
Nach der PKW-Attacke am Christopher-Street-Day in Berlin stellen sich ähnliche Fragen wie beim ungeklärten Anschlag vom Breitscheidplatz.
Zwei Wochen, nachdem in Berlin ein Kleinbus in Besucher des Christopher-Street-Days gefahren ist, sind fast alle Fragen, die sich dazu stellen, noch unbeantwortet. Die Tat hat ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte gefordert. Der Stand der Ermittlungen ist bisher nicht bekannt. Der Diskurs über das Ereignis hat sich jedoch längst verselbständigt. Die Erklärung, auf die sich etablierte Parteien und Medien geeinigt haben, ist eine bekannte: Der Attentäter sei ein Islamist gewesen; es habe sich um einen Anschlag auf die „queere Community“ gehandelt sowie auf die Lebensweise der freien und vielfältigen Gesellschaft.
War der Täter tatsächlich der in Berlin geborene Abdul B.? Handelte er allein oder gab es Mittäter? Oder Mitwisser. Warum wurde die Tat begangen? Warum fährt jemand, der mit einem Auto Menschen töten möchte, dafür in einen Wald, wo sich potentielle Opfer hinter einen Baum retten können? Gab es einen Auftrag und einen Auftraggeber? Was wussten die Sicherheitsbehörden im Vorfeld? Zum Beispiel über V-Leute. Was wissen sie heute? Warum muss ein erfahrenes und bestens ausgerüstetes Sondereinsatzkommando einen Mann, der nur mit einem Messer bewaffnet ist, erschießen und kann ihn nicht festnehmen?
Solche Fragen sind es, die sich stellen. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei erschossen und kann nicht mehr reden. Neben den polizeilichen Ermittlungen stehen auch parlamentarische Untersuchungen im Raum. Umso auffälliger, dass der politische Diskurs die Beantwortung all dieser Fragen überflüssig macht. Er braucht gar keine Fakten mehr. Eher im Gegenteil: Fakten könnten die Richtung der Debatte nur stören. Mit der Erklärung, es war ein radikaler Islamist, braucht man nicht mehr fragen, was zum Beispiel das Landeskriminalamt weiß?
Kurz: Die politischen Akteure wissen zwar nicht, was geschehen ist, aber sie wissen genau, was zu tun ist.
Sie sondern vor allem sicherheitspolitische Ideen ab wie: Ausweitung der Kategorie „Gefährder“, zugleich strengerer Umgang mit Gefährdern, zum Beispiel Fußfesseln, sprich häusliche Haft, oder Neudeutsch: Homejailing. Man will Instrumente schaffen, angeblich gegen gefährliche Islamisten, Instrumente, die jedoch zu anderen Zeiten auch andere Personen treffen können: politische Oppositionelle etwa. Unter Corona wurden auch Coronakritiker als „Gefährder“ behandelt und mit Gefährderansprachen konfrontiert. Einige erhielten Hausbesuche, bei anderen drang die Polizei sogar in die Wohnungen ein.

Die Fragen, die sich zum CSD-Anschlag stellen, sind vor allem welche, die sich aus dem großen Anschlag vom Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 ergeben, der 13 Menschen das Leben gekostet hat. Auch zehn Jahre danach ist er nicht aufgeklärt. Im Gegenteil: Es gibt zahllose Widersprüche zur amtlichen Version. Ob der Tunesier Anis Amri tatsächlich der Fahrer des LKWs war, ist mehr als zweifelhaft. Unter anderem hat er gegenüber Bekannten zweimal dementiert, der Täter gewesen zu sein. Spuren führen stattdessen tief in die Sicherheitsstrukturen hinein.
Doch jetzt im Fall CSD und Abdul B. soll im Handumdrehen alles geklärt sein? Auch die Täterschaft.
Eine relevante Spur führt zum sogenannten De-Radikalisierungsnetzwerk für islamistische Gewalttäter. Abdul B. soll dafür als Kandidat ausgewählt worden sein. Wie Medien berichten, sollen bereits Gespräche mit ihm geführt worden sein, um ihn in dieses Programm aufzunehmen. Dabei ist das „DeRad-Net“ eine genauere Betrachtung wert. Es handelt sich nämlich nicht um eine NGO (Nicht-Regierungs-Organisation), wie kolportiert wird, sondern um eine staatliche Geheimdiensteinrichtung unter Regierungskontrolle. Geführt wird das Programm in Berlin von LKA, Landesverfassungsschutz und einem externen „Verein“ namens „Violence Prevention Network“ (VPN). Das ist jedoch nur ein Deckmantel. Mitglieder im VPN sind unter anderem das Bundesfamilienministerium, das Bundesinnenministerium, das Bundesjustizministerium und je nach Bundesland die entsprechenden Innen- und Justizministerien.
Dem VPN-Verein komme die Aufgabe zu, heißt es, den Kontakt zu jenen Islamisten zu suchen, die ausstiegswillig und dementsprechend zu „deradikalisieren“ seien. Die Erklärung: Wenn dieser Kontakt nicht direkt über die Polizei geschehe, falle es den Angesprochenen leichter zu kooperieren. Es handelt sich aber um ein konspiratives Programm, in dem die Kandidaten mit Legenden arbeiten und das sie vor ihren Komplizen geheim halten müssen. Ihr Status ist vergleichbar dem von V-Personen. Was genau in der Einrichtung geschieht, bleibt im Dunkeln. Geht es nur um die Pazifizierung von Personen oder möglicherweise auch darum, V-Leute und Agenten in der Szene in Sicherheit zu bringen? Was hatte man also mit Abdul B. vor?
Auch im Breitscheidplatz-Komplex spielte das DeRad-Netz eine Rolle. Eine Kontaktperson von Amri war dort aufgenommen. Allerdings fielen die verantwortlichen Stellen gegenüber den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen nicht gerade durch großes Entgegenkommen und große Offenheit auf. Ob weitere Personen aus dem Anschlagsumfeld dort betreut wurden, erfuhr man nicht.
Abdul B., der mutmaßlich Attentäter war Deutscher, ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sollte er tatsächlich der Fahrer des Anschlagsfahrzeugs gewesen sein, handelte es sich weniger um einen „migrantischen“ Anschlag als um einen „deutschen“. Die Konstellation ist übrigens nicht neu, sondern auch wieder aus dem Komplex Breitscheidplatz bekannt. Etwa die Hälfte der mutmaßlichen Tätergruppierung damals, oder zumindest des Täterumfeldes, waren junge Männer, die in Berlin geboren und sozialisiert wurden.
Man kann aber durchaus auch auf die Idee kommen, dass in einer Stadt, in der so viele Menschen Angehörige in Gaza oder Libanon haben und deren Leiden ohnmächtig ertragen müssen, jemand durchdreht. Das Land ist sowieso voll von neuen Aggressionsdelikten.
Noch ein Wort zur Regenbogenfahne, dem Zeichen für offene, freie und friedliche Lebensweise, das ein Zeichen des CSD ist. Auch bei den Coronaprotesten wurden die Regenbogenfarben gezeigt, sie erfuhren damals aber keine entsprechende Anerkennung. Die Polizei hielt einmal zwei Demonstrantinnen fest, weil sie einen Regenbogen-Regenschirm trugen, nahm ihre Personalien auf und zwang sie, den Regenschirm zusammen zu klappen.
Und auch zu Antikriegsprotesten gehört die Regenbogenfahne. Doch erklärte Kriegsgegner und Kriegsdienstverweigerer gehören anscheinend nicht zur reklamierten Lebensweise. Sie werden eher als Unterstützer „Putins“ denunziert. Die – pazifistische – Partei BSW war von der Teilnahme am CSD-Umzug gar ausgeschlossen worden. Der Vorgang entfaltet nach dem Anschlag nebenbei eine bittere Pointe (Die neuen Torwächter der Vielfalt).
Die CSD-Umzüge werden aus dem Programm der Bundesregierung „Demokratie leben!“ finanziell gefördert. Dieses Geld, das von Kriegstreibern kommt, ist offensichtlich gut angelegt.
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Gefährder – ein in seiner Semantik der polizeilichen Willkür unterworfer, juristisch NICHT definierter Begriff wird inflationär im Fahrwasser eines ‚Anschlages‘ den Leute in die Hirne gepresst: seht her, diese Gefährder überfahren euch –
ich bin auch ein Gefährder, seit 2010 bereits als ich Frau Merkel auf einem Flyer zitierte: „wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie .. auf alle Ewigkeit.“ – standen einen Tag später Zivilpolizisten mit einer G.Ansprache vor meiner Tür.
@Zombienation
Nicht was gesagt oder verbreitet wird ist relevant, sondern wer es tut. Selbst hier sind wir doch bereits soweit, das der Kontrollalgorithmus bereits Zitate aus dem zugrundeliegenden Artikel abwürgt.
Na, seitdem weißt du immerhin, daß es mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung (Artikel 5 GG) auch Essig ist – wenn du „das Falsche“ sagst.
Das ist ja auch so ein gern falsch benutzter Begriff. Meist wird von der „Meinungsfreiheit“ oder dem „Recht auf Meinungsfreiheit“ gesprochen. Aber das ist Unsinn. Jeder Mensch hat seine eigene Meinung. Die kann man gar nicht verbieten, so daß „ein Recht auf Meinungsfreiheit“ ein Muster ohne Wert ist. Entscheidend ist, daß bzw. ob man diese Meinung auch frei äußern darf, ohne daß einem staatlicherseits (bzw. im beruflichen Umfeld) deshalb Konsequenzen drohen. Und genau dieses Recht ist immer mehr beschnitten. Dabei fußt darauf die ganze „Demokratie“.
Das hat in einem wegweisenden Urteil schon in den 50er Jahren das Bundesverfassungsgericht festgestellt:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/1958/01/rs19580115_1bvr040051.html
Wörtlich heißt es darin:
“ Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist als unmittelbarster Ausdruck der menschlichen Persönlichkeit in der Gesellschaft eines der vornehmsten Menschenrechte überhaupt (un des droits les plus précieux de l“homme nach Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789). Für eine freiheitlich-demokratische Staatsordnung ist es schlechthin konstituierend, denn es ermöglicht erst die ständige geistige Auseinandersetzung, den Kampf der Meinungen, der ihr Lebenselement ist (BVerfGE 5, 85 [205]). Es ist in gewissem Sinn die Grundlage jeder Freiheit überhaupt, „the matrix, the indispensable condition of nearly every other form of freedom“ (Cardozo).
Bei der Geschichte steht nicht nur der Breitscheidplatz Pate, sondern aus einer erhöhten Perspektive betrachtet, die „Politik der Spannung“ (Gladio lässt grüßen)
Hier wird seitens der Politik ein multiples Bedrohungsszenario aufgebaut, um die Menschen in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Das (noch) bestehende Fernziel ist der Krieg mit Russland.
Mit Zwischenfällen wie der aktuelle beim CSD oder der angebliche Anschlag in Leipzig werden in Kürze innenpolitische Maßnahmen ergriffen und durchgesetzt, die man unter normalen Umständen nicht durchbekommen würde.
Germania et Deus lo vult
Wir werden doch wie immer auch hier nur verarscht und wer glaubt das ein SWAT-Team sei nicht in der Lage nach mehr als einer Stunde Überwachung einen einzelnen Mann festzunehmen, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.
vergiss den Bademantel morden früh nicht, öffentkich das Politbüro zu kritisieren ist in .DE wieder gefählicher als Menschen meucheln ..
„[…]Das Land ist sowieso voll von neuen Aggressionsdelikten[…]“
Interessant, und passt genau zu dem was ich denke – ist es nicht auffällig, dass von Ihnen erwähnten „Aggressionsdelikte“ fast zeitlich beieinander liegen?
Welche?
„Der Drohnenvorfall in Leipzig“ – angeblich „die Russen“ – wie nahe am Vorfall in Berlin liegt dieser Anschlagsversuch auf eine ukrainische Antonow, rein zeitlich gesehen?!
Die Umfragewerte unserer Bundesregierung tendieren ins Bodenlose, wegen dem Blackrock-Kanzler Merz – er auch äußerst unbeliebt.
Seltsamer Weise ereignen sich gerade jetzt sehr unterschiedliche Anschläge?
Ist wohl nur eine Frage der Zeit bis der nächste passiert, da ja an einer Verunsicherung der Mehrheitsbevölkerung in Deutschland durchaus – bei gewissen Kreisen – ein Interesse besteht – und da klammere ich mal die Ukraine, oder „die Russen“ oder „die Moslems“ aus – ich vermute ganz andere Kreise als die üblichen Verdächtigen, eventuell sogar ganz andere als „unsere Dienste“.
Uns bleibt nur zu spekulieren wer daran ein Interesse haben könnte 😉
Es soll ja in Deutschland auch Kriminelle geben, die durchaus ein Interesse haben den Staat zu destablisieren…..nur mal als Spekulation meinerseits – ala Sherlock Holmes….. *grins*
Sarkastische Grüße
Bernie
Eigentlich fehlt noch was. Der zurückgelassene Personalausweis. Echt, diesmal haben die Geheimdienste aber schlampig gearbeitet. Mindestens den Perso hätten sie hinterlegen müssen.
Auf sowas wie mit dem Perso kommen nur Deutsche Schreibtischtäter …
Als ob ein Amri … immer lieb seinen Perso dabei hat … weil das Gesetz in der BRD ist …. lach mich schlapp
Diesmal war es ein handy mit Bekennervideo. Auch nicht schlecht. – niemals konnte Abdul ohne Kenntnis der staatlichen Organe so weit mit dem Sprinter in den Tiergarten fahren. Dies angesichts der Menschenmassen, die ihm entgegenkamen und der 2k anwesenden Polizisten. Und dann soll er noch über den zentralen Punkt der Demo hinweg zum Bahnhof Friedrichstraße gelaufen und dann mit der S-Bahn nach Spandau gefahren sein, ohne daß dies auffiel. – Angeblich wurde er in dieser Woche schon beerdigt. Normalerweise liegen Leichen in der Pathologie wochenlang in der Kühlung. Wahrscheinlich war der Sarg leer. – Danke an die Redaktion für den Beitrag. Außer aus der Ecke der queren Heulsusen hört man von dem Fall gar nichts mehr.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn bei _allen_ beteiligten SEKlern die Akkus der Bodycams leer waren. So ein tragischer Zufall aber auch!
Und was soll das Motiv des Anschlags gewesen sein? Das, was herausgekommen ist: ein Rechtsruck. Wie schon bei Amri und der Sauerlandgruppe. Und ebenso bei der Kölner Silvesternacht. Da bin ich in der Minderheit, ich weiß.
Indes, die Dinge liegen heute anders als damals. Der Islamismus ist nun eine völlig andere Gefahr als früher. Die Islsmisten treten inzwischen mit breitem Kreuz auf, kein Wunder, wenn pausenlos unterstützende Demos auf dem Platz sind. Schon Free Palestine ist schlichtweg eine Aufforderung für Terroristen. Falls das nicht aufgefallen sein sollte. Für die Abschiebung von Gefährdern gibt es inzwischen eine große Mehrheit in der Bevölkerung. Auch ohne diesen Anschlag.
Indes hat Nius etwas herausgefunden über diesen Mücke, der Bllout „deradikalisieren“ sollte. Dieser ist gleichzeitig Chef von Gateway, das knallharte Radikalisirerung fördert. Mücke wird wisen, wie er da die Geldflüsse von VPN zu Gateway lenken kann. 70 Millionen insgesamt. DAS müsste aufgeklärt werden.
https://nius.de/politik/millionen-euro-steuergeld-baller-spiele-deradikalisierung
Aber dabei würden Teile des Tiefen Staates freigelegt. Passiert nicht.
Was mich beim CSD Anschlag stutzig macht, ist die Parallele zum Breitscheidplatz 2016. Damals wie heute war der mutmaßliche Täter den Behörden bekannt, wurde überwacht und war sicherheitsbehördlich auffällig. Und in beiden Fällen ist der mutmaßliche Täter am Ende tot und kann selbst keine Fragen mehr beantworten.
Beim CSD stellen sich deshalb ganz konkrete Fragen: Wie konnte Abdul B. trotz seiner Einstufung als Gefährder beziehungsweise Hochrisikoperson ein Fahrzeug bekommen? Es gibt widersprüchliche Angaben dazu, ob der Van gemietet wurde oder ein Privatfahrzeug war. Falls er ihn tatsächlich selbst angemietet hat, mit welchem Ausweis, welchem Führerschein und welchem Zahlungsmittel? Und wussten die Sicherheitsbehörden davon?
Noch wichtiger: Warum konnte ein Mann, der bis unmittelbar vor der Tat observiert und technisch überwacht wurde, am Abend ungehindert seine Wohnung verlassen und kurze Zeit später mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge fahren?
Auch der tödliche Zugriff muss vollständig aufgeklärt werden. Wenn er tatsächlich mit einem Messer auf die Beamten losging, müssen Einsatzablauf, Bodycams, Funkverkehr und Zeugenaussagen auf den Tisch.
Und dann Stade. Auch dort ist der mutmaßliche Täter tot und kann nicht mehr aussagen. Die besondere Überwachung war erst am Vortag beendet worden. Hinzu kommt die familiäre Verbindung der Fluchtwagenfahrerin zum SPD Landtagsabgeordneten Deniz Kurku. Das beweist selbstverständlich keine politische Verstrickung, ist aber ein Fakt, der aufgeklärt werden darf.
Es geht nicht darum, schon eine fertige Verschwörung zu behaupten. Es geht darum, nicht schon wieder einen Fall abzuhaken, nur weil eine offizielle Tätergeschichte präsentiert wurde.
Breitscheidplatz sollte uns eigentlich gelehrt haben: Nicht die schnelle Erklärung ist entscheidend, sondern die vollständige Aufklärung. Wer wusste was, wann, und warum wurde die Tat trotzdem nicht verhindert?
Ich habe jahrelang in der Nähe beider Tatorte gewohnt und war zudem Taxifahrer. Ein 21jähriger Bengel fährt nicht einfach so mit dem Sprinter tief durch Menschenmassen in den Tiergarten hinein, greift dann Leute mit einer Machete an und verschwindet unerkannt über das gesamte Demo-Gelände hinweg zum Bahnhof Friedrichstraße. Dabei mußte er die Bühne passieren, wo der Moderator gerade die Veranstaltung abbrach. Eine Räuberpistole. Merkwürdig auch, daß kein Opfer namentlich bekannt ist. Man weiß auch nicht, in welchem Krankenhaus sie liegen. Dies angesichts der Schnatterinchen aus der queren Szene. – Ergänzend zur von Ihnen angesprochenen Frage der Anmietung des Autos. Abdul war schon in Mauretanien, Libanon, Mekka, Syrien, Türkei. Wie hat er diese Reisen finanziert?
Als Ergänzung noch was: Die üblichen Betroffenen melden sich auch zu Wort, aber leider werden säkulare Muslime (ja, die soll es geben) kaum gehört, daher hier mal eine Stellungnahme aus diesen Kreisen zum aktuellen Anschlag auf den CSD in Berlin:
„[…] 29. Juli 2026
Nach dem Anschlag auf den CSD: Das Problem beim Namen zu nennen
Nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day, bei dem eine Frau getötet und mehrere Menschen verletzt wurden, warnt ZdE-Vorsitzende Mina Ahadi davor, die ideologischen Hintergründe solcher Taten zu verschweigen. In ihrem Gastbeitrag „Das Problem beim Namen nennen“, der in der Kontext Wochenzeitung und auch in der taz veröffentlicht wird, fordert sie eine offene Debatte über den politischen Islam und den Shutz der offenen Gesellschaft Gesellschaft. […]“
Quelle und kompletter, sehr interessanter, Text hier:
https://exmuslim.de/nach-dem-anschlag-auf-den-csd-das-problem-beim-namen-zu-nennen
Übrigens laut Auslegung der wahabitischen Islamisten ist der Abfall vom islamischen Glauben ein Todesurteil, aber leider ist das hier im „Wertewesten“ noch nicht bei allen angekommen, was auch mal gelegentlich dazu führen kann, dass religionsferne Mitmenschen aus dem muslimischen Kulturkreis mit islamistischen Fanatikern im selben Asylheim landen wenn denen die Flucht nach Westeuropa gelungen sein sollte – leider kein Witz sondern todernste Realität, und ein gewaltiger Fehler unserer Ausländerbehörden in Deutschland (bzw. eventuell sogar im gesamten westeuropäischen Raum?)
Gruß
Bernie
Der offensichtlichste Elefant im Raum, den keiner erwähnt: Alle Eingänge zum Tiergarten waren gesperrt, Nur der eine, der perfekt für einen Anschlag geignet war, nicht. Sonst sind immer alle Zugänge nahe des Brandenburger Tores zum Tiergarten gesperrt.
Der Beifahrer-Airbag wurde ausgelöst, das passiert in so einem Fall nur, wenn da jemand gesessen hat.
Und im Mietwagen fand man das Handy des Attentäters. Immerhin haben die Planer dazugelernt: Vergessene Ausweise wirken selbst auf die Naivsten seltsam. Vermutlich wird ab jetzt immer nur das Handy gefunden werden,
Bei aller Wertschätzung für Mosers Amri- und NSU-Beiträge – dieser Text erscheint vollkommen abwegig, spekulativ anwürfig und den Sachstand ignorierend. https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_den_Berliner_Christopher_Street_Day_2026
Bereits am 28.07. war von ZEIT, Tagesspiegel, Apollo News usw. einiges zum Hintergrund und Lebenswandel von Abdul Ballout berichtet worden, u. a.: „CSD-Attentäter hatte enge familiäre Verbindungen zum IS – Onkel ist weltbekannter Dschihadisten-Prediger. Der angeheiratete Onkel des CSD-Terroristen Abdul Ballout ist der bekannte syrische Dschihadist Omar Bakri Fustuq – zwei seiner Söhne, also Ballouts Cousins, sollen nach Erkenntnissen der libanesischen Behörden für den IS gekämpft haben. (…) Ballouts Tante und die Mutter der beiden IS-Kämpfer war darüber hinaus mit dem bekannten syrischen Dschihadisten-Prediger Omar Bakri Fustuq verheiratet, der bereits am Aufbau mehrerer islamistischer Organisationen beteiligt war. Er verherrlichte den Anschlag am 11. September 2001 und war für die Radikalisierung und Anwerbung von Muslimen in Großbritannien verantwortlich.“ https://apollo-news.net/csd-attentter-hatte-
Die Morgenpost schrieb am 29.07. u. a.: „Den Akten zufolge war der Grundschüler Abdul dermaßen aggressiv, dass er von Beginn an immer wieder vom Unterricht suspendiert wurde. Bereits ab der ersten Klasse gibt es Vermerke. Abdul müsse dringend zur Diagnostik, er brauche Hilfe und Unterstützung. Die Eltern kooperieren nicht. Der Vater wird als konfrontativ beschrieben, bei der Mutter gibt es Schwierigkeiten mit der Kommunikation. Das Jugendamt wird eingeschaltet, die Schulhilfekonferenz beschäftigt sich mehrfach mit Abdul. Nichts hilft, auch weil die Eltern wohl vielfach die Zusammenarbeit verweigern. (…)
In der weiterführenden Schule kommt er auf ein Förderzentrum. Zunächst hat Abdul den Förderstatus „Lernen“, später kommt dann noch „Emotional-soziale Entwicklung“ dazu. (…) Die aus dem Libanon stammenden Eltern von Abdul leben in Berlin getrennt. Die Mutter und die Schwestern – bei denen Abdul lebt – sind streng gläubig. Aus Sicherheitskreisen erfuhr die Morgenpost, dass Abduls Vater homosexuell sein soll und mutmaßlich in Berlin mit seinem Partner zusammenlebt. (…) Nach zehn Jahren verlässt Abdul die Förderschule ohne einen Abschluss und ohne Perspektive. Parallel beginnt seine kriminelle Karriere.“
https://www.morgenpost.de/berlin/article412703286/
Diese Darstellungen kann man anzweifeln oder widerlegen, dann aber bitte mit guter Begründung.
auch an @Michael: Warum sollte man Ihnen widersprechen? Nur der schwule Papa ist zu dick aufgetragen. Damit soll wahrscheinlich Schwulenhaß das Motiv für den Anschlag sein. – Jetzt zum Garten: Papa soll der Mieter sein. Dies bestreitet der Vereinsvorsitzende. Dann soll der Garten z.Z. keinen Mieter haben. Allerdings standen dort Tomatenpflanzen. Fahid soll dort mit mehreren Männern gesessen haben, die nach kurzer Festnahme wieder freigelassen wurden, weil sie mit der Tat nichts zu tun hatten….Dann: Schauspielschule 1. Stunde „Westernknallerei“. Geschulte Scharfschützen brauchen einen Schuß oder nur den Teaser. Hier haben sie mehrere Salven abgefeuert. – Fahid wurde schon beerdigt. Normalerweise müßte er einige Wochen in der Kühlung der Pathologie liegen. N. m. A. war der Sarg leer. – Die Polizei behauptet, die offene Zufahrt habe nicht zum Sicherungsgebiet gehört. Allerdings zählt das ganze mit Gittern umzäunte Areal zum Sicherungsgebiet. Zumindest müßten dort Zivile postiert sein. – Der Beifahrer, angeblich Perser, wird gar nicht mehr erwähnt. – Das war genauso eine false flag-Klamotte wie der Breitscheidtplatz. Die Kampfpresse brachte schon am folgenden Montag (!) ganzseitige Artikel, daß nun endlich das Dobrindt’sche „Sicherheitspaket“ verabschiedet werden muß.