Moshe Zuckermann

Moshe Zuckermann
Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main. Nach seiner Rückkehr nach Israel im Jahr 1970 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete. 2018 wurde er emeritiert.

Die Freiheit des Beamten

Das Beamtentum ist eine Berufsgruppe, die in Deutschland mittlerweile seit hunderten Jahren fest Fuß gefasst hat. Oft als Zielscheibe von derbem Humor und Spott über die starre Bürokratie genutzt, verbirgt sich hinter den Beamten gerade in jüngster Vergangenheit doch mehr als Ärmelschoner und Kaffeepause: Nicht nur Siegfried Kracauer und Kurz Tucholsky stellten die Parallelen zwischen dem „Beamtengehorsam“ und dem Siegeszug der Nationalsozialisten her. Eine Betrachtung.

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In der wöchentlichen Kolumne "Zwischen zwei Ländern" von Moshe Zuckermann geht es um Kulturelles und um philosophische, soziologische und psychologische Reflexionen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Immer Samstags.

Präludium

„Zwischen zwei Ländern“ bedeutet, in beiden Ländern, Israel und Deutschland, als Fremder, mithin mit der Gelöstheit des Kommens und Gehens eines Wandernden angelangt und dennoch auf je eigener Weise in ihnen geblieben zu sein.

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