»Wir werden als Ostgeborene ständig an den Rand geschoben«

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Das Theater Ost in Berlin ist ein einzigartiges Haus. Dort wird das ostdeutsche Selbstbewusstsein künstlerisch auf der Höhe gehalten. Nun wird es allerdings eng für das Theater. Er könnte bald geschlossen werden.

Roberto De Lapuente sprach mit der Intendantin Kathrin Schülein.

Kathrin Schülein ist Intendantin des Theaters Ost in Berlin.

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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45 Kommentare

  1. Von Globkes Erbe hat sich die Bundesrepublik bis heute nicht erholt. Das lässt sich nur mit Absicht erklären. Ostdeutsche mussten nach der Vereinigung den Eindruck gewinnen, dass sie das auch spüren sollen.
    ( Daniela Dahn, Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute / Die Einheit – eine Abrechnung, S. 109)

    1. Der gesamte Beamtenapparat der Nazis hat ja seine Karriere nach 1945, bis auf wenige Ausnahmen, nahtlos in der Bonner Republik fortgesetzt. Das waren nicht nur Globke und Gehlen. Justiz, Schulen, Verwaltung, Polizei…nur die Uniform gewechselt…der Geist ist geblieben!

      1. Ja, so steht das auch bei Frau Dahn. Der Auszug etwas länger:

        Das Urteil sprach der Präsident des Obersten Gerichts der DDR, Heinrich Toeplitz, Mitglied der CDU und selbst rassisch Verfolgter. Neu war die Exakte Beweiskette dafür, dass der Völkermord zuerst durch Gesetz begangen, ehe er physisch vollzogen wurde. Wegen «in Mittäterschaft begangenen, fortgesetzten Verbrechens gegen die Menschlichkeit in teilweiser Tateinheit mit Mord» wurde Globke in Abwesenheit zu lebenslangem Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt.

        Bästleins Fazit zum DDR-Prozess: «Diese Zusammenhänge wurden in Deutschland erstmals im Globke-Urteil umfassend dokumentiert. Das Oberste Gericht nahm dabei durchweg richtige historische Einordnungen vor, und diese übertrafen das damals herrschende Niveau bei weitem. … Die juristischen Ableitungen und Einordnungen der von Globke entworfenen NS-Normativakte waren fehlerfrei; die deutsche Geschichtswissenschaft erreichte dieses Niveau erst mehr als 40 Jahre später.»
        Ohne die Vorarbeit des Juristen Globke wäre der Holocaust nicht möglich gewesen. Er schuf die juristischen Voraussetzungen für den Massenmord. «Globke gehört zu den Haupttätern in diesem Bereich.» Seine Verurteilung zu lebenslanger Haft war nach nationalem und internationalem Völkerrecht korrekt.
        Schlimmer konnte es nicht kommen, zwischen dem CDU-Staat und dem Antifaschismus. Im ND hieß es in einem Kommentar: Adenauers rechte Hand ist rechtskräftig ein Zuchthäusler. Bästlein sieht darin Propaganda, aber der Satz beschreibt eine Tatsache. Dieses Skandalon lag nicht beim ND. Auch wenn es insgesamt mit Begriffen wie «Weltgericht» oder «Fortsetzung des Eichmann-Prozesses» die eigene Wahrnehmung in der Welt stark überhöhte und damit Glaubwürdigkeit verlor.

        Adenauer war jedoch durch nichts zu bewegen, auf diesen Mann im Kanzleramt zu verzichten. Globke war «der zweite Mann im Staat». Er bereitete jede Regierungsentscheidung vor, hatte die Justiz fest im Auge, legte die Prioritäten fest. Das erste Gesetz, das im Bundestag verabschiedet wurde, war 1950 das Amnestie-Gesetz für NS-Täter! Über Globkes Schreibtisch gingen alle wichtigen Personalfragen. Er bestimmte den Umgang mit dem umstrittenen Art. 131 GG, der den Weg frei machte zur Weiterbeschäftigung der NS-Eliten. Und stand etwa die Frage im Raum, wer Präsident des Bundesgerichtshof werden sollte, so hatte ein jüdischer Liberaler keine Chance gegen ein Mitglied des einstigen Reichsgerichtes. Globke ebnete der Organisation Gehlen den Weg und ließ über sie die Opposition geheimdienstlich überwachen (auch SPD-Politiker wie Heinemann, Posser, Brandt, Wehner).

        Die öffentliche Kritik an diesen Zuständen hielt sich in der Bundesrepublik im Kalten Krieg in Grenzen. Außer der jüdischen Journalistin Inge Deutschkron hat eigentlich niemand gegen den Altnazi protestiert, sagten die Historiker bei jener Buchvorstellung. Stattdessen habe Globke bei der Renazifizierung ganze Arbeit geleistet: Zwei Drittel der 9000 westdeutschen Richter und Staatsanwälte hatten schon unter Hitler gedient. Im Bundesjustizministerium, etwa in der Abteilung Strafrecht, waren 77 Prozent der leitenden Beamten einstige NSDAP-Mitglieder. Im Bundeskriminalamt war es nicht besser: Ende der 1950er Jahre kamen im höheren Dienst zwei Drittel aus der SS. Beim BND hatte die Hälfte der Mitglieder eine NS-Vergangenheit.
        Auch die DDR wollte oder konnte nicht völlig auf ehemalige NSDAP-Mitglieder verzichten. Aber ihre Personalpolitik zeigte doch, das man nicht in solch perversem Ausmaß auf das Nazi-Erbe von acht Millionen NSDAP-Mitgliedern angewiesen war. Im Bereich Innere Sicherheit, also in der Staatssicherheit, der Volkspolizei und der höchsten Leitungsebene des Innenministeriums, arbeiteten bis 1970 zehnmal weniger einstige Parteigenossen (Pgs), nämlich 7 Prozent. Auf der mittleren Ebene des Innenministeriums sollen es 20 Prozent gewesen sein; auch die Armee setzte auf Sachkenntnis. Doch wirklich Schwerbelastete kamen nirgends in Verantwortung. Die Wiederverwendung beschränkte sich, bis auf wenige Ausnahmen aus der mittleren Ebene, auf niedere Chargen und nominelle NSDAP-Mitglieder, deren Werdegang überprüft wurde, was im Einzelfall Jahre dauern konnte.

        Im Westen dagegen gehörten schwer Belastete aus der NS-Funktionselite sehr bald wieder zur neu-alten Elite im öffentlichen Dienst und in der Wirtschaft. Als Kanzleramtschef Globke, der in der Bundesrepublik als unbelastet entnazifiziert worden war, im Oktober 1963 zusammen mit Adenauer zurücktrat, hatte er das Werk der personalen Renazifizierung der Bundesrepublik abgeschlossen. Es habe in der BRD bestenfalls «Streicheleinheiten für Mördernazis» gegeben, so im selben Jahr der Philosoph Ernst Bloch. Von Globkes Erbe hat sich die Bundesrepublik bis heute nicht erholt. Das lässt sich nur mit Absicht erklären. Ostdeutsche mussten nach der Vereinigung den Eindruck gewinnen, dass sie das auch spüren sollen.
        ( Daniela Dahn, Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute / Die Einheit – eine Abrechnung, S. 106-109)

        Steht auch in anderen Büchern, aus welchem Holz die BRD geschnitzt wurde. Fiel allerdings bisher der Zensur zum Opfer.

  2. Der DDR-Bürger ist in der POS mit einem gefährlichen Virus infiziert worden – dem dialektischen Denken. Selbst Menschen, die die DDR ablehnen, sind dazu grundsätzlich in der Lage. Damit wird der DDR-Gebildete aber zum gefährlichten natürlichen Feind der BRD, in der der gemeine Bundesmichel glauben statt wissen soll.

    1. “ Selbst Menschen, die die DDR ablehnen, sind dazu grundsätzlich in der Lage. “

      „grundsätzlich“ in diesem kontext impliziert einen Antagonismus …. o)

    2. Selbst gar nicht mehr in der DDR geborene Ossis werden benachteiligt in der BRD. Geradezu Sippenhaft. Komisch, daß da die so empathische Brigade der Regenbogenguten da nichts sagt gegen die Diskriminierung.

      Es gibt natürlich auch erfolgreiche Wendehälse, die sich nahtlos in das BRD -Gefüge integriert haben wie Gysi, Merkel oder Goring-Eckhart zum Beispiel. Aber das sind nur ein paar Wenige.

      1. Selbst gar nicht mehr in der DDR geborene Ossis werden benachteiligt in der BRD.

        Keine Ahnung, was du für schlechte Erfahrungen gemacht hast, ich habe mich nie diskriminiert gefühlt. Man kann den Westdeutschen viel vorwerfen, aber nicht, dass sie sehr abweisend wären. Abgesehen davon, dass Späße über den Dialekt gemacht werden (was verständlich ist), wurde ich immer mit Respekt behandelt.

        Bei meinen Kinder kann m.E. niemand erkennen, dass die ostdeutschen Migrationshintergrund haben (sie haben wenig bis nichts von meinem Dialekt, vermutlich sprechen sie fast hochdeutsch). Es ist eher so, dass Jugendliche mit guten Zensuren, die sogar deutsch sprechen und schreiben könnnen, überall mit Kusshand genommen werden.

        Es gibt natürlich auch erfolgreiche Wendehälse, die sich nahtlos in das BRD -Gefüge integriert haben wie Gysi, Merkel oder Goring-Eckhart zum Beispiel. Aber das sind nur ein paar Wenige.

        Wir kennen hier im Südwesten viele Ostdeutsche, die meisten haben sich hervorragend integriert und eingerichtet. Den Typ „Jammerossi“ gibts natürlich trotzdem, m.E. sind die eindeutig in der Minderheit und so unzufrieden, dass sie irgendwann sowieso wieder zurückgehen.

        Was auch in Ordnung ist, in der Fremde leben, ist immer mit psychischen Anstrengungen verbunden, nicht jeder hat den Nerv dafür und kommt dauerhaft klar damit, gerade lokal sehr verwurzelte Personen, tun sich schwer… da kannte ich auch eine Familie, die fuhren alle zwei Wochen „nach Hause“ (was viel kostet, vor allem Zeit) weil sie da alle ihre Freunde und Familie hatten. Das hält man normalerweise keine 10 Jahre durch.

  3. Den gesamtgesellschaftlichen Einschätzungen von Frau Schülein stimme ich voll und ganz zu. Und: seit Jahren weisen die öffentlichen Diskurse in diesem Land faschistoide Züge auf ( Stichworte: Cancel Culture, Mediales Empörungsmanagement, NGO-Demonstrationen, Meldestellen, … ). Ja-ja, von seiner Blockwart-Mentalität will der Deutsche an sich nicht lassen; begleitet von medialem Gesinnungsterror und ständig betreutem ( eingeordnetem ) Denken. Da leisten die ÖRR ganze Regierungsarbeit: unkritisch, liebedienerisch, hetzend, desinformierend, Fakten durch Weglassen wichtiger Fakten entstellend.

    Und dann ist da noch bis heute die vollkommene Überheblichkeit des deutschen Westens samt Besserwissertum und Kleinreden ostdeutscher Leistungen und Biographien. Westsystemisch wurden in der ehemaligen DDR von der Treuhand in allergrößtem Stile Übervorteilungen vorgenommen …

    Den Gysi sehe ich allerdings in seinem den Souverän bevormunden wollenden Gehabe vollkommen anders als Frau Schülein.

    Hoffentlich kann das „Theater Ost“ weiter leben!

    1. Hmm, der werte Herr Gysi, passt perfekt um genuin linke Anliegen zu pervertieren:

      Wie eine Mehrheit im Bundesvorstand der Partei DIE LINKE die Friedensbewegung von zentralen Forderungen abzulenken und zu spalten versucht
      NATO-Auflösung oder NATO-Austritt?
      Von LUFTPOST
      (…)
      Im NATO-Vertrag ist eine Auflösung des Bündnisses allerdings überhaupt nicht vorgesehen, jedes Mitgliedsland kann aber jederzeit aus dem Bündnis austreten – mit einer Kündigungsfrist von nur einem Jahr, die mit dem Tag beginnt, an dem es der US-Regierung seinen Austritt mitgeteilt hat. Obwohl das auch in der Partei DIE LINKE bekannt sein dürfte, fordert sie nicht den jederzeit mit einfacher Mehrheit vom Bundestag zu beschließenden Austritt aus der NATO, sondern deren Auflösung, die allenfalls dann erfolgen würde, wenn eine US-Regierung die Allianz tatsächlich für überflüssig hielte und deshalb auf deren Fortbestand verzichten würde.

      Warum von „Auflösung“ geredet wird, hat Gregor Gysi, der immer noch als Strippenzieher im Hintergrund agierende ehemalige Vorsitzende und Fraktionschef der LINKEN, dem damaligen US-Botschafter Philip Murphy in einem Gespräch in der US-Botschaft in Berlin, das vermutlich Ende November 2009 stattgefunden hat, ausführlichst erläutert.

      Gysi wies Murphy darauf hin, „dass die Forderung seiner Partei nach einer Auflösung der NATO gebraucht wurde, um die in der Partei erhobene radikalere Forderung nach einem Austritt Deutschlands aus der NATO entgleisen zu lassen“.

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24458

      Und natürlich:

      Frage von Anneke S. • 09.04.2022

      Sie lehnten die Impfpflicht gegen SARS-CoV-2 ab. Was werden Sie tun, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern? Wie werden Sie vulnerable Mitmenschen schützen, alte, immungeschwächte?

      Antwort 21.04.2022 von Gregor Gysi Die Linke

      Sehr geehrte Frau S.

      Ihre Frage hat mich erreicht.

      Dasselbe Ergebnis, das mit der Impfpflicht erreicht werden sollte, können wir auch dann erreichen, wenn wir pro Tag etwa 30.000 Menschen in ganz Deutschland von der Impfung überzeugen. Und genau das muss geschehen. Bremen hat ohne Pflicht eine Impfquote von über 90 Prozent, weil die linke Gesundheitssenatorin einen anderen Weg beschritten hat. Sie sind mit Ärzten und Impfstoffen zu den Menschen gegangen, gerade auch in den Vierteln, wo es zunächst eine geringere Nachfrage nach den Impfungen gab, und haben die Leute überzeugt und gleich durch eine Ärztin oder Arzt beraten lassen. Dieses Vorgehen hätte man überall in Deutschland praktizieren müssen. Man darf ein Gesetz nicht beschließen, das man ohnehin nicht durchsetzen kann. Trotzdem muss man alles tun, um die vulnerablen Gruppen zu schützen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Gregor Gysi

      https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/gregor-gysi/fragen-antworten/sie-lehnten-die-impfpflicht-gegen-sars-cov-2-ab-was-werden-sie-tun-um-eine-ueberlastung-des-gesundheitssystems

      Das nicht abzulehnende Angebot des „Geldadels“ ist immer eine Mischung aus Möhre und Peitsche. Einzig das Mischverhältnis variiert. In der Krise der letzten Jahre ist die Möhre eben ziemlich gammelig geworden, da bleibt nur noch Peitsche.

      1. Ein Bundestagsabgeordneter der Linken hat bei uns das Impfen organisiert, er brauchte niemanden überzeugen. Der Aufschrei der Menschen hier war groß, es wurde ihm unterstellt dass er Linken- Mitglieder bevorzuge.

        1. Das ist nicht so schwer, denn es hat ja nie eine Pandemie gegeben.
          Damit verharmlost Du die Sachlage mit mittlerweile 20 Millionen Toten weltweit.

          1. 5 Mio, 10 Mio, 20 Mio…

            Wer bietet mehr?

            Mal Strack-Zimmerflak fragen? Die hatte ja schon Stand August 2020 im Morgenmagazin von „20 Mio“ geschwafelt. Inzwischen ist sie wohl bei 500 Milliarden…

            Der Karlatan (auch bekannt unter seinem Künstlernamen „Professor Dr. Karl Lauterbach“) sprach in der letzten Sitzung der Enquete-Kommission von „15 Mio“ Toten, Allerdings nur „modelliert“. Man sollte doch tatsächlich meinen, im Jahr 2026 hätte mal inzwischen jemand nachgezählt? Die Zeit war dafür wohl nicht….

            https://youtu.be/zWrIY9dxwSI

            Tom Lausen, der emsige Datenanalyst, hat in der Zwischenzeit mal die Krankenhausabrechnungen durchforstet, und unter anderem nachgeschaut, welche Behandlungen die offiziell als „Cortonatote“ gezählten „Abgänge“ hatten. Und dabei kam Erhellendes heraus. So hat nicht einmal die Hälfte dieser Personen eine Behandlung wegen Atemwegserkrankungen erhalten. Heißt im Klartext, daß diese Menschen auch nicht an Covid19 erkrankt gewesen sein können! Andere Erhebungen, etwa aus Dänemark legen nahe, daß überhaupt nur ein Viertel aller „Coronatotren“ auch tatsächlich erkrankt war. Was noch nicht heißt, daß sie auch wirklich AN „Corona“ gestorben sind.

            Wendet man diesen Faktor auf die offizielle Zahl für Deutschland von 187.000 an, sind wir nur noch bei einem Viertel, also rund 46.000 in mittlerweile 5 Jahren „Pandemie“.
            Allein für das Jahr 2021, als die Genspritzerei losging, bemißt der Mathematiker Rockenfeller die Zahl der AN der Spritze Verstorbenen mit „vorsichtig“ 17.000, eher mehr, also um die 30.000. Berechnungsgrundlage war die Zahl der „Übersterblichkeit“ in jenem Jahr. 2020, also in dem Jahr, als hier eine völlig unvorbereitete Bevölkerung auf das nach Ebola tödlichste aller Viren traf, und keine „rettende Impfung“ existierte, gab es übrigens eine Übersterblichkeit von 0. In Worten NULL! Es wird nicht mehr!

            Und zwei andere Mathematiker, darunter Prof. Dr. Kuhbandner, befaßten sich in einer mittlerweile auch endlich peer-reviewten Studie mit dem Jahr 2023, in dem die bislang höchste Übersterblichkeit in der Geschichte der BRD auftrat, und zwar 80.000. Und für mindestens 50.000 können sie JEDE andere Ursache ausschließen, außer der Spritze!

            https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-kuhbandner

            Also wer verharmlost hier? Und wer übertreibt?

            Übrigens: Prof. Rockenfeller hat, basierend auf der offiziellen Zulassungsstatistik für Comirnaty errechnet, daß die für EINE „verhinderte“ schwere Coviderkrankung durch die Spritze, ganze 25 „schwere Impfnebenwirkungen in Kauf genommen haben!

            FÜNFUNDZWANZIG!!!

            1. Ja, es ist das aktuell (und vlt. wird es auch kein aktuelleres mehr geben, bei der Rasanz der Entwicklung) größte Menschheitsverbrechen. Es geistern unterschiedliche Zahlen durch den Orkus. Ist ja nicht so daß besonders viel Wert darauf gelegt werden würde, daß das bei nahtloser Involvierung von nahezu jedem der Herren Aufklärung findet. Mal ein wenig hier:

              Studie: 30,9 Millionen zusätzliche Todesfälle durch Corona- Maßnahmen und Impfkampagne
              21. Juli 2024 von Dr. Peter F. Mayer

              Schon frühere Studien aus 2020 hatten gezeigt, dass die Corona-Maßnahmen enorme Schäden angerichtet haben. Das wird nun von einer neuen Top-Studie bestätigt. Ebenso fand man etwa 17 Millionen impfbedingte Todesfälle.

              https://tkp.at/2024/07/21/studie-309-millionen-zusaetzliche-todesfaelle-durch-corona-massnahmen-und-impfkampagne/

              Das war vor zwei Jahren, ich empfinde die Zahl als sehr „konservativ.“ Und bis heute wird munter weitergestorben. Die Schädigungen geschehen über Jahre und es wird weiterhin „geimpft.“ Die Tötung von Ungeborenen, die unfreiwillige Abtreibung, auch kein Thema:

              Geburtenrückgang, Totgeburten und Impfung: Offene Fragen

              Während die Zahl der Geburten seit 2022 eingebrochen ist, steigt die Zahl der Totgeburten und der Schwangerschaftsabbrüche. Der Verdacht eines Zusammenhangs mit den Corona-Impfungen steht im Raum. Wissenschaftler und Institutionen wiegeln ab. Ihre Untersuchungen und Argumente überzeugen jedoch nicht alle Ärzte, Hebammen und Forscher. Der Appell, dem Verdacht ernsthaft nachzugehen, wird lauter.
              JANA KERAC, 23. September 2024

              https://multipolar-magazin.de/artikel/geburtenrueckgang-impfung

              In meinem Umfeld sind bis heute 42 Menschen verstorben, im Zeitraum vom Januar 2021 bis heute. Weitere haben gesundheitliche Einschränkungen. Hier fällt kein Schuß, aber scheinbar sind wir im Krieg.

              1. Gruselig, ja.

                Tom Lausen hat sich ja auch mit den schon legendären Toten von Bergamo beschäftigt. Und demonstrierte, wie echte Wissenschaft geht. Datenbeschaffung, Analsyse, Theorie, Überprüfung, Korrektur, Ergebnis.

                Anfangs orientierte er sich nur an den Zahlen (grafisch aufbereitet). Er hielt sie für falsch, weil der plötzliche Ausschlag der Todeszahlen mit einer genauso schnellen Rückkehr zum normalen Sterbegeschehen (ohne „ausschwingen“ der Kurve mit anschließender Untersterblichkeit) im Lichte einer als Ursache angenommenen Epidemie keinen Sinn ergab. Noch dazu so eng begrenzt auf ein relativ kleines Gebiet.

                Als dann jemand glaubwürdig behauptete, daß das alles nicht passiert sei, ließ er es vorerst bewenden. Aber als immer mehr Infos eintrudelten, daß doch etwas passiert war, ging er mit einem Team der Sache nach – und zwar mit einer Art „Feldstudie“. Mit einer kleinen Gruppe fuhr er nach Bergamo und besuchte Friedhöfe. In der Stadt und der Umgebung. Sie zählten Gräber und analysierten die Lebensdaten der in der fraglichen Zeit verstorbenen.

                Ergebnis: Die Toten gab es wirklich! Und zwar zeitgleich in der Stadt UND im Umland, in teilweise weit entlegenen Dörfern. Und praktisch alle waren sehr alt. Aber das Sterbegeschahen dauerte nur etwa 2 Wochen an. Und es waren die Wochen, in denen in der Region der erste europäische „Lockdown“ ausgerufen wurde. Das brachte ihn auf die Spur. Außerdem sprachen sie dort mit vielen Anwohnern, die natürlich neugierig waren, was die da auf den Friedhöfen täten.

                Darauf gründete er eine neue Theorie, die sehr wahrscheinlich ist: Die Toten waren Opfer der Maßnahmen! Es stellte sich heraus, daß massenweise Arbeitsmigranten kurz zuvor aus der Region geflüchtet waren. Es ging die Kunde, daß die Region wegen der Krankheit abgeriegelt würde. Wer fliehen konnte, floh. Und damit fehlten von einem Tag auf den anderen haufenweise Pflegekräfte vor allem in der häuslichen Pflege. Menschen, die alten Leuten bei der Versorgung halfen, ihnen Medikamente gaben, oder auch nur zu trinken. und dann sind diese Leute eben gestorben….

                Aus dem Grund hörte das Sterben dann auch wieder auf, als die Sperren aufgehoben wurden. Und zugleich war in den Gegenden, etwa Süditaliens, wohin viele geflohen waren, keine Krankheitsausbrüche zu bemerken, Das Virus hatte also damit rein gar nichts zu tun.

                Etwas ähnliches wiederholte sich zeitnah in der Gegend um Madrid in Spanien. Dort wurde schließlich die Armee geschickt, um in den Pflegeheimen „aufzuräumen“. Sie fanden furchtbares vor: Dehydrierte, desorientierte Menschen ohne Versorgung, die wortwörtlich seit Tagen in ihrer eigenen Scheiße lagen. Und im Nachbarbett der schon verstorbenen Mitbewohner…

                Lockdown tötet….

  4. Das Theater Ost ist wohl eines der letzten Bastionen des Widerstands.

    Tagtäglich schreibt sich ein Heer an Lohnschreibern, Zuträgern und Propagandisten die Finger wund, um der Bevölkerung die Vorzüge kapitalistischen Wirtschaftens ins Hirn zu hämmern.

    Alles und jeder hat ein Etikett zu tragen, auf dem sein Tauschwert geschrieben steht, Ausnahmen werden nicht gemacht, auch nicht für die Kunst.

    Ich wünsche dem Theater Ost viel Erfolg und ziehe meinen Hut vor soviel Zivilcourage und Renitenz.

    1. Ausnahmen werden nicht gemacht, auch nicht für die Kunst.

      Nicht? Gibt es in Deutschland überhaupt sowas wie eine unabhängige Kulturszene? Da gehts doch immer um irgendwelche staatlichen Förderungen, gefühlt ist es meist das größte Thema, wenn ich versehentlich mal in DLF-Kultur reinzappe… deshalb ist die „Kunst“ ja mittlerweile auch so unerträglich zeitgeistig geworden, dass man auf 90% davon verzichten könnte und es nichtmal vermissen würde.

      Erinnert irgendwie an das hier:
      https://www.klonovsky.de/wp-content/uploads/2024/02/Bildschirmfoto-2024-02-01-um-13.50.50-600×356.png

    1. Nein, eher „Mittellosgeborene“

      Die mit den Mitteln waren ja die Wessis….. 😉
      …und denen gehört seit 199x auch der ganze Osten….

      1. Der Körper wurde ja lange Jahre auch von links nach rechts betrachtet. Zumindest in hiesigen Gefilden. Links: Westen. Rechts: Osten. Das war nicht nur politisch das Programm.
        Aus der Mitte heraus wurde auch die Oberschicht geboren, selbst wenn Steißgeburten auch damals schon tonal höher aufmarschierten.

      2. Nicht allen Wessis, den Wessis hat man zeitversetzt auch das Fell abgezogen, so wie nach Auflösung der Systemkonfrontation eigentlich jedem der nicht zur Herrenriege gehört.

        Hier kann ich keine Quelle wiedergeben, aber ich habe mal gehört oder gelesen, ich glaube es war ein Bankier, „wir haben den ostdeutschen Sozialismus besiegt, jetzt kümmern wir uns um den westdeutschen.“

  5. Ein Familienmitglied hat mal aus ihrem Gymnasium geplaudert. Als es um die Raumfahrt ging, wurde der „erste deutsche Raumfahrer“ Ulf Merbold erwähnt. Auf den Hinweis eines Schülers, der erste Deutsche sei doch Siegmund Jähn gewesen, kam der Rüffel des Lehrers: Jähn sei aber „kein Deutscher gewesen“….
    Das ist nicht nur an westdeutschen Schulen Stand des Wissens. Auch in Bundesministerien gilt Merbold als „erster“ deutscher Raumfahrer. Siegmund Jähn ist quasi nicht existent…

    1. War früher im Westen auch mal anders.
      Als Wessikind las ich im Guinnessbuch 1983:
      Siegmund Jähn ist der erste Deutsche im All.
      War wohl auch Ausdruck der damaligen Entspannungspolitik.

    2. Und weil der Osten Wessis (nicht allen, aber den Besitzenden) gehört, darf eines Siegmund Jähn nicht mal mehr im Osten die nötige Ehre erwiesen werden.

      In Halle (an der Saale!!) wurde das Planetarium mit seinem Namen geschlossen. Man gab es auf, da es bei Hochwassern Schaden genommen hatte. Der Ersatzbau in einem alten Gasometer wurde auf Antrag der Grünenden (!!) im Stadtrat nicht mehr mit seinem Namen geschmückt:

      Ja, es wurde allen Ernstes sogar der Name Neil Armstrongs dafür vorgeschlagen!

      https://www.sueddeutsche.de/politik/halle-saale-stadtrat-in-halle-beschliesst-namen-fuer-das-neue-planetarium-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210224-99-577747

      https://de.wikipedia.org/wiki/Raumflug-Planetarium_%E2%80%9ESigmund_J%C3%A4hn%E2%80%9C

      Als Siegmund Jähn 2019 starb, erwies ihm in einer separaten Feier die gesamte deutsche Riege von Raumfahrern die Ehre. Sie alle hatten Jähn gekannt, und ihm viel zu verdanken, denn er engagierte sich nach 1990 für die ESA und die DLR, ermöglichte so mit seinem Wissen und seinen Kontakten im Moskauer „Sternenstädtchen“ viele Raumflüge deutscher und ESA-Astronauten mit russischen Raumschiffen. Für westdeutsch gelenkte Politiker im „vereinten Deutschland“ ist er dagegen nur „ein Repräsentant eines Unrechtsregimes“….

      https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Abschied_von_Sigmund_Jaehn

      https://www.lvz.de/mitteldeutschland/deutsche-raumfahrt-nimmt-abschied-von-sigmund-jaehn-IGRTDLOT3VPF4XIS3QYO7FD6BQ.html

    3. Von Schnitzler hat es gern mal zitiert: “ Drei Zonensegler vorn. Der beste Deutsche vierter“
      Aber mit dem Anschluss konnten wir die bundesdeutsche Gesellschaft vom AIbtraum der blauen Trainingsanzüge befreien. Die, die es wünschen, können wieder in der unerschütterlichen Überzeugung leben, die besten Deutschen der Welt zu sein. Da kann man auch wieder versuchen, sich mit den Russen anzulegen. Muss doch mal klappen.

      Aber das Universum ist groß, das Weltall ruft und den Pionieren seiner Eroberung gilt der Dank der Menschheit und ewiger, die Zeiten überdauernder Ruhm. Der nächste Schritt wird die Besiedlung des Mars sein. Ich wäre sehr dafür, dass auch etliche von den richtig guten Deutschen, den allerbesten, wie man sie sicher nur in der politischen Klasse unseres Landes findet, zu denen gehören, denen diese Ehre zuteil wird. Es wäre auch sehr zu wünschen, dass die, die so überaus erfolgreich unser Land gestalten, ihr Können bei der Gestaltung eines ganzen Planeten zur Geltung bringen..

  6. Eine angenehm unaufgeregte und reflektierte Gesprächspartnerin – aufgrund des plakatierten Slogans hatte ich anderes befürchtet. Auch ich kann ihr und ihrem Theater nur alles Gute, Erfolg und in diesen Tagen auch immer wieder nur Glück wünschen. Möge der Betrieb gedeihen!

  7. Kultur ist immer Volkseigentum und die Produkivstädten sollten dann auch denen gehören, die sie schaffen.

      1. Hmm, verfänglich verfänglich Dr. K … seit wann klingst er fast wie Rousseau:

        Der Erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen „Dies gehört mir“ und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: „Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört.“

        https://zitate.eu/autor/jean-jacques-rousseau-zitate/203606

        1. Klingt für mich reichlich ungebildet, was du mal wieder von dir gibst. Land war immer umkämpft, erst Jagdgründe, später fruchtbares Land. Wer es verteidigen konnte, dem gehörte es.

          Wenn das Überleben deiner Familie davon abhängt, dass andere nicht kurz vor der Ernte dein Feld plündern, dann wirst du es schützen. Nur ein weltfremder linksextremer Fantast sieht in allem vor dem „Kapitalismus“ so eine Art Paradies, in dem alle lieb zueinander waren und alles mit allen teilten. So war es aber nie, wenn Clans und Dorfgemeinschaften normalerweise eng zusammenhielten, dann deshalb, weil es für das eigene Überleben unabdingbar war.

          Und das marxistische Geschwätz von der „bürgerlichen Gesellschaft“, quasi als lose für sich stehende Ideologie, zeigt nur, wie ungebildet der alte Zausel eigentlich war.

    1. Dann definier mal „Kultur“, in Deutschland ist das Wort viel zu ambivalent und umfasst so gut wie alles vom Alltagsverhalten bis zur Vernissage.

      Produkivstädten sollten dann auch denen gehören, die sie schaffen

      Und wer schafft sie? Derjenige der sie bezahlt und dann den Kredit abstottert? Oder der Schreiner, Maurer, Installateur, Elektriker, Maler? Das sind doch nichts als substanzlose Phrasen! Du kannst auch heutzutage eine Genossenschaft gründen, inklusive Mitschwatzrecht für jeden, wird nur kaum gemacht, es ist anstrengend und oft können die gegen andere Firmen nicht anstinken. Einem Linken könnte das eine Warnung sein, sowas eben nicht allgemein vorzuschreiben, aber da erwarte ich vermutlich zuviel bodenständige Rationalität…

      1. Deutsche Kultur: Currywurst und Bier !
        Viel mehr beachtenswerte Kultur hat es nicht in Deutschland, aber Currywurst und Bier ist nicht nichts!

        Eine gute Currywurst und ein gutes Bier: mehr braucht der Mensch nicht für einen schönen Abend.

        1. Davon ist nicht mehr viel übrig, heutzutage ist es eher Döner und CocaCola.

          Und dass Deutschland nicht mehr zu bieten hätte, glaube ich nicht. Es mag aktuell nicht viel erwähnenswertes dazukommen, aber das „Dichter“ in „Land der Dichter und Denker“ kommt sicher nicht von nichts, wir haben ein sehr reiches Kulturerbe.

  8. Die BRD versucht mit allen Mitteln das irgendwelche Erinnerungen und Errungenschaften zur DDR verschwinden, aus Schulbüchern, aus der Kultur und Wissenschaft.
    Die Bildung egal welche Formen war der BRD weit überlegen und wurde von vielen Staaten, ohne die politische Komponente, voll übernommen. Auch im künstlerischen Bereich da alle Schauspieler, Designer, Grafiker usw. eine Hochschule oder Universität besuchten. Ostdeutschland sollte unbedingt seine Errungenschaften in all diesen Bereichen bewahren.

  9. “ Ich wollte eine andere DDR, keinen Anschluss BRD“

    Nur dann wäre eine Beziehung Ost/West auf gleicher Augenhöhe möglich gewesen..

  10. Das war doch nach WK II genau das gleiche in der BRD. Der Unterschied war bloß, daß die Leutchen aus dem vormaligen Cisleithanien, beispielsweise, nicht aus freien Stücken in die BRD „ausgereist“ waren, sondern unter Gewaltandrohung und nach Konfiskation ihrer Immobilien, lediglich mit ein bißchen Hausrat nach Restdeutschland vertrieben wurden.
    Schon vergessen? Nicht in Geschichte aufgepaßt? Oder wird das nicht mehr gelehrt? Klar, es gab sowas wie das Lastenausgleichsgesetz, eine herrliche Chance für westdeutsche Beamte auf weitere Pöstchen, aber die Bezeichnung ist das gleiche, was „Bürgergeld“ für Hartz IV (Schönfärberei mit ein paar Schokostreuseln drauf) ist. Nur haben die meisten dieser Leute nicht rumgejammert, sondern haben, weil sie oftmals eine bessere Allgemein- und Fachausbildung hatten als die Eingeborenen, eine gewisse betriebliche Karrière hingelegt. Was dann erneut leisen Neid aufkommen ließ, aber so sind sie halt, die Bio-Westdeutschen

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