Patrik Baab: »Stellen Sie sich den langhaarigen Hofreiter mal in der Hauptkampflinie vor«

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Der Journalist Patrik Baab war erneut im Frontgebiet. Nach seiner Rückkehr erzählt er manches Erstaunliche, was ihm auf seiner Reise begegnete.

Roberto De Lapuente hat mit Patrik Baab gesprochen.

Patrik Baab ist Politikwissenschaftler und Publizist. Seine Reportagen und Recherchen über Geheimdienste und Kriege passen nicht zur Propaganda von Staaten und Konzernmedien. Er berichtete u.a. aus Russland, Großbritannien, dem Balkan, Polen, dem Baltikum und Afghanistan. In Russland machte er mehrfach Bekanntschaft mit dem Inlandsgeheimdienst FSB. Auch die Staatsschutzabteilung des Bundesinnenministeriums führt eine Akte über ihn. Im Westend Verlag publizierte er Im Spinnennetz der Geheimdienste. Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet? (2017) und Recherchieren. Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung (2022). Seine Homepage findet sich unter https://patrikbaab.de/

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26 Kommentare

  1. Vielen Dank an Patrik Baab für das tolle Interview.
    Mit einer Sache stimme ich mit ihm nicht überein.Der Krieg wird nicht mehr so lange dauern und der Westen wird einer katastrophalen Niederlage entgegengehen,auch weil die Russen der Wahrheit am Nächsten sind

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    1. Sehe ich eigentlich genauso. Allerdings hat Baab recht wenn er sagt, daß es jetzt weder für Russland noch die NATO ein Zurück gibt. Für beide wäre es wirtschaftlich und ansehensmässig ein gewaltiger Verlust wenn sie jetzt plötzlich aufgeben. Man kann nur abwarten wie sich das entwickelt.

      Ergänzend ein paar interessante Gedanken von Rüdiger Rauls zum Thema

      https://freedert.online/meinung/223399-stiller-abschied-von-ukraine/

      Doch eher Frieden?

    2. 👍
      Der Westen will aus diesem Krieg Gesichtswahrend aussteigen. Der Besuch Bidens, Starmers und des Franzosen bei Scholz vor einigen Tagen in Berlin diente wohl auch der Abstimmung darüber, wie sie es anstellen wollen/sollen.

    3. „…der Westen wird einer katastrophalen Niederlage entgegengehen….“

      Das ist längst eine katastrophale Niederlage für den Westen…. es wird in den Massenmedien doch wohl nur vertuscht….

  2. Dass der Hofreiter ein Langhaariger ist, ist kein Zufall. Von alters her assoziiert man damit einen Friedesfreund und als solcher gibt er sich aus. Der nun leider durch böse Umstände gezwungen ist, Leoparden und Taurusse zu fordern. Andere sind auf diesen Trick auch schon gekommen: Franco Albrecht während seines Prozesses etwa oder neuerdings sogar Maximilian Eder, den ehemaligen KSK-Chef, der im Rahmen der Reuß-Affäre angeklagt ist. Er sieht nun aus wie ein Althippie und tatsächlich sträubt sich etwas dagegen, diesen wegen einem Naziputsch zu verurteilen. Langhaarige sind inzwischen fast durchweg falsche Fuffziger. Auch das noch.
    Die Russen gingen ja ganz schön ruppig mit dem Autor um. Hat aber den Vorteil, dass niemand behaupten kann, er sei als Hofberichterstatter empfangen worden.
    Wenn der Westen in der Ukraine verliert, ist das das Ende seiner globalen Dominanz, wie Patrick richtig feststellt. Meiner Meinung nach ist das längst eingetreten. Wie kommt der Westen da halbwegs gesichtswahrend heraus? Am ehesten mit Trump. Er wid Russland Zugeständnisse machen, das aber als Nebensache abtun. Die sanfteste aller Landungen, die mit den Demokraten nicht mehr möglich ist.
    Trump allerdings wäre an anderer Stelle eine Tragödie. Nicht dass ich als Anhänger gesehen werde.

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    1. Welches Problem haben sie denn mit Trump „an anderer Stelle“?

      Was er innenpolitisch macht, geht mir am Allerwertesten vorbei, aber bei „Atomkrieg in Europa“ ist das anders…

  3. Hahaha. der Roberto, man muss ihn einfach lieben: Könnte man nicht fast jeden Krieg als unnötig bezeichnen (wieso fast?)? Baab: Nein, der SELBSTVERTEIDIGUNGSKRIEG ist selbstverständlich OK. Gut, dann weiter Ukrainer vor die russischen Panzerraupen.. hat jemand noch Fragen zur „Schwäche der Friedensbewegung“?

  4. S.g. Hr. Patrick Baab, habe Ihr Interview (sehr gut) gehört. Ich bin der Meinung, der Krieg wird in nächster Zeit etwas zurück gehen, der WE muss seine Strategie rückfahren, denn Sie (der WE) haben im Moment etwas Atemprobleme, ist in der UA + NAHOST + CHINA + BRICS+ – beschäftigt, was nicht heissen soll, dass die Sache erledigt ist. Das westliche Problem ist, Sie können nicht ,,OHNE GESICHTSVERLUST,, aus diesem Krieg heraus kommen, Tatsache ist, der Krieg ist für die UA und ihre Sponsoren verloren, die USA nimmt schon etwas Abstand und überträgt das Zepter an die Europäer, jedoch dieser ,,FALSCHE HAUFEN,, ist mit dieser Führung überfordert,
    ,,POLITISCH,, – ,,WIRTSCHAFTLICH,, – ,,FINANZIELL,, – ,,MILITÄRISCH,, ! !
    Längerfristig, EUROPA ist voll auf ,,KRIEGSTÜCHTIGKEIT (VOLLE VORBEREITUNG),, eingestellt. Hier kann ich nur hoffen, dass die RU-DIPLOMATIE dem WE überlegen ist und dies abwenden kann.
    Wenn ich zum Thema (nur als Beispiel) Ukrainekrieg in den westlichen MSM-Medien lese, dann dreht´s mir den Magen um, durch Verdrehung der Tatsachen, durch weglassen etc. wird ein total verlogenes Bild gezeigt, was ja auch durch Ihre sehr gute Arbeit zum grossen Teil auch belegt wird, dbzgl. nochmals vielen Dank.

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    1. „Das westliche Problem ist, Sie können nicht ,,OHNE GESICHTSVERLUST,, aus diesem Krieg heraus kommen,“

      Die DÜRFEN auch gar nicht OHNE Gesichtsverlust aus der Nummer raus kommen sonst geht das für immer so weiter.
      Der Grund wieso das Imperium immer so weiter gemacht hat ist ja der das dem niemand Einhalt geboten hat.

      1. @Tommy: – Danke für Ihren Kommentar. Bin ich bei Ihnen. / Die Sache wird zzgl. gefährlich, da ein ,,ABSTEIGENDER HEGEMON,, mit Sicherheit in der Lage und auch gewillt ist, bevor er ,,in die Rutschphase in den Abgrund,, übergeht, noch soviel als möglich an Schaden anrichten wird.

  5. Ich kann Herrn Baab in allem nur zustimmen. Chapeau für dessen Engagement insgesamt.

    Zutiefst deprimiert bin ich darüber, wie sich eine Mehrheit in Deutschland widerstandslos seit dem 24.02.2022 für dumm verkaufen lässt und dazu auch noch bravo sagt.

    Aus der Zeit zwischen 1919 und 1945 hat eine Mehrheit in Deutschland nichts, aber auch gar nichts gelernt.

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    1. @Roland Weinert: Danke für Ihren sehr treffenden Kommentar ! ! – ,,. . . . .dumm verkaufen lässt und dazu auch noch bravo sagt.,, – das für dumm verkaufen geht weiter und zwar soweit bis es heisst, . . . . . . . seit 05:45 wird
      zurück geschossen ! !

    2. „…seit dem 24.02.2022…“ Echt? 16 Jahre Merkel gewählt und dann diese Nachfolge Regierung?

      Die Sache mit dem „dumm“, ist im Grunde genommen das einzige Problem das es (natürlich nicht nur in DE!) gibt !?

    3. Für mich beginnt die Tragödie mit 1989/90. Der Westen glaubte, den Kalten Krieg gewonnen zu haben. Dementsprechend verhielt und verhält er sich bis heute. Damals wurden einmalige historische Chancen – bewusst – vertan. Und bei den Deutschen keimte klammheimlich der Revanchismus auf und entfaltet sich derzeit in voller „Pracht“, diesmal als Mischung aus einer kapitalistisch getriebenen Schein“Werte“-Arroganz, politischer Ignoranz und einem subkutanen Rassismus gegenüber den russischen „Untermenschen“. General Schukow hatte Recht mit seinem sinngemäß wiedergegebenen Diktum, dass „sie (die Deutschen) uns nie verzeihen werden, dass wir sie befreit haben“.

  6. Warum sich das US amerikanische Establishment für Trump entschieden hat: Trump bedeutet Krieg gegen Russland

    Rostislav Ishchenko: Trumps Erfolge und die Berliner Absprachen
    Ростислав Ищенко: Успехи Трампа и берлинский сговор
    23.10.2024 auf Ukraina.ru https://ukraina.ru/20241023/1058291297.html
    übersetzt mit deepl

    Rostislav Ishchenko ist Politologe, Publizist, Redakteur, Diplomat und war langjähriger ukrainischer Regierungsberater / -mitarbeiter. Er ist 2014 nach Russland emigriert.

    Ich stelle den Text als Antwort ein, damit diejenigen die es nicht interessiert nicht mühsam drüber scrollen müssen.

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  7. Ростислав Ищенко: День гнева / Rostislav Ishchenko: Tag des Zorns
    23.10.2024 auf Ukraina.ru https://ukraina.ru/20241022/1058266907.html

    In diesem sehr aufschlussreichen Artikel beschäftigt sich Ishchenko mit der inneren Verfasstheit der Restukraine und was das für die möglichen Varianten des Kriegsendes bedeutet.

    Bei Interesse den Text kopieren und dann wegen der Begrenzung auf 5000 Zeichen portionsweise in das Übersetzungsprogramm eingeben, am besten in https://www.deepl.com.

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  8. > Geschäft läuft super

    Das scheint der kleinste gemeinsame Nenner von Mainstream- und alterna(t)iven Medien zu sein, allen hochtrabend moralischen Ansprüchen und Verlautbarungen zum Trotz. Das Geschäft mit Lüge und Wahrheit®™ bedeutet den ständigen Krieg in und um die Köpfe der Menschen.

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  9. Meinen herzlichen Dank für diesen hervorragenden Erlebnisbericht aus Kriegsgebieten – meine Hochachtung für diesen Mut! Ich bin persönlich inzwischen auch nicht mehr bereit, vom „deep state“ als Ursache zu reden – ich rede ab sofort nur noch vom „Depp-state“. Intelligenz ist dort abwesend…

  10. Westliche Nachrichten tue ich mir nur selten an. Das hat verschiedene Vorteile. Meine Nerven bleiben geschont, ich muß mich weder über unserer Politiker aufregen noch über meine verblendeten Mitmenschen, die Putin für Sauron und Russen für Orks halten. Was ich wissen muss, kommt mir trotzdem zu Ohren.
    Ich bin mir nicht sicher, wie lang der Krieg in der Ukraine noch dauert. Es wäre an der Zeit, daß er zuende geht. Und zwar zu einem Ende, zu dem die Restukraine auch Odessa und den Zugang zum Schwarzen Meer verliert, sowie die nördliche Grenze zu Russland mit Sumy und Charkow.
    Allerdings befürchte ich, daß es dann an einer anderen Ecke wieder losgeht, in ein paar Jahren. Die baltischen Wadenbeisser betteln ja schon die ganze Zeit darum, und Pistolero kann es auch kaum erwarten. Rostock deutet auch in diese Richtung. Also kann man aus russischer Sicht Nato-Waffen auch genau so gut weiterhin in der Ukraine vernichten.
    Es gibt ja noch die globale Sicht des Konfliktes. Zu der gehört der Nahe Osten mit Israel, aber auch Afrika und Asien. Unsere Kriegshetzer werden weiter machen, schon allein um der Rüstungsindustrie willen. Die soll boomen. Es sieht also nicht so nach Frieden aus.

  11. 3 Dinge die mir bei dem Video mit Patrik Baab auffielen.
    Ist der Roberto so naiv oder tut der nur so?
    Wie soll ich mir denn bitte ein „Wokes Kaffee“ im Mariupol vorstellen?
    Und der Schlusssatz, stimmt mich doch ebenfalls etwas nachdenklich über die, sagen wir mal alternative Berichtserstattungskultur, die sich hier so etabliert hat.

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