeudend) organisiert ist.
Das klappt aber in derzeitigen kapitalistischen Gesellschaften immer weniger, weshalb man der Ansicht ist, man könne sich den Sozialstaat nicht mehr leisten.
Dabei ist gerade das Gegenteil der Fall. Wir können uns immer weniger die Ansicht leisten, man könne sich den Sozialstaat nicht mehr leisten.
Denn die Produktivität ist hoch genug, um sich diesen leisten zu können. Man muss ihn nur geschickt finanzieren. Hierbei sind aber nahezu alle Experten und in gewisser Weise auch ein Flassbeck überfordert.
Denn es sollte doch auf der Hand liegen, dass die Verteilung der Einkommensströme in eine gewisse Richtung tendiert. Dies hat dann zur Folge, dass der privilegierte Teil sparen „muss“, weil er selbst bei einem hohen Konsumlevel sein Einkommen nicht an den Mann oder die Frau bringt. Wenn man nun diesen Nachfrage-Ausfall nicht ersetzt, mindert sich notgedrungen die Wirtschaftsleistung und auch die Profite der Kapitaleigner werden geringer. Dass man damit die Gesellschaften über kurz oder lang an die Wand fährt, weil sich ein immer größerer Teil der Gesellschaft das Leben aufgrund Geldmangels nicht mehr leisten kann, steht dabei auf einem anderen Papier.
Würden nur 10 Prozent der Gesellschaft das begreifen, was ich sicher (!) weiß, könnte man schon morgen mit einer Reform/Revolution beginnen.
Dabei bin ich weder vom Fach, noch habe ich besonders viel Zeit, mich damit zu beschäftigen. Aber wo bin ich schon vom Fach und zeige Experten trotzdem, welche unbeholfenen Arschlöcher sie wirklich sind?
Denk aber auch an die Propaganda der kriegstreibenden Bourgeoisie. Die Verblödung und die Erziehung zu Hass/Überheblichkeit ggü Feinden oder rückständige Länder oder Rassen fängt doch schon in der Schule an.
Ich kann nicht für die USA sprechen, da kenne ich die Situation nicht gut genug, aber in Deutschland ist das m.E. nicht so.
Immerhin ist es in den meisten westlichen Ländern (relativ) freiwillig, im real existierenden Sozialismus war es hingegen mehr oder weniger Zwang. Die Amis ködern m.W. „die Unterschicht“ auch mit größeren Summen, die sind da übrigens sehr stolz auf ihr Militär, da gibts Familien bei denen fast alle Männer beim Militär sind, man genießt da automatisch ein gewisses Ansehen.
Die Fremdenlegion kann sich m.W. die Leute aussuchen, die haben viele Bewerber. Der Fehler liegt darin, zu glauben, dass alle Menschen gleich wären und nur kämpfen, wenn man sie zwingt. Das trifft zwar auf die meisten zu, aber nicht auf alle, es gibt auch ausgesprochene Kriegernaturen und Leute, die die militärische Kameradschaft als etwas sehr positives sehen, für die das Militär eine Art Heimat ist. Wenn Verbrecher dadurch Ordnung in ihr Leben und vielleicht gewisse Werte vermittelt bekommen, halte ich das auch nicht unbedingt für schlecht.
Ich würde nie freiwillig zum Militär gehen, auch nicht, wenn ich Not leiden würde, es gibt immer einen anderen Weg, aber ich kann akzeptieren, dass andere Menschen das anders sehen.
Scheinregen
Könnte es – eventuell – sein, dass sie manchmal schneller schreiben als denken?
1) du musst mich nicht siezen
2) nein, aber du kannst mir ja mal darlegen, wieso du das glaubst, ich mag deine Ratespielchen nicht, sei einfach mal geradeheraus
Sorry, aber ein Spielchen ist es nicht, da ich den Text voranstellte, auf den meine Kritik zielte:
„…Militär eine Art Heimat ist. Wenn Verbrecher dadurch Ordnung in ihr Leben und vielleicht gewisse Werte vermittelt bekommen, halte ich das auch nicht unbedingt für schlecht.“
Verbrecher zur Mordmaschine auszubilden, um sie auf den Pfad der Tugend zurückzuführen?
–
Haben SieHast du meine Anmerkung zum gauländischen „Vogelschiss“ noch zur Kenntnis nehmen können?Es gibt veschiedene Tugenden, die man beim Militär lernen kann (Zusammenhalt, gegenseitiges Vertrauen, Pünktlichkeit, Ordnung, Selbstdisziplin usw. Sachen die Kleinkriminelle milieubedingt oft nicht beherrschen) und es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Militär. Eine „Mordmaschine“, die eine andere Mordmaschine aufhält, ist im Zweifel etwas, was auch du begrüßen würdest (siehe das Video welches ich oben verlinkt habe), da gehe ich jede Wette ein.
Thomas Gast ist so eine „Mordmaschine“ und ich finde es interessant ihm zuzuhören, weil er als Ex-Militär seine eigene Weltsicht und Erfahrungen hat. Hier redet er z.B. über seine Sichtweise zur Fremdenlegion und der Tatsache, dass da auch Kriminelle aufgenommen werden (Kapitalverbrecher aber angeblich nicht):
https://www.youtube.com/watch?v=XPZqWh26fn0
Ich wünschte, wir könnten ohne Militär auskommen oder gar ohne Polizei, wie sich Motonomer das m.W. vorstellt, aber beim aktuellen Entwicklungsstand der Menschheit ist das leider nicht möglich. Beides sind Werkzeuge, die blöderweise auch missbraucht werden können, was die Abneigungen dagegen erklärt. Das Problem läuft im Kern aber auf eine politische Frage hinaus…
Noch nicht.
Leider bist du nicht auf den Kern meiner Kritik eingegangen.
Das alles lernen Kleinkriminelle von anderen Kleinkriminellen. Wenn sich Kleinkriminelle zu einem Bruch verabreden, dann müssen sie pünktlich sein, ordentlich jeder ihre Utensilien dabeihaben (Einbruchswerkzeuge, Schneidbrenner, Taschenlampe, vollgetanktes Fluchtauto etc), Vertrauen zueinander haben und selbstdiszipliniert arbeiten. Die Regeln und Kodizes der Mafia stehen stellvertretend für all diese Dinge. Sekundärtugenden brauche ich Kleinkriminellen nicht beibringen, die beherrschen sie selbst. Und alle hören sie auf den Boss (Egon Olsen) oder den Paten. Dazu braucht es keinen militärischen Drill.
Auch Söldner und Auftragskiller haben ihre Pseudomoral („Keine Frauen, keine Kinder“ – ‚Leon, der Profi‘). Das sind übrigens alles Leute mit einem gehörigen Dachschaden. Leuten mit gehörigem Dachschaden höre ich in der Regel nicht zu. Tatsache ist und bleibt der Kern ihrer Unternehmungen: das Töten von Menschen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
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@Altlandrebell: Nur ganz kurz, weil ich jetzt auch sehr müde bin.
Erklärung ist keine Entschuldigung, aber es sticht doch ins Auge, dass der Tötungs- und Vernichtungsbetrieb namens Militär sehr gezielt und erfolgreich sein Kanonenfutter bei den Unterprivilegierten bekommt, und ich maße mir nicht an zu beurteilen, inwieweit diejenigen, die sich für diesen Dreck entscheiden, andere Möglichkeiten hätten und lasse jetzt mal irgendwelche Möchtegern-Rambos (obwohl der erste Teil dieser Filmreihe ausgezeichnet ist und einen kaputten, gebrochenen Vietnamveteranen zeigt und erst der Folgeschrott dieses negative Image kreiert hat!), die beim Militär sehr gerne ihre Gewaltaffinität, vielleicht noch in Verbindung mit nationalistischem Größenwahn, ausleben wollen, außen vor.
Summa summarum ein mehr als deprimierendes Thema.
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@Altlandrebell: Aber auch sehr passend George Carlin über das Märchen von den USA als „dem selbst ernannten Land der tausend Chancen“, wie Sie es ausgedrückt haben, bzw. „dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, wo sich ja angeblich jeder den „amerikanischen Traum“ erfüllen kann :
„It’s the American dream, because you have to be asleep to believe it.“
Und die meisten der dort am unteren gesellschaftlichen Rand Lebenden finden ja auch „Alternativen“: Obdachlosigkeit, Drogensucht, Kriminalität oder auch direkt Suizid.
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George Carlin – Dumb Americans:
https://www.youtube.com/watch?v=KLODGhEyLvk
jemp1965
„Möchtegern-Rambos (obwohl der erste Teil dieser Filmreihe ausgezeichnet ist und einen kaputten, gebrochenen Vietnamveteranen zeigt“
Ich habe einen anderen Film gesehen. Rambo I ist ein 90 minütiger Werbeclip der US-Army und der (arme, arme) Vietnamveteran keinesfalls von kaputten, gebrochenem Gemüt.
@Dan: Okay, mein Eindruck des ersten Teils ist ein anderer.
Ich hab nur noch in Erinnerung, wie Sylvester Stallone herumjammert, das er wieder zu Hause, als Veteran nicht einmal mehr eine Stelle als Parkwächter bekäme.
Da muss ich auch widersprechen. Schauen Sie sich den Film nochmal an. Vor allem der Anfang ist sehr stark.
Rambo ist ein gebrochener Mann, der aus dem Krieg in eine Zivilgesellschaft zurück kehrt, die sich einen Dreck um die psychischen Verheerungen, die er bei den Soldaten anrichtet, schert. Durch das Aufkommen der Friedensbewegung betrachtet man ihn gar als Unmenschen, man begegnet ihm mit Missachten. Er findet keinen Anschluss mehr, ist traumatisiert, wandert ziellos umher, gerät schließlich mit der Staatsgewalt aneinander.
Er wird dann abermals Opfer der Maschinerie, die ihn bereits schwer missbraucht, gedemütigt und gebrochen hat, und setzt sich vergeblich zur Wehr. Er kennt nur die Sprache der Gewalt, weil er nichts anderes gelernt hat, also tötet er jeden, der ihn verfolgt. Am Ende des Filmes gibt er auf. Der Widerstand eines Einzelnen gegen das System ist zwecklos.
Ich würde soweit gehen, zu behaupten, dass „Rambo“ der mit großem Abstand beste Film von Stallone ist. Da steckt einiges an Subtext drin. Die späteren Teile kann man vergessen, die taugen nichts.
Ja, da lässt sich drüber nachdenken…
@DasNarf,
Moinmoin,
Selbstverständlich ist Rambo Teil I auch eine Reaktion auf die Friedensbewegung in den USA, aber nicht im unterstützenden Sinne, sondern um Mitleid erheischend mit dem armen Hascherl zu erwecken, der zu Hause nach dem Krieg keinen Anschluss findet und ungerecht (als Streuner) behandelt wird.
Weder der Krieg, noch die Kriegsverantwortung und die Kriegsfolgen in Vietnam werden thematisiert.
Thematisiert wird einzig und alleine der von der (nichtgenannten) Friedensbewegung ( vulgo: Zivilgesellschaft, DIE Heimat) aufgegebene und damit missachtete us-amerikanische Patriotismus, der zur amerikanischen Flagge 🇺🇸 geronnene Mensch.
Perfekte Werbung ist die, welche niemand auf den ersten Blick als Werbung erkennt: Die Werbung für die US-Army beginnt, als der General (Colonel) die Szenerie betritt. Ich empfehle, sich diesen ersten Auftritt nochmals gesondert und genau anzugucken. Gestriegelt, gebügelt, gelackt, gescheitelt, – die Uniform ohne Tadel, ohne Stäubchen, wie mit dem Zollstock gezogen. DAS ist die Army!
Disziplin, Ordnung, Moral. Amerikanische Ordnung,
amerikanische Disziplin,
amerikanische Moral.
Gerechtigkeit als solche taugt dort nur fürs Poesiealbum, ist das Feigenblatt des Filmes.
Rambo tötet zu Hause, in der Heimat, übrigens nicht, wie der General anmerkt, aber er könnte.
Man beachte auch folgende Schlussszene: Colonel Trautman kommt gerade rechtzeitig, um zu verhindern, dass Rambo Teasle tötet. (Wiki)
Ich glaube, wir haben nicht den selben Film gesehen:
https://www.youtube.com/watch?v=PtWHgkNH5yU
Ich empfehle, die Perspektive zu ändern.
Warum? Weil Sie das empfehlen?
Da müssen Sie schon etwas mehr liefern.
Der Oberst betritt die Szenerie und versucht in üblichen Militärduktus, Rambo zur Aufgabe zu bewegen. Er bedient sich der ihm zur Verfügung stehenden Mittel:
Er bedient sich der Befehlsstruktur („The mission is over!“) und er versucht es mit taktischem Geschick („There are 200 men out there, you can’t win!“). Beides schlägt fehl.
Als Rambo zusammenbricht, scheint ihm klar zu werden, dass er es hier mit einem völlig gebrochenen, orientierungslosen Menschen zu tun hat. Einen Menschen, den man zur Killermaschine ausgebildet hat, der fest an das geglaubt hat, was er tun musste, der jetzt nur noch voller Zweifel ist, und der alles verloren hat. Einen armen Teufel, den man wie Nutzvieh behandelt hat. Zum Schluss hin kämpft er mit den Tränen. Er sagt nichts mehr, hört nur noch zu. Zuletzt nimmt er eine Vaterrolle ein, als er Rambo in die Arme nimmt. Wie zynisch!
Keine Ahnung, wie man da US-Propaganda hinein interpretieren kann. Ich sehe genau das Gegenteil.
Dass ein Oberst geschniegelt auftritt, ist ebenfalls keine Propaganda, sondern authentisch. So präsentiert sich das Militär in der Öffentlichkeit immer: Sauber, geordnet, strukturiert, mit weißer Weste und dem Impetus der „gerechten Staatsgewalt“ versehen.
All das bricht in dieser Szene komplett in sich zusammen, und für mich ist das nicht nur eine exzellente Darbietung sondern auch eine gelungene Dekonstruktion.
Es ist nur eine Empfehlung.
Ich habe mir den Film unter kritischen Gesichtspunkten letztes Jahr noch mal angeschaut.
Rambo fällt nicht ins Leere, er fällt stellvertretend vom Colonel in die Arme der US-Army. Die Army als letzte und sichere Auffangstation. Nicht die Army hat ihn ausgestoßen oder verstoßen, sondern die unpatriotische Haltung von Teilen der Zivilbevölkerung, nämlich der Friedensbewegung, der Antikriegsbewegung.
Und ich schreibe es zum letzten Mal: Rambos Rolle als Massenmörder in Vietnam wird nicht thematisiert. Der Krieg als solcher wird nicht thematisiert. Die Kriegsverantwortlichen werden nicht kritisiert.
Thematisiert wird ausschließlich die unpatriotische Haltung an der Heimatfront, die letzten Endes den Kriegsausgang beeinflusste. Stichwort: Heimatfront.
Es gibt neben der Kriegsfront immer auch die Heimatfront. Wenn die fällt, fällt die Kriegsfront. (Dolchstoßlegende)
Rambo ist kein Antikriegsfilm.
Ich werde mir beizeiten den Streifen mal wieder in ganzer Länge ansehen.
Danke jedenfalls für Ihre Sicht der Dinge.
Grüße
@Dan
„Rambo ist kein Antikriegsfilm“
Stimmt.
Aber Teil 1 ist noch meilenweit von seinen offensichtlich oberbeknackten Fortsetzungen entfernt.
Und fast noch ärgerlicher und gefährlicher als die oberplatten und peinlichen Fortsetzungen von „Rambo“, sind die „besseren“ Hollywood Streifen, wie bspw. Spielbergs „James Ryan“, Eastwoods Werke über die Schlacht um Iwojima (Titel vergesssen) oder Mel Gibsons noch hinterhältigeren „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“.
@ Phineas
Danke für die Ergänzung.
@DasNarf
Ich würde es sehr begrüßen, wenn sie mir bezüglich des Filmes Rückmeldung egal bei welchem Thema geben. Aber bitte keine Hektik… 😉
Wird gemacht, versprochen. Ist auch tatsächlich eine Weile her, dass ich den zuletzt gesehen habe.
Grüße und noch einen schönen Abend
Es gilt: Soldaten sind nicht dazu da, um Helden zu werden, sondern um zu sterben.
Und wer es nicht glaubt. NATO-Training von anno dunnemals ist für die Katz und tödlich für die eigenen Soldaten. History Legends hat hier einige ukrainische Erfahrungen zusammengefasst.
https://www.youtube.com/watch?v=fTV6xy-hlSk
Sind Soldaten Mörder?
Ja, einige schon, speziell das Thema „Söldner“ wird viel zu wenig diskutiert. Da finden sich mit Sicherheit so einige, die gerne auf „Safari“ gehen. Auf allen Seiten, es zählt nur die Abschußquote…
Von der Mehrzahl der Soldaten kann man aber wohl meiner Meinung nach mit gutem Recht behaupten, daß sie halt einfach nur brunzdumm sind…..Sonst würden sie die Läufe ihrer Gewehre auf diejenigen richten, die sie zwingen auf unbekannte Menschen zu schießen, zum Wohle der Philantropen, bzw. Oligarchen oder wie auch immer die Drecksbagage heißt, die an dem Blutvergießen verdient.
Opfer sind sie, wenn sie mit Gewalt, wie in der Ukraine in den Graben gezwungen werden und keine Chance haben sich umzudrehen, weil die Drecksnazis hinter ihnen schneller schießen als man gucken kann.
Ich warte übrigens begierig auf den verpflichtenden Wehrdienst für Alte. Gebt mir eine Knarre in die Hand!! Ich habe mein Leben gelebt, bleibt nur noch die eine oder andere Drecksau mitzunehmen….
Das war das was mein Vater mir mitgegeben hat, eine 180 Grad Drehung ehe man den Finger krümmt.
Er hat kurz den WW2 erlebt ehe er in Gefangenschaft kam, in Russland. Trotzdem hat er immer betont wie er die Russen mochte.
„Ich warte übrigens begierig auf den verpflichtenden Wehrdienst für Alte. Gebt mir eine Knarre in die Hand!! Ich habe mein Leben gelebt, bleibt nur noch die eine oder andere Drecksau mitzunehmen….“
Ja das wäre wirklich eine Option das Leben mit Würde zu beschließen. Das Leben der Enkel zu verteidigen bei dem Versuch, die uniformierten Kidnapper (Feldjäger) über den Haufen zu schießen, und zum verdienten Opfer zu befördern.
Antwort auf die Überschrift: Ja, mit der Einschränkung, wenn sie zwangsrekrutiert wurden und sie selbst Todesopfer werden würden, von ihren eigenen Soldaten, wenn sie den Schießbefehl verweigern. Alle, die freiwillig auf Menschen schießen, sind Mörder, da nutzt der ideologische Hintergrund über gut und böse auch nichts, und Notwehr ist es auch nicht, denn sie griffen ja freiwillig zur Waffe. Und ganz verwerflich ist es, wenn man aus ideologischer Verblendung heraus gezielt auf Kinder schießt und dann seine weibliche Jugend noch dazu tanzen lässt. Viele Grüße an Artur.
Die Ukrainer konnten lange sehen was da auf sie zukommt. Wer aus Angst vor materiellen Verlusten zu lange gewartet hat, der muss halt die Rechnung bezahlen. es gibt nur diese eine Realität. Wer auf das „Gute“ oder die „Gerechtigkeit“ wartet, der muss halt mit den Konsequenzen seiner Infantilität leben, bzw sterben!
Gerade in DE sollte man sich zur Zeit mit diesen Gedanken auseinandersetzen…
Ausschließlich Täter und kein Opfer ist die kriegstreibende, internationale Bourgeoisie die nur auf höhere Profite aus ist.
Ja, und die Soldaten, die sich daran beteiligen und die töten, die sich den Interessen der Stärkeren entgegen stellen, sind Mörder.
Und marxistische Regierungen sind da keineswegs eine Ausnahme.
Sind Soldaten Faxgeräte?
Mörder darf man sie nicht nennen
Denn Soldaten sind sensibel
Legen Hand auf Herz und Bibel
Fangen dann noch an zu flennen:
„Ihr sollt uns nicht Mörder nennen!“
Ja, wie soll man sie denn nennen?
Faxgeräte? Sackgesichter?
Zeugungsfähiges Gelichter?
Freddies, die auf Totschlag brennen?
Weder Geist noch Güte kennen?
Oder sind sie Schnabeltassen?
Tennisschläger? Liebestöter?
Kleiderständer? Brausepöter?
Die sich das gefallen lassen:
„Schütze Arsch! Los! Essen fassen!“
Sind sie vielleicht Käsesocken?
Die auf Pils und Deutschland schwören?
Und gern „Tote Hosen“ hören?
Wenn sie auf der Stube hocken
Und um Gonokokken zocken?
Ach, wie soll man Mörder nennen?
Man zerfleddert nur die Wörter
Nennt man Militärs nicht Mörter.
Selbst wer schlicht ist, muss erkennen:
Mörder soll man Mörder nennen.
Wiglaf Droste
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Ich würde da unterscheiden.
Soldaten sind jene, die sich freiwillig melden, um ihren „Dienst“ zu leisten.
Dann gibt es noch die wehrdienstleistenden, die eingezogen werden, die würde ich nicht als Soldaten bezeichnen, Soldat ist eine Berufsbezeichnung.
Wer freiwillig Soldat wird, ist ein Mensch, der in Kauf nimmt, zum Mörder zu werden, wenn er seinen Beruf ausüben muss.
Es sind also potenzielle Mörder.
Wer in den USA 10 Jahre freiwillig dient, dem bezahlt der Staat die universitäre Ausbildung seiner Kinder inklusive Unterhalt für die Mutter, auch wenn eine Trennung stattgefunden hat.
Junge Menschen, die dort nach der Schule oder nach dem Studium Probleme mit dem Gesetz bekommen, solche, für die sie für ein oder zwei Jahre eingesperrt werden könnten, haben dann die Wahl.
Mit Knast ist ihr Leben in den Staaten vorbei,
Nach 10 Jahren Armee haben sie den Kindern eine Ausbildung finanziert und können sich in die Gesellschaft integrieren, Das ist sicher ein großer Anreiz. Und das auch, wenn der Soldat schon nach 3 während der Arbeit stirbt.
Da kann man über Wadepul mit seinen 2500 Euro Monatsverdienst nur lachen.
Wehrdienstleistende oder zwangsrekrutierte sind keine Soldaten. Diese Menschen sind Opfer, wenn sie keine legale Möglichkeit haben, den Dienst zu verweigern, Denke ich.
Guter Beitrag…kann ich unterschreiben…👍
Offiziell haben wir eine Verteidigungsarmee für den Einsatz im Innern.
Da sich unsere Regierenden nicht an Gesetze halten, sind unsere Soldaten
aber über die halbe, wenn nicht sogar die ganze Welt verstreut. Als ein reiner
Verteidiger, sehe ich den Soldaten wenn er auf Eindringlinge schießt und sie tötet,
nicht als Mörder. Die Kriege waren immer Brutal und werden auch immer brutaler.
Die Ukrainer töten gerne harmlose Zivilisten mit ihren Drohnen, selbst wenn diese
eine weiße Fahne schwenken. Ich würde einen Drohnenpiloten, der seine Drohne
auf meine Freunde und Verwandten schickt, ohne zögern töten. Einige der Kommentatoren
hier würden ihn sicher lieber bewußtlos quatschen, bevor ihnen der Kopf weg fliegt.
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Ich halte die Drohnenpiloten auch für sehr fragwürdige Gestalten.
Was mich wirklich wundert, ist, dass die Dinger noch immer fliegen. Es sollte doch nicht so schwer sein, die Kommunikation zu unterbrechen. Natürlich wäre der Drohnenmarkt dann im Arsch. Kommunikationsunterbrecher werden wohl erst auf den Markt kommen, wenn alle (staatlichen) Drohnen ohne Verbindung fliegen und selbst entscheiden, wen sie töten.
Soldaten sind offenkundig Mittel zum Zweck. Man sollte über die Zwecke reden, für die sie benutzt werden. Aber nein, es gibt wieder eine Moraldiskussion.
@foehre
Wenn du denkst, wir sollten über die Zwecke reden, zu denen Soldaten benutzt werden …
Warum tust du es dann nicht…
Sondern meckerst nur rum?
Lass uns doch an deinen Gedanken über die Zwecke, teilhaben, vielleicht möchte ja der eine oder die andere mit dir gerne darüber reden.
Weil mir von Moraldiskussionen schlecht wird. Und die Zwecke ziemlich offensichtlich und schnell abgehandelt sind, meine ich –
das Nutzviehder Bürger wird eben nach Tageslage benutzt. Man kann ihn Geld anschaffen lassen, aber auch in lebendige Waffen verwandeln und der Konkurrenz damit den Laden kaputthauen.Keine schöne Rolle, aber wenn man ihn als „obersten Souverän“ anlabert, macht er erfahrungsgemäß alles mit.
Hallo ! Ich sehe gerade sie teilen meine Ansichten hinsichtlich der juristischen Lage, Sind wir ja mindestens schon 2. Danke !
Auf den Punkt gebracht!
„Soldaten sind offenkundig Mittel zum Zweck“
Richtig! Im weiteren Sinne sind das für die HerrscherInnen alle Untertanen/Bürger.
Was Soldaten speziell betrifft so ist es bei denen nur noch mal extremer und offenkundiger. Sie sind formal betrachtet, feministisches Geschwafel vom Patriarchat hin oder her, dem Nutzvieh gleichgestellt, das man ja ohne vernünfigen Grund nicht töten darf, mit vernünftigen Grund sehr wohl. Siehe aktuell die armen Kühe auf dem Frachter, die elend sterben. Wen das nicht traurig macht, berührt, der hat zwar nicht juristisch aber menschlich gesehen ohnehin sein Lebensrecht verwirkt und kann nach belieben getötet oder gequält werden. Nicht dass ich das gutheißen würde, aber man muss sich schon an dem messen lassen, was man für sich selber in Anspruch nimmt, das ist gar keine Frage der Moral, sondern der Logik, aber das ist ein anderer Punkt.
Zurück zum Thema. Der vernünftige Grund ist z.B. Russland ruinieren.
Was das etwas problematische Zitat von Tucholsky, den ich im Übrigen sehr schätze, betrifft. Formal betrachtet ist es einfach auseinander zu nehmen.
Mord ist Tötung aus niederen Beweggründen mit den entsprechenden Tatbestandsmerkmalen.
Ein freiwilliger Söldner, der für Geld oder aus Mordlust tötet ist ein Mörder. Ein in den Dienst gezwungener Wehrpflichtiger der gegen seinen Willen in eine Notwehrsituation gebracht wird nicht. Wie so oft kommt es juristisch betrachtet auf den Einzelfall an, die konkreten Umstände des Falles.
–
Und sie haben Recht, wenn angefangen wird von Moral zu schwafeln sollten immer alle Alarmglocken im Kopf angehen.
„Ein freiwilliger Söldner, der für Geld oder aus Mordlust tötet ist ein Mörder.“
Soweit so gut, da kann ich mitgehen.
„Ein in den Dienst gezwungener Wehrpflichtiger der gegen seinen Willen in eine Notwehrsituation gebracht wird nicht.“
Ich würde das mal aufräufeln:
„Ein in den Dienst gezwungener Wehrpflichtiger“, der Befehlen folgend gehorsam für das Geld und die Mordlust anderer, ihm nicht bekannter Personen tötet, soll KEIN Mörder sein?
Ein solcher Wehrpflichtiger hat ja (allerdings nur beschränkte) Möglichkeiten:
– Befehlsverweigerung
– Desertion
– Überlaufen, kapitulieren
– danebenschießen
– Notwehr (https://en.wikipedia.org/wiki/Fragging#)
Ich habe mal vor vielen Jahren miterlebt, wie ein Bundeswehroberst vor einer größeren Runde das Loblied der sooo demokratischen Bundeswehr sang, die überall in der Welt doch nur humanitäre Missionen ausführt. Jeder Soldat könne ganz demokratisch verbrecherische Befehle verweigern und müsse keine Strafe fürchten, so demokratisch sei die Bundeswehr.
Der wurde dann nach dem Belgrad-Bombardement 1999 gefragt (damals hatte Ex-Kanzler Schröder gerade zugegeben, daß der Überfall auf Serbien ein Völkerrechtsverbrechen war), und wie viele Soldaten damals den Befehl verweigert hatten.
Nach heftigem Schweißausbruch seinerseits kam dann die Antwort.
KEINER.
Den Herrn Vad hätt ich auch gern mal um eine Erläuterung dazu gebeten. Vielleicht kann Roberto das nachholen?
Ob Soldaten Mörder sind oder nicht, hat Altlandrebell unten sehr ordentlich aufgedröselt, finde ich. Hätte ich so nicht nur nicht gekonnt, sondern auch nicht gewollt, weil ich es nicht so wichtig finde, wie Werkzeug moralisch zu bewerten ist.
Verstehe ich sehr gut, ich habe selbst das brennende Bedürfnis, das Betroffenheitsprinzip für alle durchzusetzen (niemand hat was zu bestimmen, wovon er nicht selber betroffen ist/wenn er es bestimmt, wird dafür gesorgt, dass er davon betroffen ist). Aber ich verwerfe derlei immer wieder als Rachefantasie – wenn ich das Quäl-Arschloch quäle, habe ich unterm Strich nur die Quälerei vergrößert, gegen die ich mich eigentlich gerichtet haben wollte.
Es gibt kein richtiges Verhalten im falschen Laden.
Soldat Vad hat recht. Wo gab es denn einen Staat ohne Soldaten? Peter Bürger wird nicht müde, zu erzählen, dass die frühen Christen den Wehrdienst verweigerten. Ja, aber haben sie denn ein Staatswesen hinbekommen? Nein, de facto ließen sie sich von denen mit dem Schwert verteidigen. Alle späteren Versuche endeten ebenso.
Dieser Satz hat der Friedensbewegung eher geschadet, denn es ist nur eine Minderheit, die ihn befürwortet. Richtigerweise aber sind die Leute für Abrüstungsverhandlungen, die das Militär auf die Möglichkeit der Landesverteidigung reduzieren. Das findet eine Mehrheit. Und da es diese Verhandlungen schon gab und auch erfolgreich, ist es ein Versäumnis, diese nicht zu führen. Ja, Groko.
Gerade als es spannend wurde, ist abgedreht worden. Vad war eben dabei, zu erklären, dass Israel das tut, was die Nachbarstaaten ebenfalls gern täten. Ein äußerst interessantes Thema, was aber bei Overton nicht sein darf. Da wird abgedreht.
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Unrast Verlag, schau mal hier:
https://unrast-verlag.de/?s=corona&post_type=product
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Keine Ahnung warum du meinen Hinweis auf „Hühnerkot“ im Verlagsprogramm eines linkswoken Verlages als „woke Ausgrenzeritis“ denunzierst.
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Ich verlinkte ein paar Titel ihres rastlosen Verlagsprogrammes. Wortlos. Keine Wertung, kein Kommentar. Mehr nicht.
Spiegelfechtereien sind überflüssig und auch ein wenig peinlich. Ebenso diese zickigen Kleinmachversuche.
Unter deinem Niveau!
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Weder war meine Verlinkung „zufällig“ noch mit „Hintergedanken“.
Diese Werke sprechen für sich, insbesondere der Corona Schinken. Ich hätte noch weitere Titel verlinken können. Ob diese „Werke“ den Verlag „desavouieren“ oder nicht, liegt dann ganz im Auge des Betrachters, vorausgesetzt er liest dort auch die Beschreibung u. Rezensionen.
Und ja, meiner eins ist der Meinung, wer solch einen Mist veröffentlicht, „desavouiert“ sich dadurch schon selber, ganz ohne „guilt-by-association-Tricks“(puhh) meinerseits.
Was sind „Jetti-Tanten?
@Altlandrebell
Gut, Artikel 12 zur Armee aber in der Realpolitik als Vasall der USA auch nicht ganz unproblematisch.
„Ende Februar 2025 schoben die US-Behörden 200 Menschen aus Drittstaaten nach Costa Rica ab, darunter 81 Minderjährige aus verschiedenen Ländern Asiens, Afrikas und des Nahen Ostens. Zwischen den beiden Regierungen gab es hierüber kein schriftliches Abkommen. Präsident Rodrigo Chaves rechtfertigte sein Vorgehen damit, dass Costa Rica dem «wirtschaftlich mächtigen Bruder im Norden» auf diese Weise helfe. Dies markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Migrationspolitik des mittelamerikanischen Landes.“
„Mehrere Berichte dokumentierten in diesem Zusammenhang eine Reihe von Menschenrechtsverletzungen. Bereits in den USA kam es zu Misshandlungen bei Verhaftungen, es gab keine Anhörungen zu Fluchtgründen und Familien wurden auseinandergerissen.
In Costa Rica wiederum erlitten die Betroffenen eine faktische Freiheitsberaubung von mehr als 60 Tagen. Ihre Bewegungsfreiheit wurde eingeschränkt und aufgrund von Sprachbarrieren und fehlender Übersetzung bekamen sie keine Informationen.
Auch hier fand keine individuelle Überprüfung ihres Schutzbedarfs statt.
Besonders fragwürdig ist die Anwendung von Verfahren der «freiwilligen Rückkehr», insbesondere bei Schwangeren, Minderjährigen, Familien oder Personen, die im Falle einer Abschiebung in ihr Herkunftsland unmittelbarer Lebensgefahr ausgesetzt wären.“
https://www.rosalux.de/news/id/53900/sicherheitsdiskurse-und-grenzverschiebungen
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Nicht nur Soldaten: Männer per se werden in Bezug auf Gewalt und Krieg von vornherein in die Täter-Ecke gestellt. So fühle ich persönlich mich z.B. als Mann diskrimiert, wenn in allen möglichen Meldungen von Gewalt- oder Kriegsschrecken ganz selbstverständlich hervorgehoben wird, dass (meist ca.) 60-70% der Opfer Kinder und Frauen seien. Ja, und die Männer? Ist deren Misshandlung oder Ermordung nichts besonders Erwähnenswertes? Haben sie es vielleicht sogar nicht anders verdient? Im Grunde suggeriert dieser pseudo-humane, journalistische Brauch doch, Männer seien viel weniger bedauernswerte Kriegsopfer als alle andern. Aus der Tatsache, dass Soldaten meist männlich sind, sollen wir offenbar schlussfolgern, dass Männer allesamt, rekrutierte wie nicht-rekrutierte inkl. alte, schwache, kranke und Kriegsdienst-Verweigerer, blosses Kriegsmaterial sind, das im Ernstfall nun mal unausweichlich verschütt geht, und dass sie im Grunde keine menschlicheren Züge aufweisen als z.B. MGs, Kanonen, Jagdbomber und Panzer etc., gelegentlich sogar explizit mit der – Waffenschmieden-freundlichen – Spitzfindigkeit, nicht die Waffen seien es, die töteten, sondern Menschen: da sind Männer also sogar noch unmenschlicher als ihre Waffen! Ausserdem impliziert solche Rede stillschweigend, dass die Rekrutierten sich durchwegs aus freiem Willen, womöglich sogar aus purer Mordlust an den Schlächtereien beteiligten: Real existierender gesetzlicher Zwang und physisch/psychischer Drill, von höhergestellten Perversen/Pervertierten an Männern ausgetobt, werden so en masse geleugnet. Die Selbstverständlichkeit, mit der die Kriegsberichterstattung meist die Hälfte der erwachsenen Menschheit übergeht, spricht dafür, dass Kriegstreiber zwar Agenten der militanten Kinder- und Frauenfeindlichkeit sein mögen, dass aber unsere Kriegsberichterstatter im besten Falle blosse Agenten der militaristisch-institutionellen Männerfeindlichkeit sind, und dies letztlich immer im Verbund mit den Kriegstreibern – alles in allem ein ehernes Konkordat der expliziten und impliziten allgemeinen Menschenfeindlichkeit.
Hat mich früher schon immer genervt: Frauen und Kinder zuerst in die Boote.
Heute gibt es immerhin Motoren als Antrieb früher sind viele Rettungsboote
gekentert, weil sie Frauen nicht rudern konnten. Wenn ich mich an die Geschichten
meiner Mutter aus ihrer Kriegszeit erinnere, dann werde ich heute noch wütend, dass die Fauen mit den Kriegsgefangenen die im Dorf untergebracht waren rummachten, während
ihre Männer krepierten.
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Siehe auch meine Diskussion mit foehre.
Der Bürger im Allgemeinen, speziell aber der Mann ist juristisch betrachtet dem Nutzvieh gleichgestellt.
Das ist der tragende Pfeiler unserer „Zivilisation“* – Männer opfern sich, werden geopfert für irgendwas „höheres“.
Es ist daher erwartbar, dass das auch in einem alternativen Medium außerhalb der MGTOW oder Männerechstszene ein absolutes Tabu-Thema ist. Einerseits haben viele Männer ihre Rolle verinnerlicht, oder trauen sie sich aus Angst vor dem Urteil der Frauen (Schlappschwanz, Weichei etc.), die letztlich bestimmen was gesellschaftliche Norm ist, nicht sich entsprechend zu äußern. Dabei werden diese Normen oft nicht direkt von den Frauen sondern indirekt von den sogenannten Alpha Männern propagiert. Das sind Männer die als richtige starke Männer angesehen werden, nüchtern betrachtet aber weibische Züge aufweisen. Ein Macron z.B., man könnte jeden anderen nehmen, macht einen auf dicke Hose, nimmt für sich aber das weibliche Privileg in Anspruch nicht selbst kämpfen zu müssen, sondern das (andere) Männer für sich tun zu lassen. Im Weiteren auch das Privileg nicht selbst für seinen Lebensunterhalt arbeiten zu müssen. Kurz gesagt je höher ein Mann in der Rangordnung steigt, um so mehr nimmt er weibliche Züge, Privilegien an. Das kann er dem nüchternen Betrachter gegenüber auch nicht durch äußerlich betont männliches Auftreten verbergen.
Es ist schön zu lesen, dass es einige wenige gibt die ein Bewusstsein für diese Problematik haben und es nicht tabuisieren.
Man sollte solche Fragen viel öfter aufwerfen, auch bei anderen Tabu-Themen. Ein spannendes Thema, interessante gute Beiträge dazu, oft viel elaborierter und besser als meine Schnellschüsse hier.
*Zivilisation erkennt man an folgenden Merkmalen: Lärm, Dreck, Gestank, Landschaftszerstörung, Vernichtung von Leben.
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Ich sehe nicht, dass Männer nutzviehischer behandelt werden als Frauen. Auch nicht, warum man zwischen Nutzvieh und Nutzvieh noch irgendwie unterscheiden wollen sollte. Die Aufgabenverteilung ist sicher nicht ganz deckungsgleich (hihi), denn der Mann kann Soldat sein, aber keine Soldaten werfen.
Auch wenn es Männer machen, waren es recht eigentlich die Frauen – ah ja. Und dann von dir (!)
Iiieh, weibisch sein ist ja widerlich! – Und das ist … keine gesellschaftliche Norm? Oder die einer Frau, die als graue Eminenz hinter dir steht? Ist die Norm dann herrlich oder dämlich?
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Ich argwöhne, da werden beide Geschlechter üppig fündig, wenn sie suchen.
Das habe ich nicht gleichgesetzt. Du wirst aber wohl doch nicht bestreiten, dass „weibisch“ was mit Frauen zu tun hat? Oder dass auch der Begriff „Weib“ längst negativ konnotiert ist (wenn auch nicht ganz so schlimm wie „weibisch“)?
Mich zum Beispiel hat es immer gestört, dass Mädchen/Frauen schon fast synonym mit Schimpfworten sind („du Mädchen!“), dass Jungs ihr Gesicht verlieren, wenn sie sich „mädchenhaft“ (übrigens synonym für mimosenhaft, hysterisch, leicht bescheuert usw. usf.) benehmen, es für Mädchen aber eine Ehre ist, wenn „ein Junge an ihnen verloren gegangen“ ist. Und dass es jetzt Frauen gibt, die keine Söhne kriegen wollen, nimmt nichts davon zurück, dass Töchter jahrhundertelang als weniger wert bis wertlos galten. Je nach Region noch heute gelten.
Das siehst du entweder gar nicht oder anders, wischst es jedenfalls beiseite, weil du dich auf die geschundene männliche Seite kaprizierst. Kann man machen. Man kann aber auch mal die Begriffe „herrlich“ und „dämlich“ auf sich wirken lassen mit der Information, die sie liefern.
Unterm Strich meine ich, dass die Frage, ob jemand ein Arschloch ist, mit dem Geschlecht nichts zu tun hat; dass es saublöd von den Geschlechtern ist und schon immer war, sich gegeneinander zu wenden, und dass die Diskussion, welches Geschlecht nutzviehischer behandelt wird, etwa so sinnvoll ist wie die, in welchen Suppentopf mehr Scheiße gerührt wurde. Scheiße ist Scheiße – niemand würde sagen „oh, in diesem Topf ist nur eine Kelle Scheiße statt zwei wie im Topf daneben, also esse ich freudig aus diesem Topf und hätte gerne noch einen Teller!“
@Artur C:
„Ein äußerst interessantes Thema, was aber bei Overton nicht sein darf. Da wird abgedreht.“
Erzähl kein Quatsch!
Der Teaser oben ist nur ein Appetithäppchen – das ganze Video (~25 Minuten) läuft auf dem Overton YT-Kanal.
Aber Vorsicht ist angeraten: Vad ist kein Lautsprecher für Fanatiker deiner Sorte…
Bei dem Thema bist DU ganz klar der Abgedrehte 😉
https://www.youtube.com/watch?v=ScfUQzo9Xgs
Immer derselbe unverschämte Schwachsinn….
Jeder hat in unserem heutigen Teil der Welt die Wahl und kann sich der Ausbildung zum Massenmörder verweigern. Wenn solche Leute in meine Stadt einmarschieren und mich ermorden, dann habe ich hingegen keine Wahl.
Welch ungeheuerlichen Lügen selbst Vads Geschwätz sind kann man am Beispiel, Ukraine recht deutlich nachvollziehen.
Ein paar Fakten zum Ukraine Krieg:
Man kann mit Frau Nuland in 2008 anfangen und eine direkte Linie zu Putins Einmarsch ziehen. Wer Februar 22 in den letzten Wochen davor RT Nachrichten anschaute wurde unmissverständlich darüber aufgeklärt, dass Putin nicht zusehen würde, dass er, völlig verständlicherweise, niemals zulassen würde, dass die NATO mit ihren US Raketen an Russlands Grenze vorrücken würde. Nicht wer wie Putin in ein anderes Land einmarschiert um die Bedrohung seines Landes zu verhindern hat an diesem Krieg Schuld, sondern die Amerikaner, und ihre sogar mit Friedens Nobelpreis geehrten Massenmörder Präsidenten, die auch den 2014 einen Putsch in Kiev finanzierten! Gibt es noch jemanden, dem man erklären muss, was die Amis täten wenn Xi seine Raketen in Mexiko an der US Grenze aufstellen würde?
Aber das ist nicht das eigentliche Thema. Das Thema ist die Wieder- Einführung der Wehrpflicht in DE. Weder bestand jemals die Gefahr eines Angriffs Russlands in DE, bzw West Europa, noch hatte Putin jemals dermassen schwachsinnige Pläne. Sogar ein Trump verstand das sofort. Und dessen Friedens Plan zeigt deshalb auch genau das: Die Ukraine bleibt neutral, und die Ost Provinzen, von denen Putin vor dem Einmarsch lediglich die Gebiete beansprucht, die von Russen bewohnt werden, von denen im Verlauf der Jahre vor dem Einmarsch 14.000 von den Nazi Terroristen aus Kiev ermordet worden waren, die werden zu russischem Gebiet.
Soldaten sind und waren immer Mörder, aber nach 1945 begann eine Zeit in der es allen Männern möglich war, anders als im Altertum, zivile Berufe zu ergreifen um sich und ihre Familie zu ernähren. Aber die Zusammenarbeit mit Russland und unsere zuverlässige und billige Energieversorgung durch das Land, kann von einem sich als Imperium gebärdenden Land, das daran nichts mitverdient, nicht akzeptiert werden. Trump sieht dieses Ziel der Amerikaner erreicht, weigert sich den Krieg weiter mit zu finanzieren, und die Deutschen Deppen ruinieren sich selber, und kaufen jetzt US Gas zum dreifachen Preis! man lässt sich seine Pipeline vom Verbündeten in Luft sprengen…
Die grösste organisierte Massenmörder Bande die unseren Planet je terrorisiert hat ist die US Armee, die um der Ausbeutung anderer Länder Willen, laut UN Zählung, dabei seit 1945 zwischen 20 und 30 Millionen Zivilisten weltweit ermordet hat.
Beim Thema Venezuela können wir gerade das aktuelle Beispiel beobachten
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Putin hat den Plan in der vorliegenden Form abgelehnt. Der Grund, warum er immer ein bisschen zu ‚konziliant‘ rüberkommen mag, ist Russlands Verhältnis zu seinen Freunden und Partnern. Mercouris erläutert das hier:
https://rumble.com/v723eas-russia-offensive-fastest-advance-pokrovsk-siversk-putin-says-us-plan-basis-.html?e9s=src_v1_cbl%2Csrc_v1_ucp_a
Am Witzigsten finde ich Leute die sich alles aus zwieter hand interpretieren lassen… Was hindert sie denn daran sich anzuhören was Russland/Putin tatsächlich dazu sagt?
https://rumble.com/v35waq4-rt-news-livestream-247.html
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„Putin hat den Plan in der vorliegenden Form abgelehnt.“
„…den Plan-…“
Noch dümmer geht es nicht, denn es gibt ja zwei vorgelegte Pläne…
Der eine berücksichtigt Russlands Sicherheits Interessen und die Realität auf dem „Schlachtfeld“… während der Plan, der die absurden Vorschläge West-Europas dort aktiv einzugreifen enthält, obwohl dafür sowohl Soldaten als als auch Waffen fehlen. Russlands Sicherheits Interessen sind natürlich etwas, das bei deutschen, durch die MSM verblödeten Idioten natürlich als Hochverrat gewertet wird.
Der andere Plan, der möglicherweise Deutschland in einen Krieg zwingt, der stammt wie gesagt von vdL & Co.
Ich beobachte diese Entwicklung ja aus erfreulich sicherer Entfernung und gestehe ich würde ein dummes Volk wie die Deutschen, angesichts der Regierungen die es sich freiwillig in den letzten 20 Jahren gewählt hat, nicht mal sonderlich ungern in einen Krieg rutschen sehen… aber die Vernunft gebietet mir natürlich, dass sich in DE einen Mehrheit findet, die es schafft diese Kriegsgeilheit die von Profitgeilheit nicht zu trennen ist, in Schach zu halten.
Wie dämlich muss man im Jahre 2025 immer noch sein, um dieses perverse Ablenkungsmanöver vom deutschen und europäischen ökonomischen Desaster nicht zu durchschauen?
Wenn ihr dies nicht schafft, dann habt ihr euch den Krieg wohlverdient. Das Gejammer anschliessend kann ich mir jetzt schon vorstellen….
Wer etwas genauer wissen will, was da läuft, dem sei Jens Bergers kKmmentar auf den nachdenkseiten empfohlen:
„Rheinmetall Aktie: Friedensangst schockt Anleger“
https://www.nachdenkseiten.de/?p=142551
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Jetzt machen auch sie noch denselben dämlichen Fehler den Renard hier eingestellt hat! Wissen sie denn tatsächlich nicht, dass es seit mehreren Tagen ZWEI Pläne gibt???
Einen von Trump und einen von vdLeyen? In den weltweiten Medien, dafür gibts ein Internet, wird eigentlich fast NUR von Trumps Plan gesprochen. Was im EU PLan steht erzeugt mehrheitlich nur Kopfschütteln…
Also wenn ich in DE leben müsste, dann gäbe es für mich und meine Zukunft eigentlich nichts wichtigeres als beide zu kennen und deren jeweilige Konsequenzen abzuschätzen… Und bei ihren Kommentaren muss man jedesmal dreimal nachlesen um herauszufinden, von welchem der zwei Pläne sie jeweils reden, und ob die EU-NATO es schafft den Kriegen auszuweiten scheint sie nicht sonderlich zu interessieren?
Naja, wenn sie meinen… dann mal viel Spass
Also nur noch eines.
„Der Plan, der angeblich Deutschland zu etwas zwingen soll, wurde maßgeblich von deutschen oder germanophilen Figuren innerhalb der herrschenden Klasse Westeuropas sowie Angehörigen der Deutsch-EU ausgearbeitet, wie man an seinem ungelenken Englisch sehr schnell erkennen kann, just saying.“
Wenn ich von DE rede, dann meine ich Land und Menschen die dort leben. „Der Plan“, und das mache ich immer ziemlich deutlich, stammt nicht von DE, sondern von den demokratisch nicht legitimierten Figuren aus Brüssel.
Thoreau hilft sicher nicht, wenn feindliches Militär in meine Stadt einmarschiert. Bereits in Corona Zeiten konnten sie sehen, das Thoreau nur was für moralistische Märtyrer ist. Er hilft jemandem wie mir, der von seinem Staat über das Notwendigste hinaus, nur in Ruhe gelassen werden will, also nur in einem funktionierenden Rechtsstaat. (Ein funktionierender Rechtsstaat ist einer, der seine Gesetze stets der Gerechtigkeit annähern will, etwas das man von DE seit 2021 nun wirklich nicht mehr behaupten kann!) Wer in Massachusetts ein Häuschen am See hat und anschliessend zurück in die Stadt ins Haus seiner Eltern ziehen kann… der tut sich leicht nette Büchlein für Teenager zu schreiben. Wenn er, sagen wir mal 16 Jahre später, in einem kleinen Häuschen, in der Nähe von Gettysburg gelebt hätte, wäre eben jenes wunderschöne Büchlein ein wenig anders ausgefallen, und seine Meinung, wie man mit einem auf alles sich Bewegende schiessenden einmarschierenden Feind umgehen könnte, mit Sicherheit auch…
Natürlich kann man auch heute aus West Europa weggehen, ich hab es ja längst getan, aber lesen zu müssen Putin hätte die Absicht „weiter zu marschieren“ ist einfach nur lächerlich. Ja, Frau Nuland hatte einen Plan entwickelt, der Putin in eine lose/lose Situation manövriert und er traf seine Entscheidung. Die Motivation hinter dem Plan war spätestens nach Biden´s Ankündigung der Nordstreaam Sprengung klar. Wer sich ein Bild über die Lage bilden will sollte sowohl die Veröffentlichungen der MSM zur Kenntnis nehmen UND die andere Seite, die ja letztlich nur einen Mausklick entfernt zu haben ist: https://rumble.com/v35waq4-rt-news-livestream-247.html
Da ich weit weg, in relativer Sicherheit lebe, ist mir Epiktet wie seit Jahrzehnten nahe (ich habe vor langer Zeit begonnen Philosophie zu studieren, Ende gibts da keins..). Nur… in einer Stadt, auf die Putin eine kleine taktische Atombombe werfen könnte, weil Witzblattfiguren wie vdLeyen, Kallas, Wadepuhl& Co meinten eine Taurus Richtung Moskau loszuschicken… da nutzt auch ein Epiktet nichts, oder?
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Recherchieren sie doch mal in Wikipeia, unter „Flugzeug“. Fast 3000 nach Jahre Epiktet steht es uns nämlich frei in ein solches zu steigen, und ans andere Ende der Welt zu fliegen.
Man kann natürlich auch, wie sie es anscheinend für sinnvoll halten, einfach dableiben, denn „Dass die Bande einem alles wegnehmen kann – Haus, Kinder, Körper… – dass sie alles Äußere zu zerstören vermag, aber nicht das, was man wirklich ist.“ Also das was sie wirklich sind, das haben sie und die Welt auch dann noch, wenn „Schwert oder Bombe jetzt herniedersausen“?
Sehen sie? Sowas hätten sie früher klarstellen müssen, dann hätte ich mir meine Antworten sparen können…. Normalerweise verschwende ich meine Zeit nicht an dumme Menschen, aber im Internet dauert es halt bis man andere tatsächlich korrekt einschätzen kann… Vielleicht hätte sie etwas weniger Epiktet, dafür etwas mehr Schopenhauer lesen sollen….
„…wer innerlich nicht erpressbar ist“, dem steht eine Karriere als Märtyrer natürlich frei und sooo schwer ist solches Heldentum, wenn man sowieso bereits dem Tode ins Auge blickt, ja nun auch wieder nicht. Wer aber ausserdem auch noch nicht verblödet ist, der ist durchaus in der Lage Situationen schon VORHER korrekt einzuschätzen und sich mit einem Köfferchen mit dem Nötigsten auf die Socken zu machen, und es ihresgleichen überlässt, sich in einer Hand Epiktet und in der anderen ein Bild Viktor Frankls, „dem Bösen“ entgegenzutreten.
Ich bin sicher die, auf sie mit der Knarre zugehen, werden beeindruckt sein…
„Soldaten sind Mörder“
Tucholski-Zitat und höchstrichterlich in einer allgemeinen Wertung als berechtigte Meinungsäußerung bewertet.
Es gab sogar Wehrmachtssoldaten, die Schlächter waren. Insbesondere im Osten haben unsere Vorfahren ausufernde Kriegsverbrechen begangen und für ein verbrecherisches Regime gemordet.
Ich sehe das Zitat kritisch, aber manchmal wohl zutreffend. Ein schon verstorbener ehemaliger Wehrmachtsangehöriger aus meinem Bekanntenkreis sagte mal, da hat sich schon gezeigt, wie manche so drauf sind, speziell bei der Bekämpfung von Partisanen, noch spezieller Partisaninnen, haben da mache so richtig die Sau raus gelassen, wie er es formulierte.
Aber das ist kein Vorwurf an die Wehrmacht speziell, es liegt wohl bei manchen einfach so drin, wie selbst Systemmedien berichten.
https://www.dw.com/de/italien-ermittelt-gegen-hobby-scharfschuetzen-die-bei-sarajevo-safaris-menschen-erschossen/a-74730515
Das ist dann wohl unstrittig Mord.
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Sind Holländer ohne Wohnwagen Holländer?
Habe früher auch Pirat, Korsar, Seeräuber und Freibeuter synonym gesetzt.
Bis ich den Freibeuter- bzw. Kaperbrief der Arbeitgeber entdeckte, dann war es freilich vorbei mit meiner Seeräuberromantik.
Sonntagsfrage:
Warum ist eine Uniform so hübsch? Weil ihr Anlass hässlich ist.
Ich denke, (einfache/niedere) Soldaten sind Mörder, sobald sie jemanden getötet haben oder in tödlichen Kampfhandlung verwickelt sind, vorher nicht. Die Absicht (ob eigene oder fremde) ist noch keine Tat. Bei höheren (Befehls-) Rängen ist das etwas anderes. Allerdings denke ich auch, sobald jemand einen Batch hat, kann sich niemals wieder auf Notwehr berufen werden, in keiner Situation.
Oder
Wir deklinieren das mal weiter:
Sobald die Uniform angezogen ist, affirmiere ich alle vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Handlungen des Systems, das diese Uniform geschaffen hat.
Und noch weiter: Eigentlich brauche ich die Uniform gar nicht anziehen. Sobald ich an einem System partizipiere, das diese Uniformen herstellt, bin ich Teil davon. Sei es durch kaufen (Steuern) oder sonstigen Tausch oder sich von Menschen aus dem System beschenken lassen – sobald ich die Infrastruktur verwende (Wege, Energie, Informationen; ja, Internet, auch du, lieber Leser, liebe Leserin, willkommen), bin ich dabei. Da kann ich mich nicht im Wald verstecken, und auch nicht dahinter, dass ich das System nutze, um ihm zu schaden oder es zu vernichten.
Das ist nicht Kontaktschuld sondern Schmierinfektion.
Für meinen Teil habe ich den unlustigen zweiten Teil akzeptiert, aber sicherlich nicht meinen Frieden damit gemacht:
Ich bin ein Mörder und werde es bleiben.
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@Altlandrebell
Danke für den Buchtipp.
Die Sünde getilgt, das Kind tot, schon lange.
No need to be sry.
So wichtig das Bewusstsein für Verantwortung auch ist – vor allem fehlendes Bewusstsein, aus dessen Abwesenheit bei Gelegenheit ein konfektioniert moralisches Mäntelchen für mich und ein zugewandter Strick für andere gehäkelt wird –, eine Spezies beschreiben und individuelles Verhalten bewerten sind unterschiedliche Storys.
An Jaspers bin ich nur entfernt vorbei gerauscht und bleibe hier kommentarlos. Mit dem weinerlichen Paternalismus Satres in Verbindung gebracht zu werden, könnte mich ärgern, doch kann ich es verstehen. So wie ich die weiter oben zitierten Handlungsvorschläge verstehen kann, quite nice.
Es geht mir nicht um gegebene Verantwortung, nicht um politische oder moralische Schuld oder um Sühne vs. Selbstmitleid: »nicht Kontaktschuld« oder sonstige Urteile. Nichtmal um Ursachen.
(Jep, OT, die Destination für kurzweiligen Katastrophentourismus ist da die falsche Gegend.)
Es geht um Konsequenz im Denken und der sich ergebenen Konsequenz im Handeln, ab dann verantwortlich zu sein. Einerseits. Andererseits um die Schwäche, abzubiegen, bevor es unschön wird, weil da nichts und niemand mehr ist, außer die eigene Erkenntnis und die Eigenerkenntnis; und sich damit abzufinden, eine fremde und schlechte Angewohnheit zu sein.
Es geht um mehr, als kaltes erkennen und akzeptieren, was(!) ich bin und wo.
Es geht um mehr, als in einen Augenblick passt.
Es geht um das Kellerloch.
Come on, come up | It′s all or nothing | No warning | A one wake up | When you’re called back | Open your eyes | Become or be lost | Suck it all up | The one last shot | Covered by rats | That cover your tracks | The one wake up | How to go back? | Come on, come on | Be the water | Be all or nothing | When you sink back | In a vast ocean | Cut it all open inside | Curl yourself up and | Cry your bones dry | This is the bottom line and now you′re open
»The Bottom Line«
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@Altlandrebell
(Margin wird auf dem Fon zu arg)
Ja, ich sehe, hier sind einige andere Fronten/Spielplätze, that needed to be served first. Go ahead!
TYPO3 (steht in den Credits? Und unter strg+u…)
Theme ist eigenes Design, incl. TS & JS & CSS & bits of PHP etc…
Abschließend noch etwas Drive, das spart morgens min. 2 Tassen Kaffee (wenn’s mal schnell gehen muss, weil ein Traum zu schön, und damit auf den Ohren verpasse ich keine U-Bahn). Zudem unterstreicht es das innere & gefettete NEIN, dekoriert mit einem zerpeitschendem Motiv aus der Zeit des atlantischen Proletariats:
METZ A Boat To Drown In
„An Untitled Protest“
Red and swollen tears tumble from her eyes
While cold silver birds who came to cruise the skies
Send death down to bend and twist her tiny hands
And then proceed to target „B“ in keeping with their plans
Khaki priests of Christendom interpreters of love
Ride a stone Leviathan across a sea of blood
And pound their feet into the sand of shores they’ve never seen
Delegates from the western land to join the death machine
And we send cards and letters.
The oxen lie beside the road their bodies baked in mud
And fat flies chew out their eyes then bathe themselves in blood
And super heroes fill the skies, tally sheets in hand
Yes, keeping score in times of war takes a superman
The junk crawls past hidden death its cargo shakes inside
And soldier children hold their breath and kill them as they hide
And those who took so long to learn the subtle ways of death
Lie and bleed in paddy mud with questions on their breath
And we send prayers and praises.
– McDonald –
Country Joe & The Fish – An Untitled Protest
https://www.youtube.com/watch?v=mVmyWNgYfRE&list=RDmVmyWNgYfRE&start_radio=1&pp=ygUcY291bnRyeSBqb2UgdW50aXRsZWQgcHJvdGVzdKAHAQ%3D%3D
Gut gebrüllt, Löwe!👍👍👍💪💪💪
Den ganzen Werkzeugkasten durchdekliniert. Wunderbar zu lesen! Danke!
BTW: ist Dein zweiter oder dritter Vorname Mahatma?😘
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Mord ist ein Straftatbestand.
Soldaten sind professionelle Killer. Ihr Beruf ist das Töten der Killer der anderen Nation. Wenn Sie das nicht aus niederen Beweggründen tun, sind sie keine Mörder. Sie tun das für den Höchstwert überhaupt – die Nation. Sie töten aus von der Gesellschaft als edle Beweggründe anerkannten Motiven und sie tun das nicht gegen das Gesetzt, sondern sie tun das im Auftrag des Staates. Töten im Auftrag des Staates ist kein Mord – er ist gut, moralisch richtig und notwendig, es ist der Schutz der nationalen Gemeinschaft also der höchste Ausdruck der Moral. – Und genau deswegen ist Moral ein Olympus Mons aus Scheiße. Das organisierte staatliche Metzeln ganzer Völker auf dem Schlachtfeld ist der Inbegriff des Guten, Wer bei der Verfolgung persönlicher Interessen jemanden tötet begeht einen Mord, den Inbegriff des Bösen. Persönliche Interessen sind niedere Motive. Wer sich beim Töten dem übergeordneten Interesse des Staates verschreibt, dessen Taten sind Ausdruck höchster Moral.
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Und was ist mit den Arbeiter und Soldatenräten?
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiter-_und_Soldatenrat
Seltsames Menschenbild was der Altlandrebell hier einbringt immerhin haben die, in der Vergangenheit dafür gesorgt das es keinen Feudalismus oder eine Monarchie gibt.
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„tldr: Soldaten sind immer noch Mörder und niemand ist gezwungen in diesem Laden mitzumachen.“
Und was ist mit den „busifizierten“ Ukrainern, die gegen ihren Willen in den Krieg gezwungen werden?
Zwangsrekruten. Hat er doch geschrieben.
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@Altlandrebell
„Propagandisten (vulgo: Lehrer)“
Ist Epiktet kein Lehrer?
Was ist mit Musik- und Kunstlehrer?
Lehrer, die Gesangs-, Instrumental- und Malunterricht geben sind Propagandisten?
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Soldaten sind Mörder, denn wer Soldat wird, weiss, dass er den Befehl zum Töten bekommen kann. Und er entscheidet sich freiwillig dafür, also auch für das Töten. Vor diesem Hinzergrund kann das Töten der Soldaten nur ein freiwilliger bewusster Akt sein: also Mord.
Kein Soldat muss! – Kein Mensch bei gesundem Menschenverstand muss!
Jeder kann den „Kriegsdienst“ – veraltet Wehrdienst – verweigern.
Kein Mensch hat die Pflicht, sich von Politik missbrauchen zu lassen. In diesem Kontext schrieb ich:
An: ‚Goering-Eckardt Katrin‘ ; ‚franziska.brantner@bundestag.de‘
„Betr.: KRIEG / FASCHISMUS 2.0: Ihre Kriegspolitik — Wehr-Register — Taurus — und anderes
„[…] Wir werden auch Menschen brauchen, die Drohnen programmieren und steuern, die Logistik verstehen, die Essen für mehr als 1.000 Menschen kochen können“, sagte Brantner laut Welt in einem Interview mit den Funke-Zeitungen. Und dann konkretisiert die Grüne, Jahrgang ’79, was sie meint: „Wir sollten die Möglichkeit schaffen, dass Ältere sich freiwillig melden können und sagen: Das sind meine Fähigkeiten und ich bin bereit, sie einzusetzen. […]“ ( https://www.nachdenkseiten.de/?p=142424 )
Guten Morgen,
„[ … ] Wollt Ihr den totalen Krieg […].“ Ich denke ja. – Ihre ‚Kriegsbeförderungs-Ideen-Absonderungen‘ stehen, wie man es von Ihrer Kriegstreiberpartei gewohnt ist, für sich:
1. Männer an die Front
2. Frauen werden explizit nicht erwähnt. Sollen sich doch die von Ihnen wahrscheinlich gehassten Männer abknallen lassen. Ein sehr feministischer Gedanke übrigens!
3. „Ältere …“ / Register. – Ich erinnere an die von den Nazis etablierte „Heimatfront“ zwecks Gewinnung des „totalen Krieges“ ( Goebbels ): Frauen, Kinder, Jugendliche, „Volkssturm“. Genau in dieser Tradition bewegen sich Ihre Gedanken zum Kriegsthema. Ich nenne derlei Fascho bunt und vielfältig.
4. „Wir sollten Taurus liefern.“ ( Wir sollten Taurus liefern. Das ermöglicht der Ukraine, dort anzugreifen, wo die Drohnen herkommen. Gerade erleben die Menschen dort jede Nacht hundertfache Angriffe. Das ist eine absolute Verschärfung der Situation. Darauf müssen wir mit unserer Unterstützung reagieren.“ KGE, https://x.com/GoeringEckardt/status/1991048796126785748 ) – Eine solche Forderung kann nur der stellen, welcher im Ernstfall bestens geschützt wird und billigend in Kauf nimmt, dass Millionen andere Menschen sterben. – Eine solche Forderung kann nur ein mäßig gebildeter Mensch stellen, welcher noch nie etwas von Weltkrieg I / Weltkrieg II gehört zu haben scheint. Ein solcher Mensch darf nicht Amt und / oder Mandat.
5. Und bitte: Ziehen Sie nicht die Opfer des Nationalsozialismus durch Ihren dummdreisten Ideen und Absonderungen in den Dreck. Geistigen Dreck haben wir genug: u. a. im Deutschen Bundestag, auch in Ihrer Fraktion!
usw.
Kein deutscher Staatsbürger sollte sich für diesen Staat oder die sog. ‚Westliche Un-Wertegemeinschaft‘, den die ÖRR propagandistisch unterstützen und für den diese wie auch Sie stehen, auch durch tätiges Nichttun / Verschweigen ( NATO-Osterweiterung als eine Kriegsursache ), Verdrehen von ( vermeintlichen ) Tatsachen, in welchem Pazifistinnen und Pazifisten u. a. Gruppen systematisch straffrei diffamiert werden, zu welchem Dienst auch immer zur Verfügung stellen – womöglich noch sein Leben riskieren, welches [ Ihre ] Politik leichtfertigst aufs Spiel setzt seit dem Jahre 2001 bzw. dem 24.02.2022.
Angesichts der Schuld Deutschlands für Krieg und Leid und Genozid im 20. Jahrhundert, sollte es die Neutralität nach Schweizer Modell anstreben. ASAP!
Nebenbemerkungen
Ihnen, Kampfgenossinnen, rufe ich zu: Melden Sie sich samt Hofreiter u. a. freiwillig zum Kriegsdienst in der korrupten Ukraine! Und unterlassen Sie es, Dritte, Unschuldige, den Souverän in einen Krieg zu hetzen!
Ferner bin ich der Auffassung, dass Sie viel zu hoch bezahlt werden, zu gegebener Zeit wegen demokratiezersetzender Handlungen, Kriegstreiberei, Volks- und Völkerverhetzung sowie wegen der systemischen Verbreitung von Lügen, Hass und Hetze bzw. Verharmlosung des Nationalsozialismus zur Verantwortung gezogen werden müssen. Und zwar vor einem ordentlichen, demokratisch erkennenden Gericht: Ein Menschenrechts-Tribunal in Den Haag wäre m. E. durchaus angemessen.
Keine Grüße
Roland Weinert [ drs. phil. ]
Magister Artium ( Universität zu Köln, Köln, D )
Master of Business Administration ( Universität St. Gallen, St. Gallen, CH )
[ … ]
Verschlagwortung / Gehört zu: Pazifismus, Kriegstreiberei, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Neuer Faschismus, Brantner, Göring-Eckardt, …
Nie wieder Krieg – nirgendwo! ****“
Daumen hoch.
Aber für die Frau Reichsmarschall-Eckardt müssen Sie Verständnis haben. Die kommt doch aus der Täterää. Und die Ostdeutschen hatten doch mit den Nazis überhaupt nichts zu tun, wie man auch schon hier in Kommentaren lesen durfte. Diese freudige Unschuld hat sie einfach mit ins nächste System genommen. Und wie wir wissen, hat die Parteigründung der Oliven auch erst mit dem Beitritt von Reichsmarschall-Eckhardt tatsächlich stattgefunden, schließlich war das nie eine pazifistische Partei.
Mal etwas gute Musik in diesen schweren Zeiten.
https://www.youtube.com/watch?v=hIccZsURyLc
Jefferson Airplane – Wooden Ships
It’s A Fresh Wind That Blows Against The Empire
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
🙂