
Der Fall Ulrike Guérot ist längst mehr als ein Kündigungsstreit. Er erzählt vom Zusammenprall zweier Welten: der nüchternen Sprache des Arbeitsrechts und dem Anspruch auf wissenschaftliche Freiheit. Eine Rezension.
Schwere Kost – jedenfalls für Bürger, die sich nicht täglich in juristischen Termini, in Fragen von Beweislast, Eventualvorsatz und Massregelungsverbot schöpferisch und erschöpfend bewegen. Schwere Last aber auch für die Parteien eines Rechtsstreits, die beide Deutungsmacht beanspruchen – die eine aus ihrer Sicht als Politik-Wissenschaftlerin, die sich in ihren Werken einer politisch agilen Sprache bedient, die andere als inkarnierte Institution, die sich unter dem Deckmantel der „Redlichkeit von Wissenschaft“ dem Verdacht ausgesetzt sieht, staatlich missbilligte Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs zu entfernen und dabei ihrer Fürsorgepflicht nicht zu genügen, ihre Mitarbeiter gegen mediale Denunziation in Schutz zu nehmen.
Carlos A. Gebauer hat sich als Rechtsanwalt, Publizist und Autor der Mühe unterzogen, auf 430 Seiten die prozessualen Auseinandersetzungen um die Kündigung der Publizistin und Autorin Ulrike Guérot, der er sich freundschaftlich verbunden weiss, als juristische Fallstudie zu dokumentieren. Den arbeits- und prozessrechtlich implizierten Fragen versieht er bereits im Untertitel mit dem Drall einer „Fallstudie zur Wissenschaftsfreiheit“. Der Verleger gibt ihm Geleit, indem er die „Causa Guérot“ als „Wendepunkt in der Geschichte der akademischen Freiheit in Deutschland“ markiert und sie als Auswuchs jener Furcht vor dem Verlust der staatlichen Deutungsmacht definiert, in der die öffentliche Debatte nur noch das duldet, was dem politischen Narrativ dienlich ist.
Der Klägerin verbleibt nurmehr die Verfassungsbeschwerde
Unter dieser Vorgabe legt er den Grundstein für das Selbstverständnis der von der Bonner Uni verstossenen Polit-Professorin: „Sie war nie eine Expertin für das blosse Führen von Inventarlisten aus Publikationen für Fussnotenapparate. Ein selbstverleugnend geduldiges Anlegen literarischer Bestandslisten aus dem Gedankenschatz anderer ist und war nie ihr Schicksal“ – und genau darin liegt die rechtliche Schwäche ihrer prozessualen Argumentation vor dem Arbeitsgericht Bonn, das allein die soziale Rechtfertigung einer verhaltensbedingten Kündigung zu prüfen hatte – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Denn – das stellt Ulrike Guérot selbst unstreitig – in ihrem zur Bewerbung vorgelegten Werk „Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie“ 2016 finden sich zehn Textstellen, die teilweise seitenlang entweder original oder mit geringen Veränderungen aus dem Gedankenschatz anderer Autoren entnommen sind, ohne jene Autorenschaft zu benennen.
Und nun streiten sie über Hunderte von Seiten und Anlagen mit Beweisanträgen und Repliken über „Zitationen“ und „Plagiate“, beschwören das „Ausstossungsritual“ und die „Unwucht“ der arbeitsrechtlichen Massnahme – erfolglos: Das Arbeitsgericht wertet arbeitsrechtlich allein die wissenschaftlichen Unfertigkeiten als „Plagiate“ und unterstellt jenen Vorsatz, der zu einem Verstoss gegen die arbeitsvertragliche Pflicht „wissenschaftlicher Redlichkeit“ und Verlust des Vertrauens in eine störungsfreie Vertragserfüllung in der Zukunft führt.
Nicht minder, aber gleichwohl erfolglos der Versuch der Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Köln, die „Plagiate“ einer sachverständigen wissenschaftlichen Expertise zu unterwerfen, während das Gericht sich dazu berufen sieht, die Bewertung des „Plagiats“ als „unbestimmten Rechtsbegriff“ gemäss deren arbeitsvertraglichen Definition selbst vorzunehmen. Und als das Bundesarbeitsgericht sich in der Nichtzulassungsbeschwerde der Klägerin dieser Auffassung des Landesarbeitsgerichts Köln anschliesst, verbleibt der Klägerin nurmehr die Verfassungsbeschwerde, die sie im April 2026 eingelegt hat, um ihren Gedanken bedrohter Wissenschaftsfreiheit als Teil bedrohter Rechtsstaatlichkeit nun endlich zu Gehör zu bringen; eine Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde steht aus.
Unterschiedliche Sprache zwischen Justiz und Politologin
Zuletzt gibt die Dokumentation der betroffenen Professorin Gelegenheit zu einem virtuellen persönlichen Plädoyer im Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, das die tiefe Verletzung der Klägerin über diesen „Rausschmiss“ zu verarbeiten sucht, indem die politische Verortung und das fehlende rechtliche Gehör beklagt werden, die ihr Vertrauen in Gericht und Rechtsstaat unterminiert haben.
Wer vom NSU-Prozess um Beate Zschäpe vor dem OLG München erwartet hatte, das gesamte Geschehen um die NSU-Morde, die staatliche Verstrickung, das Schreddern der Akten, das Versagen der Milieu-Ermittlungen der Polizei aufzuklären, sah sich nach Jahren der Suche nach Ergebnissen zutiefst enttäuscht. Vor Gericht galt es nur im Rahmen der Aufklärungsmöglichkeiten der „prozessualen Wahrheit“ die Schuld der Angeklagten festzustellen und danach sein Urteil zu bilden. Nichts anderes erlebt Ulrike Guérot in ihrem arbeitsrechtlichen Prozess: Das Gericht prüft allein, ob der Vorwurf der Universität unredlicher Wissenschaftlichkeit so schwer wiegt, dass ein weiteres Zusammenwirken im Dienstverhältnis unzumutbar ist – nicht mehr und nicht weniger. Auf alles Andere bleiben konsequenter Weise Antworten aus.
Ihr Plädoyer zeigt einmal mehr die gravierend unterschiedliche Sprache zwischen Anwälten und Gerichten auf der einen Seite, der sprachlich gewappneten Politologin und ihrer kritischen Gedankenwelt, die das systemische Denken in Relationstechniken sprengt, auf der anderen Seite. Beide Sprachwelten werden sich nie verstehen – das macht ihren Reiz, aber auch ihre Misere aus. Insoweit gibt die Dokumentation in der Tat einen tiefen Einblick in die sprachliche Entfremdung von Staat und Bürgern, die im Ergebnis den Debattenraum verengt, aus dem Ulrike Guérot sich mit ihren unwillkommenen Gedanken zu befreien sucht, um ihre Identität zu wahren.
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Der Fall Ulrike Guérot zeigt, wie die wirkliche Ursache des Arbeitsprozesses, nämlich die Unliebsamkeit der Ansichten von Frau Guérot, zwar offensichtlich ist. Aber durch die Nebelkerzen des Plagiat-Vorwurfs wird das völlig in den Hintergrund gerückt und verschleiert. Und da alle behaupten, dass einzig der Pldgistsvorwurf Grundlage des Verfahrens sei, kann man das nicht Mal anprangern. das ist das Perfide daran. Unser System ist wirklich gut darin, seine wahren Gründe zu verschleiern.
„… Aber durch die Nebelkerzen des Plagiat-Vorwurfs wird das völlig in den Hintergrund gerückt und verschleiert. …“
Dieser Vorwurf zieht aber nicht. Ein Buch ist keine wissenschaftliche Arbeit im eigentlichen Sinne. Das schaut sich kein Fachredakteur an und es gibt keinen Reviewer. Da schaut ein Lektor drüber und dem fallen ein paar vergessene Gänsefüßchen nicht auf, um mehr geht es nicht. Das ist der Skandal, der Plagiats-Vorwurf ist an den Haaren herbeigezogen. Das Gericht weiß das sehr wohl, deshalb lässt es auch keine Gutachter zu. Das ist übelste Rechtsbeugung, um eine kritische Prof. loszuwerden. Der Artikel verharmlost gewaltig.
> Das ist der Skandal, der Plagiats-Vorwurf ist an den Haaren herbeigezogen
Denk ich auch. Wenn es das Buch nicht gegeben hätte, hätte sich ein Fall mit Studenten-Beschwerden konstruieren lassen, wie das bei anderen Professoren, die nicht eng genug in der Spur fahren, auch praktiziert wird.
Es zeigt auch dass man erpressbare Menschen in wichtige Positionen hebt. An dem der sich seiner eigenen Verwundbarkkeit nicht bewusst ist und Quer treibt kann und wird bei abweichendem Verhalten ein Exempel statuiert. Bestrafen einen erziehe tausende.
Frau Guérot war lange eine treu erscheinende Systemdrohne, das macht den Stoß von der Klippe um so wirksamer.
Interessant ist das sie sich nach dem Rauswurf sehr schnell mit andern Parieren aus dem vermeintlichen anderen Lager verbündet. Das ist eine Flexibilität wie wir sie sonst nur von Leuten wie Reichelt kennen. Die meisten Promi Dissidenten haben bis zu Pension mit ihrem Coming Out gewartet, was in meinen Augen auch verlogen aussieht.
@Torsten
Die Argumentation trifft zwar teilweise zu. Ich habe allerdings begründete Zweifel daran, das man gezielt Personen, die zwar nicht extrem regierungs- und systemkritisch sind, in solche Positionen befördert, um „Pluralität“ und „Demokratie“ vorzutäuschen, sie aber dann, wenn sie zu regierungskritisch werden, gezielt „abschießt“.
Dann wäre es viel zielführender, wenn man Stiefellecker, Hofschranzen, Schleimer und Opportunisten befördert und zu einer Karriere verhilft. Warum fällt mir beim Begriff Opportunismus immer spontan der Name Sarah Frühauf ein? Warum ist das so?
Frage: Muss man selbst obdachlos sein, um Obdachlosigkeit in einem reichen Land zu skandalisieren, gegen Obdachlosigkeit und für Obdachlose zu kämpfen? Muss man Pazifist sein, wenn man für Diplomatie und Frieden einsteht. Muss man ein „Sozialist“ sein, wenn man auf die Fehler des Kapitalismus aka „freie“ Marktwirtschaft hinweist und Wohlstand für alle Bürger fordert? Muss man selbst arm sein, um die obszöne Schere zwischen Arm und „Super-„Reich zu kritisieren?
Antwort: Nein. Wer arm, obdachlos, arbeitslos ist, für den gesetzlichen Mindestlohn arbeitet und so weiter, der hat weder das Geld, er hat aber auch nicht die medialen Möglichkeiten, das zu kritisieren. Er hat vor allem andere Probleme als für den Frieden zu demonstrieren. In einer Demokratie wäre das der Job der Journalisten (vor allem des ÖRR), der Gewerkschaften, der Wissenschaft und der Wissenschaftler an den Universitäten und Hochschulen. Es ist zwar nur eine Schätzung, aber mindestens 95 Prozent aller Wirtschaftsprofessoren sind neoliberale Dogmatiker und Ideologen, die den Kapitalismus und die „heilige“ Marktwirtschaft anbeten. Kritische Ökonomen werden da schon vorher an der Rampe zur wissenschaftlichen Karriere aussortiert.
Die Frage ist doch: Warum gibt es 2026 nicht mehr „mutige“ Professoren, Journalisten, Moderatoren, Autoren, Historiker, Philosophen, Wissenschaftler, Ökonomen, Künstler, Musiker und andere, die für Frieden, Freiheit, Gleichheit, soziale Gerechtigkeit und Solidarität eintreten und auch den Mund aufmachen? Ich bin mir sicher, dass es die gibt. Warum schließen sie sich nicht zusammen und kämpfen gemeinsam? Man kann 10🧍einzelne Personen viel leichter mundtot machen als 1.000 oder 10.000 👭👬 👫👭 👬👫👭 👬👫
Es gibt sicherlich mehr Gemeinsamkeiten zwischen der Partei „Die Linke“ und dem BSW als zwischen der Partei „Die Linke“/BSW und FDP, CDU/CSU, SPD, Grüne und der AfD.
Frage: Warum haben sich die Linken dann spalten lassen?
Antwort: Weil viele Linke das Prinzip „Divide et impera“ nicht kennen oder nicht verstehen.
Die Förderung lediglich von Opportunisten war usus in der DDR und damit ist sie gescheitert. Die amis fördern gute Leute und warten wie diese sich entwickeln. Die Tabakindustrie hat jahrzehntelang die Schädlichkeit von Tabak bestritten. Wie die Schlange auf das Kaninchen haben sie dann jahrelang auf einen fähigen Wissenschaftler gewartet, der zufällig ihre Thesen bestätigte und ihn dann gezielt gefördert. Ein anderes Beispiel ist die von der CIA gepushte OCCRP. Sie haben Zeitungen und Jounalisten gefördert, die Mißstände aufdecken, z. B. die Panama-Papers. Voraussetzung war, nie die administration, VS-Unternehmen und Personen bloßzustellen. So kommt es auch zu berechtigten Doping-Vorwürfen nur bei den Russen. – Guerot hat das gar nicht begriffen. Als Arbeiterkind aus Grevenbroich gehört sie nicht zum Bonner Beamtenadel. Wäre ihr Vater Herr Botschafter von und zu, hätte dieser einmal den Wissenschaftsminister angerufen und es wäre Ruhe gewesen. Juristerei wird erst bemüht, wenn es um den Pöbel geht.
Ja, das ist alles Richtig, meine Perspektive ist allerdings eine Andere. Man fördert Leute die das „richtige Weltbild“ haben. Ulrike Guérot ist da ja gerade zu ein Musterbeispiel. Die war ein Fan vom ultra bösen George Soros, der EU und anderen dubiosen Sachen, da wird man mit etwas Glück und Geschick auch ohne die notwendige Qualifikation Professor.
Aus dieser Beförderung über das eigene Potential hinaus entsteht die Erpressbarkeit.
@PaulKehl „Die amis fördern gute Leute und warten wie diese sich entwickeln“ Das sehe ich anders, der „Westen“ ist in einer ethisch, moralischen Krise weil die Machtelite Opportunisten, Speichellecker und Korruption fördern um eigene Ideen durchzusetzen. Darum gibt es Professoren die verückteste Dinge lehren, Parteien von Einflussagenten geleitet werden und Konzernchefts die ihre Unternehmen mit irren umbringen wie GM, Ford, VW, FIAT oder Bayer.
Willfährige Richter gibt es in jedem politischen System. Willfärige Richter gab es in der DDR. Willfärige Richter gibt es auch in den USA, GB und Frankreich. Willfärige Richter gab es im Dritten Reich. Willfärige Richter (m/w/d) gibt es 2026 auch in der „besten Demokratie, die Deutschland jemals hatte“.
Frage: Wann sind Richter willfärige Richter?
Antwort: Wenn Richter Urteile „im Namen des Volkes“
= 👶 🧒 👦 👧 🧑🏫 🧑 👨 👩 🧔 👱 👴 👵 👨🏾 🧓 👲 👳♂️ 👳♀️ 🧕 👮 👷 💂 🕵️ 👩🦲 👨⚕️ 🧑🎓 👩⚕️ 👨🏫 👱♂️ 👱♀️ 👩🏫 👨⚖️ 👨🏿 👩⚖️ 👨🌾 👩🌾 👨🍳 🧑 👩🍳 👨🎓 👩🎓 👨🔬 👩🔬 👨💻👨🏼 👨🚀 👨🏽 👧 👩💻 👨🎤 👩🎤 👩🚀 👨🚒 🧑💻
fällen, aber nicht im Interesse des Volkes und zum Wohle aller Bürger, sondern im Interesse
💰 der herrschenden Regierung, der
💰 der ökonomischen, medialen und politischen „Elite“ und
💰 miliardenschweren „Supereichen“
Recht sprechen und dafür von der Allgemeinheit auch noch 💰 fürstlich bezahlt werden.
Kienzle: Noch Fragen Hauser?
Hauser: Nein Kienzle, das haben Sie wieder einmal treffend erklärt.
Der Fall Ulrike Guérot ist längst mehr als eine juristische Auseinandersetzung\. Er ist ein Symptom für eine tiefere Krise: die Frage, ob unser Land noch eine offene Streitkultur besitzt oder ob immer mehr Bereiche von einem bestimmten politischen Denken geprägt werden\.
Viele Menschen haben inzwischen das Gefühl, dass sich Deutschland von seinen eigenen Stärken entfernt hat: von Vernunft, Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und einer offenen Debatte\. Statt Probleme klar zu benennen, werden Kritiker häufig moralisch abgestempelt\. Wer Fragen stellt, wird nicht selten als rückständig, unsolidarisch oder unbequem dargestellt\.
Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung in Teilen des Bildungsbereichs\. Schulen und Universitäten sollten Orte sein, an denen junge Menschen lernen, kritisch zu denken, unterschiedliche Argumente zu prüfen und sich eine eigene Meinung zu bilden\. Wenn aber der Eindruck entsteht, dass bestimmte politische Sichtweisen bevorzugt und andere abgewertet werden, beschädigt das das Vertrauen in unsere Bildungsinstitutionen\.
Bildung darf keine politische Erziehung in eine bestimmte Richtung sein\. Ein mündiger Bürger entsteht nicht dadurch, dass er die vermeintlich richtige Meinung übernimmt, sondern dadurch, dass er lernt, selbstständig zu urteilen\.
Auch die Politik trägt Verantwortung für den Vertrauensverlust\. Fehlentscheidungen bei Energie, Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung haben reale Folgen für Millionen Menschen\. Wer diese Probleme anspricht, erwartet keine Belehrung, sondern eine ehrliche Analyse und Verantwortungsübernahme\.
Ein Staat verliert seine Stärke nicht dadurch, dass Bürger kritisch sind\. Er verliert sie, wenn Bürger das Gefühl bekommen, dass ihre Sorgen nicht mehr ernst genommen werden und dass wichtige Debatten nicht mehr offen geführt werden können\.
Deutschland braucht keine Denkverbote, keine politische Bevormundung und keine gesellschaftliche Ausgrenzung Andersdenkender\. Es braucht wieder mehr Ehrlichkeit, mehr Sachverstand und den Mut, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen\.