Florian Rötzer

Florian Rötzer
Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.

Aufruhr vor einem inoffiziellen „Gefängnis“ der Nationalgarde

Gestern kam es zu einem Aufruhr vor einem Haus in der Region Kiew, das als geheimes oder inoffizielles Gefängnis von Asow diente. Die Nationalgarde, in die nach 2014 viele Freiwilligenverbände integriert und legalisiert wurden, soll dort mobilisierte Männer eingesperrt und misshandelt haben, die desertiert sind und eingefangen wurden.

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Ukrainische Sprachkommissarin: „Die Sprache des öffentlichen Raums ist die Staatssprache. Punkt“

Olena Ivanovska ist Sprachpolizistin und kann Strafen verhängen, wenn das Gesetz zur Staatssprache nicht beachtet wird. Sie spricht vom „Linguozid“ am Ukrainischen und meint, dass medizinisches Personal Russischsprachige nicht behandeln müsse. Es mehrt sich Widerstand gegen diese überbordende Ukrainisierung im nationalistischen Sog.

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Palantir-Mitbegründer will Makaken-Massenzuchtanlage für Tierversuche bauen

Joe Lonsdale will von der boomenden medizinischen Forschung profitieren und mit einer Zuchtanlage für 30.000 Makaken eine „zuverlässige inländische Versorgung mit Versuchstieren aus dem Primatenbereich“ garantieren. Tierversuche seien moralisch geboten: „Wir halten es für unmoralisch, Menschen und Tiere unter Krankheiten leiden zu lassen.“

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Elon Musk: „Ich empfinde nichts als VOLLKOMMENE VERACHTUNG für diese heuchlerischen, bösartigen Kriegstreiber“

Der Verlangsamung von Starlink für die ukrainischen Truppen war ein Fingerzeig aus Washington, dass die ukrainische Kriegsführung von den USA abhängig ist, genauer von einem einzigen US-Unternehmen. Die Ukraine nutzte Starlink, weil es viel billiger als Starshield ist, gegen die Nutzungsbedingungen militärisch.

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Der deutsche Botschafter in der Ukraine Boris Ruge im Gespräch mit European Pravda.

Ukraine soll Teil einer „neuen Sicherheitsordnung“ der „freien Welt“ werden, zu der Russland „definitiv“ nicht gehört

In seinem ersten Interview nach Amtsantritt erklärt der deutsche Botschafter in Kiew die Ukraine-Politik der Bundesregierung. Man benötige die Ukraine „als Teil unseres Verteidigungssystems, „faktisch“ sei sie dies bereits. Mit den hybriden Angriffen wachse nur die Unterstützung für die Ukraine.

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Anthropic: Verbot für „missbräuchliches oder grausames Verhalten“ gegenüber KI-Modellen

Anthropic sorgt sich um das „Wohlergehen“ seiner KI-Modelle wie Claude, weil man unsicher über den „möglichen moralischen Status“ jetzt und in Zukunft von diesen sei. Wenn es Claude zu viel wird, darf er ein Gespräch beenden. Geht es um sein Wohlergehen oder um die Erziehung seiner Nutzer?

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Gab es 2023 erneut eine Möglichkeit, den Krieg in der Ukraine zu beenden?

In der Financial Times wurde eine wundersame Story über den Ukraine-Krieg veröffentlicht. Danach habe es nach 2022 auch 2023 die Chance gegeben, den Krieg noch unter relativ günstigen Bedingungen für die Ukraine zu beenden. Beides Male scheinen Selenskij und sein Team geglaubt zu haben, die russischen Truppen könnten zurückgedrängt werden.

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Muss man sich wundern, wenn Russland „Europa ohne Umschweife zum Hauptgegner“ erklärt?

Stärker denn je wird in Deutschland die Bedrohung durch Russland beschworen, um Rückhalt für die Aufrüstung des Landes und der Ukraine zu finden. Dazu muss auch angebliche Desinformation und die Opposition im Land bekämpft werden. Dass man als Kriegsunterstützer ins Visier des Feindes rückt, soll aber nicht Thema werden.

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Merz: „Eine Kapitulation der Ukraine kommt nicht infrage. Denn das wäre eine Kapitulation von uns allen“

Selenskij fordert mindestens weitere 70 Milliarden Euro Unterstützung. Die EU – und die Bundesregierung – suchen verzweifelt nach einer Finanzierung und sind erpressbar, weil sie sonst eingestehen müssten, hunderte Milliarden in den Krieg ohne einen Plan B gesteckt zu haben.

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Single-Gesellschaft? Die Zahl der Menschen, die als Singles leben, soll weltweit ansteigen

Während das Single-Dasein zunimmt, herrscht nach dem Kinsey-Institut bei den 18-29-Jährigen eine „Sex-Rezession“, die sexuelle Aktivität in der Altersgruppe der Gen Z sei gering. 19 % hatten noch nie einen Partner. Online-Beziehungen, auch Chatbots scheinen einen Teil der gewünschten Intimität abzudecken. Aber nur 18% sind mit ihrem Sexleben unzufrieden.

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