
Wie steht es um die Zukunft Palästinas? Der im Westjordanland lebende, palästinensische Anwalt und Menschenrechtsaktivist Raja Shehadeh ist weiterhin der Meinung, dass nur eine Zwei-Staaten-Lösung zu einem langfristigen und stabilen Frieden im Nahen Osten führen kann.
Die Situation im Gazastreifen und den besetzten Gebieten des Westjordanlandes ist aufgrund des Krieges gegen den Iran und der damit einhergehenden Schließung der Straße von Hormuz weitestgehend aus dem Fokus der westlichen Medien verschwunden. Dennoch wird die Siedlungspolitik weiterhin unbeirrt fortgesetzt. Dies nahm Roberto De Lapuente zum Anlass um nach mehr als zwei Jahren erneut mit dem in Ramallah im Westjordanland lebenden, palästinensischen Anwalt und Menschenrechtsaktivisten Raja Shehadeh über die derzeitige Situation und mögliche politische Lösungen des Nahost-Konfliktes zu sprechen.
De Lapuente: Herr Shehadeh, als wir vor ziemlich genau zwei Jahren miteinander gesprochen haben, warben Sie noch sehr stark für Verständigung – gerade auch in dieser mörderischen Zeit. Nun ist seither viel geschehen, Verständigung gab es keine. Haben Sie im Laufe der letzten beiden Jahre Ihre Position verändert?
Shehadeh: Offensichtlich hat die Siedlergewalt, unterstützt von der israelischen Regierung, stark zugenommen. Ebenso wie die Forderungen nach einer ethnischen Säuberung der besetzten Gebiete von den Palästinensern. So finster diese Zeit auch scheinen mag, bleibe ich dennoch meiner Position treu, dass die zwei Nationen Israel und Palästina zusammenleben werden müssen, da keine von beiden die andere vernichten kann und es keinen Frieden geben wird, bis sie nicht zusammenleben.
De Lapuente: Ich erinnere mich, vor zwei Jahren sagten Sie: »Ich glaube nicht, dass es einen endgültigen Kampf gibt«, weil weder Israelis noch Palästinenser die jeweils andere Seite vernichten könnten. Sie glauben also noch immer daran?
Shehadeh: Absolut. Keine Nation kann die andere vernichten und beide müssen einen Weg finden, um miteinander in Frieden zu leben.
»Das Völkerrecht steht weiterhin auf Seiten der Palästinenser«

De Lapuente: Sie leben weiterhin in Ramallah. Wie hat sich Ihr persönlicher Alltag im Westjordanland in diesen zwei Jahren verändert?
Shehadeh: Mein Leben ist komplizierter geworden, meine Bewegungsfreiheit in der West Bank zunehmend eingeschränkter. Um von Ramallah, wo ich lebe, in eine andere Stadt zu reisen, braucht man nun mehr Zeit; Unsicherheit ist aufgrund der 800 Checkpoints und Tore, die die Straßen versperren, ein ständiger Begleiter. Ebenso besteht die Gefahr von Angriffen auf palästinensische PKWs durch die Siedler. Die Siedlergewalt gegenüber den Dörfern rund um Ramallah hat die Angst wachsen lassen. Durch die gesteigerten Bauaktivitäten jüdischer Siedlungen und Straßen ist die Landschaft zusätzlich zerstört worden, sodass Wanderungen in ihr zusehends gefährlich und oft unmöglich geworden sind.
De Lapuente: 2024 beschrieben Sie, wie israelische Siedler unter dem Deckmantel des Gaza-Krieges immer mehr Land im Westjordanland in Besitz nehmen. Ist dieser Prozess inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem die territoriale Grundlage für einen palästinensischen Staat faktisch nicht mehr existiert?
Shehadeh: Die derzeitige israelische Regierung hat offen erklärt, die Zwei-Staaten-Lösung unmöglich machen zu wollen. Die Zunahme jüdischer Siedlungen zielt darauf ab, dies zu erreichen. Dennoch glaubt die internationale Gemeinschaft weiterhin an die Zwei-Staaten-Lösung und unterstützt sie. Das Gutachten des Internationalen Strafgerichtshofes (ICJ) hat entschieden, dass die Besatzung illegal ist und der Siedlungsbau gestoppt werden muss. Die Regierung des Vereinigten Königreiches hat den Entschluss gefasst, Sanktionen auf Produkte aus den Siedlungen zu verhängen. Diese Entwicklungen zeigen, dass Israels Versuch, seine Position, dass die seit 1967 besetzten Gebiete durch göttliches Recht Teil Israels sind, international durchzusetzen, gescheitert ist. Das bedeutet, dass das Völkerrecht weiterhin auf Seiten der Palästinenser steht. Es mag dauern, doch letztendlich wird das internationale Recht befolgt werden müssen, um einen Frieden in der Region zu erreichen.
De Lapuente: Die Zwei-Staaten-Lösung wird auch von westlichen Regierungen weiterhin beschworen. Ihr Vater gehörte einst zu ihren frühen palästinensischen Befürwortern. Ist diese Möglichkeit realistisch betrachtet nicht eigentlich ausgeschlossen?
Shehadeh: Die Zwei-Staaten-Lösung bleibt die erklärte Strategie der meisten westlichen Nationen, um ein Ende im Konflikt zu erreichen. Dies mag vom israelischen Standpunkt aus inakzeptabel erscheinen – und mit Sicherheit tut Israel alles, um die Welt davon zu überzeugen, dass diese Option nicht lebensfähig ist. Was jedoch ihrer Lebensfähigkeit im Weg steht, sind die illegalen Siedlungen, welche aufgelöst werden müssen, um den Frieden zu erreichen. Wenn Israel mit seiner Verletzung des Völkerrechts durchkäme, würde dies zu unser aller Nachteil zur Zerstörung der internationalen Ordnung führen.
»In der palästinensischen Gesellschaft wird die Zwei-Staaten-Lösung mit Zynismus betrachtet«
De Lapuente: Wenn Sie unter heute unter Palästinenser diese Vorstellung einer Zwei-Staaten-Lösung vertreten, gibt es dafür weniger Fürsprache als noch vor einigen Jahren? Ja, können Sie dergleichen überhaupt noch öffentlich sagen?
Shehadeh: Die Zwei-Staaten-Lösung bleibt das erklärte Ziel der Palästinensischen Autonomiebehörden. In der palästinensischen Gesellschaft wird dies angesichts des israelischen Vorgehens mit Zynismus betrachtet.
De Lapuente: Sie haben vor zwei Jahren gesagt, die Enttäuschung der Palästinenser über den Westen sei sehr groß, gleichzeitig aber betont, der Westen werde weiterhin ernst genommen, weil er viel für den Frieden tun könne. Wie würden Sie diese Antwort heute geben?
Shehadeh: Die geänderte Haltung der britischen Regierung gegenüber den Siedlungen hat in den Menschen sicherlich die Hoffnung wachsen lassen, dass die westlichen Regierungen ihre Politik gegenüber Israel ändern könnten. Ebenso sind immer mehr Palästinenser sich der Prozesse innerhalb der westlichen Zivilgesellschaften bewusst, die zusehends ihre Haltung zur Palästina-Frage verändern. Dies hat die Hoffnung gesteigert, dass der Westen mehr tun kann, um den Frieden zu fördern.
De Lapuente: Gerade Deutschland versteht die Sicherheit Israels als Teil seiner Staatsräson. Wie wird diese deutsche Haltung heute von Palästinensern wahrgenommen?
Shehadeh: Sie wird mit völligem Unglauben wahrgenommen. Umgekehrt sind sich die Palästinenser aber auch der wachsenden Anzahl an Deutschen bewusst, die Palästina unterstützen. Sie hoffen darauf, dass diese einen Wandel in der fehlgeleiteten Position Deutschlands gegenüber Israel erreichen können.
De Lapuente: Damals waren Sie sicher, dass die Geschichte den Palästinensern eines Tages den ihnen gebührenden Platz zuweisen werde. Haben Sie mittlerweile Angst, dass die Palästinenser gewissermaßen aus der Geschichte verschwinden?
Shehadeh: Nicht im Geringsten. Die Palästinenser und all ihre Unterstützer sind lautstärker denn je – und die palästinensische kulturelle Präsenz floriert mehr, als dass sie schwindet.
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Das Thema „Nahost“ ist einfach nur trostlos und hoffnungslos.
Da sind alle verrückt: Die aktuelle israelische Politik ist schlecht, aber die palästinensische Politik war und ist deswegen kein bisschen besser, eher noch schlechter.
Für meine Begriffe eine Zeitverschwendung, hierüber zu schreiben.
—
Gleichzeitig sehe ich aber auch die Palästina-Begeisterung von Teilen der deutschen Linken mit sehr großem Argwohn.
Wozu sich da einmischen bzw. sich instrumentalisieren lassen?
Hinzu kommt, dass es bei dieser Palästina-Begeisterung von Teilen der deutschen Linken wenig erfreuliche und sehr durchsichtige Nebenaspekte gibt:
1. Die Linkspartei schielt doch bloß auf neue Wähler bzw. auf die Festigung ihrer neuen arabischen Klientel und greift daher die Einstellungen, Ziele und Emotionen dieser Klientel auf. (Der gestrige Wahlerfolg der Linkspartei in Berlin mit dem Besuch des arabischen Klanchefs Remmo auf einer Wahlparty als aktuellstes Beispiel! Sog. „Migrantifa“-Grüppchen als zweites Beispiel.)
2. Für die hiesige arabische bzw. palästinensische Community ist die Linkspartei wiederum bloß ein nützliches Mittel, ein Hebel, um antiisraelische Positionen und auch islamistisches Denken in der deutschen Politik zu etablieren.
„Für die hiesige arabische bzw. palästinensische Community ist die Linkspartei wiederum bloß ein nützliches Mittel, ein Hebel, um antiisraelische Positionen und auch islamistisches Denken in der deutschen Politik zu etablieren.“
Danke für Ihre tiefgreifenden, brillanten Erkenntnisse! Was würden wir bloß ohne Sie in diesem Forum anfangen? Dass die Linke sogar manche Mitglieder ausgeschlossen hat wegen falschen Antisemitismusvorwürfen, das haben Sie nicht mitbekommen und zählt wohl für sie nicht.
Also Herr Wirth, gehen wir mal weiter: Kinder von „Messerarabern“ (das Wort wurde von Ihnen benützt), wenn die abgeschlachtet werden zu Zehntausenden mit 2000 kg-Bomben oder gezielten Schüssen von Scharfschützen der IDF, ist Ihnen das zu kompliziert. Wenn böse, nützliche Idioten, so Linke, sich für gleiche Menschenrechte für alle aussprechen, bzw. solche Verbrechen anprangern, ist Ihnen das sehr suspekt. Was geht die das an? Zum Glück sind Sie überhaupt kein Rassist. Das wäre eine ganz schlimme Unterstellung. Muslimische Männer sind alle (oder fast alle .. Fragezeichen?) Messeraraber oder Islamisten. Daher können unsere Verbündeten die sowieso mit einer Hellfire-Rakete exekutierten, wenn sie über 16 Jahre alt sind. Sollen die doch beweisen vor Gerichten in USA, Israel oder Deutschland (Kundus Tanklaster), dass sie keine Messeraraber oder Islamisten waren. Das ist die amerikanische Militärdoktrin für z.B. Jemen, nachgewiesen von Jeremy Scahill, The Intercept und Drop Site News anhand öffentlicher Statements von US-Militärsprechern und Dokumenten. Aber ist alles so unglaublich kompliziert, dass selbst der überdurchschnittlich intelligente und äußerst gebildete Herr Wirth nicht mehr durchblickt, was dort in Israel und anderswo im Nahen Osten passiert, im Jemen oder Iran. Da ist er sich mit dem Sprecher der BPK einig, der auch nie was blickt, egal wie eindeutig es ist. Türkische Okkupation in Afrin? Nichts bekannt. Krieg gegen Iran illegaler Angriffskrieg nach UN-Recht? Können wir nicht beurteilen. Genozid in Gaza? Das Wort verbitten wir uns! Sonst könnte es vielleicht doch mal justiziabel werden, wo sich doch Deutschland an internationales Recht halten würde angeblich.
Und überhaupt: Klimawandel gab es doch schon immer. So steht es auch schon in der Bibel. Amen.
Im Berlin, soweit ich es überblicke, wird die LINKE zunehmend durch Migranten geprägt. Das hat zweifellos auch zum Berliner Erfolg beigetragen. Die wählen dann die eigenen Leute. Die Annahme, dass die LINKE sich in diesen Kreisen anbiedert , trifft es nicht.
Was die Hoffnungslosigkeit der Lage im Nahen Osten betrifft, sehe ich es genauso. Es ist nirgends ein Hoffnungsschimmer zu erkennen und ich bin mir sehr sicher, das wir auch bei uns die Folgen der Gewalt zu spüren bekommen werden. Man wird es nicht verhindern können.
@1211
Sie mögen recht haben: Wenn die Linke sogar schon regelrecht von Migranten geprägt wird, dann entfällt das Anbiedern.
Die Berliner Zeitung bestätigt mit diesem Artikel Ihre Sicht: https://www.berliner-zeitung.de/article/der-bessere-soll-gewinnen-stimmen-der-berliner-am-hermannplatz-10413844
Hier der Link zu einer interaktiven Karte der Berliner Wahlkreise, bei der ersichtlich ist, dass die Linkspartei gerade dort gut abschneidet, wo der Migrantenanteil hoch ist:
https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/berlin-wahl-2026-wahlkarte-kieze-wahlkreise-abgeordnetenhauswahl/
»Die Palästinenser sind sich der wachsenden Anzahl an Deutschen bewusst, die Palästina unterstützen«
Ja, gut… aber wie? Mehr als warme Worte kann man nicht beitragen?
Ehrlich gesagt, bezweifle ich, daß das überhaupt stimmt. Es mag eine wachsende Unterstützerzahl in Deutschland geben, aber Deutsche sind das dann eher nicht. Es ist eher ein Hebel bestimmter Parteien. Wenn also die BSW-Chefin von Sachsen-Anhalt im Wahlkampf und am Wahlabend mit Palästina-Ansteckern vor die Kameras trifft, zeigt sie zwar Haltung, aber was gedenkt sie zu tun, um Palästina zu unterstützen? Ich sehe da genau null Möglichkeiten. Und ganz allgemein, hat Sachsen-Anhalt nicht gerade andere Probleme, als die Unterstützung Palästinas?
Möglicherweise wird die Anzahl der Palästinaunterstützer in Deutschland wieder sinken, wenn erst einmal sie Startbahn glüht, wie es uns versprochen wurde.
BDS.
Die Zwei-Staaten-Lösung kann nur umgesetzt werden, wenn Israel sich an internationales Recht hält, die diversen UN-Sicherheitsratsresolutionen umsetzt und das geraubte Land zurückgibt (Grenze von 67? Hier müssten die beiden zusammen eine Lösung finden).
Die einzige Möglichkeit als Privatperson, darauf Einfluss zu nehmen ist der Boykott: Keine israelischen Produkte und natürlich auch keine us-amerikanischen Produkte, wo das geht (zb Linux statt Windows und vielleicht mal etwas weniger Kommerzgeduddel auf YouTube anschauen).
Die USA zu boykottieren ist generell eine gute Idee, denn auch diverse andere Konfliktherde können erst beginnen Ruhe zu finden, wenn die Hegemonialmacht des vierten Reiches gebrochen ist.
Warum guckt niemand auf die Landkarte? Die Zweistaatenlösung ist erkennbarer Unsinn, weil nicht herstellbar! Nur ein einziges säkular verfasstes Staatswesen mit der Gleichberechtigung aller darauf lebenden Staatsbürger und der Massgabe, alle religiösen Riten nur privatim im stillem Kämmerlein zu betreiben, kann Frieden schaffen.
Ja. Der Interviewte ist viel zu diplomatisch in seinen Aussagen, vielleicht aus Angst vor israelischer Repression. Ein besserer Interviewpartner wäre z.B. Jasper Nathaniel:
https://www.infinitejaz.com/
Die Floskel von der „Zweistaatenlösung“ ist eine reine Ablenkung. Es ist schon lange bekannt, dass sich Israel nie darauf einlassen wollte. Wie soll Israel 1 Million bewaffnete Siedler aus der West Bank wieder rausbringen? Selbst wenn sie das plötzlich wollten, nachdem genau das seit Jahrzehnten, seit der Existenz von Israel ihr Programm ist. Genauso wie das „Existenzrecht von Israel“ ständig mantrahaft mit unzähligen Wiederholungen verteidigt wird, um bloß niemands über ein Existenzrecht eines palästinensischen Staates zu sprechen, von palästinensischem Eigentum oder gar von Palästinensern. Ob ein Staat, wo die Mehrheit an einem Genozid beteiligt ist, tatsächlich so etwas hätte, darf natürlich auch niemals gefragt werden und Vergleiche mit Südafrika oder der Nazi-Regierung werden abgelehnt. Wo steht das mit dem Existenzrecht spezifisch für Israel im internationalen Recht? Die Verwendung solcher Talking Points (Hasbara) signalisiert im besten Fall, dass der Sprecher nicht seine Karriere gefährden will, wie z.B. Thomas Massie. Im schlimmsten Fall ist so Jemand mit der Politik Israels einverstanden und nimmt gerne Geld oder andere Unterstützung von zionistischen Spendern, bzw. Organisationen.
In aller Kürze alles was dazu zu sagen ist – ein Dank an Yehuda!
Wenn da hoffentlich nicht bald Palantir zuschlagen dürfte! (nicht nur, um über 100 zu kommen!)
@Dr. E. Schneider
Voll deiner Meinung, denn was wäre besser als ein säkularer Staat, in dem Religion Privatsache ist, und in dem Freihet, Gleichheit und Brüderlichkeit regieren.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das gegenwärtige Israel darauf eingeht, weil die Netanjahu-Regierung nationalistisch ist und weil ihre orthodoxen Unterstützer sich nur mit einem Groß-Israel mit den Grenzen unter König David vor 3000 Jahren, zufrieden geben.
Darauf wäre niemals eine israelische Regierung eingegangen und es wird niemals geschehen. Israel ist ein Judenstaat und als solcher konzipiert. Solange die US-Regierung hinter der israelischen steht (und da ist kein Ende abzusehen), gibt es keine grundsätzliche Änderung, da das „Völkerrecht“ zu schwach ist, die eigenen Grundsätze durchzudrücken.
Noch vor 20, 30 Jahren streichelten die jüdischen Israelis ihr Ego mit der Annahme, dass sie – im Gegensatz zu Arabern und Palästinensern – einer gewissen Ethik folgten, was seit mindestens drei Jahren für jedermann erkennbar hinfällig ist. Israel wird als jüdischer Staat entweder genau daran zerbrechen (weil immer mehr Juden aus inneren oder äußeren Gründen das Land verlassen und der Staat aus demographischen und/oder – evtl aufgrund wirklicher Sanktionen oder Boykotte – wirtschaftlichen Gründen unhaltbar wird) oder das „Palästinenserproblem“ auf die jetzige unmenschliche Weise „lösen“.
Die vielen Israelis, die offenbar mit der Regierungspolitik einverstanden sind, sowie eine Israel-Politik der beiden US-Parteien, die sich praktisch in nichts voneinander unterscheidet, lassen letzteres vermuten, zumal die Palästinenser sich ja seit 100 Jahren aussuchen können, wer ihr schlimmerer Feind ist: Israel oder die arabischen Staaten.
@Dr. E. Schneider
„Warum guckt niemand auf die Landkarte? Die Zweistaatenlösung ist erkennbarer Unsinn, weil nicht herstellbar! “
Ja, so ist es.
„Nur ein einziges säkular verfasstes Staatswesen mit der Gleichberechtigung aller darauf lebenden Staatsbürger und der Massgabe, alle religiösen Riten nur privatim im stillem Kämmerlein zu betreiben, kann Frieden schaffen.“
In der Theorie haben Sie recht, aber in der Praxis ist das auf absehbare Zeit vollkommen unrealistisch.
Daher mein hier schon einmal erwähnter Vorschlag:
1. Völkerrechtlich anerkannte und endgültige Angliederung des Gaza-Streifens an Ägypten. Notfalls durch US-Druck. Übrigens gehörte das Gebiet schon einmal, nämlich vor dem Sechstagekrieg (1967) zu Ägypten.
2. Völkerrechtlich anerkannte und endgültige Angliederung der „Westbank“ an Jordanien. Notfalls durch US-Druck.
Ich weiß, dass das beides nicht so leicht umsetzbar wäre, aber es m.E. ohne Zweifel die einzige Lösung, um auf Dauer eine Beruhigung der Lage zu erreichen. Alles Andere würde den Konflikt am Brennen halten.
Das Problem ist, dass eben DAS – also Fortgang der Kämpfe – so einige kompromisslose Leutchen wollen.
Keiner der arabischen Staaten holt sich die Palästinenser ins eigene Land, auch nicht, wenn die ein Stück Land mitbringen (Gaza). Und die Idee, die Siedlungen auf der Westbank rückgängig zu machen oder aber die dortigen israelischen Siedler zu „Jordaniern“ zu machen, ist m.E. völlig undurchführbar.
Im Übrigen: wenn „völkerrechtlich anerkannt“ irgend eine andere Bedeutung hätte auf dieser Welt als „gefällt den US auch“, hätten die Palästinenser ihren Staat schon lange, Jugoslawien würde evtl. noch existieren, der Ukrainekrieg wäre ausgefallen usw. usw.
der Gazastreifen war zwar von Ägypten besetzt aber die Menschen waren staatenlos, das Westjordanland dagegen wurde von Jordanien annektiert und alle
Palästinenser die im Westjordanland wohnten bekamen die jordanische Staatsangehörigkeit, Israel hat das mit
seinem Präventivschlag 1967 gegen
Jordanien (und gegen Ägypten und Syrien) quasi rückgängig gemacht. Nur die in Jordanien lebenden Palästinenser durften die jordanische Staatsangehörigkeit behalten, im Westjordanland waren die Menschen fortan wieder staatenlos. Der Friedensvertrag mit Israel war dem König wichtiger.
Jordanien und Ägypten würden auch auf US Druck hin nicht Ihren Vorschlag annehmen, denke ich mal.
Was würde passieren? Gruppen wie Hamas und Hisbollah würden entstehen, diesmal in Ägypten und Jordanien, was würde Israel machen?
Präventivschläge gegen die beiden Staaten, wie schon 1967, die Drehbücher sind geschrieben, gleichen sich.
Noch mehr Chaos, noch mehr Gewalt…..!
Der Libanon wird, wenn es noch schlechter läuft und Israel nicht gestoppt wird, das gleiche Schicksal erleiden,
die Siedler, die bis zum Litanifluss vorrücken wollen, stehen in den Startlöchern.
https://taz.de/Juedische-Siedler-zu-Einmarsch-im-Libanon/!6183397/
Auf den Golanhöhen in Syrien sind seit 1967 ca. 30 jüdische Siedlungen entstanden mit tausenden Familien….
Blaupause für den Südlibanon?
Dagegen wurde die Sinai Halbinsel von Israel vollständig geräumt, auch da hatten sich Siedler breit gemacht.
Ich würde sagen, Israel muss zuerst gestoppt werden, gestoppt nicht vernichtet!
@wolfgang Wirth
….du vergisst, dass dieses Land Palästina hieß, bevor die Welt meinte, dort Juden ansiedeln zu müssen … Es waren palästinensische Dörfer, welche 1946 zerstört wurden … Es waren Palästinenser, die vertrieben wurden … vertrieben von den Neuankömmlingen … keine Juden, die lebten lange friedlich mit den Palästinensern Tür an Tür.
Dann gibt es den UN-Beschluss für die Zweistaatenlösung. Es wird sich keine Mehrheit finden, um diesen Beschluss aufzuheben. Was Voraussetzung für einen neuen Beschluss wäre …
Den ehemaligen und jetzigen Bewohnern das Existenzrecht, das Recht auf ihren eigenen Staat, abzusprechen, ist sicherlich keine Lösung, die Frieden bringen könnte.
Das wäre in etwa so als wenn wir sagen: Wir überlassen Kerndeutschland den Zugewanderten und die paar Deutschen werden der Schweiz, Österreich und Holland und Belgien zugeschlagen … Die Deutschen brauchen keinen eigenen Staat (dabei haben die nun schon zweimal bewiesen, dass sie Weltkriege anzetteln können, und sind gerade dabei, es noch einmal zu versuchen … Das kann man von den Palästinensern nicht sagen …
Ich finde deinen Vorschlag voll daneben…..
Irgendwie verstehe ich dieses Interview nicht. Ja, ist schon interessant was in der WestBank derzeit abläft, aber was sagen die Palästinenser zum Gaza Streifen, was ist mit der Hamas und mit der Abgabe der Waffen? Läuft der Friedensplan noch, oder ist dieser bereits de facto obsolet? Solange man sich militärisch gegenüber steht ist eine Aussöhnung oder verständnis für ein ander zu entwickeln doch eher sehr unwahrscheinlich. Aber vielleicht habe ich diesen Konflikt auch wirklich nur zu weit außer Augen verloren, als dass mir dieses Interview etwas sagt.
„Läuft der Friedensplan noch …“
Natürlich läuft der Friedensplan noch. Es befinden sich ja noch zu viele Palestinenser in Gaza. Erst wenn die weg sind, ist der Friedensplan beendet. Vielleicht können ja einige Wenige dableiben, aber nur als billige Arbeitskräfte und völlig rechtlos. Das ist der „Friedensplan“.
Seit 1974 bekunde ich, das es nie eine 2 Staatenlösung geben kann, weil Israel gegründet wurde um den Nahen Osten zu destabilisieren.
„Die derzeitige israelische Regierung hat offen erklärt, die Zwei-Staaten-Lösung unmöglich machen zu wollen.“
die Zweistaatenlösung war zu KEINER Zeit das Ziel einer israelische Regierung.
Von David Ben-Gurion über Golda Meir, Begin, Schamir, Peres, Scharon, Rabin….bis heute zu Netanjahu.
Israel hat sich seit 1948 immer weiter radikalisiert, den Krieg 1948 haben die Nachbarstaaten Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten und Irak angezettelt, die Palästinenser anschl. wurden im Regen stehen gelassen, die logische Folge waren
arabische Anschläge in Israel.
Die Zweistaatenlösung ist vom Tisch, entweder die EIN-Staaten-Lösung
Israel-Palästina mit Aufteilung der staatlichen Aufgaben oder
die Israelis werden die Palästinenser so weit dezimieren, dass der Rest der Menschen entweder in Reservate lebt und sterbt, streng bewacht, oder auswandert aber WOHIN?
Den Libanesen droht ein ähnliches Schicksal,
die Israelis kapieren einfach nicht, dass Terrorzellen mit Bomben und Raketen nicht ausgelöscht werden können, kann gut sein, dass die Hisbollah jetzt Zulauf von Libanesen hat, die ihre Heimat verloren haben.
Netanjahu und seine Mörderbande arbeiten an einer jüdischen Festung, die niemals Bestand haben kann und der Westen, ganz besonders USA und Deutschland helfen tatkräftig mit.
Frau vdLeyen hat im EUropa-Parlament ein
verkrüppeltes ukrainisches Mädchen auftreten lassen, die verkrüppelten palästinesischen und libanesischen sowie die verkrüppelten Kinder aus dem Donbass
gehen ihr am Allerwertesten vorbei.
„…die Israelis kapieren einfach nicht, dass Terrorzellen mit Bomben und Raketen nicht ausgelöscht werden können…“
Aber natürlich wissen sie das, schließlich waren sie vor der Staatsgründung nichts anderes als „Terroristen“.
Zur Wortwahl: Israel ist laut UN Besatzungsmacht in Gaza (auf der Westbank sind sie meines Wissens nicht einmal das, sondern einfach nur Illegale), Hamas ist die Vertretung der Palästinenser (zumindest was nach meinem Wissen Gaza betrifft). Besetzte haben bestimmte von der UN verbriefte Rechte, dazu gehört auch, sich bewaffnet zur Wehr zu setzen (aber nicht gegen Zivilisten!)
alles richtig aber….
weder Israel noch die USA kümmern sich um das was die UN, was das Völkerrecht
sagt, das wissen wir doch alles…..
gegen die USA und Israel ist im Moment kein Kraut gewachsen, wer will die im Nahen Osten stoppen, die haben gerade den Iran überfallen, alle anderen Staaten um Israel herum sind gekauft mit Dollars und Waffen, wo ist die Arabische Liga?
Wenns um Israel geht tauchen sie alle ab oder mit neuem Namen und weiss gewaschen wie Ahmed al-Scharaa Syrien
wieder auf. 🤢🤮
Das ist ja aber mal perfide! Hat man was an die Quarantäne übergeben an konkretem Hirnschmalz und gibt später noch irgendwo einen Kommentar zu einem Kommentar ab, der doch tatsächlich ohne Quarantäne durchrutscht, ist wohl prompt der von zuvor in der Quarantäne abgesoffen. Mein Sagen seit Jahrzehnten, manch einem Programmierer – auch denen von KI heutzutage – sollte man fürsorglich beide Hände abhacken.
Zum Thema noch einmal …
Wie es um die Zukunft Palästinas zu stehen vermag? Interessiert das Irgendjemandem hier iauf dieser Plattform, überhaupt in diesem uneseren Lande der gebündelten Staatsräsong? Oh ich vergaß, unseren Schattenkanzler schon – und ich meine jetzt nicht den Noch-Kanzler (frei nach Prophet Kloppo), sondern den Herrn Schuster vom einzig wahren Schatten-Regime. Der Doppel-Lacher des Jahres, des Jahrhunderts gar – zurückliegend wie auch des zukünftigen – „dass nur eine Zwei-Staaten-Lösung zu einem langfristigen und stabilen Frieden im Nahen Osten führen kann“. Welche Zwei-Staaten-Lösung denn, welcher stabile Frieden? Nur lachhaft, mit untertänigstem Verlaub! Na ja, habe den Artikel dann Artikel sein lassen. Und dann einen anderen zur Brust genommen. Einen, zugegeben in seltsamen Deutsch, was ich allerdings so langsam gewohnt bin, weil ich ihn meist zuerst in der lingua Franka genossen hatte. Der bei ihm zurvor erfolgte Doppelwumms von maschineller Vergewaltigung namens KI/AI – Transscript&Transläijch’n – ist noch nie gut ausgegangen. Manchmal muß übrigens genau das Gegenteil von dem verstanden werden, was einem da so auf Doitsch vorgehalten wird.
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich … nein… nicht das Rumpelstilzchen ante Portas. Allein, was gestern wieder so abzugehen hatte, am Abend und in der Nacht, bei dem Ausgang überhaupt – für viele wohl der mutmaßliche „Innere Reichsparteitag“. Nicht für mich allerdings, nur eine Bestätigung meiner ‚Gedanken‘. U.a. zum ‚déja vue‘, nein, ich habe damals noch nicht gelebt, als fast identische Ereignisse abzulaufen hatten, mit bekanntem Endergebnis. Fehlt heuer eigentlich nur noch der Startschuss, so wie damals – im November ? – anno 1929. Und der nötige „deus ex Erbsälzer“. Was’n das denn? Erbsälzer – eine offensichtlich immer noch „einflussreiche „Patrizier- und Erbarmengemeinschaft“ lt. Wiki zumindest. Möge diese letztgenannte Vereinigung sich bitte auch endlich erbarmen. So weit ist es schießlich nicht von Werl bis nach Arnsberg oder umgekehrt, max. zwanzig Minuten über den Freeway, verkündet jedenfalls ein Routenplaner. Und den hoffentlich bald bereitstehenden Ex-(Reichs)kanzler, in ihre Arme schließen. Ihn bitte aber davon abhalten, seinem Bruder Franz auf dessen Holzweg zufolgen. Damit wäre aber eigentlich schon alles gesagt. Wer mehr erfahren wollte, warum ich denn leicht vergrätzt sein könnte und über was, der möge das hier lesen: https://www.manova.news/artikel/ein-land-in-fesseln. Das reicht für’s Erste völlig. Was das mit dem Eingangsthema zutun haben könnte?
Ja doch, die Hunde fangen auch hierzulande allmählich an zu bellen, die Karawane scheint’s aber nicht besonders zu jucken. Weiter, weiter, immer weiter! Ob das noch lange gut gehen kann? Na ja, so wie ich die Pinscher kenne, werden sie kaum auch mal am Wams vom Herrchen zerren oder gar seine Waden zwischen den Lefzen und (vorsorglich abgesägten) Hauern fassen. Widerstand nach Artikel 20 GG, was soll das denn schon sein, wo doch … Genug des Klagens und Zeterns, zurück zum Thema. Ja, sicher doch, was es ansonsten so auf der Welt, an der Levante bis zum nächsten Ozean dem indischen und wohl auch anderswo auf der Scheibe alles so abgeht, was einem auch hierzulande bald interessieren – nicht nur sollte sondern – wird, was dem Volke zu blühen hat, wenn nicht schon blüht, interessiert das – ich sagte es bereits – Irgendjemanden. Außer jenen, die angeblich von bösen Menschen aufgehetzt werden und darob blau anlaufen? Und wohl auch jenen, die tunlichst bis zum jüngsten Gericht unter dem Fallbeil der ‚Fünf Prozent‘ zu verharren haben?
Ukraine, oh forget it, dieser Drops ist wohl gelutscht. Auch wenn die übernächsten zehn unserer Folge-Generationen (Kindeskinder und Kindeskinderinnen übrigens) ihre Billionen an Sondervermögen nebst Renten und Wohlstand dort versenken dürften, müßten. Auch wenn sich unsere Wirtschaftswunderland-Parteien sich redlich Mühe geben würden, wenn sie denn noch dürften. Palästina? War da was? Nö, natürlich nicht. Dürfen wir doch nicht mal erfahren, was es denn bedeuten könnte, das „What ever it Takes“ so bedeutet, mit unserer tunlichst auferlegten Scham der ewigen Schuld. Kann ich mich doch nicht erinnern, dass andere ‚Haderlumpen‘ auf der Scheibe, mit ähnlicher – sogar gelegentlich mehrfacherr – Performance, sich auch nur im Ansatz dessen zu schämen hätten. Und was da – nur beispielsweise – gerade so abzugehen hat und hatte im Freizeitpark Gaza-al-Mare, mal schlappe Hundertausende an Frauen, Kindern und – ach ja – auch männlichen Tieren, schön unter dem Siegel verständnisvoller Verschwiegenheit verwahrt – ist ja alles nur pure Selbst-Verteidigung. Dass da auch noch die Anrainer auf gleicher Scholle, wie auch jene in Nachbarländern ebenfalls nieder gehalten werden – und leiden – müssen? Nun ja, kollateral Schäden, ein gewisser Schwund ist immer drin. Drecksarbeiten eben!
Da erstaunt es einen aber schon, wenn man mal erfahren darf – donnerlütt – was wirklich ‚da unten‘ wirklich allmählich so abzugehen können scheint. Je nun, sie haben ja lange genug Zeit gehabt, mal endlich aufzuwachen und nicht nur immer zu échauffieren. Und sie scheinen ähnlich zu reagieren auf den Wake-up-call von Ende Februar – als gleich zwei Nuklearmächte zum Halali aufzubrechen müssen glaubten. So wie ich, wenn ich gefragt werde „Haben Sie Kinder“ und ich antworte mit „Nein, aber ich arbeite daran!“. Was da unten gerade so vonstatten geht, außer dass „dieser Scheiss Islamismus“ mal wieder nicht klein beizugeben bereit ist, in der Straße etc. pp.? Sorry, wenn man denn gewöhniich gut informierten Glauben schenken darf – wir haben es ja lange genug den Anderen, den mit der an anderen (Profit-)Verläufen interessierten, abgenommen, hört sich das doch alles ganz anderes an. Nein, ih werde jetzt nicht noch mal bis an die 10Tausender-Grenze aufstocken. Es reicht völlig, mal auf mögliche Tendenzen hinweisen. Ein ehemaliger britischer Diplomat mutmaßt wenn nicht verlautbart dazu so Manches. Auch wenn ich bei der Kombination aus ‚britisch‘ und ‚Diplomat‘ eigentlich ziemlich ins Zucken gerate. Aber bei dem hier -: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/irans-und-jemens-schlaege-zerstoeren-trump-eilat-geschlossen-us-oel-unter-belagerung – will ich mal nicht so sein.
Hier die Befürworter der Zweistaatenlösung bei der Arbeit:
https://x.com/GAZAWOOD2/status/2100597798131388422
Natürlich ist Israel jetzt wieder schuld, das in Camp David bis zur Selbstaufgabe alles zu geben bereit war. Nein, die Palästinenser wollen nicht. Denn dann würde ihr Flüchtlingsstatus enden und sie müssten wieder selbst arbeiten. Wenn ihne Wasser fehlt, dann jammern sie und Israel baut die Leitungen. Die Führung von Hamas und Fatah wird das schon gar nicht wollen, denn der Terror hat sie zu Milliardären gemacht.
Staatlichkeit würde bedeuten, dass sie Israel als Land anerkennen müssen. Undenkbar.
Die Hamas hätte 18 Jahre lang eine vernünftige Verfassung vorlegen können und die UNO hätte mit überwältigender Mehrheit diesen Staat bestätigt. Jaben sie aber nicht. Was heißt das? Braucht ihr immer Nachhilfe?
Im Übrigen bin ich natürlich sehr für zwei Staaten. Bedeutet einen kräftigen Tritt in den Hintern der Palästinenser, sich endlich selbst zu versorgen. Und die Gelder freigeben, die anderen Flüchtlingen fehlen. Die Hälfte des UNO-Budgets.
EU? Nein danke!
heute 12:18 Uhr
„Möglicherweise wird die Anzahl der Palästinaunterstützer in Deutschland wieder sinken, wenn erst einmal sie Startbahn glüht, wie es uns versprochen wurde.“
Nachdem ich mir die Aufnahmen der Wahlparty der SED von gestern abend angesehen und die einschlägigen Nach-Wahl-Verlautbarungen des SED-Führungspersonals reingezogen habe, denke ich, daß das mit Abstand die beste, einzig erträgliche, Lösung wäre.
Sogar Merz fühlte sich heute schon genötigt, sich vehement gegen die von der SED geplanten Enteignungen auszusprechen. Spannend.
Ich habe, was die Wirksamkeit der Enteignung der Wohnungkonzerne betrifft, durchaus noch Bedenken gehabt. Ich sehe ein Moment noch nicht, dass dadurch neue Wohnungen – und die braucht es – entstehen. Aber Dank für den Hinweis auf die Stellungnahme des Kanzlers, die meine Zweifel zerstreut. Wenn der dagegen ist, ist die Enteignung ohne den Hauch eines Zweifels richtig und gut.
Vor allem wie Merz das begründet hat….mit der Erwartungshaltung ausländischer Investoren… das ist das allerletzte.
Ja, stimmt, die Linken verstehen nicht, daß die Änderung der Eigentumsverhältnisse keinen zusätzlichen Wohnraum schafft. Letztlich wird die Enteignung die Wohnqualität langfristig verschlechtern. Eine Menge von Politiker-Seilschafter (west: Buddies) werden absahnen, also die Geschäftsführer der dann staatlichen Wohnungsunternehmen. Und, was eigentlich das schlimmste ist, über die Ursache des Problems herrscht dröhnendes Schweigen: Berlin konnte den Hals ja gar nicht voll genug bekommen, als die Menschen aus aller Welt über Deutschland ausgeleert wurden. Daß diese Sache gründlich gegen die Wand laufen würde, war vor 10 Jahren schon klar und Thema vieler Diskussionen, also das war in allen Aspekten breit bekannt. Ich meine, was ist billiger, kurzfristig durch Abschiebungen Wohnraum verfügbar machen, oder Ausreisepflichtige (wieviel davon hat Berlin nochmal??) nach Hause schicken? Ach so, da gibt es auch die 3. Variante, Wohnungen einfach neu bauen. Tja…..bei den künstlich verteuerten Preisen auf alles…….uiuiui..Wohnungen bauen, die sich später aufgrund staatlicher Preisdeckelungen nicht rentieren, wer soll so blöd sein? Also man sollte die Variante mit den Heimschicken der Gäste nicht aus dem Auge verlieren. Berlin bestraft sich jeden Tag selbst.
Jetzt ist es wieder die Linke oder zumindestens einige Mitglieder oder Freunde die der bürgerlichen demokratischen Mitte Sorge bereiten ,und angeblich dazu beitragen das Jüdische Menschen wieder Angst haben müssen in Deutschland.Fuer die ist es unfassbar das sich Menschen für Palästina einsetzen . Deutschland ist verantwortlich für den Massenmord an den Juden und das darf niemals vergessen werden .Aber sind die Palästina weniger wert? Schon die Waffenlieferungen an Israel beantwortet die Einstellung .