Der Krieg in der Ukraine fiel nicht vom Himmel. Der Westen – wir! – haben eine große Schuld auf uns geladen, weil wir diesen Krieg provoziert haben. Ja, wir tragen daran mindestens so viel Schuld wie die Russen, die den Angriff auf die Ukraine verwirklichten.
Roberto De Lapuente sprach mit dem Politikwissenschaftler Johannes Varwick über Schuld, Chancen und was Sicherheitspolitik letztlich bedeutet. Und was vermag der Pazifismus? Ist er eine Option oder weltfremd?
Johannes Varwick studierte Politik- und Rechtswissenschaft in Münster und Leeds. Von 1999 bis 2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, anschließend von 2000 bis 2003 an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Es folgten Professuren für Politikwissenschaft an den Universitäten Kiel (2003–2009) und Erlangen-Nürnberg (2009–2013). Seit 2013 hat er den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Universität Halle- Wittenberg inne. Von 2019 bis 2021 war er Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik; seit 2024 ist er Präses des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit (WIFIS).




Schicke Brille hat der Varwick ja.
Bloß zu behaupten, die Politik hätte „keinen Plan“, bloß weil die Politik einen anderen Plan hat als Varwick, ist natürlich ein dickes Ei.
Varwick ist doch auch der „Experte“, der bestimmten BRD-Insassen bestimmte Grundrechte entziehen will. Also so ähnlich wie bei Dogru, nur voerst rein auf nationaler Ebene.
Hat RDL dem Varwick da mal auf den sicherheitspolitischen Weisheitszahn gefühlt?
„Bloß zu behaupten, die Politik hätte „keinen Plan“, bloß weil die Politik einen anderen Plan hat als Varwick, ist natürlich ein dickes Ei.“
Varwick hat es nicht mal geschafft, gewissen Leuten bei der AfD, die er nicht mag, die Grundrechte zu entziehen, wie er es gefordert hat, was nur zeigt wie wirkunglos sein ganzes Geschwätz in Wirklichkeit ist.
Ein paar Köstlichkeiten aus der Vergangenheit aus der Zeit als hauptamtlicher Merkel-Versteher:
Johannes Varwick bewertet die Außenpolitik und den EU-Führungsstil von Angela Merkel überwiegend positiv als pragmatisch und konsensorientiert. Er beschreibt sie als „Brückenbauerin“, die das deutsche Gewicht trotz Krisen zur Stabilität der EU nutzte,
„Pragmatismus als Stärke“
Varwick betont, dass Merkel visionäre Ansätze meidet und stattdessen das Machbare nüchtern abwiegt.
«Mehr Merkel wagen»:
Varwick deutet eine Anerkennung für Merkels Führungsstil an, insbesondere im Kontrast zu nachfolgenden Entwicklungen. Varwick analysiert die Ära Merkel häufig als Wendepunkt, der durch die Notwendigkeit von Kompromissen geprägt war, was von ihm als „kluge Strategie“ interpretiert wird.
Dann ist es höchste Zeit, dass die führenden Reichstagsbewohner ihrem Lieblingslokal „Zur letzten Instanz“ endlich den Rücken kehren und sich ab sofort in Varwicks „Zum ewigen Frieden“ den Wanst vollschlagen und die Köppe heißreden lassen.
„Die Politik“ hat keinen „Plan“, die politische Klasse legt stattdessen konfligierende Pläne, Plural, auf, die auf ideologischen Parolen ruhen, die in „Sachzwänge“ und „Essentials“ übersetzt werden, bevor politische Projektmanager diese „Sachzwänge“ und „Essentials“ wieder rückübersetzen in ideologische Parolen.
„Einen Plan“ haben nur Politikberater, Politologen, Soziologen, Sozialpsychologen, staatsanwaltliche juristische Doctores und Professoren, Geopolitiker und Chefdiplomaten, die ganze Riege ideeller Staatspolizisten und ideeller Militärstrategen.
Es ist alles in der Ordnung, ernstlich.
„Nettes“ Beispiel:
12:03 Uhr
FAZ: Röttgen lehnt Macrons Verhandlungsvorschlag zur Straße von Hormus ab …
Röttgen sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Die Kontrolle über die Straße von Hormus entscheidet strategisch über Sieg und Niederlage in diesem Krieg.“ Irans Anspruch auf die Kontrolle der ganzen Straße sei jedoch völkerrechtswidrig. „Der Vorschlag Macrons beinhaltet darum die Anerkennung der Vorherrschaft Irans und zwar umfassend militärisch, rechtlich und in der Folge politisch“, sagte Röttgen.
Röttgen weiß, sein Anspruch ist grotesk und nicht durchsetzbar, deshalb bringt er ihn vor. Er möchte immer noch Kanzler werden – oder wenigstens in seiner Vorstellung „von rechts wegen Kanzler“ bleiben – das ist in erster Linie gleichwertig.
„Varwick ist doch auch der „Experte“, der bestimmten BRD-Insassen bestimmte Grundrechte entziehen will. Also so ähnlich wie bei Dogru, nur voerst rein auf nationaler Ebene.“
Was genaus war da los?
„Zugleich sprach er sich dafür aus, ein Verfahren einzuleiten, um dem Rechtsextremisten Björn Höcke bestimmte Grundrechte zu entziehen.“
Diese Aussage enthält wenig Substantielles. Wer hat was, wann, wo gesagt? Um welche Grundrechte ging es? Geht es um Aussagen von Klägern und Beklagten, wurde bereits ein Verfahren eingeleitet? Wurde das und wenn ja, irgendwie begründet?
Die Schlinge zieht sich zu!
https://www.berliner-zeitung.de/news/neue-wehrpflicht-regel-kaum-beachtete-aenderung-hat-weitreichende-folgen-li.10028539
Neue Wehrpflicht-Regel: Kaum beachtete Änderung hat weitreichende Folgen
Änderung im Wehrdienst-Modernisierungsgesetz trat weitgehend unbemerkt in Kraft. Demnach müssen Millionen Männer vor Auslandsaufenthalten eine Genehmigung der Bundeswehr einholen.
Die Verdummungs- und Ablenkungsindustrie muss sich doch auszahlen…😵💫
Ah die gute alte Salamitaktik kombiniert mit der Verschleierungstaktik schön wie das in einem „Freien und Demokratischen“ Land wie Ukraine ähm Deutschland funktioniert.
Ich frage mich, wie viele von denen, die von diesem Gesetz betroffen sind und sein werden, an der Gesetzgebung beteiligt waren.
Lauft!
… ihr Narren!
Der Pazifismus ist weltfremd, da die meisten Staaten auf dieser Welt, ihren aggressor erfuhren. Zusätzlich wurden die vergewaltigten Staaten mit Ideologien vergewaltigt mit jedem Imperium das dort zu Tage, ihre Handlungen vollbrachte.
Genau betrachtet, ist diese Erde, eine riesige Vergewaltigung, seit ihrem bestehen.
Der Mensch war und ist Opfer und Täter zugleich, für Interessen, die man heute als Liberalismus bezeichnet.
Wer kann das Werk Jesus oder ‚yes us‘ wirklich definieren ?
Oder jeder anderen Religionsgemeinschaft verknüpfen?
Das ist nicht möglich, da wir zu viele Meinungen über alles besitzen, aber es muss eine Antwort zu allen Fragen existieren…
Die einzige Antwort dazu ist, wer diese Frage beantworten kann.
Ja, die habe ich.
Die Religionen sind nichts weiter als grober Unfug und dienen den Leuten als religiöser Überbau dazu, um ihr verbrecherisches Tun zu rechtfertigen.
Und wie ihr wisst ist die ultimative Antwort zu allen Fragen 42.
Die RE LIGION ist eine Ursache, die andere ist daß Kapital.
Da wir heute im 26 leben, haben beide Ursachen ihr Werk verwirklicht!
Oder etwa nicht?
Ja man ist im (vorsorglich selbst produzierten) Krisenmodus. Allerdings hat man sehr wohl einen Plan dafür:
Veröffentlicht am 1. April 2026 von aa
Nicht vom Brodt
Die „Süddeutsche Zeitung“ sorgt sich nicht nur um das körperliche Befinden der Deutschen und deren Impfstatus, sondern hat auch das seelische Wohlsein im Blick. Anders als der Teaser auf der Startseite trägt der eigentliche Kommentar diesen Titel:
Vier Gründe, wieso der Krieg wahrscheinlich nicht zu uns kommt
Essay von Joachim Käppner
27. März 2026, 16:24 Uhr
Viele Menschen in Deutschland haben Angst vor einem Angriff Russlands auf die Nato, ähnlich wie in den Achtzigerjahren. Daraus lässt sich womöglich lernen, mit etwas mehr Optimismus in die Zukunft zu blicken.
sueddeutsche.de (27.3.26, Bezahlschranke)
Der Autor ist stolzer Träger des Herbert Quandt Medien-Preises 2011 (50.000 €), den Christian Drosten nicht in seine stattliche Sammlung von Ehrungen aufgenommen hat. Das erstaunt, da doch die Quandts frühe und nachhaltige finanzielle Förderer des Mannes ohne Doktorgrad waren (s. u.a. Drosten, Grimme-Preis und die Quandts).
Der Sohn des NSDAP-Mitglieds Herbert, der sein Vermögen mit Zwangsarbeit in einem firmeneigenen KZ zusammenraubte, ist Stefan Quandt. Er gehört mit seiner Schwester Susanne Klatten zu den reichsten Deutschen. Anläßlich der Preisverleihung im letzten Jahr setzte er schon einmal diesen Ton:
johanna-quandt-stiftung.de (Abruf 1.4.26)
»… Es wird Sie daher nicht überraschen, dass ich in der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes die notwendige Voraussetzung für eine geostrategische Resilienz sehe. Vor gut einem Jahr hat Verteidigungsminister Pistorius den Begriff der “Kriegstüchtigkeit” in die Debatte eingeführt und dafür viel Zuspruch, aber auch Kritik erhalten. Ich möchte mich heute Abend in dieser Frage sehr klar positionieren: Den Zuspruch teile ich, die Kritik empfinde ich als naiv…
Ein weiterer Bereich, in dem Europa zwingend größere Anstrengungen in Richtung größerer Eigenständigkeit unternehmen muss, ist die Gesundheitsversorgung. Die Corona-Pandemie hat uns die gefährliche Abhängigkeit deutlich vor Augen geführt…
Der Erhalt des Pharmastandorts Europa [ist] nicht ohne staatliche Unterstützung und steuerliche Formen der Förderung zu erreichen. Doch Prävention und Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten – die gesundheitliche Resilienz unseres Gemeinwesens – sollten uns diesen Preis allemal wert sein. Es sollte nicht dazu kommen, dass sowohl Deutschland als ehemalige Apotheke der Welt sowie unsere europäischen Nachbarn in naher Zukunft zu einhundert Prozent auf pharmazeutische Wirkstoffe aus China und Indien angewiesen sind!..«
https://kodoroc.de/2026/04/01/nicht-vom-brodt/#more-21833
Der Plan ist eigentlich immer der Gleiche, gebt uns das Geld für den Kram mit dem wir euch umlegen.
„Die Politik ist im Krisenmodus und ohne Plan“
„Die Politik“ – hört sich so schon anonym an.
Nein, keine Personen sind verantwortlich, es ist „die Politik“.
Ansonsten muss man wieder bestätigen: Jeder Mensch (das betrifft natürlich auch die Politiker) macht nur das, was er kann – mehr geht nicht. Bei der aktuellen Politikergarde wird das zurzeit besonders deutlich.
Der Westen hat nicht ‚den Fehler gemacht‘, eine willige Ukraine in die NATO aufnehmen zu wollen – der Westen hat die Ukraine geradezu dazu genötigt, in die NATO zu wollen, der ganze Maidan-Putsch hatte letztlich keinen anderen Zweck. Der Herr Varwick hat das also auch schon mal falsch – was die ‚Schuldfrage‘ ja noch ein ganzes Stück weiter verschiebt…
Habe das Video nicht gesehen (wegen der inakzeptablen AGB’s der DuRöhre), aber ernsthaft ?
„Die Politik ist im Krisenmodus und ohne Plan“ ? Geht’s noch naiver ? „Die“ Politik bzw. deren Protagonisten ist im Dauerkrisenmodus und völlig absichtlich, d.h. mit Plan. Das war hier oft genug Thema, muss also nicht weiter ausgeführt werden. Solche Aussagen heben nicht gerade das Interesse an den Ausführungen des Autors.
na schau an, der Herr Varwick – er hat meine Worte: „ist es nicht an der Zeit für uns Europäer erwachsen zu werden“ bzgl. der Beziehungen zu den Staaten verstanden — Ambivalent der Mann, aber satisfaktionsfähig.
Im heutigen Artikel der NDS zur „Wehrpflicht“ und Herrn Varwick :
„Wenn es notwendig wäre, dann wäre ich auch für Zwang.“
„Genau so, wie ich es sagte: ein Staat kann und darf Zwang ausüben – soweit zwingend erforderlich (und legitim)“.
Noch Fragen ?
Und ein ganz besonderes Schmankerl noch dazu :
„Und die moralische Grenze muss jeder für sich selbst ausloten – wer sich dem System entziehen will, der kann dies tun, muss aber dann die Konsequenzen tragen.“
Woran erinnert mich das nochmal ? Hat irgendwie etwas mit dem Ausspruch einer Person zu tun, deren Name an ein Jägerhorn erinnert…oder an einen Philanthropen, dessen Präfix irgendetwas mit -osäuren zu tun hat…
Irgendwie nimmt das Witzfigurenkabinett in diesem Land schon ein erschreckendes Ausmaß an…