Florian Rötzer

Florian Rötzer
Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.

Muss man sich wundern, wenn Russland „Europa ohne Umschweife zum Hauptgegner“ erklärt?

Stärker denn je wird in Deutschland die Bedrohung durch Russland beschworen, um Rückhalt für die Aufrüstung des Landes und der Ukraine zu finden. Dazu muss auch angebliche Desinformation und die Opposition im Land bekämpft werden. Dass man als Kriegsunterstützer ins Visier des Feindes rückt, soll aber nicht Thema werden.

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Merz: „Eine Kapitulation der Ukraine kommt nicht infrage. Denn das wäre eine Kapitulation von uns allen“

Selenskij fordert mindestens weitere 70 Milliarden Euro Unterstützung. Die EU – und die Bundesregierung – suchen verzweifelt nach einer Finanzierung und sind erpressbar, weil sie sonst eingestehen müssten, hunderte Milliarden in den Krieg ohne einen Plan B gesteckt zu haben.

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Single-Gesellschaft? Die Zahl der Menschen, die als Singles leben, soll weltweit ansteigen

Während das Single-Dasein zunimmt, herrscht nach dem Kinsey-Institut bei den 18-29-Jährigen eine „Sex-Rezession“, die sexuelle Aktivität in der Altersgruppe der Gen Z sei gering. 19 % hatten noch nie einen Partner. Online-Beziehungen, auch Chatbots scheinen einen Teil der gewünschten Intimität abzudecken. Aber nur 18% sind mit ihrem Sexleben unzufrieden.

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„Koalition der Willigen“ übt Truppenverlegung in die Ukraine nach Waffenstillstand

Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting hat in Washington die Übung mit deutschen, britischen, französischen und polnischen Truppen bekannt gegeben. Demonstriert werden soll, dass auch die europäischen Nato-Staaten Sicherheitsgarantien für die Ukraine stellen können. Russland sieht bekanntlich in einer Stationierung einen Kriegsgrund.

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„Eine Welt, die sich auf Krieg statt auf Frieden vorbereitet“

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz konstatiert die Ausbreitung von Unmenschlichkeit und des „Rechts des Stärkeren“, was die Welt in den Krieg treibe. Die Fähigkeit, Konflikte friedlich zu lösen, habe abgenommen. Heute gibt es mehr bewaffnete Konflikte als im Kalten Krieg, ihre Zahl hat sich seit 2009 verdoppelt.

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Selenskij: „Solange die Ukraine durchhält, wird es zu keiner weiteren Eskalation mit Russland kommen“

Der Streit zwischen Selenskij und Trump köchelt weiter. Selenskij hat sich Rückendeckung bei der EU geholt, um den Krieg weiter zu führen, der angeblich Europa schützt – auch vor 20 Millionen Flüchtlingen bei einer Niederlage. Und die EU müsse 2027 weitere 70 Milliarden Euro für Militärhilfen zahlen.

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Würde das Ende der Militärunterstützung der Ukraine zur „Auslösung weiterer Flüchtlingströme“ führen?

Nach dem Massenexodus mit Kriegsbeginn suchen zwar zunehmend weniger Ukrainer Schutz in der EU, aber es ist weiter ein stetiger Strom, allein in Deutschland über 50.000 im 2. Halbjahr 2026. Und nach einem wie immer beendeten Krieg könnten aus wirtschaftlichen Gründen viele junge Ukrainer und Männer auswandern.

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