Brasilien steht vor einer richtungsweisenden Präsidentschaftswahl. Amtsinhaber Lula da Silva trifft auf Flávio Bolsonaro – und damit auf einen Politiker, der das politische Erbe seines Vaters Jair Bolsonaro fortführen will. Doch hinter dem Duell der beiden Kandidaten stehen größere Fragen: Welche gesellschaftlichen Gruppen entscheiden die Wahl, welchen Kurs nimmt Brasilien zwischen China und den USA – und warum gewinnen rechte Kräfte in Lateinamerika an Boden?
Florian Rötzer spricht mit Carlos Soares über die gesellschaftlichen und politischen Konfliktlinien Brasiliens, die unterschiedlichen Wählergruppen und die wirtschaftlichen Interessen hinter dem Wahlkampf. Dabei geht es auch um Brasiliens Stellung in einer sich verändernden Weltordnung und die Frage, ob der Rechtsruck in anderen lateinamerikanischen Staaten ein Vorzeichen für Brasilien sein könnte.
Carlos Soares beschäftigt sich mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen Brasiliens und Lateinamerikas. Im Gespräch ordnet er die brasilianische Innenpolitik ebenso ein wie die internationalen wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen, die auf das Land einwirken.
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Lula wird wohl verlieren, wie die Linke in so vielen südamerikanischen Ländern. Chile, Kolumbien, Bolivien, Peru, Honduras, Ecuador und Paraguay. Das hat einen Startpunkt, nämlich den 7. Oktober 2023 in Gaza. Die Linken durchweg auf der Seite von Hamas, Hisbollah und Revolutionsgarden. In der Annahme, das brächte Stimmen. Nein, bringt es nicht. Die Leute wählen keine Terroristenfreunde. Sie haben sich durchaus etwas gedacht. In Europa dasselbe. Den Hamasfreund Fico hat es schon erwischt und der nächste wird Sanchez in Spanien sein.
Was natürlich eine Katastrophe ist. Die Verdienste Lulas hat Carlos zutreffend beschrieben. Das alles ist nun weg, wie im Rest Südamerikas.
Diese rechten Wahlsiege sind durchaus von Trump unterstützt. Da müsste die Linke zu mobilisieren sein. Aber sie ist inzwischen völlig demoralisiert.
Es ist der kollektive Selbstmord der politischen Linken weltweit. Um Terroristen zu unterstützen, die sie, die Linken, an den Baukran hängen und vom Dach stürzen.
Letzte Hoffnung ist eine Neugründung, nachdem hieraus die Lehre gezogen wurde.
Keine Sorge, … der WEF Agendacontributor ist gut versorgt:
Bill Gates Presents the 2024 Global Goalkeeper Award to President Lula
Gates Foundation
3.084 Aufrufe 18.10.2024
Bill Gates presents President Luiz Inácio Lula Da Silva with the 2024 Goalkeeper Award, recognizing the Brazilian leader for his lifelong dedication to fighting malnutrition at every level of his career in public service. #Goalkeepers2024
https://www.youtube.com/watch?v=7IPe3W5wZlk
Spieglein, Spieglein an der Wand:
Ex-President Lula on Brazil’s Corona Disaster „It’s the Biggest Genocide in Our History“
In an interview, former Brazilian President Luiz Inácio Lula da Silva says the country’s current leader, Jair Bolsonaro, shares blame for the country’s 300,000 coronavirus deaths in one year. He is calling on German Chancellor Angela Merkel and other leaders to join forces to make vaccines a public good.
Ein Interview von Marian Blasberg, Jens Glüsing und Britta Kollenbroich
30.03.2021, 12.15 Uhr
https://www.spiegel.de/international/world/ex-president-lula-on-brazil-s-corona-disaster-it-s-the-biggest-genocide-in-our-history-a-ada6e391-14a5-4231-9d9f-212194ecf914
Ist es nicht süß? Die zum Gebet gefalteten Hände, während er(!) mit seinem Zwangsimpfprogramm vom Genozid anderer schwatzt.
Du schriebst hier zwar nichts was ich nicht schon wusste, aber vielen Dank für die passende Entgegnung und die Erinnerung an den Sachverhalt.
Wenigstens kann ich mal wieder herzhaft lachen, über diese erneute Spitzenleistung nicht-ideologischer und messerscharfer Analysefähigkeit.
Aber der rechte Wähler auf den südamerikanischen Kontinent, bspw. in Brasilien, Kolumbien und Venezuela (da kenn ich mich sogar ein wenig aus) interessiert sich erstmal für die Geliebten ihrer Führer inkl. deren Garderobe, zumindest was die Wähler/in der Rechten Parteien und deren Führer anbelangt.
Und das denen der praktische Faschismus ihrer Brüder und Schwestern im Heiligen Land so gut gefällt wie dir, durfte ich vor kurzen von einer begeisterten Rechtswählerin und Deutschkolumbianerin persönlich vernehmen, nämlich das man zukünftig auch in Kolumbien (wieder) gedenkt, genau so mit überflüssigen Menschen umzugehen. Zitat: „Wir werden so viele Terroristen u. illegale Pflanzer erledigen bis Ruhe ist“
Dafür lieben diese Leute auch ihr großes kleines Vorbild in Nahost.
Nach der Intervention von Artur_C: Lädt der CSD Kai Wegner aus?
Dieses Foto ist der Beweis: –> https://www.queer.de/detail.php?article_id=49743
Artur_C machts möglich: Fanzi Giffey und Kai Wegner sind zurück auf ihren Posten!
Guckt dieses Foto der Hamas-Bekämpferin: -> https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-berlin-wahl-2026-100.html
Welch wunderbares Instrument Israel doch ist, seit 80 Jahren, einfach unersetzlich. Das wurde uns im Osten schon in der Schule gelehrt.
Den Rechtsruck in Nachbarstaaten als mögliches Vorzeichen für Brasilien zu betrachten, ist sinnvoll. Für den Vergleich wäre aber auch wichtig, wie regionale Bündnisse die Entscheidung zwischen Lula und Flávio Bolsonaro beeinflussen.
Ich trage zu Invosmith bei und lege diese Verbindung offen. Link zum Tool: free invoice generator.