Eine Ohrfeige für den bequemen Zeitgeist

Corona-Virus
HFCM Communicatie, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Über ein Buch, das ganz bestimmt kein Ruhekissen ist.

Gerade hat mir ein Verleger gesagt, es gäbe nun wirklich genügend Covid-Bücher! Ach so, die Leute wollen nichts mehr über dieses unglaubliche Verbrechen gegen die Menschheit wissen und so ist es logisch, dass niemandem an Aufarbeitung gelegen ist? Es gibt Leute, die das anders sehen und die dazu beitragen, dass nichts unter den Teppich gekehrt wird. Zu denen gehört Uwe Froschauer.

Es gibt Bücher, die möchte man nach drei Seiten zuklappen. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie die unangenehme Nebenwirkung haben, das eigene Weltbild in Frage zu stellen. Froschauers “Corona – Das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben” gehört genau in diese Kategorie.

Wer bereit ist, liebgewonnene Gewissheiten einmal auf den Seziertisch zu legen, findet 280 Seiten voll mit abscheulichen Anomalien. Froschauer führt seinen Kampf nicht mit dem Florett, sondern mit dem Säbel. Politiker, Enquete-Kommission, Experten, Medien, Pharmakonzerne, internationale Organisationen, Philanthropen und Faktenchecker – niemand entgeht seinem gezielten Hieb. Sein Buch ist gnadenlos, er hat es mit der Überzeugung geschrieben, dass die Seuche der vergangenen Jahre nicht Corona, sondern Denkfaulheit war. Allerdings widmet er dankenswerterweise auch dem Widerstand gegen den Irrsinn der Corona-Krise mehrere Kapitel.

Die Ironie der Geschichte ist höchst amüsant: Jahrelang wurde behauptet, Wissenschaft lebe vom Zweifel. Dann kam eine Zeit, in der der Zweifel selbst als ansteckende Krankheit behandelt wurden. Auch dieser Gedanke rechtfertigt die Existenz dieses Buches.

Es liest sich wie ein Kriminalroman, aber die Täter agieren nicht im Dunkeln, sie tummeln sich im Rampenlicht auf Pressekonferenzen, Talkshows, in Nachrichtensendungen und bei Preisverteilungen zu ihren Ehren.

Froschauer erinnert daran, dass Demokratie vom Streit der Argumente lebt – nicht von der Gleichförmigkeit der Meinungen. Besonders gelungen sind die zahlreichen Zitate, histori-schen Vergleiche und psychologischen Betrachtungen über Angst, Gruppendruck und Konformität. Ob man allen Schlüssen folgt oder nicht – langweilig wird es keine Minute und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Dieses Buch will niemandem gefallen. Es will provozieren, stören, Zweifel säen, wo Gewissheiten alles zudecken. Darin liegt seine Stärke. Es zwingt den Leser für sich selbst Stellung zu beziehen. Es will, dass wir uns endlich in Richtung ehrlicher Aufarbeitung der Corona-Verbrechen bewegen. Der Augiasstall muss ausgemistet werden, damit die Menschheit wieder nach ihren eigenen Bedürfnissen leben kann und nicht nach denen der Herren Gates, Schwab und anderen kriminellen Oligarchen, die uns eine schöne neue Welt bescheren wollen. Und genau deshalb ist dieses Buch nötig und erfüllt seinen Zweck.

Während viele Autoren versuchen, ihre Leser behutsam mitzunehmen, packt Froschauer sie am Kragen, zieht sie vor die Kulisse der Corona-Jahre und fragt sie laut:

Kommt Ihnen das wirklich alles normal vor?                                                                        

Man könnte dem Autor vorwerfen, dass er manchmal mit dem Vorschlaghammer argumentiert, wo ein Uhrmacher-Hämmerli genügt hätte. Doch vermutlich würde Froschauer darauf antworten, dass man eine schlafende Gesellschaft nicht mit Flötentönen weckt.

Wer den Mut besitzt, sich auch mit unbequemen Gedanken auseinanderzusetzen, wird dieses Buch nicht ohne inneres Frösteln zuklappen.

Fazit: Dieses Buch ist kein Ruhekissen. Es ist ein Kieselstein im Schuh der öffentlichen Debatte. Man kann ihn ignorieren. Man kann sich über ihn ärgern. Man kann ihn heraus-nehmen. Aber weiterlaufen wie zuvor wird schwierig. Das scheint mir die höchste Auszeichnung, die man einem politischen Buch machen kann.

Helmut Sterz

Dr. med. vet. Helmut Sterz, Jahrgang 1946, promovierte nach seinem veterinärmedizinischen Studium 1971 in Virologie und wurde dafür von der Justus-Liebig-Universität Gießen ausgezeichnet. Als Toxikologe in der Pharmaindustrie veröffentlichte er zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und war in leitenden Positionen bei Boehringer Mannheim, Servier, F. Hoffmann-La Roche und Pfizer tätig. Seine Schwerpunkte lagen in der Reproduktions- und präklinischen Toxikologie sowie in der Entwicklung und Verbesserung von Verfahren zur Abschätzung von Arzneimittelnebenwirkungen. Seit 1981 ist er Fachtierarzt für Pharmakologie und Toxikologie. 2007 ging er in den Ruhestand.
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23 Kommentare

  1. …damit die Menschheit wieder nach ihren eigenen Bedürfnissen leben kann

    »wieder«? Der war gut.

    Der Mensch soll weiterhin (nicht »wieder«) nach jenen eigenen Bedürfnissen leben, die ihm gestattet und zugewiesen wurden, wie eh und jeh. Dazu gehört der Glaube, seine individuelle Meinung und sein Sein hätten eine Bedeutung jenseits seines Marktwertes, bestimmt durch die Marktinhaber.

    Inzwischen darf über Corona eigentlich alles gesagt werden, bisweilen wird man schräg angesehen. Es entwickelt sich zu einem machtaffinen Ventil und bleibt konsequenzlos.

    1. Dieses „wieder“ fiel mir auch auf, so das ich sofort nachschaute wer diese (anregende und sonst nicht zu beanstandende) Besprechung verfasst hat. Ein hochgelobter und erfolgreicher Wissenschaftler und Mitglied unserer Funktionselite innerhalb eines großen Pharmaunternehmens. Er hatte übrigens auch hier schon ein hörenswertes Interview gegeben. Für den war vermutlich die (seine) Welt vor Corona noch so in Ordnung und vorbildlich, die keiner (grundsätzlichen) Kritik bedurfte.

      .

    2. Da fällt mit immer wieder der Satz von Proudhon ein: „Wer Menschheit sagt, der lügt!“
      (Zumindest wird ihm das zugeschrieben)

      Und: „Wir“ uns endlich… Bla.

  2. Der Autor schreibt: „Froschauer erinnert daran, dass Demokratie vom Streit der Argumente lebt“.
    Im vorherrschenden System wird gestritten, geplaudert, geschimpft, gezankt…
    was letztlich nur der Stabilisierung „unserer (Fassaden) Demokratie“ dient.
    „Streit der Argumente“ bleibt wirkungslos ohne Entscheidungsmacht/Entscheidungsrechte aller BürgerInnen.
    Overton und andere Redaktionsstuben blenden das aus.
    Immerhin hat der Jung&Naiv-Kanal den Versuch gestartet sich mit der Idee der Losdemokratie zu beschäftigen.

  3. Gruppendruck ,Konformität- nie zuvor habe ich mich so massiv unter Druck gesetzt gefühlt wie bei dem Ausbruch von Corona!
    Angst stand nicht im Vordergrund aber Unsicherheit aufgrund der vielen unterschiedlichen Meinungen von Experten und Politikern und ihren Vorgaben die man zumindest im Beruf gerne hinterfragt hätte ab nicht durfte! Man hatte einfach zu funktionieren und sich an Standards zu halten. Überforderung war eine der Folgen,Überstunden ohne Ende. Dazu die tägliche mediale Berichterstattung- jede Entwicklung / Meinung / Spekulation wurde zur Schlagzeile!
    Kollegen erkrankten und wurden wieder gesund -nur ein Fall wurde bekannt mit stationärer Aufnahme.
    Keine Chance der Impfung zu entkommen,GSD ging die gut und tgl . vor Dienstbeginn erfolgte ein Test wobei einige symtomlose jedoch positive Kollegen wieder gehen durften um in ausgewiesenen Testzentren nochmals getestet zu werden um dann genervt zum Dienst zurück zu kehren.
    Dann erwischte es mich über Nacht und trotz hohem Fieber und weiterer Symtomatik musste ich ein Testzentrum ansteuern um eine Bescheinigung über einen positiven Befund beizubringen. Mein AG hatte irgendwelche finanziellen Gründe!
    Isolation hab ich nicht empfunden aber gesperrte Spielplätze ,Kitaeinschränkungen und Distanzunterricht sorgten für Stress bei meinen Kindern / Enkeln und immer wieder kamen Diskussionen auf im Vergleich zu Schweden!Wie will man Herdenimmunität fördern bei dem betriebenen Aufwand?
    Viel zu viel ist nicht gut gelaufen und war sogar falsch wie wir heute wissen!
    Ich finde dass eine Reihe sogenannter Experten ganz einfach versagt haben- bloß keinen Fehler machen,irren!
    Die Politik hätte dann vielleicht mutigere Entscheidungen getroffen in Richtung aller Beschränkungen!
    2x hat es mich erwischt trotz Impfung- danach ging es bergab und früher als geplant in Rente!
    Hört man noch was von den Experten? Herr Streeck seines Zeichens Virologe wurde Drogenbeauftragter- warum eigentlich? Gibt es keine besseren Experten?
    Drosten vom Charite wurde beim Camping verbal angegriffen- Anzeige erfolgte!
    Lothar H.Wieler,Tierarzt und RKI Präsident- prägende Person in der Pandemie- 2023 zurück getreten. Viele im Kollegenkreis haben gerade ihn kritisiert !

    1. @Nana ➕ Dem kann man noch eine Kleinigkeit hinzufügen: Die „Journalistin“ und „Richterin“ der ARD, „Corona-Expertin“ und „Fachfrau für Covid-Spritzen“ Sarah Frühauf 2021:

      „Na, herzlichen Dank an alle Ungeimpften.“
      (= ironisches Framing und Spaltung der Gesellschaft: Geimpte vs. Ungeimpfte)

      „Dank euch droht der nächste Winter im Lockdown.“
      (= Simplifizierung und Schuldzuweisung an eine bestimmte Gruppe = Sündenbock)

      „Alle Impfverweigerer müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, an der derzeitigen Situation mitschuldig zu sein.“
      (= Labeling, moralisches Framing und Verurteilung via journalistischem Richterspruch)

      „Ein Winter wie dieser darf sich nicht wiederholen.“
      (= Bedrohung der Bürger, die einer Impfung kritisch gegenüberstehen)

      ist seit 2025 zur Referatsleiterin im Bundesinnenministerium von Alexander Dobrindt (CSU) befördert worden. Das nennt man in der real existierenden deutschen „Demokratie“ 2025/2026 dann politische, juristische und mediale „Aufarbeitung“. Die Opportunisten, Aktionäre, Lobbyisten der Pharma-Industrie und die deutschen „Untertanen“ wie der Schriftsteller Heinrich den typischen Deutschen schon vor mehr als 100 Jahren treffend charakterisierte, wollen keine Aufarbeitung.

    2. @Nana ➕ Dem kann man noch eine Kleinigkeit hinzufügen: Die „Journalistin“ und „Richterin“ der ARD, „Corona-Expertin“ und „Fachfrau für Covid-Spritzen“ Sarah Frühauf 2021:

      „Na, herzlichen Dank an alle Ungeimpften.“
      (= ironisches Framing und Spaltung der Gesellschaft: Geimpte vs. Ungeimpfte)

      „Dank euch droht der nächste Winter im Lockdown.“
      (= Simplifizierung und Schuldzuweisung an eine bestimmte Gruppe = Sündenbock)

      „Alle Impfverweigerer müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, an der derzeitigen Situation mitschuldig zu sein.“
      (= Labeling, moralisches Framing und Verurteilung via journalistischem Richterspruch)

      „Ein Winter wie dieser darf sich nicht wiederholen.“
      (= Bedrohung der Bürger, die einer Impfung kritisch gegenüberstehen)

      ist seit 2025 zur Referatsleiterin im Bundesinnenministerium von Alexander Dobrindt (CSU) befördert worden. Das nennt man in der real existierenden deutschen „Demokratie“ 2025/2026 dann politische, juristische und mediale „Aufarbeitung“. Die Opportunisten, Aktionäre, Lobbyisten der Pharma-Industrie und die deutschen „Untertanen“ wie der Schriftsteller Heinrich den typischen Deutschen schon vor mehr als 100 Jahren treffend charakterisierte, wollen keine Aufarbeitung.

    3. in schweden gabs „ganz normal“ masken, wer sich dieserart schützen wollte, konnte….und natürlich kann man so auch ein masketragen im m-hoch-drei empfehlen….
      naja und hier gabs eben NULL, also muß man stofflappentragen verordnen und deren 😆 wirksamkeit in studien 😆 nachweisen 😆

  4. Die Ungeimpften zu Sündenböcken zu machen, zeugte auf, wie einfach eine verängstigte Gesellschaft dieser primitiven Mechanik auxmch heute noch folgt.

    Es gilt aber ebenso, dass die Mehrheit der Gesellschaft auch ohne dieses die Maßnahmen befürwortet haben. Viele wollten sogar striktere Maßnahmen. Insofern ist es durchaus vernessen, sich als Kronzeuge gegen diese auf die Demokratie zu berufen.

    1. Demokratie setzt die umfassende, neutrale Information des Souveräns voraus. Die ist praktisch nie gegeben, und wurde bei Corona zusätzlich bewusst verhindert.

      1. In einer „gelosten Demokratie“ wäre das gegeben, dass z.B. im Umgang mit dem Corona-Komplex, unterschiedliche Fachstimmen Gehör finden würden. Auch wären geloste Bürgerkonvente durch die Machtzirkulaltion kaum anfällig für Korruption.
        Das vorherrschende System ist fehl konstruiert,und es ist höchste Zeit, dass wir BürgerInnen uns selbst regieren.
        https://losdemokratie.info/
        In einem 9minütigen Video läßt der Vorsitzende der Losdemokratiepartei auf dem Nutt Los-Kanal ordentlich Dampf ab: „Links VS. Rechts: Warum Euch NUR Losdemokraten die Wahrheit über das Aristokratenscheißspiel sagen!“

  5. > Ach so, die Leute wollen nichts mehr über dieses unglaubliche Verbrechen gegen die Menschheit wissen

    Doch durchaus. Anscheind müssen wir aber auf andere Regierende warten.

    Was mir beim Lesen der Kommentare auffällt das einige oder vielleicht viele den Umfang immer noch nicht verstanden haben. Es geht nicht darum das hier einige Fehler gemacht haben. Die Infos die wir heute haben, waren den Leuten bekannt. Wir reden hier also von bewußt. Da ist eine ganz andere Kategorie.

    Ein weiterer Punkt, nicht nur das einige direkt betroffen wurden, die Schädigung hält, sagen diverse Untersuchungen weltweit, weiter an. Das bedeutet durchschnittlich veringerte Lebenserwartung durch die Impfung. Das damals vorgebrachte Argument das Zeug ist nach 2 Wochen wieder aus dem Körper, war … nicht zutreffend.

    1. richtig alle ungeimpften genesenen sind natürlich nach 10 tagen eben genesen, nich wahr?! nur die geimpften werden spikes und co nich mehr los….klaro….
      um mich rum leben lauter glückspilze, studienteilnehmer eben, karnickel….eins wär in drei wochen tot (multiorganversagen), wenn nicht studienobjekt in „covid als sepsis“ und da offiziell weder impf- noch virusspikes verantwortlich, sinds eben maßnahmen gegen „mein blut vergiftet meine organe“….

      ich mach kein karnickel und zahl kk nur, um dann palliativ die nötigen schmerzmittel zu bekommen….
      n oberwitz wär natürlich, wenn einer dies dann auch noch verweigert wird, aber wundern täts nich….

    2. Wir reden hier also von bewußt. Da ist eine ganz andere Kategorie.

      Mir ist Ihr Ansatz nicht wirklich klar. Es ist weder neu, dass die Herrschaft (Staat, Königreich, Fürstentum, you name it), die Untertanen, auch liebevoll „Das Volk“ genannt, anlügt und als Verfügungsmasse (VM) für ihre Interessen verwendet, auch wenn das bedeutet, dass bspw. im Modus eines Krieges diese biologische VM schrumpft (Tod) oder dauerhaft beschädigt wird. Weiter ist es nicht überraschend, dass der Einsatz und die Steuerung der VM mit entsprechenden Abnutzungserscheinungen trainiert und geprobt wird, wie es bei Corona durchexerziert wurde.

      Die zweite Hälfte des 20. Jh. war dahingehend vergleichsweise ereignisarm für Westeuropa (die dauerhafte „Bedrohung jenseits des eiserne Vorhangs“ hatte stabilisierend gewirkt), aber der misstrauische Beobachter hat durchaus erkennen können, dass sich allerspätestens seit 2001 „aufregende Zeiten“ am Horizont ankündigen.

      Wenn Sie meinen, Corona war ein besonders schlimmer Ausrutscher von Machtmissbrauch, befürchte ich Ihnen andeuten zu müssen, dass der nicht nur nicht geahndet werden wird, sondern dass das wohl nur ein leises Präludium war. Und was allein die medizinischen Spätfolgen von Corona angeht, wird da vermutlich noch einiges mehr erscheinen, im gesellschaftlich rechtlichen Bereich mit Sicherheit.

      1. > Mir ist Ihr Ansatz nicht wirklich klar.

        Der Ansatz Rechtsstaat ist ihnen nicht klar? „Es ist weder neu, dass die Herrschaft (Staat, Königreich, Fürstentum“ – Rechtsstaat ist das Gegenteil von Fürstentum. 😉 Aber immerhin damit haben andere auch so ihre Probleme.

        Man kann Fehler machen, das kann jeder, aber etwas trotz besserem Wissen zu tun ist etwas anderes.

        > Wenn Sie meinen, Corona war ein besonders schlimmer Ausrutscher von Machtmissbrauch, befürchte ich Ihnen andeuten zu müssen, dass der nicht nur nicht geahndet werden wird

        Derzeit, hatte ich ja bereits geschrieben.
        Geht nicht allein um Machtmißbrauch, es geht auch um Schädigung.

        1. Na ja, eine Diktatur kann auch ein »Rechtsstaat« sein, kommt halt immer darauf an, wer oder was Recht und Gesetz definieren und durchsetzen kann. Ansonsten sind Sie bestimmt mit dem Corona-Komplex intensiver befasst, als ich es bin, und selbst ich könnte hier eine ganze Litanei von Ereignissen herunter tippen, die mir sofort merkwürdig vorkamen.

          Was den Rechtsstaat und Kompensation angeht, wurden die Impfstoffhersteller, wie Sie wissen, vorab begnadigt bzw. unantastbar gesetzt. Weiterhin erinnern Sie sicherlich die Worte des Gesundheitsministers Spahn im Frühjahr 2020: »Wir werden uns viel verzeihen müssen.« Und letztendlich ist das das einzige Recht, das Sie haben und haben werden: Sie haben das Recht, zu entscheiden, ob sie »verzeihen«.

          Und nein, ich finde das auch alles andere als witzig. Und ich würde mich freuen, wenn ich zukünftig falsch läge, allein…

          Freundliche Grüße.

          1. > Na ja, eine Diktatur kann auch ein »Rechtsstaat« sein,

            Als in der DDR geborenen wurde mir immer gesagt das geht nicht. 😉

            > Impfstoffhersteller, wie Sie wissen, vorab begnadigt bzw. unantastbar gesetzt.

            Ich würde es vielleicht anders formulieren.
            Eine Demokratie ist nicht zwangsläufig ein Rechtsstaat. 😉

            > Und nein, ich finde das auch alles andere als witzig. Und ich würde mich freuen, wenn ich zukünftig falsch läge, allein…

            Bin der Hoffnung das das Kapitel irgendwann nochmal tatsächlich aufgearbeitet wird, vor Gericht, wir haben ja Rechtsstaat.

            1. @Patient 0 ⁉️ Meines Wissens wurde kein einziger ehemaliger Richter der DDR, der einen Bürger wegen versuchter Republikflucht, „Beleidigung“ von Erich Honecker, Verunglimpfung der real existierenden Planwirtschaft oder anderen politischen Gründen jahrelang in den Knast gesteckt hat, nach dem Mauerfall angeklagt und dafür verurteilt. (Falls doch, dann bitte ich um Details und entsprechende Korrektur meiner Aussage.)

              Ein Treppenwitz der DDR-Geschichte ist, dass ein ehemaliger Pfarrer der DDR, der sich 1989 aktiv bei den Montagsdemonstrationen engagierte, nach dem Mauerfall bzw. der „Wende“ von der Staatsanwaltschaft der BRD wegen „schweren aufwieglerischen Landfriedensbruchs“ angeklagt wurde, weil er sich an einer Sitzblockade beteiligte. Er wurde aber weder verurteilt noch freigesprochen, weil das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 3.000 Euro eingestellt und damit vorzeitig beendet wurde.

              Das gilt analog für die NS-Zeit, dem bekannten 🐦💩 „Vogelschiss in über 1.000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“ (Alexander Gauland). Es gab bzw. gibt zwar ein paar verurteilte NS-Richter insbesondere im Nürnberger „Juristenprozess“. Aber gemessen an der Zahl der während der NS-Zeit tätigen Richter und Staatsanwälte blieb die strafrechtliche Aufarbeitung im wertewestlichen Deutschland außerordentlich begrenzt und extrem „überschaubar“.

              Selbst wenn die Beteiligung an Todesurteilen gegen NS-Widerstandskämpfer, Pazifisten, Kriegsgegner usw. dokumentiert war und zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, war eine rechtskräftige Verurteilung in der real existierenden Demokratie der BRD keineswegs selbstverständlich oder diese Herren bekamen „lebenslänglich“ und wurden dann nach ein paar Jahren freigelassen. Beispielhaft für diese „Entnazifizierung“ der westdeutschen Justiz nach 1945 sind die NS-Richter Hans-Joachim Rehse, Rudolf Oeschey und Oswald Rothaug.

              Oswald Rothaug, der 1942 einen Zwangsarbeiter zum Tode verurteilte, begründete dies mit: „Die ganze Minderwertigkeit des Angeklagten auf charakterlichem Gebiet ist offensichtlich in seiner Zugehörigkeit zum polnischen Untermenschentum begründet.“ (zit. nach Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich, Frankfurt 2005)

              Im Vorwort des o. g. Buches schreibt Ernst Klee: „Die Verurteilung von NS-Verbrechern lag zunächst in den Händen der Siegermächte. Siegerjustiz, wie oft behauptet, war sie nicht. Die Verurteilten wären auch nach deutschem Recht zu richten gewesen: Mord ist Mord. Der Druck deutscher Regierungsstellen und beider Kirchen sorgte jedoch dafür, daß selbst Judenschlächter und KZ-Schergen nach wenigen Jahren Haft entlassen wurden. …
              Deutsche Justizstellen haben zur Aufklärung von NS-Verbrechen viel geleistet (Stich-
              worte: Auschwitz … »Euthanasie«). Es wurde viel ermittelt, zur Verurteilung kam es selten. Im Osten zeigte man gerne auf ehemalige Nazis im Westen und ließ die eigenen Ehemaligen weitgehend unbehelligt. Im Westen hatten NS-Juristen ihr politisches Asyl gefunden. Es wurden die irrwitzigsten Begründungen gefunden, NS-Täter außer Strafverfolgung zu setzen oder freizusprechen. Massenmord wurde mit Strafen geahndet, von denen ein Taschendieb nur träumen konnte.
              Über die Justiz im Dritten Reich heißt es 1947 im Urteil im Nürnberger Juristen-Prozeß:
              »Der Dolch des Mörders war unter der Robe des Richters verborgen.« Vor allem so genann-
              te Sondergerichte waren Instrumente zur Vernichtung. Einer dieser Sonderrichter, Eduard
              Dreher, wurde Ministerialrat im Bundesjustizministerium. Er sorgte dafür, daß 1968 ein Absatz im westdeutschen StGB eingefügt wurde, der alle Schreibtischmörder (zum Beispiel Spitzenbeamte des Reichssicherheitshauptamtes) außer Verfolgung setzte.“

              Die „Krönung“ der bayerischen „Entnazifizierung“ (das ist das westdeutsche Bundesland, wo Markus Söder regiert) ist, dass die Witwe des Präsidenten des NS-Volksgerichtshofes, Marion Russegger, jahrzehntelang vom bayerischen Freistaat bis zu ihrem Tod 1997 auf Kosten der Steuerzahler eine „Witwenrente nach dem Bundesversorgungsgesetz“ bekam, da ihr richterlicher Ehegatte, der „NS-Blutrichter“ Roland Freisler von 1933 bis 1945 Beamter war, aber 1945 bei einem Bombenangriff auf Berlin tödlich verletzt wurde. 🥳 Helau 🎭 und Kölle Alaaf!

  6. Dann wollen wir mal hoffen dass sie zumindest von den allgemeinen Erfahrungen und den Folgen vieler Bürger was gelernt haben .Demnächst sensibler und weniger panisch reagieren! Wer weiß was als nächstes folgt!

  7. „Dann wollen wir mal hoffen dass sie weniger panisch reagieren“

    @nana
    Wer sind denn „Sie“? Etwa Politik, Staat und Behörden? Die haben auf gar nix „reagiert“, sondern ausschließlich agiert. Und zwar planmäßig.

    1. @ Phineas- agiert ist untertrieben!
      Das war eindeutig ein Diktat-
      wir bestimmen und du hast zu gehorchen! Das war unmenschlich Alten und Kranken gegenüber die in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern lagen und wohlmöglich einsam starben!
      Alle die in medizinischen Bereichen arbeiteten waren Versuchskaninchen!

      1. „Das war eindeutig ein Diktat
        wir bestimmen und du hast zu gehorchen! Das war unmenschlich Alten und Kranken gegenüber die in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern lagen und wohlmöglich einsam starben!
        Alle die in medizinischen Bereichen arbeiteten waren Versuchskaninchen!“

        @Nana
        Das ist keine Antwort auf meine Frage.

  8. Corona und kein Ende.
    Dieses Virus scheint immer noch zu grassieren.
    Alle aus der Familie meines Sohnes waren vor kurzem 1 Woche lang krank mit Symptomen wie Husten, Schnupfen und Fieber und der Selbsttest zeigte Corona-positiv.

    Die Informationspolitik der Regierung Merkel während der Corona Zeit war katastrophal.
    Nachdem die Maßnahmen in China als totalitär verurteilt wurden und anfangs Masken als „Virenschleudern“ bezeichnet wurden, kam ohne eine tiefere Begründung die abrupte Kehrtwende:
    Alle sollten Masken tragen, alle sollten sich impfen lassen, … und schließlich der Lockdown.

    Ein paar Informationen, von welchen ich hoffe, dass sie Konsens sind:

    – Früh war klar, dass das Virus Ergebnis einer genetischen Veränderung war (so zB der Biochemie-Nobelpreisträger aus Frankreich). Insofern war das von Anfang an beabsichtigt. Damit die Pharmaindustrie weltweit zig Milliarden Euro oder Dollar einnehmen konnte, wie ich glaube. Stramme Impfgegner, die ich kenne, glauben, damit sollte die halbe Weltbevölkerung ausgerottet werden. Das halte ich für aber für unwahrscheinlich. Warum sollten die globalen Konzerne und die ihnen gehorchenden Regierungen die Arbeitssklaven ausrotten, die ihnen die schönen Gewinne bescheren.

    Diese künstliche Herkunft des Virus wurde Jahre lang geleugnet. Drosten hat, so zeigen seine geleakten E-mails und seine Publikationen, dazu glatt gelogen. Lauterbach muss es auch gewusst haben. Das Gros der Politiker sind Herdentiere und blöken das vorgegeben Narativ stur nach, ohne nachzudenken.

    – Merkel sprach davon, dass durch weit verbreitete Impfungen „Herdenimmunität“ geschaffen werden müsse. Dies war aber völlig unmöglich, da die Impfung weder vor Ansteckung noch vor Weitergabe der Erkrankung halbwegs sicher schützte. Dies war den Herstellern von Anfang an bekannt. Drosten und Lauterbach müssen es auch gewusst haben. Die Impfungen waren also i.W. nutzlos. Wenn sie in jedem Fall auch unschädlich gewesen wären, hätte man das ganze ja noch irgendwie als großen finanziellen Betrug abbuchen können. Leider waren die Impfungen nicht unschädlich.

    – Nebenwirkungen. Die gab es einmal durch das von der mRNA im Körper erzeugte Spike Protein, das wesentlich länger dort blieb, als anfangs behauptet. Aber auch durch gravierende Verunreinigungen im Impfstoff, für den Fizer zwei Herstellungsverfahren hatte („process 1″ und process 2“). Das erste Verfahren erzeugte hochreine mRNA, die für das Zulassungsverfahren verwandt wurde. Für die Massenproduktion wurde der Impfstoff wesentlich billiger in einem biotechnischen Verfahren in dem Bakterium Escherischia coli erzeugt, was u.a. zu Verunreinigungen mit bakterieller DNA führte. Fünf deutsche Chemie-Professoren, die den Impfstoff professionell untersuchten, bezeichneten ihn als unreine „Plörre“.

    – Die Regierung Merkel schürte massiv Angst in der Bevölkerung. Angeblich waren die Intensivstationen überfüllt und ähnliches. Jeder kann sich heute aus öffentlich einsehbaren Statistiken informieren, dass dies zu keinem Zeitpunkt der Fall war.

    – Eine wirkliche objektive Aufarbeitung dieser ganzen Sache findet bis heute nicht statt. So
    erzählt die Regierung immer noch ihr damaliges Corona-Narrativ und zentrale Fragen sind völlig ungeklärt:
    – Wie viele Menschen sind an Corona gestorben und nicht nur mit positivem Test an einer andern Krankheit.
    – Wie gefährlich ist die Erkrankung für den Einzelnen, zB im Vergleich zu einer Grippe?
    – Warum wurden keine Medikamente unter das Volk gebracht, welche die Symptome linderten? Erst in der 2. Hälfte der Corona-Zeit konnte man Paxlovid bekommen.
    …

    So kann nun jede Gruppe (die Regierung, wie auch die Maßnahmen-Gegner ihr Narrativ verbreiten. Da nichts objektiv aufgearbeitet wurde, bleibt dem Bürger nicht anders, als sich auszusuchen, wem er glauben will.
    Die Einen sagen: Durch die Impfungen wurden weltweit zig Millionen Menschen vor dem Tod gerettet. Die Anderen: Weltweit sind zig Millionen Menschen durch die Impfungen gestorben.

    Arm dran sind Menschen mit Long Covid und starken Impfschäden, die ähnliche Symptome zeigen. Letztere haben zu dem noch das Problem. dass sie bei den meisten Ärzten keinerlei Gehör finden.

    Ich persönlich war damals 3x geimpft, als ich mich bei meiner Enkeltochter (die ebenfalls 2x geimpft war) angesteckt hatte, Ein Beispiel für die Absurdität dieses Corona- Impf-und Booster-Zirkus. Symptome hatte ich praktisch keine.

    Für mich persönlich ist Corona beendet.
    Es kommen derzeit auch viel größere Probleme auf unsere Gesellschaft zu. Wenn Merz seinen Krieg gegen Russland bekommt, dann bleibt hierzulande kein Stein mehr auf dem anderen stehen.

    Ich selbst

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