Digitale Demenz und die Klaviatur der Manipulation

UnreifeKirsche, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Das »Überschreiten einer [meist abstrakten] Grenze«: So definiert der Duden einen Grenzgang. Wir glauben aber, dass die Realitäten in diesen Zeiten ständige Grenzgänge ins Reich des Wahnsinns sind. Darüber muss man sprechen: In »Grenzgänge«, einem Podcast des Overton-Magazins. Eine Dreierrunde zwischen Verleger Markus J. Karsten, Autor Wolf Wetzel und Publizist Roberto J. De Lapuente.

Was sind die inneren Wirkkräfte unserer Demokratie?

In der zweiten Episode der »Grenzgänge« geht es um Volksaufstände, grüne Rhetorik und eine neue Gewaltenteilung in Twitter, Facebook und Instagram. Ein weiteres Thema ist der neueste Armuts- und Reichtumsbericht und die verhaltenen Reaktionen seitens der Bundesregierung. Außerdem wird die Klaviatur der Manipulation und der Meinungseinhegung abgetastet, sie gilt für alle, auch für Bundestagsabgeordnete und Medienschaffende.

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2 Kommentare

  1. Zeit meines Lebens, das begang 66, suche ich nach dem Sinn des Lebens. In der Wachstumphase fragte ich Mütterchen (Jahrgang 32) :Warum ist Demokratie so gut? Antwort: Es ist die angenehmste Form der Illusion!
    Die letzten 15 Jahre haben wir 5 mal die Grenzen überschritten, um fest zu stellen, das das System ‚Kapital‘ als Alternstivlos MANIFESTIERT ist. Egal in welchem System die Menschen leben, sie alle huldigen dem Kapital ihr dasein.
    Die Mutter Erde hat für alle ausreichend vorgesorgt, nur der Mensch ist gefangen in auferlegten Grenzen.

    1. Demokratie kann auch Volksdemokratie und ein imperatives Mandat beinhalten. Dann wird die Bewertung schon ambivalenter.
      Eine Illusion trägt auf der Basis einer Aneinanderreihung von Tragödien (Weltkriege etc.) per se ziemlich gut. Aber das Eis wird immer dünner und die (Wohlstands-)Latte scheint immer höher zu hängen.
      Auch der Begriff „Kapital“ ist nicht so eindeutig. Ist es das fixe oder das variable von Marx und damit die Arbeitskraft?
      Oder ist es Verfügbarkeit darüber, welche als Reichtum in Geldäquivalenten gemessen wird?
      Und wie war das noch mal mit dem gesellschaftlichen Reichtum und seinen Springquellen?
      Kapitalisten verstehen von Kapitalismus meist nur die Plusmacherseite und ihr Fanblock ist intellektuell noch eingeschränkter, was aber nichts macht, da in einer Demokratie Quantität zählt und der dümmste gemeinsame Nenner die schrille Basis darstellt.
      Da verrauscht dann schon mal die Logik, was aber nicht so schlimm ist, denn Nuancen versteht man eh nicht und das Marktvertrauen wird schon keine Gretel anzweifeln.

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