
Peter Thiel gilt als einer der einflussreichsten und rätselhaftesten Akteure des Silicon Valley. Sein Fokus liegt auf Technofeudalismus, KI, digitale Kontrolle und den Machtanspruch der Tech-Eliten.
Roberto De Lapuente sprach mit Tariq Hübsch, der zusammen mit Tahir Chaudhry ein Buch über den Tech-Milliardär Peter Thiel geschrieben hat: »Peter Thiel. Palantir, der KI-Gott und das Ende des Menschen«. Die beiden Autoren beschäftigten sich mit den politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung sowie den Machtansprüchen globaler Technologiekonzerne.
De Lapuente: Peter Thiel ist für die Öffentlichkeit ein Phantom und Rätsel: Wenn Du ihn als Person mit drei Sätzen beschreiben wolltest, welche Sätze wären das?
Hübsch: Peter Thiel ist ein in Frankfurt am Main geborener Milliardär, Investor und Technologie-Unternehmer, der – weil er Mitbegründer von PayPal und der Überwachungsfirma Palantir Technologies sowie der erste externer Investor von Facebook war – als einer der einflussreichsten Strippenzieher des Silicon Valley gilt, wodurch er maßgeblich die heutige digitale Infrastruktur mitgestaltete. Auf politischer Ebene war Thiel der erste Tech-Mogul, der Donalds Trumps politische Ambitionen unterstützte, wobei er der wohl einflussreichste Förderer der neoreaktionären Ideen der sogenannten »Dunklen Aufklärung« ist, welche die liberale Demokratie als ineffizientes System ablehnt und stattdessen autoritäre politische Modelle propagiert, in denen eine technologische Elite außerhalb demokratischer Kontrolle regiert. Zudem investiert Peter Thiel als Transhumanist in Zukunftstechnologien, durch die der Mensch mit Hilfe Künstlicher Intelligenz mit Maschinen verschmelzen und ewiges Leben erlangen oder aber durch die Verbindung mit der digitalen Sphäre besser kontrollierbar gemacht werden soll.
De Lapuente: Ihr sprecht in Eurem neuen Buch viel von Ideologie im Silicon Valley – was ist für Euch der gefährlichste Glaube dort?
Hübsch: Dass der Mensch als Gattung überwunden werden soll, dass der Mensch nur ein biologischer Bootloader, also Startprogramm, für die kommende Herrschaft einer allgemeinen Künstlichen Superintelligenz sei, wie Elon Musk es gesagt hat. Das Valley glaubt an die Religion der Technologie, und dass der Mensch durch ebenjene einen evolutionären Schritt machen kann, indem er durch Technologie seine Evolution selbst in die Hand nimmt. Vollbracht werden soll das durch die Künstliche Intelligenz, in die göttliche Eigenschaften hineinprojiziert werden. Die KI ist gewissermaßen ein säkularisierter, technologischer Gott. Dies geht gar so weit, dass junge KI-Forscher im Valley bewusst keine Kinder kriegen wollen, weil das dem Kommen der neuen digitalen, dem Menschen tausendfach überlegenen Spezies ein Hindernis wäre. Der Mensch soll sich gewissermaßen auf das Kommen dieser künstlichen Superintelligenz selbstaufopfernd vorbereiten. Das trägt kultische Züge und mag hier verlacht werden. Das Problem ist nur, dass das Silicon Valley der Ort ist, wo die Religionen der Gegenwart und Zukunft geschrieben werden, wie der bekannte und extrem einflussreiche Historiker Yuval Noah Harari es so treffend auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos formuliert hat.
»Anstatt über Territorien zu herrschen, kontrollieren die neuen Feudalherren die digitalen Räume«

De Lapuente: Ihr beschreibt außerdem eine Entwicklung in Richtung Technofeudalismus. Wie belegt Ihr das, dass wir uns wirklich in diese Richtung bewegen – und nicht einfach nur in eine neue Form von Kapitalismus?
Hübsch: Der ehemalige Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, hat den Begriff Technofeudalismus in die öffentliche Debatte eingeführt. Für ihn hat die Privatisierung des Internets und die Dominanz der Big-Tech-Konzerne zur Entstehung von Cloud-Kapital geführt, das klassische Märkte und Profite verdrängt hat. Anstatt durch Produktion Gewinne zu erzielen, extrahieren moderne »Cloudalisten« nun digitale Renten von Nutzern und Unternehmen, was an die Strukturen des historischen Feudalismus erinnert. In unserem Buch werden andere Facetten dieser aufkommenden neuen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung thematisiert. Es ist mehr ein modernes Machtgefüge, in dem Internet-Konzerne und Tech-Oligarchen die Rolle mittelalterlicher Feudalherren übernehmen. In diesem System wird die herkömmliche staatliche oder kirchliche Ordnung durch digitale Infrastrukturen ersetzt: Plattformen fungieren als Throne, Landbesitz wird durch Daten ersetzt und Algorithmen treten an die Stelle von Gesetzen oder kirchlicher Autorität.
De Lapuente: Das heißt, die neuen Herren regieren zwar ohne Land, aber über alle Länder?
Hübsch: Anstatt über Territorien zu herrschen, kontrollieren die neuen Feudalherren die digitalen Räume, Infrastrukturen und Entscheidungsprozesse. Tech-Riesen wie Peter Thiel strukturieren durch ihre Firmen (wie PayPal für Finanzen oder Palantir für Datenanalyse) die Kommunikation, das Wissen und die Märkte. Diese Kontrolle erinnert an die Leibeigenschaft, da eine kleine Elite über das Geld, die Macht und den Zugang zur Information verfügt.
De Lapuente: Das klingt aber doch nach einer neuen Form des Kapitalismus …
Hübsch: Peter Thiel ist ein Erzkapitalist durch und durch. Seine politischen und unternehmerischen Bestrebungen zielen vor allem darauf ab, »die Welt für den Kapitalismus sicher zu machen«, wie er es selbst gesagt hat. Der Technofeudalismus ist in dieser Lesart nur eine Radikalisierung des Kapitalismus selbst, gewissermaßen die Endstufe: Völlig deregulierte Räume, in denen der Staat selbst zu einem Unternehmen wird. Der demokratisch gewählte Präsident wird abgelöst von einem CEO, der, wie in einem Konzern, absolut, ohne jegliche Kontrolle, herrscht. Der Bürger wird zu einem Kunden, der keine Rechte besitzt. Der Slogan lautet: No rights, but exit. Man hat keine Rechte, nur jenes, auszuwandern. Alles ist auf Effizienz und Produktivität getrimmt. Der Mensch ist nur ein gut funktionierendes Zahnrad in einer gigantischen kapitalistischen Maschinerie, die von Künstlicher Intelligenz angetrieben wird. Ebendies besagt die Ideologie der neoreaktionären Bewegung, die, angeführt vom von Thiel protegierten »Philosophen« Curtis Yarvin, seit Jahren offen antidemokratisch auftritt und propagiert, dass die USA ihre Angst vor einem Diktator überwinden müssten.
»Wir Menschen wären dann wie Ameisen für die Superintelligenz«
De Lapuente: Von der KI zeichnet Ihr ein düsteres Bild. Ist es für Euch ausgemachte Sache, dass KI die Welt nur zu einem schlechteren Platz machen kann?
Hübsch: Mitnichten. Künstliche Intelligenz ist erst einmal nur eine Technologie, die von Menschen eingesetzt wird. Man kann sie auch für die Besserung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse einsetzen. Problematisch ist, dass KI, während es das Leben vieler Menschen im heute erleichtert, mittel- und langfristig das Menschliche selbst unterminiert. Kreativität, individueller Ausdruck, das Bemühen und Ringen während des Schaffensprozesses – vieles, was das menschliche Streben auszeichnet, wird von Systemen künstlicher Intelligenz jetzt schon übernommen. Und dabei sind die uns bekannten KI-Systeme noch recht primitiv – glaubt man den Utopisten aus dem Silicon Valley und den Förderern von Künstlicher Intelligenz wie Peter Thiel. Zentral ist, dass die Rolle der Künstlichen Intelligenz sowohl individuell als auch gesellschaftlich systematisch aufgewertet wird, was dazu führen kann, dass wir ihr eine Autorität einräumen, die letztendlich zu einer subtilen Form der Kontrolle und Unterjochung führen kann.
De Lapuente: Die KI wird uns folglich regieren?
Hübsch: Eine der Kernthesen des Buches, die sehr minutiös dargelegt wird, ist, dass die KI die Rolle eines technologischen Gottes einnehmen soll: Eine allmächtige, allwissende, den Tod überwindende Kraft, die omnipräsent ist und mit der wir alle verbunden sind. Noch leben wir seit wenigen Jahren mit ChatGPT und ähnlichen Large Language Models (LLM). Wenn die Systeme immer ausgefeilter werden, kann es dazu führen, dass sie wie Filter zwischen dem Menschen und dem Wissen der Welt gelegt werden, sodass wir ganz automatisch immer nur die allmächtige KI befragen, wenn wir etwas wissen wollen – ohne sie jemals zu hinterfragen. Die Frage ist dabei nicht, ob sie tatsächlich allwissend sein wird, sondern die eigentliche Frage lautet: Wer kontrolliert die KI, die dann uns kontrolliert? Es wird so getan, auch von den Vordenkern des Valley, die wir im Buch diskutieren, als wäre die KI der Zukunft ein autonomer Akteur, ein unabhängiges »Subjekt«, das irgendwann superintelligent und unfehlbar sein wird. Doch das ist nur Augenwischerei, ein großes Blendwerk. Die KI selbst wird immer eingesetzt und gesteuert werden von elitären Kräften wie Peter Thiel, die sie verkaufen möchten als neuen Gott, der dann nicht hinterfragt werden darf. Die KI hat definitiv das Potential zu einem neuen Götzen, der, gestützt auf die riesigen Datenmengen, die wir alle produzieren, eine neue Form der Kontrolle ermöglicht, die alles Dagewesene in den Schatten stellt.
De Lapuente: KI ist für Leute wie Thiel also eine Form von Göttlichkeit?
Hübsch: Leute wie Peter Thiel tun zumindest so, als würde die kommende künstliche Superintelligenz gottgleiche Fähigkeiten aufweisen. Auch Elon Musk ist besessen von dieser Idee – wie fast alle Tech-Mogule des Valley. Diese Leute haben sehr viel in die Forschung an AGI, also Künstlicher Allgemeiner Intelligenz, investiert. Sie sehnen sich die sogenannte technologische Singularität herbei. Das ist der hypothetische Zeitpunkt, an dem der Mensch eine künstliche Superintelligenz erschafft, die sich ohne menschliche Hilfe selbstständig weiterentwickelt. Es wird eine »Explosion« der Intelligenz erwartet, bei der Maschinen ihre eigenen Fähigkeiten rekursiv verbessern und den Menschen weit übertreffen. Wir Menschen sind dann wie Ameisen für diese Intelligenz – oder im besten Fall wie Tiere, die man im Zoo hält.
»Wenn der Mensch Elemente einer Maschine hat, kann er besser gesteuert werden«
De Lapuente: Ich spüre im Alltag wenig von einer wirklich intelligenten künstlichen Intelligenz …
Hübsch: Viele sehr profilierte KI-Wissenschaftler sehen in diesem Glauben an die Superintelligenz auch nur einen Betrug. Noch gäbe es keine Spur einer solchen Intelligenz, im Gegenteil, LLM wie ChatGPT könnten aus wissenschaftlicher Sicht niemals zur Superintelligenz führen. Für mich persönlich ist das Geraune um eine gottgleiche KI nur ein listiges Manöver, um den Ausbau und die Investitionen in KI zu legitimieren. Sowie die religiöse Aufladung der KI auch dazu dient, ihr eine Legitimation und Autorität zu verleihen, die sie eigentlich nicht hat. Die eigentliche Funktion der KI besteht für mich vor allem aus dem Verarbeiten der riesigen Datenmengen und einer Herrschaft der von ihr gesteuerten Algorithmen, durch die das Individuum besser kontrolliert werden kann. Wichtiger als die Rhetorik um die KI ist das, was mit ihr im Hier und Jetzt angestellt werden kann. Und das sind dann Dinge, die Peter Thiel mit seiner Überwachungsfirma Palantir macht: Daten schürfen, um Zielobjekte zu erfassen. KI-gestützte Kriegsführung, umfassende Einsicht in das Verhaltensprofil eines jeden Menschen.
De Lapuente: Menschen könnten zu Maschinen werden: So hast Du Peter Thiel und sein Werk deinem kleinen Sohn erklärt. Man muss das doch als Metapher verstehen, oder?
Hübsch: Nein, es ist wortwörtlich zu verstehen. Peter Thiel ist ein Transhumanist, der glaubt, wir könnten durch Technologie zu verbesserten, optimierten Menschen werden – oder aber wir könnten diesen biologischen Körper vollends hinter uns lassen. Wir sind dann Maschinen-Menschen. Hinter diesem schwierigen Wort – Transhumanismus – versteckt sich eigentlich etwas ganz Banales: Wenn der Mensch Elemente einer Maschine hat, kann er besser gesteuert werden. Diese transhumanistische Idee eines Übermenschen hat zwei Seiten: Für Eliten wie Peter Thiel ist es ein technologisches Upgrade, durch das sie potentiell ewig Leben können. Für den gemeinen Pöbel bedeutet die Verschmelzung mit der Maschine vor allem eine Steuerbarkeit von außen.
De Lapuente: War die Steuerbarkeit immer das Ziel der KI-Forschung?
Hübsch: Diese Ideen zirkulieren schon lange im Dunstkreis um das Silicon Valley: Ziel ist die tatsächliche Anbindung eines jeden Menschen an das »Internet« oder an die gottgleiche Künstliche Intelligenz. Und wir sind ja eigentlich schon recht weit fortgeschritten in diesem Prozess: Wir tragen Smartphones und Smartwatches durchgehend mit und an uns und werden nervös, wenn wir mal nicht online sind. Der nächste Schritt geht dann unter die Haut, wenn durch Nanorobotik und Chips eine sogenannte Bio-Digitale-Konvergenz herbeigeführt wird, etwas, wovon Ray Kurzweil, der wichtigste transhumanistische Vordenker des Valleys und jahrelange Chefentwickler bei Google, schon lange spricht. Eventuell wird dadurch unser Leben ja besser, wenn wir direkt mit unserem Gehirn an die Cloud und an KI angeschlossen sind. Gleichwohl öffnet sich dadurch auch die Büchse der Pandora, weil zwangsläufig auch eine Kontrolle und Steuerung von außen ermöglicht sein würde. Dies würde tatsächlich auf einen Autonomieverlust des Menschen hinauslaufen – und wir wären von außen steuerbare Roboter.
»Thiel ist tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes antihumanistisch eingestellt«
De Lapuente: Thiel ist ein Mysterium, vieles weiß man von ihm nicht: Was hat Euch persönlich am meisten erschreckt während Eurer Recherche?
Hübsch: Die Verachtung für den Menschen. Und das in jeglicher Hinsicht. Politisch will er die Demokratie abräumen – und das propagiert er schon seit Jahren. Und biologisch will er den Menschen überwinden – er ist nur eine mängelbehaftete Fleischmaschine, die ein neues technologisches Upgrade benötigt. Das Erschreckende an all dem ist, dass er, als unfassbar mächtiger Strippenzieher, dies alles auch ganz offen in seinen Interviews oder philosophischen Erörterungen sagt. Thiel ist tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes antihumanistisch eingestellt.
De Lapuente: Was sollte der Leser konkret anders machen, nachdem er Euer Buch gelesen hat? Oder anders gefragt: Kann man sich den Tech-Giganten und ihren Visionen und Planungen, also solchen Leuten wie Peter Thiel, überhaupt als Privatmensch entziehen?
Hübsch: Ich glaube, die Kraft dieses Buches liegt darin, dass man hinterher, so hoffen wir, besser versteht, was die uns beherrschende Technologie eigentlich ist. Und wenn man das durchdrungen hat, eröffnen sich auch Räume, sich dem schädlichen Einfluss zu entziehen. Ich bin der Überzeugung, dass die rationale Durchdringung eines Sachverhalts zu Aha-Effekten führen kann, die dann auch eine tatsächliche Veränderung der Lebensführung bewirken. Das Problem der heutigen Zeit ist, dass wir häppchenweise mit so vielen Informationen überflutet werden, dass ein Wandel durch Erkenntnis kaum mehr möglich ist. Wir sind mehr affektgesteuert als tatsächlich rational von einer Sache überzeugt – und verändern unsere Gewohnheiten dann darauf aufbauend. Das Buch bietet, denke ich, so einige Aha-Effekte, da es sich sehr intensiv mit der Ideologie der Technologie und dem Aufbau der gegenwärtigen und zukünftigen digitalen Kontrollinfrastruktur beschäftigt. Und wenn man diese uns umgebenden Herrschaftssysteme tatsächlich rational durchdrungen und somit auch entzaubert hat, eröffnen sich viele Exit-Strategien, die vor allem in einer geistigen Autonomie liegen – in einem Dasein jenseits der Herrschaft der Algorithmen.
Tariq Hübsch, geboren 1983, studierte Politikwissenschaft und Germanistik an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seine Magisterarbeit trug den Titel „Dialektik der Anerkennung. Das Streben nach Anerkennung zwischen Selbstverwirklichung und Entfremdung“. Derzeit lehrt er deutsche Kulturgeschichte an einer theologischen Privathochschule in Riedstadt. Seit 2022 ist er Teil von Grenzgänger Studios, wo er politische und gesellschaftliche Entwicklungen kommentiert. Hübsch hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.
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Hand aufs Herz:
wer unter den Lesern und Autoren hier hat sich digital soweit es bequem geht souverän gemacht?
Dh nutzt keine Software oder Dienste / Infrastruktur die diese Techgiganten kontrollieren?
Der Zeitaufwand dafür beträgt weniger als der für den Kauf eines neuen Laptops.
Nun. Wer?
[291 Zeichen]
Ich: Smartphone ge-rootet und ent-googlet, 100% sideload/FDroid software, kein yt, fb, insta, wottsäpp etc. – aber firewall und „Signal“. PC: Linux, ausschliesslich FOSS, Open-DNS/CCC-DNS, OpenStreetMap, …
Suchmaschinen: Alles ausser Google und Bing, in Rotation.
An mir haben die keinen Spass.
„Signal“ ist ganz sicher nicht vertrauenswürdig.
https://epublications.substack.com/p/the-fbi-recommends-signalfor-some
Sonst ist das schon der richtige Ansatz.
Also, soweit ich kann nutze ich für’s Internet den Tor Browser, und außer WhatsApp verweigere ich Social Media.
Ich zahle in Bar denn auch mit Klarna und PayPal hab ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Was kann man noch tun? Tipps nehme ich dankend an.
WhatsApp nutze ich nicht, aber vielleicht ist Signal eine Alternative?
Sowas hängt natürlich davon ab mit wem man wie kommuniziert, aber einer muss immer den ersten Schritt machen.
Ansonsten gibt es für viele Endanwendungen wie Scgre8ben, Malen, Photos, Rechnen usw gute FOSS Lösungen.
Den Umstieg auf ein freies OS zu erklären reicht hier der Platz nicht, aber zB ist Linux Mint recht bequem zu installieren und schnell zu lernen und hat gute Anleitungen dazu, andere Ubuntu und Debian Lösungen die sich an Endanwender richten ähnlich. Damit ist man zumindest auf dem PC Microsoft los.
Wenn man noch einen alten ungenutzten Rechner hat kann man das dort zB auch erstmal ausprobieren.
Signal oder Threema sind bestimmt brauchbarere Alternativen zu WhatsApp, soweit es um technische Fähigkeiten und Vertrauenswürdigkeit geht. Allerdings ist ja manchmal die Anforderung mit (Gruppen von) WhatsApp Anwendern zu kommunizieren. Das schränkt dann allenfalls die zu kommunizierenden Inhalte soweit ein, daß ich eine WA Nachricht jederzeit dem Verfassungsschmutz als Mittelsmann überlassen würde. Das betrifft aber natürlich nur meine Nutzungsweise.
Der Zeitaufwand ist nicht ganz so niedrig wie Du meinst. Mein übliches Endgerät ist ein Notebook oder Micro-PC (zB Dell Optiplex 7080 Micro, falls der erste Begriff nicht eindeutig ist) auf dem Linux als Desktopsystem läuft und die meisten von mir genutzten und darauf laufenden Softwareprodukte sind Opensource.
Das hat mich eigentlich kaum Aufwand gekostet, denn ich habe diese Art Umgebung im Studium kennen und schätzen gelernt und verdiene mein Geld mit diesem Wissen und Können.
Soweit, so gut, jetzt kommt das Schlechte.
Die komplette Schicht unter dem Benutzer-Betriebssystem bis zur Firmware der einzelnen Geräte auf oder am Mainboard der betreffenden Rechner ist für Endkunden undurchsichtig und wird von großen Unternehmen nach dem Motto „friss oder stirb“ bereitgestellt. Das gilt in gleicher Weise für Mobiltelefone oder Tablets, nur daß da der Austausch des Betriebssystems mit erheblichem Aufwand und oft mit Funktionseinschränkungen einhergeht, von der notwendigen Sachkunde gar nicht zu reden. Da ists also (fast) komplett Essig mit der digitalen Souveränität.
Bei der Software die nicht wirklich auf dem eigenen Endgerät läuft, etwa Suchmaschinen ists auch nicht besser. Ich kann zwar versuchen die großen Konzerne zu vermeiden, stelle aber bei beruflicher Suche oft fest, daß das große G oft die besseren Ergebnisse liefert. Bei der Suche nach Nachrichten abseits des Mainstreams ist aber oft das Gegenteil der Fall.
Das stimmt natürlich. Deswegen schrieb ich „soweit es bequem geht“.
Letztlich muss natürlich jeder selbst die Schritte und den jeweiligen Aufwand abwägen.
Andere Entscheidungen dagegen benötigen nur wenige Klicks: so hat der Autor des Interviews zB ausgerechnet ein Facebook Profil. Ich bezweifle stark dass das beruflich oder privat notwendig ist.
Auch ein Umstieg auf Linux und ein quelloffenes Schreibprogramm sind schnell zu bewerkstelligen.
Nicht zuletzt könnten Anleitungen dazu eine gute Artikelserie ergeben.
Es gibt gute open weights AI Modelle die lokal laufen, falls man meint die zu benötigen.
Youtube Alternativen muss das Magazin abwägen, aber nichts spricht dagegen hier mindestens zu diversifizieren.
Alleine schon weil eine Trollaktion reichen kann den Account zu sperren.
Mein Telefon läuft dagegen auch noch mit Android, schlicht weil die Wahrscheinlichkeit zu hoch ist dass ich es nicht mit einer Alternative zum Laufen bringe und es von keinem Projekt explizit unterstützt wird.
Beim nächsten Kauf wird das aber ein Kriterium sein, so ich nicht eh auf ein „Dummphone“ zurückwechsle.
Google hat ein gewisses und gefährliches Monopol was Suche angeht, allerdings sind die Ergebnisse dort auch zunehmend unbefriedigend, was man als Warnung interpretieren sollte.
Insbesondere darf man nicht vergessen dass Alphabets Geschäftsmodell halt nicht darin besteht, Information zur Verfügung zu stellen, sondern Anzeigen und Kundendaten zu verkaufen.
An guten Suchergebnissen hat man dort eigentlich gar kein Interesse, und die ideale Googlesuche geht ewig.
»Peter Thiel hält den Menschen nur für eine mängelbehaftete Fleischmaschine«
Ich wünschte der deutsche Wähler würde diesen Widerling mit seiner Aussage Lügen strafen. In Wirklichkeit bringen mich beide, Thiel und der deutsche Wähler, zum verzweifeln.
Ich finde an dem zitierten Satz von Thiel eigentlich nur das „nur“ fundamental problematisch. Ohne dieses Wort könnte ich die Aussage als faktisch korrekt ansehen, weil sich darin weder eine Negierung der Menschenrechte noch ein Zwang zur „Verbesserung“ dieser Maschine ergibt.
Mit Thiel und Seinesgleichen bekommt der neue Faschismus langsam ein Gesicht und es kristallisiert sich erneut die Frage heraus: Sozialismus oder Barbarei? Wobei man Trump, Thiel und die KI-Clique getrost zu den Barbaren zählen kann. Damit dürfte auch klar sein, was von den USA zu halten ist.
Hatte Gott nicht schon immer die Funktion, den Menschen vorzuschreiben was gemacht und gedacht werden soll.
Du sollst keine KI neben mir haben.
Du sollst nicht die KI-Freundin deines Nachbarn begehren.
Es geht dabei wie immer um Machtstrukturen und die Wenigen, die über die Vielen herrschen.
„Die KI wird uns folglich regieren?“
Nein, regieren werden uns solche empathielosen Idioten wie eben Peter Thiel – mit KI als einem ihrer Werkzeuge und mit ihren Fantastilliarden an Geld (die auch keinen realen Wert repräsentieren oder nur zu einem sehr geringen Teil). Wenn wir das zulassen.
Ich warte auch immer noch auf die Erklärung, an welchem Punkt und wodurch genau ein unbelebter Datenhaufen zu einer Intelligenz, also etwas Lebendigem werden soll. Etwas, was für den Normalmenschen undurchschaubar erscheint, wird dadurch noch lange nicht „göttlich“ – pfui Teufel! Leute wie Peter Thiel und diese ganze Blase seltsamer Figuren mit ihren kranken Phantasien symbolisieren perfekt den geistigen und spirituellen Nihilismus, den Emmanuel Todd thematisiert. Man kann es leider nicht oft genug wiederholen.
Nachts um drei in einem Villenviertel. Ein Einbrecher schaltet die Warnanlage aus und dringt in ein Wohnhaus ein. Er schleicht durch die unbeleuchteten Zimmer. Plötzlich geht das Licht an und da sitzen zehn grinsende Cops, die ihn festnehmen. „Wir wussten, dass Du kommst“, sagt der Officer, „dank Palantir“
So das Versprechen der Thiel-Company. Es sollte Verbrechen vorhersagen und in einem militärischen Konflikt das Verhalten des Gegners. Aber was ist da dran? Ich habe eigentlich nie über Erfolge dieses Verfahrens gelesen. Es scheint mir ein gern geglaubtes Märchen zu sein. Und was hat Palantir zu bieten, was andere KIs nicht haben? Ich sehe da wenig bis nichts.
Thiel wird nun als der Inbegriff der KI-Diktatur hochgejazzt. Irgendwie brauen sich da Gewitter über seinem Kopf zusammen. Die Belegschaft ist schon infiziert und will keine zweifelhaften Programme schreiben. Es würde mich nicht wundern, wenn das mit einem Abszurz endet.
Worauf dann der Öffentlichkeit erzählt wird, dass die Techkonzerne nicht alles machen dürfen und können. Wohernach die restlichen ungestört weiter machen.
Thiel könnte das Bauernopfer werden.
Es hat die Wahrscheinlichkeit berechnet, ob Straftäter wieder straffällig werden und lag bis zu 80% daneben, das ist schon eine Leistung, hätte jede Münze besser gemacht.
Problem, das wusste man erst im Nachhinein, diejenigen ( männlich und weiß wie Thiel, die früher entlassen wurden oder Bewährung bekamen, waren bald wieder im Knast, das kleine schwarze Mädchen, dass ein Fahrrad geliehen und ZURÜCK GEBRACHT !!!!! hat, hat 3 Jahre gesessen. Und ist trotzdem nicht wieder straffällig geworden.
Thiel wird niemals ein Bauernopfer, in diesen Kreisen (TESCREALISM) ist er ein Gott.
Er hat vor kurzem seinen Liebhaber ermorden lassen….nur so nebenbei, ähem…Unfall, Fenstersturz, passiert ja andauernd.
https://theintercept.com/2023/03/23/peter-thiel-jeff-thomas/
Peter Thiel ist für mich nicht einfach ein „umstrittener Tech-Investor“, sondern eine Art Megaalbtraum aus Silicon Valley, Überwachungsstaat und Endzeitseminar. Da trifft Milliardärsmacht auf ein Menschenbild, in dem der Bürger offenbar nur noch als fehlerhafte Fleischmaschine, Datenpunkt und zu optimierendes Sicherheitsrisiko erscheint.
Besonders grotesk wird es dort, wo solche Leute dann auch noch als große Vordenker der Zukunft verkauft werden. Was hier als Innovation glänzt, riecht in Wahrheit nach technokratischer Entmündigung: Demokratie stört, der Mensch ist mangelhaft, KI und Datenanalyse sollen richten, was freie Gesellschaften angeblich nicht mehr leisten können.
Wenn das die Zukunft sein soll, dann ist sie kein Fortschritt, sondern ein digital vergoldeter Rückfall in autoritäre Erlösungsfantasien. Peter Thiel steht für mich genau für diese gefährliche Mischung: Kapitalmacht, Überwachungstechnologie, antidemokratische Denkmuster und ein Weltbild, bei dem man froh sein muss, wenn am Ende nicht noch ein Algorithmus den Messias spielt.
Schon vor mehr als eine Dekade habe ich in vielen Foren vor den Machenschaften eines Peter Thiel gewarnt.
Die Selbstzensur des kapitalistischen Menschen, die wirksamer ist als jede Polizeibehörde, hat zum Ende des kritischen Denkens geführt. Nicht einmal die Subkultur ist mehr oppositionell.
Die historische Schmerzgrenze der Marktwirtschaft ist auch diejenige ihres Weltbildes, ihrer »Warenästhetik« und der peinlichen Borniertheit des menschlichen Strebens.
Das Ganze erinnert mich an den SciFi-Roman „Die Ohnmacht der Allmächtigen“, die von einer über Schnittstellen vernetzten Gesellschaft ohne Gewalt und Arbeit handelt, in der alle Menschen nur ihren Lüsten frönen. Doch im Grunde werden sie gesteuert und es droht, dass sie abgeschaltet werden. Ein Mann, der aus der Vergangenheit kam erlebt diese Gesellschaft und nimmt am Ende Kontakt mit den wahren Mächtigen auf, um die Menschheit wieder zurück in ihren vortechnokratischen Zustand zu versetzen. Interessanterweise ist es ein alter DDR-Roman von 1970, der den heutigen Zustand erstaunlich gut beschreibt.
Falls jemand noch diesen „alten“ analogen Film aus dem Jahr 1984 mit dem Titel „Terminator“ kennt. Regie: James Cameron, die Hauptrolle als „Terminator“ spielte ein Noname mit dem Namen Arnold Schwarzenegger. Handys und Internet gab es damals bekanntlich noch nicht, auch keine Künstliche Intelligenz.
In dem Science-Fiction-Film gibt es allerdings eine Künstliche Intelligenz, die man „Skynet“ nennt. Diese Künstliche Intelligenz kommt irgendwann auch zu dem Ergebnis, dass der analoge Mensch ein unnützer Esser und daher auf diesem Planeten vollkommen überflüssig wäre.
Skynet ist allerdings ein perfekter sozialistischer Diktator, denn diese KI macht keinen Unterschied zwischen Multimilliardären und Oligarchen wie Peter Thiel, Donald Trump, Jeff Bezos und dem „Rest“ der Species Mensch und sie ist selbstverständlich redundant, falls der Herr und Meister auf die Idee kommen sollte, den Stecker zu ziehen und die Energieversorgung zu kappen.
Die Zukunft ist vielleicht näher als viele denken. Ich wünsche der Menschheit viel Glück! Verstand und Vernunft wären zwar besser. Herr Verstand und Frau Vernunft sind aber offenkundig schon vor der „Zeitenwende“ verstorben.
Skynet als „sozialistischen Diktator“ zu bezeichnen, ist eher politische Projektion als Analyse. Im Film ist Skynet keine sozialistische Ordnungsmacht, sondern eine außer Kontrolle geratene militärisch-technokratische KI. Sie verfolgt keine soziale Gleichheit, keine Umverteilung und keine Emanzipation, sondern Selbsterhaltung durch Vernichtung. Das als Sozialismus zu etikettieren, wirkt wie der Versuch, nebenbei ein politisches Feindbild unterzubringen.
Eine kleine Kritik:
Ja noch gibt es ChatGPT und andere LLM nur seit wenigen Jahren, so dass hier die Menschen noch „angefixt“ werden müssen mit nicht kostendeckenden Preisen in der Hoffnung, dass die Kosten später billiger werden und die Menschen (und Unternehmen) später bereit sind, nachdem diese sich an die Nutzung gewöhnt haben, auch weit höhere Preise zu zahlen. (Wenn man kostendeckend oder sogar mit Profit arbeiten würde, wären die Preise sehr viel höher, so dass vieles nicht mehr rentabel wäre und für viele Dinge diese „KI“ nicht benutzt werden würde und die Nutzung dieser LLMs in Unternehmen dann doch eher sehr geringe Verbreitung hätte.)
Ansonsten wird es auch in Zukunft immer so sein, dass es energiesparender ist, nun aus einer „Wissensdatenbank“ (oder auch wikipedia) die Informationen zu extrahieren (oder zu lesen), anstatt eine LLM zu befragen, die entweder dann ungenau nur aus dem neuronalen Netzwerk, in dem gewisses Wissen implizit gespeichert sein könnte, das Wissen extrahiert und dann für den Menschen in eine gesprochene Sprache oder einen anderen Text übersetzt oder aber die LLM dann nun selbst in solche Wissensdatenbanken (oder wikipedia etc.) recherchiert und dann das gefundene zusammenfasst (oder die gefundenen Ergebnisse dem Menschen nur mitzuteilen, vorzulesen oder den gefundenen Text 1:1 dem Menschen anzuzeigen – wobei dann das LLM nur eine weitere Schnittstelle wäre, welche nun Energie kostet). Genauso wie es auch in Zukunft bei einfachen Rechnungn in irgendwelchen Rechenkalkülen es energiesparender sein wird, nun ein Taschenrechner (ob nun analog oder digital) oder ähnliches zu nutzen, als dieses das LLM machen zu lassen, welche dann entweder selbst die Eingaben in einem solchen System eingibt (und das Ergebnis dann mitteilt und somit nur als „Schnittstelle“ agiert) oder aber durchaus – sehr fehleranfällig – dieses versucht alleine im „LLM“ (bzw. neuronalen Netzwerk) zu lösen. Soll heißen es wird weit mehr Energie benötigt werden, wenn man bequem ist, und nun für jede Kleinigkeit ein LLM befragt als selbst etwas zu recherchieren, wobei mehr Energie später auch höhere Kosten beinhalten wird.
ps. Die elitären Kräfte könnten doch etwas blind sein, denn letztlich werden die Administratoren / Softwareentwickler / DevOps die jeweilige KI steuern, wobei gewisse Sachen dann doch durchaus erst später auffallen könnten.
> Leute wie Peter Thiel tun zumindest so, als würde die kommende künstliche Superintelligenz gottgleiche Fähigkeiten aufweisen.
Das wurde bereits in diversen SciFi Romanen beschrieben, warum, weil es naheliegend ist. Was wir heute Gott nennen ist irgendwann Technologie. Was wir heute an Technologie haben würden unsere Vorfahren für göttlich halten.
Es wird sich immer wieder auf Personen eingeschossen. Das Problem ist aber ein anderes. Unsere Demokratie wurde von Politikern für Korruption geöffnet. Firmen die Gesetze schreiben, Drehtüren, usw. Wir müssen unsere Demokratie reparieren. Was einzelne Leute und seiens Milliardäre denken ist dann egal. Hier wird am falschen Ende gebohrt.
Ich finde es immer wieder erstaunlich mit welcher geradezu prophetischen Gabe die Kunst in der Lage ist Dinge vorwegzunehmen. Das Stück Superman von Laurie Anderson stammt aus dem Jahr 1981 und entstand aus anderem Anlas, aber dieser Text aus der Vocoderstimme erzeugte von Anfang an genau das Gefühl, das sich aus kompletter Machtlosigkeit gegenüber dem „Apparat“ einstellt. Oder andersherum als würde sich Peter Thiel auf diesen Song beziehen.
Superman
O judge
O Mom and Dad
Mom and Dad
O Superman
O judge
O Mom and Dad
Mom and Dad
Hi, I’m not home right now
But if you wanna leave a message
Just start talking at the sound of the tone
Hello, this is your mother
Are you there?
Are you coming home?
Hello, is anybody home?
Well, you don’t know me, but I know you
And I’ve got a message to give to you
Here come the planes
So you better get ready, ready to go
You can come as you are, but pay as you go
Pay as you go
And I said, „Okay, who is this really?“
And the voice said
„This is the hand, the hand that takes
This is the hand, the hand that takes
This is the hand, the hand that takes“
Here come the planes
They’re American planes
Made in America
Smoking or non-smoking?
And the voice said, „Neither snow nor rain
Nor gloom of night shall stay these couriers
From the swift completion of their appointed rounds“
‚Cause when love is gone, there’s always justice
And when justice is gone, there’s always force
And when force is gone, there’s always Mom (hi Mom!)
So hold me, Mom, in your long arms
So hold me, Mom, in your long arms
In your automatic arms
Your electronic arms
In your arms
So hold me, Mom, in your long arms
Your petrochemical arms
Your military arms
In your electronic arms
Kunst kann im besten Falle wirklich viel erkennen, weil sie die Dinge in ihrer Gesamtheit, ihrem Wesen intuitiv erfasst und nicht zu analysieren versucht . Das ist oft ein besserer Weg etwas zu verstehen als der Versuch einer systematischen Analyse, die oft dazu führt, das man das Wesentliche aus den Augen verliert und sprichwörtlich den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht