Die USA wollen eine Militär-Hinrichtung durchführen – öffentlich. Und das, kurz nach der gescheiterten Exekution von Tennessee, die weltweit Entsetzen auslöste.
mehr lesenHelmut Ortner

Recht oder Rache?
Die Dortmunder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 105-jährigen, der als Wachmann in einem NS-Straflager stationiert war. Das Verfahren ist vor allem eines: der Beleg einer skandalösen Verspätung.
mehr lesenHalleluja! Das katholische Wunder-Monopol als Hoffnungs-Versprechen und lukratives Geschäftsmodell
Lourdes, Fatima oder Altötting: Für katholische Christen sind es Orte göttlicher Wunder. Wer die Pilger-Orte besucht, ist gut beraten, auf eines zu verzichten: auf Vernunft und Verstand. Wichtig ist allein ein unerschütterlicher Glaube. Das ist der Schlüssel zum Heiligen Geist und zur ewig währenden himmlischen Glückseligkeit.
mehr lesenWenn der Staat tötet – oder: Warum die Todesstrafe ein Justizmord ist
„Du sollst nicht töten!“ Gegen dieses Gebot zu verstoßen, gilt weltweit als schlimmes Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist die Tötung legitimiert. Ein Grundwiderspruch, der besteht, solange es die Todesstrafe gibt.
mehr lesenDer liebe Herrgott, die Macht des Glaubens und das himmlische Grauen
Der Aufklärer und freidenkende Atheist Bertrand Russell hat vor fast einhundert Jahren den Text „Warum ich kein Christ bin“ geschrieben. Für Helmut Ortner war es sein atheistisches Erweckungserlebnis. Jetzt hat er ihn noch einmal gelesen – und empfiehlt ihn zur Lektüre. Unbedingt!
mehr lesenAls erster arabischer Staat: Libanon schafft die Todesstrafe ab
Im Libanon gibt es keine Todesstrafe mehr. Dafür hat eine Mehrheit der Abgeordneten im Parlament in Beirut gestimmt. Gerichte dürfen künftig keine Todesurteile mehr verhängen. Statt der Todesstrafe droht Verurteilten künftig lebenslange Haft mit „harter Arbeit“.
mehr lesenFremde Feinde – Sacco und Vanzetti: verhaftet, angeklagt, hingerichtet.
Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Unschuldig? Eine Erinnerung
mehr lesenTexas: Bibel als Pflichtlektüre an Schulen
Amerikanische Schulen sind schon seit Langem nicht nur kulturell, sondern auch religiös umkämpfte Räume. In Texas wird die Lektüre der Bibel an öffentlichen Schulen künftig verpflichtender Bestandteil des Unterrichts. Es ist ein weiterer Schritt hin zu einer Aushöhlung der Trennung von Staat und Religion.
mehr lesenEin Mann, zwei Karrieren
Die Metamorphose des SS-Hauptsturmführers Hans Ernst Schneider, der als Hans Schwerte zum Uni-Rektor und Vorzeigedemokraten mutierte. Die Historikerin Angelia Pils beschreibt, wie Karrieren belasteter Nationalsozialisten in der Bundesrepublik verlaufen konnten.
mehr lesenGlaubens-Event auf Staatskosten
Religiöse Groß-Events wie „Kirchentage“ werden aus Steuergeldern mit Millionen großzügig subventioniert – auch der anstehende Katholikentag in Würzburg. Warum eigentlich? Gibt es nicht das Verfassungsgebot der Trennung von Staat und Kirche?
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