»Desinformation ist ein Kampfbegriff der Herrschenden«

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Was heißt hier Desinformation? Und warum verbreiten die immer die Anderen und nie die Regierung?

Roberto De Lapuente im Gespräch mit der BSW-Politikerin Sevim Dagdelen.

Das gesamte Interview finden Sie hier.

Sevim Dagdelen war von 2005 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Politikerin ist außenpolitische Sprecherin der Gruppe „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) und war Obfrau im Auswärtigen Ausschuss. Die Abgeordnete war Mitglied in der Parlamentariergruppe USA, in der Deutsch-Chinesischen sowie Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe. Sevim Dagdelen war viele Jahre Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO, in der Abgeordnete aus den Mitgliedsländern des Militärpakts über sicherheits- und verteidigungspolitische Themen beraten.n.

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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28 Kommentare

  1. Wie uns die Gleichgeschalteten Regime und Konzernmedien jeden Tag beweisen, gibt es so etwas wie Berichterstattung im Mainstream überhaupt nicht. All diese Propaganda Facharbeiter, die sich zwar als Journalisten bezeichnen, aber zumeist keinerlei Ahnung von Journalistik haben, arbeiten an der Propaganda dieses Systems mit. Allein an ihrer Unterwürfigkeit jedem Vertreter des Regimes gegenüber und die Hasserfüllten Ausfälle allen gegenüber die vom Regime als Feind deklariert werden, zeigt schon was für Kreaturen diese Spezialisten für Propaganda und Arschkriechen wirklich sind.
    Wegen solcher Kreaturen ist Journalist kein geschützter Beruf, ansonsten müssten sich die Propaganda Facharbeiter ja eine neue Bezeichnung suchen.

  2. Solange Overton seine Videos ausschliesslich auf einer Plattform bereitstellt, die die Meinungsfreiheit durch willkürliches Zensieren der Inhalte (besonders schlimm in der C-Zeit) beschädigt, und dafür noch von dieser Plattform monetarisiert werden möchte, kann ich Beiträge zu diesem Thema von Overton nicht ernst nehmen.

    1. Es spricht nichts dagegen weil dort auf dieser Plattform die Masse ist. Aber Overton könnte parallel auf anderen, wie Rubikon o. Odysee veröffentlichen und im Video darauf hinweisen. Schon deshalb weil yt gerne Konten sperrt.

      1. @Simon
        Parstoday war hierzulande gerade ein paar Tage offline, und zwar genau ab DEM Zeitpunkt, ab dem mit dem Angriff der USA gerechnet wurde.
        Welch Zufall…

        1. Man sollte aber dazu schreiben wo diese Seiten herkommen. Pars ist aus dem Iran, wird also nichts gegen die liebevollen Mullahs schreiben. RT ist aus Russland und wird nichts hartes gegen Putin schreiben. Usw. Häring ist unabhängig wie auch die NachDenkSeiten soweit ich weiss. Sascha313 kenne ich nicht näher.

          Damit man das besser einordnen kann. Die eine verlässliche Publikation gibt es nicht. Dir haben alle ihre Vorurteile und Meinungsgrenzen.

          1. Es ist immer besser man kennt beide Seiten, dann kann man sich das raussuchen was wahrscheinlicher ist. Die Lügenpropaganda der Brd hört man schon wenn man nur das Autoradio einschaltet.

          2. Der Sicht von @Simon schließe ich mich an: statt auf einen neutral-objektiven Berichterstatter zu hoffen, kann man durchaus die subjektiven Statements beider Seiten lesen, denn die werden zwar „eingefärbt“ sein, aber auf blanke Lügen verzichten sie für gewöhnlich doch, denn wer lügt, der kann widerlegt werden und verliert dadurch Reputation.

            Ein kleines Beispiel:
            Quelle Ukraine: „Beim gestrigen Gefecht wurden 203 Feinde getötet, während auf unserer Seite nur 5 Personen den Heldentod starben!“
            Quelle Russland: „Beim gestrigen Gefecht wurden 207 Feinde getötet, während auf unserer Seite nur 4 Personen den Heldentod starben!“
            Kann es sein, dass beide Aussagen zu 100% korrekt sind? – JA!
            Was ist passiert?
            Es gab ein Gefecht, bei dem 203 russ. und 207 ukr. Soldaten starben.
            Auf die jeweils eigenen Verluste angesprochen, bestehen die Quellen auf ihren Angaben, da nur 5 (bzw. 4) Soldaten die Kugel IN DER BRUST hatten; die übrigen hatten die Kugel im Rücken, starben also auf der Flucht, so dass doch wohl kaum von einem „Heldentod“ gesprochen werden könne.

            Die Kunst besteht daher darin, die jeweilige Propaganda zu entschlüsseln, statt auf objektive Quellen zu hoffen.

    1. Gab es in der Sowjetunion unter Stalin eine Meinungsfreiheit?
      https://sascha313.wordpress.com/2016/01/26/gab-es-in-der-sowjetunion-unter-stalin-eine-meinungsfreiheit/

      Das glaubst du ja selbst nicht. Im Text steht auch noch ein nettes Beispiel, welches den Denkfehler offensichtlich macht:

      „Ein Inspektor des Landwirtschaftsministeriums wird mit einem bestimmten Auftrag nach dem Nordkaukasus geschickt und stellt in diesem Gebiet schwere Organisationsmängel in den Maschinen- und Traktoren-Stationen fest. Er überreicht einen Bericht, in dem er die lokale Verwaltungsbehörde schwer beschuldigt. Diese versucht sich der Verantwortung zu entziehen und die Sache zu vertuschen. Es gelingt ihr, sich die Mithilfe gewisser Dienststellen des Landwirtschaftsministeriums zu sichern. Daraufhin wenden sich die Kolchosen, deren Arbeit gefährdet ist, ihrerseits in dieser Angelegenheit an die Presse. Die Zeitungen greifen die Sache auf und bringen sie der Öffentlichkeit zur Kenntnis. Nachdem das Publikum davon unterrichtet ist, mischt es sich in die Diskussion ein. Es werden Briefe geschrieben, um auf andere Mißstände und Beispiele von Fahrlässigkeit hinzuweisen. Zwei Monate später gibt der Landwirtschaftsminister I.Benediktow, dessen gesamtes Ministerium scharf aufs Korn genommen worden war, zu, daß die ihm übermittelte Kritik berechtigt war und gibt öffentlich die von ihm getroffenen Maßnahmen zur Abstellung der Mißstände bekannt. Es war also hier nicht nur Kritik geübt worden, sondern sie hatte sich auch als konstruktiv herausgestellt. „

      Ein „Inspektor des Landwirtschaftsministeriums“ denunziert Leute, die (vermeintlich, Fehlentscheidungen von oben lassen sich oft nicht umsetzen) nicht nach der Pfeife des kommunistischen Apparates tanzen, die Massen, springen angeblich auf
      und bringen eigene Beispiele.

      Dazu muss man wissen, dass in der Sowjetunion (im gesamten Ostblock) strenge Zensur herrschte:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_in_der_Sowjetunion
      und die meisten Missstände nie öffentlich wurden (sonst hätte das Land bei Perestroika nicht wie eine Ruine ausgesehen).

      Für mich liest sich das daher ganz anders: die Führung (oder Partei) wollte einen Minister oder eine bestimmte Politik loswerden und trat deshalb diesen Skandal los. Das war einfach, weil die SU überall schlecht funktionierte, wie das in Planwirtschaften halt so ist. Letztlich beurteilen kann man das allerdings nur, wenn man die Namen und das konkrete Skandalthema kennt (ich vermute, dass das absichtlich weggelassen wurde).

      Hören wir doch mal einen prominenten Zeitzeugen zur Stalinzeit:

      „Stalin hielt sich nicht damit auf, die Menschen zu überzeugen, aufzuklären und geduldig mit ihnen zusammenzuarbeiten, sondern er zwang anderen seine Ansichten auf und verlangte absolute Unterwerfung unter seine Meinung. Wer sich seiner Konzeption widersetzte oder einen eigenen Standpunkt zu vertreten, die Korrektheit der eigenen Position zu beweisen suchte, wurde unweigerlich aus dem Führungskollektiv ausgestoßen und anschließend sowohl moralisch als auch physisch vernichtet…“

      https://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/stalin_der_rote_diktator/pwiechruschtschowsgeheimrede100.html

      Die entsprechenden Anweisungen dürften auch aktenkundig und damit nachprüfbar sein, z.B.

      „Am 30. Juli 1937 trat die Terrorherrschaft Josef Stalins in ihre schrecklichste Phase. Auf Grundlage des Beschlusses des Politbüros des ZK der UdSSR „Über die antisowjetischen Elemente“ vom 2. Juli 1937 erließ der Volkskommissar für Inneres der UdSSR Nikolai Iwanowitsch Jeschow den Operativen Befehl Nr. 00447. Das Schriftstück „Über die Operation zur Repression ehemaliger Kulaken, Krimineller und anderer antisowjetischer Elemente“ enthielt die Anleitung zur größten Massenoperation des „Großen Terrors“. Der Befehl legte Quoten fest, nach denen in der gesamten Sowjetunion rund 240.000 Menschen auf bloßen Verdacht hin verhaftet werden sollten, von denen wiederum fast 60.000 zu exekutieren seien.

      https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/stiftung/presse/pressemitteilungen/30-juli-1937-der-grosse-terror-gegen-die-sowjetische-bevoelkerung-beginnt

      Davon abgesehen, wusste jeder im Ostblock, dass er in den Fokus geriet, wenn er außerhalb von Parteiveranstaltungen herumjammerte. Innerhalb des Apparates war (zumindest moderate und verklausulierte) Kritik erlaubt (Briefe an Erich schreiben oder Probleme innerhalb des Kollektives ansprechen), selbige zerschellte aber nicht selten an der Ideologie und/oder dem Ego der entsprechenden Kader, Macht und Karriere funktionierten nicht anders, als heutiges Management: nach oben buckeln und Vollzug melden, nach unten Druck ausüben und mobben, wer das besonders efolgreich macht, steigt auf).

      So sah Meinungsfreiheit unter dem Psychopathen Stalin aus:

      Ihre Schwester Anna Redens wurde auf Stalins Befehl hin festgenommen, nachdem sie angekündigt hatte, Allilujewas Memoiren verfassen zu wollen, und 1948 wurde sie wegen Spionage zu zehn Jahren Gulag verurteilt. Nach Stalins Tod wurde sie 1954 freigelassen. Nach Aussage ihres Sohnes Leonid wurde sie wahnsinnig und starb 1964.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Nadeschda_Sergejewna_Allilujewa

      Stalin stand Hitler in nichts nach, die zwei dürften sich auch gegenseitig bewundert haben…
      https://bik.lbg.ac.at/news/ziemlich-beste-feinde-hitler-und-stalin/
      oder anders 🙂
      https://www.youtube.com/watch?v=U6BX4-NvaC0

  3. Meinungsfreiheit gibt es aktuell nur bei Overton, Sezession, Apollo, AllesEvolution, Weltwoche, FreieWelt und bei einigen wenigen anderen Medien. Es sind dies bezeichnenderweise rechtskonservative, libertärkonservative oder anthroposophische Medien.
    Bitte klicke auf „Lebensreformer“.

  4. RTDE wird seit Jahren von Regierungsseite „Desinformation“ vorgeworfen. Dafür haben wir heute ein anschauliches Beispiel:

    https://rtdefree.online/inland/268005-merz-in-davos-wir-werden/
    Merz in Davos: „Wir werden Grönland vor der Bedrohung durch Russland schützen“ 22 Jan. 2026 13:19 Uhr

    „“(…) erklärte Merz: „Wir begrüßen es, dass die Vereinigten Staaten die Bedrohung durch Russland in der Arktis ernst nehmen. Diese Bedrohung ist selbst Ausdruck einer Rivalität zwischen Großmächten. Sie richtet sich sowohl gegen Europa als auch gegen die Vereinigten Staaten.““.“

    RTDE verbreitet also Desinformation, und in diesem Fall könnte der Vorwurf wirklich stimmen. RTDE wird seine Tastaturen in Unschuld waschen, sie hätten doch nur ihrer Chronistenpflicht genügt, auch den größten Unsinn oder die gröbsten Unwahrheiten eines westlichen Politikers zu berichten.

    Eine Plausibilitätsprüfung der Merz’schen Behauptung ergibt Folgendes:

    GRÖNLAND ist 2,16 Mio. Quadratkilometer groß und die „Schatzkammer“ der Arktis. „25 der 34 kritischen Rohstoffe der EU sind auf Grönland zu finden. „Der Bericht zeigt, dass Grönland über ein großes ungenutztes Potenzial an kritischen Rohstoffen verfügt – darunter Seltenerdmetalle, Graphit, Niob, Platingruppenmetalle, Molybdän, Tantal und Titan, die alle bereits jetzt oder in Zukunft für den grünen Übergang wichtig sind“, sagt Jakob Kløve Keiding, Leiter des MiMa und Mitautor der Studie. Daneben seien auch nicht-mineralische Vorkommen wie Erdgas, Erdöl, Diamanten und Uran vorhanden.“ https://www.technik-einkauf.de/rohstoffe/groenland-auf-welche-bodenschaetze-hat-es-trump-abgesehen/1624512

    Deshalb besteht eine latente bis akute russische Bedrohung Grönlands?

    Zum Vergleich SIBIRIEN: 13,1 Mio. Quadratkilometer groß, also mehr als 6mal so groß wie Grönland, mit einer Vielzahl erschlossener Bodenschatzvorkommen, sagt https://de.wikipedia.org/wiki/Sibirien
    Allein 7 Erdgaslagerstätten sind in Betrieb, darunter auf Jamal unter arktischen Bedingungen. Dazu kommen 9 Öl-Lagerstätten, Gold- und Nickellagerstätten, z. B. Norilsk unter arktischen Bedingungen.

    Russland braucht also Grönland, weil Sibirien nicht ausreicht?

    Oder geht es um die Handels- und Militärschifffahrt in der NORDWEST-PASSAGE, die unter kanadischer Hoheit steht?

    „Das erste Unterseeboot, das die Nordwestpassage durchfuhr, war die USS Seadragon (SSN-584). Das Atom-U-Boot der Skate-Klasse begann seine Fahrt am 1. August 1960 in der Marinebasis Portsmouth und fuhr durch die Baffin Bay sowie den Parry Channel in die Beaufortsee, die es am 25. August erreichte.[3]

    Als erster Tanker bewältigte die zum Eisbrecher umgebaute US-amerikanische Manhattan die Nordwestpassage von West nach Ost in wenig mehr als vier Wochen. Die Fahrt, die am 15. September 1969 erfolgreich endete, sollte die Wirtschaftlichkeit von Öltransporten durch das nördliche Eismeer demonstrieren. Jedoch erwiesen sich die Instandhaltungskosten auf Grund der Eisschäden damals noch als zu groß.

    Das erste Kreuzfahrtschiff, das die Nordwestpassage mit Passagieren an Bord bewältigte, war die World Discoverer im Jahr 1985. (…) Mit der wachsenden ökonomischen Bedeutung der Nordwestpassage nimmt auch ihre politische Bedeutung zu. Ihr Besitz ist umstritten: Kanada beansprucht den Seeweg für sich, die USA sehen ihn als internationales Gewässer an.

    1985 durchfuhr der US-amerikanische Eisbrecher Polar Sea die Passage ohne Genehmigung Kanadas. Kanada protestierte heftig. Daraufhin vereinbarten Kanada und die USA 1988 in einem Kooperationsabkommen (Arctic Co-operation Agreement), dass die USA fortan Genehmigungen von Kanada einholen werde, Kanada sie jedoch nicht verweigern dürfe. Die Frage, ob die Passage ein internationales Gewässer ist, wurde dabei nicht geklärt.

    2005 veröffentlichte die United States Navy Bilder, die das Atom-U-Boot Charlotte beim Auftauchen am Nordpol zeigten. Kanada bezichtigte die USA daraufhin, wiederum ohne Ankündigung seine arktischen Gewässer benutzt zu haben.

    Im Wahlkampf 2006 versprach der kanadische Premierminister Stephen Harper, die Gebietsansprüche seines Landes zu verteidigen.“

    sagt Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Nordwestpassage

    Ganz klar, die Russen bedrohen Grönland und wohl auch Kanada und die Freiheit der Weltmeere und, und, und …

    1. Schmerz ist und bleibt ein Blackrock-Ami-Zäpfchen. Ist doch klar. Der würde wahrscheinlich noch Beifall klatschen, wenn seine zitierten blonden… von Trump… Aber lassen wir das besser…

  5. Wer Verbrechen zu Recht umdeuten will, der braucht Deutungshoheit und kann sich Widerspruch nicht erlauben. Sie wissen ganz genau, dass sie die falschen Argumente haben, daher versuchen sie jeden Widerspruch zu unterdrücken, zur Not auch mit Gewalt, wie der türkisch-stämmige in Deutschland lebende Journalist nun erfahren darf, den sie defacto durch Aushungern ermorden wollen, ihn und seine Familie. Das folgt den Prinzipien der NS-Ideologie. Dass sie ausrasten, wenn man diesen unübersehbaren Zusammenhang herstellt dient dem gleichen Spiel: sie glauben die Menschen für dumm verkaufen zu können. Ihre ganze Anstrengung dient der Manipulation und der Täuschung. Sie verhalten sich mindestens in Teilen genauso wie Hitler einst: sie manipulieren, sie täuschen, sie schüren Hass, rechtsextremen Hass, Hass gegen Russen, sie erklären den Völkermord von Gaza zur Staatsreligion, zur Staatsräson, wer davon abweicht, hat den Führer beleidigt. Die Ideologie dieser Leute ist vollkommen krank.

    Der Völkermord von Gaza ist keine Lehre aus den Verbrechen der NS-Diktatur, er ist deren Fortsetzung. DAS sagt alles darüber aus mit was für Verbrechern wir es im Westen zu tun haben.

    1. JA, siehe https://etosmedia.de/politik/genozidforschungsinstitut-erhebt-vorwuerfe-gegen-deutschland/

      Das international anerkannte Lemkin-Institut zur Verhütung von Völkermord hat scharfe Kritik an Deutschland geäußert. In einer Erklärung vom 13. Januar 2026 verurteilt es „die anhaltenden Bemühungen mehrerer hochrangiger deutscher zivilgesellschaftlicher Organisationen, den andauernden Völkermord in Gaza zu leugnen und unter deutschen politischen Entscheidungsträgern Desinformation und Leugnungsnarrative zu verbreiten“.

      Gleichzeitig wirft das Institut großen deutschen Medienkonzernen vor, „zum loyalsten Sprachrohr der israelischen Regierung“ geworden zu sein. Deutsche Politiker werden ebenfalls dafür kritisiert, dass sie sich von der „internationalen Rechtsordnung“ abwenden – einer Ordnung, „die zum großen Teil aufgrund der von ihr verursachten Gräueltaten geschaffen wurde“. Damit sind die Verbrechen der Nazis gemeint, darunter der Holocaust an den europäischen Juden, der Völkermord an den Sinti und Roma und der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.

      Das Institut verurteilt die Tatsache, dass in Deutschland weiterhin die Tatsache geleugnet wird, dass Israel seit dem 7. Oktober 2023 für einen mindestens zwei Jahre andauernden Völkermord im Gazastreifen verantwortlich ist. Diese Kritik richtet sich nicht nur an Regierungsparteien und hochrangige Politiker, sondern auch an die führenden deutschen Medien: „Die größten deutschen Medien haben ihre journalistische Verantwortung aufgegeben, kritische Stimmen bedroht und sind damit zum loyalsten Sprachrohr der israelischen Regierung geworden.“

      Laut dem Bericht wird diese systematische Leugnung des Völkermords in erster Linie durch politischen Druck von oben sowie durch israelische Lobbyarbeit und Desinformationsbemühungen vorangetrieben. Letztere werden insbesondere dem Nahost-Friedensforum (NAFFO), der Europe Israel Press Association (EIPA), der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und dem European Leadership Network (ELNET) einschließlich seines Forums für strategischen Dialog (FSD) zugeschrieben.

      „In dieser Symbiose liefern Organisationen die Pseudargumente, auf die sich deutsche Politiker stützen, um eine ansonsten unhaltbare politische Haltung zu legitimieren. Im Gegenzug werden diese Organisationen mit öffentlichen Mitteln oder privilegiertem Zugang zum Parlament belohnt. Durch die Finanzierung, Bereitstellung von Plattformen und politische Unterstützung von Akteuren, die UN-Gremien diskreditieren, etablierte Rechtsnormen ignorieren und Völkermord leugnen, hat Deutschland einer internationalen Rechtsordnung den Rücken gekehrt“.

  6. Die wichtigste Erkenntnis, die man haben muss, ist die, dass wir in keinster Weise im Krieg sind!
    Das ist der springende Punkt. Niemand bedroht uns!
    Wenn die Oligarchen / „Eliten“ in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung meinen, im Krieg zu sein, dann sollen sie ihn gefälligst selbst an der Front, an welcher auch immer, führen und uns damit nicht länger belästigen, sonst sorgen wir selbst für Ruhe im Karton!
    Aber wenn man Merzens‘ Worten neulich etwas abgewinnen kann und wenn Trump so weiter macht und dafür sorgt, dass der transatlantische Filz in europäischen Regierungen und Medien mal eine Säuberungsaktion erfährt, wird ja vielleicht doch noch was draus, aus dem sogenannten EU-Friedensprojekt.

  7. Welch Wunder in einem Staat der seinen Start in die Demokratie mit einem Personal angetreten hat, das alles mögliche war, vor allem Nationalsozialistisch, aber mit der von den westlichen Alliierten verordneten Demokratie nichts anfangen konnten.
    Eine Justiz die nach der Säuberung der Justiz ab 33 zu etwa 99,9% aus geeichten, freiwilligen in der NS Juristenorganisation Organisierten Nationalsozialisten bestand. Eine Verwaltung die zu einem ähnlichen Anteil aus gestandenen Nazis bestand. Eine Polizei die mehr SS als Polizei war, mehr Menschen Erschossen hat als die SS und deren Personal zu einem großen Teil die Blutgruppe unterm Arm hatte.
    Und schließlich einer Politik, in der selbst in der „linken“ SPD noch etwa 30% Ehemalige Politiker der NSDAP Mitglied waren. CDU=70% FDP=90% Ex-NSDAP.
    Warum sich die BRD, die Braune Republik Deutschland, auch als Bundesrepublik bekannt, als demokratischer Rechtsstaat bezeichnet ist mir schon immer Schleierhaft gewesen.
    Adolfs Resterampe hat dazu viel besser gepasst. Und wo da die angeblich demokratische Tradition sein soll, wurde auch nie beantwortet.

    1. Es ist doch auch bei den Parteien so, denn sozial, frei, christlich, grün, alternativ, links ist keine Partei im Reichstag. Genauso wenig war die Brd auch nie demokratisch, sondern eine Diktatur der Bourgeoisie/des Kapitals. Die gleichgeschalteten Propagandamedien der Brd tun ihr übriges damit das die Mehrheit auch weiterhin glaubt.

  8. Ich kenne „Desinformation“ eigentlich als „getarnte Propaganda“ der politmedialen Komplexes, nur ein bisschen schärfer: bewusste und subtil eingespeiste Fehlinformationen, um die eigenen Kritiker lächerlich oder mundtot zu machen. So wie man es z.B. jahrzehntelang mit der Ufologie gemacht hat, indem man etwa gefälschte Dokumenten „geleakt“ und sie dann „debunkt“ hat und jeder der dran geglaubt hatte, stand da wie ein Idiot. Die Geheimdienstmethode „vergifteter Brunnen“ basiert z.B. auf Desinformation.

    Der Kampfbegriff „der Herrschenden“ ist bisher doch eigentlich eher „Fake News“, um Nachrichten zu benennen, die angeblich falsch sind. Oder täusche ich mich da?

  9. @Dagmar Brandt
    „Laut dem Bericht wird diese systematische Leugnung des Völkermords in erster Linie durch politischen Druck von oben sowie durch israelische Lobbyarbeit und Desinformationsbemühungen vorangetrieben. Letztere werden insbesondere dem Nahost-Friedensforum (NAFFO), der Europe Israel Press Association (EIPA), der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und dem European Leadership Network (ELNET) einschließlich seines Forums für strategischen Dialog (FSD) zugeschrieben.“

    Ich möchte hervorheben dass es sich um Juden der jeweiligen Länder handelt die in den Redaktionen anrufen und sich beschweren damit die Journalisten über den Völkermord nicht berichten.
    Dass sind nicht Menschen die aus einem anderen Land einwandern und für ihr Land einstehen sondern Juden die trotz Völkermord nur schauen dass sie nicht schlecht dastehen.

  10. und wieder nicht in die Röhre geschaut, ich bitte die Redaktion um Verständnis.
    MEINUNGSFREIHEIT, welch ein Begriff, wenn jegliche Meinung vorprogrammiert ist.

    Die St Korona Zeit, hat bewiesen das die Meinungsfreiheit niemals existierte.
    Die Ideologie hat angeblich die Meinungsfreiheit befördert, aber, nur um ihre Interessen zu verwirklichen, für ihre Ideologie.
    Heute hat mich Google App maps nach meinem Aufenthaltsort gefragt?
    Wie absurd ist das?
    Wenn es tatsächlich eine „AI“ Kontrolle über das Subjekt besteht, warum fragt diese Einheit über meinem Wohnsitz?
    Ich beuge mich, IBM, ein älteres Lied der Rodgau Monotoms.
    Aber ich beuge mich nicht, da ich anderes denke…

  11. Das Meinungsfreiheit niemals existierte, möchte ich so nicht sagen.
    Es gab in der Geschichte der BRD sogar immer wieder große Volksbewegungen, da möchte ich mal einiges herausgreifen und fragen, was diese bewirkten.
    Als die Wiederbewaffnung zur Debatte stand, gab es die „Ohne mich“-Aktion, Resultat: Die Bundeswehr wurde aufgestellt!
    Es gab die 68er, Resultat: „Marsch durch die Institutionen“, in der Masse ein sich Aufsaugenlassen durch die Parteienoligarchie und entsprechende angepasste Karrieren, ob in Politik, in der akademischen Welt, im ÖRR oder Beamtentum.
    Es gab die Anti-Atomkraft-Bewegung, Resultat, die Kernkraftwerke wurden gebaut.
    Es gab eine Friedensbewegung gegen die „Nachrüstung“, Resultat, die Raketen wurden stationiert.
    Es gab die Grünen, Resultat, die „Realos“ haben sich durchgesetzt und die Grünen sich zur Kriegspartei und zu der für mich persönlich unappetitlichsten Partei des ganzen Spektrums entwickelt.
    Es gab eine SPD, die mehr Demokratie wagen wollte und den Anspruch hatte, die Interessen der „kleinen Leute“ zu vertreten, Resultat, siehe Grüne.
    Es gab sogar mal eine Bewegung, die Häuser besetzte und gegen das Spekulantentum in den Ring stieg, Resultat, knüppelnde Staatsmacht und eine Entwicklung, wie wir sie heute haben.
    Es gibt Gewerkschaften, die in vollkommen unzureichendem Maße die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten vorgeben, von der GDL vielleicht mal abgesehen, aber es nicht für nötig halten, die Menschen ohne Arbeit zu vertreten.
    Es gab die Montagsdemonstrationen gegen die Agenda 2010, Resultat, Hartz IV und das Ganze verlief sich dann!
    Dafür gibt es heute Anti-AFD-Demonstrationen, die die Oligarchie sogar fördert, die Menschen lassen sich darauf ein, ohne zu begreifen, das die Rechten längst an der Macht sind.
    Die Klimaaktivisten werden genauso kriminalisiert wie die Menschen, die gegen die Corona-Massnahmen aufgestanden sind.
    Die Meinungsfreiheit wird durch staatliche Institutionen ermordet, ja, ermordet (!), missliebige Journalisten mit dem sozialen Tod bedroht!
    Eine wirklich demokratische Erfahrung haben die Deutschen m.E. nie gemacht, die Oligarchie hat immer schon bei allen früheren Massenbewegungen diese belächelt und negiert, gemacht, was sie wollte.
    Heute sind sie einen Schritt weiter, sie negieren nicht, belächeln nicht, sondern sind zur aktiven Bekämpfung jeder von der Parteienoligarchie abweichenden Meinung übergegangen und nutzen die staatlichen Institutionen dafür, wo sie es nur können, ob rechtswidrig oder nicht!
    Das Gefühl von Machtlosigkeit und Ohnmacht gab es hier schon immer, die Sätze „Da kann man nichts machen“ oder
    „Die machen sowieso was sie wollen“, habe ich schon von Eltern und Großeltern gehört.
    Das sich Fatalismus breit macht, kann ich absolut nachvollziehen, gelegentlich bin auch ich davon angekränkelt.
    Angeekelt bin ich, seit ich denken kann!
    Aber ich lasse mir das Denken nicht verbieten, lasse mir das Reden nicht verbieten und werde weiter meine Meinung vertreten, auch im öffentlichen Raum, egal was man von mir hält oder denkt! Das habe ich schon immer getan und werde ganz gewiss auf meine alten Tage nicht damit aufhören nun grade!
    In einem Grab im kleinen Fredersdorf liegt ein preußischer Offizier begraben, der einen Befehl vom alten Fritz verweigerte und ihn nicht ausführte.
    Auf seinem Grabstein steht als Schlusssatz der Inschrift:
    „Wählte Ungnade, wo Gehorsam keine Ehre brachte!“
    Ein zeitloses Statement, wie ich finde!
    Mein Statement als Schlusssatz ist simpler, frei nach Götz von Berlichingen:
    DIE KÖNNEN MICH MAL AM ARSCH LECKEN!

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