»Der Bürger muss mehr Netto vom Brutto haben«

Wolfgang Kubicki
Sanjar Khaksari, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die FDP wirbt für eine umfassende Steuerreform. Doch wie sollen Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen konkret entlastet werden?

Im Interview erklärt Wolfgang Kubicki die steuerpolitischen Pläne der FDP. Er erläutert ein vereinfachtes Steuermodell, spricht über die Entlastung von Geringverdienern und beantwortet die Frage, wer von den Reformen tatsächlich profitieren würde.

 

De Lapuente: Die FDP unter Ihrer Führung – so liest man – will Einkommen bis 30.000 Euro im Jahr steuerfrei belassen. Können Sie uns bitte das Konzept erklären?

Kubicki: Der Vorschlag, den Sie erwähnen, wurde von Henning Höne, dem Vorsitzenden der FDP Nordrhein-Westfalen, eingebracht. Das Konzept beinhaltet, dass Einkommen bis zu einem Betrag von 30.000 Euro komplett steuerfrei bleiben sollen. Alles Einkommen, das diesen Betrag übersteigt, soll mit einem einheitlichen Steuersatz von 30 Prozent besteuert werden. Als Bundespartei verfolgen wir zunächst das Konzept der vier Stufen: ein Vier-Stufen-Tarif von 15, 25, 35 und 42 Prozent, gestaffelt nach Einkommenshöhen. Damit schaffen wir einen Steuertarif, der für jeden verständlich ist. Mit den vier Stufen wird bei Überschreitung der jeweiligen Einkommensschwelle allein der hinzuverdiente Euro mit dem höheren Steuersatz der nächsten Stufe belastet. Mit den vier Stufen kann jeder Steuerbürger schnell erkennen, welche steuerlichen Belastungen er bei zusätzlichem persönlichem Einkommen hat. So entstehen Anreize für Mehrarbeit.

»Die steuerliche Belastung sollte so gering wie möglich ausfallen«

De Lapuente: Muss man es so verstehen, dass 30.000 Euro in Ihrem Konzept eine neue Art des Grundfreibetrages darstellen sollen?

Kubicki: Ja, man kann das Konzept so verstehen, dass die 30.000 Euro eine Art Grundfreibetrag darstellen sollen. Ein Vollzeitjob mit dem Mindestlohn als Gehalt ist in dieser Größenordnung. Es gehört zu unserem Verständnis als Freie Demokraten, dass wir die Menschen, die wenig verdienen, nicht über Gebühr belasten. Es darf nicht sein, dass jemand beispielsweise für den Mindestlohn arbeitet, und in manchen Städten Wohngeld beantragen muss. Wir sind der Ansicht, dass es besser ist, den Leuten gar nicht erst durch Steuern Geld wegzunehmen, anstatt es durch Steuern wegzunehmen und es ihnen danach wieder durch bürokratische Mechanismen zurückzugeben.

De Lapuente: Kritiker bisheriger Steuerhöhungen monierten häufig, dass insbesondere kleinere Einkommen ohnehin keine oder doch nur sehr wenig Steuern entrichten würden. Ist eine solche Steuerreform demgemäß überhaupt notwendig?

Kubicki: Eine Steuerreform ist notwendig, um Menschen mit geringerem und mittlerem Einkommen zu entlasten. Es geht nicht darum, wie viel sie an Steuern an den Staat entrichten und was der Staat dadurch »einnimmt«, sondern wie stark sie belastet werden – wenn es nach uns geht, fällt diese Belastung so gering wie möglich aus!

Foto: Tobias Koch, Wolfgang Kubicki, Buchcover: Aufwind im freien Fall
Foto: Tobias Koch

De Lapuente: Können Sie etwas zum absoluten Steuervolumen sagen, dass nach einer etwaigen Umsetzung Ihrer Forderung entfallen würde?

Kubicki: Das Vier-Stufen-Modell der Freien Demokraten hat ein Minus an ca. 31 Milliarden Euro Steuervolumen, das Entfallen würde, wenn es so umgesetzt würde. Das wäre der Zwischenschritt, um ambitioniertere Vorschläge ins Auge zu fassen.

»Alle profitieren durch eine vereinfachte Steuererklärung«

De Lapuente: Profitieren am Ende nicht doch die Besserverdiener von diesem Modell?

Kubicki: Es profitieren alle mit niedrigem Einkommen, besonders die Menschen im Mindestlohnbereich. Darüber hinaus profitieren alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler aufgrund der vereinfachten Steuererklärung, die damit einhergeht.

De Lapuente: Die hohen Einkommen profitieren aber doch auch – immerhin liegt der höchste Steuersatz, die sogenannte Reichensteuer, bei 45 Prozent – drei Prozent über dem höchsten Satz des Vier-Stufen-Modells. Müssen diese hohen Einkommen denn entlastet werden?

Kubicki: Es müssen alle entlastet werden. Die Botschaft »Wenn du dich mehr anstrengst, wirst du zum Dank noch überproportional stärker belastet als vorher« ist ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders.

De Lapuente: Welche Effekte versprechen Sie sich von dieser Steuerbefreiung?

Kubicki: Wir versprechen uns eine Entlastung niedriger und mittlerer Einkommen. Das sorgt nicht nur für eine Hebung des wirtschaftlichen Potenzials, mehr Freiräume für die betroffenen Steuerzahler, sondern leistet auch einen Beitrag zur Steuergerechtigkeit im Land, und senkt nebenbei die Anreize für Schwarzarbeit. Am Ende muss der Bürger mehr Netto vom Brutto haben!

Redaktion

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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24 Kommentare

  1. “ Es gehört zu unserem Verständnis als Freie Demokraten, dass wir die Menschen, die wenig verdienen, nicht über Gebühr belasten.“
    Da kommen mir doch gleich die Tränen!!
    Und mehr Netto vom Brutto habe ich auch schon mal gehört!
    Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Verrenkungen diese Partei fähig ist, sobald sie Apo sind, also wenigstens rhetorisch!
    „Über Gebühr“ sollen wir also nicht belastet werden, das freut mich zwar, aber die FDP hat bei ihren Regierungsbeteiligungen immer schon gezeigt, was sie darunter verstehen.
    Das einzig Schöne bei der letzten Wahl ist für mich das Abschneiden der FDP gewesen.
    Ich fürchte nur, das ÖRR und MSM die Truppe wieder ins Parlament hinein berichten wird!

  2. Und täglich grüsst das Murmeltier – und täglich grüsst das Murmeltier – und täglich grüsst das Murmeltier

    Dreimal hat es gebraucht und zwei Bindestriche um über 100 zu kommen, immerhin!

    Letzte Frage: war das nicht genau das dolle Bierdeckel-Konzept vom Vermögensverwaltungs-Niederlassungleiter?

    Irgendwie beunruhigend, kein Sterbenswörtchen darüber, wie man demnächst von 2 auf 3,5 und dann auf 5% vom BIP kommen will. Vielleicht via Umsatzsteuer? Oder doch mein Vorschlag seit langem, einfach das BIP runterfahren, da könnten dann auch gerne mal 10% und mehr drin sein.

    Was hält eigentlich die Stracki davon? Könnte mir vorstellen, dass …

    Übrigens …
    Erst neulich hieß es wieder irgendwo, dass an einem einschlägigen Platz in den Alpen auch wieder ausgetestet worden sei, „Aufwind in freiem Fall“ zu erhaschen. „Fiehl“ nicht besonders gut aus, der Versuch!

    1. „Letzte Frage: war das nicht genau das dolle Bierdeckel-Konzept vom Vermögensverwaltungs-Niederlassungleiter?“

      So ähnlich. Früher wollten er die Steuererklärung auf Bierdeckeln unterbringen, heute zahlt er
      die Deckel der Ukraine aus der Staatskasse.

    2. Habe ich es doch ganz vergessen, noch zu erwähnen, dass es ziemlich unappetitlich ist, sich mit solch einem Buchtitel in den Vordergrund spielen zu wollen. Wo doch der Wolfgang mit dem Jürgen ziemlich eng verbandelt gewesen sein soll. Aber bei Mümmelmann (Ehrentitel, verliehen von Franz Josef) ging es ja eher auch um den Abwind, der ihm das Leben kostete.

      Übrigens … was @Simon um 14:44 anzuliefern fähig war – die Zahlen – sollte sich jeder auf einem Spickzettel notieren. Besser geht es wirklich nicht, die Tendenzen aufzuzeigen, zu demonstrieren wo also die Reise hingeht – in den Abgrund, hallo ist da jemand. Aber auch warum eine Frau Warken – s’Töchterchen von Papaaa mit der Stb./WP-Kanzlei – als Gesundheitsministerium so performen durfte, dass sie gleich noch für weitere Karriere gut war.

  3. Immer wenn der FDP das Wasser bis zum
    Hals steht, kommt „Leistung muss sich wieder lohnen“, „Mehr Netto vom Brutto“
    und „Geben sie uns ihre Zweitstimme“
    ( Die Wichtigste von beiden übrigens ).

    Wenn man den Kubicki als Plastinat mit
    Sprüchen vom Tonband ausstellen würde, würde das niemandem auffallen. Mit der
    Sackkarre von einem Wahlauftritt zum nächsten und man hätte schon mehr
    Netto vom Brutto.

    1. Ja. Dir Sprüche kommen immer. Sie sind ja auch nicht falsch. De facto ist man als ehrlicher Werktätiger (welcher Art auch immer, auch kleine Selbstständige, kleine Firmenchefs usw.) der Dumme in der BRD. So Leistungsträgern, dir niebeteas produktiv beigetragen haben wie unser geliebter Kanzler Merz werden subventioniert. Dann der ganze unproduktive Sozualsektor in all seinen Facetten. Das Geld dafür darf der kleine noch produktive Rest aufbringen. Also mit aller Staatsgewalt abgepresst. Dafür verfallen dann die Brücken und die Eisenbahn ist unpünktlich. Von Sondervermögen fange ich erst gar nicht an.

      Das Problem mit der Spaßpartei F.D.P. ist, daß es irgendwie immer nur zu Entlastungen für die Reichen reicht. Für die Mehrheit der Bürger im Lande gibt es keine. Komisch. Deswegen fällt es auch schwer dieses Mal einem FDP-Mitglied zu glauben, das er wirklich breit entlasten will.

  4. Herr Kubicki fordert mehr Netto vom Brutto- wahrscheinlich auch und besonders für die Reichen.

    Aber wie soll das gehen, bei einer Gesellschaft, die sich in der Deindustrialisierung befindet, die überaltert ist und Rohstoffe teuer kaufen muss, auch wenn es billiger ging und die gleichzeitig massiv aufrüsten will.

    Nur ein paar Zahlen in Mio € aus dem Bundeshaushalt 2027 mit Finanzplanung 2030, wobei die meisten Haushalte gerade mal einen Minimalinflationsausgleich bekommen sollen.

    Auswärtiges Amt. 6.025,29 (2026) – 5.964,06 (2030)
    Innenministerium 15.761,60 (2026) – 16.655,11 (2030)
    Arbeit und Soziales 197.341,04 (2026) – 233.062,45 (2030)
    Gesundheit. 21.773,95 (2026) – 14.663,86 (2030)
    Bildung, Fam. Frauen 16.664,01 (2026) – 13.791,88 (2030)
    und
    Verteidigung 82.687,31 (2026) – 183.657,80 (2030)
    Bundesschuld 33.649,37 (2026) – 82.188,62 (2030)

    Da ist bestimmt viel Raum für Steuererleichterungen.

  5. „Kubicki: Es müssen alle entlastet werden. Die Botschaft »Wenn du dich mehr anstrengst, wirst du zum Dank noch überproportional stärker belastet als vorher« ist ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders.“

    Nach Herrn Kubickis Logik strengt sich, wer mehr Geld bekommt (bzw. für sich abzweigt), automatisch mehr an. Faszinierend auf was für Stilblüten man kommt, wenn man versucht die untote FDP zu reanimieren. Nicht daß diese Bauernfängerei neu wäre, um Leute dazu zu bringen Entscheidungen gegen ihre eigenen Interessen zu fällen. Also die damit verfügte weitere Privatisierung, eben durch Austrocknung der öffentlich zur Verfügung stehenden Mittel. Leistungen auf die das Gros der Menschen angewiesen ist. Naja, veruntreut wird ein immer größerer Teil ohnehin, warum also nicht direkt?

    Mehr Moneten für oben, mehr Lasten für unten.

    1. Jeder der glaubt, ein Spitzensteuersatzzahler würde sich mehr anstrengen, als der Mindestlohn-Malocher auf dem Bau, ist herzlich eingeladen, für einen Monat so einen „geringqualifizierten“ Job zu machen!

  6. Wenn es um Wählerstimmen ginge, würden auch die Frösche schreien, dass sie den Teich austrocknen wollen würden. Wer sowas von einem FDPler tatsächlich noch glaubt, hat die letzten Jahrzehnte unter einem Stein verbracht oder wird gerade volljährig.
    Warum bietet Overton dafür ein Forum?

    1. @Noch hat er se alle
      Die Steuerpolitik von CDU/CSU, SPD, Grüne und vor allem der blauen AfD unterscheidet sich nur minimal von der EFF-DE-PE.

  7. Da antworte ich dem Herrn Kubicki mit: Das hängt vor allem von der HÖHE des Bruttobetrages ab.

    Nix verstehen, Herr Kubicki?

    Wenn man 120 Millionen Euro Dividende im Jahr kassiert (=10 Millionen Euro pro Monat) und darauf 60 Prozent Einkommensteuer und Sozialabgaben zahlen würde (was nicht der Fall ist, weil die Steuer viel niedriger ist und SV fällt überhaupt nicht an), dann würden da immer noch (schwierige Rechnung!) 36 Millionen Euro übrig bleiben. Netto bleiben nach aktuellem Steuerrecht (2026) aber noch rund 88 Millionen und 350.000 Euro über. Ich bin mir sicher, da muss man sich nicht bei der Tafel anstellen und die Miete für die 2-Zi-Wohnung oder die Raten für den Immobilienkredit kann man auch bezahlen.

    Für die vielen Menschen, die für den gesetzlichen Mindestlohn arbeiten, schaut es da schon schlechter aus. Die zahlen aber in ESt I/0 nur 120 Euro Einkommensteuer/Lohnsteuer pro Monat. (In Steuerklasse III wären es derzeit weniger als 20 Euro monatlich.) Ob man monatlich 1.750 oder 1.800 bzw. 50 Euro mehr zur Verfügung hat, davon kann man sich auch keine Villa am Stadtrand, kein Privatflugzeug und kein Ferienhaus in Südfrankreich leisten. Oder sind Sie da anderer Ansicht, Herr Kubicki?

    Viele Geringverdiener bekommen einen großen Teil oder sogar alles beim Steuerjahresausgleich wieder zurück, wenn sie Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen usw. haben.

    Ich befürchte, Herr Kubicki ist kein Liberaler sondern ein Neoliberaler. Die wollen die Steuern und Abgaben senken, um die 💰 Reichen und vor allem die 💰 💰 💰 Superreichen 💰💰💰 💰 💰 noch reicher zu machen. Wer 88 Millionen und 350.000 Euro im Jahr kassiert, dem ist es auch egal, ob er in der Apotheke 10 oder 100 Euro oder 1.000 Euro zuzahlen muss.

  8. Ist Kubicki nicht der Typ, der als MdB immer gute Sachen erzählt hat, um dann bei der Abstimmung in der Woche darauf immer anders abzustimmen?

    Außerdem ist das Konzept nahe an dem von Kirchhof aus den 1990er-Jahren. Die FDP war doch ungefähr die Hälfte der Zeit mit an der Regierung. Warum haben sie das nicht schon vor 20 Jahren umgesetzt?

    Die FDP ist unglaubwürdig, um nicht sogar von Politikbetrügern zu sprechen. Sie ist nicht ohne Grund nicht mehr im Bundestag.

    Außerdem sind für normale Arbeitnehmer die Sozialabgaben das Hauptproblem und die versteckten Konsumsteuern, nicht die Lohnsteuer.

    Der Staat, der sich für mich kaum von organisierter Kriminalität unterscheidet, finanziert sich zu 50 % aus diesen versteckten Konsumsteuern. Aber die Scammer wissen natürlich, dass die normalen Bürger diesen Sachverhalt wegen des miserablen Bildungssystems nicht durchschauen.

    1. Eben. Wäre man an Entlastung interessiert könnte man doch die Mehrwertsteuer senken. Sofort mehr in der Tasche vom Lohn. Komisch daß das niemand macht. Ach ja. Der Mehrwertsteuer kann man nicht entkommen.

      Blöd nur das Dinge die sich Reiche so kaufen wie Aktien oder Immobilien nicht der Mehrwertsteuer unterliegen

  9. Ach, sind schon wieder Wahlen, daß sich Arbeit mal wieder lohnen muß? Von ArbeitEN war übrigens auch beim letzten Mal keine Rede. Ich kann allerdings nicht unterschreiben, daß die Steuern zu hoch wären. Beispiel Einkommensmillionär, der zahlt nach Brutto-Netto Rechner 46 Prozent Steuern und Abgaben (nach Merz großartiger Reform des Reichensteuersatzes schon beinahe unzumutbare 49 (O_Ton Merz: „Da! geht!! nicht!!! mehr!!!!“)), vermutlich aber nur 25, weil es Kapitaleinkünfte sind, für die er zudem nicht einen Finger gerührt hat. Würde er normal wie jeder Durchschnittsverdiener zur Kasse gebeten, müßte er 85 Prozent zahlen (den Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung erwirtschaftet schließlich auch der Arbeitnehmer) und hätte dann immer noch 5 Mal mehr Netto, als der, der 40 Stunden die Woche (zuzüglich Arbeitsweg) in einem durchschnittlich bezahlten Job arbeiten muß.

  10. Verlogen bis dorthinaus!
    Die FDP hat schon immer für die Reichen gearbeitet. Warum sollte ich denen jetzt glauben, das es anders wäre?
    Ich glaube niemandem mehr und vertraue ich keinem mehr!
    Das Schlimme ist, jeden Tag bestätigt diese Menschheit meine Einstellung!

    1. Damit sind Sie nicht alleine. Mir geht es auch so. Ich vertraue nur noch mir selbst. Schon der Anblick all der Lügner:Innen
      im Amt bereitet mir Kopfschmerzen.

    2. Nicht „die Menschheit“, ist das Problem, sondern die Organisation von Großgesellschaften, sprich, es geht um die Frage wie es gelingen kann, dass wir als Großgesellschaften uns politisch so organisieren ohne uns die Köpfe einzuschlagen?
      Mein Hoffnungsstrohhalm aktuell: https://losdemokratie.info/

  11. Ach, ich kann’s nicht mehr hören. Wann wird endlich begriffen, daß „kleine und mittlere“ Einkommen nicht entlastet werden können ohne daß auch die Spitzeneinkommen entlastet werden.

  12. »Der Bürger muss mehr Netto vom Brutto haben«

    Geht gar nicht, Traumtänzer, weil die NATO immer mehr Netto vom Bürger haben muss.

  13. Erstaunlich, dass die Overton-Redaktion sich unverdrossen an austauschbaren , wie abgehalfterten Politköpfen abarbeitet.
    Die Kommentare von nicht wenigen Foristen hier auf dieses Possen- wie Trauerspiel , das sich auch „unsere Demokratie“ nennt, finde ich da erhellender und setzen (bei mir) Suchbewegungen in Gang, wie es was werden könnte mit dem würdigen Leben aller.
    Dem ‚Wahlaristokraten‘ Kubicki und Anhängerschaft empfehle ich folgende Denkimpulse:
    „Offener Feudalismus: Unser Weg, unsere Zukunft! Mit unserem Máximo Líder, Friederich Merz, Hurra! 🙌🏼“
    https://www.youtube.com/watch?v=q_cecSotEaE&t=895s

  14. Vielen Leuten, die das nicht durchschauen, muss man es verständlich erklären, damit sie es durchschauen. (Ich hoffe, ich habe mich auf die Schnelle nicht verrechnet.🙂)

    ❓ Frage an Norbert Normal, Herrn Kubicki, Herrn Klingbeil und Frau Weidel: Wenn Sie die Wahl hätten, welche Alternative würden Sie wählen (Steuerjahr 2026). Nur eine Auswahl ist möglich! (ESt I/0, KiSt=0, Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung: 2,90 Prozent)

    A) Leichte/einfache Arbeit
    Ein Bruttogehalt von monatlich 2.500 Euro, 💰
    ==> netto 1.768,92 Euro monatlich
    ==> direkte Steuerbelastung ca. 7,5 Prozent, Sozialversicherung 21,8 Prozent

    B) Mittelschwere Arbeit
    Ein Bruttogehalt von monatlich 5.000 Euro,
    ==> netto 3.130 Euro monatlich💰💰
    =>> direkte Steuerbelastung ca. 17 Prozent, SV ca. 20 Prozent

    C) Schwere Arbeit
    Mieteinnahmen nach Abzug der Instandhaltungskosten von monatlich 10.000 Euro = schwere Arbeit
    ==> netto ca. 6.800 Euro monatlich 💰💰💰
    ==> direkte Steuerbelastung 32 bis 33 Prozent, SV 0,0 Prozent

    D) Schwere bis sehr schwere Arbeit
    Ein Bruttogehalt von monatlich 50.000 Euro,
    ==> netto 27.153 Euro monatlich 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰
    ==> direkte Steuerbelastung ca. 37 Prozent, SV 3,0 Prozent

    E) Extrem schwere und harte Arbeit
    Eine jährliche Dividendenausschüttung von 120 Millionen Euro == 10 Mio. pro Monat
    ==> netto 7.362.500 Euro monatlich
    💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰
    ==> direkte Steuerbelastung 26,375 Prozent, SV 0,0 Prozent

    Zu beachten ist, dass man sich, wenn man die blauen Alternativen D oder E wählt, noch privat krankenversichern und privat für das Alter vorsorgen muss. Aber das sollte man sich sicherlich leisten können.

    ❗ Aber nun zu den INDIREKTEN Steuern: Die %%%-Sätze sind selbstverständlich für alle gleich, z. B. Mehrwertsteuer:

    Wenn man die Alternative D wählt (schwere bis sehr schwere Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein neues Auto für 150.000 Euro kauft.

    Wenn man die Alternative E wählt (extrem schwere und harte Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich einen Oldtimer für 4.500.000 Euro kauft.

    Und wenn man die Alternative A wählt (leichte Arbeit), dann zahlt man auch 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein Auto für 25.000 Euro kauft. Da muss man dann allerdings vorher schon 5 bis 10 Jahre sparen oder einen Kredit bei der Bank aufnehmen.

    (Wenn man clever ist, dann wählt man die Alternative E.)

  15. Vielen Leuten, die das nicht durchschauen, muss man es verständlich erklären, damit sie es durchschauen. (Ich hoffe, ich habe mich auf die Schnelle nicht verrechnet.🙂)

    ❓ Frage an Norbert Normal, Herrn Kubicki, Herrn Klingbeil und Frau Weidel: Wenn Sie die Wahl hätten, welche Alternative würden Sie wählen (Steuerjahr 2026). Nur eine Auswahl ist möglich! (ESt I/0, KiSt=0, Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung: 2,90 Prozent)

    A) Leichte/einfache Arbeit
    Ein Bruttogehalt von monatlich 2.500 Euro,
    ==> netto 1.768,92 Euro monatlich
    ==> direkte Steuerbelastung ca. 7,5 Prozent, Sozialversicherung 21,8 Prozent

    B) Mittelschwere Arbeit
    Ein Bruttogehalt von monatlich 5.000 Euro,
    ==> netto 3.130 Euro monatlich
    =>> direkte Steuerbelastung ca. 17 Prozent, SV ca. 20 Prozent

    C) Schwere Arbeit
    Mieteinnahmen nach Abzug der Instandhaltungskosten von monatlich 10.000 Euro = schwere Arbeit
    ==> netto ca. 6.800 Euro monatlich
    ==> direkte Steuerbelastung 32 bis 33 Prozent, SV 0,0 Prozent

    D) Schwere bis sehr schwere Arbeit
    Ein Bruttogehalt von monatlich 50.000 Euro,
    ==> netto 27.153 Euro monatlich
    ==> direkte Steuerbelastung ca. 37 Prozent, SV 3,0 Prozent

    E) Extrem schwere und harte Arbeit
    Eine jährliche Dividendenausschüttung von 120 Millionen Euro == 10 Mio. pro Monat
    ==> netto 7.362.500 Euro monatlich
    ==> direkte Steuerbelastung 26,375 Prozent, SV 0,0 Prozent

    Zu beachten ist, dass man sich, wenn man die blauen Alternativen D oder E wählt, noch privat krankenversichern und privat für das Alter vorsorgen muss. Aber das sollte man sich sicherlich leisten können.

    Aber nun zu den INDIREKTEN Steuern: Die %-Sätze sind selbstverständlich für alle gleich, z. B. Mehrwertsteuer:

    Wenn man die Alternative D wählt (schwere bis sehr schwere Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein neues Auto für 150.000 Euro kauft.

    Wenn man die Alternative E wählt (extrem schwere und harte Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich einen Oldtimer für 4.500.000 Euro kauft.

    Und wenn man die Alternative A wählt (leichte Arbeit), dann zahlt man auch 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein Auto für 25.000 Euro kauft. Da muss man dann allerdings vorher schon 5 bis 10 Jahre sparen oder einen Kredit bei der Bank aufnehmen.

    (Wenn man clever ist, dann wählt man die Alternative E.)

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