
Unsere meistgelesenen Artikel des Monats Februar.
Krieg, Aufrüstung und politische Deutungshoheit prägen eine Gegenwart, in der sicherheitspolitische Entscheidungen zunehmend als alternativlos dargestellt werden. Zur Debatte stehen deutsche Waffenbeschaffungen, westliche Strategien im Ukrainekrieg, die Rolle ukrainischer Nationalisten seit 2014 sowie die Frage, wie Medien und Regierungen Verantwortung und Schuld zuweisen. Kritisiert werden zudem kirchliche Anpassung an militärische Leitlinien, transatlantische Machtverflechtungen und verdeckte Netzwerke politischer Einflussnahme. Zwischen Analyse und Polemik entsteht so ein Panorama, das Militarisierung, Ideologie und Machtstrukturen grundlegend infrage stellt.
Bundeswehr kauft F-35-Kampfjets, die vom Pentagon lahmgelegt werden könnten
Florian Rötzer kritisiert den Kauf von 35 F-35-Kampfjets als Teil der deutschen Aufrüstung und betont die hohe finanzielle Belastung sowie technische Mängel der Maschinen. Vor allem warnt er vor der starken Abhängigkeit von den USA, da Software-Updates und mögliche Eingriffe in die Systeme die Einsatzfähigkeit der Flugzeuge kontrollierbar machten.
Attentate und Spezialoperationen: Wie aktiv sind ukrainische Dienste im Ausland?
Angeführt werden zahlreiche mutmaßliche Operationen ukrainischer Geheimdienste – von Attentaten auf russische Generäle bis hin zu Entführungen, Vergiftungsversuchen und Sabotagefällen in Europa. Maksim Korsun zeichnet dabei das Bild eines international agierenden, politisch motivierten Apparats, der auch vor grenzüberschreitenden und rechtlich umstrittenen Maßnahmen nicht zurückschrecke.
Mariupol – »russifiziert« oder »nach Russland zurückgekehrt«?
Ulrich Heyden berichtet von seiner Reise nach Mariupol im Januar 2026 und beschreibt den umfassenden Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Stadt, etwa von Wohnhäusern, Schulen und dem Theater. Dabei stellt er russische Aufbauleistungen und positive Stimmen von Bewohnern heraus und widerspricht westlichen Darstellungen zur Zerstörung des Theaters.
Merz über Russland: »Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei«
Die Bundesregierung und die EU würden nach dieser Darstellung durch ihre Haltung und weitreichende Bedingungen einen schnellen Friedensschluss im Ukrainekrieg eher erschweren als fördern. Florian Rötzer verweist auf Aussagen von Bundeskanzler Merz und EU-Vertretern, die auf eine militärische und wirtschaftliche Erschöpfung Russlands sowie auf „maximalistische“ Forderungen setzen. Dadurch werde der Krieg bewusst verlängert und weiteres Leid in Kauf genommen.
Eltern von künftigen Soldaten: Entscheidet Euch!
In Form eines offenen Briefes wendet sich Björn Hendrig an Eltern und warnt vor einer zunehmenden Militarisierung Deutschlands, die ihre volljährigen Kinder in einen möglichen Krieg führen könne. Er kritisiert Aufrüstung, Feindbildpolitik gegenüber Russland und den politischen Anspruch auf „Verteidigungsfähigkeit“ als Ausdruck staatlicher Machtinteressen. Hendrig fordert die Eltern auf, ihren Patriotismus abzulegen und Widerstand gegen eine Politik zu leisten, die ihre Kinder für geopolitische Ziele in Anspruch nehmen könnte.
Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich
Ausgehend von der Affäre um den unrechtmäßig geführten Doktortitel von Mario Voigt verfasst Roberto De Lapuente eine satirische Glosse über Menschen, die sich als „Doktoren im falschen Körper“ fühlen. In ironischer Überzeichnung kritisiert er Plagiate, Titelerschleichung und gesellschaftliche Debatten darüber, indem er die Logik identitätspolitischer Argumentationen auf den akademischen Titel überträgt. Seine Polemik zielt darauf, die Absurdität von Betrug und die Relativierung von Leistungsstandards bloßzustellen.
Britische Regierung: »Nur Russland hatte die Mittel, das Motiv und die Möglichkeit«
Im Zusammenhang mit dem Tod Alexej Nawalnys kritisiert Florian Rötzer die Erklärung mehrerer europäischer Regierungen, die Russland während der Münchner Sicherheitskonferenz für eine angebliche Vergiftung mit Epibatidin verantwortlich machen. Er stellt die Beweislage, das Timing und das abgestimmte politische „Wording“ infrage und zieht Parallelen zum Skripal-Fall sowie früheren westlichen Beschuldigungen. Rötzer argumentiert, es handle sich weniger um ergebnisoffene Aufklärung als um ein politisch motiviertes Signal zur weiteren Isolierung Russlands.
Die Erschaffung Jeffrey Epsteins
Anhand von Schilderungen Eric Weinsteins zeichnet Tahir Chaudhry das Bild Jeffrey Epsteins als künstlich aufgebauter Figur, deren Reichtum und Einfluss möglicherweise von mächtigen Hintermännern getragen wurden. Er verknüpft Epstein mit Robert Maxwell, Geheimdienstkreisen und der Iran-Contra-Affäre und deutet an, dass Epstein Teil eines größeren Netzwerks aus Politik, Medien und Geheimdiensten gewesen sein könnte. Chaudhry stellt damit weniger Epsteins individuelle Taten als vielmehr die Frage nach den Strukturen und Akteuren hinter seinem Aufstieg in den Mittelpunkt.
Evangelische Kirchenleitung für »Kriegstüchtigkeit«
Peter Bürger stellt eine von ihm herausgegebene Sammlung kritischer Stimmen zur EKD-Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ vor und wirft der Kirchenleitung eine staats- und militärnahe Abkehr von pazifistischen Traditionen vor. Er kritisiert insbesondere die Rechtfertigung von Aufrüstung und Abschreckung und versteht den Sammelband als gebündelten kirchlichen Widerspruch gegen diesen Kurs.
Der ukrainische Nationalismus
Zentral ist die These, dass ein dauerhafter Frieden weniger an Grenzlinien als an der ideologischen Ausrichtung ukrainischer Staatlichkeit hänge, wobei Michael Silnizki die seit 1991 vorangetriebene Identitätsbildung als von Nationalismus geprägt und durch die Heroisierung Banderas, OUN und UPA historisch belastet beschreibt. Anschließend deutet er den Maidan 2014 als von westlicher Einflussnahme begünstigte Zäsur, bei der rechtsradikale Kräfte eine Schlüsselrolle gespielt hätten und deren Folgen in Bürgerkrieg, russisch-ukrainischem Krieg und einem Stellvertreterkonflikt zwischen Westen und Russland mündeten.
Unsere Statistik kennt die meistgelesenen Artikel. Aber sie weiß nichts über Sie.
Was hat Sie im Februar bewegt? Welche Themen, Debatten oder Ereignisse waren für Sie wirklich wichtig, übersehenswert oder schlicht nicht zu ertragen?
Schreiben Sie es in die Kommentare – wir sind gespannt auf Ihre Sicht!




Ich habe meinen Kommentar zur der Situation in Palästina schon gepostet:
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/ueber-die-westliche-und-die-restliche-welt/#comment-366252
https://overton-magazin.de/top-story/noch-klatschen-sie-beifall/#comment-366073
Es werden Frauen und Kinder in Gaza erschossen.
Es werden Palästinenser auf den Feldern und in den Städten der West-Bank erschossen.
Es werden die Schafe von den Palästinensern (Siedler) und Geld aus den Wohnungen gestohlen (Militär, bei Durchsuchung).
Die EU-Länder schicken Schiffe nach Zypern.
(Die Vereinten Nationen schicken nichts sondern lassen die Amerikaner, denen zuzurechnen ist dass hunderte von Palästinenser erschossen wurden, agieren.)
Der Regierungspräsident Sanchez spricht von der Erfüllung des Völkerrechts und von Solidarität gegenüber einem anderen europäischem Land. Der Begriff Solidarität ist sowohl in diesem als auch im Fall der Ukraine fehl am Platz. Es handelt sich um militärische Unterstützung. Die Ukraine ist nicht in der Nato.
Der niederländische Premierminister Jetten spricht von einer „sehr geringen Möglichkeit“ dass Holländer getötet werden und im Vereinigten Königreich sagt Hr. Lammy lediglich dass eine zerbombte Schule mit über 150 toten Kindern im Kriegsgebiet liegt.
Hr. Lammy, die Schule liegt wo sie immer lag. Die Bomben hat jemand der Englisch spricht dort abgeworfen. Oder eine erfundenen Sprache die keinen interessiert weil die in dem Land nie jemand gesprochen hat. Nein ich meine nicht Latein sondern he-brew also Hebräisch und nicht vom Bier-Brauen abgeleitet. Bei einem Luftangriff dieser Leute auf den Libanon wurde eine ganze Familie ermordet. In Jibsheet, im Süden des Libanons, sind Hassan Kamel Fahs, seine Frau Iman Maki und die Kinder Mohammad und Batoul, sowie Batouls Mann nicht mehr am Leben.
Schauen Sie sich ruhig die Bilder der Familie an. Denn auch über diese getöteten Menschen im Libanon wird es in den Nachrichten keine Meldung geben.
https://ibb.co/1YgJcdHG
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Die Perfidie des uraelischen Angriffs auf das Öldepot in Teheran zeigt sich auch am Zeitpunkt: Just am heutigen Tag haben nämlich schwere Regenfälle eingesetzt – und damit verseucht schwarzer Regen nun die Region.
Irans Raketenhagel trifft Tel Aviv – US‑israelische Abwehr versagt | Narwani
Danny Haiphong Deutsch
Die renommierte Journalistin Sharmine Narwani von The Cradle ist in der Sendung zu Gast, um Irans historische 21. Vergeltungswelle gegen die USA und Israel, genannt Operation True Promise 4, zu analysieren und zu erläutern, was die Angriffe über den Zustand des andauernden Krieges aussagen.
https://www.youtube.com/watch?v=2jZAx3sxD1w&t=887s
Dann wird bestimmt die 22. Vergeltungswelle den Durchbruch bringen.Wenn nicht, dann ganz bestimmt die 37. ,oder siebenundzwölfzigste. Wenn auch die nichts bringt, bleibt nur das Abregnen lassen von Millionen Koranen. Wenn auch das nichts bringt, bleibt tatsächlich nur noch echter Hagel , den Allah auf die Köpfe der Ungläubigen prasseln lässt. Wenn auch das nichts….
Wohl so wie die EU-Sanktionspakete gegen Russland
Gähn, was für ein spar- und flachwitziger Dummtroll.
Mir reicht eigentlich schon das viel zu häufig getitelte Selenskij-Konterfei.
Aber jetzt nicht auch noch Epstein.
Artikel sind auch ohne diese Visagen lesbar!
Ja, Israel wird unser aller Ende sein. Das steht fest.