Bernd Stegemann: »Mit Kinderbuchweisheiten kann man nicht Wirtschaftsminister sein«

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Die Grünen sind keine sozialistische Partei. Ganz im Gegenteil: Sie wollen die Gesellschaft so zurichten, dass sie der Reinheit eines Waldorf-Kindergartens entspricht. Wer die Grünen wählt, begibt sich in falsche Hände, findet der Dramaturg und Kultursoziologe Bernd Stegemann.

Roberto De Lapuente hat mit Bernd Stegemann gesprochen.

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Bernd Stegemann ist Professor für Dramaturgie und Kultursoziologie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und Dramaturg an zahlreichen Theatern, zuletzt in Berlin am Deutschen Theater, an der Schaubühne un dem Berliner Ensemble. Er ist Autor zahlreicher Monographien zur Kunst des Theaters und Dramaturgie des öffentliches Sprechens und schreibt regelmäßig für Die Zeit, Spiegel, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Der Freitag oder Lettre International.

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51 Kommentare

  1. Wer irgendwann mal geglaubt hat, dass die Grünen eines sozialistische oder gar soziale Partei sind, hat sie in ihrem moralischen Wesenskern nicht verstanden. Sie sind und waren eine Partei für diejeingen, die sich eine Moral einfach leisten können, oder diejenigen, die sich nicht drum scherten, wie mühselig ein Leben im Üblichen ist, wenn man sich diese Moral nicht leisten kann und die den Ausstieg als „Gutes Leben“ verbrämt haben.

    Mit Habeck und Bärbock sind die olivgrünen Transatlantiker dann völlig verkommen.

    1. Richtig, wir alle in Wackersdorf waren schon immer Berufs-Söhne und Erben… und haben nie im Leben eine „ehrlcihe“ Arbeit verrischten…

      Freut einen denn dann doch wenn Overton Kommentare gleich mit einem linken Spiesser Kommentar anfangen.

      1. Die Grünenden von heute sind die Partei jener, die sich für die Elite halten und ihren Luxusglaubensbekenntnissen nachgehen können. Ganz ideologisch-emotional zum Beispiel Atomkraft und Autos hassen. Klimawandel predigen usw. usf. Meistens vom öffentlichen Dienst gewählt um sich als Bessermenschen zu fühlen. Und diese Ansprache der Gefühle der Memschen funktioniert immer noch trotz offensichtlich genau gegensätzlicher Politik. Beid er letzten Bundestagswahl groß plakatiert, daß man keine Waffen in Kriegsgebiete liefern wolle. Oder heute gerade gesehen: Plakat mit ACAB und dem Spruch, daß der Frieden in Europa regieren solle.

        Von dem tatsächlich Friedensbewegten und Umweltschützern ist bei den heutigen Bündnisgrünen spätestens seit Einmarsch der Realos genauso viel übrig, wie bei der SPD Mitglieder aus der schwitzenden, dreckigen, schuftenden Arbeiterklasse.

    2. „Mit Habeck und Bärbock sind die olivgrünen Transatlantiker dann völlig verkommen“

      Der Tiefpunkt war schon mit den, Ausschwitz, damit den Holocaust relativierenden, Realos um und mit Fischers Joschka und die Bombardierung Serbiens erreicht.
      Das ergab sich im Umfeld der gsellianischen Antisemiten, menschenverachtenden ökafaschisten und letztlich der Übernahme durch die Realos praktisch zwingend.
      Transatlantisches Seit‘ an Seit‘ marschieren mit der Nato gegen den russischen Systemfeind durch Zerschlagung Jugoslawiens.

      1. Da ist die Unterstützung der ukrainischen Nazis nur konsequent. Aber das alles ficht den durchschnittlichen Grünwähler nicht an. Denk doch einer an die Umwelt und den Klimawandel!

    3. Die Moral muss man sich nicht leisten, man hat sie oder man hat sich nicht, und das ist unabhängig davon, wie schwer man es im Leben hat oder gehabt hat.
      Soll das bedeuten, dass wenn man es schwer hat, soll man oder muss man amoralisch sein?
      Wie traurig ist das denn?

  2. Mir hat es gefallen. Sachlich, ohne gross über die selbstgerechten, eingebildeten, empathiefreien, intellektuell begrenzten Galionsfiguren der Grünen Khmer herzuziehen, die ja ungemein viel Angriffsfläche bieten. Statt dessen ein gewisses Mass an Bewunderung für die Chuzpe mit der eine ökologische, soziale Sonnenblumen- und Gutmenschenfassade aufgebaut wurde und sich auch so in den Köpfen vieler gläubiger, unkritischer Stammwähler verankert hat. Hinter den regenbogenbunten Walla-Walla-Gewändern der vermeintlichen Traumtänzer verbergen sich knallharte Versorgungsinteressen der führenden Partizipierenden und ihrer olivgrünen Nomenklatura. Wie schon hier des öfteren thematisiert, es ging bei dieser IG-68er-Versorgungsmeute noch nie ernsthaft um Umwelt oder Ökologie.

    1. Stimmt natürlich, aber der Autor fängt ja leider schon mal so an:

      „Die Grünen sind keine sozialistische Partei.“

      Emma, wann sie denn zum letzten Mal gehört, wie jemand sowas behaupten hat?
      Was fehlt in DE scheinen Leute zu sein, die denken und differenzieren können, bzw WOLLEN!.
      Und zwar bei ALLEN Parteien of nun BSW oder AfD

  3. Schon bei Waldorf und den Lehren eines gewissen Rudolf Steiner sollten die antisemitischen und rassistischen Alarmglocken schrillen.
    Das scheint des Pudels Kern zu sein.

    1. Wenn dem zumindest so wäre. Reformpädagogik getragen in die Politik. Mit dem ganzen Humanismus der sich dahinter befindet. Dem ist aber nicht so. Die erkennbare Kriegslüsternheit verbirgt sich kaum. Da tauchen Gedanken an die RAF auf. Handlungsstringenz fehlt auch. Heute co2 morgen dann eher doch nicht mit Priorität. Die einzige Leitlinie des normativen Handelns bleibt die Kohle. So odet so.

  4. Doch, man kann auch mit Kinderbuchweisheiten Wirtschaftsminister sein, genau wie man als Bankster Gesundheitsminister sein kann. Aber dann sollte man es sich verkneifen, fachliche Entscheidungen treffen zu wollen und das den Mitarbeitern im Ministerium überlassen, die darauf spezialisiert sind – sofern man diese nicht auch schon gegen die eigenen Spezies ersetzt hat! Und damit wächst das Problem im Handumdrehen über die eigene Inkompetenz hinaus.

  5. Ob nun Ideologie oder nicht, das zur Schau gestellte Hauptanliegen der Grünen soll wohl Umweltschutz sein, also alles soll geschützt werden, außer den Menschen, die nicht auf der Wiese leben und mit Tri-Tra-Trallala den Tag verbringen wollen. Mir scheint, alle Aktivitäten der Grünen bewirken das Gegenteil. Dem entwickelten Menschen schaden sie extra noch.

  6. Viele „Urgrüne“ entstammen der AUD (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher), die maßgeblich von Hjalmar Schacht mitgeprägt wurde.
    Dieser wiederum war ja ab 1933 Hitlers Finanzchef, nachdem er 1930 in Basel die BIZ mitbegründet hatte.
    Basel ist ohnehin seit 1897 die Regie-Zentrale dieser globalen Bühnenaufführun

    Nichts ist paradoxer als die Wirklichkeit.

    1. „Nichts ist paradoxer als die Wirklichkeit.“
      Von wem ist das ? Gefällt mir.
      Leider weis ich nicht mehr wer, einer der griechischen Klassiker (Aristoteles?) hat es sinngemäß so formuliert: Das Wahre entzieht sich dem erkannt werden durch seine Unglaublichkeit.

  7. Rudolph Steiner Gründer der Waldorfschule
    „Indianer sterben naturbedingt aus“, „Neger haben ein starkes Triebleben“ und „die Weißen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in sich entwickelten“. Derartige Sätze – hier aus einem Referat aus dem Jahr 1925 – finden sich im Opus von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie und der Waldorfschulen, nicht nur als „Ausrutscher“. Vielmehr ziehen sich solche „esoterische Weisheiten“ wie ein roter Faden durch Steiners Gesamtwerk (vgl. Jungle World, Nr. 10/98).
    https://jungle.world/artikel/1998/15/falsch-stenographiert
    ———————————————————————————————————
    „Wer Anthroposoph ist, gilt als geistig erleuchtet und gehört einer spirituellen Elite der Menschheit an. Rationales Handeln und die Möglichkeit die Gesellschaft zu verändern, werden verworfen. Stattdessen werde die Menschheit von höheren Wesen wie Engeln und Dämonen geleitet.

    Der Mensch ist nur ein unterentwickeltes Geisteswesen. Es sind die Engel, die die Geschichte und den Lebenslauf eines Menschen bestimmen.“

    „Nur die Anthroposophen können durch spirituelles Leben mit den Geistern eins werden und zu einem höheren Wesen werden“

    !Genauso wie andere esoterische Strömungen lehnen die Anhänger Steiners ein materialistisches Weltbild und jede Form rationaler Erklärung von Geschehnissen ab. Der Mensch stammt nach Steiner z. Bsp. nicht vom Affen, sondern der Affe vom Menschen ab.“

    „Der Marxismus, die Lehren Freuds und der Darwinismus gelten als Teufelswerk im wahrsten Sinne des Wortes. In diesen Lehren treibe der Dämon Ahriman sein Unwesen. Steiner entlarvte im Übrigen auch Lenin und Trotzki als ahrimanische Wesen.“

    „Die Anthroposophen halten Engel, Dämonen, Volks- und Rassengeister für reale Wesen. Ihrem Selbstverständnis nach ist die Anthroposophie eine „Geisteswissenschaft“. Dieser vermeintlich wissenschaftliche Anspruch unterscheidet die Anthroposophie von anderen esoterischen Strömungen.“

    „Die Wurzelrassenlehre – esoterischer Rassismus“

    „Steiners Wurzelrassenlehre stellt eine durch und durch rassistische Lehre dar. Der Mensch entwickele sich (wie oben beschrieben) durch Reinkarnation und „planetarische Zeitalter“ (eine Erklärung der Planetarischen Zeitalter würde hier den Rahmen sprengen und wäre auch nur was für Science- Fiction-Fans) auf immer höhere Stufen.
    Dies vollzieht sich jedoch durch verschiedene Rassetypen. “

    „Es gäbe eben Rassen, die die spirituelle Erleuchtung erreichten und zur Führung der Menschen werden könnten, andere Rassen seien dazu nicht fähig. Bestimmte Rassen sind somit auserwählt, andere wiederum sind zum Untergang verdammt und werden zu Tiermenschen oder luziferischen Wesen.“

    „Steiner zufolge sind bisher vier Wurzelrassen, die die spirituelle Führung der Menschen werden sollten, untergegangen. Aktuell ist die (fünfte) arische Wurzelrasse zur Menschheitsführung auserkoren. Unter den sieben arischen Unterrassen wiederum ist die nordisch-germanische Rasse von 1415 bis 3573 die auserwählte Rasse.“

    „Noch gruseliger wird es, wenn man liest, wer denn zu den nichtfähigen Rassen gehört. Steiner schreibt selbst: „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“, während Schwarze „alles Licht und alle Wärme vom Weltraum aufsaugen“ und im Hinterhirn und Rückenmark verarbeiten.“

    Nochmal Steiner: „Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben sie ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Haare und Augen hinein.“

    Doch nicht nur Schwarze, auch alle Indianer sind laut Steiner „degenerierte Wesen“ oder auch „eigentlich zugrunde gehende Neger.

    “ Schwarze und Indianer sind Steiner zufolge „verhärtete Wesen“.

    Wirft man den Anthroposophen heute vor, rassistische Lehren zu verteidigen, argumentieren sie, dass der Mensch durch Reinkarnation ja durch alle Rassen gehe und jede/r mal zu den guten und schlechten Rassen gehören würde.

    Rassistische Zitate Steiners werden als Einzelfall und Ausrutscher gedeutet. Eine andere Erklärung ist, dass die Rassen in Zukunft überwunden werden können.

    Problem dabei: das wiederum können nur die spirituell Erleuchteten – die Anthroposophen.“

    Quelle: https://www.sozialismus.info/2004/02/10791/

    1. @ Otto0815
      Ich merke schon, dass Sie sich mehr als beispielsweise ich mit dem ehemaligen Goetheaner und Thule-Freund befasst haben. Respekt. Mir fehlt für das anthroposophische Weltbild das zweifelsohne nötige Verständnis und auch das Durchhaltevermögen mich mit den frohen Botschaften des Herrn Steiner weiter zu beschäftigen.
      Ergänzend, da evtl. nicht so bekannt, konsequenterweise noch ein Link zu der anthroposophischen Kirche:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Christengemeinschaft

    2. Nunja, sogar die „Gallionsfigur“ der modernen westlichen, humanistischen „Ethik“, Immanuel Kant, hatte solche „Ausrutscher“.
      Juden zB bezeichnete er als „Vampyre der Gesellschaft“, die es „mittels der Eugenik und Euthanasie mit Stumpf und Stiel auszurotten gelte“.
      https://idw-online.de/de/news536776

      Man sollte daher Menschen*innen wie zB Prof. Dr. Alena Buyx nicht allzu hart für ihre Ansichten verurteilen 😉

      1. @ Ragnar
        Danke sehr. Mit Verlaub, der Link, bzw. dessen Inhalt ist mir persönlich zu oberflächlich. Wissenswerter wäre die Begründung, falls vorhanden, des Herrn Kant. Noch interessanter, vermutlich nicht nachvollziehbar, ob eine Begründung nicht einen persönlichen Groll kaschiert oder bestimmte Gewerke mit dem Judentum assoziiert. Alles nicht so einfach und tiefgründig, wie der Herr Studiosus der Theologie(!!!) argumentiert.

        1. Kant war ja kein Trottel, sondern, und das ist viel schlimmer, „Staatsphilosoph“.
          „Jude“ wurde damals auch als Synonym für Wucherer, Zinserheber bzw Mammonist verwendet.
          Und Kant wusste natürlich, dass Mammon ursprünglich (aramäisch) „Täuschung, Unwahrheit, Lüge“ bedeutet.
          Schon interessant, dass er sich bestens mit Dialektik auskannte, obwohl Hegel noch gar nicht geboren war 😉

          1. @ Ragnar
            HiHiHi….
            Danke, dass sie meinen angedeuteten Argwohn bestätigen konnten. Die ursprüngliche Definition des Mammon passt ja bestens. Sehr erhellend, lehrreich und neu für mich!

            1. Gerne, keine Ursache.
              Die Dinge, die schon „immer“ klar sind, kommen einem „immer“ am neuesten vor, wenn Anfang und Ende zu konvergieren beginnen.

    3. Interessant sind vielleicht auch die Bücher von Jutta Ditfurth

      „Entspannt in die Barbarei – Esoterik, (Öko-)Faschismus und Biozentrismus“

      Bekanntermaßen hat sie ja schon Anfang der 90’er Jahren mit der grünen Partei gebrochen, die Abrechnung hat sie in dem Buch

      „Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen“

      beschrieben. Heute ist sie leider Anhängerin der „Antideutschen“ geworden und befürwortet voll und ganz die Politik des zionistisch faschistischen Israel.

  8. Bei der gestrigen Runde mit Politikern aller im Bundestag vertretenen Parteien hat Baerbock dann doch etwas überrascht, dass sie sogar Wagenknecht in einigen Dingen zugestimmt hat. Sie weiß, sollten es Linke, FDP und BSW nicht in den Bundestag schaffen, dass Habeck die Grünen in eine Koalition mit der CDU treibt und sie zum wehrlosen Spielball von Merz und Weidel werden. Das wäre der sichere Tod der grünen Partei. Der Wunschpartner von Merz ist trotz aller Beteuerung (von wegen Brandmauer) eindeutig die AfD, nur mit ihr und der FDP kann er sein Sozialkahlschlagsprogramm und die geplanten Privatisierungen zugunsten Blackrock und Co. rücksichtslos durchführen. Merz und Weidel spielen mit gezinkten Karten, sie sind und bleiben Lobbyisten von Blackrock und Goldman Sachs. Milei ist ihr Vorbild!

    1. Alle Parteien werden von Maulwürfen geführt.
      Das ist und war schon immer in der Herrschafts-Dialektik der Sinn und Zweck des Parlamentarismus.
      Also, auch wenn Sarah Wagenknecht Kanzlerin werden würde, müsste sie sich den „Sachzwängen“ beugen.

      Im „Tower of Power“ zu Basel frisst man am liebsten Schmetterlinge, daher kümmert man sich dort ja seit 1930 so rührend um die vielen „Raupen und Puppen“ in der „Politik“ 😉

      https://www.diepresse.com/1442419/nazis-gold-und-euro-die-unheimliche-macht-der-biz

    2. Richtig, egal was gefaselt wird, die CxU* will am liebsten mit der AFD, die gehen konform. Einziger Wermutstropfen der bei der AfD leider völlig unterentwickelte Russenhass. Für jeden CxU-ler eine Ehrensache.

      *schöne Idee das Kürzel

  9. Ein sehr aufschlussreiches Interview. Danke.
    B. Stegemann – Prof. für Dramaturgie an der Hochschule „Ernst Busch“ – muss ich nicht erklären, wer Peter Hacks war. Er wird ihn besser kennen als ich.
    Hier eine Aussage vom Dramatiker Hacks über die „Grünen“:
    Der Dichter Peter Hacks hat sich 1992 folgende Gedanken zur nächsten Faschisierung gemacht: „Alle kapitalistischen Parteien sind ein Federbett und ein Hintergrund und ein Nährboden, aber sie sind nicht geeignet, die Organisation hervorzubringen. Sondern dafür braucht man zunächst eine Splittergruppe, die sich entschließt, dieses Geschäft zu übernehmen. Ich nehme an, in Deutschland werden es die GRÜNEN und dieses sogenannte Bündnis 90 sein. Also, es werden nicht die Nazis von Herrn Frey und es werden nicht die Nazis von Herrn Schönhuber sein, sondern es werden die sein. Also die sind der Schoß, aber der Schoß ist nicht die Sache. Und die Sache muss irgendwo aus einer Keimzelle keimen, das ist ein Gesetz: Wer einmal geschlagen ist, kann nicht unter demselben Namen wiederkommen. Der braucht eine neue Maske. Deswegen glaube ich auch, dass eben in Deutschland nicht die beiden Nazi-Parteien die Keimzelle werden, sondern jemand, auf den man nicht kommt. Und diese weinenden Kleinbürgerorganisationen, die gegen alles sind, und überhaupt nicht wissen, wofür sie sind, die eignen sich. Es ist ein bisschen Prophezeiung drin. Wir werden es sehen.“ Zitatende.
    Diese grüne Sekte ist auf dem Weg dieses Land in ein faschistoides Gutmenschentum zu überführen. Die Truppe ist sehr gefährlich. SEHR!

  10. Der x-te Beitrag zur Psyche der Grünen, welche hier als Popanz aufgebaut wird. Das Gutmenschentum wird uns ruinieren. Die Grünen erfahren hier wohl zum ersten Mal, was für eine interessante Psyche sie haben. Denn tatsächlich ist die ziemlich uninteressant. Ihre Kriegsbegeisterung wäre weit wichtiger.
    Aber dire Stoßrichtung ist klar. Wir sollen die Partei wählen, die mal richtig die Sau rauslässt und den Planeten systematisch und absichtlich kaputt macht.

    1. @ Artur_C
      Eher ist anzunehmen, dass ehemalige Grünenwähler ihre Stimme bei den Linken begraben. Mein ultimativer Unsympath und 360-Grad-Wendehals Gysi ist ein gerissener (Eier-)Kopf und hat seine Kaderpartei entsprechend positioniert.

        1. In der Politik sollte es nicht im Sympathien gehen. Gysi, Ramelow, Lederer, Riexinger, Schubert, und, und, und, haben noch nie auch nur das Geringste an Sympathien für den Sozialismus gehabt. In dieser Frage fällt die Unterscheidung zu dem grünen Personal sehr schwer. Das ist auch einer der Gründe warum die „Linken“ jetzt von den MSM so gehypt werden. Sie müssen unbedingt in den BT. Pflegeleicht und auf Linie. Erste Amtshandlung von van Aken: Er fuhr sofort in die Ukraine um dort den brutalen Überfall Russlands auf diese Ukraine – die in der Tradition eines Bandera politisch agiert, also faschistisch, – anzuprangern und der Ukraine die volle Unterstützung der „Linken“ zuzusichern. Hätte die 360° Göre und der Toni nicht besser machen können.

  11. Der linke Teil der Grünen wurde vor 20 Jahren im Machtkampf mit den Realos rausgemobbt. Heutzutage muss man die Grünen als neoliberal bezeichnen, die das soziale der Öko Ideologie unterordnen und dafür sogar dikatorische Züge annehmen. Bei Ideologien kommt das dann immer am Ende.

    Man erinnere sich an die Explosion des Gaspreises nach Beginn des Krieges als Habeck dem Bürger noch extra eine Gasumlage aufbürden wollte. Nach dem Motto Gas kann nicht teuer genug sein. Erst nach erheblichen Protesten wurde dann das Gegenteil gemacht die Preisbremse.

    Erst vor kurzem hat Habeck die Geschäftswagenpauschale auf 95.000 € erhöht. Wir kurbeln mal den Auto Verkauf an, äh am oberen Ende.

  12. Kultursoziologe?
    Der Interviewte, vermutlich engagiertes Mitglied des BSW, gewährt ´n paar Tage vor der BT-Wahl als wirklicher oder vermeintlicher Promi ´n politisches Interview. Dabei polemisiert er gegen die Bündnisgrünen. Was hat das mit seinem Status als Berliner Prof. für „Kultursoziologie“ zu tun? Oder anders: durchaus verständlich, wenn sich heutige Studies wie damalige 68er gegen diese Form der pseudowissenschaftlichen Politisierung wehren.

  13. Hat also doch nichts genützt, die Intervention des Promiprofs und „Kultursoziologen“ für die Wagenknechterei drei Tage vor der BT-Wahl. Nun gut: wenigstens keine grünlackierten Kriegstreiber mehr auf der nächsten ganzdeutschen Regierungsbank …

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