Propaganda verbinden viele mit vergangenen Zeiten oder autoritären Staaten. Doch wie präsent ist sie heute – mitten in demokratischen Gesellschaften? Mit dem Propagandaforscher Jonas Tögel sprechen wir darüber, wie moderne Beeinflussung funktioniert, warum sie oft kaum als solche erkennbar ist und was permanente Angstbotschaften mit uns machen können.
Im Gespräch geht es um moderne Propagandatechniken, psychologische Kriegsführung, Medien und politische Kommunikation – aber vor allem um die Frage, wie der Einzelne seine eigene Urteilsfähigkeit bewahren kann. Denn wer Manipulation erkennen will, muss zunächst verstehen, wie sie funktioniert.
Jonas Tögel ist Amerikanist und Propagandaforscher. Er beschäftigt sich insbesondere mit Propaganda, Manipulationstechniken und psychologischer beziehungsweise kognitiver Kriegsführung und hat dazu mehrere Bücher veröffentlicht.
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Ihr müsst alle einfach immer vom Gegenteil ausgehen, was im Mainstream propagiert wird.
Ich mache das seit 1974 und bin bis heute sehr gut damit gefahren, denn merke, das eben kein Regime und keine Regierung auf dieser Welt, hat das Wohl der Bürger im Sinn und schon ist man immer auf der richtigen Seite.
Ja, so einfach kann man sich die Welt erklären. Ich sitze hier bei 26 Grad, blauem Himmel und viel Sonnenschein auf einer Bank, fest in meine regenjacke gehüllt und den Regen schon zur Hand. 😜😂
Es gibt doch diesen alten Witz: der US-amerikanische Präsident und das sowjetische staatsoberhaupt treffen sich in einer tauwetterperiode. Zum Abschluss des Treffens fragt der Chef aus dem Osten den US-Präsidenten, ob er nicht mal ein paar Wissenschaftler schicken können, damit die die Propaganda in den USA untersuchen. Meint der US-Präsident: Propaganda gibt es bei uns nicht. Sagt der Mann aus dem Kreml: genau deshalb.
Seit Tagen diese Lehrerstücke von vorgestern.
Macht doch mal was Packendes, zum Beispiel über Erbrochenes und Schlüpferblitzer auf dem
Teufelsrad. Die Tagesschau ist sich auch
nicht zu schade dafür.