Was bleibt vom Christentum, Jürgen Fliege?

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Was ist vom Christentum geblieben, wenn Kirchen sich dem Zeitgeist anpassen?

Im Gespräch mit Pfarrer Jürgen Fliege geht es um Glauben und Frömmigkeit, aber auch um den Zustand der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland. Und um die Frage, ob Demut heute vielleicht gerade deshalb so fremd wirkt, weil der moderne Mensch kontrollwütig ist.

Jürgen Fliege spricht über persönlichen Glauben, gelebte Frömmigkeit und ein Christentum, das mehr sein will als Institution und gesellschaftliche Positionierung. Ein Gespräch über die evangelische und katholische Kirche, über Zweifel und Gewissheiten – und darüber, ob der Glaube gerade in einer säkularen Gesellschaft wieder eine besondere Bedeutung bekommen könnte.

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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5 Kommentare

  1. „Nur noch Ego, statt Gott“ ?? schläft da etwa jemand seit 600 Jahren, wie Barbarossa, und sendet „Nachrichten“?

    Seit der lutheranischen Revolte sind Ego und Gott dasselbe! Auch wenn vorzüglich erst die Calvinisten das zum eineindeutigen Ausdruck gebracht haben.

  2. @“Was bleibt vom Christentum“
    Was soll davon bleiben? Im Elend leben bis zum Tod um dann auf grünen Wiesen und Engelsgesang mit Panflöten in Saus und Braus den Tod zu genießen?

    Von mir aus kann jeder glauben was und an wen er will, egal ob er Christ, Jude, Moslem, Hindu, etc. ist, von mir aus kann man auch glauben das Fritze Merz ein Christ ist und Frieden will.
    Das überlasse ich jedem selbst und habe nchts dagegen, nur ich möchte mir das für mich nicht aufzwingen lassen.

  3. Bestimmt ein interessantes Gespräch, aber ich gucke nicht in die Röhre.
    Der Grund dazu, besteht darin, meinen westlichen Geist, nicht mit westlichen Konglomeraten zu verdunkeln.
    Alle Re Legionen besitzen einen Anker, Gott, an denen sich die Re Legionen bedienen.
    Das Wort Religion wird in manchen Portalen so definiert :

    Die zurück Führung zu Gott.
    Das heutige Problem der Menschheit besteht darin, das heute niemand weiß, zu welchem Gott, wir zurück geführt werden können.
    Mein eigenes Leben, hat dazu geführt, daß ich versuche ein Christ zu sein, ohne zu wissen, ob ich überhaupt christlich bin, da ich nicht die Bibel gelesen habe. Trotzdem, gehe ich seit Jahren in die christliche Kirche, um zu vergleichen, was die Theologie und die aktive Politik vorantreibt.
    Mein persönlicher Eindruck ist, das die Predigt, durch einen Prediger, meinen eigenen Vorstellungen entspricht. Dieses gefundene Fundament, hat wohl, meine Religiösität untermauert. Also definiere ich mich heute als an glaubender Mensch unter dem Dach der Protestanten.
    Als Mensch in der „Zeit“, in der ich lebe, benötige ich eine gute Grundbasis, die mit Moral und ethischen Fundamente geordnet sind. Dies bedeutet für mich, der Wahrheit zu dienen.

  4. Viel Zustimmung in den angesprochenen Themen. Aber der (zitierte) Buddhismus würde sagen, dass Gott eine Erfindung des Egos ist, wahre Religion erst dort beginnt, wo das Ego und Gott gemeinsam sterben und daraus „Göttlichkeit“ entsteht. Die Dualität von Gott und Ego blockiert wirkliche Seinserfahrung.

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