Florian Warweg hat die NachDenkSeiten verlassen, um für ein neues Projekt zu arbeiten: Die OAZ – die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung. Sie soll ein ostdeutsches Leitmedium werden.
Roberto De Lapuente sprach mit Florian Warweg.
Florian Warweg ist ein deutscher Journalist mit Fokus auf internationale Politik und Medienkritik. Er studierte Politikwissenschaft und Geografie, mit Stationen u.a. in Paris und Santiago de Chile. Warweg arbeitete unter anderem für RT DE und ist seit 2022 Parlamentskorrespondent der NachDenkSeiten. Er ist bekannt für kritische Fragen in der Bundespressekonferenz und Beiträge zur deutschen Außenpolitik.
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Oh, ja, brauchen wir jetzt auch ganz bestimmt…..
„Naomi“ übernehmen sie… 😉
„Naomi“ übernehmen sie…“
Och nö, dat mut nich sien
Mal wieder nicht in die Röhre geschaut…
Im Jahre 2026 fällt dem Herr Warweg ein, eine OAZ aufzubauen.
Wow, wine weitere Spaltung von den Räuber aus dem Westen.
Nur wie will Herr Warweg eine gesamtdeutsche Haltung, in eine Ost West Konfrontation real bewerkstelligen, um einen möglichen Konsens zu erreichen?
Das hat ein geschmäkle nach Teilung 2.0.
Hier fühle ich, das Herr Warweg etwas betreibt, das die Politik gerne möchte, eine Welt mit zwei Blöcken, Nord gen Süd.
Meiner Meinung nach, ist dieser Weg schon damals gegen die Menschheit gerichtet gewesen, da die Menschheit überall auf dieser Erde, gewiss einen Weltfrieden bevorzugt, als sich wieder in einer sinnlosen Blockpolitik zu ergeben.
Der westliche Faschismus muss endlich zu Fall gebracht werden und dies benötigt innerhalb dieser Gesellschaft, endlich ein Ende zu setzen, durch alle.
@PRO1
„Der westliche Faschismus muss endlich zu Fall gebracht werden und dies benötigt innerhalb dieser Gesellschaft, endlich ein Ende zu setzen, durch alle.“
+++++
Und der „östliche“ wird dann besser sein?😉
1. ist diese Idee mit der „OAZ“ nicht Warweg eingefallen, das war eine Idee von Holger Friedrich, dem Herausgeber der „Berliner Zeitung“
und 2. ist es eine Tatsache, daß in der gesamtdeutschen Medienlandschaft ostdeutsche Sichten, ostdeutsche Themen nicht vorkommen!
Ausschließlich westdeutsche Ansichten und westdeutsches Personal prägt diese Medien! Auch im Osten, was schlicht daran liegt, daß all diese Medien auch Wessis gehören. !
Ostdeutschland kommt überhaupt nur vor, wenn mal wieder was Negatives über „diese dummen undankbaren Ossis“ gebracht werden „muß“. Diese Erfahrung machen alle ostdeutschen Journalisten, vor allem wenn sie in „hehre Wessikreise“ wie etwa die Tagesschau oder Tagesthemen eindringen. Sie sind und bleiben Fremdkörper, die schlechter als Ausländer behandelt werden.
Hört dir mal an (oder lies), was Alexander Teske und Annekatrin Mücke zu dem Thema zu sagen haben! Beides Ossis, die es ins Team der Tagesschau (Teske) bzw. Tagesthemen (Mücke) geschafft hatten, und irgendwann einfach resignierten, je irgendeinen „ostdeutschen Einfluß“ dort ausüben zu können. Auch und gerade bei ostdeutschen Themen waren es nie sie, die die Inhalte schreiben durften!
Ich empfehle sehr den Podcast der beiden, den sie zusammen mit Peter Welchering (Wessi!) und seit diesem Jahr auch Ole Skambraks aufgezogen haben. :
https://youtu.be/yPb2X_Sdw6Q
„Sachlich richtig“ heißt der Kanal, und da ist praktisch jede der wöchentlichen Sendungen eine Empfehlung wert, zu denen sie meist einen Gast einladen und gemeinsam befragen. 3 (jetzt 4) ÖR-Journalisten, die jetzt andere Wege gehen.
…witzigerweise seit Jahresbeginn unter dem Dach der „OAZ“
😉
Natürlich können Ossis auch Zeitung. Sogar als Chefredakteure. Nur ist das nicht gewollt. Ich erinnere nur an die Hetzkampagne gegen die „Berliner Zeitung“….Oder an die „Funke- Mediengruppe“, die mit Sergej Lochthoven den einzigen Ossi-Chefredakteur ( „Thüringer Allgemeine“)feuerte und dann begann Journalisten mit Ost- biographie gegen stramme Neoliberale Propagandisten auszutauschen. Selbst in den Lokalredaktionen sitzen „Wessis“, die den Insassen der Binnenkolonie erklären, wie sie zu denken haben…
Über 30 Jahre zu spät.
Es ist nie zu spät!
Nicht nur das! Diese Wessis erklären den Ossis auch bis heute die DDR!
Seit wann sind „Leitmedien“ und die (milde formuliert) unrühmliche Rolle, die sie spielen, denn etwas, worauf man neidisch sein müsste? Als Warweg auch noch?
Für mich riecht das auch nach Korruption.
Florian Warweg ist ein Journalist. Das ist ein Beruf. Und kein leichter. Er hat in den letzten Jahren ständig bewiesen, dass er „nach bestem Wissen und Gewissen“ berichtet und dabei auch persönliche Nachteile, Anfeindungen und
polemische Beleidigungen, u.a. seitens der famosen Bundespressekonferenz in Kauf genommen. Wenn er nun eine solche Arbeit anpackt, für die er bestens qualifiziert ist, halte ich es für unangemessen ihm vorab zu verdächtigen ( Warweg auch noch?) Ich wünsche ihm Kraft, Glück und die notwendige Unterstützung für dieses Vorhaben.
den Wünschen schliesse ich mich an ….
Egal ob man für oder gegen Wessis, Ossis, Moslems, Juden, Christen, Israel, Iran, Ukraine, Russland, USA, EU, Links, Rechts, Reps, Dems, oder was auch immer ist- solange man nicht versteht, welcher Rolle man in diesem „Entscheidungsspiel“ zugewiesen ist, wird man weiterhin das Opfer des zugrundeliegenden, uralten Prinzips der institutionalisierten Opfer-Ökonomie der sogenannten Gegenwart bleiben.
Heil Moloch-Bael 🙋
Ich werde das neue Projekt OAZ aufmerksam verfolgen. Die federführende Berliner Zeitung macht ja überwiegend guten Journalismus.
Jedoch möchte ich darauf hinweisen, daß der Totengräber von Telepolis, Harald Neuber, hier ebenfalls eine zentrale Rolle spielt! Er wurde schon vor Monaten im „Projekt Halle“, aus dem die OAZ hervorgeht, als Zuständiger für die Berichterstattung aus der Welt genannt:
https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/projekt-halle-die-osterweiterung-des-berliner-verlages-li.2357556
Echt jetzt, mit „Harald Neuber“ haben sie ja den Bock zum Gärtner gemacht.
So was kann ich einfach nicht verstehen, das man mit solchen Opportunisten dieses Kalibers arbeitet…???
Also alles nur Verarsche…nichts weiter…seufz…
Ist zu befürchten…
Vielleicht war das der Deal der Berliner Zeitung mit dem Faschoschutz, hier einen geübten Maulwurf (der auch noch Wessi ist) einzuschleusen. Sonst hätte man das Projekt vielleicht verhindert. Die Berliner ist ja auch ständig unter Beschuß, weil sie Journalismus macht….
Wenn das so eine verlogene Nummer sein muss, um das überhaupt durchziehen zu können, würde ich es lassen.
Ich könnte mich ja nicht mehr im Spiegel anschauen.
Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Glück. Ob das funktionieren kann, weiß ich nicht. Das üble Hetzblatt DIE ZEIT konnte seine Auflage auch stabilisieren und zuletzt erhöhen. Aber die finden ihre Leser bei den woken Banderazifans. Aber da wird das neue Projekt nicht nach Lesern suchen und davon gibt es im Osten , jedenfalls vermute ich das, auch nicht so viele.
Im Osten gibt es auch nicht mehr so viele Menschen, die tatsächlich in der DDR sozialisiert wurden. Wie weit uns hier die DDR-Erfahrung prägte, wäre eine Aufgabe für ernsthafte soziologische Forschung und nicht für politisch motivierte Kaffeesatzleserei und auch nicht für spekulativen Unsinn journalistischer Underperformer in den offiziell lizenzierten Wahrheitsmedien.
Ich schreibe es nicht zum ersten Mal, dass ich der Bonzenherrschaft in der DDR keine Träne nachweine. Aber ich gehörte zu Minderheit derer, die die DDR nicht einfach wegwerfen wollten, die meinten, wir hätten den Mut aufbringen sollen, selbst was aus dem verkorksten Laden zu machen.
Keine Frage, es war die demokratische Entscheidung einer überwältigenden Mehrheit, das nicht so zu machen. Die Partein, die in der ersten und einzigen freien Wahl siegten, hatten sich zum Anschluss klar positioniert. Dann ist man auf Knien in Richtung BRD gekrochen und nein, wir wurden nicht dazu gezwungen. Und genau so, wie „wir“ da angekrochen sind, hat man uns in den folgenden Jahrzehnten behandelt. Das Einzige, was daran verwunderlich ist, ist, dass man sich darüber wundert.
Ich lese schon seit Jahren keine Zeitungen mehr. Weder in Papierform noch
digital. Einzig unsere Werbezeitung blättere ich noch durch, aber meist nur
auf der Suche nach Verkaufsanzeigen. Ich weiß nicht ob Herr Warweg mir
bei den Nachdenk Seiten fehlen wird.
Alle Redakteure im Osten des Landes Wessis ? In der Presse, in der Justiz, all
überall. Was Wunder ! Es war doch eine
feindliche Übernahme. Da kann es ja gar nicht anders sein !
Was will der Zoni auch bei Springer, Bertelsmann und Konsorten, hat er doch in der Regel in der DDR eine Schulbildung genossen, von der der Westdeutsche nur träumen kann, sprich, er ist viel zu gut ausgebildet, um für das westdeutsche Kapital nur den Propagandakasper zu mimen.
Bei der Jungen Welt ist ab und an der Chefposten neu zu besetzen, immer dann, wenn sich der Verlag auf dem Arbeitsgericht mit dem Vorgänger kloppt. Linke Zeitungen suchen immer gute Leute, auch wenn der Chefsessel dort eher einem Schleudersitz gleicht.
Keine Chance. Auch die Junge Welt hat alles echt Linke inzwischen aussortiert.
Und, hast Du auch ein paar Beweise, Beispiele oder Zitate für Deine wilde Behauptung? Wenigstens eines. Du bist sicher Junge-Welt-Abonnent oder bist regelmäßig auf deren Webseite?
Die geografische Fixierung ist völlig irreführend.
Es geht nicht um Ost oder West, es geht um antikommunistisch oder eben nicht. Alle Westsozialisierten sind latend antikommunistisch indoktriniert. Das ist das entscheidende Problem. Ich kenne nur einen einzigen aus dem Westen, der sich davon befreien konnte – Thomas Röper vom Antispiegel
@ Heiko:
Es gibt auch noch Gerd Ewen Ungar. Der sollte nicht vergessen werden. Auch Alina Lipp, oder Patrik Baab, Lüders… es gibt schon einige.
Ob nun jemand von den „Nachdenk-Seiten“ – einer mehr oder weniger sozialdemokratischen Plattform – den Bürgern der „Ostzone“, der widerrechtlich, sowjetisch besetzten Zone, journalistisch auf die Sprünge hilft? Diese „Ossis“ scheinen sehr renitent, man kann auch sagen, unbelehrbar.
Jedem Montag lief im DDR – also im Ostzonenfernsehen – dieser Sudel-Ede – dieser Schnitzler, dieser von, also verarmte Adel. Der hat im „schwarzen Kanal“ wöchentlich alles auf den Punkt gebracht. Und… hat es genutzt? Natürlich nicht. Diese „Ossis“ sind noch blöder als die „Wessis“. Was will eine Demokratie mit solchen Menschen anfangen? Nichts. Erst lassen sich diese Typen für ne Banane und Kaffee – und natürlich für das Begrüßungsgeld – von den Vorzügen einer großartigen Demokratie überzeugen, um dann nach einigen Jahren rumzumotzen… oh, das haben wir aber so nicht gewollt. Ja, was wollt ihr denn? Erst schiebt ihr Merkel in den Westen, dann schieben wir Ramelow als Konter in den Osten – steht also eins zu eins – und nun kommt als Krönung Warweg zu euch. Also seit zufrieden, ihr führt 2:1. Maulhalten und sich freuen. Keine Mauer mehr, keine Stasi, keinen Job mehr, hohe Mieten. Alles erreicht.
Ostdeutscher Journalismus?
Was soll das denn, bitteschön, sein?
Wer nach der Pfeife der herrschenden Eliten korrekt tänzelt und krümmet wird sogar Bundeskanzlerin!
Und der bisher erfolglose Versuch, Herrn Warweg aus der BPK fernzuhalten, werden neue Versuche folgen. Man behelligt nicht ungestraft die Eliten mit ihren eigenen Lügen. Schon gar nicht in totalitären Zeiten. Und Totalitarismus kennt auch keine Abstufungen („Level“), Herr Warweg.
–
Ein Bayer in Preußen.
Ein Löwe im Reich des schwarzen Adlers.
Jetzt wird mir einiges klarer. Bayerisch-katholisch sozialisierter süd-westdeutscher Journalist Roberto De Lapuente wagt den Löwensprung.
„Ich bin wieder in Berlin“!
–
Und zum Glück für Warweg muss natürlich von Seiten Lapuentes gleich zweimal (doppelt hält besser) darauf hingewiesen werden, dass er jetzt (!) bei einem „seriöseren“ Nachrichtenportal arbeiten kann. Manchmal ist ein Interview viel interessanter als der Interviewte es vermuten lässt.