Mathematikprofessor Bernhard Krötz warnt vor einem dramatischen Niedergang des deutschen Bildungssystems: „didaktische Verflachung“, ideologisch geprägte Lehrpläne und Studierende mit Abitur, aber oft ohne grundlegende Lernfähigkeit.
Bernhard Krötz ist Mathematikprofessor an der Universität Paderborn. Er forscht und lehrt seit vielen Jahren in der Mathematik und ist darüber hinaus durch seine öffentliche Kritik am deutschen Bildungssystem bekannt geworden. In Vorträgen und auf YouTube bezieht er klar Stellung zu Entwicklungen an Schulen und Universitäten.



Wenn eine Warnung zur Bildung ausgesprochen wird, ist der Niedergang nicht mehr zu revidieren, da mindestens eine Generation davon betroffen ist.
Pisa oder Bologna hatten das in Gang gesetzt, also politisch bestimmt und der Wähler nickte dazu.
Zur Bildung gehört ein Nebeneffekt des sogenannten Brain Drain, die die Geist besitzen, entwickeln sich zu Nomaden und gehen dort hin, wo ihnen ein vernünftiges Leben möglich ist.
„..warnt vor einem dramatischen Niedergang des deutschen Bildungssystems:..“
Wer hätte es gedacht.
Viele verorten seit unzähligen Jahren den erkennbaren Niedergang in der Vergangenheit; und das mit dramatischen Folgen und Konsequenzen.
Wenn er aber erst bevorsteht, ist’s ja nur halb so wild.
Puuuh.
Ist es wirklich zuviel verlangt von der Redaktion, ein Video / Podcast zu verschriftlichen? Auch Herrn Rötzers Halbwertszeit ist nicht mehr allzu lang, oder? Wäre es da nicht angezeigt, seine Lebenszeit zu schonen, wenn schon nicht meine?
Egal, ich kenne das Gespräch nicht, aber ich habe einen Vorschlag für Herrn Krötz.
Er könnte beginnen, die mathematische Pädagogik zu verbessern, indem er das Paradox der divergenten harmonischen Reihe mit der enthaltenen konvergenten Folge aufklärt, denn der enthaltene Widerspruch ist, gemessen an der Darstellung, die ich in der Schule erfahren habe, und die m.W. noch immer verbreitet ist, schlechterdings unbegreiflich.
Mal schauen, vielleicht schreibe ich einen Lösungsvorschlag in einen Unterkommentar, falls es niemand anders tut, was ich bevorzugen wollte.
Es ist traurig:
Die besten, gut ausgebildeten, jungen Leute,
gerade in den Mint Fächern, verlassen das Land und ziehen
u.a. in die USA.
Nach meiner Einschätzung ist das nicht mehr aufzuhalten.
Wer glaubt, dies könne durch „Fachkräfte“ aus Entwicklungsländern
aufgehalten werden, der irrt sich gewaltig. Da kommen allenfalls
billige Arbeitskräfte.