Ölpreis, Kontosperrung und schäbige Staatschefs

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Geopolitische Konflikte – insbesondere rund um den Iran – werden als Ausdruck einer sich verschärfenden globalen Machtkonfrontation interpretiert, in der militärische Eskalation, wirtschaftlicher Druck und Energiepolitik eng miteinander verknüpft sind. Mögliche Störungen von Öl- und Gasflüssen sowie langfristig hohe Energiepreise gelten dabei als zentrale Risiken für Wirtschaft und Versorgungssicherheit. Zugleich erscheint europäische Politik in diesem Kontext als ambivalent: Einerseits unterstützt sie militärische und politische Strategien des Westens, andererseits wird ihr mangelnde Konsistenz und Glaubwürdigkeit vorgeworfen. Parallel dazu werden auch innenpolitische Entwicklungen kritisch gesehen, etwa Einschränkungen wirtschaftlicher Handlungsspielräume oder die Rolle medialer Narrative bei der öffentlichen Meinungsbildung.

 

Kontosperrung in Deutschland, weil ich als Russland-Korrespondent einem Hochrisikoland lebe
Der Journalist Ulrich Heyden berichtet, dass ihm wegen seines Wohnsitzes in Russland ohne konkreten Vorwurf das Konto gekündigt wurde. Er sieht darin eine Folge von Sanktionen – und warnt vor Auswirkungen auf Pressefreiheit und Existenz unabhängiger Berichterstattung.

Mit dem Iran-Krieg kommt der perfekte Sturm: „Zwei Ölkrisen und ein Gaskollaps in einem“
Eine Eskalation im Iran-Konflikt könnte laut Ralf Streck eine globale Energiekrise auslösen: Blockaden zentraler Transportwege und Angriffe auf Infrastruktur würden Öl- und Gasversorgung gleichzeitig treffen – mit gravierenden Folgen für Wirtschaft und besonders für Europa.

Geopolitische Dimension des Irankrieges
Der Krieg gegen den Iran wird laut Michael Silnizki als Teil einer größeren geopolitischen Strategie gesehen, mit der die USA ihre globale Dominanz sichern wollen. Der Konflikt könne sich ausweiten und weitere Staaten in eine umfassende Machtkonfrontation hineinziehen.

Bleibt der Ölpreis hoch?
Steigende Energiepreise werden laut Heiner Flassbeck vor allem politisch verursacht: Sanktionen, geopolitische Konflikte und bewusste Angebotsverknappung treiben den Ölpreis nach oben. Ein dauerhaft hohes Preisniveau sei daher wahrscheinlich – mit entsprechend negativen Folgen für Wirtschaft und Verbraucher.

Merz, Macron, Starmer: „Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen“
Der Beitrag von Florian Rötzer kritisiert die Erklärung von Merz, Macron und Starmer als einseitig: Während westliche und israelische Angriffe ausgeblendet würden, werde Iran zur Zurückhaltung aufgefordert. Europas Position erscheine dadurch widersprüchlich und wenig glaubwürdig.

Das Dreigestirn europäischer Schäbigkeit
Führende europäische Politiker werden im Iran-Konflikt scharf kritisiert: Laut Roberto De Lapuente zeige sich eine moralisch widersprüchliche Haltung, da Iran verurteilt werde, während westliche oder verbündete Militäraktionen weitgehend unbeachtet blieben – ein Beispiel für doppelte Standards.

Abnutzungskrieg mit dem Iran: Gehen USA und Israel bald die Raketen und Bomben aus?
Ein möglicher Munitionsmangel wird im Kontext des Iran-Krieges als strategisches Risiko diskutiert: Laut Florian Rötzer deutet die Debatte darüber, wem zuerst Raketen und Bomben ausgehen, auf einen Abnutzungskrieg hin, in dem auch die USA und Israel unter Druck geraten könnten. Öffentliche Aussagen über ausreichende Vorräte könnten dabei eher der Beruhigung dienen als der tatsächlichen Lage entsprechen.

„Die Europäer sagten: Kämpft noch anderthalb oder zwei Jahre, wir geben euch Geld“
Die europäische Unterstützung für die Ukraine wird laut Florian Rötzer kritisch eingeordnet: Statt auf Verhandlungen zu drängen, hätten europäische Staaten signalisiert, den Krieg finanziell zu verlängern. Dies habe den Konflikt verfestigt und eine politische Lösung erschwert.

Eine unbewiesene Geschichte, die ein Land bewegte
Eine breite gesellschaftliche Mobilisierung wird als Folge einer nicht belegbaren Geschichte beschrieben: Laut Roberto De Lapuente habe eine mediale Darstellung eines Treffens in Potsdam Proteste im ganzen Land ausgelöst, obwohl zentrale Aussagen später gerichtlich als nicht ausreichend belegt eingestuft wurden.

Der Irankrieg – ein besonderes Dilemma für die Golfstaaten
Die Golfstaaten geraten durch den Krieg zwischen Iran sowie den USA und Israel in ein strategisches Dilemma: Laut Jürgen Hübschen riskieren sie selbst zur Zielscheibe zu werden, wenn sie westliche Militärstrukturen unterstützen oder deren Infrastruktur bereitstellen. Gleichzeitig können sie sich dem Konflikt kaum entziehen, da ihre sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten sie eng an die Konfliktparteien binden.

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12 Kommentare

  1. Das passierte in der West-Bank (Freitag den 27.03.2026):
    Das Militär-Angehöriger schiesst im al‑Arroub-Flüchtlingslager, südlich von Hebron, einem 14-jährigem in den Fuss. Ein Militärfahrzeug steht in Nablus mitten auf der Strasse und lässt einen Krankenwagen nicht durch. Das Militär stürmt in Nablus in Wohnungen und wirft alles um (evtl. Durchsuchung). Es wurde Mustafa Hamad im Qalandia-Flüchtlingslager vom Militär erschossen. Mehrere andere wurden verletzt und einer wurde festgenommen. Nach der Beerdigung von Mustafa Hamad stürmt das Militär das Qalandia-Flüchtlingslager und verletzt einen Palästinenser mit einem Kopfschuss schwer: Es stirbt ebenfalls Sufyan Ahmed Saleh Abu Layl, 46.

    Im Qalandia-Flüchtlingslager nimmt das Militär nimmt einen Vater und seine Tochter fest.
    Das Militär begibt sich in Al-Zawiya, West-Bank-Mitte, in eine Wohnnug, “durchsucht gründlich” (das Sofa wird umgeworfen, einige Sachen liegen auf dem Boden) [1] und lässt ein Familienmitglied mit verbundenen Augen und Hinter-dem Rücken gefesselten Händen zurück („Misshandlung“). Die Siedler greifen die Wadi Al-A’war-Gegend, südlich von Hebron, an. Es wurden Schafe gestohlen und die Zuhause angegriffen. Die Siedler haben die historische Beit al-Sheikh Moschee in Khirbet Tana (östlich von Beit Furik) gestürmt und alles gestohlen (Türe, Fenster, Teppich, Stühle). Man sieht keine religiösen Gegenstände. In den Stunden davor hatten die Palästinenser trotz „Drohung“ in der Moschee gebetet.

    Es stirbt in Dheisheh, südlich von Betlehem, der 15-jährige Adham Sayed Saleh Dahman an Schusswunden vom Militär. Die Siedler greifen in der Safah Tayasir-Gegend die Palästinenser an und schiessen (Freitag). Einige gestohlene Schafe holen sich die Palästinenser zurück (Al-Eizariya, Jerusalem). Das Militär greift in Beit Hanina, einen 46-jährigen an, der Brüche und Blutergüsse erleidet Die Siedler greifen in Wadi al Aour Valley, in Biri, östlich von Khalil, an und schlagen eine 80-jährige und ihre beiden Söhne und stehlen dreissig Schafe (Türen und Fenster werden eingeworfen, mit Pfeffer-Spray angesprüht deswegen Erstickungsanfälle). Die Söhne wurden mit Blutergüssen und Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht. Das Militär schiesst an der Mauer in Baqa ash-Sharqiyya, nördlich von Tulkarem, einem Palästinenser in den Fuss und ein anderer wird verletzt. Bei dem Bau der Mauer wurde vom Militär das Land der Palästinenser beschlagnahmt. Bei dem Bau der „Crimson Thread“ Mauer im Jordan-Valley werden die Palästinenser die in den Baugegenden wohnen vertrieben. Das Militär begibt sich nach Duma, südlich von Nablus. Es wurden mehrere Wohnungen durchsucht und ein Einwohner geschlagen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

    Eine britische Tageszeitung (The Guardian) publiziert das seit 2020 kein Siedler oder Militär-Angehöriger wegen Mord, Brandstiftung, Diebstahl oder sexueller Gewaltübergriffe zur Rechenschaft gezogen wurde.

    Das passierte u.a. in Gaza:[2]
    Schwerer Regen verursacht Überschwemmung bei hunderten von Zelten.
    In der Al-Maqousi-Gegend in Gaza-Stadt beisst einem 28-Tage altem Kleinkind (Adam Al-Ustaz) ein Nagetier ins Gesicht und das Kind wird in das Krankenhaus gebracht (Zustand: kritisch, unter Beobachtung) [3]. Die Familie wurde mehrmals vertrieben. Es stirbt Moataz Khaled Al-Najjar in Gaza-Stadt an seinen Verletzungen nachdem eine Abwassergrube zusammenbricht.
    Ein Kleinkind stirbt an einer Lungenkrankheit weil die Ausreise zur Behandlung verweigert wurde (Alma Abu Reda, wartend auf Ausreise wegen Behandlung). Das Militär schiesst in Beit Lahia, Gaza-Nord, und ein 3-jähriges Mädchen wird am Kopf verletzt. Das Militär schiesst in Jabalia, Gaza-Nord, und ein 10-jähriges Mädchen wird im Zelt verletzt (aus der Alloush-Familie). Ein kleines Mädchen wird im Zelt überfahren. Die Zelte der Vertriebenen stehen an den Strassen, der Fahrer kam von der Strasse ab. Es wurde in Deir al-Balah, Gaza-Mitte, Abdul Rahman Qanbur bei einem Luftangriff auf Zelte von Vertriebenen getötet. Das Militär beschiesst die östlichen Gegenden von Gaza-Stadt (evtl. werden die Wohngebäude zerstört). Das Militär beschiesst den östlichen Teil vom Al-Maghazi-Flüchtlingslager, Gaza-Mitte, und zwei Kinder werden verletzt.

    Das Militär hat im Shujaija-Viertel in Gaza-Stadt den Friedhof zerstört und baut darauf einen Militärstandort (Militarybase). Das ist der zweite Friedhof auf dem ein Militärstandort gebaut wird. Es wurden zwei andere Militärstandorte an Stellen gebaut an denen eine Moschee stand.

    Zum Völkermord:
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    [1] Es werden bei Durchsuchungen die Möbel umgeworfen, Sachen aus den Schränken und die Schubladen auf den Boden geworfen. Ob Sachen kaputt gemacht werden ist nicht ersichtlich aber es wird gesagt dass „Verwüstung“ und „Vandalismus“ begangen wird.
    [2] Seit dem Waffenstillstand im Oktober wurden mindestens 680 Palästinenser getötet. Es gibt mehr als 1813 Verletze.
    [3] Es werden keine Maschinen reingelassen und die Toten können nicht aus den Trümmern geborgen werden. In der „gelben Zone“ liegen die Toten in den Strassen und dürfen nicht geholt werden. Die Leichen sind am verwesen und es gibt Insekten und Nagetiere die tödliche Krankheiten und Epidemien wie Cholera und Hautkrankheiten verbreiten könnten. Es gibt eine Publikation die dass erwähnt und diskutiert ob in den Gegenden überhaupt noch gewohnt werden kann (akute biologische und umweltbezogene Verschmutzung).

  2. D A S sind rrrrrrrrichtige Healines:

    „Empörung groß: Großbritannien muss sich Fregatte aus Deutschland leihen“
    ( https://de.euronews.com/2026/03/29/emporung-britische-marine-fregatte-sachsen-deutschland )

    Vor lauter Lachen liege ich unterm Schreibtisch. Die Briten leihen sich ein Boot aus der ‚Deutschen Heringsflotte‘.

    Und nun KI ( Ich muss noch mehr lachen! )
    „Vor Lachen“ beschreibt einen Zustand intensiver, oft unkontrollierter Heiterkeit, der körperliche Reaktionen wie Krümmen, Tränen oder Schmerzen im Bauch hervorruft. Es drückt aus, dass man über einen Witz oder eine Situation extrem amüsiert ist, oft bis zur Erschöpfung (sich kaputtlachen, wegschmeißen).“

  3. „Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen“ Merz, Macron und Starmer
    das ist wahrlich ein Satz fürs Geschichtsbuch MENSCHENVERACHTEND und WÜRDELOS!

    1. @Rubis: Man solle ihnen doch solche Aussprachen verzeihen. Alle drei zusammen
      schaffen vielleicht den IQ einer Sperrholzplatte. Merz schafft da noch durch das Mittel,
      mit dem er vermutlich die Reste seines Haupthaares erhält, was aber so penetrant glänzt,
      noch den höchsten IQ. Starmer hat für Downingstreet keinen Kater bekommen, da
      Katzen ein Klo benutzen und es Starmer mit seinem IQ nicht möglich ist, den Stuhlgang
      zu koordinieren. Da wären keine Schuldzuweisungen für die überall herum liegenden Köddel
      möglich. Macon schafft nur so einigermaßen den aufrechten Gang, weil er immer heimlich
      die Hormone seines Mannes……..äääähhh seiner Frau, nascht.

  4. Hallo zusammen,

    nur falls sich jemand gefragt hat wo meinereiner verblieben ist.

    Seltsamer Weise wurde ich unter einem Artikel hier gesperrt, weil ich ankreidetete, dass die Zustände des Sozialabbaus in Deutschland doch schon seit 1975, verschärft seit Gerhard Schröders (Ex-SPD-Kanzler) Agenda 2010 sowie Hartz… folgende, bekannt sein dürften.

    Na ja, auch egal, wollte mich nur mal kurz rückmelden 😉

    Ansonsten ziehe ich es vor hier nicht mehr so oft zu schreiben denn siehe oben…..

    Irgend jemand scheint nicht zu passen, dass ich die Analyse, die Roberto De Lapuente hier…:

    „[…]Eine ganz kurze Geschichte der Verrohung[…]“

    Link:

    https://overton-magazin.de/hintergrund/gesellschaft/eine-ganz-kurze-geschichte-der-verrohung/

    …ähnlich wie meinereiner auf den Punkt bringt.

    Egal, ich bleib bei meiner Ansicht, dass heute junge Generationen herangewachsen sind, die 2026 keinerlei Ahnung von den Zuständen aus der Zeit vor den „Reformen“, dem Sozialabbau, der Regierung des Ex-Kanzlers Schröder (SPD) und seines Vize-Kanzlers Joschka Fischer (GRÜNE) haben.

    Uns „alten weißen Männern“ bleibt nur die jüngeren Generationen darüber aufzuklären, wie es vorher aussah, und zu was für sozialen Schw….n die rot-grüne Regierung oben fähig war – die Vizekanzler Klingbeil (SPD) heute sogar noch verschärfen will.

    Dazu trage ich gerne bei 😉

    Gruß
    Bernie

    PS: Übrigens nett bei Overton immer wieder davon zu reden, dass Meinungen zensiert, oder sanktioniert werden, aber die Overton Redaktion selber Leute hier aus dem Forum rauswirft *Sarkasmus*

    1. @Bernie: Man verlässt sich bei Overton sicherlich auf die KI. Der hat man ein Wörterbuch
      mit bösen Wörtern vorgelesen. Die hat sie sich ganz dolle gemerkt. Taucht jetzt eines dieser
      bösen Wörter in einem Kommentar auf, dann wartet die KI, ob auch noch ein zweites Wort
      im Text einem böensen Wort ähnelt. Wenn nicht, wird nur der Kommentar weg zensiert,
      wenn ja, wird der Kommentator gesperrt. Die Schreiberlinge bei Overton wollen ja keine
      WG mit Dogru aufmachen.

      1. @Träumer

        Danke für den Rat bzw. Hinweis von Ihnen, aber wie schon gesagt ich bin etwas verschnupft, da ich ja gar nichts Schlimmes geschrieben habe 😉

        Egal, man kann ja aus sowas nur lernen.

        LG
        Bernie

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