
Dem Materialismus zufolge ist das Universum nichts weiter als eine gigantische Maschine, die seit dem Urknall geistlos auf ihr kaltes Ende zuläuft. Doch das Weltbild stößt an seine Grenzen: Warum kam es zum Urknall? Warum sind die fundamentalen Eigenschaften der Natur so, wie sie sind, und nicht anders? Warum gibt es Leben?
Die Antwort des Materialismus lautet: Zufall. Empfindet man diese als unbefriedigend, scheint Religion die einzige Alternative zu sein. Doch der Physiker Gerd Ganteför schlägt in seinem neuen Buch einen anderen Weg vor: Neben Materie und Energie existiert noch eine weitere fundamentale Komponente im Universum, die Information. Sie spielt auch in der unbelebten Natur eine entscheidende Rolle. Ganteför stellt drei Postulate auf, aus denen er die Existenz eines universellen Informationsfeldes folgert. Damit erscheint die Evolution von Lebewesen und sogar von Planeten, Sternen und Galaxien nicht mehr als unwahrscheinlich, sondern als Folge eines natürlichen Prozesses.

Wir leben in einer materialistischen Welt. Der progressive Zeitgeist hat vielen Europäern jeden Glauben an ein göttliches Wesen ausgetrieben. Parallel wird der Religion des Abendlandes, dem Christentum, ein immer größeres Misstrauen entgegengebracht. Auch in den USA, dem bisher wirtschaftlich und militärisch führenden Land des Westens, wächst die Skepsis gegenüber der Religion. Den Zwiespalt zwischen Glauben und Materialismus gibt es seit dem Zeitalter der Aufklärung. Heute scheint die Naturwissenschaft gewonnen zu haben. Sie wird von den meisten Bürgern sogar als Gegner der Religion wahrgenommen. Aber ein Teil der Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler steht dem christlichen Glauben nahe oder empfindet zumindest eine große Ehrfurcht und ein Staunen gegenüber der Schöpfung; nur wenige sind harte Atheisten, die im Kosmos nichts anderes als eine große geistlose Maschine sehen.
Den meisten Menschen sind die Feinheiten der Naturwissenschaft unverständlich. Sie sehen allenfalls die Oberfläche, die ihnen von Fernsehwissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten vermittelt wird. Doch Medienschaffende sind dem Zeitgeist verpflichtet und der ist in Europa streng materialistisch. Dadurch bekommt die breite Öffentlichkeit ein verfälschtes und oberflächliches Bild von der Naturwissenschaft. In diesem ähnelt das Universum einer Art Maschine aus einer gigantischen Zahl an winzigen Kügelchen, über Federn miteinander verbunden, die im Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren gestartet wurde. Seither rattert sie den Naturgesetzen folgend geistlos in die Zukunft. Irgendetwas, das auch nur ansatzweise an Intelligenz oder Bewusstsein erinnern könnte, gibt es in diesem Maschinenuniversum nicht, hat es nicht gegeben und wird es auch künftig nicht geben – darin existieren nichts als Teilchen, Naturkräfte, Naturgesetze und die Zeit. Zwar gibt es intelligentes Leben auf der Erde. Aber das tut die materialistische Weltsicht als extrem unwahrscheinlichen Zufall ab. Richard Dawkins hat diese oberflächliche Perspektive auf die moderne Naturwissenschaft in seinem Bestseller »Der Gotteswahn« verwendet, um den Glauben an eine höhere »immaterielle« Ebene der Wirklichkeit als Wahn zu deklarieren. Als Biologe sieht er aber nur die aus Lehrbüchern leicht zugängliche äußere Fassade der Physik. Zumindest lässt seine Argumentation auf diese Sichtweise schließen. Die Fassade suggeriert den Menschen, dass die Physik bereits alles erklären kann und sich die Forschung nur noch mit Details beschäftigt. Das ist aber nicht richtig.
Warum beschleunigt sich die Expansion des Universums?
Es gibt mindestens drei Beobachtungen, die für das materialistische Weltbild problematisch sind und seine Begrenztheit aufzeigen. Um eine Erweiterung dieser Grenzen geht es in meinem Buch. Zunächst ist da die große Menge an ungelösten fundamentalen Fragen in der Physik. Das materialistische Weltbild steht vor vielen Rätseln und weist etliche Unstimmigkeiten auf. Hinter den scheinbar perfekten Formeln und Naturgesetzen muss es eine tiefere Physik geben, die sich erst offenbart, wenn man versucht, jenseits des bloßen Auswendiglernens der Formeln ein tieferes Verstehen zu erlangen. Eine oberflächliche Sichtweise begnügt sich damit, Experimente durchzuführen und die Ergebnisse mit dem Werkzeug der Mathematik zu beschreiben. Das ist aber nur deskriptiv. So wie bei einem Buch, von dem man den Titel, den Autor, das Erscheinungsdatum, das Gewicht und die Seitenzahl kennt, aber nicht den Inhalt, der sich hinter dem Einband verbirgt, und schon gar nicht die korrekte Interpretation der Handlung.
Die Physik kann viele der fundamentalen Warum-Fragen, mit denen sie sich beschäftigt, nicht beantworten: Warum kam es zum Urknall? Warum gibt es vier Naturkräfte und sechs Arten von Elementarteilchen? Warum ist die Gravitation so viel schwächer als die elektromagnetische Naturkraft? Warum haben die Naturkonstanten die Werte, die sie haben? Warum kann nichts schneller sein als das Licht? Warum beschleunigt sich die Expansion des Universums?
Das zweite Phänomen, mit dem das materialistische Weltbild ein Problem hat, ist die Existenz von Leben. Dieses passt nämlich nicht in das Konzept eines Maschinenuniversums. Die mit dem Computer errechnete Wahrscheinlichkeit, dass in einem rein auf die etablierte Physik reduzierten Universum Leben entsteht, ist so gering, dass es in unserer Galaxie mit Hunderten von Milliarden Sonnen und sogar im ganzen Universum mit Hunderten von Milliarden Galaxien keines geben dürfte – also auch nicht auf der Erde. Das bedeutet aber umgekehrt, dass unsere Existenz – oder bereits die eines simplen Einzellers – als ein Indiz dafür gelten kann, dass die materialistische Sichtweise unvollständig ist.
Etwa der liebe Gott?
Das dritte Phänomen ist die »Maßschneiderung« oder »Feinjustierung« unseres Universums. Es scheint nämlich für die Existenz von Leben geradezu optimiert zu sein. Verändert man in einem theoretischen Universum, das wir im Computer simulieren, auch nur eine der vielen Naturkonstanten, ist das Resultat zumeist steril. Beispielhaft für die Maßschneiderung steht der Drei-Alpha-Prozess, der die Synthese von Kohlenstoff und allen anderen schweren Elementen ermöglicht, ohne die es kein Leben gibt. Dieser ist eigentlich sehr unwahrscheinlich, weshalb kaum Kohlenstoff in unserem Universum existieren sollte. Aber eine spezielle Besonderheit macht ihn möglich und sogar wahrscheinlich. Darauf kommen wir später ausführlicher zu sprechen.
Es gibt viele solche besonderen Eigenschaften in unserem Universum, ohne die Leben undenkbar ist. Nimmt man an, diese Feinjustierung sei reiner Zufall, entspricht das der Erwartung, dass ein Wurf mit 100 Würfeln einen Pasch ergibt, also alle Würfel die gleiche Zahl anzeigen. Ist das wahrscheinlich? Nein, denn in Anbetracht des Erwartungswertes und der Zeit, die jeder Wurf benötigt, würden Milliarden von Jahren nicht ausreichen, um zuverlässig ein solches Ergebnis zu erzielen. Zufall liefert also keine zufriedenstellende Erklärung für die Maßschneiderung. Was ist dann der Grund? Etwa der liebe Gott? Das ist eine menschliche Wunschvorstellung; die Sehnsucht nach einem höheren Wesen, das alles geschaffen hat und letztlich alles zum Guten wendet. Aber die Physik der letzten hundert Jahre hat uns gelehrt, dass allzu menschliche Vorstellungen in die falsche Richtung führen. Die wahre Natur der Wirklichkeit ist uns sehr fremd, so viel können jetzt schon sagen. In meinem Buch wollen wir bei der Physik bleiben und die Spiritualität weitestgehend vermeiden. Allerdings wird es dabei manchmal doch etwas unheimlich – denn unser Verstand kann der Physik irgendwann nicht mehr folgen.




Mit seiner vulgärmaterialistischen Vorstellung eignet sich Ganteför ganz sicher nicht zur Beschreibung eines materialistischen Weltbildes. Da sollte er schon etwas tieferbohren und sich nicht nur an seinem eigenen, oberflächlich-primitiven Verständnis daran abarbeiten.
Es ist eine typisch Argumentationsstrategie bei der der Argumentator (hier Ganteför) sich nach eigenem Gusto seinen Popanz aufbaut um ihn dann zu zerlegen.
Nachtrag, da kein Bearbeiten-Button: Es ist eine typisch Argumentationsstrategie bei der der Argumentator (hier Ganteför) sich nach eigenem Gusto seinen Popanz aufbaut um ihn dann zu zerlegen.
Ach, und selber?
Kwt
Na? Mal wieder auf dem Hass-Pfad unterwegs? Was hat Ganteför dir getan, daß du aus Prinzip jede Äußerung von ihm in den Dreck ziehen mußt? An deiner Religion gerüttelt?
Was erlaube Gante!
Er hat ‚Jehova‘ gesagt!
Was hat das mit „Hass“ zu tun?
Der Autor unterstellt einfach vieles und dabei viel Falsches. Der „materialistischen Wissenschaft“ z.B. eine „Fassade“ des All-Wissens:
Und drei Sätze später sagt er selber:
Wo kommen die denn plötzlich her, wo eben noch „alles erklärt“ schien?
Die damit befassten Wissenschaftler sagen sogar, dass mit jeder ihrer Erklärungen eines Phänomens zahlreiche neue Fragen auftauchen, die geklärt werden müssen. Aber eben wissenschaftlich. Ganteför macht dagegen sein Bild von einer Wissenschaft auf, die bereits alles zufriedenstellend mit allen Antworten geklärt haben müsste. Ein merkwürdiger Vorwurf an Wissenschaft, dass sie noch nicht fertig ist und keine endgültigen Wahrheiten liefern könne.
Zur anderen Seite unterstellt er mit seinem Gedanken, dass ihm alles wie „maßgeschneidert“ erscheint, bereits einen zugrundeliegenden „intelligenten Plan“, der „kein Zufall“ sein kann, als ob der „Zufall“ die hinreichende materialistische Erklärung für alles wäre. Dann bräuchte Wissenschaft sich ja nicht mit der Erforschung von „Naturgesetzen“ beschäftigen, die er aber in seinem Bild von der „geistlosen Maschine“ für gar keinen ausreichenden „Ansatz“ der Forschung hält:
Genau! Und weil ihn diese Existenz von Naturgesetzen und Teilchen nicht befriedigt, auf der Suche nach seinem tieferen und höheren Sinn, deshalb muss es einfach eine geistigere Erklärung für alles geben, jenseits der langweiligen Naturgesetze.
Der Artikel liefert natürlich erstmal nicht mehr, als dass bei den negativen und falschen Vorstellungen von Wissenschaft am Ende auch der ‚Beweis‘ rauskommt, dass materialistische Wissenschaft für den Nachweis einer Intelligenz „unzulänglich“ sei und deshalb nichts taugt.
– Ähnlich dem alten Witz, dass die Wissenschaft die „Nicht-Existenz“ Gottes oder einer anderen „Intelligenz“ nicht wissenschaftlich beweisen könne, was fehlschlüssig beweisen soll, dass es also noch etwas anderes als eine materielle Welt geben muss.
Nach der Artikel-Einleitung soll es im Buch ja um einen „dritten Weg“ neben Wissenschaft und Religion gehen, den der „Information“. Aus Unkenntnis möchte ich da nicht übers Buch spekulieren.
Aber ein Wort noch zu den vielen „bekennenden“ (Astro-)Physikern. Ich bin ja auch ganz begeistert vom Sternenhimmel, Sonne und Mond, ihren „Finsternissen“ und Meteoriten-Einschlägen, habe oft gar keine ausreichende Erklärung für die Naturphänomene, aber auch nicht die des „Zufalls“. Aus einem solchen verständlichen „Staunen“ von Wissenschaftlern aber erst eine unglaubliche Unerklärbarkeit zu machen, die dann – statt Wissenschaft – einen höheren Sinn begründen kann, soll, oder muss, das erinnert wirklich an vor-wissenschaftliche Zeiten, in denen sich Menschen Glaubensbegründungen ausgedacht haben, um sich die Welt und alles drumherum zu erklären. Die wollten es vielleicht, konnten es aber auch nicht besser, – im Unterschied zu den Spirituellen heute.
Ich kenne „Klau-Die“ mittlerweile recht gut. Dieser Forent ist als Missionar(in) in Sachen „menschgemachter Klimawandel“ unterwegs. Und nur deshalb greift er/sie immer wieder Prof. Ganteför an, der es gewagt hat, die Panikmache dieser Aktivisten zu hinterfragen bzw. rundheraus abzulehnen. Und nur darin sehe ich die Motivation für diesen äußerst unsachlichen Angriff auf die Person Ganteförs in diesem Fall auch. Denn der Artikel an sich ist so aussageschwach, daß man keinerlei Angriffspunkte finden kann. Im Grunde ist es nur Werbung für sein neues Buch. Legitim, aber dann sollte man das Buch auch kennen, ehe man so über dessen (ungelesenen) Inhalt herzieht, wie „Klau-Die“ das tut.
Der Witz daran ist, daß Ganteför sogar ausdrücklich Anhänger der Co2-Klimawandel-Theorie ist, und ebenso der These, daß der Mensch mit seinen Emissionen maßgeblich an der Erderwärmung schuld ist. Nur verwahrt er sich eben gegen die damit verbundenen Weltuntergangs-Debatten. Aber nicht mal das erkennen die Protagonisten dieser Quasi-„Religion“ in ihrem Eifer noch.
Alles Lüge.
Es gibt keinen Klimawandel, nur Wetter auf das sich immer bezogen wird.
Der echte menschengemachte Klimawandel liegt im Geoengineering begründet und das machen die schon seit über 60 Jahren.
Ich hatte dazu schon in den 80ern recherchiert.
Wie schon gesagt ist die gesamte westliche Erzählung gelogen seit 1974 bekunde ich das und dachte, das wäre seit dem Frühjahr 2020 offensichtlich…aber nein… 🙁
Das ganze Klimagedöns ist nichts weiter als ein Geschäftsmodell.
Einfach mal von D1 auf D2 umrüsten und hat den Fisch.
Ein Kind, das die ersten Phasen der Reifung, Prägung und Erkundung seiner sinnlichen, körperlichen, geistigen Kräfte hinter sich läßt, seinen Willen erprobt und an ihm seine Seele entfaltet, fragt mit wachsender Begeisterung „Warum?, Warum??„, weil es die Versprachlichung seines angesammelten Wissens und die Mitteilbarkeit des Wissens seiner Elter entdeckt hat, erprobt, betätigt.
Ein/e Heranwachsende/r, ein/e Jugendliche/r zeigen gewöhnlich ein ähnliches Verhalten, weil sie die logischen Untiefen, Brüche und Widersprüche moralischer (im Unterschied zu ethischer!) Imperative, Vorschriften, Maximen und Normen erfahren und erlitten haben und dem gesellschaftlichen Druck auf moralische Autonomie unterliegen.
Ein erwachsener Mensch, der fortfährt, auf analoge Weise, wie Kinder und Jugendliche „‚Warum“ zu fragen, hat mindestens zwei Räder ab, er navigiert gewissermaßen wacklig auf einer Spur zwischen der verlangten moralisch-geistigen Autonomie und der Gefolgschaft gegen Kommandeure, Autoritäten und Vorbilder.
Das sind Fakten, sage ich, es ist das, was getan wird und beobachtet werden kann; jetzt folgt ein Urteil:
Ein Erwachsener, der auf dem jeweils gegebenen Stand des Wissens und der Erfahrung der physikalischen und biologischen Welt seines gesellschaftlichen Daseins immer noch auf die analoge Weise „Warum“ fragt, hat gar kein Rad mehr auf der Felge!
Denn solch ein Stand sollte und müßte ihn gelehrt haben, daß die Frage „Warum“ ausschließlich nach „innen“ adressiert ist, eine Selbstbefragung auf den Zusammenhang des Wissens und der Erfahrungen, die er angehäuft hat, die ihn befähigt, neue Fragen nach einem „Wie“, einem „Auf welche Weise“, „Mit welchen Triebkräften“, „Mit welcher Geltungs- und Reichweite“ und folglich „Mit welchen Grenzen“, „Wo genau liegen Schranken und worin bestehen sie“, zu ersinnen und entweder zu beantworten … … oder auch darauf zu verzichten, weil mögliche Antworten außerhalb seiner persönlichen und gesellschaftlichen Zwecksetzungen liegen.
Die als „Fragen“ verkleideten Lockstoffe und Fallstricke theosophischer Schlangengiftverkäufer braucht niemand!
Doch falls „ein Mensch“ – was immer das außerhalb der biologischen Gattungsbezeichnung sein soll – eine Affinität zu Parolen von Snake Oil Peddlern verspürt, eine „Attraktion“, eine Anmutung, dann sollte er die Frage „Warum“ sehr ernsthaft und nachdrücklich stellen: Nach innen, an sich selbst.
Falls jemand hier einen „Brecht“ entdeckt – jau, den Bert kenn‘ ich auch – ziemlich flüchtig.
PS.: Ganteför schreibt hier vermutlich aus sehr persönlichen Gründen gegen den „letzten Schrei“ der Theosophie in der institutionalisierten Physik an, das ist „Superdeterminism“, das zu Ganteför antithetische Quacksalbertum eines Nobelpreisträgers namens Gerard ‚t Hooft.
Eine letzte Ergänzung, um Unterstellungen vorzubeugen:
Ich kenne auch Physiker nach meinem Herzen und Verstand, aktuell ist das Ivette Fuentes. Leider bin ich außerstande, ihre Arbeit en detail zu begreifen.
Nun Früher (ca.19 jh) wussten Wissenschaftler das ihre Theorien auch falsch sein können, dieses Wissen hat sich verflüchtigt und das nicht zum Vorteil der Wissenschaft.
Karl, das Urteil, Theorien auf dem Feld der Physik, Biologie und nachgeordneten Feldern könnten „falsch“ sein, ist tatsächlich ein geistesgeschichtliches Residuum aus der antiklerikalen Aufklärung des mechanischen Materialismus des 17. und 18. Jhd. Theorien sind allenfalls fehlerhaft oder fehlerlos, zureichend oder unzureichend gemessen an den aufgeworfenen Fragestellungen nach dem Zusammenhang der Kenntnisse und des Wissens über einen Gegenstand / Gegenstandsbereich. „Falsch“ oder „richtig“ sind auf diesen Feldern vielmehr Hypothesen, die aus Theorien entwickelt werden, bzw. die solchen Hypothesen zugrunde liegenden Urteile.
Es ist ja seit mindestens ein paar Jahren eine Riesenkampagne im Internet unterwegs, inwieweit gesteuert oder nicht, sei dahin gestellt, mit dem Leitmotiv: „All you might believe to know about xyz is WRONG“. Inquisitionszeitalter, halt, die Geister, die es mit der Macht halten, zerfleischen sich wechselseitig, meist über die „Bande“ zerfleischter Subalterner.
Denn Theorien werden zugunsten anderer verworfen, wenn sie nicht (länger) dienlich sein oder „passen“ sollen.
Auch nicht wirklich. Es gab schon immer eine Art „herrschende Meinung“ in der Wissenschaft, gegen die anzukommen, nie leicht war. Einstein kennen wir heute als brillanten Forscher, der die Physik veränderte. Damals galt er vielen etablierten Professoren aber auch als Querulant, als Seiteneinsteiger, der keine Ahnung von der echten Physik hätte. Erst, als Forscher im „Feldversuch“ eine auf seiner Allgemeinen Relativitätstheorie fußende Vorhersage zur Ablenkung des Lichts durch große Massen 1919 bei der Beobachtung einer Sonnenfinsternis bestätigen konnten, wurde er über Nacht zum Popstar der Wissenschaft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein#Experimentelle_Best%C3%A4tigung_der_vorherberechneten_Lichtablenkung_(1919)
Wesentlich schlechter erging es Alfred Wegener, der zwar als Polarforscher einen guten Ruf genoss, aber mit seiner Theorie der Kontinentalverschiebung nur auf Ablehnung stieß. Erst nach seinem Tod wurde er rehabilitiert, die Plattentektonik ist heute erwiesener Stand der Wissenschaft und Wegener ist Namenspatron eines deutschen Polarforschungsinstituts.
@Quark
Die Esoterik-Keule ist der „Coronaleugner“ der sogenannten Skeptiker ‒ eine der lächerlichsten Erscheinungen überhaupt.
Weil Sharky das Lambda-CDM-Modell erwähnt hat –
Das ist ein Axiom, das in der Astronomie zu gelten hat. Denn, „die einzige Voraussetzung, die in der Wissenschaft zu machen ist, ist die, daß sie geht“ (Hegel), und Homogenität und Isotropie der beobachtbaren astronomischen Phänomene sind zu unterstellen, sonst hat Astronomie halt keinen Gegenstand.
Es ist ein willkürlicher Schritt, auf das Axiom der Astronomie eine „Kosmologie“ zu gründen, damit wird aus dem Axiom tatsächlich ein Dogma, wie Sharky sagt, eines, das sich von theologischen Dogmen nicht unterscheiden läßt.
Die irdische Biosphäre, um an alte Postings von mir zu erinnern, vergesellschaftet die physikalische Welt, die sie inkorporiert. „Vergesellschaftung“ ist hier eine Allegorie: Sie setzt in der Biosphäre „Individuen“ voraus, welche zugleich biosphärisch erst gebildet werden. Die Physik und Chemie, der diese Individuen naturgeschichtlich entstammen, ist in diesem Bildungsprozess vollständig aufgehoben, d.h. sie gelten „an und für sich“ weiter, taugen aber nicht zur Beschreibung und Erklärung biologischer Vorgänge und Phänomene.
Gegenteilige Unterstellungen sind und bleiben Dogmen des Neodarwinismus, der bürgerlich-rassistischen Umdeutung der Evolutionstheorie, die seit Jahrzehnten widerlegt ist.
Period.
Siehe auch:
https://overton-magazin.de/buchempfehlungen/die-immaterielle-komponente-der-wirklichkeit/#comment-380151
(Kommentar zu Alex R’s Verweis auf das „Anthropische Prinzip“)
Natürlich hat der Autor mit der Kernaussage recht, es ist fast schon trivial wenn man sich mit den Themen beschäftigt, ein alter Hut gewissermassen.
Die Konsequenzen daraus sind stark tabuisiert, soweit man sich nicht für rein praktische Zwecke damit beschäftigt.
Habe einfach Probleme mit Memen. „Urknall“ ist eins davon: Es ist ein temporäres Konzept, welches zum Paradigma aufgebauscht wurde. In einem „elektrischen Universum“ sind weder dunkle Materie, noch dunkle Energie und auch der Knall einfach nicht notwendig. Birkeland-Ströme sind überall sichtbar, werden aber nicht als solche erkannt.
Die „Drehungen“ aller Galaxien resultieren bestimmt nicht aus einer Explosion.
Also muss man sich auch nicht wunderen, dass man die Verbindung von Allem mit Allem und die seit der Quanten-Entdeckung offensichtlich notwendige, intelligente Beobachtung, ums Verrecken nicht einordnen kann…
Das ist dann eben die Herausforderung für die Wissenschaft, neue Theorien zu entwerfen, die die Beobachtungen erklären können.
Der Klassiker dafür ist ja die Etablierung des kopernikanischen Weltbildes im ausgehenden Mittelalter. Also mit der Sonne im Zentrum des Systems statt der Erde, wie noch bei Ptolemäus. Da gab es auch Beobachtungen, die nicht zur Theorie paßten, daß alle Planeten („Wandelsterne“) sich um die Erde drehten. Denn immer wieder legten diese Planeten auf ihren Bahnen „den Rückwärtsgang“ ein, was mit komplizierten Ergänzungsrechnungen („Epizykeltheorie“) zwar berechenbar schien, aber auch jeder Logik widersprach. Mit der Annahme, daß die Sonne im Zentrum steht, lösten sich schließlich all diese Widersprüche auf.
Hab ich was verpasst? In der Einleitung steht, der Autor folgere die «Existenz eines universellen Informationsfeldes». Im Text dann kein Wort davon. Man bekommt nicht mal eine Ahnung, was der Autor meinen könnte. Ein Buch vorstellen ohne dessen Kernthese nachvollziehbar zu erläutern ist nicht die überzeugendste Werbung.
Ja, ist erstaunlich
Lustig, das tiefsinnige Bescheidwissen über den Inhalt eines Buches, welches morgen erst erscheint. Denn der vorliegende Text ist nicht einmal ein Exzerpt, allenfalls der Klappentext zum Buch. Oder erhielten die ersten kritischen Geister einen Vorabzug des Buches? 😉
Vielleicht weiß der Autor ja auch, was er selber geschrieben hat???
Ja, aber wenn er es hier offenbart, wer soll dann sein Buch noch kaufen?
Für mich sieht das nur wie ein großer Zirkelschluss aus und es mag Ausnahmen geben, aber bei Physikern kommt gewöhnlich nur Mist raus, sobald sie sich mit Leben und lebenden System auseinandersetzen. In der Astronomie haben wir es in allen Belangen mit Zahlen zu tun, die mathematisch zwar abzählbar, aber für den menschlichen Geist transzendent sind. Jetzt kommt er mit dem Trick des 100er-pasch um die Ecke wohlwissend, dass dieses Ergebnis gerade mal so wahrscheinlich wie die Existenz von 1000 Atomen ist, denn von denen gibt es nur 10^80. Gegenüber der Paschwurf-100-wahrscheinlichkeit 10^-77. Wer mit solchen primitiven Tricks arbeitet um die Leser auf seine Seite zu ziehen, weiß also entweder, dass er nur Unsinn von sich gibt oder er weiß, dass er nichts von dem beweisen kann was er sagt. Früher hieß es mal in der Wissenschaft: Zeige es oder schweig! Heute haben die Astrologen im Gewande von Mathematikern und theor. Physikern wieder Hochkonjunktur.
bla…. bla…
„Wer mit solchen primitiven Tricks arbeitet um die Leser auf seine Seite zu ziehen, weiß also entweder, dass er nur Unsinn von sich gibt oder er weiß, dass er nichts von dem beweisen kann was er sagt.“
Ja, er kann es auch nicht beweisen! Das kann KEIN Physiker, Astronom oder Mathematiker! Deshalb spricht man in der Wissenschaft ja auch über Theorien und nicht über „Wahrheiten“. Auch Einsteins Relativitätstheorie ist bis heute eine Theorie. Eben eine,s die vieles erklärt aber auch nicht alles, und vor allem nichts beweist. Die kann von späteren Theorien widerlegt oder überflügelt werden.
Ich weiß nicht was du bist, aber sicher kein Wissenschaftler denn dort müssen Theorien einen Test anbieten. Die gab es in der spez. Relativitätstheorie, wie auch den anderen Arbeiten Einsteins. Wo nochmal genau ist in Ganteförs Theorie das Testangebot? Er ist nicht mal in der Lage einen hypothetischen Test anzubieten. Da sind ja sogar die Spinner von der Stringtheorie weiter.
Du kennst schon das Buch?
gemeinhin veröffentlichen Wissenschaftler ihre Thesen nicht in populärwissenschaftlichen Büchern für die man bezahlen muss, sondern in wissenschaftlichen Journalen, wo diese Thesen auf Wissenschaftlichkeit in einem Peer Rewiev geprüft werden … das sagt wohl alles…
Journals sind zum Veröffentlichen gut.
Bücher sind meist besser lesbar.
viele bekannte Wissenschaftler werden geradezu genötigt
ihre Theorien dem einfachen Volk verständlich zu machen.
Selbst von Einstein gibts sowas—
Die Zeiten sind auch vorbei.
Zwei Mathematiker haben bspw, über ein Jahr gebraucht, eine fertige Studie (!!!! keinen Aufsatz oder ein Buch) zu den offenbar tödlichen Nebenwirkungen der Corona-Spritze (Stichwort 80.000 Tode in der Übersterblichkeitssstatisik für 2023) „peer reviewd“ veröffentlichen zu können. Die darin geschilderten Fakten waren wohl „nicht erwünscht“.
https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-kuhbandner
@Elberadler
Schauen Sie mal, was Arthur Eddington im Mai 1919 bestätigte.
Ist mir bekannt! Weiter oben erwähnte ich sogar diese Leistung zur Bestätigung von Einsteins Relativitätstheorie ausdrücklich!
Aber selbst Einstein würde hier nicht von einem „unwiderlegbaren Beweis“ sprechen. Nur davon, daß seine Theorie von der Lichtablenkung durch große Massen hier in gewisser Weise bestätigt wurde. Es wäre immer noch möglich, daß es für dieses Phänomen eine andere Erklärung gäbe. als die von Einstein. Aktuell ist es aber die, die das Phänomen am besten erklärt.
Das ist eben der Punkt: In der Wissenschaft spricht man von Theorien, nicht von Tatsachen.
@Elberadler
Schauen Sie mal, was Arthur Eddington im Mai 1919 bestätigte.
Das ist im Prinzip schon richtig. Wissenschaftliche Theorie müssen falzifizierbar sein, wenn ich es richtig verstehe. Ich bin kein Wissenschaftler, habe immer rein praktische Arbeiten verichtet. Aber eine Theorie, wie die Relativitätstheorie, deren Vorhersagen im Experiment permanent bewiesen werden konnten – zuletzt die Existenz von Gravitationswellen- steht schon verdammt gut da. Das ist schon mehr, als Naturphänomene gut erklären zu können.
Ich habe das Buch natürlich auch noch nicht gelesen, bin aber regelmäßiger Zuschauer seines Videopodcasts. Ich glaube daher, einen Teil seiner Argumentation zu kennen und bin sowieso meilenweit davon entfernt, einem Physiker Physik erklären zu wollen. Aber ehrlich – ich verstehe seine Argumentation nicht. Die Tatsache, dass unendlich viel noch nicht erklärt wird, kann doch unmöglich als Begründung dienen, einen materialistischen Zugang infrage zu stellen. Es sind doch ausnahmslos alle idealistischen und religiösen Erklärungen der letzten 5.000 Jahre widerlegt worden. Da mögen neue Theorien weiterführen, alte widerlegt werden, kann zu all den Merkwürdigkeiten, die die Wirklichkeit uns zumutet und die intuitiv nicht mehr zu fassen sind, noch manches dazu kommen, was den begrenzten menschlichen Verstand auf sehr harte Proben stellt. Warum, und das meine ich wirklich nicht polemisch und schon gar nicht besserwisserisch, stellt das einen materialistischen Zugang bei der Suche nach Erkenntnis infrage?
Frag das Prof. Ganteför oder lies das Buch. Ich weiß es auch nicht.
Und ja, Einsteins Theorien sind offenbar sehr zutreffend, Aber eben auch nur im Rahmen dessen, was die Physik derzeit herleiten kann. Es ist nicht ausgeschlossen, daß in einigen oder vielen Jahren völlig neue Theorien die von Einstein treffend beschriebenen Vorgänge viel besser oder sogar völlig anders erklären können. Bis dahin müssen wir uns an das halten, was aktuell erklärbar ist.
Die Frage „Warum“ scheint mir beim Universum nicht zielführend, denn die wäre eher eine Unterstellung (dass es nämlich mindestens einen Zweck gäbe und die Frage wäre, welche(n)). „Wie“ würde vorläufig völlig ausreichen (DASS etwas geschehen ist, vorhanden ist und geschieht, ist offenkundig).
„Weder Ur, noch Knall“: http://www.grin.com/document/1609920
Das Universum expandiert beschleunigt, heißt es. Klar, der Dopplereffekt gilt als Beweis, aber kann es nicht auch bisher unbekannte Effekte geben, die das Licht auf seiner Milliardenjahre langen Reise ins Rote verschieben?
Scholastik der heutigen Kosmologie ist das Lambda-CDM-Modell, das mit Klauen und Zähnen verteidigt wird, der unumstößlichen Weisheit letzter Schluss.
Und ich sage Euch, neue, junge, frische Physikergenerationen werden kommen, das heutige Standardmodell in die Tonne zu treten, ihm seinen ihm gebührenden Platz als Spezialfall einer umfassenderen Theorie zuzuweisen, z.B. für die Zeit nach dem Urknall.
Die neue Theorie des Kosmos wird auch die Welt vor dem Urknall beschreiben können, neue Hochleistungsteleskope werden Galaxie-Superstrukturen im Weltall finden, und diese Theorie glänzend bestätigen. Ihr werdet es sehen, wartet es ab.
Das ist eine Interpretation, keine Beschreibung|Definition.
Eine nicht bewiesene These. 🧐
Diese doppelte, nicht beweisbare Behauptung tauscht Religion mit Physik|Naturwissenschaft aus, um Werkzeuge der Deutungshoheit zu erstellen.
Einspruch, Suggestivfrage. Es sagt, »Warum« ist es, meint aber, »Wer« war es.
Noch eine Marketing-Behauptung, immerhin als Konjunktiv. 🫣
Dummbatz, Ursache und Wirkung verwechseln, oder Adaption und Anfang. Dann geh und spiel doch Bowling mit Würfeln.
Die Frage nach „Information“ (die nicht zum Text gehört) ist gut, interessant, richtig. Dieser Buchauszug(?) ist kein Beweis, dass Gerd Ganteför erzählen kann, was er darüber denkt, und kein Grund, das herausfinden zu wollen, indem das Buch gelesen wird.
Die Frage ist doch nicht: „Ist das Universum ein universelles Informationsfeld?“,
sondern
„Ist Information fundamentaler als Materie – oder nur eine Beschreibung von Materie?“,
oder mit anderen Worten
„Ist Realität letztlich Information – oder ist Materie nur eine Manifestation von Information?“.
Leider davon nichts im Artikel…naja, vielleicht ja nur im Buch. Spannendes Thema auf jeden Fall.
Ist nicht alle Materie aus Energie entstanden ?
Wo bei ihrer Entstehung die Energie nur oberflächich gesehen verschwindet -aber
sehr wohl als innere Energie in den Teilchen weiterlebt ?
Mit der Information sieht es dagegen wegen eines drittklassigen Hauptsatzes der Physik ziemlich schlecht aus.
Die Unordnung nimmt zu und nützliche Information verschwindet doch früher oder später.
Also fürchtet euch nicht!
Es ist NICHT eure Schuld !
Information verschwindet nicht, siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kein-Verbergen-Theorem
also wir leben doch nicht etwa unter Erhaltung ALLER unserer Fehler / Entscheidungen –
das gibt aber ziemlich viele Suizide.
trotzdem Danke!
. . da war doch auch noch was mit dem Zusammenbrechen der QM-Wellenfronten wenn jemand den Mond anschaut . . .
besitzen die Phasen keine Information ?
„Dem Materialismus zufolge ist das Universum nichts weiter als eine gigantische Maschine, die seit dem Urknall geistlos auf ihr kaltes Ende zuläuft. Doch das Weltbild stößt an seine Grenzen: “
Zwischen Genie und Wahnsinn verschwimmen Grenzen …
Die mechanistisch-reduktionistische Weltanschauung ist die Thujahecke der geistigen Kleingärtner, hinter der sie sich ängstlich verstecken.
Das paßt! Hab immer schon gedacht, das Zebraherz lebt hinter einer Thujahecke versteckt. (SCNR)
Nein Quana, ich gebe Zebraherz recht.
Eine mechanistisch‑reduktionistische Weltanschauung versteht die Welt so, als bestünde sie letztlich aus Einzelteilen, die sich wie Maschinenteile verhalten, und glaubt, dass man jedes Phänomen vollständig erklären kann, indem man es auf seine kleinsten Bestandteile und deren kausale Wechselwirkungen zurückführt.
Genau das ist die Sichtweise, die uns in die Misere geführt hat, in der wir heute stecken!
—
Naja, aber was heitß das alles schon. Echte Diskussionen sind hier bald nicht mehr möglich, leider.
Tja, irgendwie tp 2.0. Der Ton wird immer rauer, immer respektloser, immer unfreundlicher, insgesamt gesehen. Schade.
Auch wenn ich einige Kritikpunkte durchaus unterstütze, da der Text an sich selbst ziemlich substanzlos scheint, bis auf den Hinweis zu Information, der ein spannendes Thema sein könnte, denke ich doch, dass man Kritik wesentlich freundlicher anbringen könnte und sollte.
Lieber Gruss und schönen Sonntag an alle
Allgemeine Kritik des Umgangs|Miteinanders ist immer gut.
In diesem Fall: Miese Werbung (für ein Buch), bei der das „Interssante“ unterschlagen oder „vielleicht nur“ angeteasert wird, ist was anderes. Das provoziert „miese Antworten“ oder „geliefert wie bestellt“.
Auch schönen Sonntag. 🙂
@ Michael Lindenau
tp 2.0.
Das liegt wohl daran, dass die gleichen, sich um ihre Karriere betrogen fühlenden Misanthropen hierher gefolgt sind.
Es mögen gar nicht so viele sein, aber durch Mehrfach-accounts wird versucht, die Monologe zu kaschieren. Die Diktion verrät sie.
Einfach ignorieren. Ist leichter als bei Moskitos. 🙂
War für mich, ehrlich gesagt, ziemlich erwartbar.
Denn hier handelt es sich um ein Thema, bei denen die meisten schon seit Ewigkeiten nur aufeinander einschlagen können, i.d.R. keinerlei Respekt voreinander (bzw. anderslautenden Ansichten) zeigen und offensichtlich nur in der Lage sind, herablassend und beleerend zu agieren. Ursprünglich wollte ich eigentlich gar keinen Kommentar dazu schreiben, aber irgendwie kann ich doch nicht aus meiner Haut… 😉
Es kommen sowieso immer nur die gleichen altbekannten ‚Argumente‘ mit der Attitüde des Wissenden. Statt Fragen zu stellen, sich zu wundern, forschen und mehr wissen zu wollen – und das heißt in meinen Augen eben gerade nicht, sich v.a. mit irgendwelchen Zahlenspielen, Modellierungen o.ä zu befassen – weiß man natürlich auf alles direkt eine Antwort und muss jeden Anflug von Spiritualität sofort exorzieren. Wo kämen wir denn da hin, wenn alle eine Tiefe in der Welt in Betracht ziehen würden ? Sie einen unmittelbaren Bezug zur Welt um sich herum hätten und danach handeln würden ?
Deshalb muss natürlich in solchen Fällen sofort reflexhaft alles ins Lächerliche gezogen und mit vermeintlichem Sarkasmus reagiert werden. Das ist so vorhersehbar. Und einfach nur langweilig und ermüdend.
Aber Hauptsache, man hat mal wieder sein erhöhtes Sendungsbewußtsein unter Beweis gestellt.
Sendungsbewußtsein – Genau. Und es ist so typisch für die Landsleute zwischen Rhein und Oder.
Wie sagte es ihr obskurer Komponist Richard Wagner: „Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun“.
Der Buchautor möge sich mit dem schwachen anthropischen Prinzip beschäftigen: die Feinstrukturkonstante ist, wie sie ist, weil sonst dieses Universum kein Leben hätte hervorbringen können, deren Vertreter über ihren Wert nachdenken könnten.
Solange wir nicht wissen, wie viele Universen an dieser „Aufgabe“ gescheitert sind, lohnt es nicht wirklich, darüber nachzudenken, wie unwahrscheinlich das Unsere ist.
Das ist ein ziemlich guter Kommentar, den ich ein wenig ausweiten will.
Die erhellenste Variante des akademisch ventilierten „anthropischen Prinzips“, die ich kenne, ist die von John Leslie:
„Ein intelligentes Lebewesen findet sich selbst nur dort vor, wo intelligentes Leben möglich ist.“
(Ich habe die Wiki-Fassung des Zitats ein wenig lektoriert)
Leslie hat es selbst eine „Tautologie“ genannt.
Ich setze mal meine Fassung dagegen:
Menschen finden sich in den Gegenständen ihres Daseins selbst vor, weil es außerleibliche Bestandteile desselben sind
Das ist nicht weniger tautologisch, aber für mich persönlich wird in meiner Fassung deutlicher, das Resultat von „Überlegungen“, Spekulationen, vermeintlichen Weisheiten dieser Klasse ist notwendigerweise der abstraktest denkbare Begriff von Stofflichkeit, i.e. „Substanzialität“, und es wäre völlig wurscht, wie solche Substanzialität dann benamst wird, „Gott“, „Idee“, „absolutes Wissen“, „Materie“, pinker Waldmeisterpudding oder „Information“, wenn darin nicht alle Welten herrschaftlicher Teilung und schließlich Trennung von Hand- und Kopfarbeit in den vergangenen ca. 9000 Jahren angesprochen wären, um die nächste Generation von Pfaffen, Pfaffenkindern und ihren verdummten Schäfchen hervor zu bringen.
Wenn wir alle nur Extensionen Deiner Grandezza sind, wo ist der Sinn sich mit uns zu unterhalten?
Ist das nicht Selbsttäuschung?
Du hast das „scnr“ vergessen.
„die Information“
Brauch ein Bewusstsein … Materie ist der Träger dieser …
Erst wer das Wesen der Frau begriffen hat kann auch das Universum verstehen o)))
„Alles am Weibe ist ein Rätsel, und Alles am Weibe hat Eine Lösung: sie heisst Schwangerschaft“
Friedrich Nietzsche
Kannte ich noch nicht… thx o))))
😶
Bevor es in die Zeitmaschine und zurück in die Gegenwart geht:
Würde „das Wesen der Frau“ oder anderes „Gewese“ verstanden werden, gäbe es keine menschliche Fortpflanzung.
Die Frage ist: Für wen ist das jetzt beleidigend, ihn || sie?
@Nietzsche
Gemessen an der Anzahl deiner Kinder hast du wohl nicht viel verstanden? Oder alles?
„gäbe es keine menschliche Fortpflanzung.“
Und damit kein menschliches Leben , intelligentes Leben ….
Überdenke Dir noch einmal deine letzte Zeilen … lol
„Die Physik kann viele der fundamentalen Warum-Fragen, mit denen sie sich beschäftigt, nicht beantworten: Warum kam es zum Urknall? …“
Grundfalsch, kein halbwegs ernst zu nehmender Physiker beschäftigt sich ernsthaft mit dieser Frage – als Physiker. Schon Kant hat beschrieben, dass man, wenn man wissen will, was die Natur eigentlich ist, sich außerhalb derselben begeben müsste, was nun mal nicht möglich ist. Um physikalisch tragfähige Aussagen zum Urknall treffen zu können, müssten wir uns außerhalb unseres Universums begeben können. Und auch der Grund für die beschleunigte Ausdehnung des Universums kann sich außerhalb befinden. Dies sind eindeutig Fragen der praktischen Metaphysik (nach Kant), nicht der Physik und damit philosophische Fragen. Der Hang des Physikers zur Philosophie ist so leicht zu erklären, aber man sollte als Physiker die Grenzen kennen und streng beachten.
Jürgen K. Dipl.- Ing.
Ab und zu findet man durchaus noch Kommentare die Rückschlüsse zulassen auf Intelligentes Leben, wie dieser zb.. o))
Die empirische Wissenschaft – die Physik – beschreibt die Regeln dessen, was wahrgenommen werden kann, sei es direkt durch die Sinne, sei es indirekt durch Messungen. Da die empirische Wissenschaft sehr gut funktioniert insofern, dass man ihre Erkenntnisse technisch anwenden kann, weist sie auch nach, dass sehr viele Ereignisse Regeln folgend verlaufen.
Gibt es Ereignisse in der Wahrnehmung ohne Regel, so werden diese durch die empirische Wissenschaft nicht erfasst. Alle Dinge, die nicht messbar sind, können prinzipiell nicht durch die empirische Wissenschaft erfasst werden. Daraus zu schliessen, es gäbe etwa keine nicht messbaren Substanzen oder Qualitäten, ist ein Trugschluss, denn es ist nicht einmal alles operationalisierbar, und schon deshalb ist nicht alles messbar. Der Erfolg der Technik belegt auch nicht, dass es etwa keine Ereignisse ohne Regel gibt, die beobachtet werden.
Folgt man dem kritischen Rationalismus – der eine Realität als Grund für die Wahrnehmungen unterstellt – so beschreibt die Physik den Teil der Realität, der Regeln folgt und messbar ist.
Folgt man dem Positivismus – der das Höhlengleichnis härter auslegt und keine Angaben zu den Ursachen der Wahrnehmung festlegen will – so bleibt es bei den obigen Aussagen. Es bleibt nur zusätzlich offen, ob man sich in einem Schattenspiel befindet oder ob man Schatten realer Objekte an der Höhlenwand beobachtet.
Das ist grundlegende Epistemologie. Das mechanizistische Weltbild ist hoffnungslos. Es basiert ausschliesslich auf mangelnder Bildung. Man sollte versuchen, Menschen, die ein solches auch 2026 noch pflegen, aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit hinaus zu führen – wenn sie es denn wollen.
Ich zweifle doch sehr daran ob man diesem Herrn sogar nur so etwas wie einen Gebrauchtwagen abkaufen könnte:
„Aus Aktualitätsgründen möchte ich aber an die 5. Vorlesung jetzt anhängen, etwas über diese mRNA Impfstoffe die es uns ermöglichen, unter anderem, es gibt noch andere Impfstoffe, aber dieser Typus, dieser neue Typus von Impfstoffen hat es ermöglicht doch wesentlich beizutragen zum Besiegen der Corona-Pandemie.“
Aus:
mRNA-Impfstoffe | #5B Nano Vorlesung Ganteför
Grenzen des Wissens
https://www.youtube.com/watch?v=INAB_yXRjiY
Er war da ziemlich regsam und hat da in mehreren Videos mit Agitprop um sich geschmissen. Grenzen des Wissens oder eher Begrenzung des Wissens, egal, der Name ist Programm.
Geht aber auch anders:
Schonungsloses Verdikt über die mRNA-Impfstoffe aus einem staatlichen italienischen Institut
27. 11. 2024 | Der Forschungsdirektor des vom italienischen Gesundheitsministerium betriebenen Forschungsinstituts Istituto Superiore di Sanità, Maurizio Federico, hat einen Fachaufsatz veröffentlicht, in dem die schweren Nebenwirkungen und die sehr begrenzte Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe gegen Covid-19 schonungslos dargestellt werden.
Vielleicht um nicht gleich die Zensoren auf den Plan zu rufen, ist der in der Zeitschrift Vaccines erschienene Aufsatz mit der konstruktiven Überschrift versehen, dass man die Nachteile der mRNA-Impfstoffe mit Impfstoffen beheben könnte, die in den Schleimhäuten wirken: „The Immunologic Downsides Associated with the Powerful Translation of Current COVID-19 Vaccine mRNA Can Be Overcome by Mucosal Vaccines“. Die Studie wurde vom Gesundheitsministerium finanziert.
Die Mediziner- und Wissenschaftlerinitiative MWGFD bietet auf ihrer Netzseite eine Zusammenfassung auf Deutsch. Hier ein Auszug:
„Die Studie legt dar, dass die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna, die weltweit gegen Covid-19 eingesetzt werden, nicht nur weitgehend wirkungslos gegen die Verhinderung von Infektionen seien, sondern auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen können. Die zentralen Aussagen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Unzureichender Schutz: Die Immunantwort auf die Impfstoffe finde nicht ausreichend in den Schleimhäuten der Atemwege statt, dem Haupteintrittsweg des Virus.
Langzeitrisiken: Die unkontrollierte Produktion des Spike-Proteins im Körper könnte Autoimmunerkrankungen und die Entwicklung oder Reaktivierung von Tumoren fördern.
Verteilung im Körper: Die in Nano-Lipidpartikeln verpackte mRNA gelange in sämtliche Körperzellen, darunter Herzmuskel, Gehirn und Fortpflanzungsorgane.
Verbleib im Körper: Spuren von mRNA seien auch Wochen nach der Impfung in Gewebe wie Herzmuskel und Lymphknoten nachweisbar.
Kritische Nebenwirkungen: Die Studie verweist auf mögliche Zusammenhänge mit Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) und chronischen Entzündungen, die das Risiko von Herzproblemen und Krebserkrankungen erhöhen könnten.“
https://norberthaering.de/news/maurizio-federico-mrna/