Studierunfähig mit Abi?

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Bernhard Krötz ist Mathematikprofessor – und Kämpfer gegen den Niedergang des deutschen Bildungssystems. In seinen Vorlesungen wie auf YouTube nimmt er kein Blatt vor den Mund. Er warnt vor „didaktischer Verblödung“, ideologisch aufgeweichten Lehrplänen und einer Studierendenschaft, die zwar ein Abitur besitzt, aber oft weder lernfähig noch lernwillig ist.

Was läuft falsch in Schulen und Unis? Wie wurde aus Bildung Ideologie? Und warum traut sich kaum jemand, das laut zu sagen?

Roberto De Lapuente hat mit ihm gesprochen.

Bernhard Krötz ist Mathematiker und Hochschullehrer an der Universität Paderborn.

Redaktion

Redaktion
Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
Mehr Beiträge von Redaktion →

Ähnliche Beiträge:

12 Kommentare

  1. So lange wir 69 Genderlehrstühle haben, aber nur ein paar für Atomphysik dürfte es wohl klar sein worum es geht!
    Das ist auch genau der Grund, warum uns die Chinesen, Inder und auch die Russen schon lange überholt haben.
    Ich habe vor ein paar Tagen unsere neuen Nachbarn, beide so um die 30, gefragt, ob sie mir 10€ leihen können.
    Die haben kein Bargeld mehr haben sie mir gesagt, während er seine Hafermilch trank…. noch Fragen…?

    1. und wenn es auch nur einen Physiker an der Lehranstalt gibt, kann DER die Atomphysik vertreten – bei der Genderproblematik gibt es bestimmt einen wesentlich größeren Kräftebedarf.

    2. Das Ausmaß ist weitaus deprimierender:

      Übersicht mit KI

      In Deutschland gibt es über 170 Professuren für Geschlechterforschung (Gender Studies), wobei eine aktuelle Zählung des Wissenschaftsrats von 2023 über 170 Professuren mit Voll- oder Teildenomination nennt, die sich mit Gender Studies beschäftigen. Diese verteilen sich auf verschiedene Hochschulen, wobei viele Studiengänge und Zertifikate in diesem Bereich angeboten werden, neben den Professuren selbst, die oft in den Sozial-, Geistes-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften angesiedelt sind.
      Aktuelle Zahlen (ca.): Über 170 Professuren sind an deutschen Hochschulen in der Geschlechterforschung verortet.

  2. Meinen Erfahrungen nach haben ca. 35 bis 40% der Studienanfänger nichts an einer Hochschule verloren. Auch wenn die „Abitur“ haben. Vielen fehlen grundlegende Fähigkeiten, die zum Studium unabdingbar sind…
    Ein Student der BWL hat mir mal gesagt, das er BWL gewählt hat, weil er Mathematik „Sch….e“ findet. Und später mal einen Job will, in dem er Menschen kommandieren kann…

    1. „kommandieren“
      na darum ging es in deutschland doch schon immer. ums lernen ging es noch nie. ausser es war für den mehrwert unabdingbar
      daraufhin eine runde dieter süverkrüp „kleinstadtlehrlinge“ :D:
      „in der miesen kleinen stinkestadt,
      wo ein lehrling nichts zu stinken hat…“

  3. Ich verfolge Prof. Dr. Krötz schon seit vielen Monaten, wenn seine Aussagen auch deprimierend sind.
    Dass seine Feststellungen 100 % richtig sind und eine Besserung nicht in Sicht ist, zeigt die Abschaffung der Methoden für das schriftlichen dividieren in den Grundschulen Niedersachsens ab 2027. Verfügt unter einer Kultusministerin ohne Berufs- oder Studienanschluss.
    Wie lächerlich erscheint es da, wenn Eltern gegen den Verfall der Bildung ankämpfen und Geld für Nachhilfeunterricht ausgeben. Aber hier stößt selbst dieses Geschäftsmodell (Nachhilfeunterricht) an seine Grenzen, wenn da Abiurienten erscheinen, die Leistungskurs Mathematik belegen und genau da Förderung benötigen.
    Und wenn dann die Politik teilnahmslos zuschaut, fragt sich der Steuerzahler wofür er eben diese zahlt.

  4. Vor einigen Jahren hatte ich mal beim Feindsender jemanden gehört, der beläufig sagte: „In Russland haben wir es glücklicherweise geschafft, das Bildungsniveau aus Sowjetzeiten in die neue Zeit hinüberzuretten.“ Ich kann nicht sagen, ob es stimmt, aber in solchen Nebensätzen steckt manchmal mehr Wahrheit als in vielen schlauen Studien.

    Unsere Jugend muss nicht kriegstüchtig werden, viel wichtiger wäre es, wenn sie konzentrationsfähig wäre. Innovation ist 1% Inspiration und 99% Transpiration (Edison). Diese von Jugend auf erlernte Hartnäckigkeit ist entscheidend für den Erfolg – ob man nun Mathematiker ist oder Musiker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert