Maike Gosch: »Die Angst vor Hausdurchsuchungen bedrückt mich«

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Maike Gosch ist die neue Redakteurin der NachDenkSeiten. Sie erzählt über ihren Werdegang und was Journalismus für sie bedeutet. Auch Angst treibt sie um: Vor Berufsverbot und Hausdurchsuchungen.

Roberto De Lapuente sprach mit Maike Gosch.

Maike Gosch ist Kommunikationsstrategin, Autorin und ehemalige Rechtsanwältin. Sie ist Gründerin der Agentur story4good, mit der sie Kommunikations- und Strategieprojekte für führende NGOs und politische Einrichtungen in Deutschland und Europa umgesetzt hat. Ihre umfangreiche Erfahrung umfasst die Beratung der Grünen, Brot für die Welt, Wikimedia Deutschland, der “Stopp TTIP”-Kampagne und des Europäischen Parlaments zu wichtigen Themen wie Entwicklungspolitik, europäischen Handelsabkommen und verschiedenen Wahlkampagnen. Goschs Artikel wurden in renommierten Fachzeitschriften wie Politik + Kommunikation und Propaganda in Focus veröffentlicht. Außerdem ist sie eine erfahrene Dozentin für Storytelling und politische Kommunikation und hat an Hochschulen und Universitäten wie der Quadriga Hochschule und der Hamburg Media School unterrichtet.

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124 Kommentare

      1. Es soll ja Menschen geben, die von GAFA und Co. sehr leicht Kriselkrätze bekommen. Nicht von ungefähr und auch nicht ungerechtfertigt übrigens. Hören und schauen Sie sich einfach ein wenig um. Es ist dafür nie zu spät. Zum bürgerlichen Einstieg:

        Kurz, Constanze; Rieger, Frank (2012): Die Datenfresser, Frankfurt am Main: Fischer

        Bauman, Zygmunt; Lyon, David (2013): Daten, Drohnen, Disziplin, Frankfurt am Main: Suhrkamp

        Zuboff, Shoshana (2018): Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus, Frankfurt am Main: Campus

        1. Dann nehmt doch VPN
          Mache ich ja auch.

          Übrigens bin ich mir ziemlich sicher, dass hier eh jeder, der hier postet, mit mit Name u. Adresse bekannt ist.

          Na und? Ich mache mir nichts aus meiner eigenen digitalen Überwachung.

          Einfach, weil ich meinen potentiellen Überwachern nichts Böses will. Da mir bewusst ist, dass sie wahrscheinlich auch nur ihren Job machen müssen,

            1. Wenn „diese“ Sklavenaufseher aus Gewissensbissen sich nen anderen Job suchen wüerden – also rein theoretisch – dann würden wahrscheinlich irgendwelche anderen Sklavenaufseher diesen Job ausführen. Ich denke mal, dass das „diesen‘ Sklavenaufsehern bewusst ist. Und somit total sinnlos wäre.

              Das wäre in etwa so ähnlich, als wenn du einen konkreten Oligarchen dafür hassen würdest, dass gerade er selbst der konkrete Oligarch ist.

              So ein Oligarch ist aber wahrscheinlich so klug, dass er weiss, dass eben ein anderer Oligarchch an seiner Stelle stünde, falls er nicht der Oligarch wäre.

              Verstehst du das Problem?

              Um Änderung dieses sich selbst erhaltenden Systems zu bewirken, ist das OT mitsamt Forum ein denkbar ungeeigneter Ort. Wenn man schon irgendwas im Verborgenen unternehmen wollte, wolle, dann müsste man dies wohl irgendwo in einem Zugriffsgeschützten Netzwerks – zusammen mit vielen anderen Gleichgesinnten machen. Dazu bräuchte man aber ausreichende finanzielle Mittel und auch sehr gute Spezialisten. Ich persönlich könnte bei so einer Aktion jedenfalls von vorneherein nicht mitmachen, da ich nicht die Fähigkeit dazu besitze.

          1. Dann nehmt doch VPN

            Sie meinen so Honeypot-Geschichten, wie sie Mitforist @ Alexander mal erläutert hat?

            Übrigens bin ich mir ziemlich sicher, dass hier eh jeder, der hier postet, mit mit Name u. Adresse bekannt ist.

            Nein, wirklich?

            Na und? Ich mache mir nichts aus meiner eigenen digitalen Überwachung.

            Also – mal abgesehen davon, dass doch wirklich jeder irgendetwas etwas hat, das er zu verbergen sucht oder ungern öffentlich thematisiert haben möchte, macht so ein Sager doch nichts anderes als den Überwachungskomplex noch weiter zu normalisieren. „Nein, danke!“, sag ich da nur. 🤷‍♂️

            Wenn man so lebt ist man m.E. am Ende zu bequem seine eigene Abhängigkeit zu bemerken. Denn wer glaubt, nichts zu verbergen haben – der hat meist schlicht nichts Eigenes mehr übrig. Aber wenn Sie schon nackt und gläsern für alle sein wollen, dann doch bitte aus Überzeugung und nicht aus Faulheit.

            Am Wochenende gibt’s hier an die 25 °C („Märzwinter! So kalt!“)- da kann man dann ja zum Einstieg schon mal was wie FKK ausprobieren…

            Da mir bewusst ist, dass sie wahrscheinlich auch nur ihren Job machen müssen

            Ja klar, die armen Überwacher, Schnüffler, Bullen und Soldaten, die werden alle nur gezwungen. 🙄 Das sind alles arme Opfer. Die haben keine eigenen Motive und Antriebe. Die wurden einfach in einer Nacht und Nebelaktion ohne das Böses getan zu haben von den Häschern Dobrindts verhaftet und müssen nun seither ihren Job machen. Nüscht.

          2. Ich hab mich seit 30 Jahren frei gemacht, bin schlicht dermaßen bedeutungslos, dass ich sicher keine Sekunde „Aufwand“ wert bin, mich zu überwachen, sanktonieren kann man mich nicht und ich fühle mich mit meinen Hunden als ein Beschützer und Ernährer der Proten die mit mir täglich mindestend 30 km schrubben. Wir essen dort wo es schön und trocken ist (sofern es regnet) – im Winter kuscheln wir hinter dem Holzofen – im Sommer sind ruhende Gewässer mit halbwegs sauberem Wasser unsere Lieblingsplätze…. Das I-Net ist mein Blick auf die Welt, zum Glück kann ich die Menschen gut vermeiden, dann meist werden wir entweder mit mißtrauischen Blicken begäugt oder es kommen noch Leute auf uns zu, die einfach kurz vergessen, welchem System sie dienen und kurz mit uns sprechen – was immer schön ist – kurze Momente sozialer Interatkion ohne Mißtrauen und Berechnung…… – kommt übrigens häufiger vor, als ich je erwartet hätte, liegt aber auch daran, dass es schlicht in einer Zeitblase völliger Loslösung passiert – die mit dem mißtrauischem Blick meiden uns, wir wie sie, oder wir kreuzen ihre Areale unerlaubt und werden sofort beschimpft und vertrieben……
            Kurz, die Natur ist überall verletzt, aber sie lebt noch, wir sind ja auch verletzt und wir leben eben in die Tage hinein, ohne auch nur einen Funken an Erwartungen, so wird jede schöne Minute zu einem unbezahlbaren Geschenk, zahlen könnten wir ohnehin nicht.

            1. hey, oberham 🙂
              jana/wolfsmilch/frau g. usw mag nur kurz grüßen :yes:
              ( 1.märz…..= „was will ich fuddern?“ ansetzen 😉 ….)
              lg

            2. ….ist übrigens ein ziemlich gewaltiger brocken in „motonomers : sie werden uns alles nehmen“ – das allein (ohne menschen) in der gegend (natur) rumstrolchen, ruhe….. weg, „sie“ nehmen dir das „alleinsein“, „dir“ heißt hier tat-sächlich: mir 🙁
              dann sagen sie: aber du hast doch deinen garten 😆 und greifen auch+grade dort zu, nicht nur zuschauend, sondern arbeit machend (zusätzliche) und zerstörend….
              es gibt ein „wir“ der verletzten/bedrängten/verdrängten…….naja, im ignorieren der aufseher, im schäden beseitigen/minimieren, im lebensraum erhalten / schaffen auf meinem inselchen und wo ich umliegend im garten helfen darf, auch dort….

              naja…..paß auf, wasde als auchmensch auf wordpress teilst -in worten beschriebenes „eremitenglück“ oder /und photos….

    1. Das sind genau die überflüssigen Kommentare. Keinerlei Substanz oder Argumente! Und wenn der Artikel nicht interessiert, einfach nicht lesen und weiterblättern! Das Stänkern hier kann man sich schenken und zeigt nur die eigene Schwäche!

      1. Ja und warum genau lesen Sie dann @ Krims Beiträge eigentlich überhaupt? Kämpfen Sie immer gegen „Überflüssiges“, indem Sie selbst „Überflüssiges“ schreiben oder wat? Der Mitforist hat seine Position zugespitzt – hier wird doch immer nach kurzen klaren Pointen verlangt, dann müsste das doch passen. Und seine inhaltliche Kritik findet man literarisch verpackt im zweiten Satz.

        Doch lassen Sie mich raten – wenn man den Beitrag jetzt in einem Dreiteiler auseinandernähme – denn den brauchte es – dann wäre es „zu lang“ und „erschlagend“? Genau mein Humor. 🙄

        1. Richtig. Siehe weiter unten: „Unterhaltsamer als das Video finde ich die hohe Resonanz hier im Forum (nicht die der üblichen Foren-Clowns, sondern die der alt-linken Dogmatiker, die sich an Frau Gosch abarbeiten).“

          Setzt man sich demonstrativ nicht auseinander, weil es wenig lohnendes gibt, das es wert wäre, ist es nicht recht, wenn man es tut, wird man dafür, siehe Zitat, auch noch verhöhnt. Haha, die altlinken Dogmatiker sind gute Unterhalter. Mittlerweile ist es mir zu blöd, jedem Hansel hinterherzusteigen, der noch nicht mal was substanzielles zu sagen hat.

          1. 👍👏 🤝

            Schreibt man kurz – ist es überflüssig und substanzlos. Schreibt man lang – ist es weitschweifiges Gefasel, das alles zerfleddert. Jo. Und wenn man einfach nur was ergänzt oder Links bereitstellt, dann ist es natürlich „belehrend“ oder „übergriffig“. 😂 Einfach ein Fall von „You can’t make this shit up!“

            Ich habe angefangen vielen meiner längeren Beiträge – wenn ich zu welchen komme – ein „tldr“ voranzustellen. Dann können sich alle daran beömmeln. 🤣

    2. Kurzes, knackiges Fazit. 👍 @ Krim

      Gosch reißt zwar in ihren Artikel immer wieder interessante Felder an, aber in meinen Augen nie sonderlich tiefgehend und obendrein meistens auch bloß moralisch oder emotional massig aufgeladen. In sehr vielen Texten findet man bei ihr einen Sager à la „Es gibt ja wirklich gute moralische Argumente dafür“ oder ähnliches – und sei es durch die Blume ausgedrückt. Das signalisiert dann zwar schön den eignen rechten Glauben und die passende Werteorientierung (Stichwort: virtue signalling), ist mir aber unterm Strich einfach zu wenig substantiell. Und letztlich bloß Selbstdarstellung und Heischen um Szenenapplaus.

      Technische Einwände oder Argumente wären mir lieber. Man kann Leuten mit Nudging und Zeigefinger kommen – und das bei der Gegenseite dann eifrig bekritteln – oder man kann eben zeigen, warum etwas ganz ohne Pseudo-Ethik-Crashkurs (nicht) funktioniert. Kurzum: Moralin ersetzt keine Analyse. Und wenn man eine Analyse mit Moralin zukleistert, dann ersaufen die Argumente darin und alles dreht sich bloß darum, wessen Ethik die richtigere war. Naja. 🤔

      Und ansonsten hat Frau Gosch eine Neigung zum kollektivierenden „wir“ – „wir erinnern uns“, „viele von uns“, „wir Deutsche“… – und das geht mir gehörig auf den Senkel. Ihr Moralin ist aber unterm Strich nicht so stark ausgeprägt wie das ihres Kollegen Riegel, der – wie Gosch – aus dem „etablierten“ Journalismus kommt – und sich obendrein gefühlt immer erst mal prophylaktisch von allem und jedem distanziert oder mit x Einschüben rückversichert. Bloß nicht am Ende neben einem Schmuddelkind landen…

      Ich lese die NDS wegen Herrn Müller sowie Autoren wie Leukefeld, Rügemer oder Jens Berger. An deren Positionen kann man sich immerhin fundiert reiben und die liefern auch immer wieder sehr interessante Einsichten und Links. Aber jeder hat eben seinen Stil und Geschmack. 🤷‍♂️

      1. „Und letztlich bloß Selbstdarstellung und Heischen um Szenenapplaus.“ Genau. Solche Selbstdarstellung was die Frau schon alles gemacht hat und dass sie Politikberaterin war …. – wofür soll das sprechen? Da war sie dann ja wohl wenig erfolgreich, bei der Politik, die gemacht wird. Eigentlich müsste man sich schämen und und das nicht öffentlich als Ausweis des eigenen Erfolgs ausplaudern. Wenn dann eine begründete politische Aussage folgen würden, wären einzelne biografische Anmerkungen, wie man zu dieser Position gekommen ist ja in Ordnung. Aber da kommt nichts. Man hat das Gefühl sie will sich für ein Ministeramt bewerben. Man hat immer das Gefühl das sei jetzt Vorgeplänkel und irgendwann müsste dann es doch bitte um irgendeine konkrete politische Sache gehen, weswegen dieses Interview gemacht wird – aber da kommt nichts. Die Vorstellungsgespräche von Journalist xy interessieren mich nicht. – »Die Angst vor Hausdurchsuchungen bedrückt mich« – Aber sonst geht’s gut? Breiten wir jetzt unsere Ängste aus. „Die Angst nicht mehr gewählt zu werden bedrückt mich.“ „Die Angst den Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können, bedrückt mich“ „Die Angst vor Krieg bedrückt mich“- Das Argument ist, i c h bin bedrückt, i c h habe Angst und das darf nicht sein. – Halt dei Gosch, Gosch.

        1. Solche Selbstdarstellung was die Frau schon alles gemacht hat und dass sie Politikberaterin war …. – wofür soll das sprechen?

          Haben statt Sein vielleicht?

          Ich habe übrigens auch bedruckte Zettelchen, Urkunden und „Lebenslauf“ (Ein Hasswort von mir übrigens – das aber sehr gut zum Lauf im Hamsterrad passt). Sie und andere Foristen wahrscheinlich auch. Aber die sind eben nur etwas wert, wenn man sie mit der richtigen Haltung verknüpft und die richtigen Dinge sagt, tut und fordert. Da hätte man mal rangehen können. Oder wofür im System überhaupt diese ganzen Zettelchen gebraucht werden.

          müsste dann es doch bitte um irgendeine konkrete politische Sache gehen, weswegen dieses Interview gemacht wird

          Der Aufhänger war aber wohl nicht Politik, sondern eher, dass sie jetzt das NDS-Redaktionsteam unterstützt. Und dass sie die und die Probleme in der Gesellschaft sieht. Da hätte man natürlich mal mehr nachfragen können, was sie da und dort konkret für Lösungen sieht.

      2. Kurzum: Moralin ersetzt keine Analyse. Und wenn man eine Analyse mit Moralin zukleistert, dann ersaufen die Argumente darin und alles dreht sich bloß darum, wessen Ethik die richtigere war. Naja.

        Ja, genau darum geht es doch!
        Moral ist die Behauptung der Legitimität der eigenen Interessen, und auf die wird man als Mittel zu ihrer Verwirklichung schlecht verzichten können!

        1. Anstatt seine Interessen zu benennen, lügt man daher, es handelte sich um was anderes, was Höheres (übrigens alles Varianten von Deus lo vult). Wird man drauf aufmerksam gemacht, heißt es „Ja klar, was denn sonst, alles gut und richtig so, geht gar nicht anders!“

        2. Moral ist die Behauptung der Legitimität der eigenen Interessen, und auf die wird man als Mittel zu ihrer Verwirklichung schlecht verzichten können!

          Wir unterscheiden uns da wohl einfach weltanschaulich. 🤷‍♂️

          Ich bin freiheitsorientiert und mir geht es schlicht darum jenseits von moralischer Grenzzieherei und von moralingetränkten Hahnenkämpfen auf Themen zu blicken. Möglichst ohne Vorannahme und ganz sicher ohne Vorbewertung / Scheidung in „Gut“ und „Pöse“. Ich will Denken frei von Moral und ohne Habenwill. Denken als Seinsprozess. Denken zum Verstehen und Argumente um zu erkennen – nicht um zu siegen, wie es hier häufig der Fall ist. Hier kommen ja viele her, weil sie „Sieg in der Debatte“ haben wollen. Sie beschreiben mit Ihrem Verdikt eher den Zustand vieler heutiger Debatten. Aber verallgemeinern kann man das m.E. nicht.

          Mir geht es zum Beispiel nicht um „Interessendurchsetzen“. Ich will wie gesagt einfach einen Diskurs ohne moralische wie sonstige Schablonen. Offen und ehrlich und auch – wie es heute so oft heißt – gerne „out of the box“. Weil Moral nämlich – und sehr leicht – zu einem Kontrollinstrument wird, zu einer Fessel. Weil sie sehr häufig bloß die Sprache und das vorgegebene Produkt der Mächtigen ist. Deren mores darstellt. (Da scheidet sich übrigens auch Moral von Ethik, denn letztere bleibt jedem selbst überlassen und entsteht gerne mal aus eigenem Antrieb, aus Fühlen und Finden und nicht aus gesellschaftlicher Erwartung, dem Ukas eines Oberbabos oder den Moden seiner Hofdamen und -knechte.)

          Sobald im Diskurs dagegen die Frage aufkommt, welche Moral zu gelten habe oder was „unmoralisch“ sei, ist die Freiheit des Denkens hinüber. Völlig im Eimer. Wenn dann ein Pösewicht behauptet, dass die Erde sich um die Sonne drehe, ist das Argument verbrannt, weil es der Pösewicht gesagt hat. Toll. Doch wo die Suche nach empirischen Teilchen und fundierten Hintergründen zum reinen Versuch von moralisch-verbrämter Interessensdurchsetzung (abgewertet) wird, versucht man bloß die Behauptung durchzuboxen, dass Denken und Macht irgendwie gleich seien. Da bin ich dann aber raus.

          Erkenntnis und echtes Wissen schaffen brauchen einfach keine moralische Lizenz, kein Moralin und keinen Ukas. Die heutige Wissenschaft und „Debattenräume“ – nun, die vielleicht schon.

  1. Wenn Menschen Angst besitzen und möchten gern einen journalistischen Beruf ausüben, dann ist der Mensch mit seiner Angst, fehl am Platz für journalistische Arbeit.
    Seit Jahren geht mir die pseudo. freundliche Sprache auf dem Sack, wie verblödet die heutige Zeit ist, zeigt sich in ihrer angezogenen Angsthaltung.

    Wenn eine politdarstellerin, alias Trampolin springende Nymphe, bis nach oben geschoben wurde und die Bürger dieser Welt faulende Pflaumen zuhören, dann ist der Geist nicht mehr weiter zu entwickeln. Weil die Angst vorm Diktat, die eigene Vernunft beerdigt.

    1. „Wenn Menschen Angst besitzen und möchten gern einen journalistischen Beruf ausüben, dann ist der Mensch mit seiner Angst, fehl am Platz für journalistische Arbeit.“
      Das halte ich in dieser Pauschalität für Unsinn (Sie wollten doch klare Worte, oder ? 😉).
      Angst ist grundsätzlich erst einmal ein wesentlicher Bestandteil des Menschen und ein wichtiger Wegweiser. Was erwarten Sie von Journalisten ? Die Avengers der schreibenden (oder filmenden) Zunft zu sein ?
      Nein, Angst zu haben, ist nicht das Problem. Sondern sich von dieser beherrschen, sich von anderen manipulieren und jeden Scheiß mit sich machen zu lassen, ist es. Aber vielleicht meinten Sie das auch so.
      (Btw, Menschen wie Sophie Scholl, Edward Snowden, Julian Assange und viele andere dürften bei ihren Aktionen die Hosen gestrichen voll gehabt haben, gerade weil ihnen die Konsequenzen ihres Handelns bewußt war; und sie haben trotzdem weitergemacht).
      „Seit Jahren geht mir die pseudo. freundliche Sprache auf dem Sack, wie verblödet die heutige Zeit ist, zeigt sich in ihrer angezogenen Angsthaltung.“
      Me too 😄😉 ! (Aber ohne Hashtag…)
      V.a., weil dahinter nicht selten eine absolute Diskursunfähigkeit und -unwilligkeit steht. Wie schon ein anderer Kommentator mal angemerkt hat, erlebe ich schon seit vielen Jahren die Unmöglichkeit, gerade im privaten Bereich (denn das ist letztendlich der, der wirklich wichtig ist; nicht das Geseier irgendwelcher selbstverliebten, machtberauschten und kontrollsüchtigen Polit- und Medienhanseln (und -greteln, latürnich)) ernsthafte und tiefergehende Diskussionen zu führen. Die werden gar nicht erst zugelassen und mit Herablassung, plattestem Nachplappern u.ä.m. abgebürstet.
      PS : Die von Ihnen erwähnte Person als ‚Nymphe‘ zu bezeichnen, ist schon ausgesprochen skurril. Denn ein Naturgeist ist sie mitnichten, da fehlt eindeutig der Geist. Und eine für die Nymphen kennzeichnende Attraktivität besitzt sie für mich auch nicht. Schönheit kommt eben doch immer wieder von innen, und da ist bei dieser Frau halt nichts, aber auch gar nichts zu finden. Ist aber auch egal, denn solche Wesen sind schlicht und ergreifend völlig unwichtig.

      1. Und eine für die Nymphen kennzeichnende Attraktivität besitzt sie für mich auch nicht.

        Die Geschmäcker sind halt verschieden.
        Andernorts hieß es über unsere ehemalige Außenministerin:
        „Sie ist so ein süßes Pummelchen!
        Fast hätte ich sie gewählt!“

        1. Andernorts hieß es über unsere ehemalige Außenministerin

          Erstens: Wo genau war das?

          Zweitens: Hat man diesen Menschen Hilfe zukommen lassen? Gerade seelische? Kann man vielleicht noch irgendetwas spenden oder schicken? Decken? Zwangsjacken? Hirn?

          Drittens: Wer ist „wir“ / „uns“? Ich habe diese Frau nie besessen, war nie von ihr besessen und kriege Krieselkrätze wenn ich sie auch nur einen Satz sprechen höre!

          Sie ist so ein süßes Pummelchen!

          Bah, aus dem Fenster! 🤢

          Das ist ja ein Fall für die Genfer Konventionen! Ist der VN-Folterbeauftragte informiert? Was hat man denn auf diese bedauernswerten Menschen losgelassen, dass die zu solchem Sprech kamen? Ist ja widerlich! Sind ja heftigste Ausprägungen verbaler Diarrhoe.

          Fast hätte ich sie gewählt!

          Immerhin hat man noch genug Widerstandskraft gehabt von solchem Treiben Abstand zu nehmen… Und Gott sei Dank habe ich mich gegen jegliche Wählerei früh genug immunisieren lassen…

          1. Erstens: Wo genau war das?

            Ich weiß es wirklich nicht mehr.

            Zweitens: Hat man diesen Menschen Hilfe zukommen lassen? Gerade seelische?

            Ich meine mich zu erinnern, daß Fragen nach der Vollständigkeit des Trinkgeschirrs des Forenten laut wurden … hab‘ den Fall dann aber nicht weiter verfolgt.

            Drittens: Wer ist „wir“ / „uns“? Ich habe diese Frau nie besessen, war nie von ihr besessen und kriege Krieselkrätze wenn ich sie auch nur einen Satz sprechen höre!

            Ja wie „wer ist wir“? Uns! Wir! Uns alle, wir regelbasierten! Unsere Demokratie halt!

            1. Ich weiß es wirklich nicht mehr.

              Jamba schade!

              Ich meine mich zu erinnern, daß Fragen nach der Vollständigkeit des Trinkgeschirrs des Forenten laut wurden

              Das läuft für mich aber so gar nicht unter „Bereitstellung von Hilfe“. 👀

              Uns alle, wir regelbasierten! Unsere Demokratie halt!

              Also, meine ist es nicht. Erstens kann ich mit dieser „Wir-Generalisierung“ nichts anfangen. Und zweitens habe ich mich der Demokratur und sonstigen Bürger-Sperenzchen schon vor Jahren entzogen. 2021 wurde ich dann von Tobias Hans und Co. auch ganz offiziös ausgebürgert. Wenn die jetzt mich – oder zumindest meinen Körper – wieder für ihr Russlandkriegsprojekt zurückeinbestellen wollen – is nicht. Bin Systemsprenger. San Frantschüssko!

      2. Ich bin im letzten Juni umgezogen, habe seit letzten November ein bleibe gefunden die uns gefällt.
        Der Einzug fand statt und bevor ich mir irgendwelche Diskussion oder ‚Intrigen‘ ertragen möchte, habe ich den ‚Dorf ältesten‘, unsere Position klar und deutlich mitgeteilt. vorgestern. hatte mich der Dorf älteste, um ein Gespräch gebeten bei ihm zu Hause. Ich habe ihm mitgeteilt, das ich bereit bin, um ein verträgliches miteinander zu ermöglichen. Das ermögliche liegt nicht im Gruppen’chat‘, sondern in eigener verantwortlichen Handlung.
        Das werde ich exekutieren und die pseudo Nachbarschaft, wird vor Neid erblassen. Wenn der „Geist“ sich selbst von seinem ‚Thron‘ erlöst, wird diese Person viel ernten.

    2. @PRO1
      Ja, ich sehe das auch so wie du. Wenn jemand öffentlich Angst zeigt, ist das eine Einladung zum Nachtreten. Du hast alles richtig gemacht.

      Besser ist es bei Angst, den harten Max zu simulieren. Den könnte man zwar.genauso treten, der Treter müsste dann vorher abwägen, ob er mannsgenug sei.

      Aber ich bin mir unschlüssig, was passiert, wenn sich jeder, also wirklich jeder harter Max nennen würde. Wäre der Titel dann nicht wegen Inflation entwertet? Als Ausweg bliebe, sich einen neuen Titel zu geben.

    3. Journalistern sind auch nur Menschen, ich sehe das Hauptproblem im journalistischen Narzissmus, früher waren (nicht umsonst) Pseudonyme üblich, heute rennen alle mit offenem Visier herum, um die eigene Marke zu pushen, das ist geradezu eine Einladung für Angriffe und führt fast zwangsweise zur Schere im Kopf.

  2. Nomen ist nicht unbedingt omen.

    Jemand wie diese Gosch, die gleich zu ihrer Selbstbeschreibung einen Disclaimer vorschicken müssen.
    Nach dem Motto, ich bin nicht rechts, ich bin nicht links, und schon gar nicht extrem. hab ha auch niemals einen Molli geworfen und auch nie auf Friedhöfen rumgehangen und einen satanisches Ritual abgezogen, ich bin ja sowas von Mittig…usw.
    Mal ganz abgesehen das die gute Frau hier Grufties mit den Rechten verwechselt, aber geschenkt…jedenfalls können wir solche Weicheier nicht gebrauchen, sollte es denn wirklich um kritischen Journalismus gehen,

    Das waren meine 2 Cents.

    1. Mal ganz abgesehen das die gute Frau hier Grufties mit den Rechten verwechselt

      Genosse! Das sind bitteschön die Anhänger der Gothic-Scene! Typen wie mir! Diejenigen, die das tee-aitch nicht richtig aussprechen können, sagen auch gerne „Grufties“.

      Und damit Sie nicht ohne anständige Musi ins Bett gehen müssen, habe ich hier, hier und hier ein bisschen Kuschel-Goth für Sie und unsere Mitleser zusammengestellt. (Ich persönlich bevorzuge es freilich, wenn man die Sängerin an ein Starkstromaggregat oder ein Orchester anschließt, so was wie Sirenia, um bekanntere Vertreter zu nennen.)

      Für’s weitere Groschen fehlt mir die Zeit (und man könnte über das Interview wie das verkürzte Anarchismus-Verständnis im Forum freilich sehr viele verlieren).

      1. »Gothic«?

        War das nicht dieser farblose Verkleidungszwang?
        Mit ohne Lachen?
        Schunkelnd zwischen traurig und so böse?
        Die Weltschmerz gewordene Karnevalität?

        1. War das nicht dieser farblose Verkleidungszwang?

          Schwarz ist keine Farbe, sondern ein Lebensgefühl! Sie trägt obendrein ja alle Farben in sich, hat sie nur eben veredelt. 😉 Ich würde sagen, das ist einfach Kunst und Können. Nicht Mangel.

          Und was „Zwang“ betrifft – ich habe noch keinen Goth gesehen, der mich zu etwas zwang. Man muss auch nicht mit Nasenring und drei Tonnen Schminke rumlaufen, um Goth zu sein. Ich plündere schließlich keinen Douglas, wenn ich Musik hören will.

          Aber vielleicht ist das Zwingen ja bei jüngeren Leuten so. Denen, die in dieser Zwangsjacke von Gesellschaft aufgewachsen sind und deshalb selbst beim Goth-Sein nicht vom Zwingen und Habenwill lassen können.

          Aber soweit scheinen Sie mir da Goths mit der holden Mehrheitsgesellschaft und deren Dresscodes und Geboten zu verwechseln.

          Mit ohne Lachen?

          Oh, das Lächeln und Lachen die sind da – nur eben seltener, weil wir sie uns für wirklich sinnvolle Momente aufheben. Bei uns schaukelt man eben mit der Seele und nicht mit der Bierflasche. 😉

          1. Schwarz ist keine Farbe, sondern ein Lebensgefühl!

            Welches Lebensgefühl? Blues, Soul oder Funk? 😉

            Vor allem ist es der Dresscode einer (Sub-) Popkultur, die im Verlauf den turbopathetischen Körperkult einer von der Welt verletzten und missbrauchten Seele feierte. Deren Königskinder waren dann ja auch Emos mit vorzeigbarer Autoaggression und auch sonst eher anorektischer Lebenseinstellung: „Ich kann nicht, seht her, wie ich leide.“

            Bei jeglichem Dresscode weiß ich nie, was ich denn davon halte: Zu uniform oder zu eitel?

            Die Musik mag ich gelegentlich, wobei mir der Eskapismus ins mythische und mittelalterliche way too much ist. Und textlich gibt es zu oft die Gänsehaut der unschönen Art – cringe. Na, jeder so, wie es beliebt…

            Hohle Übertreibung, um der Show willen, sind mir immer nervig, von Metall bis gut geföhnten Klassik-Geigern (w/m/a), wobei mich die Hybriden (oh Schock: Klassik-Rock!) ausnahmslos fertig machen.

            Zweifellos zöge ich ein Goth-Festival dem Oktoberfest oder Ballermann immer vor – die Leute sind (abgesehen von der weniger stumpfsinnigen „Musik“; sowas wie Jürgen Drews, Dj Bobo et al machen mich wirklich traurig!) erheblich friedlicher und freundlicher im Umgang. 🙂

      2. Echt jetzt, sie sind in den 90ern nachts auf Friedhöfen mit der Schaufel rumgezogen und haben Leichen gefleddert und dabei diese satanische Musik gehört?
        Hätt ich ihnen gar nicht zugetraut. ☆ 😉

        1. Echt jetzt, sie sind in den 90ern nachts auf Friedhöfen mit der Schaufel rumgezogen und haben Leichen gefleddert und dabei diese satanische Musik gehört?

          Also dafür war ich in den 90ern dann doch zu jung. 🤣

          Ich bin ja nur halb so alt wie Sie und musste mit sechs, sieben Jahren leider immer vor Mitternacht zu Hause sein. Ausgesaugte Kuhkadaver durfte ich auch keine mitbringen.

          Und Gothic als „satanische Musik“ zu bezeichnen – noch so einer, der ein Fall für die Genfer Konventionen ist! Ey, grad die Sisters sind nämlich en Klassiker. Eldritch will nicht mal Goth genannt werden.

  3. „[…]Internationales – Russisch-orthodoxe Kirche auf Expansionskurs in Afrika
    Von Ralf Nestmeyer, 24. Feb. 2026.

    Nahezu unbeachtet von der westeuropäischen Politik baut die russisch-orthodoxe Kirche seit Jahren ihre Präsenz in Afrika aus. In Ländern wie Südafrika oder Kenia entstehen Gotteshäuser, deren Ikonen, Teppiche und Kerzenständer eher an Sankt Petersburg erinnern als an lokale religiöse Traditionen. Ein weiterer Baustein, um geopolitischen Einfluss zu gewinnen und damit die Machtsphäre Russlands auszuweiten[…]“

    daraus noch folgendes:

    „[…]Heilige Fassade, weltliche Interessen

    Gerade diese enge Verbindung von Staat, Kirche und Macht offenbart den eigentlichen Charakter der Expansion. Die russisch-orthodoxe Kirche inszeniert sich als Bewahrerin von Tradition und Moral, dient zugleich jedoch als ideologischer Resonanzraum für Putins Politik – vom Angriffskrieg gegen die Ukraine bis zur globalen Einfluss-Strategie in Afrika.

    Was als Mission verkauft wird, ist in Wahrheit aggressive Machtpolitik im Messgewand. Nicht der Glaube expandiert, sondern der Einfluss eines autoritären Staates. Und je stärker Kirche und Kreml ineinander greifen, desto deutlicher wird: Diese Form von Religion predigt keine Erlösung, sondern Geopolitik[…]“

    Quelle und ganzer Text:

    https://hpd.de/artikel/russisch-orthodoxe-kirche-expansionskurs-afrika-23828

    Da Roberto J. de Lapuente ja offen für Interviewvorschläge ist, wie er im Gespräch mit Mike Gosch erwähnt, wäre mal ein Interview mit dem „Humanistischen Pressedienst“, oder sogar Herrn Ralf Nestmeyer persönlich (https://www.nestmeyer.de/) sehr interessant.

    Ein Humanistischer Pressedienst (https://hpd.de/) der seit einiger Zeit immer schrägere Artikel (Kriegs- oder sonstige Propaganda?) über die „Autokratie Russland“, und die Orthoxe Kirche = „Putins langer Arm nach Afrika…“ bringt…..

    Nach der obigen krudgen Logik des Artikelschreibers Herr Ralf Nestmeyer wäre der Vatikan in Rom, und der neue Papst Papst Leo XIV., der lange Arm von Washington D.C. in der globalen Römisch-Katholischen Kirche, der seine Fühler ebenso nach Afrika ausstrecken dürfte für den Autokraten Donald Trump…. *grins* *kopfschüttel*

    Ironische Grüße
    Bernie

    1. Daß eine orthodoxe Kirche überhaupt raus in die Welt gehen und missionieren geht ist doch eher ungewöhnlich. Die Ausdehnung der russisch-orthodoxen Kirche dürfte aber durchaus mit dem Kreml zusammenhängen. Die orthodoxen Kirchen haben sich schon immer staatstragender verstanden als die Westkirche (also römisch-katholisch und deren Abkömmlinge). So etwas wie den Investiturstreit und das ganze andere Gezerre zwischen Päpsten und Kaiser und Königen gab es so nie bei der Ostkirche. Von daher dürfte der Herr Nestmeyer nicht ganz falsch liegen. Auch wenn der Artikel sich wirklich krude liest.

  4. Ich möchte auch gerne Angst besitzen. Also, wenn mir ein Kapitalbesitzer etwas von seiner eigenen Angst verkaufen möchte? Aber bitte nur in kleinen Dosen, Denn ich will sie ja nicht maßlos konsumieren.

    herzlich…

  5. Das „Versagen der deutschen Elite“ in der Coronazeit, die sich in gewisser Weise durch „eine emotionale Panik haben rein ziehen lassen“.

    (…)

    Sie „bewundert fast“, – sosehr sie diese „auch kritisiert“ -, in gewisser Weise Politiker, die sich „das antun“ [also die politische Arbeit].
    Es bringt „unglaublich wenig Spaß“ für Politiker, im Moment Politiker zu sein, „bei der Stimmung in der Bevölkerung.“

    Die armen Politiker. Die haben sich „durch emotionale Panik“ zu faschistoiden Corona-Maßnahmen irgendwie „rein“ ziehen lassen und versagten kollektiv – kann man halt nix machen, ne 🤷 – und haben nebenbei in ihrem Privatjet so gar keinen Spaß mehr am Job. Dass viele Politiker diesen Job nicht aus Spaß machen, sondern des Geldes wegen ist der gefühlten Journalistin noch nie zu Ohren gekommen. Interessant fand ich auch ihre Ausführungen zu Chamäleon artigen Persönlichkeiten, aber die Bewertung überlasse ich lieber Personen mit doppeltem Staatsexamen. (5:40)

    1. Angst und Panik spielten eine Religion Rolle bei den Entscheidungen der Politiker. Aber die wurde bei Politikern wie Bevölkerung ja auch geachürt damit sie tun, was sie sollten.

        1. Ja, die waren wahnsinnig panisch. So panisch daß sie den verlogenen Schwachsinn nie selbst geglaubt haben.

          Corona-Leugner unter sich: Ohne Maske feiern mit Elon Musk
          07. Dezember 2020 um 16:43

          Beim Axel Springer Award für den Tesla-Chef hielt Gesundheitsminister Spahn die Preisrede. Von Werner Rügemer. – Nach Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Amazon-Chef Jeff Bezos erhielt in diesem Jahr Tesla-Chef Elon Musk den Großen Preis des größten deutschen Zeitungskonzerns, den Springer Award. Die Welt / Welt am Sonntag vom 5./6. Dezember 2020 berichteten auf fünf Zeitungsseiten über den „Abend für Elon Musk – Der Unternehmer und Visionär wurde in Berlin mit dem Axel Springer Award geehrt“. Davon wurde auch eine englische Sonderausgabe verteilt.
          (…)
          Nachbemerkung: Am selben Tag wurden die Veranstalter und Teilnehmer der Kundgebungen zur Abrüstung auf den öffentlichen Plätzen in ganz Deutschland von Ordnungskräften und Polizei peinlich genau kontrolliert: Auch in frischer Luft Abstand halten! Masken vor Mund und Nase! Sonst Strafe und Auflösung! Corona-Leugner ohne Maske dabei?

          https://www.nachdenkseiten.de/?p=67747

          Lauterbach ist ein Lügner und die SPD-Fraktion besteht aus Heuchlern

          7. 10.2021 | Man kann es kaum weniger deutlich sagen, ohne zu verharmlosen. Am 6. Oktober war bei Maischberger zu sehen, wie Karl Lauterbach eine dreiste Lüge vor Millionenpublikum wiederholte und dabei erwischt wurde, und wie die gesamte Fraktion einer Regierungspartei sich einen feuchten Kehricht um die Regeln schert, die diese Regierung dem ganzen Volk unter Strafandrohung aufdrückt.

          Lauterbach sollte gegenüber Maischberger (ab Minute 50) rechtfertigen, warum er auf dem jüngst geschossenen Gruppenbild der neuen SPD-Fraktion als einziger von 206 Abgeordneten eine Maske aufhatte. Das ist im Bundestag in solchen Situationen Pflicht.

          https://norberthaering.de/news/lauterbach-luegt/

    2. @Dan
      Habe das Interview nicht gesehen, da ich die „AGB’s“ der DuRöhre nicht akzeptiere.
      Aber wenn sie solche Äußerungen getätigt haben sollte, wäre es noch ausgesprochen milde ausgedrückt, diese naiv zu nennen. Da sind ja allein im ersten Satz schon 3 Fehler. Es handelt sich mitnichten um ein „Versagen“, um eine wie auch immer geartete „Elite“ und „reinziehen lassen“ haben die sich in gar nichts.
      Nee, bei einer solchen ‚Analyse‘ bleibt man hübsch im System und kratzt noch nicht mal an der Oberfläche.
      Ich fand ihre Artikel auf den NDS bisher immer ganz interessant; das hier gibt dann allerdings ein wenig zu denken.

  6. Stichwortgeber und „Interviewte“ bestätigen sich ihre affirmativen Lebensleistungen und plaudern sich ins antikritische Nirwana.
    Ätzend.

    1. Ätzend

      Dann wäre es ja immerhin noch produktiv gewesen. Wenn etwas ätzt, regt es ja gerne mal an.

      Ansonsten, einfach mal aus dem Autorinnenprofil zitiert:

      Sie ist Gründerin der Agentur story4good, mit der sie Kommunikations- und Strategieprojekte für führende NGOs und politische Einrichtungen in Deutschland und Europa umgesetzt hat. Ihre umfangreiche Erfahrung umfasst die Beratung der Grünen, Brot für die Welt, Wikimedia Deutschland, der “Stopp TTIP”-Kampagne und des Europäischen Parlaments zu wichtigen Themen wie Entwicklungspolitik, europäischen Handelsabkommen und verschiedenen Wahlkampagnen.

      👀

      Also anderswo läuft so was ja immer unter „Warnschild“, auch – oder gerade wenn – sich der Betreffende dann wandelte. Fehlt praktisch nur „fundierte Gewerkschaftsarbeit“ bei IGM und ver.di (mit dem Komponisten Gott sei Dank weder verwandt noch verschwägert) und langjähriges Mitwirken beim evangelischen Kirchentag.

      Unter Strich liefert sie bis heute nur jene Kritik, die sich lediglich an bestimmten modischen Praktiken, Phänomenen und Positionen aufhängt, aber nie am großen Ganzen. Wenn die NGOs das (moralisch) „richtige“ förderten oder die Gazetten die (moralisch) „richtigen“ stützten oder die Themen anpackten, die einem wichtig sind – dann wäre die Welt noch in Dortmund und man säße noch bei denen im Büro. (Sieht man sehr schön auch auf Tichys Einblick.) Und ist wie bei der GEZ-Kritik – sehr viele „Nichtzahler“ würden doch sogleich wieder die Knete rausrücken, wenn nur genug lustige Musikanten, mehr Geraune über Ausländer und weiß der Geier was die sonst sehen wollen, gesendet würde. Das Problem ist nicht die Abgabe per se, sondern ihre Verpackung oder wofür sie verwendet wird. Und das ist eben diese spezifische Staats- und Gewaltkritik, die bloß beklagt, dass der Staat nicht in ihrem Interesse verführe oder die Gewalt nicht nur diejenigen träfe, die man getroffen haben will – sondern man eben auch was abbekommt, wenn man nicht immer jeden Gesslerhut grüßt. Die zugrundliegenden Mechanismen und die systemische Verfasstheit will man gar nicht wirklich anpacken (weil zu radikal, zu rebellisch, zu kompliziert, zu altbacken, zu noch was). „Demokratie“, „Verteidigungsarmee“, „Staat“, „ÖR“ etc. sind eigentlich gut – man müsste sie nur etwas reformieren und wieder auf Kurs bringen.

      Kurzum: Ist das Reformistentum nicht purer Egoismus in der Quengelzone? Rebellion gegen den Mainstream – damit die eigenen Begierden zum Mainstream werden? Schlich selektive Systemkritik kombiniert mit einem gehörigem Schuss Opportunismus?

      1. Wer noch nie einen Molli geworfen hat oder nachts auf dem Friedhof, satanische Rituale vollzogen hat ist eh raus.
        Jetzt, aber mal im Ernst, ich mache es immer an der Systemfrage fest, wer auf unserer Seite ist und wer nicht.
        Diese Gosch Trulla mit Sicherheit nicht.
        Von ihnen Genosse, kommt jetzt sicher wieder, wer UNS denn sei und und das es UNS nicht gibt, aber ich bin halt so gestrickt. lächel.

          1. So was nennt man „Selbstironie“ ist aber mittlerweile echt selten geworden, weil man sich damit halt immer angreifbar macht, so wie in etwas sich zu reproduzieren einen ganz ähnlichen aber eben auch dauerhaften Effekt hat. 😉

        1. oder nachts auf dem Friedhof, satanische Rituale vollzogen hat

          Guter Sex ist doch immer satanisch, zumindest in den Augen der verklemmten Mehrheitsgesellschaft. 😉

          Diese Gosch Trulla mit Sicherheit nicht.

          Sie kritisiert durchaus einiges, bringt auch interessante Themen oder Bücher an. Aber hier fehlt eben – wie bei Reformisten nicht selten zu beobachten – der letzte Schritt. Dazu müsste man, mit Kierkegaard gesprochen, den Sprung wagen. Also den zu radikaler Freiheit, nicht den zu christlichem Glauben. Das ist einfach jener Moment, an dem man an der Klippe steht und sich mit seinem ganzen Leben auf etwas festlegt – statt beim bloßen Benennen und Beklagen zu bleiben oder runterzusegeln.

          Von ihnen Genosse, kommt jetzt sicher wieder

          Nope, in dem Fall ist das „uns“ ja abgegrenzt und konkret zuortbar. Kein Grund Kritik an der „Wir-Generalisierung“ zu üben. 😉

  7. Andere sind ins KZ gegangen.
    Und ein Berufsverbot läßt sich nur für den EU Raum durchsetzen.
    Verlässt unsere Helden hier schon der Mut, bei Hausdurchsuchungen und Gesinnungsjustiz?
    Was soll denn da erst die nächsten Jahre werden, wenn de facto Kriegsrecht herrscht?

  8. Noch eine Idee 💡für Roberto De Lapuente wenn er einmal zu einem Interview bei Overton einladen könnte, als Vorschlag meinerseits:

    Frau Heidi Reichinnek (DIE LINKE)

    Herr Lapuente könnte Frau Reichinnek mal fragen, ob ihr selber nicht auffällt, wie Die Linke vor der Bundestagswahl vom Mainstream einst hochgeschrieben wurde, um den Einzug der BSW in den Bundestag in Berlin zu verhindern.

    Jetzt wo DIE LINKE, als sprichwörtlicher „Narr ihre Schuldigkeit getan hat, von dem selben Mainstream eiskalt abserviert werden soll – mit einer miesen Pressekampagne die, wäre diese nicht gegen Frau Heidi Reichinnek persönlich gerichtet, wahrhaftig Erinnerungen an Sahra Wagenknecht hochkommen lässt.

    Stichwort „Luxusauto der Linksfraktion mit Wunschkennzeichen angeblich mit Reichinneks Initialen und ihrem Geburtsdatum“.

    Nur seltsam, dass eben gegen die einstige Ikone der Linkspartei Sahra Wagenknecht früher auch schon einmal dieselbe miese Masche angewendet wurde – Stichwort „Luxusessen; 🦞“- hat damals schon nicht geklappt diese Masche.

    Wie bereits erwähnt die selbsternannten „Eliten“ in Medien, Wirtschaft und Politik halten die Restbevölkerung in 🇩🇪 wohl für dämlich ihnen zur Ausgrenzung von „linken Alternativen“ immer die selbe hirnrissige Geschichte aufzufrischen.

    Wäre doch mal interessant Frau Reichinnek selber dazu zu interviewen lieber Roberto de Lapuente 🤔😉

    Gruß
    Bernie

      1. @Roberto De Lapuente

        Danke für Ihre rasche Antwort – schade, aber vielleicht schreiben Sie ja mal bei Overton einen Artikel dazu 🤔

        Habe selber gerade recherchiert und rausgefunden, dass die Luxusdebatte bei Sahra Wagenknecht im Jahr 2007war, und da das Netz nichts vergisst, wäre eine Auffrischung mit einem aktuellen Artikel 2026 sicher sinnvoll.🤔

        Zumal diese Debatte, um Frau Reichinnek und ihr „Luxusleben“, gerade vor wichtigen Landtagswahlen in 🇩🇪 losgetreten wird. 😉

        Seltsamer Weise gerade vor wichtigen Wahlen muss Mensch wohl dazu sagen🙄 *Ironie*

        Gibt wirklich seltsame Zufälle seit unsere Politiker fast dieselben miesen Methoden anwenden wie in diversen US-Wahlen…sogar hier lernen unsere „Eliten“ von den USA – von den US-Politikern beider Parteien in den USA, eben US-Wahlkampfmethoden. 🙄*Ironie*

        Kein Wunder, dass ich zunehmend Politikerverdrossen geworden bin ☺️😉

        „Mr. Burns“ (Die Simpsons) = BK Friedrich Merz als Interviewgast? 🤔

        Nein, ich weis selbst, der würde auf eine Anfrage von Ihnen schon gar nicht reagieren ☺️😉

        Schönen Abend noch lieber.Roberto De Lapuente, und verzeihen Sie mir meinen kleinen Scherz mit BK Friedrich Merz alias „Mr. Burns“ als Interviewgast bei Overton ☺️😁😉

        Gruß Bernie

        1. Fast ganz Deutschland war schon immer dumm wie Bohnenstroh.
          Während der DDR-Übernahme konnten sogar ein paar bescheidene Datschen in „Wandlitz“, sehr erfolgreich als dekadente „Luxusherbergen“ der „SED-Bonzen“ verkauft werden.
          Hatte damals mal im BMI nachgefragt, wie groß und wie viele Löcher denn Honeckers Golfplatz hätte, bekam aber nie eine Antwort.

          1. bekam aber nie eine Antwort.

            Keine Antwort ist auch eine Antwort und oft eine qualitativ wie sonstig ansprechendere als die, die Florian Warweg in der BPK hingeknallt bekommt…

      2. Anfragen an die Linkspartei sind nie erfolgreich.

        Die Reichinnek ist aber bei der Linkenden. Eine Linkspartei und eine linkende Partei sind zwei Paar Stiefel! Man sollte endlich anfangen diese Partei korrekt zu bezeichnen, um weiteren Schaden von allen/m Linken abzuwenden. Am besten schreibt man nur noch von der „Link*innen wie *außen“-Partei.

        Ansonsten hätte ich gerne ein Interview mit der sehr renommierten und klugen Frau Dr. Dr. A. Bücks, einer älteren Mitlesern noch aus Zeiten des Pandemieregimes bekannten Koryphäe für Ethikschreddern, Nudging und angewandtes Moralinausgießen am Annette-Schavan-Gedächtnis-Lehrstuhl für außergewöhnliches Promovieren.

    1. Stichwort „Luxusauto der Linksfraktion mit Wunschkennzeichen angeblich mit Reichinneks Initialen und ihrem Geburtsdatum“.

      Politiker werden halt an ihren Maßstäben gemessen und Reichinnek hat da offenbar eine Flanke weit aufgemacht. Das ist so, als ob eine Grüne sich beim „Eis essen“ in Kalifornien ablichten lässt, während sie allen anderen den Jahresurlaubsflug nach Malle missgönnt. Es ist so, als ob ein FDPler einen erzwungenen Veggieday einführen oder die CDU von einer Transe geführt würde. Es untergräbt einfach die Glaubwürdigkeit.

      Bei Linken, die ständig moralisieren und auf Gleichheit machen, ist das natürlich besonders einfach, auch weil ein Großteil der Wählerclientel alles oberhalb von H4-Niveau schon als dekadenten kapitalistischen Luxus empfindet und neidisch wird. Berliner Politiker werden (gemessen an ihrer Qualifikation) dermassen gemästet, dass sie fast zwangsweise hin- und wieder mal die Bodenhaftung verlieren… man verdient nicht eine „Abgeordnetenentschädigung“ von über 11800 Euro im Monat ohne sich ab- und zu was Teures zu gönnen.

      Die Wahlkampf-Diffamierungen praktiziert man übrigens auch gerade bei der AfD, natürlich nicht mit Luxus, sondern mit Vetternwirtschaft, die Kampagne wird wie üblich über den verlogenen ÖRR gelaunched und täglich am Köcheln gehalten.

      Das übliche Vorgehen im destruktiven Parteienstaat halt, jeder kämpft um „die Macht“, sprich mit allen noch so unfairen Mitteln darum, von uns Wahlvieh zum neuen Herrscher gewählt zu werden…

      Mit der Linken habe ich dabei keinerlei Mitleid, wenn ich ehrlich sein soll. Wagenknecht ist nicht umsonst von da weg. Ich habe mir das Wahlprogramm der Linken vor der letzten Wahl angeschaut und es klingt m.E. wie der Wunschzettel eines Kindes (vielleicht wird sie deshalb bevorzugt von Frauen gewählt?)

      1. Bei Linken, die ständig moralisieren und auf Gleichheit machen

        Gut, dass die Rechte nie moralisiert. 🤣 Die verstecken ihre Moral eben einfach gern unter dem Knüppel der Bullen, ne? Vor dem sind auch alle (Demonstranten) gleich…

        ist das natürlich besonders einfach, auch weil ein Großteil der Wählerclientel alles oberhalb von H4-Niveau schon als dekadenten kapitalistischen Luxus empfindet und neidisch wird.

        Sie haben doch von Hartz-IV und den Betroffenen einfach so viel Ahnung wie eine Holstein-Kuh vom Super-G… 🙄

        Berliner Politiker werden (gemessen an ihrer Qualifikation) dermassen gemästet, dass sie fast zwangsweise hin- und wieder mal die Bodenhaftung verlieren

        Die Büttel, die denen freiwillig zuarbeiten, etwa nicht? Die ganzen Soldaten, Beamten, Lehrer, Polizisten, Professoren, Richter, Geheimdienstler und sonstigen mit Staatsknete dermaßen gemästeten Wasserträger? Was die für ihr ominöses „Tun“ und „Schaffen“ abgreifen – also da müssen die pösen Hartzer und selbst so manche NGOler aber sehr lange für stricken.

        Und was ist eigentlich mit den Heerscharen an Wählern, die diese Herr- und Frauschaften Wahl um Wahl in Amt und Würden bringen? Sind die einfach wieder bloß verführt, verwirrt, verdummt? 🤣

        Tja – Politikerbashing ist einfach, (Spieß)bürgerkritik dagegen eine Kür. Denn wenn man sich die Mitläufer vorknöpft, könnte man am Ende ja womöglich dem Splitter im eigenen Auge begegnen…

        und es klingt m.E. wie der Wunschzettel eines Kindes (vielleicht wird sie deshalb bevorzugt von Frauen gewählt?)

        Erstens: Wunschzettel können FDP und Co. mindestens genauso gut. Die FDP-Programme, dieses infantile Geschreibsel sich frei glaubender Würger, klingen häufig wie ICH-ICH-ICH-Botschaften aus der verewigten Quengelzone. Zu viel oder zu wenig LEGO, das ist dann die einzige Frage. Doch wenn ich „Ich will“ hören möchte, wähle ich einfach Rammstein.

        Zweitens: Ohne Frauenbashing is bei Ihnen nich, ne? Die Frauen sind eben immer irgendwo Dummerchen, nicht wahr? Gerade die, die nicht so wählen / sich verhalten wie Sie es wollen. Sehr interessantes Weltbild! Was meint denn Ihre Frau eigentlich dazu? Ist die auch so drauf oder kommt Ihr Groll daher, dass mit ihr aktuell mal wieder bloß Wolfsstellung angesagt ist (= der Mann liegt neben dem Loch und heult)?

        1. Gut, dass die Rechte nie moralisiert. 🤣 Die verstecken ihre Moral eben einfach gern unter dem Knüppel der Bullen, ne? Vor dem sind auch alle (Demonstranten) gleich…

          Den Unterschied in der jeweiligen Moral (Gesinnungsethik vs. Verantwortungsethik usw.) siehst du aber schon, oder? Im Ggs. zu dir nehme ich die Altparteien übrigens auch insgesamt nicht als „rechts“ wahr. Aber das ist wieder nur der übliche unproduktive Streit, was jetzt was ist.

          Die Büttel, die denen freiwillig zuarbeiten, etwa nicht? Die ganzen Soldaten, Beamten, Lehrer, Polizisten, Professoren, Richter, Geheimdienstler und sonstigen mit Staatsknete dermaßen gemästeten Wasserträger? Was die für ihr ominöses „Tun“ und „Schaffen“ abgreifen – also da müssen die pösen Hartzer und selbst so manche NGOler aber sehr lange für stricken.

          Also ich weiß ja nicht wo du lebst, aber im ÖD wachsen die Bäume m.W. auch nicht mehr in den Himmel. Dass du sie pauschal als „Büttel“ bezeichnest, anstatt ihre meist absolut notwendige Leistung anzuerkennen, zeigt nur, dass du aus der destruktiven linksextremistischen Szene kommst. Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, weshalb du das überhaupt anschleppst, außer um deinen Frust loszuwerden. Dafür bin ich aber der falsche Ansprechpartner.

          Tja – Politikerbashing ist einfach, (Spieß)bürgerkritik dagegen eine Kür. Denn wenn man sich die Mitläufer vorknöpft, könnte man am Ende ja womöglich dem Splitter im eigenen Auge begegnen…

          Destruktives linksextremes Geschwafel, die Politik könnte man ändern, Leute die du als „Spießbürger“ bezeichnest eher nicht (offenbar meinst du, dich positiv davon abzuheben, für mich bist du auch nicht mehr als ein meckernder Linksspießer, der seine Denkfehler kultiviert und sich für was Besseres hält, ich habe schon tausende von deiner Sorte kennengelernt, ihr seid eher Teil des Problems, als der Lösung, weil ihr nicht an konstruktiven Lösungen orientiert seid, sondern in eurem Frust nur an Streit und Zerstörung).

          1. Den Unterschied in der jeweiligen Moral (Gesinnungsethik vs. Verantwortungsethik usw.) siehst du aber schon, oder?

            Erstens – stehlen wir öfters zusammen Pferde oder seit wann duzen wir uns? Oder ist das die übliche Übergriffigkeit eines Pegizei-Angehörigen?

            Zweitens: Die Gleichsetzung von Moral und Ethik tut einem ja physisch weh.

            Und drittens lehne ich von oben oktroyierte Moden einfach entschieden ab. Moralsysteme – ob religiöse, nationale, bürgerliche oder alterväterliche à la „So macht man das eben bei uns!“ – sind mir als Freiem schlicht zuwider. Noch suspekter ist mir einzig, wenn ich sehe, wie Moral als absolute, für alle bindende Keule eingesetzt wird. Ob vom Prügelbullen geschwungen, von der Schulmeisterin oder von woken Kiddies ist mir dabei herzlich wumpe.

            Davon abgesehen sind die Rechten von Gesinnungsethik doch ungefähr so weit entfernt wie die Erde vom Rigel. Außer man liest „Gesinnungsethik“ als „Hauptsache unsere Gesinnung wirkt (nach außen) rein, egal, was unterm Tisch wirklich abgeht.“ Fragen Sie hierzu Prälat Reinlich – immer eine Hand auf der Bibel und die andere am Chorknaben.

            Im Ggs. zu dir nehme ich die Altparteien übrigens auch insgesamt nicht als „rechts“ wahr.

            Das glaube ich Ihnen gerne. Für Sie sind ja alle pöse „Linke“, die bei drei nicht auf dem Baum sind. Die Grundmerkmale einer tatsächlich linken Position sind Ihnen unbekannt, andernfalls würden Sie hier im Forum nicht immer Woke und SPD als „links“ zu verkaufen suchen. Diese Auswüche des Neoliberalismus sind aber allenfalls link.

            Und selbstverständlich sind die übrigen Kartellparteien und die systemisch-lizensierten Tröten von AfD und BSW rechts. Was auch sonst? Sie folgen den zentralen Spielregeln und Geboten der herrschenden Klasse, sind ökonomisch neoliberal, außenpolitisch imperial (pro-EU, -NATO und -Militarismus) und obendrein identitär bis ins Mark. Sie bespaßen einfach nur unterschiedliche Zielgruppen, offerieren demgemäß leicht divergentes aber immer rechtes Identitätsgesöff (woke, nationalradikal, konsumistisch…) und machen großes Trara um ihre vorgeblichen Unterschiede. Und diejenigen in ihren Reihen, die zu weit ausscheren, werden verleumdet, ausgegrenzt, rausgeworfen, werden plattgemacht. Die bekommen Kinderpornos im Keller gefunden oder enden – wenn gar nichts mehr hilft – wie Barschel in der Badewanne. Das habe ich zigfach im Forum hier über die Jahre erläutert, das tippe ich Ihnen nicht alles nochmals en detail ab. Kurzum: In diesem Land regiert nur, wer regieren soll. Und auch das habe ich hier zigfach beschrieben und zur jämmerlichen Verleumdung rechter Politiken als „links“ habe ich sogar einen Artikel verfasst.

            Dass Rechtsliberale damit nichts anfangen können, ist mir wumpe. Saufen Sie Ihren Druidentee und heulen Sie nach Vadder Staat, wenn er Ihnen wieder Ihre heiligen Privilegien und sonstigen Goodies entzieht.

            Aber das ist wieder nur der übliche unproduktive Streit, was jetzt was ist.

            Deswegen tippe ich Ihnen ja auch nicht alles nochmals ab. Sie fänden das ohnehin mit drei Klicks über die Suchfunktion.

            Also ich weiß ja nicht wo du lebst, aber im ÖD wachsen die Bäume m.W. auch nicht mehr in den Himmel.

            Kommt erstens auf den ÖD an. Eine MTA, die von ver.di (mit dem Komponisten zum Glück weder verwandt noch verschwägert) mal wieder zwei Mal 1,2 Prozent Gehaltserhöhung über 28 Monate Laufzeit serviert bekommt – nun, der empfehle ich einfach nicht mehr an Gewerkschaftsheilsreden zu glauben.

            Ich schrieb hier aber expressis verbis von den markantesten und gefährlichsten Bütteln. (Ober)studienräten, Kriminal(ober)kommissaren, Profs auf B3 oder den jetzt mit Goodies über Goodies angeworbenen BND-Knechten. Und nehmen „wir“ jetzt mal so eine am Hungertuch nagende Hauptkommissarin in Ihrem Alter – so um die 45, hockt im gehobenen Dienst und ist jetzt A11 (mit Aussicht auf A12), verheiratet, zwei Bälger, Köter, Wohnwagen. Ein schlimmes Schicksal, ich weiß. So ein Leben möchte ich mir auch offen gesagt gar nicht vorstellen und ihre Zukunft als privatversicherte Beamtin noch weniger. Als Schmerzensgeld bekommt sie auf jeden Fall mickrige 6300 Ocken brutto monatlich, Kindergeld und Sperenzchen wie „Sicherheitszulagen“ und 13./ 14. Monatsgehalt natürlich außen vor. Der Mann arbeitet wahrscheinlich auch noch, damit die Familie überhaupt über die Runden kommt. Und das wird eng, denn man braucht ja eben den Köter, die Karre, die Kredite für den ganzen Konsum von Kurzweil über Klamotten und Klavierunterricht bis hin zur Klitsche, die man ja noch immer abbezahlen muss. Demgegenüber ist so ein raffgieriger Paketsklave oder eine Kopftucheule von Warenschubse mit 30 000 Ocken Jahreseinkommen natürlich einfach nur ein privilegiertes Schwein. Ein dreckiger, fauler Hartzer sowieso. Aber immerhin im Gegensatz zu den Staatsbütteln ist der nicht am Leben gescheitert.

            absolut notwendige Leistung anzuerkennen

            Beschämung zieht bei mir nicht. Das habe ich schon diversen Mitforisten ad nauseam dargelegt. Kommen Sie mir also mit Argumenten, nicht mit Geselchtem.

            Und überhaupt – was denn bitte für eine „absolut notwendige Leistung“? Dass die die Kinder abrichten und mit Propaganda vollmüllen – ob an Hoch- oder Tiefschule? Oder vom Schlitten ziehen, weil „Pademie“? Dass die lizensierten Staatsmörder freiwillig wieder auf Russenjagd gehen oder in Afghanistan und anderen Teilen der Peripherie Tank-LKWs wegbomben wollen? Dass die Pegizei wieder Ausländer klatscht oder hilft den Leuten ganz unten die Kohle aus den Taschen zu ziehen? Was für eine „Leistung“ für das ach so holde „Gemeinwesen“ erbringen denn diese wie sonstige Staatströten? Die helfen nur mit, dass dieses System ein gemeines Wesen bleibt. Man kann eine menschliche Gesellschaft auch ohne Gewalt und Schrecken organisieren, ohne staatliche Zwangsjacke. Setzt einfach ein anderes Menschenbild voraus. Und Mut. Daran scheitert’s ja im Westen freilich immer, gerade in diesem Land.

            destruktiven linksextremistischen Szene

            Die einzige „Szene“, in der ich vielleicht Mitglied bin, ist die Gothic Scene.

            Von wie vielen pseudo-linken Sektenvertretern dagegen ich bereits als „rechts“ beschimpft worden bin, wird einzig von der Zahl an staatstreuen Rechtsliberalen übertroffen, die mich aufgrund meiner gelebten Staatskritik sofort als „Extremisten“ verhöhnen müssen. Ich kann bloß nichts dafür, dass Ihnen der Schneid fehlt, den Sprung zu wagen. Ich kann nichts davor, dass ihr so großen Bammel um eure – auf Zeit gewährten (!) – „Privilegien“ habt. Aber wenn Sie mal nur etwas einsteigen wollen, lesen Sie doch Jacob Hornbergers Blog, hier das sollte für den Anfang genügen. Ich verspreche, er ist kein pöser Linker, auch wenn manche Argumente eher als Flachbrunzer daherkommen.

            außer um deinen Frust loszuwerden

            Was für’n Frust bitte? Ich lag ja nicht zwei Jahre lang heulend neben dem Loch, weil ich nach der Geburt eines Kindes unfähig war mit meiner Angetrauten adäquat über das gemeinsame Sexualleben zu reden.

            Ich habe Ihr simples Eliten- und Politikerbashing einfach nur versucht gerade zu rücken. Die achso pöse abgehobene Berliner Blase, die fiesen Politiker, das gierige eine Prozent (das mehr als ein Prozent ist) kann doch nur walten und schalten, weil ihr sie lasst. Weil es so viele Wasserträger und Speichellecker gibt. Typen, die denen die Steigbügel halten und freiwillig um ihre Schlappen herumwieseln. Ich habe für solches Treiben einfach nichts übrig und noch weniger für das Nach-unten-Treten gegen Leute, die wirkliche Probleme haben im Gegensatz zu den Insassen der saturierten Mittelschichten.

            Destruktives linksextremes Geschwafel

            Deutsch-Scheinregen, Scheinregen-Deutsch: Ich habe keine Argumente (mehr), also versuche ich es mit Beschämen.

            die Politik könnte man ändern

            Ihr (Ab)Satz ist recht verwirrend und mehrdeutig lesbar.

            Aber in der Tat könnte man die Politik prinzipiell ändern. Das wäre sehr leicht möglich und brauchte nicht mal Gewalt wie sie @ Motonomer et al. predigen. So eine tatsächliche Änderung ist aber a) nicht gewünscht (von der herrschenden Klasse) und b) nicht gewollt (von den meisten, die dieser zuarbeiten). Deswegen schreibe ich ja immer davon, dass man bei sich vor der eigenen Haustüre anfangen und dort kehren sollte. Ich setze nicht auf Heilsglauben und Politikveränderung. Ich habe meinen Kompass überprüft und meine Entscheidungen getroffen. Ich bin frei. Bei Ihnen habe ich diesbezüglich große Zweifel.

            weil ihr nicht an konstruktiven Lösungen orientiert seid

            Junge, Junge – wie viel Beschämungsversuche und Anwürfe kann man denn in einen Schachtelsatz zwängen? Das waren ja mehr als ein halbes Dutzend! Haben Sie gerade Streit zuhause / im Geschäft oder irgendeine Wette am Laufen?

            Erstens: Ich kultiviere keine Denkfehler, ich gieße hier nur den Druidentee weg, die ihr alle emsig schlürfen wollt.

            Zweitens: Für jemand Besseres halte ich mich auch nicht – allenfalls für jemanden, der weniger verkleidet rumläuft als ihr. (Ich habe nicht mal nen Kutschermantel, so viel zum Thema Goth!) Und der auch ohne Maske rumläuft. Gerade dann, wenn Vadder Staat (mein Vater ist er nicht!) und seine Mudda Neuzeit-Kirche „Wissenschaft“ es von den (TV-)Kanzeln predigen.

            Drittens: Wenn Sie schon „tausende meiner Sorte“ kennengelernt haben – ja, warum haben Sie dann nicht wenigstens eine Unze von uns gelernt?!

            Viertens: Ja klar bin ich Teil des Problems, eures Problems. Und zwar, weil ich den Stadel im Gegensatz zu euch nicht beheuchle und bepinsle, sondern den Dreck eben in den Lichtkegel zerre und ihn benenne.

            Fünftens: Was denn für „konstruktive Lösungen“? Einen neuen Aufguss Druidentee? Eine neue potemkinsche Fassade? Danke, kein Bedarf. Ich helfe lieber mit den Schrott zu entsorgen, der herumliegt, wenn mal wieder eine eurer auf Sand gebauten Neubauten einstürzt.

            Sechstens: Wenn es für Sie bereits „Streit“ ist, Leben von Lebenslügen und sonstigem Druidentee zu scheiden – ja, dann liebe ich Streit.

            Siebtens: Zerstörung liegt mir auch fern. Ich verabscheue Gewalt. Das einzige was ich zu machen versuche, ist euren muffigen Keller auszulüften, dessen Luft ihr als „Normalität“ verkauft.

            Achtens: Ich suche keine finalen Lösungen, ich suche Klarheit und Erkenntnisse. Lösungen sind was für Banker, ganz sicher nicht für Denker.

            Summa summarum: Sie können mich gerne für einen pösen linken Spinner halten, gerade weil ich bei euren so geliebten wie affigen Zeremonien à la Stimmzettelbeerdigen und sonstigen Mätzchen nicht mitspielen gehe. Aber zum einen drehe ich mich immerhin aus eigener Kraft – und zum anderen bin ich einfach sehr gerne ein Lump und Hund.

  9. „Verteidigungsarmee“? Was für eine Verteidigungsarmee? Die vom „Hindu-Kusch!“, die in bzw. über Jugoslawien aktive, die in Litauen stationierte oder die in den „Ukrainekrieg“ involvierte?

    Nö. „Wir“ (der mittlerweile wieder leibeigene Teil der Bevölkerung) braucht weder Wehrmacht, Bundeswehr noch Verteidigungsarmee oder als was sich die Diensthanseln des militärisch-industriellen Komplexes auch immer bezeichnen.

    Die sogenannte Bundeswehr (die dem Bund, nicht den Ländern, nicht den Kommunen dient?) sollte sofort aufgelöst werden. Deren Personal kann dem THW, der Feuerwehr und den „Freunden und Helfern“ beigesellt werden. Wer sollte denn das seit 1945 besatzte Deutschland überfallen wollen? Dieses ruinierte Land mit seiner maroden Infrastruktur? Ressourcen gibt es hier keine, sämtliche Dichter und Denker sind weg.

    Diese Irrsinnsbeträge für Rüstung, diese „Sondervermögen“, sind nichts anderes, als Beute der Plünderer. Die der Bevölkerung entzogen und zu ihrem Schaden verwendet werden.

    „Haben Sie gedient?“ – „Nein.“
    „Wollen Sie nun dienen?“ – „Nein, niemals. Ich will unter mir keine Sklaven sehn
    und über mir keine Herrn.“

    Dass die vorherrschenden Propagandaschreihälse im Auftrag ihrer Herrn, vor denen sie kriechen, die Bezeichnungen „links“ und „rechts“ verwässern, „die Köpfe verwirren“ wollen, ist offensichtlich. Dem muss man nicht entsprechen.

    FJ Strauß sagte mal:“ Rechts von der CSU ist eine Wand.“ Damit wollte er kennzeichnen, dass es keine Partei weiter rechts als die CSU gebe. Mittlerweile sind alle im Bundestag vertretenen Parteien weiter rechts, nicht nur die CDUSPDGrünenLinke-Einheitspartei und die AFD, auch die CSU selbst.

  10. „…Beratung der Grünen…“ und „…Dozentin für Storytelling…“

    Vor was oder wem sollte sie sich ängstigen? Baerbock und Relotius als Referenz, das wird schon gutgehen.

  11. Zum 24.02. thematisch passender wäre doch ein Interview mit ein paar Betroffenen jener „Realitäten“ im Donbass gewesen, bei denen man – um es in Anlehnung an den bestaussehendsten Kriegsminister aller Zeiten, den eingebildeten Franken DJ KT Gutti zu sagen – „umgangssprachlich von Genozid reden“ kann. Also nicht öffentlich, nur rein privat, ganz familiär am Küchentisch, nach der Nummer mit dem Escort unter uns Gebetsschwestern. Ich weiß zumindest nicht, wie man das ominöse „Geschehen“ dort sonst bezeichnen soll. Jenes „Geschehen“ von dem „wir“ nichts wissen wollen und das „wir“ gerade nach 2022 als „pro-russische Propaganda“ oder „es waren Putins grüne Männchen“ verdrängten und das allein bis Anfang 2015 an die 50 000 Leben forderte (Quelle: hier) sowie über eine Million Menschen aus ihrer Heimat vertrieb (Quelle: VN). (Aber hey – Heimat, so wichtig!) Jenes „Geschehen“, das am 13.04.2014 so richtig begann – und nicht an jenem ominösen Donnerstag im Februar 2022. Selbst ein so pro-westlicher Autor wie Ilmari Käikho („Swedish Defence University, Department of Security, Strategy and Leadership, Faculty Member“) kam in einem Artikel vor ein paar Jahren nicht umhin das Ganze mal als „seemingly indiscriminate shelling of rebel-held areas“ zu bezeichnen. 🤷‍♂️

    Doch wenn man keine Betroffenen zur Hand haben sollte – wie wäre es eigentlich mal mit einem Interview mit Anna Matwejewa? Die sitzt am King’s College (Autoritätsargument!!1!), ist keine pöse Revoluzzerin, aber ihre Thesen hätten wenigstens eine hübsche Diskussion erbringen können. Sie hat über die damaligen „Vorgänge“ im Donbass unter anderem das Buch Through Times of Trouble veröffentlicht. Daraus eine relevante Passage zu jenem 13. April:

    When Sloviansk fell into the hands of the rebels and uprisings erupted in other cities, the next day—on April 13, 2014—the Anti-Terrorist Operation (ATO) was launched. It was announced by Rada’s speaker and acting president Oliksandr Turchynov who said that “we’re not going to allow Russia to repeat the Crimean scenario in Ukraine’s East.” Kyiv escalated the conflict by declaring the other side “terrorists,” with whom no talks could be held. The challenge to Strelkov did not take long to come, and the Ukrainian attack started immediately. First fighting casualties were sustained in Sloviansk on April 13 when Ukraine’s security service officer was killed and another five wounded. At least one pro-Russian activist –local rebel Ruben Avanesyan from Donetsk was also killed in the gunfire and two injured. Several young local rebels were killed in different episodes during April in the ATO attacks on their block posts outside Sloviansk. It is believed that one of the key combat roles in the armed action in Sloviansk was played by Romashka (call sign “Daisy,” real name Sergei Jurikov), a Ukrainian citizen born in Sevastopol who lived in Kyiv. Romashka was a church bell ringer and not a tough paratrooper as many who met him at the time thought. Romashka came with Strelkov from Crimea and was killed in the second serious bout of combat in May.33 On May 2–3, Kyiv attempted an offensive but lost in the first hours two Mi-24 helicopters which were firing at the rebel positions. One helicopter was shot down by Granddad, a 76-yer old Afghan war veteran from Russia and Strelkov’s mentor. When the ATO forces failed to take the city by storm as planned, they halted further direct infantry assaults.

    Frage mich, wann sie eigentlich auf einer EU-Sanktionsliste landet. 🤷‍♂️

    Auf jeden Fall war genau jenes Scheitern und der Umstand, dass sich ZSU und Asow nicht mehr in die Stadt trauten, dann der Grund warum das von westlichen Kuratoren beratene Post-Maidan-Regime die Artillerie rausgeholt und jenes „indiscriminate shelling“ begonnen hat, von dem oben die Rede. Jenes Geballer, das ja gerade der Westen immer wieder lehrt und vormacht – Falludscha und Gaza sind da nur andere jüngere Beispiele.

    Wie auch immer – eine 🕯️ für alle Opfer dieses bald zwölf Jahre dauernden Krieges und nochmals den 🔦 auf all diejenigen unter ihnen, von denen im Westen keiner etwas wissen will. Der Ukrainekrieg ist (gerade) auch ein deutscher Krieg und das nicht erst seit der ominösen „Zeitenwenden“, die wenig wendete, sondern bloß viel fortschrieb und allenfalls akzentuierte.

  12. Maschinelle Zusammenfassung des Interviews

    Und nachdem es hier keine Zusammenfassung des Interviews gab, habe ich mal meinen Nachbarn gebeten, das von seinem Grok-Account erledigen zu lassen. Das ist das Ergebnis:

    Hier ist eine ausführliche Zusammenfassung des Interviews auf Deutsch (basierend auf dem Inhalt des Videos vom 23. Februar 2026 im Overton Magazin):

    Titel: Die Angst vor Hausdurchsuchungen bedrückt mich | Maike Gosch
    Gesprächspartner: Roberto De Lapuente (Overton Magazin) interviewt Maike Gosch
    Dauer/Kontext: Ca. einstündiges ausführliches Gespräch über ihren Werdegang, Journalismusverständnis, gesellschaftliche Entwicklungen und persönliche Ängste.

    ### Werdegang und Einstieg in den Journalismus
    Maike Gosch stellt sich vor als Kommunikationsstrategin, Autorin und ehemalige Rechtsanwältin. Sie hat viele Jahre für NGOs, politische Kampagnen und Institutionen gearbeitet, u. a.:

    – Beratung der Grünen
    – Brot für die Welt
    – Wikimedia Deutschland
    – Stopp-TTIP-Kampagne
    – Europäisches Parlament (Themen: Entwicklungspolitik, Handelsabkommen, Wahlkämpfe)

    Sie war lange in der „linken“ NGO- und grünennahen Szene aktiv, hat Storytelling und politische Kommunikation an Hochschulen (Quadriga, Hamburg Media School) gelehrt und Artikel u. a. in „Politik + Kommunikation“ und „Propaganda in Focus“ veröffentlicht.

    Seit kurzem ist sie neue Redakteurin bei den NachDenkSeiten – ein großer Wechsel für sie, weil sie sich zunehmend von der früheren „linken“ Blase entfremdet hat.

    ### Was Journalismus für sie bedeutet

    Gosch definiert Journalismus klassisch-aufklärerisch:

    – Macht kritisch kontrollieren
    – Fakten von Meinung trennen
    – Die Öffentlichkeit über relevante Vorgänge informieren, auch wenn sie unangenehm sind

    Sie kritisiert scharf die Entwicklung der letzten Jahre (besonders seit 2020):

    – Viele Journalisten haben sich ihrer Meinung nach parteilich gemacht und unterstützen die jeweilige Regierungspolitik aktiv mit
    – Kritische Stimmen werden ausgegrenzt, diffamiert oder juristisch verfolgt
    – Es gibt eine „neue Allianz“ zwischen großen Medien und herrschender Politik gegen Teile der Bevölkerung

    ### Zentrale Angst-Thematik: Hausdurchsuchungen & Berufsverbot

    Ein roter Faden des Gesprächs ist ihre massive Angst vor staatlicher Repression:

    – Sie hat ständig im Hinterkopf, dass kritische Texte zu Hausdurchsuchungen, Strafverfahren, Konten-/Vermögenssperrungen oder sogar Berufsverboten führen könnten.
    – Sie beschreibt das Klima als „sehr, sehr böse und sehr wütend“ geworden – mit Verhaftungen, Anzeigen und Durchsuchungen.
    – Diese ständige Bedrohung lastet psychisch schwer auf ihr und beeinträchtigt ihre Arbeit.

    Sie sieht das nicht als Paranoia, sondern als realistische Einschätzung der aktuellen politisch-medialen Lage in Deutschland.

    ### Weitere wichtige Themenblöcke

    1. Remilitarisierung & Wehrpflicht
    Gosch ist sehr kritisch gegenüber der neuen Kriegsrhetorik und der Debatte um Wiedereinführung der Wehrpflicht. Sie sieht eine gefährliche Normalisierung von Militarisierung und Krieg als politischem Mittel.

    2. Corona-Nachbereitung & Propaganda
    Sie spricht von massiven Verzerrungen, Propaganda und Eliteversagen während der Pandemie. Viele frühere „linke“ Überzeugungen (z. B. Misstrauen gegenüber Großkonzernen und Staat) seien plötzlich umgekehrt worden.

    3. Linkskonservativer Standpunkt
    Gosch beschreibt sich als „linkskonservativ“: Sie will soziale Gerechtigkeit, aber ohne die aktuelle Cancel-Culture, Identitätspolitik-Übertreibungen und autoritäre Tendenzen. Sie vermisst eine echte linke Opposition zur herrschenden Politik.

    4. Gesellschaftliche Abgründe & Mut
    Sie spricht über die Notwendigkeit, mutig zu bleiben, auch wenn man angefeindet wird. Krisen (Corona, Ukraine-Krieg, Studentenproteste) könnten Chancen bieten, Menschen politisch zu aktivieren – aber nur, wenn man ehrlich bleibt.

    5. Deutschland-Bild & Geschichtspolitik
    Kurz gegen Ende geht es um unterschiedliche Lesarten der deutschen Geschichte und wie stark das aktuelle politische Klima davon beeinflusst wird.

    ### Fazit / Stimmung des Gesprächs
    Das Interview ist sehr offen, persönlich und streckenweise bedrückend. Maike Gosch wirkt reflektiert, aber auch emotional belastet durch die gesellschaftliche Polarisierung und die persönliche Bedrohungslage. Roberto De Lapuente lässt sie weitgehend reden und stellt gezielte, verständnisvolle Nachfragen.

    Es ist ein typisches Overton/NachDenkSeiten-Gespräch: systemkritisch, regierungsskeptisch, mit starkem Fokus auf Meinungsfreiheit und Repressionsängste.

    Mein Nachbar hat dann noch drei Nachfragen stellen lassen. Diese waren:

    1) Du hast das Interview als „systemkritisch“ bezeichnet. Wie meinst du das und ist es wirklich „systemkritisch“?

    2) Siehst du weitere Kritikpunkte (bspw. Moralisieren)?

    3) Du meinst: „Viele Journalisten haben sich ihrer Meinung nach parteilich gemacht“ Inwiefern trifft dieser Vorwurf auf die Interviewte selbst zu?

    Das hat Grok daraus gemacht beziehungsweise geantwortet:

    Ja, lass uns das Interview mal nüchtern und kritisch auseinandernehmen – genau zu deinen drei Punkten. Ich stütze mich dabei auf den Inhalt des Gesprächs (wie es im Video und in der detaillierten Zusammenfassung erscheint), ohne die eigene Perspektive von Overton/NachDenkSeiten zu übernehmen.

    ### 1) Ist es wirklich systemkritisch? Kritik am Staat *an sich* oder eher an der aktuellen Regierungspolitik/Konstellation?

    Kurz gesagt: Eher nein – es ist keine grundsätzliche Systemkritik am liberal-demokratischen Staat oder am Kapitalismus als solchem. Die Kritik ist konjunkturell und konstellativ, also stark auf die Entwicklungen seit ca. 2020 bezogen.

    Was Gosch konkret kritisiert:
    – Die Allianz von (großen) Medien + Regierung + Teilen der Justiz gegen Teile der Bevölkerung („neue Allianz gegen die Bevölkerung“).
    – Corona-Maßnahmen + Propaganda + „Eliteversagen“ (Panik, Hass auf Kritiker, Vorverurteilungen in Prozessen wie beim Ballweg-Fall).
    – Remilitarisierung, Wehrpflicht-Debatte, Kriegsrhetorik und EU-Sanktionspolitik (teilweise als „faschistisch“ in manchen Bereichen bezeichnet).
    – Verlust von Neutralität im Journalismus → aktive Unterstützung der Macht statt Kontrolle.
    – Reale Repressionsfälle (Hausdurchsuchungen bei Compact, Palästina-Aktivisten, Strafverfolgung wegen Meinungsäußerungen).

    Das ist Regimekritik an der Ampel-Regierung + der medialen/poltischen Hegemonie seit Corona/Ukraine, plus Kritik an einer „neuen“ autoritären Drift (Meinungskontrolle, Stigmatisierung, institutionelle Abhängigkeiten). Aber sie lehnt das parlamentarische System, die Gewaltenteilung oder den Rechtsstaat grundsätzlich nicht ab. Im Gegenteil: Sie beruft sich explizit auf klassische Ideale (Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, UN-Recht, Trennung von Fakten und Meinung).

    Es gibt keine Forderung nach Systemumsturz, Abschaffung des Kapitalismus, Revolution o.Ä. – stattdessen Appelle an Mut, offene Debatte und Rückkehr zu echter Machtkontrolle. Das ist eher linkskonservative Regierungskritik mit starkem Fokus auf Meinungsfreiheit und Anti-Militarisierung, aber keine marxistische, anarchistische oder sonstwie grundsätzlich staatsablehnende Kritik.

    Vergleich: Bei echten Systemkritikern (z. B. in Teilen der radikalen Linken oder Rechten) käme viel mehr Kapitalismuskritik, Kritik an Parlamentarismus als Illusion, Forderung nach Enteignung etc. – das fehlt komplett.

    ### 2) Weitere Punkte im Interview – hinterfragt

    Ja, das Interview ist deutlich moralisch aufgeladen, streckenweise dramatisch und emotional – was typisch für viele NachDenkSeiten/Overton-Beiträge ist.

    Beispiele für starke Aufladung:
    – Wiederholte Betonung der persönlichen Angst („ständig im Hinterkopf“, „jeder Klingelstreich → Panik“, „sehr, sehr böse und wütend gewordenes Klima“).
    – Schwarz-Weiß-Darstellungen: „Eliten in Panik“ vs. „kritische Denker“, „die da oben“ (Regierung + Medien + Justiz) gegen „die Bevölkerung“ oder „die Anderen“.
    – Vokabular wie „Hass und Hetze gegen Kritiker“, „Unrechtsprozesse“, „Verfolgung“, „Demütigung“, „sozialer Tod“.
    – Opfer-Narrativ: Sie positioniert sich als „Mittig“ (früher SPD–CDU–Grüne), die jetzt trotzdem bedroht wird – das verstärkt den Eindruck von systematischer Ungerechtigkeit gegen „normale“ Menschen.

    Das schafft emotionalen Druck und ein klares Gut-Böse-Schema (Gut: mutige Kritiker, die Wahrheit sagen; Böse: die machtgeschützte Blase, die spaltet und verfolgt). Das ist rhetorisch wirksam, aber es lädt zur Polarisierung ein und lässt wenig Grautöne zu (z. B. dass Kritiker auch Fehlinformationen verbreiten könnten oder dass nicht jede Hausdurchsuchung politisch motiviert ist).

    Kritisch betrachtet: Die permanente Betonung der eigenen Angst kann als Selbststilisierung wirken – sie macht die Position emotional nachvollziehbar, schützt aber auch vor Sachkritik („Wer das anzweifelt, versteht die Bedrohung nicht“). Das ist ein klassisches Muster in alternativen Medien.

    ### 3) War/ist Gosch selbst parteilich? Früher bei NGOs vs. heute

    Das ist der vielleicht interessanteste Widerspruch – und ja, da gibt es eine klare Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und Realität.

    Früher (NGO-Phase):
    – Beratung für Grüne, Brot für die Welt, Wikimedia, Stopp-TTIP-Kampagne, Europäisches Parlament.
    – Agentur „story4good“ → explizit wertebasiertes Storytelling für „gute Sache“ (Umwelt, Soziales, Anti-Konzern-Abkommen).
    – Das war offen parteilich-advokatorisch: Ziel war nicht neutrale Berichterstattung, sondern Überzeugungsarbeit, Mobilisierung, Kampagnenkommunikation.

    Heute (bei NachDenkSeiten):
    – Sie plädiert für klassischen Journalismus: Fakten von Meinung trennen, Macht kontrollieren, neutral sein.
    – Gleichzeitig ist sie bei einem Medium gelandet, das sehr klar positioniert ist: regierungskritisch, anti-mainstream-medial, oft anti-NATO/Ukraine-Politik, anti-Corona-Maßnahmen-narrativ.
    – Ihre Texte und das Interview selbst haben eine deutliche Haltung (gegen Remilitarisierung, gegen Cancel Culture, gegen „Blase“-Journalismus).

    Sie adressiert das indirekt selbst: Sie sagt, sie habe durch die NGO-Zeit gelernt, wie Manipulation funktioniert, und sei dadurch neutraler geworden. Aber das ändert nichts daran, dass sie früher offen parteilich für eine Seite war und heute offen parteilich für die andere Seite ist (die systemkritisch-alternative).

    Kurz: Ja – sie hat den Lagerwechsel vollzogen (von grün-linker NGO-Szene zu regierungskritischer Alternativszene), kritisiert aber genau das, was sie früher selbst gemacht hat (parteiliche Kommunikation, Storytelling für eine Sache). Der Vorwurf „Die anderen sind parteilich!“ trifft also auch auf sie selbst zu – nur mit umgekehrter Richtung.

    Fazit insgesamt: Das Interview ist pointiert regierungskritisch, emotional aufgeladen und positionsjournalistisch – aber keine fundamentale Systemkritik am Staat an sich. Es ist eher Ausdruck einer Enttäuschten-Linken, die ihre alte Blase verlassen hat und jetzt die neue mit ähnlicher Vehemenz bedient, während sie Neutralität einfordert.

    Hach ja, die allwissende KI Herrn Musks. 🍿

    Macht daraus, was ihr wollt und sei es eine Tüte. 🤷‍♂️

      1. Non, rien a ajouter Monsieur

        Na, na! 😉 Es gäbe da durchaus so einiges zu ergänzen. Vor allem hat Grok meinem Nachbarn drei völlig unterschiedliche Versionen bei ein und denselben Fragen ausgespuckt. In einer wurde als Gosch als „etabliere Systemkritikerin“ (schöne Wortkombo) tituliert. Ich habe dann aber nur die erste Version eingestellt, weil sonst wieder die Leute kommen, die maulen, die Beiträge seien sooo lang.

        Grok ist der Beste., was wären wir ohne ihn.

        Weiter? 😉

  13. Unterhaltsamer als das Video finde ich die hohe Resonanz hier im Forum (nicht die der üblichen Foren-Clowns, sondern die der alt-linken Dogmatiker, die sich an Frau Gosch abarbeiten).

    Seit Monthy Pythons „Leben des Briian“ hat sich nichts geändert; die „Volksfront von Judäa“ zankt sich am liebsten mit der „Kampagne für ein freies Galiläa“ statt mit den römischen Besatzern.

    Aber alle sind sie nur Maulhelden und Sofakrieger – und haben selber zu viel Moralin (einer anderen Geschmacksrichtung) gesoffen, merken das aber nicht mal.

  14. Ach, fast alle Komentatoren hier sind doof. Ihre subversiven oft gehässig gegen „die da oben“ gerichteten – und total nutzlosen – Kommentare lassen mich das jedenfalls vermuten.
    Wahrscheinlich gehen sie davon aus, dass das OT

    a) kein Honypot sei
    b) der dazu gedacht sei, um Menschen, die es schaffen, viele Narrative kritisch zu hinterfragen, aufs Maul schauen zu können.
    c) zu ermitteln, ob diese eine Bedrohung der alten Ordnung seien

    Ich gehe jedenfalls von Obigem mit hoher Wahrscheinlichkeit aus.

    Trotzdem bin ich angstfrei. Einfach, weil ich grundsätzlich niemandem absichtlich Schaden zufügen möchte. Übrigens gehe ich davon aus, dass die Überwacher sogar selbst der Meinung sein könnten, das der strukturelle Zustand dieses Staates veränderungswürdig sei.

      1. Jetzt hasst su mich überzeugt. Ich verändere deshalb mein Verhalten:

        Ach lieber Schlüsselmeister, du hast ein denkbar schweres Los. Immer die vielen Haare am Arsch von deinem Daddy.

        Bist du jetzt zufrieden, @EL-G?

        Und was treibt dich denn eigentlich hier her in den Überwachungskerker? Langeweile? Warum gehst du denn nicht einfach stattdessen mal an die frische Luft, oder liest ein Buch?

        1. Oh Marküs, erzürnt wegen des unterlassenen Genitivs?

          Eine Verhaltensänderung kann ich jedenfalls nicht entdecken und die Aufgabe meiner Zufriedenstellung wurde nicht erteilt.

          Was die Schlussfragen angeht, hatte ich heute beides schon, wollte aber mal in Anbetracht von Niederschwelligkeit den Atem anhalten.

          Und was den Repost unten an @Phineas angeht: Der erste Aufschlag oben war bereits ein Anwurf, falls das im persönlichen Katalog der Etikette nicht aufgeführt ist.

          1. @Al-G
            Die aufgrund der Naturgesetze ablaufende Ursache-Wirkungs Kette hat eben die nette Eigenschaft, dass die Abläufe im Universum deterministisch sind. Und dies wiederum bedeutet, dass freier Wille nur Illusion ist. Wir sind diesem Determinismus sklavisch ausgeliefert. Deshalb ist freie Entscheidung nicht möglich, Und dies wiederum bedeutet, dass niemand einen echten Einfluss auf die Entwicklung des Weltgeschehens hat. Ich nicht, du nicht, und auch sonst niemand. Deshalb sind wir im Grunde genommen alle Sklaven. Also Ist das, was ich mache, genausowenig beeinflussbar, wie das, was du machst. Wenn ich jetzt also durch dich geschädigt worden bin, dann kann ich dir keinen Vorwurf machen, da die Uesache-Wirkungskette unabänderbar ist.

            Das bedeutet dann eben auch, dass überhaupt niemand sein Verhalten absichtlich steuern kann. Und so quält der Tierquäler eben Tiere, der Oligarch häuft Macht an, der Religiöde denkt, es gäbe ein Leben nach dem Tod, der Atheist bestreitet das, und der Sklave Markus ist aufgrund seiner kognitiven Behinderung von staatlichen Allmosen abhängig. Und der Sklave Al-G betrachtet dich aufgrund der Ereigniskette, dazu führte, dass er das kann,was er kann sls Auserwählter und schädigt Menschen. Jeder ist eben ein Sklave des deterministischen Ablaufs.

            herzlich…

            1. Die aufgrund der Naturgesetze ablaufende Ursache-Wirkungs Kette hat eben die nette Eigenschaft, dass die Abläufe im Universum deterministisch sind. Und dies wiederum bedeutet, dass freier Wille nur Illusion ist. Wir sind diesem Determinismus sklavisch ausgeliefert. Deshalb ist freie Entscheidung nicht möglich, Und dies wiederum bedeutet, dass niemand einen echten Einfluss auf die Entwicklung des Weltgeschehens hat. Ich nicht, du nicht, und auch sonst niemand. Deshalb sind wir im Grunde genommen alle Sklaven. Also Ist das, was ich mache, genausowenig beeinflussbar, wie das, was du machst.

              Quantenprozesse unterminieren das, weil die (zumindest nach aktuellen Wissensstand) nur Wahrscheinlichkeitsaussagen erlauben. Insgesamt stehen wir aber noch ganz am Anfang, wer sich mit „paranormalen“ (ich mag das Wort nicht, habe aber kein besseres) Phänomenen beschäftigt, wird sehr schnell feststellen, dass wir bisher kaum an der Oberfläche der Realität kratzen. Es gibt z.B. Forschungen zu „mind over matter“, es sieht so aus, als ob Menschen unter bestimmten Bedingungen Wahrscheinlichkeiten mental beeinflussen können.

              Das letzte Wort ist da zumindest noch lange nicht gesprochen…

              1. Quantenphysikalise Effekte wirken iauf so winzig kleinm Raum, dass sie die neuronalen Vorgänge im Gehirn nicht beeinflussen können. Ech habe vergessen, um wie viele Zehnerpotenzen der Wirkraum von quantenphysikalischen vorgängen kleiner ist als die aller kleinsten Vorgänge im Gehirn. Er er ist aber weit über 1000x kleiner.

                Davon abgesehen würden mögliche quantenphysikalischen Auswirkungen nur bedeuten, dass noch eine Prise Zufall zum Denken mit hinzu kommen würden. Daswürde dann aber auch nur bedeuten, dass der Wille einem gerissen Masse dem Zufall überlassen wäre. Also etwa: beeinflussten mich die quantenphysikalischen Eigenschaften zufällif mal so, dann würde ich eben zufällig o reagieren, und wenn sie sich zufällig anders bemerkbar gemacht hätten, dann hätte ich dadurch eben zufällig anders reagiert.

                1. @ Markus

                  „mind over matter“?
                  Wie funktioniert denn das Experiment?

                  Sehr einfach. Sie hatten einen Gedanken und dann haben Sie diesen Text hier getippt.

                  ———-

                  Nach Ihrer obigen Darlegung ist alles, was hinter Ihren Augen passiert, ein elektromagnetischer Billardtisch. Dann gibt es auch kein »Mind« und die Frage erübrigt sich.

                  Es geht nicht darum, was die “Wahrheit“ ist: Deterministisch oder nicht.
                  Es geht darum, wofür Sie sich entscheiden.

            2. Und war ich Annahme, dass Menschen, die außerhalb des zangsverotdneten Informationskäfigs leben können und auch vor Dauepropaganda geschützt sind, Wenigstens untereinander offen und ehrlich miteinander reden, scherzen und mit gegenseitiger Kritik umgehen dürfen und auch unbeabsichtigte verbale Entgleisungen als eben typisch menschliche Schwäche tolerieren. Ich irrte mich.

              Hättest du Lust, mir ein wenig darüber zu schreiben, welche Masken ihr euch bei Gesprächen untereinander aufsetzt? Oder wird so eine Maske nur von Sklaven erwartet?

              Und übrigens würde ich mir wünschen, dass du diese Fragen nicht als böswilligen Stichlungsversuch interpretieren würdest, sondern als Versuch, etwas über andere Gesellschaftskreise und deren Umgangs Gepflogenheiten zu lernen. Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich keine andere Möglickeit finden kann, Alles, was ich lernen möchte, muss ich mir autodidaktisch aneignen, da mir aufgrund meiner kognitiven Behinderung nur. sehr wenig Informationsquellen zur Verfügung stehen.

              Ich weiss leider nicht, ob einem Sklaven solche Studien erlaubt sind, da ich nirgendwo ein Regelwerk zu verbotenen Fragen finden konnte. Mir ibisher nur bekannt, dass hier in D Beleidigung und abichliche Verbreitung von Desinformation strafbar ist. Sorry, wenn ich mich mit dem hier aaktuell gültigen Gesetzen nicht so im Detail auskenne. Ich weiss deshalb nicht, ob es aktuell strafbar ist, bei jemandem etwas höflich nachzufragen.

              Übrigens, kann ich nicht im Voraus wissen, welche Fragen bei einer Konkreten Person automatisch ein Wutgefühl hervottufen. Übrigens,würde so ein Ereignis die bekannte These stützen, dass dass ein Mensch als triebgesteuerter Automat angesehen werden kann, . Ich selbst erlebe das sehr häufig bei mir. Eines meiner Hauptinteressen ist nämlich Selbstanalyse. Also ich studierre mich selbst. Oder anders gesprochen: Ein Automat beobachtet sich selbst. Physikalisch betrachtet, ist das erst dissipativen Strukturen zweiter Ordnung möglich. Und dissipativen Strukturen dritter Ordnung ist es sogar möglich, durch Eigenbeobachtung ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern.

              herzlich…

              1. „Und war ich Annahme, dass Menschen, die außerhalb des zangsverotdneten Informationskäfigs leben können und auch vor Dauepropaganda geschützt sind,“
                Ey, voll krass konkret !
                Bro, lass disch voll nisch anmachen ! Süper-Daitsch, lass disch nix andere einredde !
                Hasst Du auch woll die krassen Aggumente :
                „automatisch ein Wutgefühl hervottufen“
                Ja, habbisch auch voll krass konkreten tiefergelegten BMWeh, mach isch voll die Weiber mit klar (so Auto macht die voll matisch) !
                Bisst Du auch voll klug, so füsikalisch und so. Nur einem varrsteh isch nisch : so krass konkret Dev Patel Schlucktour drittem Ördnung ?? Ey, was meinssu ??
                Ey, habbibi voll Eigenbeobachtung getutet, und weissu was ? Habbisch voll den geilen Sack !
                Bro, voll geil herzlisch, tscheck mal deine Algo…Aggro…egal, irgendwas mit Rhythmus, stehn die Null-Checker voll drauf…you sexy motherfucker !

                  1. Ey, Sie wissen doch voll eh, daß isch Dennis un seine Ische voll eh nisch sehen kann, von wegen DuIsche…nee, DuRöhre un so, auch wenn isch selbs voll auf die Littbarski-Berufsschule gegangen gewesen bin.
                    Schteh isch sowieso mehr auf Cereal Killer von „Sherlock“, weissu ?
                    Hab isch ümrigens jetzt eh getscheckt, so mit Alloholrhythmus, weissu ?
                    Kann mir keiner nix mehr vohrmachen…

                1. Schade, dass mir deine Fremdsprache unbekannt ist. Deshalb kann ich leider deine Fragen nicht beantworten.

                  Wir könnten uns aber auf deutsch austauschen, falls du auch deutsch sprechen kannst. Wäre schön.

              2. @ Markus

                Ach, fast alle Komentatoren hier sind doof.

                Nun, diese Aussage lässt nicht sonderlich viel Interpretationsspielraum. Und das hat dann doch eher wenig mit »Umgangs Gepflogenheiten« zu tun. Wenn man sich verhaut, kann man sich korrigieren, präzisieren oder einfach „sorry“ sagen, und weiter geht’s.

                …welche Masken ihr euch bei Gesprächen untereinander aufsetzt?

                Es werden immer Masken getragen, auch Sie sprechen jeweils anders mit Ihrer Mutter, Ihrem Nachbarn, Ihren Freunden, dem Polizisten, der Ihnen den Arm auskugelt, während Sie mit dem Gesicht im Dreck liegen. Wie Sie jetzt mit dem »Black Mirror«, also Ihrem Endgerät sprechen, das können und dürfen und sollten Sie selbst entscheiden. Das hat wenig mit „Unaufrichtigkeit“, „Lüge“ oder fehlender Authentizität zu tun.

                Mir i[st] bisher nur bekannt, dass hier in D Beleidigung und abichliche Verbreitung von Desinformation strafbar ist.

                Hier ein frisches Urteil des BvG zur »Verletzung der Meinungsfreiheit…«
                (Danke an @Richard)

                Ein Automat beobachtet sich selbst.

                Wie oben erwähnt, ist es Ihre Entscheidung, ob Sie sich als »Automat« sehen wollen und damit nicht nur der Außenwelt ausgesetzt sind, sondern auch Ihrer Innenwelt, also sich selbst. Welche Konsequenzen das haben kann, soll hier an einem Romanauszug verdeutlicht werden. Seien Sie rücksichtslos und gnadenlos mit dem Ich-Erzähler. Und wenn Sie ihm sein Hilflosigkeit so richtig um die Ohren gehauen haben, versuchen Sie, das auf sich selbst anzuwenden.

                Während ich nach Hause gehe, mache ich mir Gedanken über mein tägliches Einerlei. Es ist kaum mehr als ein Pendeln zwischen bedeutungslosen Aufgaben, immer hinein in die Wüste der andauernden Bewußtseinspenetrationen, in die schmerzhaften Induktionen des Miraußerhalbs. Vorbei schweben ehemals prächtige Schiffe vergangener Wirklichkeiten, heute nur noch Galeeren meiner Erinnerung. Barmherzige Ladenhüter, von einer möglichen Realität gekreuzigte Ideen und Ideale. Wahrheit! Ein pathetisches Wort für etwas Irrationales. Aber gerade das Unmöglichste hat schon immer eine unwiderrufliche Option für Pathos besessen. Das Bewußtsein gab uns letztendlich alle Möglichkeiten, nur nicht die, Fragen als gewollte Handlung zu etablieren. Ständiges Billard neuraler Impulse, Kettenreaktionen enzymatischer Zwangsfolgen. Doch was versenkt die schwarze Acht..? Sicherlich nicht eine Entscheidung, vielmehr die Notwendigkeit das Spiel vollständig zu beenden, damit die Gewinn- und Verlustkalkulation von neuem anstoßen kann. Es erscheint mir als ausgesprochen unwahrscheinlich, daß wir einen Einfluß auf das Geschehen um uns herum, selbst auf unseren eigenen Willen haben. Zwar glaube ich nicht an ein Schicksal, das unabänderlich feststeht, und halte nichts davon, die Hände mit einem fatalistischen Grinsen in die Taschen zu stecken, aber dennoch sind wir nicht in der Lage, die Motivationen für unser Denken und vor allem für unser Handeln zu beeinflussen oder gar zu ändern. Es ist eine grandiose Selbstlüge unseres Bewußtseins, ein selbständig operierendes ICH zu besitzen; die letzte große Amputation am Idealbild MENSCH, nämlich – um es etwas übertrieben auszudrücken – die Unmöglichkeit zur eigenständigen Kommunikation läßt nicht einmal mehr den Zweifel übrig. Wo sollte ein freier Wille auch her gekommen sein? Das Einzige, was am Ende bleibt, ist ein ETWAS, das nicht mehr ist als die elektromagnetische Summe aller Synapsen mit ihren chemisch gebundenen Erinnerungen; ein winziges ETWAS, das dennoch zu komplex ist, um es zu verstehen.
                Den Menschen zu reduzieren ist allerdings nichts Neues. Wer kann sich schon ernsthaft mit der Möglichkeit abfinden, daß sich das Gehirn eventuell in einem Tank befindet und sich die Welt da draußen nur einbildet oder sogar von irgend etwas eingebildet wird? Das eigentlich Schlimme ist nur meine Unfähigkeit, nicht einfach weitermachen zu können. Niemand ist in der Lage, dauerhaft seine Gedanken zu übersehen. Was bleibt, ist Ratlosigkeit. Na wenn schon… Aber wohin mit der Sehnsucht zu verstehen, zu begreifen, etwas zu erfahren, zu leben. Umschauen wird zur Qual – in den Bahnhofshallen reden Obdachlose, die aussehen wie Philosophen, mit sich selbst (mit wem auch sonst) und sammeln, in ihren grauen Bart murmelnd, leere Pfandflaschen und tauschen sie gegen neue Identitäten. Also: Santé.

                Aus »Halbjahre eines Pendlers« (1995)

                    1. Nein.

                      Aber Werbung endet doch mit einer unerschütterlichen und „ewigen Wiederkunft des Gleichen“:

                      „…wurde Ihnen präsentiert von …“

                      So werden Sie nie berühmt. 😉

                1. Danke @El-G
                  Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Ich meinte mit Selbstbeobachtung das, was im Buddhismus unter Achtsamkeit verstanden wird. Also sich immer selbstgegenwärtig sein. Etwa so: Wenn ich liege, dann bin ich mir ununterbrochen des Liegens bewusst, iBeim Stehen des Stehens, beim Gehen des Gehens und so weiter und so fort. Also zumindest beim Achtsamkeitstraining. Und dann gibt es noch die Meditation: Der Versuch, an gar nichts zu denken und dabei beobachten, wie sich das anfühlt, Üblicherweise wird man feststellen, dass es nicht möglich ist,im Ruhrzustand an gar nichts zu denken. Denn es sprudeln immer automatisch Gedanken ins Bewusstsein. Und dann gilt es immer sobald man bemerkt, dass man vom Nichtdenken abgekommen ist, den Gedankengang abzubrechen. Bei jedem Gedanken sich immer bewusst sein, dass da Gerade ein Gedanke ist. Das Gegenteil wäre grübeln Gdankenträumerei oder dösen.

                  herzlich..

                  PS: Es ist durchaus möglich, sich wunschlos Dauer erglücklich zu fühlen, bei gleichzeitiger Besitzlosigkeit. Buddhisten z.b.

                  1. Endlich. Ich hatte es schon vermisst, an die Hand genommen zu werden und mit großen staunenden Augen die Welt erklärt zu bekommen, und das sogar mundgerecht häppchenweise in einfacher Sprache.
                    Stammt sicher aus Ihrem Bestseller „Infantilisier your life“, oder ?
                    „im Ruhrzustand“
                    Welchen meinen Sie jetzt ? Den mit der Scheißerei oder den im Pott ? Vielleicht gar beides synchron ?
                    “ erglücklich“
                    Sie Frauendiskriminierer, Sie ! Warum nicht „sieglücklich“ oder formvollendet „esglücklich“ bzw. „LGTBHBiPocLMAA+-:xwtfnochallesglücklich“ ?
                    „sobald man bemerkt, dass man vom Nichtdenken abgekommen ist“
                    Na, da brauchen wir uns bei Ihnen ja keine Sorgen zu machen…

            3. Ein Troll/Bot mit Humor. Gibt’s auch nicht so oft…😄
              Dieses zarte Pflänzchen sollten wir hegen und pflegen !
              Endlich mal nicht dieses Trollinger Allerlei.
              Ich glaube, ich bin verliebt…😍😄

    1. Ach, fast alle Komentatoren hier sind doof.

      Ja, insbesondere die, die statt Kommentatoren nur „Komentatoren“ zu schreiben vermögen. 🙄 Oder war das so ein Insider, den wieder keiner versteht außer Bayern? Wie auch immer: wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Elefanten schmeißen!

      das der strukturelle Zustand dieses Staates veränderungswürdig sei

      Ein Staat ist per definitionem ein auf Gewalt basierendes System. Was wollen Sie da jetzt verändern? Dass nur noch die Gruppen gegängelt werden, die Sie nicht mögen? Dass nur noch die die Knute abkriegen, die Sie nicht leider können? Ja, darum geht der ganze Stadel hier aber immer.

      Staaten werden überwunden – nicht reformiert. Und wenn man etwas hierzu beitragen und ändern will, fängt man bei sich an – und kappt Stück für Stück die Verbindungen zur Gewalt.

  15. „Übrigens gehe ich davon aus, dass die Überwacher sogar selbst der Meinung sein könnten, das der strukturelle Zustand dieses Staates veränderungswürdig sei“

    Ja klar ist das so. Nicht weil „die Überwacher“ nur dieser Meinung sind, sondern ihren Knast schon seit geraumer Zeit, unübersehbar ausbauen und perfektionieren.

    1. Ich könnte jetzt – wie hier die meisten -dise Überwacher, die ganzen Politiker und überhaupt das ganze korrupte System hier mittels Kommentaren beschimpfen. Würde mir eventuell ne Beleidigungsanzeige oder anderes einbringen – oder auch nicht. Keine Ahnung. Bewirken würde ich damit jedenfalls nichts. Ich könnte das höchstens zum Zwecke eines Wutabbaus tun. Aber ob das uns weiter bringt?

      1. „Aber ob das uns weiter bringt?“
        Wohl nicht.
        Aber wenn dir schon mögliche Beleidigungsklagen den Mund verschließen, wozu gebrauchst du hier überhaupt noch Worte.

        Mister say is nothing
        Mister do is the man

        1. Keine Ahnung, Ich wüsste übrigens auch gar nicht, wozu ich solch jämmerliche Gestalten – wie die Verantwortlichen der ganzen Scheisse hier, also die Subjekte der hiesigen Oligarchenklique – beleidigen sollte. Würdest du denn geistig Behinderte beleidigen? Ich bemühe mich, mit Behinderten möglichst behindertengerecht umzugehen.

            1. Leute, kommt mal runter.
              Der ‚Herr‘ ist ein Auftragsschreiberle. Oder anders ausgedrückt : ein Forums-Bscheißerle.
              Muss man denn über jedes Stöckchen springen, das einem ein ‚Kommentator‘ auf dem Niveau eines Opel-Spoilers (vulgo : tiefergelegt) hinhält ?
              (Auch wenn es sich hier natürlich um ein besonders niedliches und possierliches Tierchen handelt : die Pseudo-RanWanze 😄)

            1. Ja. „Mister do ist the man“

              Ich bin leider so stark kognitiv beeinträchtigt, dass ich dazu nicht in der Lage bin. Sonst hätte ich schon lange damit begonnen.

              sorry, dass ich kaum was tun kann. Ich wünschte ich könnte…

  16. Gutes Interview. Danke dafür.
    Zugleich Vieles darin, dem ich widersprechen würde.

    Es bestätigt sich leider wieder, dass (Ex)Juristen fast immer staatstragend argumentieren.
    Die Verfassung sehen sie zwar demokratisch, also nicht gottgegeben. Aber sie zu hinterfragen und mehr noch realiter in Frage zu stellen durch Taten ist dann wieder illegal und außerhalb des legitimen Denkschemas.

    Das Grundgesetz ist nichts weiter als der Spiegel ideologischer Verfasstheit eines Gemeinwesens. In unserem Fall geprägt vom anglikanischen Individualismus und Röpkescher und Listscher marktwirtschaftlicher Tradition, der privates Eigentum heilig ist. Mit einem konsequent denkenden Marxismus ist das nicht zu vereinen.

    Geopolitisch verharmlost Gosch dabei natürlich den Status Quo und die Dinge, wie wir sie nun in brutaler Form tagtäglich erleben. Wenn auch völlig verdreht wiedergegeben durch die Medienhäuser und den ÖRR.

    Dem liegen ganz klare Machtinteressen zugrunde. Das Grundgesetz ist also nichts weiter als ein Werkzeug im Klassenkampf von oben. Weshalb in der BRD Berufsverbote ausgesprochen wurden und immer noch werden, besonders gerne bei linken Lehrern, wenn sie tatsächlich links sind und sich erdreisten Organisationen anzugehören, die die Verfassung in Frage stellen.

    Um das historisch zu verorten, reicht es schon sich anzusehen, wer Mitglied des Verfassungskonvents war:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Teilnehmer_des_Verfassungskonvents_auf_Herrenchiemsee

    Fun fact: Zur selben Zeit hat Erich Kästner auf Herrenchiemsee das Doppelte Lottchen geschrieben. Eine schöne Parallele zu den zwei deutschen Staaten tut sich da auf…

    Warum Frau Gosch so gar nicht auf den Ukrainekrieg eingeht entzieht sich mir etwas. In dem Gespräch wie es sich zumindest darstellt, wiegt Corona viel schwerer als dieser Großkrieg, der die Existenz nicht nur Europas und Russlands, sondern der Welt immer noch bedroht. Ganz zu schweigen von den 1,5-2 Mio. getöteten ukrainischen Soldaten. Und den Hunderttausenden Zwangsrekruten, die nah 20 Minuten an der Front im Durchschnitt sterben.

    Ich muss wiederum Lapuente zustimmen, wenn er Goschs Mut anerkennt, dass sie die Selbstzensur im NDS anspricht. (Meine Lesart der Antwort). Das habe ich mich schon die ganze Zeit gefragt :Was würde die Redaktion unter anderen polit. (und wohl auch ökonom.) Bedingungen anders schreiben?

    Andererseits hege ich eine ernste Befürchtung: Wenn einmal die erste und alte Garde der NDS, Albrecht Müller, Norman Paech, Oskar Lafontaine usw. nicht mehr sein werden, werden die NDS uU ein ganzes Stück in die Mitte rücken. Warweg ist bereits fort. Renate Dillmann ist noch aktiv, gehört aber gar nicht zur Redaktion denke ich. Frau Leukefelds Spezialgebiet ist der Nahe Osten.

    Das zeichnet sich bereits jetzt ab, an eben den Positionen von Maike Gosch (über deren Arbeit ich mich stets freue, um das klarzustellen) aber eben auch bei solch fragwürdiger Unvoreingenommenheit bzgl. Nordstream. Statt offen zu sagen, dass diese Ukrainestories allesamt CIA/MI6 Erfindungen sind und sie als solche zu brandkmarken, wird ernsthaft über den Quark reflektiert, den uns die Geheimdienste vorsetzen.

    Auf lange Sicht verlieren die NDS damit ihren Biss und ihren Scharfsinn.

  17. @El-G
    Ich möchte mich noch mal für meine Unhöflichkeit entschuldigen. Ich wusste, dass es für manche Menschen ehrverletzend sein kann, wenn man sagt, dass Behinderte Behindertengerecht behandelt werden sollten. Ich übersah, dass behindertengerechte Behandlung Kosten verursacht. Und wenn das Kosten-/Nutzenverhältnis des Slaven nicht größer 1 liegt, dann ist der Sklave natürlich perse für den Herren.

    Wie Sie ja wissen, versuche ich immer, zum Allgemeinwohl beizutragen, ohne jemandem absichtlich dabei zu Schaden.

    Hier ein paar Tipps für die Herrenmenschen:

    Sklavenbedarf und Aufseher möglichst rationalisieren.
    Nach und nach könnten mittels KI und Robotertechnik Sklaven und ihre Aufseher ersetzt werden.

    Verhindern, dass KI sich jemals selbst automatisch weiterentwickeln könnte. Sonst würde die technische Singularitär entstehen – die Herrenmenschen würden dann wahrscheinlich zu Herrensklavenmenschen, wenn nicht gar ausgerottet. Es gilt, technologischen Fortschritt zu bremsen – beim Fein möglichsst ganz zu verhindern

    Also, mein Tipp, ohne die Weltherrschaft inne zu haben, scheitert die herrengemäße Herrschaft der Herrenmenschen. Als empirischen Beispiel möchte ich auf die Nazis verweisen. Diese jedenfalls hielten sich nur irrtümlich als Herrenmenschen..

    Also, auf in den Kampf zur Weltherrschaft. Es gilt, ein geeignetes Sklavenheer aufzubauen. Die härteste Nuss, die es zu knacken gilt ist wohl China.

    viel Glück

    1. Ich kann meinen obigen Kommentar leider nicht mehr löschen, Ich betrachte ihn im Nachhinein als weitere Entgleisung gegenüber Ihnen, @El-G ich wollte mich mit meinem obigen Kommentar nur an jene Machthaber wenden, die komplett ethiklos sind. Leider habe ich den Eindruck, dass solche gerade das Zepter in der EU in ihren Händen halten. Ich bin letztendlich zu der Ansicht gelangt, dass Sie nicht dazu gehören. Es ist für mich generell sehr schwierig, hier im Forum ehrliche Aussagen von Täuschungen zu unterscheiden. Ich nehme mal an, dass bewusste Täuschung eines von etlichen Manipulationswerkzeugen ist. Letztendlich kann ich mir bei keinem Kommentar von einem Fremden diesbezüglich nie absolut sicher sein. Es ist z.b. möglich, dass sich mehrere Personen einen Nick teilen. Oder auch, dass eine Person unter mehren Nicknamen schreibt. Tschuldigung für meine Unsicherheit.

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