
Deutschland war zuletzt thematisch zwischen Transagenda und Remilitarisierung gefangen. Hier lohnt ein feministischer Blick auf die beiden Themen, die sich jeweils stark durch Realitätsverweigerung definieren lassen.
Roberto De Lapuente hat Alice Schwarzer befragt.
De Lapuente: Frau Schwarzer, wir haben seit letztem Jahr ein Selbstbestimmungsgesetz – aber junge Leute müssen bei derzeitiger Marschrichtung der Außenpolitik immer noch fürchten, gar nicht mehr so selbstbestimmt darüber entscheiden zu dürfen, ob sie beim Militär tätig werden wollen oder nicht. Kurz gefragt: Ist das Selbstbestimmungsgesetz zur Selbstbestimmung des eigenen Geschlechtes in erster Linie nicht ein Ablenkungsmanöver, das ganz zentrale Fragen unseres Zusammenlebens einfach mal ins zweite oder dritte Glied zurückstellt?
Schwarzer: Das glaube ich nicht. Beides ist eine ernste Sache: die Remilitarisierung und die Transideologie. Auch das Transgesetz stellt »zentrale Fragen unseres Zusammenlebens« in Frage, nämlich indem es die sehr realen Kategorien Mann/Frau einfach leugnet.
De Lapuente: Junge Männer werden jetzt von Boris Pistorius angeschrieben – von seinem Ministerium, um genauer zu sein. Sie müssen sich dazu äußern, warum sie nicht dienen wollen. Junge Frauen oder Diverse sind davon befreit. Halten Sie das für Gleichberechtigung?
Schwarzer: Nein. Ich finde die umfassende Remilitarisierung Deutschlands bedrückend. Und ja, auch mir scheint hier die Unterscheidung nach Frauen und Männern falsch. Krieg und Frieden sind keine Geschlechterfragen, sondern Menschenfragen. Doch ich habe eine sehr einfache Lösung für das Problem: Ich bin für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für beide Geschlechter. Männer wie Frauen können dann wählen, ob sie zum Militär wollen oder in einen sozialen Dienst. (Letzteres wäre meine persönliche Wahl.)
»Die sogenannte »Geschlechtsangleichung« ist rein äußerlich«
De Lapuente: Vermutlich werden wir beide gewisse Dinge nicht exakt genauso sehen – dennoch sprechen wir miteinander. Könnten Sie mit der Transgesetzgebung und den Aktivisten – auch in Politik und Medien – besser umgehen, wenn sie weniger für sich in Anspruch nähmen, die einzige Wahrheit für sich gebucht zu haben?
Schwarzer: Es geht nicht um die »einzige Wahrheit«. Es geht um die Realität. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Politik, zumindest in der vergangenen Ampel, bin ich keine Realitätsverleugnerin. Die sind zurzeit leider in der Kriegsdebatte wie in der Transdebatte sehr verbreitet: Fakt ist: Es gibt viele Geschlechterrollen – und es sind wir Feministinnen, die das als erste thematisiert haben – aber es gibt nur zwei biologische Geschlechter. Das ist nicht nur wissenschaftlich erwiesen, sondern auch eine gerade für Frauen oft bittere Realität in dieser Männerwelt. Und es gibt daraus auch kein Entkommen. Die sogenannte »Geschlechtsangleichung« ist rein äußerlich: Hormongaben, Brustabnahmen bzw. Genitalverstümmelungen. Innerlich aber bleibt der Körper männlich oder weiblich, was sich übrigens auch in der Gendermedizin niederschlägt. Die ganze Transideologie ist übrigens ein besonders schwerer Fall kultureller Aneignung. Dass das noch niemand gesagt hat … Das ist, als würde ein Weißer einfach eines Tages erklären: Ich bin schwarz. Aber dieser Mensch hat bis dahin das relativ privilegierte Leben eines Weißen geführt, nicht zuletzt auf Kosten der Schwarzen. Interessant wären in einem solchen Fall die unterschiedlichen Erfahrungen eines Menschen, der in beiden Geschlechtern lebt, aber nicht die Leugnung des bisherigen Lebens.
De Lapuente: Sie erkennen in dieser Agenda einen Angriff auf die erkämpfte Gleichberechtigung der Frauen, wonach man das Frausein überwinden kann – habe ich das, wenn vielleicht auch etwas zu plakativ, aber doch richtig verstanden, Frau Schwarzer?
Schwarzer: Die Überwindung des Frauseins ist eine feministische Utopie. Aber wir wollen keine Männer werden, sondern Menschen. Die Leugnung des weiblichen Körpers (Geburtsfähigkeit etc.) aber und die der Lebensrealität der Frauen auf der ganzen Welt ist Unsinn. Eine Frau kann ja mal in Kabul zu den Taliban sagen: Ich definiere mich als Mann. Oder im Berliner Park zu dem Vergewaltiger.
De Lapuente: Die abgewählte Bundesregierung hat den Errungenschaften des Feminismus mit ihrer Transagenda eine Absage erteilt. Was ist aus feministischer Sicht von einer etwaigen neuen Regierung unter Kanzlerschaft Friedrich Merz‘ zu erwarten?
Schwarzer: Ich erlaube mir, darauf hinzuweisen, dass unsere Wahlprüfsteine auf EMMAonline stehen. Den Antworten der Parteien noch vor der Wahl ist zu entnehmen, was sie planen.
»Ich setze mich seit 1983 für die Rechte echter Transsexueller ein«
De Lapuente: Darf ich mir eine indiskrete Frage erlauben: Ist Ihnen in der Umkleidekabine schon jemand begegnet, den man eher in einer Männerumkleide vermutet hätte?
Schwarzer: Ich bin kaum in Umkleidekabinen. Aber was bezwecken Sie mit dieser Frage? Dass es nicht relevant sei, ob Männer in Frauenräume eindringen können? Lesen Sie dazu nie EMMA und all die anderen kritischen Frauen?
De Lapuente: Sie setzen sich seit Jahrzehnten für die Rechte von Frauen ein. Transsexuelle gab es auch schon in den Anfangsjahren Ihres Wirkens. Wenn Sie zurückblicken: Wie war das Verhältnis zwischen Frauen im Emanzipationskampf und Transsexuellen früher? War man da auch schon gespalten und feindete sich an?
Schwarzer: In der Tat, ich setze mich seit 1983 öffentlich für die Rechte echter Transsexueller ein und tue das weiterhin. Das kann man nachlesen. Damit war ich lange ziemlich allein und wurde auch von der Mehrheit der Frauenbewegung scharf kritisiert. Unter »echten« Transsexuellen verstehe ich Menschen, die psychisch so stark im Konflikt sind mit ihrem Geburtskörper, dass sie manchmal bis zur Selbstverstümmelung gehen würden, um dem zu entfliehen. Leider aber ist das nicht machbar. Das ist ähnlich wie bei Magersüchtigen, die einen solchen Hass auf den eigenen Körper haben, dass sie sich zu Tode hungern. Dafür gibt es in beiden Fällen natürlich Gründe. Die müssen geklärt werden, bevor man irreversible Fakten schafft. Etwas ganz anderes sind die Zehntausende von Jugendlichen in der westlichen Welt, davon 80 Prozent Mädchen, die seit ein paar Jahren plötzlich glauben, sie seien im »falschen« Körper. Aber es gibt keine richtigen oder falschen Körper. Es gibt nur den, den wir haben. Das sind Mädchen, die gerne Fußball spielen oder sich in ihre beste Freundin verlieben. Denen sagt man jetzt: Du willst keine Frau sein? Dann bist du eben ein Mann! Und los geht es mit lebenslangen Hormonen (die Pharmaindustrie freut sich!) und Brustamputationen oder sogar mehr (unverantwortliche Ärzte freuen sich!). Binärer geht es kaum: Zwei Schubladen für zwei Geschlechterrollen. Echt reaktionär. Stattdessen sollten wir diesen Mädchen sagen: Wo ist das Problem? Du bist ein freier Mensch. Du kannst dich sogenannt »weiblich« oder »männlich« verhalten, ohne deinen Namen zu wechseln oder gar deinen Körper zu verstümmeln.
De Lapuente: Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei Ihnen bedanken: Die EMMA setzte sich in den letzten Jahren sehr für den Frieden ein. Das war in den letzten drei Jahren nicht selbstverständlich. Dass die Befürworter der Transgesetzgebung auch glühende Verfechter der Eskalation gegenüber Russland sind: Halten Sie das für Zufall? Oder wittern Sie da eine Konsistenz im Weltbild, die beides begünstigt oder gar bedingt?
Schwarzer: Ja. Beide, die Kriegsjubler und die Transjubler, haben etwas ganz Zentrales gemeinsam: Sie sind reine Ideologen und ignorieren die Realität. Nun schlägt die zurück, in Form der populistischen, rechten Bewegungen. Auch problematisch.
Alice Schwarzer ist eine bekannte deutsche Feministin und Journalistin. Sie ist vor allem für ihre Arbeit als Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift EMMA bekannt. Online zu finden: https://www.emma.de/. Sie setzt sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein und gilt als eine der einflussreichsten feministischen Stimmen in Deutschland. Anfang 2022 brachte sie zusammen mit Chantal Louis das Buch »Transsexualität. Was ist eine Frau? Was ist ein Mann? Eine Streitschrift« (Kiwi TB) heraus.
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Frau Schwarzer sagt :
„Und ja, auch mir scheint hier die Unterscheidung nach Frauen und Männern falsch. Krieg und Frieden sind keine Geschlechterfragen, sondern Menschenfragen. “
Einspruch !
Wie viele Frauen gibt es, die wie Jewgen Karas und seine C14-Nazis von sich behaupten , sie hätten „Spaß am Töten“ ?;
dass es – leider, leider, und für mich völlig überraschend – auch eine Menge Frauen gibt die kriegstreibend agieren, ist offensichtlich, aber es ist – zumindest für mich – unvorstellbar, dass diese Frauen Lust empfinden würden wenn sie einem Menschen die Kehle durchschneiden oder den Kopf wegschießen.
@ B.Hohl
Es ist eher so, dass Sie sich, bedingt durch Ihre Sozialisation und Kultur, ein mörderisches Tun des schönen Geschlechts nicht vorstellen können. Dem ist nicht so. In Anti-Terror-Einheiten gilt die Parole: Kill the women first. Es ist ist nur eine Frage des entsprechenden Kulturkreises, was dort als Normalität betrachtet wird und eine positive Reputation ermöglicht.
Veit_Tanzt schreibt :
„Es ist eher so, dass Sie sich, bedingt durch Ihre Sozialisation und Kultur, ein mörderisches Tun des schönen Geschlechts nicht vorstellen können.“
Vielleicht haben Sie recht; ich möchte allerdings darauf verweisen, dass in dem Film „Investigation war crimes in Gaza“ ( https://www.youtube.com/watch?v=kPE6vbKix6A ), der die IDF in einem möglichst schlechten Licht darstellen soll, fast ausschließlich Kriegsverbrechen und Hass-Videos gezeigt werden, die Männer verbrochen haben; wenn es dergleichen Videomaterial im gleichen Umfang auch von weiblichen Urhebern gäbe, dann hätte AlJazera es sich sicher nicht nehmen lassen, diese besonders häufig zu zeigen, um auf diese Weise zu beweisen, dass das positive Bild, dass die Mehrzahl der Menschen – zumindest in Sachen Gewaltbereitschaft – von Frauen hat, für den „Westen“ keine Gültigkeit hat.
Veit_Tanzt schreibt :
„In Anti-Terror-Einheiten gilt die Parole: Kill the women first.“
Worauf wollen Sie mit dieser Aussage hinaus ?
Veit_Tanzt schreibt :
„Es ist ist nur eine Frage des entsprechenden Kulturkreises, was dort als Normalität betrachtet wird und eine positive Reputation ermöglicht.“
Können Sie mir denn einen „Kulturkreis“ nennen, im dem Frauen besonders häufig mit Gewaltdelikten auffallen ?
@ B.Hohl
Kill the women first, hat wohl eher eine psychologische Komponente, da die männlichen Terroristen Beschützerinstinkte für ihre Kolleginnen entwickeln und bei deren Tod derselben schneller entmutigt werden sollen. Die sogenannten schwarzen Witwen aus dem tschetschenischen/palästinensischen Kulturkreis waren meist als wandelnde Selbstmordattentäterinnen unterwegs und mussten zum Selbstschutz, da sie oft als wandelnde Sprengstoffbomben unterwegs waren, schnellstmöglich auf Distanz elimeniert werden. Kulturell gesehen fallen mir spontan beispielsweise arabische, berberische und nordamerikanische Nomaden- und Halbnomadenstämme ein, bei denen man den Frauen Gefangene zum Foltermord überliess, nachdem diese ihre Verwandten durch diese oder deren Gruppe verloren hatten. Es wäre interessant zu wissen, ob so etwas auch in den Afghanistankriegen geschah. In entsprechenden persönlichen oder situativen (Ausnahme)situationen erachte ich das Morden durch Frauen in ziemlich jeder Gesellschaft nicht als unnormal.
Falls Sie mich auf irgendwelche Filme hinweisen, ist das im übrigen verlorene Liebesmüh, da ich mich fast nur übers Lesen informiere. Hat bei mir was mit Vorstellungsvermögen und Stringenz zu tun oder so.
Was ist mit Hillary Clinton oder Patricia Nuland? Or Margaret Thatcher? Die sind bzw waren sadistisch und mordgeil. Baerbock ist nicht besser als die C14-Nazis.
Aquadraht schreibt :
„Was ist mit Hillary Clinton oder Patricia Nuland? Or Margaret Thatcher? Die sind bzw waren sadistisch und mordgeil. Baerbock ist nicht besser als die C14-Nazis.“
Sie haben Extrem-Gegenbeispiele aufgeführt ; ich denke wir müssen in diesem Forum nicht mehr groß darüber diskutieren, dass die von Ihnen genannten Personen schlechte Menschen sind.
Sorry, hab selbst Frauen gesehen, die, ohne mit der Wimper zu zucken Menschen abgeknallt haben.
Es gibt auch Kinder, die das tun, hab ich aber noch nicht gesehen.
Panicman schreibt :
„Sorry, hab selbst Frauen gesehen, die, ohne mit der Wimper zu zucken Menschen abgeknallt haben.“
Ich behaupte nicht, dass alle XX-chromosomierten Menschen gute Menschen sind, es geht um die Verhältnismäßigkeiten.
Panicman schreibt :
„Es gibt auch Kinder, die das tun, hab ich aber noch nicht gesehen.“
Schauen Sie sich den Film „lost Children“ an. Diese Kinder morden nicht freiwillig, sie werden gezwungen zu morden.
Es sind stets Männer, die glauben, Frauen seien das friedlichere Geschlecht – Frauen selbst eher nicht, aber sie lassen die Zuschreibung sich gern gefallen.
Die Schwachstelle ist eine andere als bei Männern: die materielle/physische Sicherheit. Eine kämpfende Frau kämpft IMMER ums Überleben und ist deswegen zu allem bereit. Schönes Beispiel Bärbock, die tatsächlich sich anhört, als würde Putin gerade ihre Schlafzimmertür eintreten. Mit Lust hat das wenig zu tun, sondern mit Panik.
Männer fühlen sich in ihrem Körper sicher, vertrauen auf ihn, kalkulieren Risiken. Selbst ein grausamer Mann kann jederzeit aufhören, es sei denn, seine Schwachstelle wird angegriffen: die mentale Sicherheit. Man darf ihn nicht reizen. Eine Frau schlägt auch ohne Reiz zu, sie fühlt sich immer in Gefahr.
GoAlive schreibt :
„Die Schwachstelle ist eine andere als bei Männern: die materielle/physische Sicherheit. Eine kämpfende Frau kämpft IMMER ums Überleben und ist deswegen zu allem bereit.“
Sie sprechen von einer Notwehrsituation; natürlich müssen Frauen einen physisch stärkeren Gegner ( und physisch stärker sind Männer fast immer ) aus der Distanz vollständig kampfunfähig machen, bevor es zum Zweikampf kommt; dieses Verhalten ist überlebenswichtig und hat m.M.n. nichts mit Mordlust zu tun.
GoAlive schreibt :
„Schönes Beispiel Bärbock, die tatsächlich sich anhört, als würde Putin gerade ihre Schlafzimmertür eintreten. Mit Lust hat das wenig zu tun, sondern mit Panik.“
Die Motive für das Handeln von Frau Bärbock können vielfältig sein : pekuniär, Karriere, Sympathie/Antipathie usw. , aber ich kann bei Frau Bärbock beim besten Willen nicht erkennen, dass sie sich in einem Zweikampf auf Leben und Tod mit einem Mann befindet.
Gegen das Motiv „panische Angst“ spricht auch, dass sie fast immer gut gelaunt, fast fröhlich daherkommt.
GoAlive schreibt :
„Männer fühlen sich in ihrem Körper sicher, vertrauen auf ihn, kalkulieren Risiken. Selbst ein grausamer Mann kann jederzeit aufhören, es sei denn, seine Schwachstelle wird angegriffen: die mentale Sicherheit. Man darf ihn nicht reizen. “
Und wie erklären Sie sich die sadistische Freude so mancher Drohnenpiloten, wenn diese einen „Feind“ aus sicherer Entfernung in seine Einzelteile zerlegt haben ?
GoAlive schreibt :
„Eine Frau schlägt auch ohne Reiz zu, sie fühlt sich immer in Gefahr.“
Ist das so ? Soweit ich weiss versuchen Frauen in einer bedrohlichen Situation üblicherweise erst einmal zu flüchten und rufen um Hilfe, erst wenn der Täter sie schon in der Mangel hat / sie nicht mehr flüchten kann, versucht sie sich mit Gewalt zu wehren.
Also was mir in Chats zum Ukrainekrieg in den letzten 2 Jahren auffiel, ist, dass oft Frauen, oder zumindst mit weiblichen Nicknamen am kriegs- und waffengeilsten auftreten.
„Doch ich habe eine sehr einfache Lösung für das Problem: Ich bin für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für beide Geschlechter. Männer wie Frauen können dann wählen, ob sie zum Militär wollen oder in einen sozialen Dienst.“
Frau Schwarzer… ich kenne sie eigentlich als nicht dumm genug zu glauben, dass man diese Wahl im „Bedarfsfalle“, also einem Krieg, nicht ganz schnell ausser Kraft setzen würde.
Das Gerichtsurteil eines obersten deutschen Gerichtes, einen ukrainisches Kriegsdienstverweigerer auszuliefern spricht doch Bände, oder nicht?
Sowohl Kriegstreiber als auch Transgenderisten sind für mich schwerstkriminell, denn sie zerstören mutwillig Menschen.
Genau so, sehe ich das auch.👍
Das „verpflichtende Gesellschaftsjahr“ legitimiert in den Sozialbranchen dann aber wieder prekäre Beschäftigung, so wie es beim Zivildienst der Fall war: Einen Monat Vollzeit arbeiten für einen Wochenlohn.
Krieg kann man mit Wehrpflichtigen auch nicht führen, das war ja auch ein Grund für die Aussetzung der Wehrpflicht. Die wären bloß Kanonenfutter.
Es bleibt dabei, dass Zwangsdienste, und sowieso alles Militärische, nicht zu rechtfertigen sind.
Nein, der Staat muss weg!