Wie blickt Gabriele Gysi heute auf die sogenannte Wiedervereinigung? War es ein Aufbruch oder eher ein „Anschluss“ der DDR?
Journalist Roberto De Lapuente spricht mit Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Gabriele Gysi über persönliche Erinnerungen, politische Deutungen – und ein durchaus lebhaftes Gespräch.
Gabriele Gysi ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie arbeitete u. a. an der Volksbühne Berlin und an verschiedenen Theatern im In- und Ausland. Seit vielen Jahren ist sie freischaffend tätig und lebt in Berlin.
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Entschuldigung ihr zwei unterhaltenden Personen, ich habe wieder nicht in die Röhre geschaut.
Wenn etwas gespalten wurde, war das gespaltete Deutschland durch andere Kräfte, immer noch ein Deutschland.
Diese Kräfte die Deutschland gespalten hatten, hatten nicht eine Idee über die deutsche Gesellschaft, obwohl, diese zerschritten ist über Ideologie, aber menschlich ein Volk war.
Obwohl dieses Vereinigtes Deutschland nie über eine wiedervereinigtes Deutschland ein Referendum verübte, über ihre Verfassung, bleibt im Himmel stehen.
Auf gut oder wenig deutschen Akzent, wo oder wann wird Referendum über die deutsche ‚Nationalität‘ gehalten?
Welche deutsche Partei initiiert solch ein Referendum?
Wie können Ost oder westdeutsche über etwas befinden, das ideologisch zerstört wurde?