Was, wenn es in manchen Sprachen gar kein Wort für »Berg« gibt? Und was, wenn unsere Wahrnehmung von Raum nicht nur von der Welt, sondern von unserer Sprache geformt wird? Eine Reise in die überraschende Verbindung zwischen Landschaft, Denken und Sprache.
mehr lesenCaleb Everett

Der Kognitionswissenschaftler Caleb Everett beschäftigt sich in seiner Forschung mit den Überschneidungen von Sprache, Denken und Verhalten. Er ist Professor für Anthropologie und Psychologie an der Universität von Miami. Ein großer Teil seiner Forschung wurde in Amazonien durchgeführt, wo er aufgewachsen ist. A Myriad of Tongues wurde von der Association of American Publishers mit dem PROSE-Preis ausgezeichnet und vom New Statesman zu einem der besten akademischen Bücher des Jahres 2023 gewählt. Caleb erhielt ein Andrew Carnegie Fellowship für seine Arbeit über die sprachliche und kognitive Vielfalt des Menschen. Seine Forschungsergebnisse wurden in zahlreichen Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter PNAS, Philosophical Transactions of the Royal Society, Language und Cognitive Neuropsychology.
Wo ist die Zeit?
Wir neigen zu der Annahme, dass alle Sprachen auf der Welt Ideen und Objekte auf die für uns natürliche Weise beschreiben. Beim genauen Hinsehen erkennen wir jedoch, dass das nicht immer der Fall ist und dass die Sprecher verschiedener Sprachen die Welt buchstäblich anders sehen.
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