
Die FDP wirbt für eine umfassende Steuerreform. Doch wie sollen Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen konkret entlastet werden?
Im Interview erklärt Wolfgang Kubicki die steuerpolitischen Pläne der FDP. Er erläutert ein vereinfachtes Steuermodell, spricht über die Entlastung von Geringverdienern und beantwortet die Frage, wer von den Reformen tatsächlich profitieren würde.
De Lapuente: Die FDP unter Ihrer Führung – so liest man – will Einkommen bis 30.000 Euro im Jahr steuerfrei belassen. Können Sie uns bitte das Konzept erklären?
Kubicki: Der Vorschlag, den Sie erwähnen, wurde von Henning Höne, dem Vorsitzenden der FDP Nordrhein-Westfalen, eingebracht. Das Konzept beinhaltet, dass Einkommen bis zu einem Betrag von 30.000 Euro komplett steuerfrei bleiben sollen. Alles Einkommen, das diesen Betrag übersteigt, soll mit einem einheitlichen Steuersatz von 30 Prozent besteuert werden. Als Bundespartei verfolgen wir zunächst das Konzept der vier Stufen: ein Vier-Stufen-Tarif von 15, 25, 35 und 42 Prozent, gestaffelt nach Einkommenshöhen. Damit schaffen wir einen Steuertarif, der für jeden verständlich ist. Mit den vier Stufen wird bei Überschreitung der jeweiligen Einkommensschwelle allein der hinzuverdiente Euro mit dem höheren Steuersatz der nächsten Stufe belastet. Mit den vier Stufen kann jeder Steuerbürger schnell erkennen, welche steuerlichen Belastungen er bei zusätzlichem persönlichem Einkommen hat. So entstehen Anreize für Mehrarbeit.
»Die steuerliche Belastung sollte so gering wie möglich ausfallen«
De Lapuente: Muss man es so verstehen, dass 30.000 Euro in Ihrem Konzept eine neue Art des Grundfreibetrages darstellen sollen?
Kubicki: Ja, man kann das Konzept so verstehen, dass die 30.000 Euro eine Art Grundfreibetrag darstellen sollen. Ein Vollzeitjob mit dem Mindestlohn als Gehalt ist in dieser Größenordnung. Es gehört zu unserem Verständnis als Freie Demokraten, dass wir die Menschen, die wenig verdienen, nicht über Gebühr belasten. Es darf nicht sein, dass jemand beispielsweise für den Mindestlohn arbeitet, und in manchen Städten Wohngeld beantragen muss. Wir sind der Ansicht, dass es besser ist, den Leuten gar nicht erst durch Steuern Geld wegzunehmen, anstatt es durch Steuern wegzunehmen und es ihnen danach wieder durch bürokratische Mechanismen zurückzugeben.
De Lapuente: Kritiker bisheriger Steuerhöhungen monierten häufig, dass insbesondere kleinere Einkommen ohnehin keine oder doch nur sehr wenig Steuern entrichten würden. Ist eine solche Steuerreform demgemäß überhaupt notwendig?
Kubicki: Eine Steuerreform ist notwendig, um Menschen mit geringerem und mittlerem Einkommen zu entlasten. Es geht nicht darum, wie viel sie an Steuern an den Staat entrichten und was der Staat dadurch »einnimmt«, sondern wie stark sie belastet werden – wenn es nach uns geht, fällt diese Belastung so gering wie möglich aus!

De Lapuente: Können Sie etwas zum absoluten Steuervolumen sagen, dass nach einer etwaigen Umsetzung Ihrer Forderung entfallen würde?
Kubicki: Das Vier-Stufen-Modell der Freien Demokraten hat ein Minus an ca. 31 Milliarden Euro Steuervolumen, das Entfallen würde, wenn es so umgesetzt würde. Das wäre der Zwischenschritt, um ambitioniertere Vorschläge ins Auge zu fassen.
»Alle profitieren durch eine vereinfachte Steuererklärung«
De Lapuente: Profitieren am Ende nicht doch die Besserverdiener von diesem Modell?
Kubicki: Es profitieren alle mit niedrigem Einkommen, besonders die Menschen im Mindestlohnbereich. Darüber hinaus profitieren alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler aufgrund der vereinfachten Steuererklärung, die damit einhergeht.
De Lapuente: Die hohen Einkommen profitieren aber doch auch – immerhin liegt der höchste Steuersatz, die sogenannte Reichensteuer, bei 45 Prozent – drei Prozent über dem höchsten Satz des Vier-Stufen-Modells. Müssen diese hohen Einkommen denn entlastet werden?
Kubicki: Es müssen alle entlastet werden. Die Botschaft »Wenn du dich mehr anstrengst, wirst du zum Dank noch überproportional stärker belastet als vorher« ist ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders.
De Lapuente: Welche Effekte versprechen Sie sich von dieser Steuerbefreiung?
Kubicki: Wir versprechen uns eine Entlastung niedriger und mittlerer Einkommen. Das sorgt nicht nur für eine Hebung des wirtschaftlichen Potenzials, mehr Freiräume für die betroffenen Steuerzahler, sondern leistet auch einen Beitrag zur Steuergerechtigkeit im Land, und senkt nebenbei die Anreize für Schwarzarbeit. Am Ende muss der Bürger mehr Netto vom Brutto haben!
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“ Es gehört zu unserem Verständnis als Freie Demokraten, dass wir die Menschen, die wenig verdienen, nicht über Gebühr belasten.“
Da kommen mir doch gleich die Tränen!!
Und mehr Netto vom Brutto habe ich auch schon mal gehört!
Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Verrenkungen diese Partei fähig ist, sobald sie Apo sind, also wenigstens rhetorisch!
„Über Gebühr“ sollen wir also nicht belastet werden, das freut mich zwar, aber die FDP hat bei ihren Regierungsbeteiligungen immer schon gezeigt, was sie darunter verstehen.
Das einzig Schöne bei der letzten Wahl ist für mich das Abschneiden der FDP gewesen.
Ich fürchte nur, das ÖRR und MSM die Truppe wieder ins Parlament hinein berichten wird!
@Wallenstein
Mehr Bretto vom Nutto, so lautete es damals. Jetzt hat Kubicki wieder die Mottenkiste geöffnet und den alten Spruch wieder herausgeholt.
Zur Erhöhung der Beiträge zur GKV und Erhöhung der Zuzahlungen 50% mehr, Abschaffung der Witwenrente, Rentenkürzungen und Erhöhung der Verbrauchssteuer hat er nichts gesagt.
Linke Tasche 50 Cent rein, rechte Tasche 5 Euro raus.
Und täglich grüsst das Murmeltier – und täglich grüsst das Murmeltier – und täglich grüsst das Murmeltier
Dreimal hat es gebraucht und zwei Bindestriche um über 100 zu kommen, immerhin!
Letzte Frage: war das nicht genau das dolle Bierdeckel-Konzept vom Vermögensverwaltungs-Niederlassungleiter?
Irgendwie beunruhigend, kein Sterbenswörtchen darüber, wie man demnächst von 2 auf 3,5 und dann auf 5% vom BIP kommen will. Vielleicht via Umsatzsteuer? Oder doch mein Vorschlag seit langem, einfach das BIP runterfahren, da könnten dann auch gerne mal 10% und mehr drin sein.
Was hält eigentlich die Stracki davon? Könnte mir vorstellen, dass …
Übrigens …
Erst neulich hieß es wieder irgendwo, dass an einem einschlägigen Platz in den Alpen auch wieder ausgetestet worden sei, „Aufwind in freiem Fall“ zu erhaschen. „Fiehl“ nicht besonders gut aus, der Versuch!
„Letzte Frage: war das nicht genau das dolle Bierdeckel-Konzept vom Vermögensverwaltungs-Niederlassungleiter?“
So ähnlich. Früher wollten er die Steuererklärung auf Bierdeckeln unterbringen, heute zahlt er
die Deckel der Ukraine aus der Staatskasse.
Extra-Soli für Rüstung und Ukraine für Einkommen ab 100.000.
Prozent-Höhe wird den Erfordernissen angepasst.
Und weil’s von der FDP kommt, wird Sektsteuer gestrichen.
Habe ich es doch ganz vergessen, noch zu erwähnen, dass es ziemlich unappetitlich ist, sich mit solch einem Buchtitel in den Vordergrund spielen zu wollen. Wo doch der Wolfgang mit dem Jürgen ziemlich eng verbandelt gewesen sein soll. Aber bei Mümmelmann (Ehrentitel, verliehen von Franz Josef) ging es ja eher auch um den Abwind, der ihm das Leben kostete.
Übrigens … was @Simon um 14:44 anzuliefern fähig war – die Zahlen – sollte sich jeder auf einem Spickzettel notieren. Besser geht es wirklich nicht, die Tendenzen aufzuzeigen, zu demonstrieren wo also die Reise hingeht – in den Abgrund, hallo ist da jemand. Aber auch warum eine Frau Warken – s’Töchterchen von Papaaa mit der Stb./WP-Kanzlei – als Gesundheitsministerium so performen durfte, dass sie gleich noch für weitere Karriere gut war.
Immer wenn der FDP das Wasser bis zum
Hals steht, kommt „Leistung muss sich wieder lohnen“, „Mehr Netto vom Brutto“
und „Geben sie uns ihre Zweitstimme“
( Die Wichtigste von beiden übrigens ).
Wenn man den Kubicki als Plastinat mit
Sprüchen vom Tonband ausstellen würde, würde das niemandem auffallen. Mit der
Sackkarre von einem Wahlauftritt zum nächsten und man hätte schon mehr
Netto vom Brutto.
Ja. Dir Sprüche kommen immer. Sie sind ja auch nicht falsch. De facto ist man als ehrlicher Werktätiger (welcher Art auch immer, auch kleine Selbstständige, kleine Firmenchefs usw.) der Dumme in der BRD. So Leistungsträgern, dir niebeteas produktiv beigetragen haben wie unser geliebter Kanzler Merz werden subventioniert. Dann der ganze unproduktive Sozualsektor in all seinen Facetten. Das Geld dafür darf der kleine noch produktive Rest aufbringen. Also mit aller Staatsgewalt abgepresst. Dafür verfallen dann die Brücken und die Eisenbahn ist unpünktlich. Von Sondervermögen fange ich erst gar nicht an.
Das Problem mit der Spaßpartei F.D.P. ist, daß es irgendwie immer nur zu Entlastungen für die Reichen reicht. Für die Mehrheit der Bürger im Lande gibt es keine. Komisch. Deswegen fällt es auch schwer dieses Mal einem FDP-Mitglied zu glauben, das er wirklich breit entlasten will.
Herr Kubicki fordert mehr Netto vom Brutto- wahrscheinlich auch und besonders für die Reichen.
Aber wie soll das gehen, bei einer Gesellschaft, die sich in der Deindustrialisierung befindet, die überaltert ist und Rohstoffe teuer kaufen muss, auch wenn es billiger ging und die gleichzeitig massiv aufrüsten will.
Nur ein paar Zahlen in Mio € aus dem Bundeshaushalt 2027 mit Finanzplanung 2030, wobei die meisten Haushalte gerade mal einen Minimalinflationsausgleich bekommen sollen.
Auswärtiges Amt. 6.025,29 (2026) – 5.964,06 (2030)
Innenministerium 15.761,60 (2026) – 16.655,11 (2030)
Arbeit und Soziales 197.341,04 (2026) – 233.062,45 (2030)
Gesundheit. 21.773,95 (2026) – 14.663,86 (2030)
Bildung, Fam. Frauen 16.664,01 (2026) – 13.791,88 (2030)
und
Verteidigung 82.687,31 (2026) – 183.657,80 (2030)
Bundesschuld 33.649,37 (2026) – 82.188,62 (2030)
Da ist bestimmt viel Raum für Steuererleichterungen.
„Kubicki: Es müssen alle entlastet werden. Die Botschaft »Wenn du dich mehr anstrengst, wirst du zum Dank noch überproportional stärker belastet als vorher« ist ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders.“
Nach Herrn Kubickis Logik strengt sich, wer mehr Geld bekommt (bzw. für sich abzweigt), automatisch mehr an. Faszinierend auf was für Stilblüten man kommt, wenn man versucht die untote FDP zu reanimieren. Nicht daß diese Bauernfängerei neu wäre, um Leute dazu zu bringen Entscheidungen gegen ihre eigenen Interessen zu fällen. Also die damit verfügte weitere Privatisierung, eben durch Austrocknung der öffentlich zur Verfügung stehenden Mittel. Leistungen auf die das Gros der Menschen angewiesen ist. Naja, veruntreut wird ein immer größerer Teil ohnehin, warum also nicht direkt?
Mehr Moneten für oben, mehr Lasten für unten.
Jeder der glaubt, ein Spitzensteuersatzzahler würde sich mehr anstrengen, als der Mindestlohn-Malocher auf dem Bau, ist herzlich eingeladen, für einen Monat so einen „geringqualifizierten“ Job zu machen!
Das ist unter deren (eingebildeter) Würde als Leistungsträger.
Noch ein paar Zeichen mehr um den Beitrag voll zu machen.
Wenn es um Wählerstimmen ginge, würden auch die Frösche schreien, dass sie den Teich austrocknen wollen würden. Wer sowas von einem FDPler tatsächlich noch glaubt, hat die letzten Jahrzehnte unter einem Stein verbracht oder wird gerade volljährig.
Warum bietet Overton dafür ein Forum?
@Noch hat er se alle
Die Steuerpolitik von CDU/CSU, SPD, Grüne und vor allem der blauen AfD unterscheidet sich nur minimal von der EFF-DE-PE.
Da antworte ich dem Herrn Kubicki mit: Das hängt vor allem von der HÖHE des Bruttobetrages ab.
Nix verstehen, Herr Kubicki?
Wenn man 120 Millionen Euro Dividende im Jahr kassiert (=10 Millionen Euro pro Monat) und darauf 60 Prozent Einkommensteuer und Sozialabgaben zahlen würde (was nicht der Fall ist, weil die Steuer viel niedriger ist und SV fällt überhaupt nicht an), dann würden da immer noch (schwierige Rechnung!) 36 Millionen Euro übrig bleiben. Netto bleiben nach aktuellem Steuerrecht (2026) aber noch rund 88 Millionen und 350.000 Euro über. Ich bin mir sicher, da muss man sich nicht bei der Tafel anstellen und die Miete für die 2-Zi-Wohnung oder die Raten für den Immobilienkredit kann man auch bezahlen.
Für die vielen Menschen, die für den gesetzlichen Mindestlohn arbeiten, schaut es da schon schlechter aus. Die zahlen aber in ESt I/0 nur 120 Euro Einkommensteuer/Lohnsteuer pro Monat. (In Steuerklasse III wären es derzeit weniger als 20 Euro monatlich.) Ob man monatlich 1.750 oder 1.800 bzw. 50 Euro mehr zur Verfügung hat, davon kann man sich auch keine Villa am Stadtrand, kein Privatflugzeug und kein Ferienhaus in Südfrankreich leisten. Oder sind Sie da anderer Ansicht, Herr Kubicki?
Viele Geringverdiener bekommen einen großen Teil oder sogar alles beim Steuerjahresausgleich wieder zurück, wenn sie Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen usw. haben.
Ich befürchte, Herr Kubicki ist kein Liberaler sondern ein Neoliberaler. Die wollen die Steuern und Abgaben senken, um die 💰 Reichen und vor allem die 💰 💰 💰 Superreichen 💰💰💰 💰 💰 noch reicher zu machen. Wer 88 Millionen und 350.000 Euro im Jahr kassiert, dem ist es auch egal, ob er in der Apotheke 10 oder 100 Euro oder 1.000 Euro zuzahlen muss.
Ist Kubicki nicht der Typ, der als MdB immer gute Sachen erzählt hat, um dann bei der Abstimmung in der Woche darauf immer anders abzustimmen?
Außerdem ist das Konzept nahe an dem von Kirchhof aus den 1990er-Jahren. Die FDP war doch ungefähr die Hälfte der Zeit mit an der Regierung. Warum haben sie das nicht schon vor 20 Jahren umgesetzt?
Die FDP ist unglaubwürdig, um nicht sogar von Politikbetrügern zu sprechen. Sie ist nicht ohne Grund nicht mehr im Bundestag.
Außerdem sind für normale Arbeitnehmer die Sozialabgaben das Hauptproblem und die versteckten Konsumsteuern, nicht die Lohnsteuer.
Der Staat, der sich für mich kaum von organisierter Kriminalität unterscheidet, finanziert sich zu 50 % aus diesen versteckten Konsumsteuern. Aber die Scammer wissen natürlich, dass die normalen Bürger diesen Sachverhalt wegen des miserablen Bildungssystems nicht durchschauen.
Eben. Wäre man an Entlastung interessiert könnte man doch die Mehrwertsteuer senken. Sofort mehr in der Tasche vom Lohn. Komisch daß das niemand macht. Ach ja. Der Mehrwertsteuer kann man nicht entkommen.
Blöd nur das Dinge die sich Reiche so kaufen wie Aktien oder Immobilien nicht der Mehrwertsteuer unterliegen
Bloß nicht, noch nie wurde eine Mehrwertsteuersenkung weitergegeben, Dass wäre eine Margenerhöhung für die Anbieter. Immer haben die sich die Marge eingesackt. 7 % in der Gastronomie? Tankrabatt? etc. führt nur zu mehr Gewinn auf Anbieterseite.
Lasst mir einfach mein Geld! 42,5 % + 3% plus Soli? Gebt mir mein Geld erstmal vollständig, zahlt mir mein Gehalt bitte voll aus und dann können wir drüber reden was davon in der Staatskasse landet. HINTERHER!!!
MwSt-Erhöhung ist das Gerechteste. Müssen alle zahlen. Wer viel konsumiert, zahlt eben auch viel.
Lohnsteuer abschaffen. Steuer auf menschliche Arbeit abschaffen. Finanztransaktionsteuer einführen. Besonders hoch auf Hochfrequenzhandel und sonstige undurchsichtige Konstrukte wie Leerverkäufe.
Besteuerung nach Umsatz von Apple, Google, Microsoft und Co. Die erzeugen trotz Milliarden-Gewinnen immer Verluste id wegen ominöser Lizenz, Marken und Royalty Rechten der Muttergesellschaft in USA.
Apple in D muss gegen viel Geld das Apple-Logo für ihre Stores in D lizensieren, schmälert den Gewinn und damit die Steuer in D.
Und Nein Apple zahlt nicht die Lohnsteuer seiner Mitarbeiter in D, die Lohsteuer wird vom Gehalt der Mitarbeiter bezahlt, die entrichtet der Mitarbeiter.
Ach, sind schon wieder Wahlen, daß sich Arbeit mal wieder lohnen muß? Von ArbeitEN war übrigens auch beim letzten Mal keine Rede. Ich kann allerdings nicht unterschreiben, daß die Steuern zu hoch wären. Beispiel Einkommensmillionär, der zahlt nach Brutto-Netto Rechner 46 Prozent Steuern und Abgaben (nach Merz großartiger Reform des Reichensteuersatzes schon beinahe unzumutbare 49 (O_Ton Merz: „Da! geht!! nicht!!! mehr!!!!“)), vermutlich aber nur 25, weil es Kapitaleinkünfte sind, für die er zudem nicht einen Finger gerührt hat. Würde er normal wie jeder Durchschnittsverdiener zur Kasse gebeten, müßte er 85 Prozent zahlen (den Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung erwirtschaftet schließlich auch der Arbeitnehmer) und hätte dann immer noch 5 Mal mehr Netto, als der, der 40 Stunden die Woche (zuzüglich Arbeitsweg) in einem durchschnittlich bezahlten Job arbeiten muß.
„Ach, sind schon wieder Wahlen, daß sich Arbeit mal wieder lohnen muß?“
Ja, am 6.09. in der VR Sachsen-Anhalt. Laut Wahlumfragen liegt die FDP dort bei 4%. Man möchte aus der Masse noch einen Prozentpunkt+ rausholen. Deshalb läuft seit über einer Woche auf den bekannten Kanälen: Tagesspiegel, WELT, T-Online, Stern, Overton-Magazin, Focus, Cicero etc Kubicki in voller Länge. Kubickis Medienarbeit soll sich ja wieder lohnen.
Es handelt sich hier vermutlich um ein bedauerliches Missverständnis. Nachdem was ich bisher weiß fordert die FDP wie alle anderen Parteien auch – vielleicht mit Ausnahme des BSW – mehr NATO vom Brutto, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren. Andernfalls kann Die PARTEI in dieser Angelegenheit mit entsprechenden Plakaten sicherlich Klarheit schaffen.
@Stefan Nold: „mehr NATO vom Brutto“
Kompliment, die Formulierung ist famos und das meine ich nicht ironisch 👏👏
Verlogen bis dorthinaus!
Die FDP hat schon immer für die Reichen gearbeitet. Warum sollte ich denen jetzt glauben, das es anders wäre?
Ich glaube niemandem mehr und vertraue ich keinem mehr!
Das Schlimme ist, jeden Tag bestätigt diese Menschheit meine Einstellung!
Damit sind Sie nicht alleine. Mir geht es auch so. Ich vertraue nur noch mir selbst. Schon der Anblick all der Lügner:Innen
im Amt bereitet mir Kopfschmerzen.
Nicht „die Menschheit“, ist das Problem, sondern die Organisation von Großgesellschaften, sprich, es geht um die Frage wie es gelingen kann, dass wir als Großgesellschaften uns politisch so organisieren ohne uns die Köpfe einzuschlagen?
Mein Hoffnungsstrohhalm aktuell: https://losdemokratie.info/
Ach, ich kann’s nicht mehr hören. Wann wird endlich begriffen, daß „kleine und mittlere“ Einkommen nicht entlastet werden können ohne daß auch die Spitzeneinkommen entlastet werden.
»Der Bürger muss mehr Netto vom Brutto haben«
Geht gar nicht, Traumtänzer, weil die NATO immer mehr Netto vom Bürger haben muss.
Erstaunlich, dass die Overton-Redaktion sich unverdrossen an austauschbaren , wie abgehalfterten Politköpfen abarbeitet.
Die Kommentare von nicht wenigen Foristen hier auf dieses Possen- wie Trauerspiel , das sich auch „unsere Demokratie“ nennt, finde ich da erhellender und setzen (bei mir) Suchbewegungen in Gang, wie es was werden könnte mit dem würdigen Leben aller.
Dem ‚Wahlaristokraten‘ Kubicki und Anhängerschaft empfehle ich folgende Denkimpulse:
„Offener Feudalismus: Unser Weg, unsere Zukunft! Mit unserem Máximo Líder, Friederich Merz, Hurra! 🙌🏼“
https://www.youtube.com/watch?v=q_cecSotEaE&t=895s
Vielen Leuten, die das nicht durchschauen, muss man es verständlich erklären, damit sie es durchschauen. (Ich hoffe, ich habe mich auf die Schnelle nicht verrechnet.🙂)
❓ Frage an Norbert Normal, Herrn Kubicki, Herrn Klingbeil und Frau Weidel: Wenn Sie die Wahl hätten, welche Alternative würden Sie wählen (Steuerjahr 2026). Nur eine Auswahl ist möglich! (ESt I/0, KiSt=0, Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung: 2,90 Prozent)
A) Leichte/einfache Arbeit
Ein Bruttogehalt von monatlich 2.500 Euro, 💰
==> netto 1.768,92 Euro monatlich
==> direkte Steuerbelastung ca. 7,5 Prozent, Sozialversicherung 21,8 Prozent
B) Mittelschwere Arbeit
Ein Bruttogehalt von monatlich 5.000 Euro,
==> netto 3.130 Euro monatlich💰💰
=>> direkte Steuerbelastung ca. 17 Prozent, SV ca. 20 Prozent
C) Schwere Arbeit
Mieteinnahmen nach Abzug der Instandhaltungskosten von monatlich 10.000 Euro = schwere Arbeit
==> netto ca. 6.800 Euro monatlich 💰💰💰
==> direkte Steuerbelastung 32 bis 33 Prozent, SV 0,0 Prozent
D) Schwere bis sehr schwere Arbeit
Ein Bruttogehalt von monatlich 50.000 Euro,
==> netto 27.153 Euro monatlich 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰
==> direkte Steuerbelastung ca. 37 Prozent, SV 3,0 Prozent
E) Extrem schwere und harte Arbeit
Eine jährliche Dividendenausschüttung von 120 Millionen Euro == 10 Mio. pro Monat
==> netto 7.362.500 Euro monatlich
💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰 💰💰💰
==> direkte Steuerbelastung 26,375 Prozent, SV 0,0 Prozent
Zu beachten ist, dass man sich, wenn man die blauen Alternativen D oder E wählt, noch privat krankenversichern und privat für das Alter vorsorgen muss. Aber das sollte man sich sicherlich leisten können.
❗ Aber nun zu den INDIREKTEN Steuern: Die %%%-Sätze sind selbstverständlich für alle gleich, z. B. Mehrwertsteuer:
Wenn man die Alternative D wählt (schwere bis sehr schwere Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein neues Auto für 150.000 Euro kauft.
Wenn man die Alternative E wählt (extrem schwere und harte Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich einen Oldtimer für 4.500.000 Euro kauft.
Und wenn man die Alternative A wählt (leichte Arbeit), dann zahlt man auch 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein Auto für 25.000 Euro kauft. Da muss man dann allerdings vorher schon 5 bis 10 Jahre sparen oder einen Kredit bei der Bank aufnehmen.
(Wenn man clever ist, dann wählt man die Alternative E.)
Vielen Leuten, die das nicht durchschauen, muss man es verständlich erklären, damit sie es durchschauen. (Ich hoffe, ich habe mich auf die Schnelle nicht verrechnet.🙂)
❓ Frage an Norbert Normal, Herrn Kubicki, Herrn Klingbeil und Frau Weidel: Wenn Sie die Wahl hätten, welche Alternative würden Sie wählen (Steuerjahr 2026). Nur eine Auswahl ist möglich! (ESt I/0, KiSt=0, Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung: 2,90 Prozent)
A) Leichte/einfache Arbeit
Ein Bruttogehalt von monatlich 2.500 Euro,
==> netto 1.768,92 Euro monatlich
==> direkte Steuerbelastung ca. 7,5 Prozent, Sozialversicherung 21,8 Prozent
B) Mittelschwere Arbeit
Ein Bruttogehalt von monatlich 5.000 Euro,
==> netto 3.130 Euro monatlich
=>> direkte Steuerbelastung ca. 17 Prozent, SV ca. 20 Prozent
C) Schwere Arbeit
Mieteinnahmen nach Abzug der Instandhaltungskosten von monatlich 10.000 Euro = schwere Arbeit
==> netto ca. 6.800 Euro monatlich
==> direkte Steuerbelastung 32 bis 33 Prozent, SV 0,0 Prozent
D) Schwere bis sehr schwere Arbeit
Ein Bruttogehalt von monatlich 50.000 Euro,
==> netto 27.153 Euro monatlich
==> direkte Steuerbelastung ca. 37 Prozent, SV 3,0 Prozent
E) Extrem schwere und harte Arbeit
Eine jährliche Dividendenausschüttung von 120 Millionen Euro == 10 Mio. pro Monat
==> netto 7.362.500 Euro monatlich
==> direkte Steuerbelastung 26,375 Prozent, SV 0,0 Prozent
Zu beachten ist, dass man sich, wenn man die blauen Alternativen D oder E wählt, noch privat krankenversichern und privat für das Alter vorsorgen muss. Aber das sollte man sich sicherlich leisten können.
Aber nun zu den INDIREKTEN Steuern: Die %-Sätze sind selbstverständlich für alle gleich, z. B. Mehrwertsteuer:
Wenn man die Alternative D wählt (schwere bis sehr schwere Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein neues Auto für 150.000 Euro kauft.
Wenn man die Alternative E wählt (extrem schwere und harte Arbeit), dann zahlt man 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich einen Oldtimer für 4.500.000 Euro kauft.
Und wenn man die Alternative A wählt (leichte Arbeit), dann zahlt man auch 19 Prozent Mehrwertsteuer, wenn man sich ein Auto für 25.000 Euro kauft. Da muss man dann allerdings vorher schon 5 bis 10 Jahre sparen oder einen Kredit bei der Bank aufnehmen.
(Wenn man clever ist, dann wählt man die Alternative E.)
Mit „Bürger“ meint die FDP eigentlich den „Bourgois“, also Besitzbürger. Nur hat sie damit kein Alleinstellungsmerkmal, ist also überflüssig (alle in den Parlamenten vertretenen Parteien treten für die Freiheitlich-Kapitalistsche Grundordnung ein).
Und: wie währe es mal zur Abwechslung mit mehr Brutto für die Leistungserbringer, also die Werktätigen? Ach nee, geht nicht, dann müssten die Leistungs ja Abstriche machen.
Was soll eigentlich diese manische Fixierung auf die Steuern? Bei Niedrigeinkommen ist der Steuersatz auf das Gesamteinkommen wegen des Grundfreibetrags überschaubar. Trotzdem verbleibt von jedem _zusätzlich_ verdienten Euro nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge nur noch etwas mehr als die Hälfte.
Man darf nämlich nicht den Fehler machen nur die Belastung des Gesamteinkommens heranzuziehen. Für den zusätzlich verdienten Euro ist der Steuerfreibetrag schon aufgebraucht. Dieser wird also mit dem vollen Steuersatz und den Sozialversicherungsbeiträgen belastet.
Will man Leistung lohnenswert machen sollte man die Beitragsbemessungsgrenze streichen und auf alle Einkommensarten Sozialversicherungsbeiträge erheben. Weiters versicherungsfremde Leistungen aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanzieren. Dann haben auch Geringverdiener mehr Netto vom Brutto für Mehrarbeit.
Warum denn kein Interview mit Kubicki oder Gleichen? Ist es nicht schon interessant, dass der sich ausgerechnet Overton aussucht?
Muss denn hier nur eine Richtung vertreten werden, obwohl von vielen sachlicher Diskussion aller Couleur das Wort geredet wird? Überall, aber nicht hier?
Es kann ja jeder seinen Senf, wie hier auch geschieht, dazu geben. Aber bitte nicht zuviel, sonst schmeckt man von der Bratwurst nichts.
»Der Bürger muss mehr Netto vom Brutto haben«
Gibt es tatsächlich jemand, der eine solche Politikeraussage ernst nimmt?
Ich wäre einer absoluten Kehrtwende zugeneigt; einer tatsächlichen Vereinfachung, welche jeder versteht, das bereits Jahrzehnte währende Geblubber beenden würde und die Branche der aufgeblasenen Paragraphen frönenden Steueroptimierer arbeitslos werden lassen würde:
Jeder vom ärmsten bis zum reichsten deutschen Staatsbürger erhält monatlich beispielsweise 1.000 € und wer mehr will oder braucht (das würden wohl die meisten sein), zahlt von jeglichen Einkünften gleich welcher Art exakt die Hälfte. Jeder hätte 50% vom Brutto als Netto übrig; plus der benannten 1.000 €. Oder auch 1.200 € oder etwas mehr. Das müsste dann vorab genau kalkuliert werden; für jeweils 1 Jahr. Steuern, KV, Rentenbeiträge würden als einzelne Posten entfallen und durch diese 50% ersetzt. Das kann sich jeder Einzelne für sich selbst durchrechnen, aber im Falle von 1.000 € wäre klar, das man bei 2.000 Brutto auch 2.000 Netto hätte; bei 1.200 wäre der Punkt Brutto gleich Netto bei Einkünften in Höhe von 2.400 € Fakt und im Falle von 1.400 € bei 2.800 €.
Wer weniger Einnahmen hat, hat am Ende mehr als sein Brutto zur Verfügung. Wer mehr verdient, entsprechend weniger; beispielsweise von 5.500 Brutto : 2 = 2.750 + 1.000 = 3.750 Netto oder jemand mit 12.000 eben 7.000 Netto. Von 100.000 blieben halt nur 5.100 und von einer Mio entsprechend 501.000 € übrig. Aber ohne Ausnahme oder/und Schlupflöcher! Keine Subventionen oder Abschreibungen jeglicher Art!
Korrektur:
… da fehlte eine Null: Von 100.000 blieben natürlich 51.000 (nicht 5.100). 😉
Bitte mich jetzt nicht auf exakte Zahlen hinter dem Komma festzulegen… LG
Abgesehen davon, daß das System kaum mehr reformierbar ist, und „Steuerreformen“ garantiert nichts am Zustand von Volk und Land ändern, hat das Steuersystem durchaus einige lustige Facetten. Zum Beispiel, daß man dafür, daß man arbeitet, Steuern bezahlen darf, oder Mehrwertsteuer auf Lebensmittel 🙂
@EU? Nein danke!
Wollen Sie alle Steuern abschaffen und dann? Die Frage ist, von wem holt man die Steuern und wofür gibt man sie aus?
Die Regierung kann sich die Steuern von den Armen, der Mittelschicht, den Reichen oder den Superreichen holen. In diesem Land zahlen aber sogar Geringverdiener Grundsteuer, wenn sie in einer Mietwohnung wohnen, obwohl sie nur Besitzer und nicht Eigentümer der Wohnung sind. Sogar die, die überhaupt keine Wohnung haben und auf der Straße leben, zahlen Steuern, nämlich Umsatzsteuer, wenn sie sich Dose Thunfisch und Flasche Bier kaufen.
Und was die Ausgaben angeht: Man kann die Steuern = Geld für Kampfpanzer, Kampfdrohnen, Kampfhubschrauber und Kriegsschiffe ausgeben oder für eine gute Bildung inklusive Sanierung maroder Schultoiletten. Diese „christliche“ und „sozialdemokratische“ Regierung gibt die Steuern aber vorzugsweise für Kampfpanzer, Kampfdrohnen, Kampfhubschrauber, Kriegsschiffe und viele andere Waffen aus und nicht für gute Schulen und die Sanierung der Schultoiletten. Dafür ist dann kein Geld (mehr) da. Wenn ich ein Foto von Friedrich Merz, Markus Söder oder Lars Klingbeil sehe, dann fällt mir immer spontan der Satz ein: „So ville kann ick gar nich essen, wie ick kotzen möchte.“
Das Problem sind. Jcht die Steuern sondern die Sozialabgaben.
Wenn der Weintrinker wirklich die kleinen und mittleren Einkommen entlasten will, erhöht er die Steuern am oberen Ende und gleicht damit die versicherungsfremden Leistungen der SV aus. Da kassiert der Stast p.a. ca. 75Mrd€ von den Beitragszahlern.
165 K€ p.a. ab da 55% (wie unter Kohl).
Kubickis Mldell entlastet hauptsächlich die Top3%. Es ist eine Chimäre. Die Einnahmevermudte werden dafür herhalten Leistungen der SV und in den Kommunen zu kürzen oder zu privatisieren.
@jjkoeln
Auch Obdachlose zahlen in diesem „Sozialstaat“ Steuern, nämlich Umsatzsteuer ugs. „Mehrwertsteuer“, wenn sie sich eine Dose Tomatenfisch, eine Flasche Rotwein 🍷 und zwei Dosen Hundefutter (für ihren Hund) kaufen. Ganz abgesehen davon, dass es ein Skandal ist, dass es in diesem angeblich „christlichen“ und „sozialen“ Land mit seinen Einkommensmillionären, Vermögensmultimillionären und Vermögensmultimilliardären überhaupt Obdachlose gibt.
Richtig ist, dass dieser Weintrinker 🍷 von der EFF-DE-PE die Besserverdienenden, die Reichen und vor allem die „Superreichen“ in diesem angeblich „christlichen“ und „sozialen“ Land entlasten will, damit „Superreiche“ mit einem Vermögen von 50 Millarden Euro immer noch reicher werden 💰 🏦 💶 🏠 🏢 🏘️ 🚗 🏎️ 🛥️ 🛩️ ✈️ 🏝️ 💎 🪙 👑 🏰 ⌚🍾
In dieser Hinsicht unterscheidet sich die EFF-DE-PE aber nicht von der ZEH-DE-U, der ZEH-ESS-U, der ESS-PE-DE, den 🌳 und der AH-EFF-DE.
Die mit den Banken nur mögliche „Verschuldung“ ist ein völlig falscher Wirtschaftsmotor.
Wir haben das Problem, dass es immer öfter der Staat ist, der mit einer Ausweitung seiner Neuverschuldung im Geldumlauf fehlendes Geld nachlegen soll.
Hierbei ist es wichtig es zu wissen, dass unser Geld für eine Art Bezahlen mit Schuldscheingeld ausgerichtet. Sämtliches Geld ist irgendwo eine Art Schuldschein.
Der spätere Schuldenabbau ist nur durch die Geldausgaben der Geldbesitzer möglich, die es jedoch wegen der extremen Ungleichheit jedoch gar nicht geben kann.
Wir haben ein Geldsystem-Problem, das nicht durch eine gerechte Besteuerung repariert werden kann.
Nationale Parlamente können die derzeitigen Probleme gar nicht lösen.
@Ralf B.
Aber hallo, wer bitte legt denn z. B. die Höhe des deutschen Umsatzsteuersatzes fest: Der französische Ministerpräsident oder die Nationalversammlung von Guyana? Das macht der deutsche Gesetzgeber, also die Mehrheit des deutschen Bundestages.
Tatsache ist, die Umsatzsteuer aka „Mehrwertsteuer“ und jede Erhöhung der Mehrwertsteuer (wie alle indirekten Steuern ) trifft Geringverdiener und die Mittelschicht härter als besserverdienende Reiche und „Superreiche“. Ein Geringverdiener mit 2.000 Euro netto/Monat, der 100 Euro spart und 1.900 Euro konsumiert, ist von der Mehrwertsteuer stärker betroffen als ein Besserverdiener, der 100.000 Euro netto im Monat kassiert, davon 50.000 Euro konsumiert und die anderen 50.000 Euro „spart“, um sich am Jahresende von den „Ersparnissen“ (12×50.000 Euro = 600.000 Euro) zwei Eigentumswohnungen zu kaufen, die er dann für 2.000 Euro monatlich vermietet und so weiter. Das nennen die Fans von Friedrich Merz und der Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche Kapitalakkumulation und diese Kapitalakkumulation für zu Vermögenskonzentration.
Aus diesem Grund wählen die Wählerinnen und Wähler in diesem Land schließlich CDU/CSU, FDP, SPD, Freie Wähler, Grüne und AfD. Damit die Reichen und Superreichen immer noch reicher werden: 💰 💎 🪙 💵 ⌚💍🥂🍾 💴 🏦 💳 💷 🏠 🏡 🏢 🏰 🏝️ 🌴 🚗 🏎️ 🚘 🛩️ ✈️