In den vergangenen 47 Jahren hat die Islamische Republik zahlreiche Krisen erlebt, die das Herrschaftssystem mehrfach an den Rand des Zusammenbruchs geführt haben. Dennoch ist das System nicht zusammengebrochen, sondern hat sich zu einem vollständig sicherheitsorientierten Staat mit den Revolutionsgarden als tragende Säule entwickelt.
mehr lesenMohsen Jafari

Iran: Politik und Nostalgie
Seit den landesweiten Protesten von 2022 und der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ ist die Debatte über die Führung der Exilopposition und die Rolle im Ausland lebender politischer Akteure erneut zu einem zentralen Thema politischer Diskussionen geworden. In diesem Kontext wurde Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs des Iran, ins Spiel gebracht.
mehr lesenIran heute: Flehen um Legitimität in der Welt, systematische Repression im eigenen Land
Iran steht heute inmitten einer der komplexesten Phasen seiner modernen Geschichte, eine Phase, die nicht nur durch eine Welle von Protesten oder eine wirtschaftliche Krise erklärt werden kann, sondern das Ergebnis jahrelanger Vertrauensverluste, schwindender Legitimität und ineffizienter Regierungsführung ist.
mehr lesenDie Islamische Republik Iran: Ein nicht-ideologisches Regime mit religiöser Maske
Seit der Revolution 1979 steht die Islamische Republik Iran vor einer tiefgreifenden Legitimationskrise. Was ursprünglich als ideologisch-religiöses System begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einer sicherheitsorientierten, pragmatischen und zunehmend krisenhaften Struktur gewandelt, deren Legitimität mittlerweile nahezu vollständig verloren gegangen ist.
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