Mit dem Wörterbuch „Links-Deutsch / Deutsch-Links“ haben Pauline Voss und Julian Reichelt eine hitzige Debatte ausgelöst. Der Sammelband versteht sich als Beitrag zum aktuellen Kulturkampf – und polarisiert entsprechend.
Im Gespräch mit Roberto De Lapuente spricht Pauline Voss darüber, ob sie etwas gegen links hat und warum gesellschaftliche Debatten immer härter geführt werden – und ob es noch Raum für Verständigung gibt.
Pauline Voss ist Journalistin und Chefredakteurin bei NIUS. Gemeinsam mit Julian Reichelt gab sie das Buch „Links-Deutsch / Deutsch-Links“ heraus.




„Im Gespräch mit Roberto De Lapuente spricht Pauline Voss darüber, ob sie gegen links hat*….“
*ist-Fehler im Original
Naja, naturgemäß sind Rechtsextremisten gegen Links. Also was will Her Lapuente tatsächlich von Ihr wissen? Oder will er einfach nur Werbung für das rechtsxtreme Medienportal Nius Machen?
Als ideologisch materialistisch eingestellter Mensch halte ich „Kulturkampf“ für überflüssig. Schlimmer noch, er dient als Ablenkung von den wirklichen Abhängigkeitsverhältnissen.
Die Kapitalisten reiben sich die Hände solange „Linke“ und Rechte“ (oder „Demokraten“ und „Faschisten“) mit ihrem Kulturkampf beschäftigt sind. Sie (die Kapitalisten) haben so freie Bahn um ihre Agenda in der „großen“ Politik durchzusetzen.
Inzwischen dürfte auch der „Kampf gegen rechts“ in diesem Sinne instrumentalisiert werden.
Das ist eine kurze, aber durchaus treffende Zusammenfassung.
Hinzukommt: Das, was nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1960er, 1970er Jahren und auch noch zu Beginn der 1980er einmal links war, das gibt es nicht mehr.
Die Grünen waren 1980 einmal eine basisdemokratische, antiautoritäre, pazifistische und kapitalismuskritische Öko-Partei. Was bitte ist davon 2026 noch übriggeblieben, wenn man an die Hetzkampagnen der Grünen gegen Corona-Maßnahmenkritiker zurückdenkt? Aus den Pazifisten von 1980 sind Kriegstreiber geworden („99 Luftballons“, der Antikriegssong von Nena war der Hit 1983, er wurde mindestens 5x am Tag im Radio gespielt, heute unvorstellbar), sie streiten es aber heute ab, weil sie nicht daran erinnert werden wollen. Ein Teller „Öko“ ist bei den Grünlingen noch da, wenn es darum geht, dass die Leute weniger Fleisch essen sollen.
SPD, CDU und CSU sind seit 1970 schrittweise nach rechts gerückt. Die Hartz-IV-Reformen von Kanzler Schröder „das ist der Pseudo-SPD-Bundeskanzler, der auch noch stolz darauf war, den besten Niedriglohnsektor Europas geschaffen zu haben, hätte es mit dem SPD-Kanzler Willy Brandt, der von 1969 bis 1974 Bundeskanzler war, nicht gegeben.
Bis 2013 hat gab es rechts von der CDU/CSU nur unbedeutende Splitterparteien wie die braune DVU und die braune NPD mit 1 bis 2 Prozent bei den Wahlen. Seit 2013 haben wir rechts von der CDU/CSU eine neoliberale und asoziale Alternative, die sich mit blau tarnt, weil braun zu offensichtlich wäre.
Gegründet wurde diese blaue sozialdarwinistische „Alternative“ nämlich von neoliberalen Wirtschaftsprofessoren, denen die Wirtschafts- und Sozialpolitik von CDU/CSU und FDP zu „sozial“ war. Aber das haben die meisten Politiker, die sich als „konservativ“ und/oder „bürgerlich“ oder „liberal“ oder „grün“ oder „sozialdemokratisch“ bezeichnen und die Duckmäuser-Journalisten der Mainstream-Medien von ARD und ZDF offenkundig schon wieder vergessen. 2013 lag die AfD bei den BT-Wahlen noch unter 5 Prozent. 2025 sitzen 152 Politiker für die AfD im Deutschen Bundestag und stimmen regelmäßig dagegen, wenn es darum geht, den gesetzlichen Mindestlohn in diesem „demokratischen und sozialen Bundesstaat“, wie es im Art. 20 GG von 1949 heißt, um ein paar lausige Cent pro Stunde zu erhöhen. Kein Problem hat diese blaue „Alternative“ aber damit, dass „Superreiche“ mit einem Milliardenvermögen immer reicher und reicher und reicher und reicher und noch reicher werden.
2014/15 hat der Doktorvater der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel vorgeschlagen, Arbeitslose sollten doch eine Niere verkaufen, wenn sie kein Geld hätten und der „Ehrenvorsitzende“ dieser blauen „Alternative“ bezeichnet das Dritte Reich inkl. zweitem Weltkrieg, Holocaust, Euthanasie und den Leichenbergen 1945 als „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte. Die AfD ist die kleine und hässliche rechtsextreme Tochter von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen und den woken und queeren Pseudo-Linken. Diese Tochter schminkt sich blau, damit man ihr hässliches braunes Gesicht nicht sieht.
Das sollte man dialektisch betrachten. Und da ist die AfD vor allen Dingen eine Reaktion auf die Politik der „woken und queeren Pseudo-Linken“, nennen wir sie doch einfach Linksliberale, das zeigt wo sie herkommen und wo sie hingedriftet sind.
Das Verteufeln der AfD macht aus meiner Sicht keinen Sinn, denn ausgerechnet die AfD hat einen Punkt, der mir zur Zeit als der Wichtigste erscheint, nämlich es mit Russland wieder mit Diplomatie zu versuchen und so vom immer weiter eskalierenden Kriegskurs wegzukommen. Dagegen tritt ihre sonstige reaktionäre Agenda in den Hintergrund.
Das wichtige Wort dabei ist „KULTURKAMPF“. Auch der Rassist, Antidemokrat, Antisemit, Nationalist, Sozialdarwinist und braune Rechtsextremist Adolf Hitler hat die wertewestliche „Kultur“ gegen die „Barbaren“ im Osten (=Russland) verteidigt.
Wann endlich kapieren das die woken, veganen, queeren, regenbogenfarbenen Genderpeople of Colo(u)r, die sich selbst immer noch als „Linke“ bzw. „links“ bezeichnen, nicht? Es hilft einer alleinerziehenden Putzfrau, die in Berlin oder wo auch immer eine bezahlbare Wohnung sucht, nicht dabei, ein bezahlbare Wohnung zu finden, wenn man sie als „Reinigungsfachkraft (m/w/d)“ bezeichnet und sie keine Schinkenwurst mehr kauft, sondern nur noch vegane Veggieburger mit veganer Soße, veganer Tomate, veganem Käse und veganem Salatblatt.
Links ist man nur dann, wenn man die SOZIALE FRAGE stellt und beantwortet und diese soziale Frage wird von den „Linken“ nicht mehr gestellt gescheige denn beantwortet, und die Rechten wollen die soziale Frage, die KLASSENFRAGE, nicht stellen.
Auch der große Braune aus Braunau am Inn und bislang größte Terrorist der deutschen Geschichte hat diese Frage 1933 nicht gestellt. Im Dritten Reich gab es nur zwei Klassen, die „Elite“ (= herrschende Nomenklatura), alles andere wurde gleichgeschaltet: die Medien, die Parteien, die Gewerkschaften, die Schulen, die Universitäten, die Kirchen usw. Woran erkennt man Sozialdarwinisten?
Rechte Sozialdarwinisten hetzen die Geringverdiener gegen die Arbeitslosen auf.
Rechte Sozialdarwinisten wollen die Rente und das Krankengeld kürzen.
Rechte Sozialdarwinisten treten nach unten und buckeln und schmieren „Superreichen“ wie Elon Musk Honig ums Maul nachdem sie ihm die Schuhe geputzt und blank geleckt haben.
Rechte Sozialdarwinisten bezeichen das Dritte Reich inkl. Zweitem Weltkrieg, Holocaust, Euthanasie und den Leichenbergen 1945 als „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte.
Rechte Sozialdarwinisten haben auch kein Problem damit, wenn im Winter allein in Hamburg 15 Obdachlose erfrieren.
Diese rechten Sozialdarwinisten geht es nämlich grundsätzlich am Hintern vorbei, wenn Obdachlose auf der Straße dahinvegetieren und die „Superreichen“ immer reicher und reicher und reicher werden.
Rechte Sozialdarwinisten haben auch kein Problem damit, wenn sich schwerreiche Kriminelle auf Kosten der Allgemeinheit Steuern in Milliardenhöhe erstatten lassen, die sie vorher nie gezahlt haben.
Diese rechten Sozialdarwinisten sind aber immer dagegen, wenn der gesetzliche Mindestlohn um lausige 20 Cent pro Stunde erhöht werden soll.
Und diese rechten Sozialdarwinisten schreien lautstark auf, wenn der Weihnachtsmarkt in „Wintermarkt“ umbenannt werden soll. Manche dieser rechten Sozialdarwinisten bezeichnen sie selbst sogar als „konservativ“ und/oder „bürgerliche Mitte“ oder „christlich“. Man kann darüber spekulieren, welche Partei Jesus Christus, wenn er 2026 leben würde, wählen würde. Aber sicherlich nicht die rechten Sozialdwarwinisten oder die Scheinheiligen der Bürgerlichen Mitte mit diesem „C“.
Ihr Kommentar ist von erhabener Komik, Sie haben es allerdings versäumt, den fehlenden Hoden des Führeres zu erwähnen. Haben Sie sich dieses entscheidende Teil für den nächsten Beitrag aufgehoben ? Gedacht haben Sie allerdings an die erfrorenen Obdachlosen, die vielen Hitzekollabierten, verursacht durch “ rechte Sozialdarwinisten“ sind Ihnen aber entgangen. Dafür muß ich sie leider tadeln.
Linke Sozialdarwinisten haben unser Land mit Gästen überflutet.
Linke Sozialdarwinisten haben Energie verknappt.
Linke Sozialdarwinisten haben unser Leben in jedem Bereich schwieriger gemacht.
Linke Sozialdarwinisten haben es eingefädelt, daß wir unser Zusammenleben täglich neu aushandeln.
Die Liste ist beliebig verlängerbar.
So gut wie nichts Substantielles trennt die „rechte“ Pauline Voss (und NIUS) von ihrer angeblich woke „linken“ Antipode.
Weder das volksgemeinschaftliche „WIR“ und ihre „natürliche Ordnung“ von „Oben und Unten“, noch der demokratische Klassenstaat und seine schönen marktwirtschaftlichen Grundlagen wie Resultate.
So what?
Es lässt sich vielerorts beobachten, dass Menschen die Last individueller Freiheit vermeiden, indem sie sich Autoritäten, Nationen, Religionen oder anderen Kollektiven unterordnen. Die konkrete Ideologie ist dabei zweitrangig; entscheidend ist ihre psychologische Funktion. Zugespitzt könnte man sagen: Der Nationalist, der Fundamentalist, der Woke, der Parteisoldat und der fanatische Konsument suchen oft dasselbe – Halt durch Identifikation. Das Individuum findet Sinn weniger durch Selbstwerdung als durch Zugehörigkeit zu einer Identität, die bereits feststeht.
Ein früher Forist hat das einmal auf die Formel gebracht, dass Menschen häufig ihr eigenes authentisches Erleben aufgeben, um Schutz und/oder Anerkennung durch Autoritäten oder Gruppen zu erhalten. Die Folge ist dann die Entfremdung vom eigenen Selbst. Identität wird gewissermaßen zur Maske – und die Maske schließlich zur Identität (sprichwörtlich!).
Das Problem beginnt freilich nicht mit Identität überhaupt, sondern dort, wo sie zur vollständigen Definition des Menschen wird – und erst recht dort, wo man sie benötigt, um andere Menschen zu sortieren. Eine Identität als offener Bezugspunkt („Ich komme irgendwoher, glaube irgendwas, habe die oder eben jene Hautfarbe“) wäre daher von Identitarismus als geschlossener Weltanschauung zu unterscheiden („Ich bin im Wesentlichen das, und daraus ergeben sich mein Wert, meine Moral und meine Feindschaften“).
Die Frage, die man den Identitären jeglicher Couleur entgegenhalten sollte, lautet demgemäß: Wer bist du eigentlich, wenn alle deine Gruppenidentitäten wegfallen? Und wenn darauf keine Antwort mehr möglich ist, dann war die Identität vielleicht nie Ausdruck einer Persönlichkeit, sondern bloß ihr Ersatz.
Oh-lala, Sepp, das war aber mal ein besonders guter!
Sehr präzise ausgedrückt. Sie verwalten ’sein‘ Erbe recht gut.
Das kannst du übrigens auch:
„ChatGPT, formuliere bitte eine Antwort auf den Kommentar ‚[Kommentar von Fine eingefügt]‘. Orientiere dich dabei an folgendem Gedanken: ‚[Abgespeicherter Kommentar von User ALT eingefügt]‘. Gehe auf das Verhältnis von persönlicher Identität und kollektiver Zuschreibung ein. Schreibe sachlich, respektvoll und themenbezogen. Verwende keine Schlagworte und keine unnötigen Reizbegriffe. Vorgegebene Länge: 100–2000 Zeichen.“
Voilà – und fertig ist der Beitrag!
PS: Entschuldige nochmals die Wassermann-Einordnung neulich. Das hatte ich falsch in Erinnerung, und mit Astrologie kenne ich mich als Physiker nicht besonders aus. Immerhin bin ich selbst Wassermann. Einer mit viel – Wasser.
Na du machst das schon ganz gut mit der KI.
Da muss ich das ja nicht auch noch machen. 😁
Das Zeichen Wassermann passt übrigens hier sehr gut zum Thema.
Es steht nämlich für die Behauptung der eigenen Individualität in der Gesellschaft.
Sehr wassermännische Menschen sind daher oft ein wenig bis viel sonderbar oder exzentrisch, abseits des Mainstream.
Zitat: „Das Zeichen Wassermann passt übrigens hier sehr gut zum Thema. Es steht nämlich für die Behauptung der eigenen Individualität in der Gesellschaft.“
Ein Nachbar in der Straße ist auch Wassermann. Ich kenne keinen Menschen, der kollektivistischer, autoritätshöriger und materialistischer wäre als er. Immerhin war er früher bei der Wasserschutzpolizei. Vielleicht zählt das als Ausgleich?
Der frühere Forist ist meiner Erinnerung nach gar kein Wassermann gewesen. (Oder irre ich mich auch hier?) Zu ihm passt deine Beschreibung jedenfalls besser.
Gemeint war das ohnehin etwas anders. Zwar bin ich selbst Wassermann, mein Horoskop hat aber auch eine starke Wasser-Betonung. Die KI fasste das so zusammen:
„Ein geistig unabhängiges, stark individualistisches Luft-Horoskop mit ungewöhnlich viel emotionaler Tiefe und Intensität. Aufgrund der Betonung von Wassermann, Uranus und den starken Hinweisen auf abstraktes, theoretisches und eigenständiges Denken überrascht es mich nicht wirklich, dass der Horoskopträger Physik studiert hat.“
Zu meiner Beruhigung folgte noch der Nachsatz:
„Aus wissenschaftlicher Sicht sollte man allerdings hinzufügen: Es gibt keinen belastbaren Nachweis, dass solche Horoskopmerkmale tatsächlich mit der Wahrscheinlichkeit zusammenhängen, Physik zu studieren.“
Naja, zur dir passt es ja dann ziemlich gut.
Dass mit der emotionalen Tiefe und Intensität hatte der ‚Ehemalige‘ übrigens auch.
Aber ich schrieb ja auch extra „wassermännisch“. Und nur weil man die Sonne im Wassermann stehen hat, ist man noch lange nicht wassermännisch.
Ich habe mit meinem Wassermann Aszendenten und einer Uranusbetonung auch eine gute Portion Wassermännisches, bin aber was Physik angeht eine ziemlich taube Nuss.
Bei mir drückt es sich eher in einer ziemlich ungewöhnlichen Lebensführung aus. Ich mache Vieles einfach anders, als man es normalerweise machen würde.
„Beitrag zum aktuellen Kulturkampf“
Ich lasse wie üblcih meinen KI -Freund kommentieren:
>32 Autorinnen und Autoren um Gregor Gysi haben in einem offenen Brief den Westend Verlag verlassen. Der Auslöser für den kollektiven Austritt war die Veröffentlichung eines Buches aus dem Umfeld des Portals Nius. Die Unterzeichner werfen dem Haus eine ideologische Kehrtwende sowie eine Öffnung nach rechts vor.
Die Hintergründe des Protests und die Reaktionen im Detail:
1) Der Auslöser: Das Buch »Links – Deutsch / Deutsch – Links« (herausgegeben von Pauline Voss und Julian Reichelt).
2) Die Kritik: Dem Verlag wird vorgeworfen, das eigene Spektrum bis hin zu extrem rechten Positionen erweitert und sich einem „Rechtsruck“ geöffnet zu haben.<
Etwas anderes als ad hominem haben die Austreter nicht vorzubringen? Reichelt finde ich zwar auch doof, aber das Buch von Frau Voss zeigt ja den Wandel des politischen Links auf. Der hat ja offensichtlich stattgefunden und sie ist nicht die erste, die darüber schreibt, daß Linke heute sich meistens an Äußerlichkeiten hochziehen statt konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Viel wichtiger als das Los des Proletariates zu verbessern ist es auf politisch korrekt gegenderte Sprache zu achten und alle die dem nicht folgen als Nazis zu beschimpfen. Weil solche Machtspielchen so viel wichtiger sind als Probleme anzugehen.
Das Bild zum Artikel führt auf jeden Fall einen „Kulutrkampf“ gegen die deutsche Rechtschreibung. 😀
Na die Dame irrlichtert teils aber auch ganz schön durch die Gegend. Beispiel NATO, wo sie einfach übergeht, daß diese auch ohne die USA über 1 Billion Euro für „Verteidigung“ ausgibt und damit entweder nicht schutzlos sein kann, oder auch mit hundert Billionen schutzlos wäre. Oder beim Thema Ukraine, wo man fragen müßte, wie gerecht die Unterstützung einer Kriegspartei sein kann, wenn man den Krieg selber maßgeblich provoziert hat. Es ist ja eben nicht so, daß Don Wladimir aus heiterem Himmel erschien, um das arme Land zu unterjochen. Oder auch die NATO Osterweiterung, was eben nicht nur eine Sache zwischen dem Anwärter und der NATO ist, sondern natürlich Interesse von Dritten berührt, wenn man denen damit Atomwaffen direkt vor die Tür stellen möchte (war ja schon in der Kuba-Krise nicht anders).
Wo sie jedoch absolut Recht hat, ist die Auffassung, daß ein Journalist die Aufgabe hat, kritische Fragen zu stellen, als Rechtsausleger auch der AfD, wenn es dann soweit ist, daß sie regiert. Ob sie das freilich dann auch tut, bleibt abzuwarten
und ihre mehrmals betonte Aussage,
die Nato wäre ein „Verteidigungsbündnis“….
Kosovo, Serbien, Libyen, Afghanistan…… klar
da wurde EUropa „verteidigt“…..
die Interessen der USA wurden in den Ländern verteidigt und sonst gar nixhts!
Und der böse Putin hat soviele Kriege geführt …..das ist 100% Springer Presse!
Kleiner Einwand meinereiner: Diese kritischen Fragen sollte man den Politiker, Wählern und Sympathisanten schon VORHER stellen BEVOR sie regieren. Dann könnte es nämlich zu spät sein, weil man diese Fragen nicht mehr stellen darf und sie Tatsachen schaffen.
Eines ist doch wohl klarer als frisches Quellwasser: Die AfD ist kein Freund der Demokratie und des Sozialstaates.
Die AfD ist eine neoliberale, asoziale und autoritäre Partei.
Diese Partei ist kein Freund der kleinen hart arbeitenden Leute.
Diese Partei ist eine Partei für die Vermieter und nicht für die Mieter, die keine bezahlbare Wohnung finden.
Diese Partei ist eine Partei für die Leute mit dem dicken Bankkonto und der prall gefüllten Brieftasche.
Diese asoziale Partei stimmt immer gegen jede Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes um ein paar lausige und armselige Cent, auf der anderen Seite küsst die Vorsitzende in einem Interview einem multimilliardenschweren „Superreichen“ wie Elon Musk die Füße und schmiert ihm kiloweise süßen Honig um den Mund, wenn Elon Musk behauptet Hitler wäre kein Rechter gewesen.
Wenn Hitler nach Ansicht von Herrn Musk kein rechter Nazi, sondern ein linker roter Kommunist war, dann war Stalin nach Ansicht von Elon Musk vermutlich der rechte braune Nazi, der sich 1941 selbst überfallen und in Stalingrad eingekesselt hat oder?
Das Buch von Reichelt und Voss „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ bietet nichts Aufregendes; aber dennoch lange Überfälliges, da es enttarnt.
Denn: Wir alle sind von Informations- und Meinungs- und Diskurs-Dogmatikern umgeben in den ÖRR sowie in den Parteien; allen voran bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Der hier aufkeimende Gesinnungsterrorismus bereitet mir größte Sorgen.
Beispiele
1)BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Fanziska Brantners Rede beim IM/PULS-Forum für Zukunft ( 2026 ) unter der Überschrift „Frei sind wir nur als wir“ ( https://cms.gruene.de/uploads/assets/20260527_IMPULS_Programm_A4_3.pdf ).
Hier Brantners schreckliche, faschistoide Rede: https://www.youtube.com/watch?v=mW-PbavvCx0 ( Frei sind wir nur als wir – IM/PULS Rede von Franziska Brantner am 29.05.2026 ).
Die Nationalsozialisten nennten es : „Du bist nichts, dein Volk ist alles“ ( https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/innenpolitik/reichsparteitag ).
2)Anna Lührmann ( MdB ), stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Digitalisierung und Staatsmodernisierung.
Was die Liberalen meinen, das ist aber auch nicht besser: „Du bist alles, dein Volk ist nichts“.
Abschließende Bemerkungen
Ich für meinen Teil perzipiere NiUS u. a. aus diesem Hause sehr regelmäßig; wie auch „Apollo“. Warum?:
1) ‚Morgens darüber informiert werden, was abends ab 19:00 Uhr verschwiegen wird.‘ Genialster Slogan, der voll ins Schwarze trifft.
2) Andere Meinungshorizonte
3) Andere Informationshorizonte
4) Ralf Schuler und Alexander Kissler: genialst! Richtig substantiierte Interviews!!!
5) Julian Reichelt: ein nerviger, narzisstischer Vollblutjournalist; hyperintelligent; Rampens**; originell, sehr originell.
6) Medien- / Journalismusgenialität als „Glasperlenspiel at its best“: Reichelt und Mannhart am vergangenen Samstag
a)“Linke attackieren NIUS und Apollo News in Berlin. Wir waren vor Ort“
https://www.youtube.com/watch?v=Jr8dFTCp2kI
b)Wir haben die Antifa konfrontiert und das ist passiert
https://www.youtube.com/watch?v=Eh_QQyHA23o
Kann Journalismus besser?
Dennoch:
1) Die neoliberal-libertäre Wirtschaftsdoktrin à la Trump von NiUS lehne ich kategorisch ab.
2) Immer das – letztliche – Herumhacken auf Arbeitslose, sozial Schwache ( die wohl etwas falsch gemacht haben ) widert mich an.
3) „Gemeinwohl“ und „Größtmögliches Weltwohl“ spielen bei NiUs keine Rolle, keine Rollex nicht. Auch das nervt sehr. Auch derlei lehne ich natürlich kategorisch ab.
Über das was sich heute alles links nennt kann man schon bei Marx und Engels nachlesen: „Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern. Es gehören hierher: Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden.“
Wie man unschwer erkennt haben die beiden schon vor 180 Jahren erkannt zu welcher Truppe die wirklich gehören.
Wo zeigt sie jetzt eigentlich Kante? Ah, beim Klimawandel. Klar doch, die Fossilindustrie versucht jezt überall, Trumps Politik durchzusetzen. Da wird eine Millarde bezahlt, damit ein Windpark nicht gebaut wird. Eben da will Nius auch hin und schwimmt dabei wohl im Geld der Fossilindustrie. Ein ganz sicheres Konzept, um D zu entindustrialisieren. Festhalten am Verbrenner ist da der Königsweg.
Ja klar, dieser Versuch, woke Sprachregelungen durchzusetzen, ist am Abklingen und hat den Anstieg der AfD-Stimmen bewirkt. Was noch? Darum macht die geamte deutsche Presse inklusive Nius und Overton einen Bogen. Keir Starmer musste nicht zurücktreten, weil „er mit seinen Reformen nicht vorankam“, wie es die Presse formuliert. Sondern wegen einem riesigen Skandal mit einer Viertelmillion vergewaltigter Frauen seit 2000. Starmer ist derjenige, der behauptet hatte, die Sache im Jahr 2013 beendet zu haben. Er hat den Vergewaltigern damals eine Mahnung geschickt. Worauf diese dann munter weitermachten.
Immer wieder seine Warnungen vor Islamophobie. Genau diesen Zweck hatte das. Die Wahrheit unter dem Tisch zu halten.
Hier noch ein Rückblick auf den reaktionären Kulturkampf vor 25 Jahren – der war auch schon „entsprechend polarisierend“ und anschaulich, wie man damals das „blöde Volk“ hinter die Fichte führen wollte.
Und wer schon alles damals mitgemacht hat. So gut wie alle linksbunten, mittigen und rechten Einflussagenten in trauter Einigkeit, welche seitdem auch jeden nicht provozierten US/NATO Angriffskrieg von 2001 bis heute bewarben und bewerben. Von „Corona“ ganz zu schweigen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Du_bist_Deutschland
Und heute führt dieselbe reaktionäre PR-Einheitsfront auch Showkämpfe fürs „einfache Volk“ auf, um Leute mit gleichen materiellen Interesse zu spalten und aufeinander zu hetzen.
Es ist gut, sogar sehr gut, dass es nun nach den langen bleiernen Jahren seit 1998 mehr und mehr Aufbruch gibt und dass die problematische mediale Lufthoheit des rotgrünen Komplexes zunehmend angefochten ist.
Man muss nicht allen Positionen von NIUS oder Frau Voss zustimmen, das tue ich auch nicht, aber wer darin ein Problem sieht, dass dieses Medium (und auch andere ähnliche) ÜBERHAUPT publiziert und an Bedeutung gewinnt, der ist eben selbst Teil des Problems!
—
Eine passende Ergänzung hierzu ist übrigens ein Beitrag von Ole Skambraks in der aktuellen „Ostdeutschen Allgemeinen“ mit dem Titel „Muss ein rechter Restle her?“
Vermutlich nur in der Druckausgabe (Seite 13).
„Muss ein rechter Restle her?
We braucht denn sowas?
Ganz sicher muss der nicht her.
Den brauchts so wenig wie einen „Linken“.
Was bitte ist oder war an Herrn Restle „links“ es sei denn, man steht ziemlich weit rechts? Außerdem:
Wer bitte hat in Deutschland in den letzten 50 Jahren regiert (ab 1990 inkl. der ehemaligen russischen Ostzone)?
War Helmut Schmidt (SPD) „links“?
War Helmut Kohl (CSU) links“?
War Gerhard Schröder (SPD), der Hartz-IV-Erfinder, „links“?
War Angela Merkel (CDU), die jahrelang einen gesetzlichen Mindestlohn verhindert hat, „links“?
Was an Olaf Scholz (SPD) war „links“, wenn man von diesem Gegendere absieht?
Ist Friedrich Merz (CDU) „links“?
Das waren/sind doch alles Kanzler der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft oder etwa nicht?
Richtig ist: Für CDU/CSU, FDP und AfD wäre Helmut Schmidt heute zweifelsohne links und der ehemalige SPD-Kanzler von 1970, Willy Brandt, der in seiner Jugend vor den braunen Socken geflohen ist, wäre für die blauen Socken von heute vermutlich sogar linksextrem. Das zeigt nur, wie weit die Mitte der Gesellschaft seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach rechts gewandert ist.
@ DIRTY OPERATING SYSTEM
Wer nicht begreift, dass der Restle eindeutig links steht, dem ist der Kompass abhanden gekommen und der bewegt sich anscheinend ganz überwiegend nur innerhalb seiner eigenen Fantasiewelten …
Außerdem:
Seit wann hätten Linke je ein Patentrecht darauf, ein Alleindefinitionsrecht dafür zu haben, was links ist ?!!! Das wäre ja abwegig.
Was bitte verstehen Leute wie Sie unter „Aufbruch“ und rotgrüner medialer Lufthoheit? Das würde mich brennend interessieren.
Wenn wir seit 1998 eine rotgrüne mediale Lufthoheit hätten, warum stellen sich dann in diesem „demokratischen und sozialen Bundesstaat“ wie es im Art. 20 Grundgesetz von 1949 heißt, immer mehr Menschen bei den Tafeln an, weil das Einkommen nicht für die Miete und das Essen reicht?
Wenn wir seit 1998 eine rotgrüne mediale Lufthoheit hätten, warum sind dann immer mehr Rentnerinnen und Rentner auf Grundsicherung angewiesen, obwohl sie ein Leben lang gearbeitet haben?
Wenn wir seit 1998 eine rotgrüne mediale Lufthoheit hätten, warum sind dann im letzten Winter allein in Hamburg 15 Obdachlose erfroren? Warum gibt es im Land der Multimillionäre und Multimilliardäre und der rotgrünen medialen Lufthoheit überhaupt Obdachlose, wenn es im Art. 14 (2) GG von 1949 heißt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“?
Wenn wir seit 1998 eine rotgrüne mediale Lufthoheit hätten, warum finden dann Gering- oder sogar Normalverdiener in diesem demokratischen und sozialen Deutschland keine bezahlbare Wohnung und das, obwohl allein das Geldvermögen der Deutschen inzwischen mehr als 10 Billionen Euro beträgt, das sind 10.000.000.000.000 Euro. Nochmal: GELDVERMÖGEN. Unbebaute Grundstücke, Forstgrundstücke, eigengenutzte und vermietete Immobilien, Goldmünzen, Goldbarren, Kraftfahrzeuge (Autos, Motorräder, Busse, LKWs), Antiquitäten, der Rembrandt im Wohnzimmer usw. sind da noch gar nicht dabei.
Wenn wir seit 1998 eine rotgrüne mediale Lufthoheit hätten, warum erklärt dann eine Grüne 2023 Russland den Krieg: „We are fighting a war against Russia“ (Annalena Baerbock). Der letzte Deutsche, der Russland den Krieg erklärt hat, war bekanntlich ein gescheiterter brauner Kunstmaler aus Braunau am Inn mit den Initialen A.H. Schon wieder vergessen?
Und die Antwort lautet: Weil die rotgrüne mediale Lufthoheit eine Schimäre ist. Die Luft über den medialen Stammtischen von Bild, Bunte, WELT, FAZ, SZ, Spiegel usw. und in den medialen Talkshows von ARD, ZDF usw. ist schwarz-gelb-braun und blau. An den sogenannten „Roten“ ist schon lange nichts mehr rot und an den Grünen ist nur noch die nato-olivgrüne Tarnfarbe der Panzer und Kampfhubschrauber grün.
Oder wollen Sie das abstreiten?
Ich verstehe Ihren Unmut und auch Ihre Argumentation.
Sie legen – als mutmaßlicher Traditionslinker – den eindeutigen Schwerpunkt bei den sozialen Verhältnissen.
Darauf kann man aber erwidern, dass es eben heute eine neue Linke gibt – meinetwegen auch eine „Neue Linke“ – die daneben auch andere Ziele und Steckenpferde hat.
Die Geschäftsgrundlage der heutigen Neuen Linken sieht so aus, dass sie das Kapital im Großen nicht herausfordert, dass sie seit 1990 darauf verzichtet, die Machtfrage im Großen zu stellen und dass das Kapital ihr dafür als „Dank“ auf unterer Ebene und insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung und Medien eine Art von Narrenfreiheit gestattet.
Okay, Sie können der Neuen Linken zurecht vorwerfen, dass sie sich hat bestechen lassen und dass die Narrenfreiheit im Bildungs- und Kulturbereich in Wahrheit nicht viel wert sei, wenn man deswegen auf die harten sozialen Fragen verzichtet.
Daraus folgt aber nicht, dass die Neue Linke trotzdem in weiten Teilen eine explizit linke, ja sogar linksextreme Agenda verfolgt und den Kampf sozusagen an anderer stelle führt bzw. zu führen meint, weil der direkte revolutionäre Angriff chancenlos wäre. Restle steht für diese Neue Linke.
—
Übrigens habe ich gestern bewusst formuliert: „rotgrüne Lufthoheit“ und nicht (traditions-)linke Lufthoheit.
– Korrektur –
Es muss heißen:
„Daraus folgt aber nicht, dass die Neue Linke in weiten Teilen KEINE explizit linke, ja sogar linksextreme Agenda verfolgt. Sie führt den Kampf gegen ihren Gegner nur sozusagen mit anderer Strategie und an anderer Stelle und zielt nun auf Unterwanderung im Sinne von Gramsci, weil der direkte revolutionäre Angriff chancenlos wäre.“
Das sehe ich anders, nämlich weil die „Neue Linke“ oder die Pseudo-Linke gegen einen Pseudo-Gegner kämpft, der nicht real ist. Sie kämpft für Begriffe und schöne Worte. Verbal kämpft sie gegen einen Gegner, den sie selbst mit ihrer Politik erzeugt hat, die zum großen Teil Scheingefechte sind. Quijoterie fällt mir dazu ein.
Gegen wen kämpft denn die „Neue Linke“? Sie ist doch bestens eingebunden im kapitalistischen System der liberalen Demokratie.
@garno
Nur kurz und als Anregung. Für einen echten Austausch reicht bei diesem Artikel mein „Restguthaben“ nicht mehr aus.
—
Haben Sie sich schon einmal mit Gramscis Theorie der kulturellen Hegemonie beschäftigt …
( https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturelle_Hegemonie )
… sowie mit der sog. „Frankfurter Schule“?
https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Schule
Das sind ja zweifellos linke, ja linksextreme Ansätze, die heute nach wie vor aktuell sind und befolgt werden.
Sie sind schon vor etwa 80 bis 100 Jahren entstanden, weil absehbar war, dass der revolutionäre Weg für die Linke im Westen nach den desaströsen Erfahrungen mit der Russischen Revolution und auch mit dem Agieren der Ostblock-Kommunisten nach 1945 für lange Zeit versperrt sein würde.
Die heutige Neue Linke agiert durchaus im Rahmen dieser Konzepte. Dass sie gleichzeitig im Hinblick auf Wirtschaft und Soziales harmlos bleibt und sehr große Zugeständnisse macht, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es nach wie vor Linke sind.
Sie haben ja recht, dass sie (die Neue Linke) bestens eingebunden ist im kapitalistischen System der liberalen Demokratie. Gute Tarnung!
Man könnte das aber auch anders deuten: Sie, die Neue Linke, ist im inneren Zirkel der Macht angekommen … ! Und von dort aus kann sie allerlei erreichen. Denkt sie zumindest.
Dass die Neue Linke mit dem Wokeismus sozusagen wie jener Don Quixote gegen „Windmühlen“ kämpft, wie Sie schreiben, ist auf den ersten Blick einsichtig.
Auf den zweiten Blick lässt sich aber sagen, dass dieser Kampf nicht so sinnlos ist, wie er scheint. Schließlich geht es darum, die vorhandenen Werte und Traditionen zu zerstören. Dafür ist der woke Unsinn gut geeignet.
Der Witz ist ja nun, dass die Superreichen dabei sogar mitmachen, weil ihnen dieses Zerstörungswerk ebenfalls nutzt.
—
Die Lage ist nun die, dass die Superreichen meinen, dass sie die Neue Linke ähnlich wie nützliche Idioten beherrschen können und dauerhaft im Griff behalten werden.
Die (klügeren) Vertreter der Neuen Linken haben vermutlich die Vorstellung, dass die Superreichen ihrerseits für die Neue Linke nützliche Idioten sind.
Dies aus mehreren Gründen: Erstens, weil sie bei der Zerstörung der alten Ordnung mitmachen, zweitens weil sie die Durchdringung der westlichen Gesellschaften durch die Neue Linke tolerieren, drittens, weil sie die Neue Linke brauchen(!) und viertens, weil sie jene Stamokap-Verhältnisse herbeiführen, die aus Sicht der Neuen Linken eine wichtige Zwischenstufe zum (linken) Sozialismus sind.
Zu Stamokap: https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsmonopolistischer_Kapitalismus
Anders gesagt: Die Neuen Linken sind viel raffinierter und gefährlicher als es die alten Linken jemals waren … ! Dass sie als harmlos und nicht-links gelten, hat System und gehört zum Plan.
Am Ende dürfte dann die Auseinandersetzung zwischen den Superreichen und den Neuen Linken an den Schalthebeln staatlicher Macht anstehen … Wer wird gewinnen? Keine Ahnung.
„Was bitte ist oder war an Herrn Restle „links“ es sei denn, man steht ziemlich weit rechts?“
Keine Ahnung.
Die Frage reiche ich weiter an die richtige Anschrift: Wolfgang Wirth.
Was nicht zur Sprache kam, ist, dass Nius den „Antisemiten der Woche“ auszeichnet. Finde ich ausgezeichnet. Wer da agiert, das ist der Öffentlichkeit so gut wie unbekannt. Nius hilft. Hier die Laudatio für Nicole Gohlke:
https://nius.de/gesellschaft/antisemit-der-woche-linke-mdb-nicole-gohlke-daemonisiert-israel-und-luegt-zum-schutz-eines-hamas-verherrlichers
Ich bin die Gute und alles was ich doof finde, ist links. Ein Weltbild so einfach wie effizient. Ihre Strategie, wie auch Methode ist das Resentiment. Eine solche Sichtweise mit ihren starken (Vor-)Urteilen enthebt sie dann auch der Mühe, sich mit dem Thema ihres Buches inhaltlich auseinanderzusetzen. Die Dame mit übergroßem Ego hat offensichtlich noch viel vor.
Die wenigen lichteren Momente mit angedeuteten Inhalten in dem von Lapuente als bloßem Stichwortgeber unkritisch, geradezu devot, geführtem Gespräch blieben unhinterfragt in Andeutungen stecken. Ein typischer Gefälligkeitsjournalismus.
Das die Dame den Klimawandel ignoriert und Innovationen zu dessen Verringerung ablehnt, war jetzt wenig überraschend. Ob die Welt Rücksicht auf eine deutsche Innovationsverweigerung nehmen wird, interessiert die Dame mit provinziellem Blick, genausowenig wie dem Interviewer. Das die fossile Energieerzeugung zunehmend ineffizienter und teurer gegenüber den Erneuerbaren wird ist bei ihr vermutlich auch nur eine linke Verschwörung der Moderne.
Ihr wirtschaftspolitisches Leitbild bleibt im Nebulösen. Aus ihren wenigen, unhinterfragten Wortfetzen schält sich ein asoziales Wirtschaftsmodell heraus, dass irgendwo zwischen Pinochet (Chicagoer Schule), Milei und Trump angesiedelt ist. Das ein solches Modell nirgendwo funktioniert (hat), ficht die Dame wie den Interviewer nicht an. Ihr Weltbild beruht auf selektiver Kritik, nicht auf der Stärke einer eigenen Position.
„deutsche Innovationsverweigerung“. Du haust genau die gleiche Art Parolen raus wie Frau Voss – nur in einem anderen Thema.
Wo finden denn bitteschön die großartigen Innovationen außerhalb Deutschlands statt? Tatsächlich zerstören wir doch mit der Klima-Ideologie die eigene Wirtschaft, eben WEIL die übrige Welt den Unsinn nicht mitmacht und damit billiger fährt! Und das ist eben im Kapitalismus das, was zählt!
Microsoft plant gerade ein neues Rechenzentrum – mit eigenem 5GW-Gaskraftwerk im sonnigen Texas! Das tun die sicher nicht, weil sich das im Gegensatz zu EE nicht „rechnen“ würde! Die „ineffizienten Fossilen“ sind also offenbar besser? Auch für KI wrd in dne USA gerade ein Gaskraftwerk nach dem anderen gebaut. Tun die das nur auf Anweisung Trumps? Oder würden die nicht, wenn die EE wirklich so „billig“ wäre, wie du behauptest, darauf sch…. und einfach Solar bauen?
Tatsächlich ist die Solarzellenproduktion aus Deutschland verschwunden ->100.000 Arbeitaplätze verloren. Deren Wetschöpfung und Innovationen finden in China statt. Mittlerweile ist Solarstrom in Deutschland billiger als Gaskraftwerksstrom. Dennoch werden Stromnetze und Netzspeicher höchstens stiefmütterlich als Alibi-Projekte ausgebaut, dafür sollen teure und wenig resilente Gaskraftwerke politisch gewünscht und hoch subventioniert entstehen. Hier wiederholt man die von die von Dir angesprochenen US-Fehlentwicklungen angesichts maroder Netze und unzureichender Speichermöglichkeizen. Auch in den USA sind nicht die Kosten der Erneuerbaren das Problem, sonden die marode, wenig zukunftsfähige Energieinfrastruktur.
Auch in Bezug auf E-Mobilität oder Batterie-Produktion ist die deutsche Industrie weltweit alles andere als vorne dran. Von der deutschen autozentrierten Logistik und dem politisch gewolltem Versagen der Bahn einmal ganz zu schweigen. Physikalisch bleibt der Schienentransport der Straße überlegen, ganz unabhängig von politischen Entscheidungen.
In Kanada entwickelt el Tinto in Quebec mit 1,5 Mrd ein Kohlenstofffreies Elektrolyse-Verfahren zur Aluminiumherstellung ohne CO2-Freisetzung m. In Deutschland sind die entsprechenden Entwicklungen zur koksfreien Eisenerzreduktion unter Merz eingestellt worden. Energie- und CO2-Minderung spielen in der BRD faktisch keine Rolle mehr.
Die Chemieindustrie ist trotz Milliardenförderung von LNG-Importterminals auf dem sterbenden Ast. Letzte Woche ist wieder ein Chemiewerk in Leuna/Buna mit mehreren 100 Arbeitsplätzen krachen gegangen.
China scheint seinen CO2-Emissionspeak seit 2024 überwunden zu haben, Deutschland steigert munter weiter und kommt trotzdem nicht auf einen aufstrebenden Ast.
Die deutsche Wissenschaftsförderung arbeitet nach dem Giesskannenprinzip, Innovationsoffenheit ist das Schlagwort für das am Leben halten überholter Technologien. ….
Auch die Rüstungsindustrie bleibt ohne staatlichen Tropf nicht lebensfähig und kann niemals als ein ökonomisches „perpetuum mobile“ funktionieren.
Man kann mit den Technologien des 20. Jahrhunderts nicht im 21. Jahrhundert auf dem Weltmarkt bestehen. Der rückwärtsgewandte Innovationsverzicht der Bundesrepublik ist das aktuelle Pendant zur Mittagsschen Wirtschaftspolitik der DDR.
Das war jetzt viel Bla Bla, aber nichts konkretes, was denn „die Welt“ in Sachen Co2 soviel besser macht,. als Deutschland.
Wenn etwas wirtschaftlich Sinn ergibt, wird es getan. China etwa produziert Solarpaneele für den Weltmakt, weil die gut gehen,. Aber wie vernünftig das ist, wird nicht hinterfragt. Akkus erzeugen dermaßen viel Treibhausgase, daß es vielfach sinnvoller ist, bei „fossilen“ zu bleiben. Und finanziell/logistisch ist ein Gaskraftwerk oft doch sinnvoller als Solarpaneele plus Gaskraftwerk für die Zeit, in der keine Sonne scheint.
Aber mit Ideologen ist eben schlecht schlich zu diskutieren.
also zum zweiten, der hiesigen Zensur wegen.
Batterien, Erneuerbare , E-Mobilität und das Ersetzen fossiler Prozesse durch CO2-neutrale Technologiem sind die aktuellen Entwucklungen suf dem Weltmarkt. Insbresondere bei den ersten dreien schaut die deutsche Industrie wenig konkurrenzfähig hinterher. Märkte auf denen sie auf lange Sicht nichts bestellen wird.
Das milliardenschwere Lobbying der Fossilindustrie für die weitere CO2 -Verbrennung ist einem extrem kurzsichtigen Profitinteresse geschuldet. Man hat fossile Verbrennungsprozesse entwickelt, ist zb. bei fossiler Mobilität weltweit führend und will nun die eigenen Invest- und F&E-Kosten möglichst profitabel akkumulieren, ohne noch gross investieren zu müssem. Das das gelingt, zeigen die Rekorddividenden z.B. bei VW. Wie wenig zukunftsfähig der Ansatz ist, zeigt der gleichzeitige und nicht erst jetzt begonnene riesige Arbeitsplatzabbau z.B ebenfalls bei VW. Man ist auch künftig nicht ausgelastet. Neue Märkte mit Invest und F&E zu erschliessen, ist teuer. Da verlässt man sich auf den Staat für fossile Absatzmärkte zu sorgen und sei es nur beschränkt in Dtl.. Man verläsdt sich auf das Nachwendeszenario, als man die erhöhten Nachfragen der neuen Märkte im Osten vornehmlich durch höhere Auslastung und upscaling bestehender Anlagen profitabel ohne Risiken neuer Produkte mit ihrem F&E-Aufwand gestalten konnte
Das Gerede von den angeblichen Kosten des CO2-Ausstieges dient so nur kurzfristigen Profiten der Fossilindustrie. Langfristig zerstört es die Grundlagen des bisherigen exportorientierten Wirtschaftsmodell.
Was Deinen letzten Satz betrifft, so solltest Du den Rat mit dem Steinewerfen im Glashaus künftig beherzigen.
Wenn gar nichts mehr hilft, kommt die Parole von der „Lobbytätigkeit der Fossilindustrie“. Sind deine Argumente inhaltlich so schwach? Ich denke, ja!
Daß die „Klimaindustrie“ längst die größere und erfolgreichere Lobby-Verdummung betreibt, und schon seit Jahren in den meisten Medien die Themensetzung beherrscht, weil damit Billionen zu machen sind, übersieht man dabei gern.
ich schrieb von den Extra-Profiten der Fossilindustrie.
Bitte korrekt lesen. Ein gewisses Verständnis beim Lesen von Texten wäre hier hilfreich.
Das einzig Gute an dem Interview ist, daß man hier mal in aller Pracht die ganze Inhaltslosigkeit der selbsterklärten „Anti-Linken“ aus dem Lager Bild/Springer/Nius vorgeführt bekommt.
Klar „die Linken“ sind ein einheitlicher Block mit identischem Weltbild, während sich „rechts“ wegen seiner inhaltlichen Vielfalt gar nicht definieren läßt und nur ein Feindbild „der Linken“ ist. Frau Voss gibt hier das jämmerliche Spiegelbild der selbsterkläerten „Antifa“ ab, und merkt es noch nicht mal.
NATO gut, Russland böse, Ukraine Demokratie, und alles was schlecht ist (und das ist ja leider wirklich viel) ist „links“. Und der arme Friedrich Merz ist ein Sklave der SPD….
Oje….