
Das Zentrum für politische Schönheit sucht öffentlich nach kompromittierendem Material über den jungen BSW-Politiker John Lucas Dittrich.
John Lucas Dittrich, Jahrgang 2004, ist Landesvorsitzender des BSW in Sachsen-Anhalt, seit dem 6. September ist er auch Mitglied des dortigen Landtages.
Das umstrittene „Zentrum für politische Schönheit“ hatte kürzlich dazu aufgefordert kompromittierende Infos über Dittrich zu sammeln. Wörtlich heißt es: „Dafür, dass das BSW unser Land übermorgen an die AfD ausliefert, reden wir verdammt wenig über die Partei: Ihr wichtigster Akteur ist ein 22-jähriger John Lucas Dittrich. Der sitzt plötzlich am Hebel der Macht. Kennt ihn jemand? Hat jemand kompromittierende Infos? Bitte per Mail.“
Ramon Schack hat mit Dittrich gesprochen.
Schack: Herr Dittrich, was denken Sie über den Aufruf des Zentrums für politische Schönheit?
Dittrich: Ich hoffe nur, dass man beim Zentrum für politische Schönheit nicht erfährt, dass ich durch meinen albanischen Vater einen Migrationshintergrund habe und bei meiner alleinerziehenden Mutter in eher bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen bin. Denn dadurch könnte die mir zugeschriebene Rolle als angeblicher Steigbügelhalter der AfD etwas ins Wanken geraten. Aber im Ernst: Ich finde den Vorgang schon bemerkenswert. Eine Organisation, die für sich in Anspruch nimmt, die Demokratie zu verteidigen, ruft öffentlich dazu auf, kompromittierendes Material über einen demokratisch gewählten Abgeordneten zu sammeln. Man darf mich politisch hart kritisieren, meine Positionen auseinandernehmen und selbstverständlich auch über meine Rolle im BSW berichten. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Aber gezielt nach persönlichem Material zu suchen, weil einem meine politischen Positionen nicht gefallen, hat mit einer sachlichen politischen Auseinandersetzung wenig zu tun. Ich nehme das trotzdem relativ gelassen. Wer etwas über mich wissen möchte, kann mich übrigens auch einfach fragen.
Schack: Fühlen Sie sich durch solche Fremdzuschreibungen eher geehrt oder beleidigt?
Dittrich: Weder noch. Ich finde sie teilweise eher amüsant. Vor ein paar Jahren war ich noch Lehramtsstudent und habe nebenbei Politik gemacht, jetzt soll ich plötzlich allein ‚am Hebel der Macht‘ sitzen. Ich weiß, wo ich herkomme, und brauche keine Fremdzuschreibungen, um meine politischen Überzeugungen zu erklären. Dass Menschen mit meiner Biografie offenbar nicht immer in die Schubladen passen, die manche politischen Milieus vorgesehen haben, finde ich allerdings amüsant.
„Wo es Übereinstimmungen gibt, kann es Sachmehrheiten geben“
Schack: Fühlen Sie sich durch diese Kampagne in Ihrer früheren Kritik an der Linken bestätigt?
Dittrich: Ein Stück weit schon. Mich hat an Teilen der politischen Linken irgendwann gestört, dass immer stärker darüber gesprochen wurde, wer jemand ist, aus welchem Milieu er kommt und welcher Gruppe er zugerechnet wird und immer weniger darüber, welche sozialen Interessen er eigentlich vertritt. Ich bin politisch aktiv geworden, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was soziale Ungleichheit bedeutet. Für mich sind gute Schulen, vernünftige Löhne, bezahlbare Energie und soziale Sicherheit deshalb keine abstrakten Themen. Wenn die politische Auseinandersetzung stattdessen darin besteht, über Menschen Dossiers anzulegen und sie moralisch in die richtige Schublade einzusortieren, bestätigt mich das eher darin, warum ich diesen politischen Weg verlassen habe.
Schack: Was ist dran an dem Vorwurf, dass das BSW in Sachsen-Anhalt zu dicht an der AfD ist und ihr eventuell zur Macht verhilft?
Dittrich: Dass wir mit der AfD sprechen, haben wir nie verborgen. Wir sprechen genauso mit SPD, Grünen und Linken. Daraus eine politische Nähe oder gar eine automatische Unterstützung abzuleiten, halte ich für falsch. Wir haben eigene Positionen und werden parlamentarische Entscheidungen daran messen. Wo es Übereinstimmungen gibt, kann es Sachmehrheiten geben; wo unsere Überzeugungen auseinandergehen, werden wir widersprechen. Gerade sozialpolitisch oder bei der Frage immer höherer Militärausgaben gibt es Unterschiede zwischen BSW und AfD. Gleichzeitig halte ich nichts davon, politische Vorschläge allein danach zu bewerten, von welcher Partei sie stammen. Ein Parlament muss mit dem Wahlergebnis arbeiten, das die Bürger hervorgebracht haben. Gespräche sind deshalb für mich zunächst einmal ein ziemlich normaler Bestandteil parlamentarischer Demokratie.




Ich möchte nicht in einem Magazin wie Overton nicht den vereinnahmenden Kampfbegriff „ umstritten“ lesen, auch wenn es das völlig entgleiste Zentrum für politische Blödheit betrifft.
Ein schönes Beispiel von Unzähligen dafür, dass die sog. Zivilgesellschaft sich zusehends in eine Vorfeld-Organisation der verschiedenen Agenturen der Staatssicherheit verwandelt. Dass diese zukunftsweisende Variante demokratischer Öffentlichkeit dann den Staatshaushalt des Innenresorts nur gelegentlich belastet (und über die paar bezahlten IMs natürlich, die braucht es nun mal für eine geplegte Diskussionkultur) macht die Sache perfekt!
„der verschiedenen Agenturen der Staatssicherheit“
Stasi und immer wieder die Stasi.
Warum nicht, und das paßt besser zur bundesdeutschen Realität:
„der verschiedenen Agenturen des Verfassungssch(m)utzes“*)
oder jetzt aktuell:
„der verschiedenen Agenturen des Bundesnachrichtendienstes“**)
Beides Einrichtungen, die übrigens von Nazis gegründet sowie von solchen infiltriert wurden.
*) In der Aufbauphase des BfV gab es ebenfalls erhebliche personelle Kontinuitäten. Eine historische Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass in den 1950er Jahren etwa ein Drittel der offiziellen BfV-Belegschaft ehemalige NSDAP-Mitglieder waren. Noch problematischer war ein Netzwerk sogenannter freier Mitarbeiter, unter denen sich ehemalige Angehörige von Gestapo, SS und SD befanden – darunter auch Personen, die an Folter und Morden beteiligt gewesen waren.
Eine Schlüsselfigur dieser Verbindung war Albert Radke. Er kam aus Gehlens Organisation und wurde 1951 Vizepräsident des BfV. Laut der historischen Forschung berichtete er weiterhin regelmäßig an Gehlen über interne Vorgänge des Verfassungsschutzes.
**) Der spätere BND ging direkt aus der „Organisation Gehlen“ hervor. Diese wurde 1946 unter amerikanischer Aufsicht von Reinhard Gehlen aufgebaut und 1956 als Bundesnachrichtendienst in die Bundesverwaltung übernommen.
Reinhard Gehlen war im NS-Staat Generalmajor der Wehrmacht und leitete im Generalstab des Heeres die Abteilung „Fremde Heere Ost“, die die Sowjetunion militärisch aufklärte. Nach 1945 übernahm er große Teile seines alten nachrichtendienstlichen Apparats in die Organisation Gehlen.
Dem möchte ich zustimmen und schlage statt »umstritten« folgende Formulierung vor:
»Die staatlich finanzierte Nicht-NGO mit der zynischen (oder „schwer ironischen“) Selbstbeschreibung „Zentrum für politische Schönheit“…«
Da weiß jeder, woran man ist.
GoNGO finde ich noch treffender: governmental non-governmental organization. Auf deutsch Regierungs-nicht-Regierungsorganisation. Wobei government auch mit Staat ubersetzt werden könnte. GoNGO lässt sich auch besser aussprechen. 😉
Und die verkaufen alle Kunstrasen. „Astroturf“ war eine frühe Kunstrasenmarke.
Die inflationäre Verwendung von ‚Kamfbegriffen‘ wie eben „unstrittig“, „unprovoked“, „verlautbart“, „mutmaßlich“, „unklar/unclear“, „gesichert“, das und vieles andere mehr ist genau der Grund, warum sie nicht nur nicht gemieden werden sollten sondern auch geradezu für eigene Zwecke genutzt werden sollten. Zugegeben, mit einem überaus ‚fiesen‘ Hintergedanken, zumindest von meiner Warte aus! Werden sie doch – für unsere herzallerliebsten Trolle, Auftrags-Pimpfe also – mit Würgereiz verabreicht! Was will man mehr. Übrigens, einen Kommentar ohne mindestens einmal „mutmaßlich unstrittig Verlautbartes“ ´darin abgesetzt zu haben, das geht gar nicht. So oft hat man und frau auch nicht nicht die Gelegenheit dem ÖRR/MSM-Komplex Gegenteiliges unterzujubeln. Okayyyy?
Die inflationäre Verwendung von ‚Kamfbegriffen‘ wie eben „unstrittig“, „unprovoked“, „verlautbart“, „mutmaßlich“, „unklar/unclear“, „gesichert“, das und vieles andere mehr ist genau der Grund, warum sie nicht nur nicht gemieden werden sollten sondern auch geradezu für eigene Zwecke genutzt werden sollten. Zugegeben, mit einem überaus ‚fiesen‘ Hintergedanken, zumindest von meiner Warte aus! Werden sie doch – zumal für unsere herzallerliebsten Trolle, meist Auftrags-Pimpfe also – mit nachhaltigem Würgereiz verabreicht! Was will man mehr. Übrigens, einen Kommentar ohne mindestens einmal „mutmaßlich unstrittig Verlautbartes“ ´darin abgesetzt zu haben, das geht gar nicht. So oft hat man und frau auch nicht nicht die Gelegenheit dem ÖRR/MSM-Komplex Gegenteiliges unterzujubeln. Okayyyy?
Man bedenke auch, jenes „…konnte nicht unabhängig nachgeprüft werden ,,.“, dass z.B. von ‚Livetickern‘ allzu gerne zum Einsatz gebracht werden muß – um der einer ‚breaktng news‘ den ‚Bäpper‘ – Achtung ‚fake‘ – zu verpassen, hat doch auch etwas heil- heil- und salbungsvolles. Erfährt man doch gleich, was den Herrschaften so ’schmackhaft‘ auch wieder nicht unterzukommen hatte – und gerne wenn nicht tunlichst als ‚Geschmacksverstärker‘ eingesetzt werden sollte!
Nun ja, der Name ist ja vielversprechend. Indes, das ZPS baut meistens Mist. Zwei beachtenswerte Ausnahmen allerdings gibt es.
Da sind aus buchstäblich jeder Kaserne in Deutschland Waffen und Munition entwendet worden. Ein sehr starker Verdacht besteht, dass diese in den Händen des Hanibal-Netzwerks gelandet sind. Welches von den Geheimdiensten nie aufgedeckt, im Gegenteil gehätschelt wurde. Das ZPS hat dann einen Container aufgestellt, wo man diese einwerfen konnte. Hiermit aufmerksam machend, dass das Thema von der bürgerlichen Presse komplett ignoriert wurde.
Dann war da 2018 der größte Naziaufmarsch seit 1945 in Chemniz. Der war als solcher nicht erkennbar, denn es wurde auf alle Fahnen und Abzeichen verzichtet. Was ja der Koordination bedurfte. Wie auch, dass die schon alle im Zug saßen, bevor überhaupt bekannt wurde, was passiert war. Da nun hat das ZPS eine Seite aufgemacht, bei der man seinen Namen eingeben konnte und dann angeblich erfahren konnte, was der Verfassungsschutz über einen gespeichert hatte. Nichts natürlich und die meisten Teilnehmer wussten das. Der Verfassungsschutz war gewissermaßen Schirmherr der Veranstaltung.
Wer das koordinierte, war ziemlich offensichtlich. Der III. Weg war mit voller Montour und Großplakaten in der Mitte des Geschehens. Gestern hatte ich über das gescheiterte NPD-Verbot geschrieben, welches scheiterte, weil 80 Prozent der NPD Verfassungsschützer waren. Der III. Weg toppt das offenbar. Man kann dieser Partei nicht beitreten und das heißt wohl, dass sie zu 100 Prozent aus Verfassungsschützern besteht.
Ideologisch fast identisch mit der NSDAP. Und gegründet in der Amtszeit von Hans-Georg Maaßen.
Schon wieder.
„Zentrum für politische Schönheit“ ? Welche Schönheit ist denn da gemeint?
Die Schönheit der Politiker ? Dann wäre bei den Grünen viel zu tun. Die Schönheit
der betriebenen Politik? Da wären Berge von Schminke für die CDU/SPD nötig.
Die Schönheit der politischen Sprache? Dann wären schnellstens der Kanzler und
der Bundespräsident zu wechseln. Wieviel Steuergeld wird für eine solche Organisation
vergeudet?
@Inninör
Gibt es schöne Lumpen? NEIN!
„Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant“
Bin gespannt wann ZPS NSDAP-Blockwarte reaktiviert
Otto0815: NSDAP Mitglieder oder Anhänger werden sicherlich heute noch sehr
schwer zu finden sein. Adolf, bzw dessen Reste, liegen schon seit 81 Jahren igendwo
verbuddelt. Ein NSDAP Mitglied wäre heute min. 100 Jahre alt. Da muß man von
schon fortgeschittener Sehschwäche und wahrscheinlich auch von eintretender Demenz
ausgehen. Für Blockwarte wären doch die Mitglieder der Grünen und der SPD wesentlich
besser geeignet. Jedenfalls haben die sich während der Coronazeit doch sehr als Denunzianten
ihre Nachbarn hevorgetan.
Ich habe den Gründungsparteitag des BSW damals im Livestream verfolgt und dabei ist mir Dittrich als junge Begabung aufgefallen. Enttäuscht bin ich allerdings von seiner Antwort auf eine Frage zu seiner Meinung zum Thema Nichtraucherschutz („Da, wo Kinder sind …“), die weit hinter den Stand der Medizin zurückbleibt! Es geht hier um mehr als 100000 Tote und fast 100 Milliarden an Kosten pro Jahr allein in Deutschland, epigenetische Schäden, Umweltschäden, usw. Und das alles wegen eines Produktes, das der Menschheit keinerlei Nutzen bringt! Ich kann nur hoffen, dass er bei anderen Themen besser informiert ist.
Es mag ja um mehr gehen, aber weshalb soll bitte der Staat hier eingreifen? Erwachsene können das jawohl eigenverantwortlich lösen. Ich bin und war schon immer Nichtraucher. Selbst als Rauchen noch deutlich verbreiteter war und auch in Kneipen erlaubt war, hatte ich nie ein Problem damit. Wenn es mich gestört hat, dann bin ich ausgewichen.
Ich finde das durchaus eine stabile Position, dass man bei Kindern anders argumentiert und mehr Schutz einfordert, weil eigenverantwortliches Handeln ist da halt entweder noch nicht vorhanden oder eingeschränkt.
Wobei ich nach den Corona Jahren sogar selbst bei sowas mittlerweile sehr skeptisch bin… der Staat ist für viele Aspekte des Lebens ganz sicher nicht DIE Lösung.
@John Lucas Dittrich: SA versöhnt mich ein wenig mit der Partei. Wenn das die Richtung ist, in der auch die anderen Landesverbände gehen werden, dann wähle ich euch gerne wieder. So sollte Demokratie im Ideal sein, an Sachtehmen entlang entscheiden und nicht nach irgendeiner schwachsinnigen Brandmauerlogik.
Die wichtigsten Argumente zum Thema sind seit Jahrzehnten bekannt. Ich selber habe mich beim erfolgreichen bayerischen Volksentscheid zum Nichtraucherschutz im Jahr 2010(!) mit ins Getümmel geworfen. Wer anderthalb Jahrzehnte später immer noch so argumentiert, wie die Fans toxischer Atemluft damals, der ist einfach ein hoffnungsloser Fall und an der Stelle gebe ich auf!
Aber einen habbich noch: Ein Darsteller, der in Werbespots für die Marke „Winston“ geworben hat, hat bei einer Regierungsanhörung berichtet, dass er eine Führungsperson des R.J.Reynolds-Konzerns gefragt hat, weshalb der und seine Kollegen nicht rauchen. Die Antwort lautete:
Ich fände es ja wirklich „links-konservativ“, die Genannten rechtzeitig von der vielleicht kostspieligsten Fehlentscheidung ihres Lebens abzuhalten! Zig(!) andere Aspekte, wie etwa Kinder, die in bitterarmen „Erzeugerländern“ statt zur Schule zu gehen bei der Tabakernte mithelfen müssen und unter der „Green tobacco sickness“ leiden lasse ich jetzt mal weg. Bringt ja nichts.
Ich argumentiere grundsätzlich und nicht wie irgendein Fan von was auch immer. Ich halte es tatsächlich für angemessen, dass Menschen selbst darüber entscheiden dürfen was sie ihrem Körper antun oder zumuten. Der Staat ist sicherlich eine der letzten Instanzen, denen ich das auch nur ansatzweise anvertrauen würde.
Arbeits- und Herstellungsbedingungen sind ebenfalls grundsätzliche Fragestellungen. Die von dir genannte Problematik besteht auch in anderen Herstellungsvorgängen.
Aber gut, du willst das ja eigentlich auch gar nicht mehr diskutieren, weil du ja längst erkannt hast was zu laufen hat.
Postivi für mich, dass sich das BSW hier scheinbar anders positioniert (oder zumindest Herr Dittrich). Bin dankbar für jedes kleine Maß an Vernunft und Freiheitsidee, die in der Politik noch vorzufinden ist.
Ich habe gerade wieder mal bei Telepolis vorbeigeschaut. Aber diesen Artikel könnte ich vermutlich der Wand vor mir mit gleichen „Erfolgsaussichten“ empfehlen?
https://www.telepolis.de/article/767-Millionen-Kinder-leiden-weltweit-unter-Zigarettenrauch-auch-in-Deutschland-11476209.html
Wie gesagt, es gibt zig Argumemte dafür, die Tabakpflanze endlich weltweit auszurotten! (Schon gewusst? Tabakqualm ist radioaktiv! Nur als *ein* weiteres Beispiel!)
Ich bin Nichtraucher, aber eher auf Yossarians Seite bei der Angelegenheit.
> Tabakqualm ist radioaktiv!
Das ist ein sehr charakteristisches Element von Demagogie. Also, eine halbe Wahrheit, mithin idR eine ganze Lüge bezüglich der beabsichtigten Wirkung.
1. Ja, das stimmt. Die Tabakpflanze reichert Polonium etwas an, und das Isotop 210 ist ein Alphastrahler in der Uran 238 Zerfallsreihe. Ebenso enthält die Tabakpflanze Kalium (wie praktisch alles in unserer belebten Umwelt), und das Isotop 40 ist ein langlebiger (~ 1.5 Mrd Jahre) Gammastrahler.
Beides ist hinsichtlich der Aktivität völlig unbedenklich für Nichtraucher, und tritt bei Rauchern hinter der chemischen Giftwirkung des inhalierten Rauchs weit zurück.
Der Hinweis ist also ersichtlich Angstpropaganda, damit bist Du bei unserem ehemaligen Bundeskarlauer in bester Gesellschaft. Du bist übrigens auch radioaktiv. Je nach Umgebung und Körpergewicht so zwischen 6000 und 10000 Becquerel Aktivität. Bei ner Wildsau muss man in DE ab 600 Bq/kg entsorgen.
Yossarian
•Selbst als Rauchen noch deutlich verbreiteter war und auch in Kneipen erlaubt war, hatte ich nie ein Problem damit.
Jahaaa-von Ihrer Sorte gab/gibt es einige, aber ein weiterer Teil (s.o.) setzt/e sich selbst im Freien gezielt in unmittelbare Nähe von Rauchern, um schwer hüsteln und sich beschweren zu können.😉
Dieselben fanden/finden sich aber auch schnellstmöglich ein, wenn die bösen wenigen Raucher während einer Feier o.ä. das Gebäude verlassen müssen, weil’s drinnen, mit sich selbst und dem verknöcherten Rest, zu öde ist.
Man kann es halt nicht jedem recht machen; die Hauptsache war und bleibt, sich selbst bestmöglich zu inszenieren und überzubewerten.
Und Denunziationen jedweder Couleur (in leichter bis schwerster Ausprägung) geben immerhin das subjektive Gefühl von Kleinstmacht, Wertigkeit oder Nutznießen.
Komisch eigentlich, bzgl. der globalen Tabakindustrie wie auch der zuliefernden Landwirtschaft habe ich noch nie vernehmen dürfen „…da hingen ja auch Arbeitsplätze dran…“ oder „…oh, die ganzen verarmten Philip-Morris-Aktionäre…“. Oijojoiohjoi, wie hieß es gerade „Und das alles wegen eines Produktes, das der Menschheit keinerlei Nutzen bringt!“. Donnerschlach, was genau ist denn jetzt an den paar Panzerchen, den Taurussen etc. pp. so unbedingt „Nutzenspendendes“ wenn nicht ‚Nutzenmehrendes‘, vom ‚Schadenwendenden‘ will ich gar nicht reden? Seien wir doch einmal ehrlich, für die Glimmstengel-Versorgung – um letztendlich den MPK (den medizinisch-pharmazeutischen Komplex) nachhaltig und ganzheitlich zu unterstützen – Arbeitsplätze! – brauchte es nie ein Sondervermögen! Und? Wurden denn dank der drastischen Nachfragesenkung – per einer „Werbung des Grauens“ und total abschreckenden Preisen womöglich – und dem daraus resultierenden Umsatzeinbruch in besagtem MPK – wieviele Krankenhäuser mußten schon sterben? – die Krankenhausbeiträge auch nur um eine Eurone gesenkt? Nee, ne?
Ja, sicher doch! Bahnfrei, Kartoffelbrei – wir haben ja jetzt unsere Rüstung, den Boris inkl. Freund Putin. Ob jetzt demnächst auf die Tigerchen und. was es sonst noch für Tierchen – Taurussen vielleicht, pflichtig ein Bildchen – vorne wie hinten – von diesem Haderlumpen des „Grauens“ angebracht werden müssen? Auf vielfachen Wunsch, von Rös’chen , Agnes&Roderich?
@Alexsander
„Enttäuscht bin ich allerdings von seiner Antwort auf eine Frage zu seiner Meinung zum Thema Nichtraucherschutz („Da, wo Kinder sind …“), die weit hinter den Stand der Medizin zurückbleibt! “
1. man kann es nicht ALLEN recht machen
2. Klingbeil: Steuererhöhung. – Rauchen für neue Panzer?
3. bin Nichtraucher aber es stört mich auch nicht wenn andere rauchen, man kann nicht alles verbieten.
Kein Hahn kräht danach: In der Ukraine geht mehr Rauch auf als gedacht, sogar radiaktiver durch Uran-Munition der die Böden über Jahrzehnte verseucht. Siehe Irak-Krieg Deadly Dust (Youtube)
Und da regen Sie sich über ein paar Pieferetten auf?
„USA beliefern Ukraine mit Uranmunition“
„Nach Großbritannien wollen auch die USA der Ukraine erstmals panzerbrechende Uranmunition zur Verfügung stellen.“
https://www.deutschlandfunk.de/usa-beliefern-ukraine-mit-uranmunition-102.html
und das schlimmste, dieses „Humankapital“ fehlt bei der Erfüllung der Kriegstauglichkeit Quote… Sarkasmus ende
darf man auch an der Front nicht rauchen? wobei der Leopard der „furzt“ so viel Dieselabgase… oder ist der auch schon elektrisch?
@ Alexander (eigentlich die Antwort auf Ihren letzten Post, aber das sähe dann sehr blöd aus…)
Strahlen-Konsum:
Da habe ich doch mal eine Schnellamwendung für LLM gefunden. Promt: »Eine Liste mit Strahlenwerten von Pflanzen, die eine besonders hohe Radioaktivität haben.«
Antwort von duck.ai (da Tabelle hier nicht geht, mit einem | getrennt):
Pflanze/Lebensmittel | Radionuklid(e) | Ungefährer Wert
Paranüsse | Radium-226 | typisch etwa 41 Bq/kg Frischmasse
Paranüsse | Radium-228 | typisch etwa 46 Bq/kg Frischmasse
Paranüsse | Thorium-232 | typisch etwa 17 Bq/kg Frischmasse
Tabakblätter, in einem Düngeversuch | Kalium-40 | etwa 1.439–1.539 Bq/kg
Tabakblätter, derselbe Versuch | Thorium-232 | etwa 6–74 Bq/kg
Tabakblätter, derselbe Versuch | Uran-238 | etwa 25–29 Bq/kg
Banane | Kalium-40 | ungefähr 15 Bq pro Banane – kein Wert pro Kg
Habe die Werte/Quellen nicht geprüft, lasse das mal so stehen. Ich hätte in der ersten Antwort auch Pilze erwartet, aber die sind ja keine Pflanzen…
Bei der Banane bin ich mir nicht sicher, ob die Werte beim Essen oder Rauchen zustande kommen 😉
perplexity.ai findet Tabelle doof und gibt folgendes heraus (Erklärtexte gekürzt), beschränkt sich dabei explizit auf Wald & Wildpflanzen, aber inklusive Pilze:
Semmelstoppelpilz / Rotbrauner Semmelstoppelpilz:
– Bis > 2.000 Bq/kg Cäsium‑137 in Einzelfunden (Bayerischer Wald).
Maronenröhrling:
– Häufig > 1.000 Bq/kg, Mittelwerte teils über dem Grenzwert von 600 Bq/kg.
Trompetenpfifferling:
– Werte > 1.000 Bq/kg in stark belasteten Gebieten.
Elfenbeinschneckling, Seidiger Ritterling, Dickblättriger Schwärztäubling, Blassblauer Rötelritterling:
– Teilweise > 1.000 Bq/kg.
Orangefarbener und Braunscheibiger Schneckling, Mohrenkopfmilchling:
– Ebenfalls mit mehreren Tausend Bq/kg in Einzelfällen gemessen.
Farnsprösslinge:
– Ca. 700 Bq/kg.
Bergspargel:
– Ca. 460 Bq/kg.
Verschiedene Farnkraut‑Arten:
– Ca. 430 Bq/kg.
Wermut (Artemisia absinthium:)
– Bis ca. 1.181 Bq/kg für Kalium‑40 (in Trockenmasse gemessen).
Zimt (Cinnamomum spp.):
– Hohe K‑40‑Aktivität bis ca. 1.181 Bq/kg; zudem relativ hohe Th‑232‑Werte (ca. 29 Bq/kg).
Thymian:
– In einer ägyptischen Studie höchste U‑238‑Aktivität unter den untersuchten Kräutern mit ca. 20,7 Bq/kg.
Medizinalpflanzen aus Ghana (verschiedene Arten)
– K‑40 zwischen ca. 566 und 1.093 Bq/kg;
– U‑238 zwischen ca. 20 und 47 Bq/kg;
– Besonders hohe U/Th‑Werte z. B. bei Khaya ivorensis, höchste K‑40‑Werte bei Lippia multiflora.
Getreidekörner:
– Im Vergleich zu Gemüse/Obst oft höhere spezifische Aktivitäten von Radium‑226/228.
Da frage ich mal nicht weiter nach, dann wird es wahrscheinlich karg auf dem Teller…
Ich will hier nichts relativieren, war einfach nur neugierig.
Oder einfach so (wenn ich hier noch darf):
https://www.sueddeutsche.de/panorama/warum-tabak-radioaktiv-ist-ein-rauch-wie-250-roentgenaufnahmen-pro-jahr-1.857291
@El-G: Die Angabe in Becquerel (Bq) ist für die radiotoxische Wirkung keine ausreichend aussagekräftige Größe. Wichtig ist noch die Art der emittierten Strahlung und die biologische Halbwertszeit.
Photonen (Gamma- oder Röntgenstrahlung) haben wegen deren geringer Energieabgabe pro Wegstrecke einen biologischen Gewichtungsfaktor von 1, Alphastrahlung eher von 10, d.h. die ist, _wenn sie in lebendem Gewebe Energie deponiert_ etwa zehn mal schädigender.
Das erwähnte Kalium 40 bildet nur gut wasserlösliche Verbindungen, d.h. das wird bei Aufnahme schnell wieder in gelöster Form ausgeschieden. Die biologische Halbwertszeit beträgt also eher Wochen, trotz der nuklearen Halbwertszeit in der Größenordnung Jahrmilliarden.
Radium bildet aufrgund seiner Position im Periodensystem eher schlecht wasserlösliche Verbindungen, das verbleibt also mit einiger Wahrscheinlichkeit nach Inkorporation lange im Körper.
@ arth_:
Bitte nicht den Boten schlagen: „Die ‚KI‘ war’s!“ 😉
Sie haben natürlich Recht, der Promt kann präziser sein.
Aber Sie sehen, früher war’s Halbwissen, heute ist’s Fremd-Prunen.
Alles gut, mein Beitrag sollte eine Ergänzung sein, keine Kritik. Ich war halt mal vom Fach.
Kritisiert habe ich den Vorposter, der halbe Wahrheiten für seinen Kreuzzug verwendet um Leute zu erschrecken.
„kompromittierende Infos“ sammeln über einen missliebigen Abgeordneten einer ebenso missliebigen Partei mit noch mehr missliebiger Programmatik, das ist „Demokratie“ im Denunziationsmodus dank einer sogenannten NGO. Ist das Zentrum für politische Schönheit auch so ein staatsfinanzierter Laden wie Campact etc.? Wahrscheinlich trifft das BSW genau die politischen Schwachpunkte der „Brandmauer-Parteien“, sonst würden die nicht mit ihren Vorfeldorganisationen so massiv gegen Personen an sich wüten.
das ist die Stoßrichtung der laut „ge – sichert rechtsextrem! gesichert rechts -extrem“ schreienden gesichert Antidemo kratischen
tja, wie anno dazumal wird wieder der „Blockwart“ aktiviert (der ist nie verschwunden, war nur „Schläfer“)
Die „Linke“ (und um es zu spezifizieren: insbesondere die marxistische „Linke“, die auch den jungen, primär adrenaligesteuerten „linken“ Nachwuch lenkt) ist die Krypto-Armee der Superreichen. Auch hier, wie auch bei der Friedensbewegung, zeigen sie wieder, wie ihr Auftrag aussieht:
auf Schwache einprügeln, jeden Widerstand gegen die Ausbeuter und Bedrücker spalten und lähmen, mit ihrem krankhaften Denken, ihrem Dogmatismus und ihrem Sektierertum jede Bewegung schwach machen oder verleumden und bekämpfen.
KI sagt „In Deutschland ist das öffentliche Bloßstellen einer Person, also das „An den Pranger stellen“, rechtlich problematisch und kann als Verletzung des Persönlichkeitsrechts angesehen werden. Die Grenze zwischen zulässiger Berichterstattung und unzulässiger Prangerwirkung ist oft fließend und hängt vom Einzelfall ab.“
Mir scheint da eine Grenze überschritten, würde das rechtlich prüfen lassen. Wer ist Schuld wenn sich dann irgendjemand bemüßigt fühlt Gewalt anzuwenden?
Zufälligerweise hab ich die Wahl des Landtagspräsidenten im Fernsehen gesehen. Incl der unsäglichen Rede einer Grünen. Dank dem einheitlichen Medienkonzert meint jeder die Leute nach Belieben beleidigen und diffamieren zu dürfen. Interessant war das anscheinend wohl 4 von der CDU mit zugestimmt haben.
Bzgl BSW seh ichs allerdings als problematisch das man Siegmund nicht mitwählen will. Warum, wenn man sagt man will keine Brandmauer? Könnte sein das man am Ende die ganze Wahl damit trotzdem im Chaos endet. Was ich natürlich verstehe das die BSW nicht bei allen politischen Entscheidungen einer etwaigen Regierung mitmacht. Die ganze Wahl steht und fällt mit der Ministerpräsident Wahl. Wir werden sehen was passiert, nur diese Haltung versteh ich nicht.
„Bzgl BSW seh ichs allerdings als problematisch das man Siegmund nicht mitwählen will. …“
Die AfD ist neoliberal wie keine andere Partei, innenpolitisches Ziel ist es, den Sozialstaat endgültig zu schleifen, die Aufrüstung wird ebenfalls unterstützt. Bestenfalls außenpolitisch gibt es ein paar Gemeinsamkeiten zum BSW, wobei ich da allerdings sehr skeptisch bezüglich AfD bin. So geht es dem BSW darum, die Demokratie zu stützen, aber nicht darum, die AfD zu unterstützen. Die Entscheidung, nur einen parteilosen Ministerpräsidenten zu akzeptieren ist deshalb folgerichtig und auch eigentlich einfach zu verstehen, meine ich.
„Die AfD ist neoliberal wie keine andere Partei, “
Neoliberal war gestern, jetzt wird es „libertär“! Wer mag, kann sich ja zum Beispiel mal mit der bei superreichen US-Amerikanern sehr populären Ayn Rand beschäftigen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ayn_Rand
Besonders putzig:
„So geht es dem BSW darum, die Demokratie zu stützen, aber nicht darum, die AfD zu unterstützen.“
Hatte ich aber auch bereits geschrieben. Nur genau darum gehts ja nicht.
„Die Entscheidung, nur einen parteilosen Ministerpräsidenten zu akzeptieren ist deshalb folgerichtig und auch eigentlich einfach zu verstehen, meine ich.“
Ich kann ich nicht erinnern das in Deutschland jemals einen parteilosen Ministerpräsidenten hatte, geschweige von einer Partei mit 44%. Damit hinterlässt man ein Land unregierbar falls es keine Einigung gibt. Das ist genau das was man nicht wollte mit Ausschluss der Brandmauer.
Zählt dieses Diffamierzentrum zum Kunst/Kultur- oder zum NGO-Milieu der gepamperten „Zivilgesellschaft“, oder beides?
Sie nehmen in Sachen Russland jedenfalls eine auffällig vergleichbare Rolle ein, wie z.B. eine ‚CEMAS‘ und Leute wie Lamberty, Butter, etc. in Sachen Corona. Diese Art von „Zivilgesellschaft“ erweist sich als demokratie- und staatszersetzender Sumpf voller unreifer Nachwuchs-U-Boote. Darum: „follow the money“! Man möchte noch „always“ und „wherever it takes you“ hinzufügen.. Das führt vielleicht irgendwann doch noch zu wesentlichen Einsichten. Der junge Mann macht einen sehr vernünftigen, klugen Eindruck. Erfreulich für Sachsen-Anhalt und fürs BSW.
wenn die bürgerlichen doch noch den Ernstfall hinbekommen, gehts los.
Zum schützen der EIGENEN Schönheit wird dann alles Equipment
vergriffen sein, also rechtzeitig bestellen.
https://www.bundeswehr-und-mehr.de/a-6148
@Modulation
„Zum schützen der EIGENEN Schönheit wird dann alles Equipment vergriffen sein, also rechtzeitig bestellen.“
Sie wollen doch wohl nicht die Wirtschaft für Merz zur Steigerung des BIP ankurbeln?
Es ist eh alles unnütz im Ernstfall: Die Lebenden werden die Toten beneiden!
Wenn sich eine politische Propagandatruppe „Zentrum für politische Schönheit“ nennt, dann suggeriert sie ein kulturell entspanntes Verhältnis zur politischen Auseinandersetzung, also nichts, was man von bornierten Politsekten kennt.
Nicht nur dieser Denunziationsaufruf, auch schon viele vorangegangene Aktion erwecken bei mir den Verdacht einer Maskerade. Was sich offenbart ist eine knallharte Internet-Antifa. Und so hört sich dieses „Zentrum für politische Schönheit“ für mich immer öfter an wie diese nazihumoristischen Sprüche: „Arbeit macht frei“ oder „Jedem das seine“. Man benötigt eine überlegene Weltgewissheit um diese Bedrohungen für wertvoll zu halten.
Schön ist aber das Kontra, was im Link auf diesen Aufruf kam.
@ Zwischenruf 9 Uhr 54 : Was soll denn am Zentrum für Politische Schönheit zivil sein?
Wer pampert denn deren Apparat ? Zivi- le?
Jetzt Mal ehrlich mit wem sollen die denn sprechen es geht doch wohl um pol.Zusammenarbeit und ihre Aufgaben das Volk gut beschützt durchs Leben zu fuehren.Ansonsten brauchen wir die nicht ,sind erwachsen .Worin besteht denn die Aufgabe der Volksvertreter ,welche vom Volk gewaehlt werden.
Mir machen die Parteien der angeblich bürgerlichen demokratischen Mitte Angst ,die stets bemüht sind uns zu erklären was gefälligst in ihren Augen alles so richtig ist Naja das viele auf dem rechten Auge blind sind ist klar und das die Antideutschen nicht mittig sind wissen wir auch.
@ Yossarian um 13 Uhr46 : Jeder darf selber entscheiden, was er seinem Körper zumutet und was nicht.
Wenn dabei was schiefläuft, der Jeder -mann erkrankt, usw, kommt der dann gelaufen und will ins staatlich finanzier -te Gesundheitssystem. ho ho ho
Endlich mal ein durchdachter Einwand.
Jene, die sich die komplette Palette an G-Krankheiten oder HIV zulegen, bereits seit Kindesbeinen und/oder aufgrund der freiwillig gewählten Ernährung adipös (mit Folgeerkrankungen) werden, sich beim „ExtremSport“ (z.B. Snowboarden) regelmäßig sämtliche Knochen brechen, dem digitalen psychischen Irrsinn anheim fielen und und und, nutzen ebenfalls das Gesundheitssystem.
Ich stimme Ihnen unbedingt zu, dass nur Patienten versorgt werden sollten, die gesund sind und nachweisen können, ein asketisches Leben geführt zu haben.
Aber Obacht: Askese hat ebenfalls Folgen, die dann ebenso selbstverschuldet sind. Dumm das!
Das ZPS ist das in Deutschland weltbekannte Zentrum für politischen Sch…dreck. Sein „Kopf“ ist Philipp Ruch, zu dessen Vorbildern laut Wikipedia u.a. Christian Schwarz-Schilling, einer der obersten antiserbischen Kriegshetzer der CDU während des Jugoslawien-Krieges, sowie Hillel Kook, ein Kommandeur der radikal-zionistischen, im Jahr 1931 gegründeten Terrororganisation Irgun, gehören.
Außerdem war er ein großer Fan des wertewestlichen Narrativs bezüglich des Assad-Regimes in Syrien. Keine weiteren Fragen, Euer Ehren!
Der Postminister als Kriegshetzer? Der hat wohl neue Betätigungsfelder gesucht, nachdem die Bundespost in Richtung Privatisierung geschoben wurde?
Danke für die gründliche Klarstellung! (für die Verlängerung des Textes fällt mir jetzt garnix mehr ein 😉
Trotzdem ist das Interview naiv – beide Beteiligte stellen sich dummer als sie sind -, weil im BSW ein Rechtsruck von oben vorgenommen wurde. Das sage ich als ehemaliges Mitglied in Berlin.
Eine Landesvorsitzende mit Migrationshintergrund, z. B. Sevim Dagdelen, wäre in Berlin nicht möglich.
Der Rechtsruck ist nicht zu übersehen und hätte thematisiert werden müssen.
Ich war bei der Frage, weitermachen in der Linken oder eigene Wege zu gehen dabei. Für Berlin kann ich nicht sprechen, da ich im Südweststaat lebe. Ich würde mal behaupten, das das mit dem Rechtsruck einer genaueren Analyse bedürfte. Das würde hier den Rahmen sprengen.
Worum aber geht es? Da ist eine NGO, die offen für die Sammlung von Informationen gegen ein Mitglied und neuerdings Abgeordneten aufruft.
Wenn ich mich richtig erinnere war es George F. Kennan der Vater der Eindämmungspolitik und Wegbereiter der McCarty Ära der als Ziel vorgab die Linke vom Marxismus zu trennen. Beraubt vom Marxismus ist bis heute diese Richtung ein wesentlicher Teil desen was ich als Bauchlinke ohne Orientierung bezeichne.
Wobei es fraglich ist ob die ZPS ins Spekrum links passt. Im übrigen genauso wie sich die Frage aufwirft, was diese sogenannte Antifa in Stuttgart die gegen Dagelen auftrat und sie massiv anging, von jenen Braunen unterscheidet, die Kundgebungen der SPD und KPD in den angehenden 30er Jahren angriffen.
Eines der Merkmale dieser Gruppen ist ja ihre uniformiertheit. Respektive in diesem Fall der Aufruf andersdenkende / Dissidenten zu diffamieren.
Wenn der neue Faschismus in Europa urstände feiert, tritt er nicht vor die Leute und sagt hallo ich bin der neue Faschismus.
Vielmehr wird er sich als Antifaschismus tarnen und Kampagnen starten die sich gegen vermeintliche Faschisten richten. Ich habe das BSW wieder verlassen, weil in Ba-Wü. im Wahlprogramm die klare Ablehnung von Überwachungssoftware gefehlt hat, man war gegen Pantir aber fand eine europäische Lösung in Ordnung.
Übrigens was ich kaum Glauben wollte, es sind viele Menschen die seit Jahrzehnten in Deutschland leben gegen Migration, weil die neuen dazu führen, dass sie mit denen in einen Topf geworfen werden und das gilt vor allem auch für Menschen aus muslimischen Ländern.
Die sagen mir, das diese Migranten dafür sorgen, dass man mit denen in einen Topf geworfen wird.
Wenn also Dagelen, als Kind von Einwanderern sich kritisch gegen unbegrenzte Migration wendet, dann ist das eine Position die in vielen Kreisen der frühen musslimischen Einwanderungen aus der Türkei etc. geteilt wird.
Bleibt die Frage, wer steckt hinter dem ZPS?