Joana Cotar berichtet: Wie geht es im Bundestag zu?

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Was passiert hinter den Kulissen des Bundestages? Wenn Kameras und Mikrofone ausgeschaltet sind? Wie werden Entscheidungen getroffen und wie leicht macht es der Bundestag seinen Abgeordneten, sich selbst zu bevorteilen? Und warum gelingt es auch neuen Parteien nicht, das System aus Lobbyismus und Korruption zu umgehen?

Ab kommender Woche im Handel! Ein wichtiger Debattenbeitrag zu der Frage: Wie wollen wir regiert werden?

Roberto De Lapuente sprach mit der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Joana Cotar über die Kosten des Parteiensystems und die Besserstellung von Bundestagsabgeordneten. Dass MdBs im Regelfall in einer Blase leben, in der sie von der Bürgersorgen nichts mitbekommen, hat systemische Gründe.

Joana Cotar war von 2017 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages, die letzten Jahre davon partei- und fraktionslos. Im Parlament setzte sie als digitalpolitische Sprecherin und Obfrau im Ausschuss Digitale Agenda klare Akzente für Bürgerrechte, digitale Freiheit und gegen staatliche Überwachung. Sie gründete die Initiative „Bitcoin im Bundestag“, um die politische Debatte über digitale Währungen und Dezentralisierung voranzutreiben. Vor ihrem Mandat war sie viele Jahre beruflich in leitenden und koordinierenden Funktionen tätig. Nach ihrem Studium der Politologie und Germanistik arbeitete sie zunächst in der Finanzbranche – im Handel, im Eventmanagement internationaler Finanzhäuser und später im IT-Projektmanagement der Deutschen Börse Group. Parallel zu ihrer beruflichen Entwicklung engagierte sie sich politisch und trat 2013 der Alternative für Deutschland bei, die sie im Jahr 2022 wieder verließ.

Redaktion

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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13 Kommentare

    1. Ich denke , dass Palästina keine Chance mehr hat. Die bundesregierung bewertet und bewertet und bewertet die Verbrechen der Israelis. Trotzdem eine gute Initiative.

    2. Das ist so was die Fr. Albanese [1] reposted:
      https://x.com/RamAbdu/status/2020110821754294584
      Zwei Militärs schlagen und treten, also misshandeln, einen Palästinenser in Nabi Salih [2].
      Der hatte sich gewehrt dass Bäume ausgerissen werden (evtl. Olivenbäume).

      [1] Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtssituation in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten
      [2] Samstag 07.02.2026

  1. Auch wenn ich die grundsätzlichen politischen Aussagen der Frau nicht teile, so ein menschlich kommt sie sehr sympathisch rüber. Warum ist sie eigentlich nicht in der SPD?

  2. Roberto J. de Lapuente hat mal einen sympathischen Gast eingeladen, und ich habe mir ihr Buch gleich bestellt, aber es stimmt nicht, dass Frau Cotar, wie Herr De Lapuente meint, die erste ist die aus dem Bundestag aus dem Nähkästchen plaudert.

    Roberto unterschlägt einen Vorgänger dessen urplötzlicher Tod hier bei Overton erst vor kurzem zu Recht betrauert wurde nämlich Marco Bülow (Ex-SPD-Bundestagsabgeordneter; PARTEI-Mitglied des Herrn Sonneborn)

    Bülow hat ja schon Jahre vor Frau Cotar schon ein „Inside aus dem Bundestag“ veröffentlicht, und es ist echt schade, dass er so urplötzlich gestorben ist, seinen Angehörigen wünsche ich viel Kraft in dieser schweren Zeit.

    Was Frau Cotar angeht, mal sehen ob Sie eine würdige Nachfolgerin von Herrn Bülow ist 😉

    Sie mag menschlich sympathisch sein, aber wer sich auf ihre Website verirrt kommt doch ein wenig ins stutzen:

    https://joanacotar.de

    Hab mich ein bißchen umgeschaut und mich hat dies dann doch etwas zum nachdenken gebracht – sie verlinkt von ihrer eigenen Internetpräsenz zu einer anderen Internetpräsenz bei deren Gründung sie, ihren eigenen Angaben nach, auch beteiligt war:

    https://www.milei-institut.de

    https://www.milei-institut.de/institut

    Wir wissen ja alle wer dieser Herr Präsident Chavier Milei in Argentinien ist, und wie er gerade sein Land nach Vorbild seines neoliberalen „Helden“ Hayek, und des Neoliberalismus, „reformiert“ 🙁

    Nur mal so als Kritik, aber ihr Buch werde ich dennoch lesen, da Sie ja keine Werbung für das „Milei Institut“ macht, nicht einmal im Gespräch mit Roberto J. de Lapuente, was mir sympathisch rüber kommt, aber als kein Freund der neoliberalen „Reformen“ des „Kettensägen“-Milieu in Argentinien bin ich doch etwas skeptischer geworden was Frau Cotar angeht 😉

    Nix Heidi Reichinnek eher Frau Margret Thatcher…..auch wenn Sie eine sympathischere Ausstrahlung als die „Eiserne Lady“ aus GB hat 😉

    Gruß
    Bernie

  3. Der Weltkorruptionsindex 2025 ist da:

    Deutschland: Zusammen mit Island auf Platz 10 von 182
    Russland: zusammen mit dem Tschad, Honduras und Simbabwe auf Platz 157 von 182

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