
Vor drei Jahren, am 30. August 2022, starb der ehemalige sowjetische Staatschef und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow.
Der weltweit geschätzte Politiker gilt als einer der Väter der Deutschen Einheit und als Wegbereiter für das Ende des Kalten Krieges. Mitten in diesem Kalten Krieg gelang es Gorbatschow, Verträge zur atomaren Abrüstung und Rüstungskontrolle zu schließen. In der Sowjetunion leitete er mit Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) einen noch nie dagewesenen Reformprozess ein. Ohne ihn wäre es 1989 nicht zur Wiedervereinigung Deutschlands gekommen.
Anlässlich seines dritten Todestages verneigen wir uns vor Michail Gorbatschow, der gezeigt hat, dass Frieden möglich ist – nicht durch massive Aufrüstung und der Schaffung immer neuer Feindbilder, sondern durch Diplomatie, Annäherung, Verständnis und Vertrauen.
Sie können den Dokumentarfilm »Gorbatschow und Gödelitz – Frieden« kommendes Wochenende (am 30. und 31. August) online zum Gedenken an Michail Gorbatschow sehen.
Zum Filminhalt: Die Dokumentation porträtiert die Familie Schmidt-Gödelitz, die nach der Wiedervereinigung ihr Gut zurückgekauft und daraus eine Begegnungsstätte aufgebaut hat und begleitet einen Gorbatschow-Abend, den die Journalistin Bettina Schaefer, Herausgeberin des preisgekrönten Buches: »Michaeil Gorbatschow – wie er unser Leben veränderte«, zusammen mit der Journalistin und Bestsellerautorin Gabriele Krone-Schmalz auf Gut Gödelitz gestaltete.
Die Kinopremiere dieser Dokumentation findet am 13. November 2025 um 19 Uhr in Köln im Museum Ludwig statt. Reservierung unter dem Stichwort »Gorbatschow und Gödelitz« an die Redaktion. Wir leiten Ihre Reservierungswünsche an die Veranstalter weiter. Mail an: redaktion@overton-magazin.de
Den Film sehen Sie ab Mitternacht das ganze Wochenende über dort:
Es gibt auch eine andere Sicht:
Gorbatschow hat mit seinem Handeln und seiner Vertrauensseligkeit das Ende des geopolitischen Widerstreiters des US-Imperialismus eingeleitet.
Das sollte auch erwähnt werden in einem Nachruf!
Aus Ostblocksicht war naheliegend, dass es zu einer großen Aussöhnung kommt, nachdem der ärgerliche Systemstreit weg war. Niemand musste sich mehr bedroht fühlen, niemand zwangsweise aufrüsten, man zog seine Truppen zurück und vertraute auf die Versprechungen der Gegenseite. Ja, das war naiv, aber so hätte es gut funktionieren können.
Die krankhaft paranoide Weltmachtgier der Amis kam erst im Nachhinein so richtig zur Geltung, bei denen ist nichts von Perestroika angekommen. Immerhin gibt es jetzt wieder geopolitische Widerstreiter, genau genommen so viele, wie nie zuvor…
Der eine nennt es „die krankhaft paranoide Weltmachtgier der Amis“, der andere nennt es Imperialismus!
Und den sollte man erkennen können! Seit der Gruendung der USA ist all sein Tun und Handeln darauf ausgerichtet, die Länder der Erde zu beherrschen und deren Rohstoffe auszubeuten. Ich spare mir hier Einzelheiten aufzuzählen, doch Leute wie der eh. Fuehrer der SU sollte mit seinen Getreuen eine vernuenftige Analyse zustande gebracht haben.
Was ich damals nicht verstanden habe: warum hat man nicht mal nach China geschaut? Dort hatte man schon 10 Jahre Erfahrung mit der „Modernisierung“ der Wirtschaft. Aber der Westen erschien offenbar um soviel attraktiver. Nachdem ich seine Gespräche mit Z.Mlynar gelesen hatte, war ich fassungslos angesichts dieser Naivität.
Warum reden alle nur von den Amis? In Osteuropa ist Deutschland nach 1990 zur unangefochtene ökonomischen Nr. 1 aufgestiegen. Die in Osteuropa vielfach entstandene Kleinstaaterei hat die dortigen Wirtschaften zusätzlich marginalisiert.
Der Bürgerkrieg in Jugoslawien hätte ohne das deutsche Zündeln nicht sein müssen. Ich war entsetzt, dass nach der Abdankung Genschers mit Kinkel ein Geheimdienstchef dessen unmittelbarer Nachfolger als Außenminister wird. Kapital agiert nunmal aggressiv, da ist für Frieden und Interessenausgleich kein Platz, unabhängig von der Nationalität dahinter.
Es war nicht nur die Weltmachtgier der Amis. Auch die Westeuropäer, voran die Westdeutschen, haben ihren rassistischen Hass gegenüber Russland nie abgelegt. Ich möchte nur den den unsäglichen Artikel in der „SZ“ vom Januar 2019 beispielhaft erwähnen. In Russland wurde der Durcbruch durch die Blockade Leningrads 1944 begangen. Die fast 900tägige Belagerung der Stadt durch finnische, deutsche und spanische Truppen kostete über 1,1Mio. Zivilisten das Leben. In der Alpenprawda Anlass , einen von Hass, Rassismus und purer Bösartigkeit triefenden Artikel zu verfassen.
Anno 1989 war mir sofort klar daß der Ami sich als Sieger fühlt und erst recht nach der Weltmacht greift. Ich jedenfalls fühle mich dabei bestätigt.
Ein afrikanischer Staats-Chef hat sinnge -mäß Gorbatschov als den dümmsten Politiker des Jahrhunderts bezeichnet. Zu naiv für seinen Job. Was ja die Geschichte bestätigt.
Alles eine Frage der Sichtweise… lächel 😉
Gott sei Dank war Gorbatschow ein Mensch, der menschlich dachte und kein Kommunist, sonst würde uns das unfreie, dysfunktionale ideologische System des Ostblocks immer noch einsperren (zumindest Ostgeborene wie mich). Apropro „dümmster Politiker“: wenn ich die Dummheit einer Merkel oder eines Biden etc. gegen die Dummheit eines beliebigen kommunistischen Führers abwägen söllte, wüsste ich auch nicht so richtig wer da das Rennen macht, groß kann der Unterschied jedenfalls nicht sein.
Dann sind wir mal froh, in einem freien, funktionalen System zu leben, in dem man sich bewegen kann, soweit das Geld reicht. Wenn nicht gerade eine grosse Pestlenz angesagt ist. Oder ein Krieg.
„……in dem man sich bewegen kann, soweit das Geld reicht“…. aber nicht alles lesen und hören darf.
Ich glaube ihnen nicht das sie im Osten geboren wurden. Sie scheinen mir eher ein „Herjezochener“ nörgelnder Wessi zu sein ….
Durch Gorbatschow wurde die größte Geopolitische Katastrophe des 20.Jahrhunderts ausgelöst! Zwischen Elbe und Pazifik aber vor allem in der UdSSR, wurden Mafiastrukturen etabliert enorme Werte verschoben letztlich auch der Krieg gegen die Ukraine geht auf Gorbatschows-Konto (warum? Stellen wir uns vor die Ministerpräsidenten von Bayern, Bawü und Hessen setzen sich in einer Alpenhütte zusammen und beschließen die Auflösung der BRD und kommen damit durch – was würde man wohl von einem Bundeskanzler Merz und dem versammelten Apparat der BRD wohl denken?)
Ja, #Scheinregen, „Gott sei Dank war Gorbatschow ein Mensch, der menschlich dachte und kein Kommunist (…).
Kurz mal rausgekotzt, den Antikommunismus! Bravo! Nur vergessen, dass der werte Herr Gorbatschow bis zu seinem Ende Mitglied der kommunistischen Partei war!
Und bei Wiki. kann man lesen:
„2020 bekannte er sich in einem Filmporträt des Regisseurs Witali Manski noch einmal zum Kommunismus und sagte: „Ich sehe Lenin als unseren Gott an.“[38].
Anfangs war ich Sympathisant Gorbatschows. Angesichts der Ereignisse der letzten fast 40 Jahre muss ich dem afrikanischen Staatschef Recht geben. Die erbitterte Feindschaft des „Westens“ gegen Russland beruht ja nicht nur auf den Gegensatz zwischen Kapitalismus und Kommunismus/ Sozialismus. Der Hass auf alles Russische geht viel tiefer. Wahrscheinlich bis zur Zeit der Kirchenspaltung 1054. Das damals katholische Schweden führte im 12./ 13.Jh. drei Kreuzzüge gegen russische Fürstentümer. Mit dem Segen des Vatikans. Von erzkatholischen Polen gar nicht zu sprechen.
Dort hat die Universität Krakau ein „juristisches Gutachten“ erstellt, das es den Polen erlaubt, Russen einfach zu töten, ohne gegen das fünfte Gebot zu verstoßen. Begründet wurde das mit der Behauptung, die orthodoxen Christen seien keine Menschen sondern Hexer und Teufel, die Menschengestalt angenommen haben. Und deshalb getötet werden müssen.
Gorbatschow war sich dessen nicht bewusst, das der antirussische Hass und Rassismus tief im genetischen Code der westlichen Gesellschaften eingebrannt ist…
Huh, steile These.
Es ist eher der religiöse Überbau, der hier durch die Religionen seit Jahrtausenden dem Volk aufoktroyiert wird, der vielen von uns immer noch über die Konditionierung durch die Medien und der herrschenden Klasse in vorauseilendem Gehorsam ausführt.
„Der Hass auf alles Russische geht viel tiefer. Wahrscheinlich bis zur Zeit der Kirchenspaltung 1054. “
Der Meinung ist auch Guy Mettan, der in seinem Standardwerk „Creating Russophobia“ (Untertitel: „From the Great Religious Schism to Anti-Putin Hysteria“) der Frage nachgegangen ist.
Wenn man historisch gräbt, sei erwähnt, dass Polen die letzte politische Macht war, die Moskau militärisch einnehmen und besetzen konnte (um 1500). Der Aufstieg Moskaus im Osten und das Erstarken Preußens im Westen war dann das Ende der polnisch- litauischen Grossmachtambitionen mit den mehrmaligen Teilungen Polens. Die damit einhergehende Deklassierung der polnischen, politischen Eliten durchzieht die polnische Politik bis heute.
Nur, haben die Polen nichts mehr zu melden.. 😉
Die hatten es eben auch übertreiben mit ihren Hochadel.
Mein Vater wußte über die Geschichte Polens so einiges, aber leider bekomme ich das, was er mir vermittelt hat, leider so nicht mehr zusammen.
Lasst uns mal raten: Idi Amin, Bokassa, oder Mobutu Sese seku, der Hahn der alle Hennen bestieg ?
Abrüstung schön und gut, aber etwas weniger wäre bei Glasnost und Perestroika mehr gewesen. Die Wiedervereinigung hätte genau so wenig sein müssen wie die Auflösung der SU und des Warschauer Paktes. Und Großdeutschland tut nicht gut.
Vergossene Milch. Aber die Lobhudelei nervt, auch wenn sie gut gemeint ist.
Gorbi war ein guter Mann und seine Ehefrau in Etwa die beste aller Zeiten und trotzdem wurde die von unseren Politheinis von vorne bis hinten beschissen und betrogen. Dass Putin auch deshalb einigermaßen sauer reagiert, ist einigermaßen nachvollziehbar. Dass er deshalb auch halb Europa in Schutt und Asche legt, bedarf vielleicht noch der Gewöhnung aber aus der neutralen Sicht der USA gestaltet sich das Problem derzeit so, dass die EU erst mal alle Grundgesetze schleifen soll, damit Potus überhaupt noch irgendwelche Waffen liefert, von völlig überzogenen Preisen dafür einmal abgesehen.
Von den Kapitalinteressen der herrschenden Klasse.
Die Politheinis, wie du seie nennst. spielen nur eine eher untergeordnete Rolle.
Denn, die sind austauschbar.
Raissa Gorbatschowa – ich hoffe, dass ich das richtig geschrieben habe, war eine in meinen Augen eine aufrechte Frau – ganz im Gegensatz zu all den Bezahlnutten- und potentiellen Totschlägern, die die politische Medienlandschaft derzeit bereichern. Es gibt kaum noch menschliches Leben, insbesondere weibliches, auf diesem Planeten, dass ich derart bewundere. Subjektiv kann sich das natürlich völlig anders darstellen aber eine dieser miesen Luxusnutten, mit denen sich unsere neureichen Potentaten umgeben, war sie nie und nimmer. Schade, dass sie schon so lange tot ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Raissa_Maximowna_Gorbatschowa
Was Gorbatschow selbst betrifft: Er verfolgte gute Absichten und wurde dafür gnadenlos über den Tisch gezogen.
Mit ihren Einschätzungen von Frau und Herrn Gorbaschow stimme
ich ihnen zu. Sie waren viel zu gut für diese Welt. Wir haben es ihnen zu
verdanken, dass min. 14 Millionen Menschen sich wieder frei in der Welt
bewegen konnten und das ein AtomKrieg erst einmal in „weite“ Ferne
gerückt war. Ob es ihnen klar war im Westen von Lügnern und Betrügern
umgeben zu sein weiß man nicht. Ihnen ihre Blauäugigkeit heute vorzu-
werfen halte ich für ungerecht.
kann man so zusammenfassen, ob es so gerecht wird werden Historiker in 100 bis 1000 Jahren feststellen,(falls es bis dahin noch Menschen gibt.., die noch intellektuelle Fähigkeiten haben)
Ansonsten: erinnnere ich an den Spruch von Gorbatschow(2009, Raissa war schon lange tot): „Die deutsche Presse ist die niederträchstigste der Welt.“
Aber das ist ja total westdeutsch: Lieber Niederträchtig als Hochschwanger…
👍👍👍
In der russischen Regierungspropaganda wird Herr Gorbatschow manchmal als unvernünftiger Mensch dargestellt, der nichts versteht, und manchmal als Verräter, der „unser schönes Land“ zerstören will.
Herr Gorbatschow hat der Ukraine „Unabhängigkeit“ gebracht. Und was haben die Ukrainer daraus gemacht ? Die Frage ist nicht, was ein russischer Politiker über Gorbatschow denkt. Sondern wie primitiver Hass auf alles Russische die Ukraine zerstört. Alles was es in der Ukraine gibt, ist Russland zu verdanken. Ohne Russland würden ukrainische Bauern weiterhin die Füße ihrer polnischen Magnaten küssen und deren Kutschen ziehen.
Mit Russland hatte sich die Ukraine von einem verarmten und geplünderten Land zu einem modernen Industriestaat entwickelt. Aber aus puren Hass, gespeist aus Minderwertigkeitsgefühlen der Nachkommen der Knechte polnischer Magnaten, haben sie die Ukraine zerstört. Und jetzt wird sie „entsowjetisiert“. Und die Ukrainer wollen wieder Knechte ihrer ausländischen Herren sein….
In Ihrem Kommentar erkenne ich ein tiefes Vertrauen in die Überlegenheit der russischen Kultur und in den wohltuenden Einfluss der Kolonialisten auf das ukrainische Volk.
Beim letzten Mal, als die Menschen u. Ihre Meinung gebeten wurden, hat meines Wissens eine Mehrheit in der Ukraine 1991 für den Erhalt der Sowjetunion plädiert. Erst die von Jelzin erzwungene Auflösung der Sowjetunion führte zur eigenen ukrainischen Staatlichkeit.
Den Sozialismus modernisieren (Glasnost und Perestroika) ist die eine Sache (und dafür hätte Michail Gorbatschow alles Lob verdient), den gesamten Ostblock den westlichen Kapital-Geiern zu Fraß vorwerfen, ist eine ganz andere Nummer und ganz bestimmt nicht lobenswert. Wenn „Gorbi“ im Politunterricht nicht soviel geschlafen hätte, hätte er seinem Land und Europa viel Leid erspart. Was haben alle Klassiker von Marx über Lenin bis zu den Eurokommunisten sinngemäß immer wieder gepredigt? „Das Kapital hat nur ein Ziel: seine Selbstvermehrung durch Wachstum. Dafür setzt es auf 3 Aspekte: billige Arbeitskräfte, billige Rohstoffe, neue Absatzmärkte. Diese erhält das Kapital durch Kriege und Unterwerfung. Und wenn Rendite winkt, gibt es kein Verbrechen, daß es nicht bereit wäre zu begehen.“ Offensichtlich hat er diese einfache Zusammenfassung des Kapitalismus (womit sich übrigens auch die Verbissenheit im Ukraine
-Krieg erklären läßt) nicht begriffen. Statt dessen hat er lieber dem ersten Schauspieler im Amte -Reagan – den Ostblock übergeben und sich in einem zweiten Schritt auch noch ohne Gegenwehr von Jelzin und seinen Kanaillen entmachten lassen. So viel Zerstörung des eigenen Staates durch Blauäugigkeit als Staatspräsident ist fast noch schlimmer als die Zerstörung, die manche aktuelle Politiker durch Korruptheit und transatlantische Hörigkeit anrichten.
Gorbatschow war ein Naivling und Dummkopf erster Güte. Durch seine Taten ist er letztlich Schuld am Niedergang der UdSSR und an Millionen, die seinetwegen in Depression und Alkoholsucht versunken sind. Auch die aktuelle Situation ist letztlich seinen Entscheidungen zu verdanken. Natürlich war Jelzin noch schlimmer, aber der ist hier nicht das Thema.
Wäre so jemand in den USA aufgetaucht, hätte er ganz schnell einen Unfall durch den CIA gehabt – insofern muss man leider dem KGB ankreiden, dass er hier nicht rechtzeitig gehandelt hat.
Sehen Sie sich heute doch einmal Russland an! Trotz aller Sanktionen ist es
nun ein aufblühendes Land. Nicht Gorbaschow hat den zwischenzeitlichen Absturz
verursacht, nein es war der von den Amis gedrückte Jelzin.
Gorbatschow war ein guter, aber naiver Mensch.
Seine Friedenspolitik ist vom Westen ausgenutzt worden und hat dadurch zum Zerfall der Sowjetunion geführt.
Er hat die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglicht, das nun als Dank dafür ewige Feindschaft mit Russland propagiert.
Dass kein deutscher Regierungsvertreter zu Gorbatschows Beerdigung flog, ist eine Schande für unser Land und zeigt den Charakter unserer politischen „Eliten“:
Sie haben keinerlei Achtung vor den Lebenden, da sie ukrainische Soldaten in Millionen-Umfang in den Tod und die körperliche Verstümmelung treiben. Ebenso haben sie keinerlei Achtung vor den Toten, selbst wenn sie diesen alles zu verdanken haben.
Russland zahlt für die Wiedervereinigung Deutschlands, das nun wieder seine hässliche antirussische Fratze erhebt, einen hohen Preis.
👍👍👍
Coroner:++++++++++++++++++++++++++++++++!!!
Es spielt keine Rolle ob Gorbatschow korrupt, naiv oder beides war. Er hat den Kapitalisten ihren größten Sieg geschenkt. Ab da konnten sie ihren Raubzug erneut ohne Widerstand globalisieren und die Vortäuschung eines sozialen Miteinander wurde hinfällig.
Es hat dies auch aufgezeigt, woran undemokratische elitäre Regime kranken. Er und seine Komplizen konnten ihr Zerstörungswerk nur vollbringen, da es entsprechende Positionen ohne Kontrolle durch den eigentlichen Souverän gab. Also alles keine neuen Erkenntnisse. Aber scheinbar von einem andren Planeten betrachtet man den Duktus bürgerlicher Medien.
Daß verräterische Personalien bei den latent faschistischen Bürgerlichen und offenen Braunstreichern stets einen Stein im Brett haben dürfte nicht weiter verwundern. Die Geschichte ist voll von diesem Geschmeiß.
“ Es spielt keine Rolle ob Gorbatschow korrupt, naiv oder beides war. Er hat den Kapitalisten ihren größten Sieg geschenkt. Ab da konnten sie ihren Raubzug erneut ohne Widerstand globalisieren und die Vortäuschung eines sozialen Miteinander wurde hinfällig.“
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Allen, die in dieser Angelegenheit das Wort ergreifen, sei empfohlen VOLLSTÄNDIG die Rede Gorbatschows vor dem ZK vom 27. Januar 1987 zu lesen. Der Text hat mich seinerzeit wirklich erschreckt. Das folgende Ende unter Jelzin wurde absehbar.
Weitestgehende Zustimmung. Zum letzten Absatz: „Den Verrat liebt man, den Verräter nicht.“ Das ist eine Gewissheit, d.h. das mit dem Stein im Brett ist allenfalls die propagandistische Darstellung.
“ Er hat den Kapitalisten den größten Sieg geschenkt“. Si Senor, Sie denken dabei vermutlich an die ausschließlich russischen Oligarchen, ehemalige KGB – Leute, Komsomolzen und Armeeangehörige. Diese Figuren haben den Russen erst mal gezeigt wie Raubtierkapitalismus geht. Das Geschmeiß stammt allerdings nicht von den “ latent faschistischen Bürgerlichen“ ab, sondern, s. o., von der Nomenklatura der Kommunisten. Skrupellos, rücksichtslos, ausbeuterisch, verlogen, mörderisch. Der Apfel direkt neben dem Stamm.
Nee, netter Versuch, die meine ich nicht allein. Ich meine die alle zusammen, also Wallstreet, London, Frankfurt, etc. und ihre Verbünde in weiteren internationalen Organisationen. Nebenebei bemerkt, sich zu Täuschungszwecken ein falsches Etikett anheften ist so neu auch nicht.
Was haben wir denn bei dir, also hier, recht dürftigenAntikommunismus. Neben zuvor dem „woken“ Ablenkthema, Zionismus und Militarismus:
Dr. Klöbner
14.02.2025 13:04 Uhr
Kulturelle Veranstaltung ? Omas gegen rechts, mit Neubauer gegen den Weltuntergang, oder doch zur Schwulen- und Lesbenparade nach Köln ? Die Auswahl ist unerschöpflich im Land der bunten Viel- und Einfalt , das Einfachdeutsch könnte auch bei einem Treffen mit Baerbock vertieft werden.
https://overton-magazin.de/top-story/nur-wenige-wissen-wie-toedlich-und-zerstoererisch-kraftfahrzeuge-sind-und-wie-viele-opfer-sie-fordern-koennen/#comment-208856
Dr. Klöbner
09.08.2025 12:47 Uhr
Die Einahmen aus dem Gasfeld würden an die Palästinenser gehen ? Wohl eher an die Hamas, die ja schon bisher den Geldsegen der EU, einschl. der Lebensmittellieferungen abgegiffen hat. Hätte man die Zigtausend Tonnen Beton, die man in den Tunnelbau gesteckt hat, für den Bau eines Hafens verwendet, stünde man heute besser da. Aber so ist das nun mal mit Mafiaorganisationen. Kalabrien und Sizilien lassen grüßen.
https://overton-magazin.de/top-story/israel-wiederkehr-des-verdraengten-2/#comment-272537
Dr. Klöbner
14.01.2025 11:43 Uhr
Stell dir vor, es ist Krieg und niemand geht hin – dann kommt der Krieg zu dir !
https://overton-magazin.de/dialog/im-gespraech/marcus-kloeckner-und-irgendwann-schicken-sie-unsere-kinder-an-die-front/#comment-198251
Kannst jetzt wieder einnicken:
Dr. Klöbner
02.05.2025 16:32 Uhr
Bei der Lektüre Ihres Romans bin ich eingenickt, eine Stellungnahme kann ich somit leider nicht abgeben. Vielleicht klappt`s ja beim nächsten mal…
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/unsere-postdemokratie/#comment-233967
Weitghend unbekannt ist die Rolle des Unglücks von Tschernobyl am Niedergang der Sowjetunion. Gorbatchow sagte, er hätte in den Jahren 1986 un 87 jeweils 30 Prozent des BIP aufwenden müssen, um die Schäden zu beseitigen. Danach kaum weniger. Wenn 30 Prozent des BIP weg sind, dann ist Schluss mit Supermacht. Diejenigen, die ihn nun kritisieren, sollten sich fragen, ob er denn anders konnte.
Die Deutschen jedenfalls waren absolut begeistert von Gorbi. Sie wollten Frieden und Freundschaft mit den Russen. Das wäre zu haben gewesen, mit Gorbatchow, mit Jelzin und auch mit Putin. Eine Flut von Lügen hat das verhindert. Lügen des Westens.
Wie machen sie diesen Spagat?
Das frage ich mich immer wieder???
Dazu hätte es auf der westlichen Seite Olof Palme und Willy Brandt gebraucht. Der schwedische Ministerpräsident Olof Palme der sich mit Gorbatschow treffen wollte wurde jedoch im Auftrag der NATO ermordet (siehe Patrick Baab Wer ermordete Olof Palme, William Colby, Uwe Barschel) und Willy Brandt war schon sehr alt und hatte keine politische Macht mehr. Die neue Politiker -Generation rund um Kohl, Reagan u.a. verfolgte andere Interessen. Gorbatschow hatte also Westseite keine echten Partner sondern nur Speichellecker die ihn bestärkten Hochverrat zu begehen …
Ehrlich gesagt, will ich Kohl und Reagan hier sogar ausnehmen. Die antirussische Lügenkampagne begann mit dem Mord an Litwinenko. Daswar erst 2002.
Als es für das westliche Kapital nicht mehr so lief wie gewünscht. Als Putin begann der Freiheit des Kapitals in Russland Grenzen zu setzen.
Nee, die Russlandoktrin der Amerikaner gibt es schon über 100 Jahre.
Brandt? Noch so ein Falschspieler, kollaborierte auch mit Faschisten in aller Welt. Sabotage der Nelkenrevolution in Portugal. Notstandsgesetze und Berufsverbote. Eine gewonnene Erkenntnis aus rund anderthalb Jahrhunderten dürfte die Janusköpfigkeit der sog. Sozialdemokraten sein.
Unter deren Ägide durften die deutschen Faschisten erstmals Blut lecken.
Gorbatschow war ein Gefolgsmann von Andropow und setzte dessen Politik, die Sowjetunion in die westliche Welt einzugliedern fort. Dass der Westen Andropow und ihn hinterging merkte man nicht. Auch die in die USA geschickten Komsomolsekretäre erhielten eine andere Ausbildung als man andachte. Das Ziel des Westen war und ist die Dekolonisierung Russlands. Davon und wie das ablaufen soll erzählten US- Diplomaten bereits 1991 in München. Was dann auch in den Jahren danach und heute in den abtrünnigen Sowjetrepubliken realisiert wurde oder noch ansteht.
Gorbatschow hat es Ende der 80er Jahre durch seine voluntaristischen, dysfunktionalen Wirtschafts“reformen“ geschafft, innerhalb von 1 bis 2 Jahren die sowjetischen Wirtschaft vollends zu zerrütten. Damit bereitete er den Boden für den Aufstieg des Alkoholikers Jelzins und dem Raub des sowjetische Staatseigentums durch dessen „Reformer“clique vor.
Eine Seite, die in dem (westlichen) Medien gerne verschwiegen wird.
Der Untergang des Sozialismus, bevor er sich reformieren konnte, war wahrscheinlich die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Die Reformer in der DDR sind nicht gestartet, um den Kapitalismus in ihrem Land wiederzubeleben.
Wie sehr im neoliberalen Umfeld heute eine nicht von Profit getriebene Politik fehlt, ist kaum noch zu übersehen. Klima, Infrastruktur, Energie, Gesundheitswesen, Bildung, vorlaufende Friedenspolitik, Abrüstung….
Das Problem ist nicht die schlechte Seite des bisherigen Sozialismus, sondern der inherente Systemfehler des Kapitalismus (Grundwiderspruch…siehe Wiki). So gesehen, ist eine nichtprofitgetriebene Gesellschaft, ob man sie Sozialismus oder anders nennt, paradoxerweise wieder oder immer noch die einzige Alternative, die unsere sich verschärfenden nationalen und globalen Probleme lösen kann.
Warum hat die Sowjetunion damals nicht den wirtschaftlichen Weg Chinas beschritten?
Chinas Aufstieg mit einem politisch eingehegten Kapitalismus ist vor dem Hintergrund des Zerfalls der UDSSR besonders erstaunlich.
Ich war nach dem Ende der Sowjetunion erstmals 1996 wieder in Russland. Was mich damals entsetzte waren die vielen Bettler an den Metro-Stationen und vor den Kirchen. Zwar erschien mir die Sowjetunion in den 1980ern auch vergleichsweise ärmlich, aber ich hatte schon den Eindruck, dass sich die Lebenssituation für breite Bevölkerungsschichten deutlich verschlechtert hatte.
Da ich 1996 so eine Art informeller Reiseleiter war, hatte ich viel Kontakt zu Einheimischen. Es gab ein paar бизнесмены (Biesnjesmjenei) die die neue Ära gut fanden, aber der Großteil stand Gorbatschow ablehnend gegenüber.