Thomas Czinkota

Thomas Czinkota
Thomas Czinkota ist Informatiker mit einem besonderen Interesse an der philosophischen Auseinandersetzung mit Technik. Seit seinem Studium der Wirtschaftsinformatik beschäftigt er sich mit den gesellschaftlichen Bedingungen und Wirkungen digitaler Systeme – von der Programmierung über die Anwendung bis zur Lehre. Zentral für seine Arbeit ist die Frage, wie sich unser Verhältnis zu Technik verändert – inspiriert unter anderem von Heideggers Begriff des Gestells. In seinen Texten verbindet er analytisches Denken mit technischer Erfahrung und gesellschaftlicher Reflexion. Er arbeitet als Risikomanager in einer internationalen Bank und unterrichtet daneben an der FernUniversität Hagen. Zuvor leitete er als Projektverantwortlicher komplexe Software- und Transformationsprojekte und war Mitgründer eines Fintechs für quantitative Aktienanalyse. Aktuelle Schwerpunkte sind die politischen und epistemischen Dimensionen von KI-Systemen.

Die Markt-Maschine: Warum LLMs nicht denken, sondern Informationen „einpreisen“

Ein LLM strebt nicht nach Wahrheit, sondern nach Informationseffizienz. Es verarbeitet das „kommunikative Echo“ der Welt nicht, um es zu „verstehen“, sondern um dessen innere Zusammenhänge – also die Kovarianzen der Begriffe – mit einer Präzision zu verwalten, die dem menschlichen Einzelverstand unzugänglich ist.

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