Florian Schwinn

Florian Schwinn
Florian Schwinn ist Journalist und Sachbuchautor. Er hat für Print und Hörfunk gearbeitet, Radiofeature produziert und moderiert. Seit vielen Jahren beschäftigen ihn Themen aus dem Bereich Umwelt und Landwirtschaft.
Glückliche Familie mit Kuh und freundlichem Bullen: Aber Björn Scherhorn hätte sich fast einmal selbst aus dem Leben entfernt, bevor er mit Johanna neu starten konnte - sich und die Landwirtschaft. | Foto: Maria Feck

Der Bauer und der Tod

Die Bauern sterben. Nicht nur, weil ihre Höfe dem sogenannten Strukturwandel zum Opfer fallen, nicht nur, weil sie Opfer ihres Umgangs mit Pestiziden werden, Krebs bekommen oder Parkinson; auch weil sie ganz persönlich nicht mehr weiterwissen und können.

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Das Team vom Biohof Groß - vierzig Jahre nach Tschernobyl und der Umstellung auf Bio. In der Mitte Christel, Malte und Dietmar Groß. Neben ihnen Maltes Freunde Florian Werle und in Handwerkerkluft Niklas Welschof. Sie haben mit Malte zusammen den Hof übernommen. | Foto: Sonja Herpich / Bioland

Startsignal Tschernobyl

In diesen Tagen jährt sich ein Ereignis, das die Welt verändert hat. Und dieses Ereignis war kein Krieg, auch wenn seine Auswirkungen denen eines Krieges ähnelten.

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Werden hier nicht nur Puten gemästet sondern auch Viren gezüchtet? Truthähne in sogenannter Bodenhaltung: Kaum genug Boden zum drauf Stehen. | Foto: USDA Scott Bauer U.S. Department of AgricultureScott Bauer/Visual Information Specialist/scott bauer, Public domain, via Wikimedia Commons

Das Virus aus der Hühnerfarm

Das Virus aus der Hühnerfarm ist das Influenza-A-Virus H5N1, das derzeit die Krankheit auslöst, die wir als Vogelgrippe oder Geflügelpest bezeichnen. Aber wieso »das Virus aus der Hühnerfarm«?

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Herbstlicher Besuch im Nebel: Sven-Hermann Pohlmann bei seiner kleinen Rinderherde in der von seiner Firma gestalteten Weidelandschaft, die Ökopunkte für Bauherrenb generiert hat und jetzt extensiv bewirtschaftet wird. | Alle Fotos: Florian Schwinn

Landwirtschaft mit Ökopunkten

Huch, wieso kann man mit Ökopunkten Landwirtschaft betreiben? Und was sind überhaupt Ökopunkte? Und was hat das mit dem »Führerschein für Einkaufswagen« zu tun, also mit uns Verbraucherinnen und Verbraucher?

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Wollen wir das: Selber auswählen aus hauptsächlich regionaler Ware (Südfrüchte ausgenommen), wie hier im Hofladen von Gut Rothenhausen? Oder wollen wir verpacktes Obst und Gemüse im Supermarkt? | Foto: Florian Schwinn

Durchs Tal der Biokrise

Von einem Tal sprechen Händler, wenn sie in einer Absatzkrise stecken. Und wenn dieses Tal durchschritten ist, dann geht es wieder aufwärts.  Das ist das Bild, das gemeint ist, wenn ich diese Kolumne »Durchs Tal der Biokrise« überschreibe. Wer durch das Tal hindurch ist, hat es geschafft.

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Draußen leben und wühlen im wendländischen Sand - das können die Angler Sattelschweine vom Hutewaldhof. Sie müssen es sogar, denn sie suchen sich ihr Futter zumeist selbst und sie haben gar keinen Stall. | Alle Fotos: Florian Schwinn

In der Arche

Vom Wert der alten Rassen auch für die Zukunft unserer Landschaften und unserer Landwirtschaft erzählte der letzte Podcast und der zugehörige Blog. Dabei ging es um die Arche Warder, den einzigen Tierpark, der sich ganz den alten Haus- oder Nutztierrassen verschrieben hat.

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BU dazu: Das Englische Parkrind, eine der ältesten Rinderrassen der Welt, leistet heute beste Dienste auch in Deutschland: Im Naturschutz bei der Offenhaltung von Weideflächen für mehr Biodiversität. | Foto: Lisa Iwon / Arche Warder

Der Wert der alten Rassen

Moderne Hochleistungskühe sind für die natürlichste Form der Tierhaltung eigentlich nicht mehr geeignet. Die sind so weit weggezüchtet von ihrem Ursprung, dass sie auf der Weide schlicht nicht mehr satt werden. 

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Kuh und Kalb gehören zusammen - und dürfen jetzt auch zusammen sein. Für Milchvieh etwas Besonderes und deshalb mit einem seltsamen Fachbegriff belegt: »Kuhgebundene Kälberaufzucht«. Die gehört zum Tierwohl-Programm der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof. | Foto: Florian Schwinn

Neues altes Kälberglück

Seit nun schon über drei Jahren begleite ich mit dieser Kolumne und dem zugehörigen Podcast einen Betrieb einer Bauerngemeinschaft beim Umbau der Landwirtschaft und vor allem der Tierhaltung.

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