Wie Faschisten die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu kontrollieren

Mahnmal für die Opfer des Faschismus
Tonialsa, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Erinnerungskultur, Kritik und Freiheit sind in Gefahr.

Der namhafte Philosoph Jason Stanley enthüllt in seinem neuen Buch Gefälschte Geschichte die globale Strategie der autoritären Rechten, die Geschichte umzuschreiben und ein Jahrhundert gesellschaftlichen Fortschritts auszulöschen. Die schlimmsten faschistischen Bewegungen der Menschheitsgeschichte begannen in Schulen – wenn man die Uhr in Bezug auf Bürgerrechte, Gerechtigkeit und Inklusion zurückdrehen will, sind Schulen ein guter Ausgangspunkt. Mit scharfem Blick zeigt Stanley, wie Bildung zur Frontlinie im Kampf um Demokratie wird. Erinnerungskultur, Kritik und Freiheit sind in Gefahr, warnt er. Sein Buch ist ein dringender Weckruf, die Vergangenheit zu verteidigen, um die Zukunft vor dem Faschismus zu bewahren.

Mein Vater war ein Jahr alt, als die Nazis am 10. Mai 1933 auf dem Opernplatz, unweit der Wohnung seiner Familie, eine große Bücherverbrennung durchführten. Seit Langem gilt dieses Ereignis als eines der wichtigsten in der deutschen Geschichte. Zu den bedeutendsten der von den Nazis verbrannten Werke zählt der Bestand des Instituts für Sexualwissenschaft, das damals über die weltweit umfangreichste Forschungssammlung zur Queer-Theorie verfügte. Laut dem deutsch-amerikanischen Historiker George L. Mosse wurde der jüdische Direktor des Instituts, Magnus Hirschfeld, nach der Bücherverbrennung »zu einem Ziel unablässiger Angriffe«:

»Sein eigener Name und der des Instituts für Sexualwissenschaft […], das er 1919 gegründet hatte, wurden als Metaphern für sexuelle Perversion verwendet, als Symbole für die Bedrohung der bürgerlichen Respektabilität durch das Berlin der Weimarer Republik.«

Die Nazis nahmen nicht nur jüdische Intellektuelle ins Visier, die sich mit queeren Perspektiven beschäftigten, sondern sie versuchten außerdem, jegliche Andeutung, dass queeres Leben normal sei oder sein könnte, zu beseitigen. Dazu mussten sie mehr tun, als nur Persönlichkeiten wie Hirschfeld zu terrorisieren – sie mussten das Bildungswesen des Landes komplett umgestalten.

Von Weimar zu Hitler

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Eine Maßnahme, mit der die Nazis dieses Ziel verfolgten, bestand darin, die Öffentlichkeit dazu zu bewegen, einen Zusammenhang herzustellen zwischen übermäßig freizügigen Unterrichtsmethoden und dem, was sie als »sexuelle Perversion« betrachteten. Während der Weimarer Republik hatte eine kleine Gruppe deutscher Pädagogen progressive und experimentelle Reformen dahingehend eingeleitet, den Schülern mehr Mitbestimmung im Unterricht zu gewähren, körperliche Züchtigung abzuschaffen und die Schulen so umzugestalten, dass der Schwerpunkt auf »individueller Entwicklung, sozialer Interaktion und der Vorbereitung der Schüler auf die Lebenswirklichkeit« lag. Mit anderen Worten, sie auf die Teilnahme am bürgerlichen und demokratischen Leben vorzubereiten. Diese Reformen waren eine Reaktion auf das konservative nationalistische Bildungswesen in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg, das in erster Linie darauf ausgerichtet war, die militärischen Eroberungen unter Kaiser Wilhelm II. zu unterstützen. Wobei dieses System auch in der Weimarer Republik noch vorherrschend war.

Aber die Nazis werteten selbst diese graduellen Reformen als Affront und richteten ihre Propagandamaschinerie auf das Bildungswesen des Landes, um es noch militaristischer zu machen und auf ihre nationalistischen Ziele auszurichten. Um traditionelle Sozialkonservative und wohlhabende Wirtschaftseliten in einer Koalition gegen die Demokratie und ihre Institutionen zusammenzuschließen, brachte die Dämonisierungskampagne der Nazis progressive Bildungsreformen nicht nur mit sexueller Perversion, sondern auch mit dem Marxismus in Verbindung.
Bildungsangelegenheiten waren kein vorübergehender oder unbedeutender Schwerpunkt der nationalsozialistischen Politik. Das erklärte Ziel der nationalsozialistischen Bildungspolitik war es, die Kinder der Nation vor Obszönität und »Marxismus« zu schützen. In der Vorstellung der Nazis war diese Aufgabe jedoch untrennbar mit einer umfassenderen Vision der nationalen Opferrolle verbunden. Die Empfindung, Opfer zu sein, beschäftigte einen Großteil der Bevölkerung seit dem Vertrag von Versailles von 1919, der den Ersten Weltkrieg beendete und als dessen Ergebnis Deutschland etwa 10 Prozent seines Territoriums verlor und zu Reparationszahlungen gezwungen wurde. Das Ziel des nationalsozialistischen Bildungssystems – die Jugend des Landes zu überzeugten Anhängern der Nazi-Ideologie zu machen – war eine konsequente Weiterentwicklung des deutschen Erziehungsmodells aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, dessen Schwerpunkt auf Militarismus und deutscher Vorherrschaft lag. Durch die Einbindung nationalsozialistischer Erziehungsmethoden und -ideen in ein Bildungssystem, das ohnedies schon stark antidemokratisch geprägt war, entstand eine Armee von Deutschen, die bereit waren, für das Vaterland zu sterben.

Abkehr Deutschlands vom Kosmopolitismus

Was wir an diesem Beispiel des nationalsozialistischen Deutschlands und anhand der Untersuchung anderer Fälle der faschistischen Bewegung weltweit erkennen können, ist, dass das faschistische Erziehungswesen fünf Hauptthemen umfasst:

  1. Nationale Größe
  2. Nationale Reinheit
  3. Nationale Unschuld
  4. Strenge Geschlechterrollen
  5. Diffamierung der Linken

Diese Themen stellen im Wesentlichen verschiedene Verfahren dar, mit denen faschistische Bewegungen Unzufriedenheit unter der dominanten Gruppe schüren, für die sie tätig sind, um ihre Ziele voranzutreiben. Dabei achten sie sorgfältig darauf, Widersprüche zu ihrer Darstellung zu beseitigen. Dazu gehören beispielsweise: wissenschaftliche Forschungen, die Schwachstellen in nationalen Mythen aufdecken; alle Ansätze innerhalb des Bildungswesens, die nationale Schuld aufzeigen; jegliche Andeutung, dass Vielfalt und Pluralität für die Gesellschaft von Vorteil sein könnten; dass gerechtere Geschlechterverhältnisse vorteilhaft sein könnten oder dass die politische Linke eine deutlich geringere Bedrohung darstellt, als sie sich vorstellen. […]

Das von den Nazis im Zuge ihrer Machtübernahme vorgefundene und übernommene Bildungssystem enthielt bereits zahlreiche Elemente einer faschistischen Erziehung, auf denen die Nazis eifrig aufbauten. Besonderen Wert legte das nationalsozialistische Bildungssystem auf die Größe des Vaterlandes und trieb damit Hitlers Worte aus Mein Kampf auf die Spitze: »Denn nur wer durch Erziehung und Schule die kulturelle, wirtschaftliche, vor allem aber politische Größe des eigenen Vaterlandes kennengelernt, vermag und wird dadurch auch jenen inneren Stolz gewinnen, Angehöriger eines solches Volkes sein zu dürfen.«

Dieses Bildungssystem und der dazugehörige Propagandaapparat, insbesondere die Hitlerjugend, waren für die Abkehr Deutschlands vom Kosmopolitismus verantwortlich. Der Historiker Gilmer W. Blackburn stellt fest: »Der Erfolg der Nazis bei der Mobilisierung einer überbordenden nationalen Stimmung für die kurzfristigen Ziele des Regimes scheint unbestreitbar. Der Großteil der deutschen Jugend erwies sich als empfänglich für vereinfachte Heldenlegenden und Schwarz-Weiß-Vergleiche. Ebenso bereitwillig fügten sich die deutschen Lehrer der nationalsozialistischen Gleichschaltung.«

Große Männer für junge Leser

In seiner Behandlung des Bildungswesens in Mein Kampf betont Hitler, wie wichtig es ist, die Männer der dominierenden nationalen Gruppierung herauszuheben, um ihre Größe herauszustellen: »Es fehlte unserer Erziehung die Kunst, aus dem geschichtlichen Werden unseres Volkes einige wenige Namen herauszuheben und sie zum Allgemeingut des gesamten deutschen Volkes zu machen, um so durch gleiches Wissen und gleiche Begeisterung auch ein gleichmäßig verbindendes Band um die ganze Nation zu schlingen. Man hat es nicht verstanden, die wirklich bedeutsamen Männer unseres Volkes in den Augen der Gegenwart als überragende Heroen erscheinen zu lassen, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sie zu konzentrieren und dadurch eine geschlossene Stimmung zu erzeugen.«

Selbstredend ist dies ein verbreitetes Muster in nationalen Lehrbüchern. Edward Egglestons A First Book in American History: With Special Reference to the Lives and Deeds of Great Americans aus dem Jahr 1889 enthält mehrere Beispiele für Erzählungen über »große Männer« für junge Leser. In der Einleitung schreibt Eggleston: »Indem wir jüngere Schüler mit Biographien bekannt machen, die das eigentliche A und O der Geschichte sind, folgen wir einem oftmals vergessenen Grundsatz: dass nämlich der Unterricht in der Grundschule den Weg des geringsten Widerstandes gehen sollte. Und nichts ist für junge Amerikaner wichtiger als die Bekanntschaft mit den Lebensläufen der großen Männer ihres Landes.«

In Hitlers Sinne soll dies jedoch die Grundlage für die Erziehung zum nationalen Exzeptionalismus bilden, wie es im Hinblick auf die USA so oft der Fall ist. Durch die Trump-Bewegung wurde die Erzählung vom Exzeptionalismus innerhalb des amerikanischen Bildungswesens zum eigentlichen Ziel der Bildung erhoben. In einer vielbeachteten Rede während der Präsidentschaftskampagne im Herbst 2020 leitete Präsident Donald Trump eine Konferenz des Weißen Hauses zur amerikanischen Geschichte damit ein, dass er seine Vision des Bildungswesens und damit auch die bildungspolitische Vision seiner Bewegung darlegte: »Unsere Aufgabe ist es, das historische Vermächtnis der Gründungsväter, die Tugendhaftigkeit der amerikanischen Volkshelden und den edlen Charakter unseres Volkes zu verteidigen. Es ist an uns, das Lügengebilde in unseren Schulen und Klassenzimmern zu beseitigen und unseren Kindern die großartige Wahrheit über unser Land zu vermitteln. Wir wollen, dass unsere Söhne und Töchter wissen, dass sie Bürger der außergewöhnlichsten Nation der Weltgeschichte sind.«

»1776er-Kommission«

Im weiteren Verlauf kündigte er eine nationale Kommission zur Förderung eines patriotischen Bildungssystems an, die er »1776er-Kommission« nannte; und er rief dazu auf, den patriotischen Bildungsgedanken wieder in die Schulen einzuführen.

Neben der nationalen Größe steht das Konzept der nationalen Reinheit, das heißt das Gefühl, dass die Identität der Nation durch die Identität einer einheitlichen Gruppe definiert ist, die sie verkörpert. Das deutlichste Beispiel hierfür ist der rassistische Faschismus, der diese Gruppe als biologische Rasse betrachtet, mit spezifischen kognitiven und physischen Fähigkeiten, die sie anderen Rassen überlegen mache. Religiöse Formen der Reinheit können eine ähnliche Rolle spielen. So war Indien gemäß der Ideologie des hinduistischen Faschismus in der Vergangenheit eine rein hinduistische Nation. Und laut der Ideologie des amerikanischen weißen christlichen Nationalismus sind die USA ein weißes christliches Land.

Mit einem Bildungssystem, das die Größe der Nation betont und auf subtile oder ganz explizite Weise eine Form der nationalen Reinheit propagiert, ist es dann leicht, die Grundlage für den mächtigsten politischen Topos des Faschismus zu schaffen: »Großer Austausch« ist die Bezeichnung für eine Verschwörungstheorie, der zufolge ein innerer Feind versucht, die Nation von innen heraus zu zerstören, indem er fremde Menschen ins Land holt, um die bestimmende nationale Bevölkerungsgruppe zu »ersetzen«. Eine Bevölkerung, die mit Mythen über die Größe und Reinheit der Nation aufgewachsen ist, ist besonders anfällig für die Ideologie des Großen Austauschs, da sie glaubt, dass ihre Nation großartig ist und ihre Größe auf die Größe der bestimmenden nationalen Bevölkerungsgruppe zurückzuführen ist.

Jason Stanley

Jason Stanley geb. 1969, ist Jacob-Urowsky-Professor für Philosophie an der Universität Yale. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Erkenntnistheorie, Themen der Linguistik, Kognitionswissenschaft und Sprachphilosophie sowie Theorie des Faschismus. Stanley ist der Autor von Know How, Languages in Context, Knowledge and Practical Interests, das mit dem Buchpreis der American Philosophical Association ausgezeichnet wurde, und How Propaganda Works, das den PROSE Award for Philosophy der Association of American Publishers erhielt. Er schreibt für die New York Times, die Washington Post, The Boston Review und The Chronicle of Higher Education. Stanley lebt mit seiner Familie in New Haven, Connecticut.
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51 Kommentare

  1. „2026: Das Jahr, in dem Europa das Briefgeheimnis begraben hat

    1848 kämpften Menschen für das Recht auf private Korrespondenz gegen absolutistische Willkür.

    1933 schafften die Nationalsozialisten es ab.

    1945/49 wurde es wiederhergestellt als eine der wichtigsten Errungenschaften nach dem Feudalsystem und der Herrschaft der Kirchen.

    2026 hat die EU es digital getötet – per Geschäftsordnungstrick und mit der Begründung „Kinderschutz“. “
    https://tkp.at/2026/07/09/eu-killt-briefgeheimnis-kein-guter-tag-fuer-freiheit-grundrechte-und-demokratie/

    „Martin Sonneborn (Die PARTEI) versuchte am Dienstag noch, das Verfahren als regelwidrig zu stoppen und wedelte mit der Geschäftsordnung. Erfolglos. Das Mikrofon wurde ihm nach 60 Sekunden abgestellt. Die Abstimmung über das Eilverfahren war damit durch.“

    sind wir schon mittendrin im Faschismus?

    1. Nutzen Sie doch Gpg4Win für ihren schriftlichen Verkehr. Das ist zwar ein bisschen technisch aber die Software ist z.B. für Schriftstücke bis Nur-für-den-Dienstgebrauch zertifiziert.

      1. Technisch ein fast hilfreicher Vorschlag, in der Sache aber am Thema vorbei.
        Viele mit praktischer Kryptografie vertraute Menschen können sich beim Austausch *mit ebenso einschlägig qualifzierten Menschen* dieser Überwachung entziehen. Sobald Teilnehmer ohne entsprechende Qualitäten Teil der Gruppe werden ist das idR nicht mehr der Fall.

        Zum Hinweis auf GPG4Win: Sobald Windows 11 Teil der Infrastruktur ist kann man schon vor der heutigen Abstimmung davon ausgehen, daß Daten vor der offline Verschlüsselung ohne Wunsch oder Beteiligung des Anwenders „gesichert“ wurden.

        Ethisch gesehen ist der Verweis auf bessere technische Mittel bei einer Diskussion über ethische Leitlinien von Gesetzesbegründungen verfehlt, das ist so ähnlich wie „der Rock war zu kurz wenn die Dame nicht kampftüchtig zur Gegenwehr ist“ und führt in eine völlig falsche Richtung.

  2. „Sein Buch ist ein dringender Weckruf, die Vergangenheit zu verteidigen, um die Zukunft vor dem Faschismus zu bewahren.“
    Die Zukunft des Faschismus wurde heute mal wieder in Brüssel begonnen, Chatkontrolle durch reinen Betrug durchgewunken. Das sind Methoden, von der die Gestapo und danach die Stasi nur in ihren feuchten Träumen schwelgen konnten.

  3. Ja, und? Wir haben heute teilweise ganz ähnliche Zustände, teilweise in umgedrehter Form. Zb wenn eine Antifa sich bei einer maßnahmengegnerischen Demo in eine Ecke stellt und ein Schild hochhält auf dem: „Wir impfen euch alle steht.“
    Oder wenn bei den Protesten gegen den AFD Parteitag ein gesicherter Ex oder immer noch N***i im Kleid was von Faschist*Innen faselt, die zusammengetreten werden dürfen.
    Auf der anderen Seite haben wir den Wunsch eines „Kanzlers“ erneut die größte Militärmacht in Europa zu werden. (Unsere Mit Europäer freuen sich schon) oder wir hören Wörter wie „kriegstüchtig“ und „Zeitenwende.“
    Diese Wörter kann man ja in manchem Werk von vor 100 Jahren nachlesen.
    Und der Autor des Artikels, ist das nicht der, der groß rumgetönt hat er ginge dann wohl jetzt sofort nach Kanada als D. Trump erneut Präsident wurde? Schön für ihn. Schade daß ein einfacher Arbeiter aus Iowa das nicht so einfach kann.

  4. „Diese Reformen waren eine Reaktion auf das konservative nationalistische Bildungswesen in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg, das in erster Linie darauf ausgerichtet war, die militärischen Eroberungen unter Kaiser Wilhelm II. zu unterstützen. Wobei dieses System auch in der Weimarer Republik noch vorherrschend war.“

    Ja,… heute heißt das „Wir müssen kriegstüchtig werden“ um die Ostflanke gegen die Russen zu verteidigen und dazu bekommen die Schulen Besuch von der Bundeswehr.
    Ich hätte mir bis 2010 nicht im Traum vorstellen können, dass Deutschland sich wieder auf den Weg des Faschismus begibt. Ein Trauerspiel.

    1. Ich hätte mir bis 2010 nicht im Traum vorstellen können, dass Deutschland sich wieder auf den Weg des Faschismus begibt. Ein Trauerspiel.

      Das liegt vor allem daran, dass man die Mustererkennung (Hakenkreuz!, er hat „Rasse“ gesagt! usw.) übertrainiert hat, die fatalen psychologischen Mechanismen aber bereitwillig selbst weitergenutzt hat (Politikerbeleidigungsparagraphen, Zensur, Cancelkultur, staatlich bezahlte Diffamierung und Unterdrückung der Opposition, Schikane durch weisungsgebundene Staatsanwälte, zwangsfinanzierte Propaganda, massive Meinungsintoleranz, Parteipolitik usw.) das führt zu einer Situation in der Opportunisten und Dummköpfe regieren und „Meinung bilden“ und öffnet alle Schleusen für entsprechende Einflußnahme durch geostrategische und entsprechend interessierte Kreise (wie der Waffenindustrie).

      Meines Erachtens war das alles absehbar (für die Masse spätestens seit der C-Zeit, für interessierte Leute schon seit Gründung der BRD), die Institutionen in D sind nicht derart mit Ausweichmöglichkeiten gehärtet, wie z.B. die viel älteren amerikanischen, außerdem ist die Mentalität in Deutschland (idealistische Überheblichkeit, kombiniert mit Perfektionismus, Kollektivismus und paradoxerweise… Selbsthass) nicht wirklich demokratietragend (was ich sehr bedaure und hoffe, dass es sich sukzessive ändert) unsere Stärken sind halt gleichzeitg auch unsere größten Schwächen…

    2. Guten Tag,

      ja, es ist schwierig nachzuvollziehen…., aber es war ja in der Vergangenheit auch ein „nicht nur deutscher Faschismus“…., Italien, Spanien, Japan, und viele andere Länder mit entsprechenden „Bewegungen“…., dazu die geballte wirtschaftliche Macht multinationaler Konzerne. – Faschismus ist und war nie ein nationales Projekt….., und ich verorte den (Wieder-)Geburtspunkt dieser unsäglichen „Bewegung“ ziemlich genau in das Jahr 2001……

  5. „Das Ziel des nationalsozialistischen Bildungssystems – die Jugend des Landes zu überzeugten Anhängern der Nazi-Ideologie zu machen – war eine konsequente Weiterentwicklung des deutschen Erziehungsmodells aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, dessen Schwerpunkt auf Militarismus und deutscher Vorherrschaft lag.“

    So wie heute wieder in Deutschland, Pistorius und Kiesewetter allen voran.

  6. Was „der namhafte Philosoph Jason Stanley“ außer acht lässt, das es nämlich die Woken sind, die das Erstarken der Faschisten erst provozierten. Wenn man weiß, dass pro-faschistische Kräfte in der Gesellschaft latent vorhanden sind, dann sollte man das doch unterlassen und versuchen Bedingungen zu schaffen, die diesen Kräften keine Nahrung gibt.
    Stattdessen versuchen es die Liberalen mit Kulturkampf: Wir haben die guten Werte, die demokratischen und ihr (die Faschisten, und die, die als solche angesehen werden) ihr habt die bösen Werte. Wenn die Leute aber mit den liberalen Werten nicht satt werden, dann scheißen sie auf die liberalen Werte und suchen sich andere Werte.

    1. Woke ist nicht von selbst und versehentlich passiert – sondern als Brechstange von oben um zu verhindern, daß Leute so wie ’68 wieder beim Krieg machen/etc. stören. Natürlich arbeitet das der autoritäten Herrschaft zu. Woke bedeutet so bunt und tolerant zu sein, daß man außer seinem Spiegelbild nichts mehr ertragen kann. Daß das Lager statt von einem strengen Alphamännchen von achtsamen Lagerkommandantinnen mit bunten Haaren geführt wird… sonst ändert sich nichts. „Wir sind gekommen, um euch was gutes zu tun / zu helfen / irgendwas mit Gerechtigkeit“ – und sofort hört bei einem Teil der Menschen der Verstand auf zu funktionieren. Der Enkeltrick.

  7. „Durch die Trump-Bewegung wurde die Erzählung vom Exzeptionalismus innerhalb des amerikanischen Bildungswesens zum eigentlichen Ziel der Bildung erhoben.“

    Man kann von dem Deppen Trump halten was man will, aber diesen Quatsch ( Zitat) kann man nicht unkommentiert stehen lassen.
    https://eu.usatoday.com/story/news/world/2013/09/24/obama-america-exceptionalism-putin-un/2861129/
    Obama tells the world: America is exceptional
    Und auch weit vor Obama, haben Demokraten und Republikaner von der „Einzigartigen, von Gott gewollten Überlegenheit, der USA gelabert.

    Wie ich oben schon schrieb, der neue Faschismus ist längst da…

  8. In einer realen Welt vom Kapitalismus, herrscht Wettbewerb.
    Der Wettbewerb, wird stigmarisiert, von Menschen die etwas produzieren .
    Wer heute produziert etwas, damit der Mensch leben kann?
    Das Kapital versucht den organischen Fluss vom Wettbewerb, konstant zu beeinflussen, indem. das Kapital, die Märkte komplett, beinflusst.
    Ich habe die Auffassung, das diese Welt, in einem Irrenhaus, gewandelt ist!

    1. die Zusammenfassung einer einfachen Frage an KI….

      „Das Kapital kontrolliert vor allem:
      Die Produktionsmittel und Ressourcen
      Die Organisation und Nutzung von Arbeitskraft
      Märkte, Preise und wirtschaftliche Abläufe
      Politische Macht und gesellschaftliche Strukturen
      Verteilung von Wohlstand und sozialen Ressourcen“

    2. Kapitalismus halt…nichts weiter…..Konkurrenz statt Kooperation.
      Solange die reichen nicht enteignet und alle kapitalistischen Strukuren beseitigt sind, kann und wird sich nichts ändern.

  9. Das berühmte Buch von Hirschfeld hatte den Titel: “ Transvestitismus und der sexuelle Zwang sich zu verkleiden.“

    Also wenn sie sexuelle Perversion als Queertheorie verkaufen wollen . . . Er war nicht nur jüdisch, sondern auch offen schwul, beides ein Problem. Kein Problem war sein arischer Gehilfe, Martin Gohrbrandt, der die erste Trans-OP mit durchgeführt hat, der durfte zur Belohnung in Dachau Menschenexperimente weiter führen.

    Kein Problem war auch das Gesetz, das auf Hirschfeld beruhte, der Transvestitenschein, der es jedem erlaubte, sein Geschlecht ab 1919 zu ändern, auch die ganze Nazizeit hindurch !!!!!

    Wäre kein Problem gewesen, das gleich mit abzuschaffen, wurde aber als Konversionstherapie für Homosexuelle beibehalten.

    Homosexualität wurde dann erst 1994 legal, 75 Jahre nachdem jeder schon Trans sein durfte der wollte, was natürlich jetzt zur Frage führen könnte, wofür die Transbewegung überhaupt kämpft und warum sie behauptet, sie wäre schon immer unterdrückt worden. Oder zur Nazizeit verfolgt, wie Juden und Homosexuelle, obwohl sie per Gesetz geschützt waren.

    1. Sie betreiben gefährliche Geschichtsklitterung, der „Transvestitenschein“ war nicht die ganze Nazizeit hindurch gültig und hat viele Transvestiten nicht davor geschützt, im KZ zu landen. Gibt genug Forschung und Literatur zum Thema …

  10. Jason Stanleys Einlassungen sind bemerkenswert, nutzt er doch das Konzept des NS-Regimes „dem Gegner am besten das vorwirft, was man selbst tut“ (Hermann Göring). Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben und von Revolutionären neu gedeutet. – Wer sollte das abstreiten?

    Strittig ist die Verbindung zwischen geschichtlicher Erzählung und Wahrheit. Wenn Stanley schreibt, das Ziel sei „Diffamierung der Linken“ gewesen, muss man sich fragen, warum sich die Nazis selbst als links bezeichnet haben. Da stimmt etwas nicht. Warum haben sie klassisch „linke“ Politik gemacht? Z. B. die Vergesellschaftung von Privateigentum, siehe Reichsbahn.

    Tatsächlich standen die Nazis ideologisch den britischen fabianischen Sozialisten näher als den Marxisten oder Leninisten. Die Ideen hatten allerdings dieselbe Quellen, aber andere Nutznießer. Antony Sutton verweist auf die zahlreichen amerikanischen Kapitalisten, die sowohl Hitler, als auch Lenin und Roosevelt an die Macht gebracht haben. Von denen hat sich Henry Ford sogar selbst explizit als Sozialist bezeichnet. Auch die Corona-Plandemie, die laut Epstein-Files von ihm und Gates Jahre im Voraus geplant wurde, hatte mit ihrem Kollektivismus und Zwang sozialistische Züge – und das kam erneut aus derselben gesellschaftlichen Klasse wie im Reich.

    Ich glaube, „oben will über unten herrschen“ beschreibt es besser als rechts und links.

    1. „die Vergesellschaftung von Privateigentum, siehe Reichsbahn.“

      Wie kommt man darauf, daß Verstaatlichung eine Vergesellschaftung ist?? Verstaatlichung ist das, was der Name sagt: Kontrolle des Staates (hier der NSDAP) über (hier) eine enorm kriegswichtige Industrie.

      1. Einmal fragen hätte genügt: Ich kann der spitzfindigen Unterscheidung von Staat als Organisationsform (Werkzeugkasten) und der beherrschten Gesellschaft durchaus etwas abgewinnen. Aber in der BRD wird das traditionell synonym benutzt – allein schon, um den Schuldkult oder andere verrückte Ideen durchzusetzen. Auch Patriotismus und Sozialismus brauchen die quasi Einheit von Staat und Gesellschaft als Basis-Erzählung.

        Das ist jetzt natürlich wichtig: „Kontrolle des Staates über eine enorm kriegswichtige Industrie.“ Das ist im Westen jedenfalls nicht der Fall und auch im Dritten Reich nie der Fall gewesen. Tatsächlich ist die Reichsbahn entstanden, weil das Regime gemerkt hat, dass Bahnlobbyisten den Routenverlauf der Autobahn A7 extrem negativ beeinflusst haben, damit sie keine Konkurrenz bekommen. Die Verstaatlichung war ein Racheakt.

        Sutton interpretiert übrigens das Dritte Reich auch als Zementierung der Westbindung Deutschlands.

    2. „die Vergesellschaftung von Privateigentum, siehe Reichsbahn.“

      Wie kommt man darauf, daß Verstaatlichung eine Vergesellschaftung ist?? Verstaatlichung ist das, was der Name sagt: Kontrolle des Staates (hier der NSDAP) über (hier) eine enorm kriegswichtige Industrie.

    3. „Auch die Corona-Plandemie, die laut Epstein-Files von ihm und Gates Jahre im Voraus geplant wurde,“

      Diesen Unfug zu beweisen wird dir nicht gelingen.

      1. Was soll ich sagen, das ist ja alles öffentlich durchsuchbar. Es gibt bereits einige investigative Bücher zum Thema und viele Vorträge. Aufklärung ist keine Bringschuld – man kann sich entschließen, nicht dumm zu sein.

    4. … muss man sich fragen, warum sich die Nazis selbst als links bezeichnet haben.

      Was sollen diese dämlichen Lügen? Sie wissen vermutlich nicht einmal, dass die Nazi-Fraktion im Reichstag bewußt ganz rechts saß.
      Von Saur-Verlag gibt’s eine zwölfbändige Reihe (5.000 Seiten) mit dem Titel „Hitler. Reden, Schriften, Anordnungen 1925-1933“. Gehen Sie in eine ordentliche Bibliothek und schauen Sie sich das an. Wenn Sie mir dort auch nur eine Belegstelle dafür finden, dass Hitler die Nazis als „links“ bezeichnet hat, kriegen Sie von mir 50 €.

      Warum haben sie klassisch „linke“ Politik gemacht? Z. B. die Vergesellschaftung von Privateigentum, siehe Reichsbahn.

      Jeder Idiot, der Google benutzen kann, findet in Sekundenschnelle heraus, dass die Reichsbahn während der Weimarer Republik gegründet wurde:
      „Entsprechend den Bestimmungen der 1919 beschlossenen Weimarer Verfassung gingen die früheren Länderbahnen mit Wirkung zum 1. April 1920 in den Besitz des Reichs über. Zunächst als Deutsche Reichseisenbahnen bezeichnet firmierten sie ab 1921 als Deutsche Reichsbahn.“

      Jetzt werden Sie womöglich antworten: „Aber die Nazis haben doch ‚linke‘ Arbeitsbeschaffungsprogramme aufgelegt. Z.B. über den staatlichen Autobahnbau.“
      Darauf wird Ihnen jeder Ökonom antworten, dass den Nazis gar nichts anderes übrigblieb, denn Ihr wunderbarer Privatkapitalismus inklusive Liberalismus hatten 1929 das Zeitliche gesegnet. 1933 herrschte die GROSSE WELTWIRTSChAFTSKRISE mit 6 Millionen Arbeitslosen die Deutschland.
      Diese Krise hatte den Nazis ja erst die Wähler zugetrieben!!

      1. „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“ Die Annahme, daß der Propagandaminister seine Worte bewußt gewählt hat, liegt wesentlich näher als alle anderen Deutungen aus BRD-Zeiten.

  11. Interessant an diesem Artikel finde ich eine Querverbindung zum jüngsten Artikel von Sevim Dagdelen.

    Da ist heute, 12:19, ein Kommentar erschienen, der, nach allem, was wir User wissen können, nie und nimmer die Forensoftware hätte passieren können, wäre er nicht von „der Redaktion“ durchgewunken und also lizensiert worden. Drastische Invektiven, die man mit etwas Mutwillen gar als Mordaufruf deuten könnte, „gehen“ also nach dem Willen der Redaktion – voraus gesetzt es „geht“ gegen die „Richtigen“ – die realen oder vermeintlichen „Transatlantiker“.

    Was soll nun die Querverbindung zum Artikel sein?
    Ich gehe zugunsten des Autors Jason Stanley fest davon aus, daß er auch die historiographisch weniger in den Vordergrund geschobenen Bestandteile des Aufstieges der deutschen Faschisten beleuchtet, auch wenn die im Ausschnitt nicht zur Geltung kommen.
    Bis zum sogenannten „Röhm-Putsch“ ist der Aufstieg der NSDAP sehr maßgeblich von einem rechts- bis linksnationalistischen Bündnis geprägt gewesen, das die Feinde der NSDAP in Sozialdemokratie, Gewerkschaften bis tief in die kommunistische Partei hinein sehr deutlich geschwächt hat. Die prominentesten Titel dieses Bündnisses sind jedem deutschen Schüler wahrscheinlich noch wohl bekannt: „Versailles“ und „Dolchstoßlegende“.

    Nun verfolgt „die Redaktion“ also ein historisch analoges Programm unter dem Titel „der amerikanische (Russland-)Krieg“, wenngleich mit verschwitzten Mitteln.
    Herzlichen Dank für die Auskunft.

    1. Um bei dem einen oder anderen Leser ein mögliches Mißverständnis auszuräumen, das „Mick“ 14:29 geschehen ist, zitiere ich mal die maßgeblichen Abschnitte aus Obamas West-Point – Rede von 2014 vor dem Hintergrund des Syrienkrieges und dem Beginn des Russlandkrieges in der Ukraine:

      [O]ur economy remains the most dynamic on Earth; our businesses the most innovative. Each year, we grow more energy independent. From Europe to Asia, we are the hub of alliances unrivaled in the history of nations. America continues to attract striving immigrants. The values of our founding inspire leaders in parliaments and new movements in public squares around the globe. And when a typhoon hits the Philippines, or schoolgirls are kidnapped in Nigeria, or masked men occupy a building in Ukraine, it is America that the world looks to for help. (Applause.) So the United States is and remains the one indispensable nation. That has been true for the century passed and it will be true for the century to come. …
      I believe in American exceptionalism with every fiber of my being. But what makes us exceptional is not our ability to flout international norms and the rule of law; it is our willingness to affirm them through our actions. (Applause.) And that’s why I will continue to push to close Gitmo — because American values and legal traditions do not permit the indefinite detention of people beyond our borders. (Applause.) That’s why we’re putting in place new restrictions on how America collects and uses intelligence — because we will have fewer partners and be less effective if a perception takes hold that we’re conducting surveillance against ordinary citizens. (Applause.) America does not simply stand for stability or the absence of conflict, no matter what the cost. We stand for the more lasting peace that can only come through opportunity and freedom for people everywhere.

      Das ist nicht Faschismus, das ist der ins 21. Jhd. fortgeschriebene US-Imperialismus, und zwar in einer praktisch kristallin reinen ideologischen Darreichungsform, die zugleich deutliche Hiebe an die Militaristen austeilt, die sich diesen Imperialismus kriegsfaschistisch zuzueignen getrachtet haben und dies weiterhin tun.

  12. Eigentlich merkwürdig im Anbetracht der Tatsache, das viele Nazis selbst schwul waren. Selbst Hitler war höchstwahrscheinlich stockschwul – seine Begeisterung für junge Männerkörper war ja sehr offensichtlich. Und auch sonst ist die Naziepoche sehr durchzogen von homoerotischen Bildern. Ähnlich wie im rechtspopulist. Schwulenfilm „300“, legte man im Nationalsozialismus sehr großen Wert auf das Darstellen freizügiger und idealisierter Männerkörper – für jeden Schwulen ein Augenschmaus und Garant für „feuchte Träume“.
    Selbsthass? Selbsverleugnung?

    1. Das Fundament der gesamten Nazi-Diktatur war letztlich unterdrückte Sexualität und die damit verbundenen Aggressionen

  13. Fakten gegen Philosophie.
    Bei der letzten demokratischen Wahl 1932 bekam die NSDAP gerade mal 33% der Stimmen! Hitler wurde Ende Januar 33 vom Reichspräsidenten zum Kanzler einer Minderheitsregierung ernannt, die Kommunisten wurden einige Wochen später fünf Tage vor einer Neuwahl per Reichtagsbrandverordnung zur Abwehr kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte ausgeschaltet, bei der Reichstagswahl leistete die SA Wahlhilfe, was auch nicht zur absoluten Mehrheit führte, und mit den Stimmen des Katholischem Zentrum und der Liberalen, den Vorläuferparteien von CDU/CSU und Liberalen einschließlicht Theodor Heuss, wurde die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes ermöglicht, das die Reichsregierung ermächtigte, eigenständig Gesetze zu verabschieden, die dazu noch gegen die Verfassung verstoßen durften. Innerhalb von weniger als zwei Monaten rieben sich die Deutschen die Augen, weil sie sich in einer Diktatur befanden. Die Sozialdemokraten wurden dann verboten und die anderen Parteien lösten sich auf.
    Dann wurde Deutschland aufgerüstet, um Krieg gegen Russland und den Kommunismus zu führen. Alles was man der Weimarer Republik verboten hatte, wurde dem Dritten Reich erlaubt. Nachdem Hitler Österreich und Tschechei geschenkt bekommen hatte, durfte er den Balkan und Norwegen ungestört erobern. Die Engländer lockten Frankreich in den Krieg und ließen es dann im Stich. Auf diese Weise bekam Hitler die Ressourcen für den Krieg, den er für den Westen führen sollte. Erst nach Stalingrad sah sich der Westen genötigt, einzugreifen, um zu verhindern, dass die Russen ganz Deutschland überrollten.
    Kann sein, dass die Deutschen durch die anfänglichen Erfolge Hitlers in einen nationalen Rausch gerieten. Wer kann ihnen das verübeln. Aber den Krieg gegen Russland lehnte die überwiegende Mehrheit der Deutschen ab. Sie hielten ihn für überflüssig und außerdem steckte ihnen noch die Erinnerung an den ersten Weltkrieg in den Knochen. Dazu Grok „Viele hatten Kriegsmüdigkeit nach dem laufenden Krieg gegen Großbritannien. Mit den ersten Rückschlägen (Winter 1941/42 vor Moskau, hohe Verluste) sank die Stimmung deutlich. Der Krieg im Osten wurde zunehmend als existenzbedrohlich empfunden.“ Dennoch gab es keine Kriegdienstverweigerer, denn die wurden erschossen.

    1. Ja, dem kann ich mich anschließen. Der Punkt ist das diese Erzählung vom Mainstream eher nicht unterstützt wird weil damit viele andere lieb gewonnene Erzählungen zur Meinungskontrolle dann nicht mehr funktionieren würden.
      Man kann sich entscheiden nicht dumm zu sein und Erzählungen die nur anderen Nützen und einen selbst schaden abzulehnen.

    2. „Dennoch gab es keine Kriegdienstverweigerer, denn die wurden erschossen.“

      Abgesehen davon, daß das so nicht stimmt – soweit und sofern es stimmt, wer hat sie denn erschossen?

      „Kann sein, dass die Deutschen durch die anfänglichen Erfolge Hitlers in einen nationalen Rausch gerieten. Wer kann ihnen das verübeln.“

      Ja, die sind es wohl gewesen, vere.

      Der Kommentar von Torwächter ist sehr unzweideutig strafbewehrt nach § 130 Absatz 3 i.V. mit § 6 Abs.1 des Völkerstrafgesetzbuches. Ich halte nix davon, einzelne Modellen / Figuren oder Outlets aus dem Verkehr zu ziehen, aber wenn es nicht nur ein Nest ist, sondern sich zu einer Kolonie aufbaut – dann ja.

    3. Wenn man es nicht mit Fanatikern zu tun hat, ist ganz unstrittig, daß die NSDAP viele, einflussreiche und finanzstarke Unterstützer aus den USA hatte. Auf englische Parteigänger gab es, aber das waren Figuren, die keinen Einfluss zu gewinnen vermochten, die gegenteilige Hoffnung von Leuten wie Herrmann Göring und Rudolf Heß hat von einer nicht mehr zu überbietenden Ignoranz und Naivität gezeugt.

      Aber Urgroßvater Bush und die Dulles-Brüder, um nur zwei der bekanntesten Leute zu zitieren, oder die Wall-Street – Blase hinter den Dulles – Brüdern waren nicht „die USA“ geschweige „GB“.

      Dann wurde Deutschland aufgerüstet, um Krieg gegen Russland und den Kommunismus zu führen. Alles was man der Weimarer Republik verboten hatte, wurde dem Dritten Reich erlaubt. Nachdem Hitler Österreich und Tschechei geschenkt bekommen hatte, durfte er den Balkan und Norwegen ungestört erobern. Die Engländer lockten Frankreich in den Krieg und ließen es dann im Stich. Auf diese Weise bekam Hitler die Ressourcen für den Krieg, den er für den Westen führen sollte. Eine Wunschvorstellung vieler Beteiligter ist das gewesen, ja, aber nicht die Wirklichkeit der Vorstellungen der Nazis und der deutschen Militärführung.

      Ich habe nach einer Ermahnung, die von „der Redaktion“ gelöscht worden ist, das auf diese Weise moderierte Posting vom Torwächter bei der ZMI gemeldet und außerdem einen mir aus früheren Zeiten bekannten „linken“ Anwalt auf Overton aufmerksam gemacht. Das entspricht nicht meinem Wunsch oder meiner Mentalität, aber ich tue das Nötige, um junge Leute vor einem wachsenden Nest ultrarechter Nationalkonservativer, das sich womöglich zur Kolonie auswächst, zu schützen. Argumente sind genug gefallen

      1. Meine Antwort dazu kam nicht in die Moderation und wird wohl auch nicht veröffentlicht. Ich hoffe, dass Overton magazin die Meinung von Quana nicht teilt

        1. Dafür hast du meine Sympathie. Ein politischer Feind, wie du es für mich bist, ist und bleibt mein Feind, nicht „der“ Feind und nicht der Feind irgendwelcher abstrakter Güter oder Werte, gegen den ich verlogen „hilfsweise“ die Staatsmacht mobilisieren wollte.

          Wenn dein Posting bei „Compact“ stünde, hätte ich kein Problem. Das ist eine ausgewiesene Gesinnungszeitschrift. Jeder, auch ein Jugendlicher oder junger Erwachsene, kann wissen, was er tut, wenn er dort liest und sich entsprechend vorsehen, nicht unbesehen zu fressen, was ihm vorgesetzt wird. Wenn er das nicht tut – sein Ding, ist mir egal.
          Dasselbe auf der Gegenseite, z.B. MoA.

          Bei MoA – neuer Punkt – gab es keine Diskurskontrolle und keine Gesinnungszensur, so lange ich dort gelesen habe, und wäre dein Posting auf OV vor dem Moderationsregime erschienen, wie andere postfaschistisch-geschichtsrevisionistische Texte von dir, hätte ich kein Problem und hatte keines. Jetzt aber gibt es eine Gesinnungszensur, wenn sie auch erratisch von Tag zu Tag, manchmal Stunde zu Stunde, ein anderes Bild bietet, wechselnden Maßstäben unterliegt, und es gibt eine Diskurskontrolle, die wirksam Debatten unterbindet, obgleich „die Redaktion“ bemüht ist, ihre gesinnungsethische Agenda unter dem Teppich und den Anschein eines „offenen journalistischen Forums“ aufrecht zu halten.

          Das ändert nicht, daß es ein Fehler und eine Dummheit gewesen ist, mich platzen zu lassen. Für einen Feind der rechts- bis linksnationalistischen, patriotischen „Querfront“ – Agenden ist es geboten, OV rechts liegen zu lassen und „der Redaktion“ nicht mit ihrer Beteiligung in die oben skizzierten verschwitzt verschwiemelten Karten zu spielen, er hätte verständigerweise OV als das zu behandeln, was es ist, ein Gesinnungsblättle, das zur imperialen Staatsagenda Deutschlands passt, wie Faust aufs Auge UND Arsch auf Eimer, und ließe dessen Adressaten und Freunde im eigenen Saft schmoren und verköcheln.

          Sorry for that.

  14. Stanley ? us-amerikanischer Uni-Profes-sor, der mit seiner Frau, einer Chirurgin, nach Kanada ausgewandert ist ? Wegen dem Verschismus. Wer vom Kapitalismus nicht reden will, soll vom Faschismus schwrigen . Wie immer : die G’stopften
    richten es sich .

    1. Ich glaube es ist seine Exfrau. Trotzdem hat er sie und die Kinder mitgenommen nach Canada. Er wollte ihr wohl unter keinen Umständen den Faschismus zumuten obwohl er gar nicht mehr mit ihr verheiratet ist.
      Das ist ja super nett von ihm.

  15. Unklarer Aufsatz, mir bleibt die Frage, was will uns der Autor eigentlich sagen? Ist nach dessen Auffassung Trump nun der Wiedergänger Hitlers? Oder will er uns etwas vom funktionieren des Kapitalismus erzählen? Aber da heutzutage nicht mehr auf Papier geschrieben wird, ist es darum auch nicht schade.

  16. Das „Manifest Destininy“ ist ja Grundlage der Nation religiöser Fanatiker.
    Und selbst Obama sprach von der „indispensable Nation“ und bestätigte die USA in ihrem Exzeptionalismus.
    Bei allem Abstreiten, ist diese Besonderheit natürlich auch mit einem Herrschaftsanspruch verbunden.

    Trump bringt halt nun den religiösen Anspruch und Gottesbezug nochmal in den Vordergrund.

    Jenseits des Atlantiks nix Neues.

  17. Die zentrale Frage ist doch, wenn man das Tor zur faschistischen Diktatur bewacht: Ist das alles vom Himmel gefallen? Nein, das ist des eben nicht. Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler im Januar 1933, die nach 1945 im Rahmen der „Entnazifizierung“ als „Machtergreifung“ geframt wurde, war formalrechtlich vollkommen legal.

    Wieso war das Dritte Reich ein „Unrechtsstaat“? Das totalitäre und gleichgeschaltete Dritte Reich war ein ausgewiesener bürokratischer Rechtsstaat mit ganz vielen Gesetzen. Nur einige Beispiele:
    das „Ermächtigungsgesetz“ vom 24. März 1933
    das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“ vom Dezember 1933.
    das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933/34
    das „Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit“ (1934)
    das „Reichsarbeitsdienstgesetz“ (1935)
    das „Gesetz über die Landbeschaffung für Zwecke der Wehrmacht“ (1935)
    das „Reichsbürgergesetz“ von 1935
    das „Gesetz für den Aufbau der Wehrmacht“ von 1935
    die „Verordnung über Kennkarten“ von 1935 zur Erfassung von Juden und Wehrpflichtigen
    das Gesetz über die Unterstützung der Angehörigen der einberufenen Wehrpflichtigen und Arbeitsdienstpflichtigen
    von 1936 (RGBl. I. S. 327)
    das „Gesetz über den Volksgerichtshof“ von 1936
    das „Gesetz über die Sicherung der Reichsgrenze und über Vergeltungsmaßnahmen“ 1937 (RGBl. I. S. 281)
    die „Verordnung gegen Volksschädlinge“ von 1939
    die „Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden“ von 1941
    der „Erlaß über die Verwertung des eingezogenen Vermögens von Reichsfeinden“ von 1941 (RGBl. I. S. 303)
    die „Verordnung über die Errichtung von Standgerichten“ vom Februar 1945

    Die relevante Frage ist allerdings: Wie konnte aus der Demokratie der Weimarer Republik mit all ihren Unzulänglichkeiten und Defiziten eine rechte totalitäre faschistische Diktatur werden mit dem bislang größten Terroristen der deutschen Geschichte inklusive Holocaust, Euthanasie und den vielen Trümmerhaufen und Leichenbergen am Ende des Zweiten Weltkrieges?

    Und dann muss man über die wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen, politischen und rechtsstaatlichen Ursachen reden, die zum Niedergang und Untergang der Weimarer Republik geführt haben. Dann muss man über Sozialdarwinismus, den zügellosen Kapitalismus und die „Superreichen“ reden. Wer nicht über den ungezügelten und hemmungslosen Kapitalismus redet, der verschweigt eine zentrale Ursache des Faschismus. Faschisten sind maßlose Kapitalisten, die Behinderte als „Ballastexistenzen“ diffamieren, damit der Staat bzw. die Regierung Geld spart, um das Geld für das Militär, Kampfpanzer, Kampfschiffe, Kampfhubschrauber, Kampfstiefel, Maschinengewehre, Handgranaten, Lazarette für die verwundeten Soldaten und Leichensäcke für die toten Soldaten auszugeben.

    „Konservative“, „liberale“, „sozialdemokratische“, „freiheitliche“, „christliche“ und „demokratische“ Politiker der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ und Bürger, die mit dem Faschismus sympathisieren, werden nicht darüber reden, denn sie wollen weder über den Faschismus noch über seine Ursachen reden. Nach der „Machtergreifung“ der Faschisten darf man nicht mehr darüber reden. Dann ist das nämlich illlegal und rechtswidrig.

    PS: Bei den Reichstagswahlen im März 1933 nach der sog. „Machtergreifung“ kam die NSDAP auf 43,9 Prozent. Das ist zwar nicht die Mehrheit, aber immerhin ein ordentlicher Prozentsatz. In einem Wahlsystem mit Verhältniswahl kommen Parteien selten über 50 Prozent. Das gab es mal im Königreich von Franz-Josef Strauß. Da hieß das Ziel der politischen „Christen“ aka CSU immer: 50+X

    R.I.P.
    Georg Elser
    Er wollte den Zweiten Weltkrieg verhindern.

    Noch Fragen Hauser? – Ja Kienzle: Wie war die Forelle vom Grill? – Hauser: Außen mit knuspriger Zitronen-Panade und innen sehr heiß, aber schmackhaft. Und das auch noch mit wenig Kalorien.

    1. Hat sich Schland sich in einer Krisensituation
      nicht einfach ganz ehrlich gemacht und seinen
      wahren Charakter und seine Talente mit Millionen von Toren unter Beweis gestellt.
      Die Allierten mit ihren eigenen Kriegsverbrechen haben dabei geholfen.
      Gibt es Verbrechen die der Staat nicht
      begangen hat?

  18. „Zu den bedeutendsten der von den Nazis verbrannten Werke zählt der Bestand des Instituts für Sexualwissenschaft, das damals über die weltweit umfangreichste Forschungssammlung zur Queer-Theorie verfügte.“

    Den Begriff mit dieser Bedeutung und eine entsprechende „Theorie“ gab es damals noch gar nicht!
    Versucht da jemand, die Geschichte umzuschreiben?

  19. „Russland unter Putin: 25 Jahre Wirtschaftswunder“

    https://www.anonymousnews.org/international/russland-unter-putin-25-jahre-wirtschaftswunder/

    In Deutschland sieht es heute so aus wie in Russland unter Jelzin vor über 25 Jahren:

    Ausufernde Kriminalität und Korruption auf allen Ebenen, steigende Altersarmut und Arbeitslosigkeit und Verlust aller wichtigen Schlüsselindustrien an ausländische Heuschrecken und Investoren.

    Den Russen hingegen geht unter Präsident Wladimir Putin so gut wie noch nie. ALLES LESEN

  20. jegliche Andeutung, dass queeres Leben normal sei oder sein könnte, zu beseitigen

    Mal davon abgesehen, dass es damals den (angelsächsischen?) Agitationsbegriff „queer“ ziemlich sicher noch nicht gab (ich habe ihn erst in den 00er Jahren zum ersten Mal gehört) und es damit wohl vor allem um Homosexualität ging, muss man einfach auch feststellen, dass das nicht „normal“ im Sinne von „Norm“ ist, sondern dass es sich bei den Betroffenen um eine kleine Minderheit handelt.

    Ich wünschte diejenigen, die so ticken, würden das endlich annehmen und sich damit abfinden! Die Umerziehungspraxis, bis in die Schulen hinein, Quotenregelungen in Filmen und ähnlicher Wahnsinn, führt schon heute dazu, dass ein regelrechter Hass auf diese Minderheiten entsteht und eine starke Gegenbewegung, ausgerechnet an dem Punkt, an dem sie eigentlich die größte Freiheit hatten. In den 90igern krähte kein Hahn danach, was man in seinem Schlafzimmer trieb, solange es legal und einvernehmlich war. Der narzisstische queere social-media Trend, in Kombination mit kontraproduktiven und m.E. unverantwortlichen Gesetzen, wie dem Selbstbestimmungsgesetz und präpubertären Behandlungen, kombiniert mit (ziemlich einseitiger) massenmedialer Propaganda und extrem konservativer Zuwanderung, hat dafür gesorgt, dass wir uns sukzessive vom Peak „queer“ wieder entfernen. Selbst schuld, würde ich sagen, wer nicht weiß, wann er aufhören muss, riskiert all das, was erreicht wurde…

  21. ARD-Programmbeschwerde: Keine Berichte über Aktionsplan zu NATO-Beitritt der Ukraine

    https://propagandaschau.wordpress.com/2017/07/13/ard-programmbeschwerde-keine-berichte-ueber-aktionsplan-zu-nato-beitritt-der-ukraine/

    Datum: 13. Juli 2017 Von: Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer

    Eingabe: Aktionsplan über NATO-Beitritt der Ukraine

    Sehr geehrte Rundfunkräte des NDR,

    wieder einmal erweist sich, dass die Europäische Union zum Vorfeldaktivisten der NATO degeneriert wurde:

    Die Ukraine hat, wie seit dem Maidanputsch angestrebt, am 10. Juli tatsächlich Gespräche mit der NATO über einen Beitritt aufgenommen.

    Quelle: https://euobserver.com/foreign/138481

    ARD-aktuell berichtete über dieses wichtige Ereignis nicht.

    Der ukrainische Oligarch, Komplize nazistischer Strömungen und nach einem Staatsstreich zum „Präsidenten“ gemachte Petro Poroschenko sowie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg beschlossen in Kiew einen Aktionsplan.

    „Wir haben einen klaren Zeitablauf, was wir bis zum Jahr 2020 erreichen müssen, um die Mitgliedskriterien zu erfüllen“, wird Poroschenko vom „EUobserver“ zitiert.

    Quelle: https://euobserver.com/foreign/138481

    Ein Aktionsplan über die Mitgliedschaft ist der erste Schritt hin zu einer Mitgliedschaft bei der Nato.

    Die Nachricht mag, da sie keine sofortigen militärischen Folgen hat, als unwichtig erscheinen.

    Das wäre jedoch eine fatale Fehleinschätzung.

    Zu erinnern ist daran, dass die NATO seit Jahrzehnten ihre Kapazitäten und Truppen im Osten Europas ausbaut und sie immer dichter an die Grenze zu Russland schiebt.

    Diese Politik muss von Moskau als Bedrohung aufgefasst werden, sie ist ja ersichtlich auch so gemeint, obwohl sie agitatorisch mit einem „Schutzbedürfnis“ vor russischer Bedrohung entschuldigt wird. ALLES LESEN !!

  22. Ein 10-jähriges Mädchen sagt: „Mama ist gestorben. Ich habe es selbst gesehen.“

    WANN hört dieser WAHNSINN endlich auf?

    https://dert.tech/kurzclips/video/285449-unglaubliche-leistung-russische-soldaten-retten/

    Hoffe sooo sehr, dass die kriegsgeilen Kriegstreiber dieser Welt ENDLICH einsichtig werden mögen.

    Ohne Frieden 🍀 ist letztlich alles nix, ein Priester singt!!

    https://www.youtube.com/watch?v=1UNAiGNkbKs

    UND DIE SCHULDIGEN VON USA & NATO MÜSSEN VOR GERICHT!!

  23. Über Faschisten wurde seht viel geschrieben, aber, über FREIHEIT, nur theoretisch.
    Die angebliche Freiheit, ist ein Synonym und besteht, in keinem System, da jedes System auf Grund der Systeme keine Freiheit zulässt…
    Also wir leben in Freiheit ?, aber dieses System betreibt, ihr System.
    Was hat jedes System eine Legitimation für ihr System?
    Vielleicht wird jedes System bedient in einer außerordentliche Simulation?
    Nun ja, ich bin wieder meiner Gedanken zu müde, um reale Erkenntnis zu vermitteln…

  24. Das ist kein guter Artikel. Auf unübersehbar plumpe Weise werden aktuelle Maßnahmen von Trump mit NS-Infos geframed. Man muss Trump nicht mögen, aber so ein Framing ist historisch falsch und unsinnig. Zwischen dem NS-Staat und den heutigen USA liegen immer noch Welten. Wer das nicht sieht, obwohl er Professor ist, dem ist vermutlich nicht zu helfen.
    Hinzu kommt dann noch dieser ärgerlich Gebrauch des unseriösen und eben nicht wissenschaftlichen Faschismusbegriffs.

    Hinzu kommt, dass gemäß der kuriosen Definition des Autors in der Zwischenkriegszeit auch Großbritannien, Polen, die Türkei und so eine Reihe weiterer Staaten als Zentrum einer „faschistischen Bewegung“ zu betrachten wären. Das ist natürlich vollkommen unsinnig! Nun gut, die Gedanken sind frei und das Recht, Definitionen zu bilden auch – aber der Ansatz von Herrn Stanley führt nicht weiter.

    Fazit:
    Eine politische Kampfschrift, aber kein nüchternes Text.

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