Sprache verändert sich ständig. Aber was geschieht, wenn dieser Wandel nicht einfach passiert, sondern bewusst vorangetrieben werden soll?
Mit dem Journalisten und Sprachkritiker Matthias Heine sprechen wir über den „großen Sprachumbau“, über Gendern, politische Sprachregelungen und darüber, warum der Streit um Wörter längst weit über Grammatik hinausgeht.
Matthias Heine beobachtet seit vielen Jahren, wie politische und gesellschaftliche Konflikte in die Sprache hineinwirken. Wir sprechen darüber, wann Sprachwandel von selbst entsteht, wann Menschen gezielt auf Sprache Einfluss nehmen wollen und weshalb die Debatte über das Gendern so erbittert geführt wird. Dabei geht es auch um etwas Grundsätzlicheres: die Freude an Sprache und die Frage, wie viel Freiheit sie braucht.
Matthias Heine ist Journalist, Autor und Sprachkritiker. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der deutschen Sprache, ihrem Wandel und der Frage, wie gesellschaftliche und politische Entwicklungen unseren Sprachgebrauch verändern. In seinem Buch „Der große Sprachumbau“ untersucht er insbesondere Versuche, Sprache gezielt zu verändern.



