Diplomatie oder Desaster

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Nur Diplomatie löst die internationalen Probleme, findet der renommierte Ökonom Jeffrey Sachs. Nur sie vermag das Allerschlimmste zu verhindern. Ist Trump nun ein Friedensbringer?

Das Interview finden Sie jetzt auch komplett auf Deutsch bei uns!

Roberto De Lapuente sprach mit Jeffrey Sachs.

Jeffrey Sachs, geboren 1954 in Detroit, Michigan, USA; ist ein renommierter Entwicklungsökonom und Leiter des Zentrums für nachhaltige Entwicklung an der Columbia University. Der breiten Öffentlichkeit wurde er als Direktor des UN-Millenium-Projekts zur globalen Armutsbekämpfung bekannt. Er hat weltweit Regierungen beraten, unter anderem in Lateinamerika oder im postkommunistischen Polen und Russland, wo er half, marktwirtschaftliche Reformen durchzuführen. Sachs ist Präsident des UN Sustainable Development Solutions Network, Co-Vorsitzender des Council of Engineers for the Energy Transition, Akademiemitglied der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften im Vatikan und Kommissar der UN Broadband Commission for Development.

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9 Kommentare

  1. Trump ist alles, vor allem ist er ein narzistisches Wankelmännchen, nur kein Friedensbringer.Seine Friedensaktivitäten können jederzeit sehr schnell in das Gegenteil umschlagen wenn er seinen Willen nicht bekommt.

    Man darf jetzt noch keine Bocksprünge vor Freude machen sondern abwarten wie es sich entwickelt und was tatsächlich dabei herauskommt

  2. Trump ist als US-Präsident für die USA verantwortlich. Und deren Interesse ist es, keinen Krieg zu führen. Vor allen keine Kriege für fremde Interessen. Deshalb zieht er sich/ die US aus dem Ukraine- Desaster zurück, das der Westen verloren hat. Und auch teilweise aus NATO und aus Westeuropa.
    Zurück bleiben die europäischen Transatlantiker. Und die notorischen Rassisten, Russenhasser und „Herrenmenschen“mit dem Ziel, aus der EU ein „4.Reich“ zu basteln. Aber ohne den militärischen Schutz der USA geht das nicht. Da es keinen „Plan B“ gibt, sind sie hysterisch und bilden das Bild eines aufgescheuchten Hühnerhaufens. Alternativen zur USA gibt es nicht. Gegen Russland führen sie Krieg. Und in China haben sie ihren neuen Feind erkoren.
    Keine rosige Situation. Ob es das bisherige politische Personal schafft, den Karren EU in eine neue Spur zu schieben, ohne das der ganze Laden auseinanderfällt, ist zu bezweifeln…

    1. „Trump ist als US-Präsident für die USA verantwortlich. Und deren Interesse ist es, keinen Krieg zu führen. “

      Das ist ein bisschen unglücklich formuliert. Genau das war aber bis zur Wahl von Trumps zweiter Amtszeit genau das Hauptgeschäftsfeld der Amerikaner. Alle einfach umbringen die den USA Konkurrenz machen.
      Ich würde sogar so weit gehen das sogar als das Amerikanische Geschäftsmodel (Mord und Todschlag) zu bezeichnen.

      „Vor allen keine Kriege für fremde Interessen.“
      Die USA sind die letzten die Krieg für fremde Interessen führen würden, naja vielleicht die Interessen ihrer eigenen Oligarchenverbrecherbande. Aber die Oligarchen sind mittlerweile International und nur die wenigstens davon sind Amerikaner.

      Aber vielleicht haben Sie sich nur etwas „unglücklich“ ausgedrückt.

      1. @Tommy
        „Die USA sind die letzten die Krieg für fremde Interessen führen würden“
        Das ist richtig, d. h., aber die Vasallen mußten sich als Hilftrupeen an den US-Kriegen beteiligen um die Kosten für die USA nicht aus dem Ruder laufen zu lassen.

    2. @Ronald
      „Trump ist als US-Präsident für die USA verantwortlich. Und deren Interesse ist es, keinen Krieg zu führen. Vor allen keine Kriege für fremde Interessen. “

      Trump macht nichts weiter als einen schlanken Fuß.
      Den weiteren Krieg und die Kosten überläßt er den Deppen in Europa und vor allem Deutschland.
      Die restlichen Eurpäer feuern die deutsche Politk-Elite an die Führung zu übernehmen.
      Die fühlen sich so vor den Bauch gepinkelt, fallen willfährig darauf rein und merken gar nicht in welche Falle sie tappen und das Land letztendlich komplett in den Abgrund führen.

  3. Ob an dem Gerücht etwas dran ist, dass es den Trump 2x gibt?
    Die Frage ist, ob das so gut funktioniert wie bei Biden, der regelmäßig gedoubelt wurde?
    Die teilweise widersprüchlichen Aussagen der Trumps lassen mich daran zweifeln.

  4. Nun sind und bleiben die USA ein Imperium, in dem als oberster Grundsatz gilt, dass es sich rentieren muss. Wäre nun ein Regimechange in Russland gelungen und der Zugriff auf die russischen Rohstoffe gewährleistet, dann wäre es im Biden-Format fortgeführt worden. Aber dieses Russland legte eine völlig unerwartete Resilienz an den Tag. Deshalb muss jetzt umgedacht werden.
    Wenn sich das tatsächlich bewahrheitet, dass diese drei nun die Welt in ihre Sphären aufteilen, wäre das schon eine außerordentlich gute Nachricht. Die Kriegsgefahr wäre maßgeblich reduziert und es wären gar Abrüstungsgespräche denkbar.
    Nun hat dieser Trump in USA eben Leute sitzen, die damit nicht zufrieden sind. Man muss doch irgendwo Streit suchen und mit Krieg drohen. Für die ist Grönland, Kanada und Gaza.
    Europa könnte in diesem Bund der Vierte sein. Dagegen spräche nichts. Außer der Umnachtung ihrer Führungsriege.
    Gutes Interview übrigens. Jeffrey ist Amerikas Klügster. Wenn so einer mal Präsident wird, hänge ich eine US-Fahne an den Balkon.

    1. Irrational bliebe der Konflikt m.E. trotzdem, denn Russland verkauft seine Rohstoffe ohnehin günstig an alle Welt, weshalb sollte man das Land überfallen, teure und unnötige Sanktionen in die Welt setzen, hunderte Mrd. für Waffen verheizen, für WAS?

      Mal abgesehen davon, dass große US-Konzerne die Gewinne abschöpfen wollen, gibt es aus Sicht der USA eben keinen Grund, nicht für den Durchschnittsamerikaner, der auf den aufgehäuften Schulden sitzenbleibt. In meinen Augen war das ein Schritt des tiefen Staates und der Zweck war primär ein anderer: Eurasien verhindern! Die langfristig denkenden Strategen halten die „neue Seidenstraße“ für eine zu starke Konkurrenz, denn die USA kann gegen diesen Block einfach nicht anstinken, also tun sie das, was Angelsachsen seit jeher super beherrschen: sie spalten und spielen gegeneinander aus (siehe erster WK und Einkreisungspolitik).

      Irrational bleibt es trotzdem, weder müssen die Amerikaner die Weltmacht innehaben, noch bringt Konfrontation mit Chinesen und Russen irgendwelche Pluspunkte. Friedlicher Handel wäre für alle das Beste.

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