Grafiken verboten, Pantomime erlaubt

Anti-Corona-Protest in Wien, 2022
C.Stadler/Bwag, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ist die Enquete bereit, die visuelle Macht der Pandemie öffentlich zu überprüfen? Wie die Mehrheit den Medienwürfel stilllegte – und Lars Schaade die Corona-Kurven mit den Armen erklären musste, weil er sie nicht zeigen durfte.

Wer entschied während der Pandemie tatsächlich? Wer prüfte die Folgen der Maßnahmen? Wer widersprach? Und warum werden Erinnerungen dort unscharf, wo Entscheidungen besonders folgenreich waren? Sechs Jahre später arbeitet der Bundestag die Corona-Jahre auf. Tom Lausen sitzt als Sachverständiger mitten in der dafür zuständigen Enquete-Kommission. Dort haben alle Teilnehmer fünf Minuten für Frage und Antwort. Demnächst erscheint sein neues Buch.

Ein exklusiver Vorabdruck.

Die Corona-Pandemie war nicht vorrangig eine Pandemie des Corona-Virus. Sie war eine Pandemie der Grafiken.

Schon »Flatten the Curve« war eine falsche Grafik, weil sie so tat, als würde man die gesamte Krankenhauslast beeinflussen können. Sie gaukelte den Menschen vor, mit ein bisschen Umsicht könne man die Krankenhausaufnahmen unter die Kapazitätsgrenze drücken und vergaß dabei mitzuteilen, dass die schweren Atemwegserkrankungen 2–4 Prozent der Fälle im Krankenhausbetrieb ausmachen.

Diese Grafik wurde dann mit immer mehr Grafiken zum völligen Desaster der Bundesregierung und seinen Behörden. Schlussendlich lieferte sie nur Desinformation.

Kurven stiegen. Karten wurden rot. Balken wuchsen. Zahlen blinkten. R-Werte bewegten sich mit jener geheimnisvollen Autorität über den Bildschirm, die sonst nur Börsenkursen und Wahlergebnissen vorbehalten ist.

Wer morgens noch nicht wusste, wie gefährlich sein Tag werden würde, musste lediglich das Dashboard öffnen. Dort wartete die Antwort bereits farblich sortiert.

Rot war gefährlich. Dunkelrot war sehr gefährlich.

Muss man gelesen haben, wenn man wissen will, ob und wie Corona aufgearbeitet wird. Ab dem 25. Oktober im Handel. Und natürlich bei den Buchkomplizen!

Sofern die Farbe nicht genügte, kam noch eine exponentielle Kurve dazu.

Während der Pandemie waren Grafiken Regierungssprache. Eine steigende Linie konnte mehr Grundrechte bewegen als ein hundertseitiges Gutachten.

Eine rote Landkarte schloss Schulen, Restaurants und manchmal ganze Landkreise. Die Bevölkerung sah allerdings keine Rohdaten. Sie sah Bilder aus Daten – sorgfältig ausgewählt, skaliert, beschriftet und mit der Aura unausweichlicher naturwissenschaftlicher Bestimmtheit versehen.

Es wurde auch versteckt, dass 2018 viel mehr schwere Atemwegserkrankungen in den Krankenhäusern behandelt wurden als 2019 und als 2020 und 2021.

Trotzdem stieg die Kurve, denn 2018 wurde schlicht verheimlicht. Selbstverständlich musste gehandelt werden.

Dass eine Kurve je nach Achsenskalierung, Bezugsgröße und ausgewähltem Zeitraum sehr unterschiedliche politische Gemütszustände erzeugen kann, war damals eher eine Nebenfrage. Die Hauptsache war: Sie war zu sehen.

Nun gibt es im Deutschen Bundestag ja diese Corona-Enquete-Kommission, in der ich sitze. Sie soll untersuchen, wie all das zustande kam. Man könnte deshalb vermuten, dass besonders dort Grafiken eine gewisse Rolle spielen dürfen.

Eine gewagte Annahme.

Der Sitzungssaal verfügt über einen großen Medienwürfel. Das ist jener zentrale Bildschirm, auf dem alle gleichzeitig dasselbe sehen können: Abgeordnete, Sachverständige, Gäste, Kameras und Öffentlichkeit. Ein idealer Ort also, um jene Kurven zu überprüfen, mit denen das Land jahrelang regiert wurde.

Die AfD beantragte logischerweise, dort Grafiken und Videos zeigen zu dürfen. Daraufhin entwickelte sich die deutsche parlamentarische Hochtechnologie zu ihrer eigentlichen Bestimmung: Die Grünen stellten einen Gegenantrag, wonach der Medienwürfel nicht genutzt und nicht einmal Grafiken hochgehalten werden dürften.

Die Mehrheit folgte dem hämisch lächelnd.

Man hatte keine einzige Zahl widerlegt, keine Achse geprüft und keine Darstellung entkräftet – aber immerhin erfolgreich verhindert, dass die Öffentlichkeit sie sehen konnte.

Der Bundestag besitzt also einen Medienwürfel, der nur möglichst wenig Medien – also Grafiken oder Diagramme – zeigen soll. Das klingt zunächst wie eine Szene aus einem Verwaltungsroman von Franz Kafka, die der Verlag wegen mangelnder Glaubwürdigkeit gestrichen hätte.

Aber es ist noch schöner: Die Mehrheit schrieb die Nichtnutzung des vorhandenen Bildschirms ausdrücklich in die Verfahrensregeln.

Man schaffte nicht etwa einen Bildschirm an, um nichts darauf zu zeigen. Das wäre bloß Verschwendung gewesen.

Man hatte den Bildschirm bereits und beschloss anschließend demokratisch, seine wichtigste Funktion nicht zu verwenden.

So wurde aus einer technischen Frage eine politische Leistung. Über Grafiken durfte selbstverständlich weiterhin gesprochen werden. Man konnte Kurven beschreiben, Linien mit den Händen in die Luft zeichnen, Achsen wortreich erklären und auf Tischvorlagen verweisen.

Besonders professionell ließ sich das bei Lars Schaade beobachten, der die Verläufe während seiner Befragung mit kreisenden Armen im Raum nachmodellierte. Die Datenanalyse wurde damit gewissermaßen körperlich: Wo der Medienwürfel schwieg, übernahm der Oberkörper.

Nur sehen sollte die Öffentlichkeit die tatsächliche Grafik möglichst nicht.

Das erinnert an eine Kunstausstellung, in der der Museumsführer ausführlich über die Gemälde spricht, während sämtliche Bilder mit Tüchern verhängt bleiben.

»Hier links sehen Sie einen bemerkenswerten Anstieg.« Man sah ihn nur nicht.

»Daneben verläuft die Vergleichskurve.« Auch sie blieb unsichtbar.

»Die genaue Darstellung finden Sie in einer Tischvorlage.« Die Zuschauer im Livestream fanden vor allem den Sitzungstisch.

Eine Tischvorlage ist parlamentarisch sehr praktisch. Sie liegt irgendwo zwischen Tagesordnung, Wasserglas und dem Papierstapel, den niemand vollständig gelesen haben möchte. Sie kann herumgereicht, abgelegt, überblättert oder versehentlich unter einer Geschäftsordnung begraben werden.

Vor allem aber sehen die Zuschauer sie nicht. Der Medienwürfel dagegen hätte ein gefährliches demokratisches Prinzip erzeugt: Alle hätten gleichzeitig sehen können, worüber gesprochen wird. Genau das musste offenbar verhindert werden.

Besonders vollkommen wurde die Absurdität in der Befragung von Prof. Lars Schaade, dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts. Es ging um die SARI-Lage, um Covid-SARI und darum, wie die schwere Atemwegslast im März 2020 tatsächlich aussah.

Also um Kurven, Verläufe und Größenverhältnisse – um Dinge, die sich traditionell besonders schlecht mit Pantomime erklären lassen.

Schaade erklärte, er habe eine Darstellung dabei, mit der man die verschiedenen Verläufe auseinanderziehen könne. Ein seltener Glücksfall.

Der Präsident des RKI hatte die Grafik.

Der Bundestag hatte den Bildschirm.

Die Enquete hatte die Frage.

Alles war vorhanden.

Nur zusammenkommen durfte es nicht.

Schaade sagte sinngemäß, er dürfe die Darstellung jetzt nicht hochhalten.

Damit erreichte die deutsche Corona-Aufarbeitung einen jener vollkommenen Momente, in denen Form und Inhalt so präzise ineinandergreifen, dass man beinahe an eine künstlerische Inszenierung glauben möchte.

Der Präsident jener Behörde, die Deutschland jahrelang mit Lagegrafiken, Kurven, Karten und Dashboards versorgt hatte, saß vor der Corona-Enquete-Kommission und durfte eine erklärende Grafik nicht öffentlich zeigen.

Das RKI hatte die Republik mit Bildern regiert.

Nun musste sein Präsident das Bild unter dem Tisch lassen.

Man kann sich die Szene kaum schöner ausdenken: Vorne hängt ein riesiger Medienwürfel. Darunter sitzt ein Behördenleiter mit einer Grafik. Alle sprechen über diese Grafik. Aber niemand darf sie sehen. Vermutlich fehlte nur noch jemand, der das Licht dimmt und erklärt, Sichtbarkeit sei aus Gründen der Transparenz leider nicht vorgesehen. Das ist absurd hoch drei.

Natürlich fragte ich anschließend beim RKI nach, woher dieses offenbar wichtigste Beweisstück eigentlich stammte und wo man es wenigstens in Ruhe ansehen könne. Die Antwort von der stellvertretenden Pressesprecherin Marieke Degen war fast so schön wie die Szene selbst:

Die Grafik war in dieser Form gar nicht veröffentlicht worden.

Sie beruhte zwar auf öffentlich zugänglichen Daten des RKI zu Gesamt-SARI und Covid-SARI, man müsse lediglich die Covid-SARI-Fälle von den Gesamt-SARI-Fällen abziehen. Dadurch ergeben sich die Non-Covid-SARI und schließlich werden beide Verläufe anschließend parallel in einer neuen Grafik dargestellt.

Mit anderen Worten: Das RKI hatte für die Befragung eigens eine Darstellung angefertigt, die öffentlich nirgends zu finden war.

Schaade brachte sie als wesentliches Beweisstück mit, durfte sie jedoch nicht auf dem Medienwürfel zeigen, hielt sie stattdessen für ein bis zwei Sekunden hoch und zog sie rasch wieder zurück, noch bevor Frau Hoppermanns Hand die Grafik vollständig in parlamentarische Obhut nehmen konnte.

Wer sie danach genauer prüfen wollte, musste sie selbst nachbauen. Das ist wissenschaftliche Transparenz in ihrer fortgeschrittensten Form: Die Behörde besitzt die Daten, der Präsident die Grafik, die Enquete einen Bildschirm – und der Bürger hat am Ende nichts als eine Rechenaufgabe.

Immerhin erklärte das RKI den Lösungsweg: Gesamt-SARI minus Covid-SARI gleich Non-Covid-SARI.

Nun musste man nur noch die Datensätze von GitHub oder Zenodo laden, sie korrekt verarbeiten, die Alters- und Zeitbezüge nachvollziehen und die geheime öffentliche Grafik möglichst originalgetreu rekonstruieren.

Die Grafik war also nicht geheim. Sie war nur unveröffentlicht, nicht vorführbar und vom Publikum selbst herzustellen.

Das wichtigste Beweisstück der Anhörung existierte damit offiziell als Bastelanleitung.

Mit anderen Worten: Das RKI hatte für die Befragung eigens eine Darstellung angefertigt, die öffentlich nirgends zu finden war. Schaade brachte sie als wesentliches Beweisstück mit, durfte sie nicht auf dem Medienwürfel zeigen, hielt sie für ein bis zwei Sekunden hoch und zog sie wieder zurück, noch bevor Frau Hoppermanns Hand sie vollständig in parlamentarische Obhut nehmen konnte.

Wer sie danach genauer prüfen wollte, musste sie selbst nachbauen. Die Begründungen dafür lassen sich selbstverständlich in parlamentarisch gepflegter Sprache vortragen. Es gehe um Ordnung, Gleichbehandlung, technische Abläufe, Zweckbindung, hybride Zuschaltungen und Verfahrenssicherheit. Vermutlich auch um den Brandschutz, die Statik des Gebäudes und die emotionale Belastbarkeit des HDMI-Kabels.

Doch hinter all diesen Begriffen bleibt ein einfacher Vorgang sichtbar: Die Grafiken, die damals Macht erzeugten, sollen heute nicht dieselbe Macht kontrollieren.

Denn Grafiken haben eine unangenehme Eigenschaft. Sie können lange Reden in wenigen Sekunden beschädigen.

Wer behauptet,

  • die Krankenhäuser seien überlastet gewesen, sollte Belegung, freie Betten, regionale Verteilung und Zeitverlauf nebeneinanderlegen;
  • Covid-SARI habe die schwere Atemwegslast bestimmt, müsste Covid-SARI und Gesamt-SARI gemeinsam zeigen;
  • ein Modell habe die Entwicklung zuverlässig vorhergesagt, könnte Prognose und Wirklichkeit in dieselbe Darstellung bringen
  • Und wer über Impfkampagnen spricht, vergleicht Nutzen, Risiken, Altersgruppen und Sicherheitsdaten sichtbar.

Das alles ist auch mit Worten möglich, nur eben erheblich anstrengender zu überprüfen. Eine Grafik kann zeigen, ob zwei Verläufe tatsächlich zusammenpassen. Sie kann sichtbar machen, ob ein Anstieg bereits vor einer Maßnahme begann, ob er danach endete oder völlig unbeeindruckt weiterlief. Sie kann offenlegen, dass ein vermeintlich nationaler Notstand regional begrenzt war.

Sie kann Altersgruppen trennen, Bezugsgrößen korrigieren und aus einem gewaltigen roten Balken plötzlich eine erstaunlich kleine Zahl machen. Das ist der Grund, warum Daten überhaupt visualisiert werden.

Natürlich kann man auch eine Grafik verfälschen. Man kann Achsen abschneiden, Zeiträume auswählen, grundsätzliche Gesamtheiten verstecken oder zwei völlig verschiedene Größen so lange nebeneinanderlegen, bis sie aussehen, als hätten sie sich verabredet.

Aber gerade deshalb müssen Grafiken öffentlich gezeigt und geprüft werden. Wer eine Grafik zeigt, macht sie angreifbar.

Wer sie unsichtbar hält, schützt sie vor Kritik – oder schützt die Erzählung davor, dass eine andere Grafik daneben erscheint.

Während Corona galt offenbar: Je dramatischer die Grafik, desto größer der Bildschirm.

Bei der Aufarbeitung gilt: Je überprüfbarer die Aussage, desto kleiner die Tischvorlage.

So entsteht eine eigentümliche Öffentlichkeit. Die Sitzung wird übertragen. Die Zuschauer hören, dass über eine Kurve gesprochen wird. Sie sehen Menschen, die diese Kurve betrachten könnten. Sie sehen sogar den Bildschirm, auf dem die Kurve erscheinen könnte. Nur die Kurve selbst bleibt ihnen verborgen.

Das ist Öffentlichkeit nach dem Prinzip des Hörspiels.

Der Bürger darf dabei sein. Er soll nur nicht zu viel sehen.

Dabei wäre eine ernsthafte Corona-Aufarbeitung geradezu verpflichtet, die damaligen Bilder erneut sichtbar zu machen:

  • die RKI-Kurven,
  • die DIVI-Darstellungen,
  • die Inzidenzkarten,
  • die Modellprojektionen,
  • die Krankenhausbelegung,
  • die Altersverteilungen,
  • die OP-Verschiebungen,
  • die Testausweitung,
  • die Impfquoten,
  • die Nebenwirkungsdaten.

Und daneben müsste jeweils die Wirklichkeit liegen:

Was wurde damals gezeigt?

Was war damals schon bekannt?

Was fehlte?

Welche Unsicherheit verschwand aus der Darstellung?

Welche Achse machte aus einem Anstieg eine Wand?

Welche Bezugsgröße wurde nicht genannt?

Welche Gegenkurve hätte das Bild verändert?

Corona war ein visuelles Regierungsereignis. Bergamo, Johns Hopkins, rote Landkarten und exponentielle Kurven sitzen bis heute im kollektiven Gedächtnis. Solche Bilder lassen sich nicht durch Fußnoten korrigieren. Man muss andere Bilder danebenstellen.

Doch genau an dieser Stelle wird der Medienwürfel zum Sinnbild der gesamten Enquete.

Er ist groß. Er ist sichtbar. Er ist technisch betriebsbereit.

Und er soll möglichst nichts zeigen, was die damaligen Bilder gefährden könnte.

Das ist gerade keine klassische Zensur, denn niemand verbietet die Meinung. Niemand beschlagnahmt die Grafik. Niemand wirft den Sachverständigen aus dem Saal.

Man macht es eleganter.

Die Grafik darf existieren. Sie darf nur nicht gemeinsam gesehen werden.

Die Daten dürfen erwähnt werden. Ihre Wirkung wird räumlich begrenzt.

Die Sitzung darf öffentlich sein. Die Beweismittel bleiben auf dem Tisch.

So schützt das Verfahren die Aufarbeitung vor den Risiken der Aufarbeitung.

Am Ende bleibt deshalb der Satz von Lars Schaade als perfekte Zusammenfassung stehen: Er habe eine Grafik, dürfe sie aber nicht hochhalten.

Mehr muss man über diesen Vorgang fast nicht wissen.

Der RKI-Präsident hatte die Darstellung. Der Bundestag hatte den Medienwürfel. Die Öffentlichkeit hatte ein Recht auf Aufklärung und die Enquete hatte einen Verfahrensbeschluss.

Gewonnen hat der Verfahrensbeschluss.

Deutschland wurde mit Grafiken in den Ausnahmezustand geführt. Bei der Aufarbeitung werden sie nun behandelt wie gefährliche Gegenstände: anschauen erlaubt – aber bitte nur unter dem Tisch.

»Fünf Minuten gegen die Macht: Was über Corona ans Licht kommt – und was im Protokoll verschwinden soll«, Ulrike Lausen, Tom Lausen, 978-3-98791-388-4, ab dem 25. Oktober im Handel.

Ulrike Lausen und Tom Lausen

Ulrike Lausen, Jahrgang 1967, ist Unternehmerin, Autorin und SPIEGEL-Bestsellerautorin mit beruflichen Wurzeln in IT und Rechnungswesen. Seit 2020 recherchiert sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Tom Lausen zu den Corona-Jahren. Ihr besonderes Interesse gilt den gesellschaftlichen Folgen, der Polarisierung und der Frage, warum Menschen dieselben Ereignisse so unterschiedlich erlebt haben. Gemeinsam veröffentlichten sie den Spiegel-Bestseller „Die Untersuchung“.

Tom Lausen, Jahrgang 1967, ist Datenanalyst, Programmierer, Publizist und zweifacher SPIEGEL-Bestsellerautor. Bekannt wurde er durch die Analyse amtlicher Gesundheits- und Krankenhausdaten während der Corona-Pandemie. Heute gehört er als sachverständiges Mitglied den Corona-Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages und des Thüringer Landtages an. Sein Schwerpunkt: Was wussten Politik, Behörden und Wissenschaft – und auf welcher Grundlage wurden Maßnahmen angeordnet? Seine Bücher „Die Intensiv-Mafia“ und „Die Untersuchung“ – das er zusammen mit seiner Ehefrau Ulrike Lausen schrieb – wurden SPIEGEL-Bestseller.
Mehr Beiträge von Ulrike Lausen und Tom Lausen →

Ähnliche Beiträge:

30 Kommentare

  1. Ich kann mich noch an den Seewetterbericht und offizielle Wasserstandsmeldungen in den Nachrichten erinnern, also kein Bullshit Bingo wie es Heutzutage, in nicht endenden Dauerschleifen üblich ist.

  2. Ist aber ein klein wenig mager. Die Verantwortlichen der Coronamaßnahmen „müssen auf Knien um Vergebung bitten“, wie Alice Weidel neulich unter tosendem Beifall in die Menge rief. Ja, wofür müssen denn die Knieenden Abbitte leisten? Da muss ja mal eine Anklageschrift kommen. Dieser dysfunktionale Medienwürfel wird ja nicht der sein, der dasVolk in Wallung bringt.
    Die Lausens sind zwar keine AfD-Mitglieder, ihre Vorträge werden aber fast nur von solchen besucht. Von da müsste die Anklage kommen. Und wenn dieser Medienwürfel erwähnt wird, muss gesagt werden, ob das Ganze vor oder nach der 180-Gradwende der AfD passiert ist. Denn im März hatte die Partei mit „Lockdown jetzt!“ plakatiert. Vielleicht hat der Medienwürfel ja einen vorgezogenen Lockdown verhindert. Erst später hat die Partei dann gemerkt, dass sie ganz weit rechts punkten kann, wenn sie die Maßnahmen verteufelt.
    Die Querdenker sind so etwas wie die Al Quaida des Debattenraums. Da wird irgendeine Geschichte von 2020 breitgetreten und die Gegenseite muss erst einmal recherchieren. Bis sie fertig ist, ist der Querdenker verschwunden. Hit and run, wie weiland Al Quaida.
    Wenn aber eine Partei wie die AfD eine Anklageschrift verfasst, dann ist Schluss mit hit and run. Das ist dann draußen und muss sich der öffentlichen Kritik stellen. Und, um es vorweg zu nehmen, auch dem Spott. Da gibt es welche, die nur darauf warten, das Geschwurbel auseinander zu nehmen.

    Ich schätze mal, sie kommt nicht, die Anklageschrift.

    1. Die Corona Täter müssen nicht auf Knien um Vergebung bitten, aber sie sollten keine öffentlichen Ämter mehr bekleiden.
      Sie haben sich als völlig verantwortungslos erwiesen und haben die Gesellschaft schwer beschädigt. Gesundheitlich, psychosozial und wirtschaftlich. Und das aufgrund einer Testpandemie.
      Mit den Schäden an Kindern und Jugendlichen, die ein Teil der Corona Täter jetzt auch noch zum Wehrdienst verpflichten will, werden wir die nächsten Jahrzehnte beschäftigt sein.

    2. Sie haben doch neulich erst die ebenso peinliche wie offenbar aber auch ehrliche Antwort gegeben, dass ihre Ansicht zum C-Thema hauptsächlich darauf beruht, keinesfalls den Rechten in die Hände spielen zu wollen. Nun, wenn Ideologie Hirn frisst, hat die Propaganda ihr Ziel erreicht. Falls sie wissenschaftliche Paper lesen und auch verstehen können, dann versuchen sie doch wenigstens einmal, über den Propaganda-Graben zu springen und sich möglichst vorbehaltslos über die Datenlage zu informieren. Wenn ihne das gelingen sollte, werde sie zu ihrer Verwunderung feststellen, dass „die Schwurbler“ in der überwiegenden Zahl der Kritikpunkte grösstenteils recht hatten.
      Recht haben und „rechts sein“ ist übrigens nicht das Gleiche.
      Ihresgleichen kann man ja leider hervorragend in der Enquete-Kommission unter dem Gesichtspunkt der psychologischen Mechanismen „Verdrängung“ bzw. „Verleugnung“ studieren. Wenn ihnen bewusst wird, dass sie bis zum Anschlag in der Propaganda-Falle stecken und auf die dümmliche Spaltungs-Strategie hereingefallen sind, können sie, selbst unter Beibehaltung ihrer verständlichen Aversion gegen „rechts“, ihren verschobenen Blickwinkel korrigieren und zum Faktischen zurückfinden. Viel Glück.

    3. * Maskenskandal und Verschwendung von Steuergeld
      * Lockdowns und massive Einschränkung der Grundrechte
      * Schulschließungen auf Kosten unserer Kinder
      * Ausgrenzung und Stigmatisierung Ungeimpfter
      * Impfpflicht und massiver gesellschaftlicher Druck
      * Widersprüchliche Aussagen und gebrochene Versprechen
      * Mangelnde Transparenz und fragwürdiger Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen
      * Wirtschaftliche Existenzen vernichtet, Hilfen unzureichend
      * Unzureichende Aufarbeitung möglicher Impfschäden. Betroffene kämpfen um Anerkennung und Hilfe, während viele Fragen offenbleiben.
      * Fehlende politische Verantwortung und Konsequenzen

      Wer Vergebung fordert oder Schuld zuweist, muss Ross und Reiter nennen. Wer Fehler gemacht hat, muss Verantwortung übernehmen. Und wer Transparenz verspricht, muss auch unbequeme Fragen beantworten.

      Gerade der Umgang mit möglichen Impfschäden muss lückenlos und unabhängig aufgeklärt werden. Vertrauen entsteht durch Fakten und Offenheit, nicht durch Schweigen!

      1. Millionenfache Körperverletzung wegen
        unzureichender Aufklärung bei einem
        Eingriff. Das ist keine Petitesse.
        Jeder Feld-, Wald- und Wiesenarzt
        wird in D jeden Tag für jeden Fitzel verklagt.

        In dem Falle passiert nix, nur Herr Ballweg
        wandert monatelang wegen 22,92 in
        den Knast… Und Richter, weil sie
        sich gegen dümmliche Maskenregeln
        von medizinischen Laien und deren Lakaien
        zur Wehr gesetzt haben, um – ja –
        Kinder zu schützen. Oder Ärzte, die sich
        gegen das System gewendet haben.
        Vom öffentlichen Rufmord an Wodarg und
        anderen Kollegen ganz zu schweigen.
        Sönnichsen abgesägt als Vorsitzender
        EBM Netzwerk. Zu viele Fakten. Verstehe.
        Usw.,usw.,usw.

        Die Ankläger im Dunkeln, Rufmord
        alltäglich, ja, stimmt. Eine unabhängige
        Justiz hätte da viel zu tun. Aber böse
        sind „die Schwurbler“ und die AfD.
        Logo. Ich höre jetzt auf, mir wird sonst schlecht.

    4. Hauptsache, die Lausens, Al Quaida, Querdenker, AfD und Geschwurbel in wenigen Zeilen
      komprimierten Unwillens zusammengefasst.

      Mir ist jemand lieber, der seine Meinung der Realität anpasst,
      als jemand, der auch nach Jahren nur versucht, den Blick auf
      diese ob seiner einmal gefassten Meinung zu verstellen.

      Back on topic: Der Artikel fasst brillant, pointiert und
      faktenbasiert zusammen, wie alleine politischer Wille zentral
      und entrückt von demokratischen Strukturen völlig autokratisch die
      Mehrheit in diesem Lande an der Nase herumführt.
      Genährt vom Desinteresse einer schweigenden, überfütterten Masse.
      Die Ergebnisse sind jeden Tag zu sehen.
      Und das nicht nur beim Thema Coronoia.

    5. @Artur_C
      „Da gibt es welche, die nur darauf warten, das Geschwurbel auseinander zu nehmen.“

      Und ich denke, das die Zeiten, in denen das Wort „Geschwurbel“ ausreichte, um selbstdenkende Mitmenschen zu diskreditieren, aus der Sicht der Mainstream-Nachplapperer zu entlarven, längst vorbei sind. Sich in einer dunklen Ecke einzurichten, um tagtäglich anonym Querdenker (im ursprünglichen positiven Sinne) zu Schwurblern (Querdenker im umdefinierten und nachgeplapperten Sinne) zu verunglimpfen und dabei noch vorzugeben, sich auf eigene geistige Leistungen zu beziehen, ist schon wirklich ein Armutszeugnis – nicht mehr, aber auch nicht weniger! Solche Zeitgenossen habe ich schon immer gemieden…

  3. Die Propagandisten machen sich nur noch lächerlich. Das Problem dabei ist nur: die große Mehrheit der Leute bekommt es nicht mit. weil die Medien, deren Aufgabe es wäre, das zu benennen und zu kritisieren, selber mitmachen.

    Und das bei mittlerweile jedem großen Thema. Auch beim Wetter, das kaum noch ohne das Framing „Klimawandel“ auskommt. Vor einiger Zeit bemühten sich die „Faktenfinder“ mal, die Kritik an den Farben der Wetterkarten ins Lächerliche zu ziehen. Jemandem war nämlich aufgefallen, daß plötzlich Temperaturen, die vor Jahren noch grün-gelb dargestellt wurden, auf einmal rot waren. Die „Erklärung“ dafür lautet dann, daß man das Farbsystem nur „besser den zu erwartenden Temperaturen angepaßt worden wäre.“ Sprich, in der kalten Jahreszeit tendierte man zu mehr gelb/rot bei niedrigeren Temperaturen als im Sommer.

    War natürlich Quatsch, denn in der diesjährigen Hitzewelle im Juni gingen der ARD-Wetterkarte dann doch tatsächlich die dramatischen Farben aus! An dem Wochenende, für das im Osten des Landes 40 und mehr Grad angekündigt wurden, gab es auf einmal nur noch ein blasses Rosa und beige mit Rosastich für die Wetterkarte. Im Westen, wo bereits die Abkühlung auf 28°C ankam, war es dagegen tiefrot und violett. Was sieht nun bedrohlicher aus?

    Und nein, an der „Temperaturerwartung“ konnte das nicht liegen, denn in der Meteorologie gilt der 1. Juni als Sommeranfang. Also was „erwartet“ man da? Minusgrade?
    😉

  4. Alleine der Bundeshaushalt hat, ohne EU Beihilfen zum Wiederaufbau 2022 im Vergleich zu 2019 rund 40% zugelegt, wovon nicht nur die Pharmaindustrie prächtig profitiert hat, strukturelle Ursachen für den s.g. Lock Downs vorangehende Absatzschwierigkeiten z.B. der Automobilindustrie, wurden nicht einmal analysiert, geschweige denn die altbekannten Probleme angegangen.

    Unabhängig von legitimen strategischen Überlegungen irgendwelcher Parteigänger, wird es wahrscheinlich die nächsten Jahre keine ernstzunehmenden Untersuchungen der Geschehnisse und den Verbleib der gestohlenen Staatsgelder im Zusammenhang mit den neuartigen SARS COV-2 Virusvarianten geben, das werden die zahlreichen Täter in Machtpositionen zu verhindern wissen.

    1. Und mittlerweile arbeitet man ja auch fieberhaft daran, in Folge der Sonderregelungen aus Coronazeiten, auch die klassischen Impfungen durch modRNA-Dreck zu ersetzen. Gegen Grippe etwa. Man hat ja erreicht, dass die strengen Zulassungskriterien für Gentherapien, zu denen diese Technologie gehört, nicht gelten, wenn ein „Impfstoff“ produziert wird….

    2. @Rapheth
      „… das werden die zahlreichen Täter in Machtpositionen zu verhindern wissen.“

      Natürlich; Coyoten erklären sich nicht den Schafen. Sie profitieren lediglich von deren Gutgläubigkeit. Der Hirtenhund schützt auch nicht die Schafe, sondern reduziert nur die Konkurenz der Coyoten. Gefressen werden die Schafe trotzdem; vom Besitzer des Hirtenhundes nämlich, der auch die Schafe als sein Eigentum betrachtet.

  5. Es ist immer noch der fanatische Kampf gegen „Ungeimpfte“, die man jetzt AFDler nennt, und die stetigen Zuwachs von Impfgeschädigten haben.

  6. Zitat aus einem Papier des Gesundheitsministerium zur Arbeit der Krankenhäuser 2020: „Die mittlere Verweildauer der Behandlungsfälle mit COVID-19 lag bei 11,2 Tagen, so dass im Laufe des Jahres 2020 1,93 Mio. Verweildauertage erbracht wurden, was 1,9% aller Verweildauertage entspricht.“
    1,9%. Die komplette Überlastung, klar? Weiter hinten steht die Zahl für die Intensivbetten nochmal einzeln: „Bezogen auf alle vorhandenen Intensivbetten ergibt sich eine durchschnittliche Belegungsquote von 3,4% bzw. 3,6% durch COVID-19.“
    Kann man abrufen – das PDF heißt „Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser
    und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise“ und ist vom April 2021. Es wundert mich, daß nicht mehr Leute das kennen oder zitieren.

    1. Mit sowas kommst du leider gegen die Propaganda nicht an, denn darauf wird dann gekontert: Ja richtig, das war aber eben nur so gering, weil wir so erfolgreiche Maßnahmen hatten.
      Selbst wenn du Schweden anführst kriegst du das nicht beendet…
      Habe letztens erst wieder eine Diskussion mit meinem Vater gehabt. Fauci, RKI Files, die Millionen anderen Belege, war ihm alles egal, denn: Bergamo! „Willst du mir denn etwa erzählen, dass Bergamo nicht stimmte? Die LKWs waren Fake oder wie? Du spinnst doch!“ Gewissermaßen ist es natürlich auch ein wenig faszinierend wie tiefgreifend Propganda Menschen manipulieren kann und man dagegen auch mit keinerlei Fakten mehr ankommt. Gilt natürlich nicht für alle. Kenne auch welche, die die Corona Erzählung komplett geglaubt haben und mittlerweile x fach mehr schwurbeln als ich das je hinbekommen würde! 🙂

      1. Die kurze Antwort wäre: Die LKWs waren schon echt, nur die dazu erzählte Geschichte nicht. Und was in den LKWs transportiert wurde passte wahrscheinlich auch nicht zur Erzählung.

        Ansonsten, ja, Propagandaopfer zur Erkenntnis zu führen ist meist wenig aussichtsreich.

        1. Das habe ich versucht, funktioniert nicht. Dann wird direkt in Frage gestellt, wo ich das denn wohl her hätte und offenkundig müssten das ja dann auch unseríöse Quellen sein, weil die Tagesschau hat ja…

          Es war überhaupt seit Jahren mal wieder ein neuer Versuch und ich belasse es dabei… ändern tut es eh nichts mehr.

      2. Nun ja, geschwurbelt wurde und wird auf beiden Seiten. Gerade erst wieder gehört, dass man sich nicht mehr gegen Grippe impfen lassen könne, weil nur noch mRNA, was natürlich Blödsinn ist. Das Problem war und ist oft, dass sich sowohl als auch Leute zur Materie äußern, die nur behaupten, sie wären Experten bzw. werden sie zu solchen hochstilisiert. Ein Bhakdi hat z. Bsp. nie auf dem Gebiet der Coronaviren geforscht und natürlich gibt es solche Leute auch bei den Maßnahmebefürwortern. Da hält sich mein Vertrauen in engen Grenzen. Hätte ich einen Tesla und der wäre defekt, ließe ich den auch nicht von meinem alten Schrauber um die Ecke reparieren, mal abgesehen davon, dass er ohnehin freundlich abwinken würde.

        1. Natürlich wird auf beiden/allen Seiten „geschwurbelt“. Es gab in diesem Spiel aber eindeutig eine Seite, die massiv wirkmächtiger war und die andere Seite mit allen Mitteln versucht hat niederzuringen.
          Und ein wichtiger Unterschied ist halt auch, dass z.B. jemand, der der Meinung ist, es gäbe keine Viren und somit auch kein Corona (um ein Extrembeispiel zu nennen), für sich genommen keine Gefahr für andere darstellt und per se auch niemandem irgendwelche Rechte wegnehmen oder gar medizinische Behandlungen aufnötigen kann.

          Mir persönlich ist es ehrlich gesagt auch ziemlich egal ob jemand den ganzen Corona Hokuspokus INHALTLICH wirklich geglaubt hat oder noch glaubt (das schließt nicht aus, dass ich darüber gerne diskutiere), die Kernkritik besteht vielmehr darin, dass dieser Glauben durch staatliches Gewaltmonopol und eine Medienhetze sondergleichen dazu geführt hat, dass Grundrechte massiv verletzt und eingeschränkt wurden. Grundrechte, die genau dafür gedacht waren, sowas zu verhindern. Das ist ein Dammbruch und alles was nach Corona kam, auch der Wahnsinn der Kriegspropaganda, hängt da für mich erwartbar eins zu eins dran. Die Exekutive hat sich von ihrer Übergriffigkeit keineswegs wieder gelöst.

      3. Zu Bergamo kann man nur wieder auf Tom Lausen verweisen. Der war im Gegensatz zu all den „Wissenden“ vor Ort, weil ihm das auch spanisch vorkam.

        Kurzform: Die Toten gab es wirklich. etwa 7000 innerhalb von rund zwei Wochen. Aber die starben nicht an Corona….

  7. Das Bild passt gut. Innerhalb von Tagen passierte ein Umschwung in der politischen Meinung. Ausgehend wohl von Fauci. Weltweit wurden die Gesundheits(Pseudo?)experten eingenordet.

    Dem Bürger wurde das verkauft als wäre das schon immer so gewesen. Erinnert mich an 1984 wo man die Wirklichkeit rückwirkend ändert, indem man alte News/Zeitungen/Bücher abändert und austauscht.

    1. @Patient 0
      „Innerhalb von Tagen passierte ein Umschwung in der politischen Meinung.“

      Dieser inszenierte „Meinungsumschwung“ wurde den Meinenden nur zum Frass vorgeworfen, damit sie sich darauf konzentrieren und nicht etwa auf die Idee kommen, das man bereits einige Schritte weiter ist. Auch diese weiteren Schritte werden uns dann später (für uns zu spät) häpchenweise nachgereicht, damit wir der Vergangenheit verhaftet bleiben – und nicht etwa nach vorne schauen…

  8. Rot war gefährlich. Dunkelrot war sehr gefährlich.

    Das war dann der Zeitpunkt, als ich mich endgültig von SPON verabschiedete.

    Wo der Medienwürfel schwieg, übernahm der Oberkörper.

    Der ist ein echtes Grinsen wert! Ein herzlichstes Danke für die Auskunft, dass eine der wichtigsten Arbeiten der Enquete der letzten Jahre durch Ausdruckstanz geleistet wird. Das sagt letztendlich alles über die Corona-Zeit, über ihre politischen Inquisitoren und deren Erben. Auch ohne Grafik und ungetanzt.

    1. Ich hab mir das angesehen. Es ist so erschreckend. Eine echte Truman Show plus ein wenig Alice im Wunderland.
      Es wird geleugnet und gelogen daß sich die Balken biegen. Besonders schlimm, die damals 13 jährige Schüler*Innen Vertreterin, die hinter ihrem eigenen Psychoterror steht, weil sie ja „Hochrisikogruppe“ war! Aha!
      Und es ging noch nicht um die Folgen der sogenannten Impfung. Das ist ja nochmal ein ganz anderes Fass.
      Diese Enquête ist wirklich starker Tobak und nur schwer zu ertragen.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen