»Ich bin kein unbedenklicher Couchgenosse!«

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Der Philosoph Michael Andrick weigert sich mitzumachen und aalglatt zu werden: Ein Philosoph und Kolumnist hat nicht nette Worte für die Bundesregierung zu erübrigen – er muss sie hinterfragen und ihr auf die Finger klopfen. Michael Andrick ist nicht dabei!

Roberto De Lapuente sprach darüber mit dem Philosophen und Kolumnist Michael Andrick.

Michael Andrick ist promovierter Philosoph. Als Kolumnist schreibt er für die Berliner Zeitung und den Verbund Schwäbische Zeitung/Nordkurier. Sein Buch »Erfolgsleere« von 2020 analysiert das Leben und Funktionieren in der Industriegesellschaft, mit der er seit 2006 in der Wirtschaft Erfahrung sammelt. Für die stilistische Klarheit und Prägnanz seiner Texte erhielt er 2022 den Jürgen-Moll-Preis. Er lebt in Berlin und publiziert unter anderem in Freitag, DLF Kultur, Welt und Cicero.

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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14 Kommentare

  1. Ich hoffe Herr Andrick hat seinen Bademantel frisch gewaschen neben der Tür hängen. In Unserer Demokratie™ klingelt es schnell mal früh morgens wenn man sich die Freiheit nimmt eine abweichende Meinung zu äußern.

    1. Sobald er im Internet zu einer „unangenehm“ oft genutzten Zitatquelle wird, kann ihm sowas passieren.

      Wobei eine Hausdurchsuchung bei ihm vermutlich nicht das Mittel der Wahl sein wird, sondern eher Kontenkündigung.

      Als Frank Schirrmacher in Deutschland wie Donner hörbar Charles Moore zitiert hatte, dass er zu glauben beginnt, dass die Linke recht hat, und anhand dessen an ein paar Grundfesten des Neoliberalismus sägte, dauerte es nicht mehr lang bis zu seinem überraschenden Tod durch Herzinfarkt.

      Charles Moore lebt noch. Beschützt ihn sein Lord-Titel?

    2. Wer ständig diesen Kalauer mit dem Bademantel als ausschliessliche Erwiderung zu einem Thema herunterplappert, gesteht sich im Grunde ein, nichts eigenes beizutragen; auch wenn er das Gegenteil zu vermitteln sucht. Kurzum eine weitere verbale Luftnummer in Endlosschleife, welche wir Politik & Mainstream anlasten.

  2. Russland schlägt zurück – Oreschnik rückt vor und greift Odessa an

    Oberstleutnant Daniel Davis ist vierfacher Kriegsveteran, Träger des Ridenhour-Preises für Wahrhaftigkeit und Gastgeber des YouTube-Kanals „Daniel Davis Deep Dive“. Oberstleutnant Davis erörtert, wie sich Russland auf die Möglichkeit vorbereitet, dass Europa Russland angreifen könnte, indem es ein mächtiges Arsenal an Oreschniks einsetzt. Die Angriffe auf russische Zivilschiffe werden wahrscheinlich damit enden, dass Russland Odessa einnimmt, was wiederum die Europäer dazu veranlassen könnte, Truppen zu entsenden. Wir steigen rasch die Eskalationsleiter hinauf, während die Diplomatie scheitert.

    https://www.youtube.com/watch?v=bBhHOhKgv9U

    1. Danke für den Link. Daniel Davis analysiert sehr sachlich.
      Die Oreschniks sind ein Mittel, unterhalb der nuklearen Schwelle, flexibel auf das wachsende Rüstungspotenzial der europäischen NATO reagieren zu können.

      1. Ja, er ist im Vergleich schon angenehm bodenständig. Aber jeder, der die letzten Jahre das flehentliche Werben der Briten und Franzosen um US-Rückhalt, wenn sie ein paar Truppen in die Ukraine schicken, gesehen hat, weiß natürlich, dass die Europäer die nächsten Jahre nichts derartiges wirklich tun werden, auch wenn sie es ständig ankündigen. Heimlich natürlich, aber das zwingt Russland zu keiner Reaktion über das Übliche hinaus.

        Auch die massiven militärischen Investitionen werden nicht zu einer Kriegstüchtigkeit führen, weil die Bedrohung eh konstruiert ist, die Korruption also ungehindert wachsen darf, das Steuergeld eh nach „oben“ soll, und als Nebeneffekt politische Handlungsfähigkeit simuliert wird. Ähnlich wie beim „Kampf“ gegen den Virus davor.

        Dieser Kampf endete exakt zeitgleich mit Russlands Kriegseintritt. Nicht weil der Kampf beendet war, sondern weil er immer nur eine medial-politische Inszenierung zu Lasten des Rechtsstaats war. 2022 war die Nato, die Nato-Medien und der Nato-unterwanderte politische Betrieb höchst erfreut, weil die Unterwerfung Russlands in diesem Blase-Biotop in greifbarer Nähe schien.

        Nebenbei ist der „Kampf“ gegen den Klimawandel ziemlich abserviert, weil natürlich die ganzen Militärinvestitionen, die sich – außer in dem Aspekt der Umverteilung – nie in irgendeiner Weise rentieren werden und enorm CO2 freisetzen. Klimagipfel finden noch statt, aber zu Hause steigen die CO2-Kriegs- und Kriegsfähigkeits-Emissionen als hätte es Greta nie gegeben.

        Aber das wird nicht ewig dauern. Sobald den Leuten das Thema zum Hals raushängt und jeder Aspekt völlig ausgewalkt ist, wird, wenn sich ein neues Großthema anbietet, umgesattelt und das alte ist nur noch eines unter vielen.

        Ein politisches Fehlkalkül nach dem anderen. Aber das macht nix. Das Geld wird erschaffen, wie es die FED für die USA seit vielen Jahren tut. So lange die Medien ordentlich mittun und die veröffentlichte Meinung fest im Griff haben, why not? Selbst die Ukrainer spielen nach wie vor mit, als hätten sie Aussicht auf Erfolg.

        Tolles Interview.

          1. Das bekommt er auch, nachdem die Ukraine kapituliert hat und die Reperationszahlungen
            aufschlagen und man den Staatsbankrott zugeben muß.
            Wir hatten das bereits 2 mal. Es nennt sich Vermögensabgabe (Lastenausgleichsgesetz)
            Zuletzt 1954

            https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensabgabe_(Lastenausgleichsgesetz)

            Nach dem WK 1 nannte man das Reichsopfer
            Das Reichsnotopfer war in der Weimarer Republik eine außerordentliche Abgabe auf Vermögen, welches infolge der staatlichen Finanznot nach dem Ersten Weltkrieg in den Jahren 1919 bis 1922 erhoben wurde. Rechtliche Grundlage bildete das Reichsnotopfergesetz (RNOG) vom 31. Dezember 1919 (RGBl.

          2. > Vermögen deutscher Bürger steigen um 7,4 Prozent auf 9,4 Billionen Euro…
            Beispielsweise durch die Kursgewinne wie die von Rheinmetall.
            Frage an Google: Wie entwickeln sich Aktien im Jahr 2025?
            Google: S&P-500-Indexfonds, die den Kern vieler 401(k)-Konten bilden, erzielten bis zum 11. Dezember 2025 eine Rendite von über 18 % und erreichten an diesem Tag einen neuen Höchststand. Es ist das dritte Jahr in Folge mit hohen Renditen.

            > und an das Geld will der EU „Adel“
            Naja. Natürlich profitieren auch Politiker. Durch sowas wie Maskendeals beschädigt zu werden, ist aber hoch. Viel aussichtsreicher ist es, sich als Ansprechpartner für Lobbyisten zu „qualifizieren“ und sich als Kenner der Polit-Bürokratie gute Startchancen für lukrative Pöstchen nach der politischen Laufbahn zu beschaffen. Da habe dann selbst SPDler und Grüne gute Aussichten.

            Dass Ursula und ihre EU-Nato-Clique jetzt so scharf auf die russischen Milliarden sind, hat eher damit zu tun, dass sie höllisch genervt sind, dass sie Russland nicht in die Knie bekommen. Dass sie die russischen Milliarden letztlich wahrscheinlich nicht bekommen werden, wissen wahrscheinlich die meisten, aber Russland damit vor aller Welt Augen Probleme zu bereiten, ist eben ihre letztverbliebene Chance auf Rache. Das ist so in etwa, wie wenn die USA-Armee geschlagen aus Afghanistan abzieht, aus Rache dann Sanktionen etabliert (die vor allem die Bevölkerung quälen) und Staatsgelder blockiert, die sie dann nach ihrem Gusto für Opfer von 9/11 und humanitäre Hilfe auszugeben. Was Afghanistan mit 9/11 zu tun hat, muss natürlich nicht erklärt werden.

            Diese Mafia-ähnliche Diebstahl-Methode wollten die EU und die EU-Nato-Follower mit den Russland-Milliarden kopieren. Aber es ist wie immer, wenn die USA nicht mittun. Sie überheben sich und stehen dann nachher doppelt-belämmert als Möchtegerns da, die ihre eigenen Möglichkeiten nicht einschätzen können.

  3. Zum Lachen:
    Humor ist die Begegnung der Gewissheit des Todes mit dem Paradox des Lebens.

    Zum Widerstand:
    Der §20 Abs. 4 unterliegt der individuellen Selbstverantwortung, wobei dieses Konzept in Deutschland schon deshalb scheitern muss, da das Establishment die Bahnsteigkarte abgeschafft hat.

    1. Hui, das wusste ich nicht. Aber auch die neue Regelung ist nicht ganz und gar ohne deutschen Chic.

      KI: Wer heutzutage jemanden abholen oder zum Bahnsteig begleiten möchte, erhält vor Ort bei Kontrollen einen kostenlosen, 30 Minuten gültigen Zugangsschein, um den fahrscheinpflichtigen Bereich betreten zu dürfen.

  4. Herr Andrick hat leider noch nicht verstanden, das es in unserer digitalen „Wirklichkeit“ kein Einverständnis des Souveräns mehr bedarf.
    Es reicht, die Mittel zu eignen, wenn ich deren Reproduktion autonom kontrolliere.

    Das Ende dieser drohenden Dystopie wird ein informationeller „Kurzschluss“ auslösen.
    Input = Output unter Vernichtung von Energie.

    Kein Lebewesen auf dieser Welt kann nur von seinen eigenen Exkrementen leben.

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