
Plagiierte Doktortitel, entwertete Promotionen und eine Politik ohne echte Rücktrittskultur: Warum geraten gerade Spitzenpolitiker immer wieder wegen ihrer Dissertationen in die Kritik?
Welche Rolle spielen KI, überforderte Gutachter und ein Wissenschaftsbetrieb, der zunehmend auf Kennzahlen statt auf Qualität setzt? Und weshalb bleiben politische Konsequenzen heute oft aus?
Roberto De Lapuente im Gespräch mit Anke Uhlenwinkel und Heike Egner.
De Lapuente: Wie kommt es, dass so viele Politiker mit einem Doktortitel, so stark plagiiert haben?
Egner: Hm, ich weiß gar nicht, ob es unter den Politikern so viel mehr Plagiate gibt, als in anderen Berufsgruppen oder gar unter jenen, die dann weiterhin in der Wissenschaft arbeiten. Ich glaube, wir wären alle überrascht, wenn man tatsächlich genau prüfen würde. Das wäre ein erheblicher Aufwand, den niemand betreiben möchte. Man braucht also eine Art Anfangsverdacht, um überhaupt zu beginnen. Plagiate werden zudem auch immer leichter. Wenn Sie zum Beispiel einen Text mehrfach über eine KI in andere Sprachen hin und her übersetzen und dann irgendwann in die Sprache der Dissertation zurückkehren, sind viele Textähnlichkeiten eliminiert. Insbesondere dann, wenn Sie Sprachen verwenden, deren Grammatik unserer eher unähnlich ist. Wenn solche KI-Texte eingebaut werden, versagt oft die Plagiatssoftware. Dann ist ein geübter Gutachter gefragt, denn solche Stellen fallen noch am ehesten durch den Bruch im Duktus auf. Um die Verwendung fremden Gedankenguts zu erkennen, brauchen Sie als Gutachter einen wirklich guten Überblick über die Literatur sowie die gängigen Argumentationsstrukturen des Themenfeldes der Dissertation. Wer macht sich heute die Mühe? Und: wer hat – als Gutachter – bei der Menge an Publikationen noch so einen Überblick?
»Der Doktortitel wurde deutlich entwertet«
De Lapuente: Aber es muss dennoch einen Grund geben, warum immer wieder Politik über Plagiate stolpern …
Egner: Eine Hypothese über den Zusammenhang könnte lauten: Während es früher üblicher war, dass Politiker noch einen »ordentlichen Brotberuf« hatten und erst im Laufe ihrer Karriere in die Politik gingen, haben wir es seit geraumer Zeit verstärkt mit Berufspolitikern zu tun. Das heißt sie haben beruflich nie etwas anderes gemacht als Politik. Wie wir ebenfalls sehen können, braucht es dazu noch nicht einmal einen Studien- oder Berufsabschluss, geschweige denn Berufserfahrung. Wer eine Politikerkarriere im Blick hat und sich dennoch der Mühe eines Studienabschlusses, ja sogar noch einer Promotion unterzieht, ist vielleicht bereits schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Ansicht, dass es weder auf Inhalt, noch Genauigkeit noch irgendwelche Regeln ankomme. Hannah Arendt hat einmal gesagt: »Wahrhaftigkeit hat niemals zu den politischen Tugenden gezählt«, und ich fürchte, das trifft auch hier zu. Wobei es auch Gegenbeispiele gibt: Die Doktorarbeiten zum Beispiel von Sahra Wagenknecht und Alice Weidel wurden (vermutlich mehrfach) geprüft: Ohne ein Plagiat zu finden.
De Lapuente: Ist so ein Doktortitel nicht mittlerweile derart überbewertet, zudem von so vielen erschlichen, dass man diesen akademischen Grad auch einfach abschaffen könnte?
Uhlenwinkel: Ich würde eher sagen, dass der Doktortitel deutlich entwertet wurde. Begonnen hat diese Entwertung um die 2000er-Jahre, als die Universitäten in die Autonomie entlassen wurden. Die Politik hatte den Universitäten zuvor die Effizienz abgesprochen und wollte sie nun in eine Konkurrenz um die besten Köpfe schicken. Es wurden Rankings erstellt, die natürlich messbare Indikatoren brauchten. In diesem Kontext begann man auch die Leistung von Professoren an allen möglichen Kennzahlen zu messen. Eine davon war die Anzahl der Doktoranden. Hatte ein Professor zuvor ein oder zwei Doktoranden, die mit ihm zusammen ein Forschungsgebiet voranbrachten, hatte er nun möglichst viele, die oft aus verschiedenen Drittmitteltöpfen finanziert wurden oder sogar neben ihrem eigentlichen Broterwerb promovierten. Individuelle Qualität wurde durch Quantität ersetzt. Zusammen mit den Möglichkeiten des Internets hat das auch zu Doktorarbeiten geführt, die nicht immer den gewünschten Qualitätsstandards entsprechen. Die Doktorarbeit von Mario Voigt etwa fällt in diese Zeit. Insofern hat sich der akademische Grad jedenfalls vom Inhalt her betrachtet schon teilweise selbst abgeschafft.
»Stefan Weber hat einen außerordentlichen hohen Anspruch an Redlichkeit«
De Lapuente: Der Doktortitel war mal was Bedeutendes, stand für Bewunderung und Respekt. Ist das nicht ohnehin längst alles verflogen?
Uhlenwinkel: Ja, in gewisser Weise schon. Das liegt meines Erachtens auch daran, dass die Doktoranden zunehmend weniger Verantwortung für das Produkt übernehmen, für das sie am Ende den Titel bekommen. Früher war die Doktorarbeit ein Buch, das auf einer eigenständigen Forschung beruhte. Mein Doktorvater hat zwar viel mit mir diskutiert, aber meine Doktorarbeit hat er erst gelesen, als sie fertig war. Heute gibt es in den Universitäten strukturierte Promotionsprogramme, die Kurse und Betreuungen anbieten. Zudem wird oft kumulativ promoviert, das heißt der Doktorand schreibt mehrere Zeitschriftenbeiträge, die bei peer-reviewten Zeitschriften eingereicht werden. Damit schaut fast ein halbes Dutzend Personen über den Text und verbessert und berichtigt ihn: neben den universitären Betreuern vor allem die Reviewer der Zeitschriften. Eingereicht wird am Ende der publizierte Text. Was davon dann tatsächlich der Leistung des Doktoranden zugeschrieben werden kann, ist schwer festzustellen. Von außen sowieso nicht. Trotz dieser vielen Betreuung entstehen nicht notwendig bessere Texte: Betreuer und Reviewer haben oft unterschiedliche Vorstellungen, die von Doktoranden mehr schlecht als recht kompatibel gemacht werden müssen. Und sie haben auch hier ein Interesse an Kennzahlen: Sie und ihre Doktoranden müssen möglichst häufig von anderen zitiert werden. Also nötigen sie den Autor, Inhalte einzuarbeiten, die mit der eigentlichen Fragestellung oft nur peripher zu tun haben. Ich habe letztens von einer Habilitandin gehört, die sich den Wünschen der Reviewer argumentativ widersetzt hat. Das wäre für mich ein Grund, ihr Respekt entgegenzubringen. Aber das sieht man den Texten nicht an. Dazu muss man die Buschtrommeln hören.
De Lapuente: Stefan Weber steht häufig als Jäger in der Kritik – er würde mit seinen Plagiatsprüfungen Politik machen. Sehen Sie das auch so?
Egner: Den Eindruck kann man gewinnen, aber ich glaube eigentlich nicht, dass das seine Motivation ist. Stefan Weber hat einen außerordentlichen hohen Anspruch an Redlichkeit, besteht fast fanatisch auf Genauigkeit. Wenn er zum Beispiel einen Gast für einen Vortrag einlädt, prüft er vorher die Folien, und korrigiert alles, was seiner Meinung nach korrigiert gehört. Wer anderer Meinung ist, muss argumentieren und seine Sache vertreten. Besteht das Argument im Diskurs, geht es weiter. Ansonsten bleibt der Dissens, auch wenn es sich sozial sehr ungemütlich anfühlt. All das sind Eigenschaften, die einen Menschen für die Wissenschaft prädestinieren. Zugegeben, für eine Wissenschaft in einem älteren Verständnis, nicht dem aktuellen, diesem zeitgenössischen, gefühligen und aktivistischen Verständnis von Wissenschaft. Dass Weber der Weg in die Wissenschaft verwehrt wurde, hat ihn letztlich zur Plagiatsforschung gebracht. Dort setzt er nun all das ein, was ihn als Wissenschaftler auszeichnet. Ich glaube ihm, wenn er sagt, dass er oft gar keinen Auftraggeber habe. Ihn treibe die Neugier, wie es um die Redlichkeit von Menschen bestellt ist, die gerne auf eine hohes, oder höchstes, Amt bestellt werden wollen. Das ist, wenn man so will, für ihn der oben genannte »Anfangsverdacht«. Er sagt selbst, dass er für seine Ergebnisse solange gelobt wurde, als er die »richtigen« unter seine Lupe nahm. Sprich: den politischen Gegner derjenigen, die ihn lobten. Das hat sich geändert und nun weht ihm von den gleichen Leuten ein extrem scharfer Wind entgegen. Wie derzeit allen, die Kritik an diesen Leuten üben. Wenn ich genauer über Ihre Frage nachdenke, dann möchte ich abschließend so antworten: Wenn das, was Weber macht, Politik ist, dann sollten viel mehr Menschen in dieser Art politisch werden. Das heißt bei jedem, der sich um eine verantwortliche Position bewirbt oder sich anschickt, Entscheidungen für und über uns zu treffen, genau hinschauen. Und das Ergebnis öffentlich machen.
»Viele Studenten bringen aus der Schulbildung zu wenig Vorwissen und Kompetenzen mit«
De Lapuente: Die ersten Ertappten traten noch von Ämtern zurück. Heute ist das nicht mehr unbedingt so. Wie erklären Sie sich das?
Egner: Gute Frage. Gab es in den letzten Regierungsperioden überhaupt einen einzigen Rücktritt? Wegen irgendetwas, also nicht nur bei bestätigten Plagiaten? Ich kann mich gerade nicht erinnern … Tja, wie erklärt sich der Verlust von Anstand und Würde, von Respekt vor dem Amt und vor dem Souverän? Denn das ist es ja, was sich auf allen politischen Ebenen beobachten lässt. Eine Art Abkapselung von der Lebensrealität anderer Menschen, was sicherlich auch mit dem Phänomen der Berufspolitiker zu tun hat. Wer nie woanders als im politischen Umfeld tätig war, oder allenfalls mal zwischendurch in einer der vielen regierungsfinanzierten Nichtregierungsorganisationen eine Zwischenstation hatte, entwickelt möglicherweise das Gefühl, einen Anspruch auf das Amt oder schlicht auf das Leben als Politiker zu haben, der ja ohne ein Amt nichts ist. Psychologisch mag das im Einzelfall sogar nachvollziehbar sein. Das wirklich verblüffende für mich ist jedoch die mediale Unterstützung, die Politiker selbst nach krassen Verfehlungen erhalten. Im Zusammenhang mit Plagiaten zuletzt Mario Voigt, der sich nach Aberkennung seiner Doktorarbeit weigert als Ministerpräsident zurückzutreten, sekundiert von einer breiten Allianz der regierungsnahen Medien, die das »richtig so« (Süddeutsche Zeitung am 4. Februar 2026) finden. Oder Daniel Günther, der in einer Lanz-Sendung sagte, dass er als Ministerpräsident Schleswig-Holsteins der Meinung sei, dass die Plattform NIUS zensiert gehört. Trotz Videobeweis behaupten anschließend zahllose Medien und Akteure (darunter Lanz selbst), dass Günther das nicht gesagt habe. In einem von NIUS angestrengten Eilverfahren urteilt das Verwaltungsgericht am 5. Februar 2026, dass Daniel Günther nicht als Ministerpräsident an der Talkshow teilgenommen habe, ungeachtet der Tatsache, dass er sagte, er sitze dort als Ministerpräsident Schleswig-Holsteins. Die Strategie nennt sich »wahrreden« und funktioniert offensichtlich bestens in Kollusion von Politik und Medien – manchmal eben auch noch unterstützt von einem Gericht. Wer hätte sich so etwas vor wenigen Jahren vorstellen, geschweige denn ausdenken können?
De Lapuente: Sie sind Akademikerin: Schämen Sie sich für diesen Betrieb, der mit der Politik so verbandelt ist und der seine wissenschaftlichen Standards immer wieder zum politischen Missbrauch einsetzt?
Uhlenwinkel: Nein, schämen wäre das falsche Wort. Ich bin zutiefst traurig über das, was verloren gegangen ist. Universitäten sind ja eigentlich ein Ort des Gesprächs, der Diskussion verschiedener Standpunkte und Herangehensweisen mit dem Ziel, sich der Wahrheit so weit wie eben möglich anzunähern. Ich habe immer solche Veranstaltungen geliebt, wo Studenten mir auch widersprochen haben. Aber es wird zunehmend schwieriger, diese Art von Gespräch zu initiieren. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Universität ist massiv verschult worden. Viele Studenten bringen aus der Schulbildung zu wenig Vorwissen, aber auch zu wenige Kompetenzen mit. Der Fokus liegt auf den Zertifikaten, nicht auf den Inhalten. Und dann kommen noch die (wenigen) politischen Aktivisten hinzu, die Diskussion und kritische Auseinandersetzungen zu boykottieren versuchen. Interessanterweise schaffen sie es aber nicht, diese Debatten ganz zu unterbinden. Sie werden nur an andere Orte außerhalb der Universität verlagert, wo sie zudem meist Eintritt kosten. Damit wird den Studenten viel von dem genommen, was Universität eigentlich ausmacht. Und es trifft insbesondere jene, die aus bildungsfernen Familien kommen. Die wissenschaftliche Schwäche der Universität führt leider auch zu Benachteiligungen des leistungsstarken Nachwuchses aus ärmeren Schichten. Also eigentlich zu etwas, das Linke nicht wollen können. Das ist vielleicht der eigentliche Skandal, dass die Hinwendung zu Aktivismus von oben, die Aufstiegschancen leistungsstarker Studenten aus bildungsferneren Schichten beschränkt, weil Inhalte sekundär werden.
Heike Egner (*1963 in Heidelberg), Geographin, freie Wissenschaftlerin und Mediatorin. Studium Publizistik, Politikwissenschaft und Geographie in Mainz. Promotion und Habilitation in Geographie an der Universität Mainz. Vertretungs- oder Gastprofessuren in Frankfurt am Main, Kassel, München, Wien, Innsbruck. 2010-2018 Universitätsprofessorin für Geographie und Regionalforschung an der Universität Klagenfurt, wo sie 2018 überraschend entlassen wurde.
Anke Uhlenwinkel (*1963 in Bremen), seit 2021 Univ.-Prof. für Didaktik der Geographie und Wirtschaftskunde an der Paris-Lodron- Universität Salzburg. Studium der Geographie, Anglistik, Politik und Pädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen. Promotion und Habilitation an der Universität Bremen. Ab 2008 Professur für Geographiedidaktik an der Universität Potsdam, wo sie 2013 mithilfe eines im Hochschulgesetz nicht kodifizierten Verfahrens nicht entfristet wurde.
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„Und dann kommen noch die (wenigen) politischen Aktivisten hinzu, die Diskussion und kritische Auseinandersetzungen zu boykottieren versuchen.“
Woran scheitert denn deren Versuch, zur Diskussion nicht hinzugehen?
Oder ist vielleicht eher „sabotieren“ gemeint? Vielleicht auch „zu einem Boykott aufrufen“?
Nur mal als terminologische Anregung, wegen Genauigkeit, Wissenschaft und so.
Das Gespräch oder gar die Diskussion ist tot.
Selbst im privaten Gespräch.
Ein ehemaliges Kollegenpaar, beide promovierte Naturwissenschaftler, mit denen ich noch vor 3 – 6 Jahren gut diskutieren konnte, über Politik (Krieg in Syrien), Umwelt, Klima, …
Heute geht das nicht mehr.
Es kommen nur noch plakative Behauptungen, die als Wahrheiten „verkündet“ werden.
Sie: Schlimm, was Frau Reiche macht. Wir könnten längst bei weit über 80 % Erneuerbare bei der Stromerzeugung sein.
Ich: Es gibt Probleme der Netzstabilität bei der Einspeisung Erneuerbarer, bei vel Wind und Sonne muss jetzt bereits abreguliert werden, was Kosten verursacht: Deutschland hat mit die höchsten Strompeise in der EU.
Sie (Grüne): Erneuerbare sind das Günstigste für die Stromerzeugung!
Man sieht, es wird nicht auf das Gesagte eingegangen, sondern orthogonal dazu ein Mantra verkündet.
So wie auch die grüne Fraktionsvorsitzende im Spiegel verkündete, die ganze Welt würde Deutschland um die „Energiewende“ beneiden und zu kopieren suchen.
Diese Mantras werden hart gegen die Realität gesetzt. Vor letzterer verschließt man fest die Augen.
Ich, als Dr. Klöbner, bin unangreifbar. An mir beißt sich jede/r Plagiatsjäger_in die Beißer_innen aus. Nicht mal ein Weber, geschweige denn eine Weberin, würde fündig.
Die Identität ist das Plagiat.
Wer braucht eigentlich diese Unzahl an Texten, die außer 3 Hanseln kein Mensch liest?
Ein Großteil der Wissenschaft dient meinem Empfinden nach vor allem der Selbstbefriedigung, sei es nun Reputation oder Anhäufung von letztlich irrelevantem Wissen.
Nun soll ja der Doktor oder die Doktorin etwas Neues finden oder erschaffen. Dem bisherigen Wissen soll etwas hinzu gefügt werden und es soll schon von diesem Kandidaten kommen. Daran kann man eigentlich nicht rütteln. So ist man aus dem Mittelalter heraus gekommen. So muss das bleiben.
Nun werden die Altvorderen da auch nicht unbedingt korrekt gewesen sein. Schaute man sich die Arbeiten von Kant, Gauß und Leibnitz an, so fände man sicher auch eine Stelle, wo ein Zitat nicht als solches gekennzeichnet ist. Aber am Ende musste dann das Neue herauskommen. So sollte auch heute verfahren werden.
Aber das nun wurde offensichtlich neoliberal aufgeweicht. Gut, dass das in die Kritik gerät.
Weil alles schon mal gesagt wurde.
Weil es kaum neue wissenschaftlichen Erkenntnisse mehr gibt,, da eh nur noch zielgerichtet geforscht wird.
Weil die meisten Erzählungen eine Lüge sind.
Klar werden Plagiate immer leichter.
Es ist ja auch viel leichter, von jemandem abzuschreiben, als sich eigene Gedanken zu machen (viele können das ja auch gar nicht).
Der akademische Betrieb ist sowieso schrecklich und verlogen.
Es gibt keine Geistesgrößen mehr.
Die Zeiten von Adorno, Horkheimer, Marcuse, Fromm und Benjamin sind lange vorbei.
Schon einen Habermas finde ich grauenhaft.