Atom-Versorgungssicherheit? Erstmals muss auch die Schweiz hitzebedingt ein Atomkraftwerk abschalten

AKW Beznau an der Aare
Das wegen hoher Wassertemparaturen abgeschaltete AKW Beznau an der Aare. Bild: JoachimKohler-HB/CC BY-SA-4.0

Alle Jahre wieder zeigen Klimaveränderungen deutlich, dass es auch aus Gründen der Versorgungssicherheit wenig zielführend ist, auf Atomkraft zu setzen. Wegen der Hitzewelle und aufgeheizten Flüssen musste nun sogar die Schweiz ein Atomkraftwerk komplett abschalten, in Frankreich sind Abschaltungen und Drossellungen seit Jahren normal und es gibt sie auch jetzt wieder. Trotz allem versuchen diverse Kräfte, eine Debatte um eine Atomkraft-Renaissance auch in Deutschland zu pushen.

Ob es eine Dürre oder eine anhaltende Hitzewelle ist, immer wieder müssen Atomkraftwerke (AKWs) abgeschaltet oder stark gedrosselt werden. Entweder fehlt Kühlwasser oder Flüsse sind so aufgeheizt, dass sie zum Schutz von Fauna und Flora abgeschaltet werden müssen. In der Schweiz musste der Atomkraftwerkbetreiber Axpo nun seine beiden Meiler in Beznau abschalten. Ein Meiler lief zwischenzeitlich noch mit der Hälfte seiner Leistung. Die Axpo schreibt in einer Presseerklärung vom 3. Juli: „Aufgrund der hohen Wassertemperaturen der Aare hat Axpo die Leistung der beiden Reaktorblöcke im KKW Beznau seit Tagen immer stärker gedrosselt. Beide Blöcke wurden ab vergangenem Sonntag mit 50% Leistung betrieben. Am Dienstagnachmittag hat Axpo Block 1 heruntergefahren. Gestern folgte dann auch die Abschaltung von Block 2.“

Die Abschaltungen seien in Übereinstimmung mit den Anordnungen des Bundesamtes für Energie (BFE) vorgenommen worden. Sie dienen dem „Schutz des Ökosystems der Aare und der Einhaltung der strengen umweltrechtlichen Vorgaben“. Damit soll eine übermäßige Erwärmung des aus den Alpen kommenden Flusswassers verhindert werden, das schon deutlich aufgeheizt ist. Weder die „Versorgungssicherheit“ noch die „Reaktorsicherheit“ oder die „Netzstabilität“ seien ohne die Produktion der beiden Meiler gefährdet.

Damit ist klar, dass das Land die gefährlichen Reaktoren eigentlich nicht benötigt, die zudem ständig Atommüll produzieren, für die auch die Schweiz noch immer über kein Endlager verfügt. In den vergangenen Jahren mussten zwar mehrfach auch Atomkraftwerke in der Schweiz gedrosselt werden, dass Beznau nun komplett vom Netz genommen wurde, ist aber neu. Im Hitzesommer 2003 musste das Kraftwerk 50 Tage lang gedrosselt werden. Allerdings, das soll hier auch gesagt werden, brauchen auch abgeschaltete Atomkraftwerke weiter Kühlkapazität, um eine Kernschmelze zu verhindern.

Die Abschaltung von Beznau sticht auch deshalb hervor, da der Reaktor in Mühleberg zwischenzeitlich 2019 abgeschaltet worden ist. Dieser Reaktor trägt also am Oberlauf der Aare nicht zur weiteren Erwärmung des Flusses bei. Die Schweiz erzeugt längst den größten Teil des benötigten Stroms schon über erneuerbare Energien, davon stammen etwa 60 Prozent allein aus der Wasserkraft. Ohnehin soll das Land bis 2033 aus der Atomkraft aussteigen. Bis dahin können die vier Meiler, die sich an drei Standorten befinden, noch betrieben werden.

Das gilt nur unter Voraussetzung, dass sie sicher sind. Ob die Reaktoren das sind, die zu den ältesten der Welt gehören, darf bezweifelt werden. Der „jüngste“ Reaktor in Leibstadt hat schon 40 Jahre auf dem Buckel, der älteste mit Beznau sogar schon 55 Jahre. Keiner der Meiler an der deutschen Grenze entspricht aktuellen Sicherheitsanforderungen und ein schwerer Atomunfall dort hätte „mit hoher Wahrscheinlichkeit großräumige und gravierende Auswirkungen auf Deutschland“, hat der „Trinationale Atomschutzverband“ gerade in Bezug auf Studien aufgezeigt.

Was die Grenzwerte für die Einleitung von erwärmten Kühlwasser angeht, ist die Schweiz sogar vergleichsweise streng. Bisher darf die Axpo Flusswasser aus der Aare entnehmen und danach auf bis zu 32 Grad erwärmt wieder einleiten. Wenn die Aare aber unterhalb des AKWs in Beznau, wie gerade der Fall, an drei Tagen in Folge wärmer als 25 Grad ist, müssen eigentlich die Reaktoren heruntergefahren werden. Mit Blick auf das Nachbarland Frankreich fordert auch Axpo längst eine Aufweichung der Grenzwerte. Das Unternehmen hatte in einer Eingabe an das BFE schon vor zwei Jahren gefordert, nicht „kürzlich“ wie in der „Zeit“ zu lesen ist, das Messverfahren zu verändern und zudem zu erlauben, auch bis auf 33 Grad erwärmtes Wasser einspeisen zu dürfen.

Wenn es im Schweizer Stromnetz knapp wird, gilt auch für AKWs eine Ausnahmeregelung. Seit 2019 gibt es eine Ausnahmeklausel: „Übersteigt die Wassertemperatur 25 °C, so kann die Behörde Ausnahmen zulassen, wenn die Erwärmung der Wassertemperatur höchstens 0,01 °C pro Einleitung beträgt oder die Einleitung von einem bestehenden Kernkraftwerk stammt“, kann in der „Gewässerschutzverordnung“ nachgelesen werden.

Aber auch die Schweizer Atomkraftwerksbetreiber hätten gerne französische Zustände. Obwohl klar ist, dass es für Fische schon eine Flusstemperatur von 25 °C kritisch ist, dürfen in Frankreich Flüsse sogar deutlich stärker aufgeheizt werden. In der Schweiz fing das Fischsterben schon 2022 an, als 25 °C in der Aare erreicht wurden. Im Fall des Atomkraftwerks Golfech – am großen Fluss Garonne im Südwesten Frankreichs – darf das Flusswasser unterhalb des Kraftwerks sogar bis zu einem Wert von 28 °C im Tagesdurchschnitt steigen.

Atomkraftwerke sind einer der größten industriellen Wasserverbraucher in Frankreich

Auch das ist aber schon der Fall. Deshalb wurde auch ein Meiler in dem AKW schon seit einer Woche für die „Anpassung“ an die „klimatischen Bedingungen“ abgeschaltet, wie der Kraftwerksbetreiber EDF mitgeteilt hatte. Der zweite Meiler des AKWs ist ohnehin wegen Arbeiten abgeschaltet. Schon 2022 wurde in der Garonne von einem „Geruch nach faulem Fisch“ berichtet und es konnten Kadaver großer Fische beobachtet werden.

In Frankreich wurde zudem schon die Produktion von weitere Atommeilern gedrosselt, wie in Blayais oder Bugey. Das sei genau dann der Fall, wenn der Verbrauch deutlich steigt, zum Beispiel weil Klimaanlagen in der Hitzewelle auf Hochtouren laufen. Französische Medien streichen heraus, dass etwa 13 Prozent mehr Stromverbrauch als im Vorjahr verzeichnet wird. Das lässt die Strompreise steigen, auch in Deutschland, wie auch in deutschen Medien berichtet wird.

Dass man aber im Notfall in Frankreich bereit ist, die Flora und Fauna für die Atomstromproduktion zu opfern, hatte sich 2022 gezeigt, als eine Notverordnung es zwischenzeitlich erlaubte, die Flüsse sogar noch deutlich stärker als zuvor erlaubt aufzuheizen. Derzeit ist die Lage aber noch nicht so ernst wie im Dürrejahr 2022, als zudem die Wassermenge in den Flüssen deutlich kleiner war.

Anders als Beznau, das AKW verfügt über keine Kühltürme, haben die französischen AKW meist Kühltürme, wie in Golfech oder Bugey. Deshalb ist die Aufheizung der Flüsse eigentlich geringer, aber diese Atomkraftwerke haben deshalb einen unglaublichen Wasserhunger. Sie erhitzen die Flüsse zwar etwas weniger über die Einleitung von Kühlwasser, allerdings wird deren Wassermenge darüber deutlich verringert, was eine weitere Aufheizung begünstigt. Atomkraftwerke sind einer der größten industriellen Wasserverbraucher des Landes, in manchen Regionen verbrauchen sie noch mehr Wasser als die Landwirtschaft.

Noch ist die Lage aber nicht kritisch, da in Frankreich nicht wie 2022 etliche Atomkraftwerke zudem wegen Korrosionsproblemen abgeschaltet waren. Die Atomaufsicht (ASN) hatte neben den zahllosen Haarrissen auch große Risse in Rohrleitungen festgestellt, was selbsternannte Qualitätsjournalisten ignorieren und die enormen Gefahren, die daraus rühren, lächerlich zu machen versuchen. Obwohl auch die sogar im eigenen Archiv nachlesen könnten, dass es sich keineswegs nur um „Mikrorisse“ handelte.

„Die Risse sind erheblich – wenn nur noch 4 Millimeter bleiben, haben wir ein ernstes Problem“, erklärte der damalige ASN-Chef Bernard Doroszczuk. Dass die AKW in Frankreich von massiver Spannungskorrosion betroffen sind, ist wahrlich kein Geheimnis Dass aber in einer Rohrleitung im Notkühlsystem des AKW-Penly ein Riss in der Nähe einer Schweißnaht entdeckt wurde, der sich „über 155 mm, also etwa ein Viertel des Rohrumfangs“ hinzog, dessen „maximale Tiefe“ 23 mm von 27 mm Rohrdicke betrug, schreckte sogar die atomfreundliche ASN auf.

Die Kühlwasserfrage macht die Lage in Frankreich noch nicht kritisch, da Meiler inzwischen nach erheblichem öffentlichem Druck überprüft und repariert wurden. Deshalb stehen trotz Abschaltung und Drossellungen derzeit etwa 36 von insgesamt 60 Gigawatt der gesamten Atomleistung zur Verfügung. Hält die Hitzewelle aber an, der Sommer hat gerade erst begonnen, bleiben Niederschläge aus und müssen weitere Atomanlagen gedrosselt oder abgeschaltet werden, kann es durchaus bei einem angestiegenen Stromverbrauch eng werden. Die Lage hat sich im Atomstromland aber verbessert, da auch dort die Erzeugung über  erneuerbare Energien ausgebaut wurde. Allein Wind- und Sonnenstrom trugen am Montagmittag zu etwa 35 Prozent zur Stromproduktion bei.

Deutsche Debatte um Ausstieg aus dem Atomausstieg

Auch angesichts der mit der Klimaerhitzung weiter steigenden Kühlwasserproblematik, um von den hohen Kosten, der fehlenden Endlagerung und möglichen Unfällen wie in Tschernobyl oder Fukushima nicht erst zu sprechen, ist es erstaunlich, dass mit aller Gewalt in Deutschland eine Debatte um einen Ausstieg aus dem Atomausstieg losgetreten werden soll. Dabei haben Atomkraftbetreiber längst die Wiederinbetriebnahme alter Meiler abgelehnt, wie auch das Handelsblatt feststellt.

Für den Energieriesen EnBW hat sich eine Diskussion über die weitere Nutzung der Atomkraft längst „erledigt“. Auch den Bau neuer Reaktoren hält der Konzern für unrealistisch. Das ist nachvollziehbar, schaut man sich die Probleme und die Kostenexplosion von einem „Neubau“ wie im französischen Flamanville an, das mit einer Verspätung von 12 Jahren ans Netz ging, währenddessen die Kosten von 3,3 auf 20 Milliarden Euro gestiegen sind. Im britischen Hinkley Point sieht es ähnlich aus. Für den Bauherrn, die wiederverstaatlichte französische EDF, bleiben vor allem noch größere Schulden übrig.

Inzwischen wurde sogar in Frankreich klargestellt, dass ein weiterer neuer Reaktor frühestens 2038 fertiggestellt wird, obwohl der Bau von sechs Reaktoren doch mit großer Eile vorangetrieben werden soll. Deshalb wird eine Laufzeitverlängerung auf 50 Jahre (mit der möglichen Ausweitung auf 60 Jahre) der Altmeiler durchgedrückt, weil sonst die Lichter im Land ausgehen. Die Meiler, zu denen auch das grenznahe Cattenom in Lothringen gehört, waren nur für 40 Jahre ausgelegt.

In Deutschland treibt weiter die CSU die Debatte um eine mögliche Rückkehr zur Atomkraft an. Doch das geschieht offenbar mit fadenscheinigen Mitteln. Im Bundestagswahlkampf habe Parteichef Markus Söder nach Angaben des Landtagsabgeordneten Martin Stümpfig (Grüne) wissentlich gelogen. Der habe sich auf „technische Experten“ berufen und behauptete im Februar dieses Jahres, die Reaktivierung des AKW Isar 2 sei „in diesem und im nächsten Jahr jederzeit möglich“.

Doch nach Angaben von Stümpfig konnte bei verschiedenen Ministerien nie einer dieser Experten benannt werden. „Zu lügen, dass sich die Balken biegen, und danach nichts mehr davon wissen zu wollen, ist dem Amt nicht würdig“, sagt er. Der Betreiber jedenfalls hatte schon zuvor immer wieder mitgeteilt, dass der Rückbau längst begonnen habe und es „eine Rückkehr zum Leistungsbetrieb nicht geben“ werde.

US-Konzerne sollen an einer Übernahme stillgelegter AKW interessiert sein

Doch auch von anderer Seite wird eine wenig fruchtsame Debatte vorangetrieben. So sollen angeblich US-Konzerne die Übernahme stillgelegter deutscher Kernkraftwerke prüfen, um diese wieder in Betrieb zu nehmen. Die Bild-Zeitung hatte von einer „brisanten Kernkraft-Konferenz in Berlin“ gesprochen. Das Interesse von „Amis“ reiche dabei über technische Machbarkeit hinaus, auch geopolitische Überlegungen spielten dabei eine zentrale Rolle.

Getroffen hätten sich Vertreter aus Politik und Energiewirtschaft in einem Luxushotel in Berlin, darunter auch Mark Nelson. Der Atomingenieur aus Chicago ist der Gründer der Radiant Energy Group. Er analysiere mit anderen US-Konzernen die Kosten und Chancen eines Wiedereinstiegs. Gegenüber Bild erklärt er. „Es gibt auf der ganzen Welt keine günstigere Art, Strom zu erzeugen, als mit euren abgezahlten AKW.“ Neun Meiler könnten seiner Meinung nach wieder ans Netz gehen. Dass neben dem längst laufenden Rückbau auch extrem hohe Kosten für die Nachrüstung auf den neuesten technischen Stand anfallen würden, ficht ihn offensichtlich nicht an. Er hält auch die angeblich zu hohen Betriebskosten für ein politisch motiviertes Argument, was die ehemaligen Kraftwerksbetreiber aber ganz anders sehen.

Zum Schluss sei hier noch auf ein Buch hingewiesen, das sich wie ein Thriller liest, aber ein Tatsachenbericht aus Atom-Frankreich ist. Das sehr lesenswerte und ausgezeichnet recherchierte Buch von Caroline Michel-Aguirre ist dort ein Bestseller. „Die Gewerkschafterin – im Räderwerk der Atommafia“ beschreibt die wahre Geschichte von Maureen Kearney. Gegen die Atomkraftbefürworterin wurde mit fast allen Mitteln vorgegangen, um sie zu zerstören. Sie wurde schließlich auch in ihrem Haus überfallen, misshandelt und vergewaltigt und dann sogar wegen angeblicher Vortäuschung einer Straftat angeklagt. Sie hatte als Whistleblowerin nur etwas dagegen, dass Know-how verscherbelt wird und eine Zerschlagung des Konzerns geplant war, was den Verlust vieler Arbeitsplätze bedeuten hätte.

Ralf Streck

Der Journalist und Übersetzer Ralf Streck wurde 1964 in Flörsheim am Main geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Turkologie an der Universität in Frankfurt. Seine journalistische Laufbahn begann bei Radio Dreyeckland in Freiburg, wo er eine Fortbildung zum Fachjournalist für Umweltwirtschaft absolvierte. Er lebt seit mehr als 20 Jahren im Baskenland, ist spezialisiert auf linke Unabhängigkeitsbewegungen und berichtet für diverse Medien in Europa vor allem von der Iberischen Halbinsel.
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150 Kommentare

  1. > Alle Jahre wieder zeigen Klimaveränderungen deutlich, dass es auch aus Gründen der Versorgungssicherheit wenig zielführend ist, auf Atomkraft zu setzen.

    Mal abgesehen das das nicht prinzipbedingt ist, sondern abhängig davon wie die Konstruktion ausgelegt ist,
    ist es Populismus, wenn man ein Problem als Ausschlusskriterium mißbraucht.

    Grundsätzlich ist Atomkraft natürlich nicht unproblematisch, nur wir haben nichts besseres, das ist doch der Punkt. Bei den letzten Blackouts oder Beinahe Blackouts hat uns die französische Atomkraft über Wasser gehalten.

    Für einen vollständigen Ersatz von Grundlastkaftwerken brauchts entweder extrem riesige Speicher, oder das was Deustchland macht – immer mehr Gaskraftwerke vorzuhalten. Das ist aber sehr teuer, da die ständig in Bereitschaft gehalten werden müssen und große Mengen CO2 produzieren. Wegen zuwenig Wind und Sonne 2024 ist btw trotz Ausbau, der Anteil der „erneuerbaren“ gesunken! Da auch Kohlekraftwerke abgeschaltet wurden, wurde teures Gas in Größenordnungen verfeuert. Diese GasKW waren ursprünglich nur als Notreserve gedacht, mittlerweile werden die zum Dauerbrenner (kleiner Wortwitz).

    „Auch angesichts der mit der Klimaerhitzung “
    Ja ok, noch besser wäre „Klimakatastrophe“ oder „die Erde verbrennt“ , „Gluthölle“ …

    1. Wir haben nichts besseres? So ein Blödsinn. EE idt billig, ungefährlich und schafft keine Endlosprobleme. AkWs sind nicht mal dann am Netz, wenn man sie braucht.

      1. Es gibt besseres, nur sind die deutschen Machthaber zu blöde, diese zu nutzen:
        da gäbe es günstiges Pipeline-Gas aus Russland für Gaskraftwerke,
        da gäbe es Thorium-Reaktoren oder neue Reaktortypen, die mit Atommüll betrieben werden können und diesen so weit abreichern, dass er nur noch schwach strahlend ist
        da gäbe es in der Entwicklung sich befindende Kernfusion, die in letzter Zeit immer wieder Fortschritte macht und in absehbarer Zukunft marktreif sein dürfte.

        Nur eines wird es nie geben: eine vollständige, zuverlässige Energieversorgung aus Wind- und Solarkraft.

        1. Pipeline-Gas aus Rußland??!!
          Aus Rußland, „das immer unser Feind bleiben wird“, wie Whatafool gelabert hat?
          Sagen Sie mal, geht’s noch?
          Wieso nicht Frackinggas aus den USA? Warum billig wenn’s doch wesentlich teurer geht? Warum nicht Gas von denen, die versprochen (und auch gehalten) haben den russischen Pipelines ein Ende zu machen.
          Also wirklich; Sie haben ja Ideen…

        2. Es gibt nur einen lächerlich kleinen Thorium Forschungsreaktor mit 2 MW Leistung in China. Über den Protopypen der noch vor einer Serie gebaut werden müßte ist auch noch nicht endgültig entscheiden – eben weil zu teuer und zu langwierig.
          Atomfusion hat eine Fusionskonstante – komisch daß es immer noch Leute gibt die das nach 50 Jahren noch immer nicht wissen.
          EE haben dieses Jahr bis heute ca 61% der Nettostromerzeugung in der Brd geliefert.
          Warum mußt du dich also dumm stellen wenn doch jeder der hier schreibt einen Internetzugang hat und du sofort widerlegt und bloßgestellt wirst?

          1. Milchmädchen sagt (ganz ohne Internet 🙂 ): Da fehlen noch 39% bis 100%.
            Der Techniker fragt: Wurden diese 61% auch hier in der BRD verbraucht? Und wenn nicht, wo ist der gerade nicht benötigte Strom verblieben?
            Der Verschwörungstheoretiker raunt: Das wurde gegen teuer Geld ins Ausland verklappt.
            Der Kaufmann fragt: Wieviel mußte im Ausland entsorgt werden? Wieviel hat das gekostet? Wer hat das bezahlt?

              1. Sag mir, wo der Fehler ist, nicht vage im Ungefähren bleiben!
                Das tut man nur, wenn man keine Argumente hat, aber das letzte Wort behalten will.

                1. Hättest du gelesen wüßtest du. Du willst aber nichts wissen, sondern nur das letzte Wort behalten. Von dir kommt nichts an Fakten.

      2. > Wir haben nichts besseres? So ein Blödsinn. EE idt billig, ungefährlich und schafft keine Endlosprobleme.

        Auch dir , nicht nur MS lesen.

        EE geht halt in Dunkelflauten auf Null runter. Und dann ist Ersatz richtig teuer. Das ist leider die Milchmädchenrechnung die immer wieder aufgemacht, das ganze nur bei SonneWind zu betrachten.

        > AkWs sind nicht mal dann am Netz, wenn man sie braucht.

        Dieses polemische Argument kommt immer wieder von den Grünen, gleich nach Atomstrom verstopft die Leitungen, nur es ist schlicht falsch.
        Genau die haben sie uns vor dem Blackout bewahrt, wie ich bereits schrieb.

        1. „…gleich nach Atomstrom verstopft die Leitungen,…“

          Das ist der „geilste“ Spruch ever.
          Elektrische Leitungen mit Abflussrohren gleichzusetzen.
          Da waren sogar Nichtprofis davon entsetzt.
          Naja, Grüne halt… Mit ohne Schulabschluss und so.

            1. Ja, ich weiß; ich hab‘ selbst die
              Göring-Eckardt in irgend einer Talkshow gehört als sie das allen Ernstes behauptet hat.
              Da haben die anderen Teilnehmer schon komisch geguckt…
              Naja, die Tante war mal Küchenhilfe, also liegt das mit den Abflussrohren ziemlich nahe, gell?

        2. auch quatsch, wer hatte blackout? atom-$anien und wie war das grade in Tschechien? auch das atomland hatte gerde einen frankreich steht jeden Winter davor. Aber hier schwätzt ihr ständig davon doch wir haben ohne Akw keinen.

          1. Informier dich doch bitte erstmal.
            In Spanien kam der Strom nach fürs Einschalten aus Frankreich.
            Unsere eigenen Beinahe Blackouts hätten wir ohne das Ausland nicht geschafft.
            Nach dem Abschalten unserer AKW ist der AKW Strom aus dem Ausland gewachsen.

            1. Genau so ist es.
              Wir sind sowas von „sauber“, importieren aber „Drecksatomstrom“ aus Frankreich und „Dreckskohlestrom“ aus Polen.

    2. Nein umgekehrt. Die Brd u.a. Nachbarländer haben F über Wasser gehalten als über die Hälfte der franz. AKW auf 1-2 Jahre ausfielen und nix produzierten.
      Tipp: Zuerst recherchieren, dann schreiben.

        1. Das hatte erst mal nichts mit Winter oder heißem Sommer zu tun, sondern wegen fehlenden Technikern dank der völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Russland.

  2. Von vorn: Flamanville sollte 2012 fertig sein. Dann wäre man an der Ersatz der restlichen Flotte gegangen. Aber weil das Ding nicht fertig wurde, musste man die alten Reaktoren überholen. Hat 100 Milliarden gekostet. Zahlt Papa Staat, um die Illusion vom billigen Atomstrom aufrecht zu erhalten. Dass die maßlose Überschuldung Frankreichs da her kommt, wäre auch mal ein Thema.
    Jetzt läuft Flamanville. Sagt da jemand, das sei nun der Reaktor der Zukunft, den müsse man bauen? Nö, sagt niemand. Dann muss ich das auch nicht dementieren.
    Um 13 Prozent ist der Stromverbrauch gestiegen, hauptsächlich wegen den Klimaanlagen. Aber auch das wird die Klimaleugner nicht überzeugen. Das AKW wurde manipuliert, wie zuvor schon die Thermometer und Wetterstationen.
    Reden wir doch mal über den Blackout. Da werden nun AKWs abgeschaltet in einem Moment, in dem mit Hitzewellen und einem sprungartig ansteigenden Bedarf gerechnet werden muss. Was macht das AKW dann? Es geht in die Knie und seine Frequenz sinkt ab. Viel darf das nicht sein, sonst gibt es Oberwellen aufs Netz. Es muss dann zusätzlich auch noch abgeschlatet werden. Die perfekte Kettenreaktion für einen Blackout.
    Wann sagt es jemand, dass das eine völlig unakzeptable Dinotechnik ist? Stellen wir uns vor, wir haben ein Europa mit nur Erneuerbaren. Da wird die Frequenz immer exakt 50 Hertz sein, egal wie hoch die Last ist. Schwankungen gibt es noch in der Amplitude, aber das ist akzeptabel. DAS wäre die Lösung. Die von unzähligen Dummschwätzern blockiert wird. Die Chinesen machen das und sie hängen uns technisch ab. Weil Dummschwätzer dort nichts zu sagen haben.

      1. Nur sind sich die Parteien auch nach dem Ende der Untersuchung des Blackout nicht einig.Während die linksextreme spanische Regierung den schwarzen Peter den Energieversorgern, insbesondere der REE, aufgrund von Fehlentscheidungen zuweist und die EE reinwäscht, sieht die REE die Schuld hauptsächlich in einer Fehlfunktion einer bestimmten Photovoltaik-Anlage in Badajoz.
        Hierzu ein interessanter Bericht:
        https://www.zfk.de/energie/strom/blackout-raetsel-geloest-spaniens-regierung-spricht-von-planungsfehler

        1. Irrelevant. Die Brd hat einen weit größeren Anteil an PV u.a. EE als Spanien. Blackout? Noch nie gabs hier so wenig Stromausfälle wie heute.
          Abgesehen davon gibts in der Brd 14-15 GW Stromspeicher, in Spanien vermutlich weniger als 0,1 GW.

          1. @Simon
            Stromspeicher misst man nicht in W oder kW oder MW oder GW sondern in Leistung in der Zeiteinheit, also Energie, also, um es auf den letzten Punkt zu beziehen, GWh.
            Also die 15 GW bringen nichts, wenn sie nur eine halbe Stunde lieferbar sind, also 7,5 GWh.
            Die Grundlast liegt in Deutschland zwischen 40 und 60 GW, die Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag, Tag und NACHT, gewährleistet werden muss. Pro Tag wären das
            zwischen 960 und 1440 GWh.
            Diese Speicher gibt es nicht und wird es nie geben können.
            Speicher können höchstens für die Abdeckung von Leistungsspitzen verwendet werden, ähnlich wie Pumpkraftwerke. Also für sehr kurze Zeitintervalle.
            Ohne konstante Energiequellen ist die Grundlast nicht zu halten

        2. Linksextrem die Spezialdemokraten? Man muss schon ganz weit am rechten Rsnd stehen, um so einen Quark über rechte Sozialdemokraten zu schreiben.

          1. @Simon
            Stromspeicher misst man nicht in W oder kW oder MW oder GW sondern in Leistung in der Zeiteinheit, also Energie, also, um es auf den letzten Punkt zu beziehen, GWh.
            Also die 15 GW bringen nichts, wenn sie nur eine halbe Stunde lieferbar sind, also 7,5 GWh.
            Die Grundlast liegt in Deutschland zwischen 40 und 60 GW, die Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag, Tag und NACHT, gewährleistet werden muss. Pro Tag wären das
            zwischen 960 und 1440 GWh.
            Diese Speicher gibt es nicht und wird es nie geben können.
            Speicher können höchstens für die Abdeckung von Leistungsspitzen verwendet werden, ähnlich wie Pumpkraftwerke. Also für sehr kurze Zeitintervalle.
            Ohne konstante Energiequellen ist die Grundlast nicht zu halten.

          2. Sie haben natürlich Recht, ist mir im Nachhinein auch aufgefallen, aber war nicht mehr korrigierbar: Links nach eigener Auffassung, in Wirklichkeit aber rechts.
            Das „extrem“ stimmt aber imho.
            Achja, und natürlich bin ich heute N….

  3. Was sich der Telepolis-Neuber da leistet, geht auf keine Kuhhaut. Streck hat elegant inhaltlich auf die absurden Vorhaltungen reagiert. Mit runtergelassenen Hosen steht der Stalinist und Bücherverbrenner da.

    1. Ein Stalinist, also ein Marxist-Leninist, will sämtliche Produktionsmittel der Bourgeoisie enteignen und volkseigen machen.
      NEIN, das will der Author nicht. Du schwurbelst nur Mist.

  4. Also warten wir auf den nächsten Blackout?
    Während China den Thorium-Reaktor im laufenden Betrieb neu füttert……
    Weniger Bombenmaterial weniger Abfall, effizienter ……. 1t Thorium produziert mehr als 200t Uran

    Ja und da wäre dann noch die Sonne…. gratis.

    1. Woher kommt eigentlich immer die wieder die blöde Idee, die Gewinnung von Sonnen- und auch Windenergie wäre ‚gratis‘? Wobei gerade erstere einen Rattenschwanz an Gewinnung der nötigen Rohstoffe und an Prozessen nach sich zieht, die fast ausschließlich mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Und die übersichtliche Lebensdauer der Panels wie auch der Windmühlen auch noch die fast ständige Erneuerung der Erneuerbaren nötig macht.

      1. Natürlich sind die Ausrüstungen um die Sonnenenergie elektrisch zu nutzen nicht gratis, die Energie schon.
        Will man mehr als die Wärme braucht es eben entsprechende Infrastruktur.
        Man muß dabei ja nicht zwingend immer den Umweg über elektrische Energie machen.

        1. Ach was! Und warum bezahlt der Endverbraucher dann 35 und mehr Cent pro kWh?
          Wo bleibt denn der „Eiskugelpreis“ von Trittin; dieser Idiot…

          1. Dein Eiskugelmärchen hatte doch schon längst Altmaier abgeschafft indem er die Ausnahmen für Großverbraucher von 100 MWh auf 1 MWh absenkte. Aber du hast davon nix mitbekommen? Hör auf MSM z lesen.
            Einfach mal recherchieren woraus sich der Strompreis zusammensetzt, das ist nicht schwer. Die Stromerzeugung hat damit wenig zu tun.

    2. Die Sonne scheint. Gratis.
      Soweit korrekt.
      Das war so, das ist so und das bleibt so! Zumindest noch bis zum Ende der Menschheit.

      Eine nagelneue Erkenntnis: die Erde dreht sich. So um sich selber.
      Das war so, das ist so und …

      Das hat zur Folge, daß immer nur ein Teil der Erde von der Sonne beschienen wird.
      Das war so, das ist …

      Daß hat dann zur Folge, daß immer dann, wenn die Photovoltaik-Anlage nicht an einer Stelle steht, die gerade von der Sonne beschienen wird, diese PV-Anlage auch keinen Strom liefert.
      Klingt komisch, aber: das war so, das ist so und das bleibt so!

      Da hilft dann auch eine gratis scheinende Sonne nicht weiter, wenn sie gerade woanders scheint.

      1. Hab‘ ich auch mal gelesen, dass es empirisch nachgewiesen wurde, dass nachts die Sonne nicht scheint.
        Ich war natürlich überrascht und hab‘ weiter recherchiert. Es stellte sich heraus, dass es dafür 2 mögliche Ursachen geben könnte:
        – menschengemacht
        – „der Russe“, also explizit Putin.
        Da wird weiter intensiv geforscht.🤔

  5. Das kommt dabei raus, wenn ein „Politikwissenschaftler“ und „Turkologe“ über „Nukleares“ schreibt.
    Schwachsinn hoch drei.
    Lohnt sich gar nicht, den Blödsinn weiter zu kommentieren.

    1. Aber, aber, wir brennen doch alle darauf, von Ihnen belegt zu bekommen, warum Herr Streck „Blödsinn“ schreibt.
      Oder haben Sie nicht mehr zu bieten?

      1. Wieso sollte ich das wieder und immer wieder?
        Ich habe das zig mal gemacht und mit Ihnen habe ich auch oft drüber „diskutiert“. Sie sind aber gegen jedes noch so wissenschaftliche Argument, und überhaupt, unerschütterlich resistent, dass es keinen Sinn macht.
        Es sind Menschen, die auch erst im erwachsenen Alter erfahren haben, dass es den Weihnachtsmann oder den Osterhasen nicht wirklich gibt.

        Trotzdem habe ich weiter unten ansatzweise einiges dazu erwähnt.
        Sie können trotzdem ihren „Erneuerbaren“ treu bleiben. Bringt ja nix.

        Wasserkraft (und ich meine damit nicht die Pumpkraftwerke) wäre tatsächlich super. Nur hat Deutschland nicht die Möglichkeiten, die die Schweiz oder Norwegen haben. Und die Schweiz ist auch kein Industrieland wie es Deutschland ist, pardon, war.
        Solar und Wind können Sie getrost in die Tonne schmeißen. Es sei denn, es handelt sich um irgendwelche isolierten Bauernhöfe. Und auch das, nur dann, wenn die Sonne scheint und der Wind weht.

        1. @Multum in Parvo: Ach, ist schon klar, Sie und nur Sie (bzw. auch der Autonome z.B.) sind im Besitz der totalen „wissenschaftlichen Weisheit“, absolut beeindruckend!
          Verdammt noch mal, warum nur ignorieren all die Idioten, die teilweise schon seit Jahrzehnten in den Bereichen Klimawandel und auch EE forschen, solche allwissenden Masterminds wie Sie??

          1. Weil sie eben Idioten sind, wie Sie schon sagen.
            Wobei sich damit viel Geld verdienen, pardon, einheimsen lässt. Also ganz so blöd sind die doch nicht.

            1. Streck ist aber auch, nebenbei bemerkt, auch noch ausgebildeter Fachjournalist für Umweltwirtschaft. Weiss ich, weil wir die Ausbildung gemeinsam in Freiburg gemacht haben. Er hat jedenfalls mehr Ahnung als du. Und wer andere (auch noch so substantlos) als Idioten beschimpft, ist vor allem selber einer.

            2. Bei Ihren größenwahnsinnigen Ergüssen versteht jeder sofort, was der Dunning-Kruger-Effekt ist.
              Insofern ist diese Sermon sehr hilfreich.

          2. Ja ich weiß es, weil ich mich mein ganzes Leben schon mit genau diesen Thematiken beschäftige und das auch, weil ich deswegen rund um die Welt unterwegs war, auch bspw. mal in einem Atomkraftwerk, oder in einem der Luxusbunker der Reichen oder bei 9/11 vor Ort, wenn auch mehr oder minder zufällig.
            Ich bin auch der Ansicht, das die Amis niemals den Mond betreten haben, nur mal so ganz nebenbei..aber was red ich.

          3. Weil diese „Idioten“ nur dann Gelder für Forschung bekommen, wenn die „richtigen“, d.h. die gewünschten Ergebnisse bei rauskommen. Wenn nicht, wird dann ggf. anschließend die Veröffentlichung verweigert.
            Und gewünscht ist z. Zt. „menschengemachter Klimawandel“ und „EE ist die Lösung aller Probleme“.
            Um es mit der Abwandlung eines Zitates eines wohlbekannten Tierarztes zu sagen: „Die Ergebnisse dürfen niemals hinterfragt werden!“

            1. „…und „EE ist die Lösung aller Probleme“.“

              Im Gegensatz zu einigen hier, die grundsätzlich, fanatisch gegen „Atomstrom“ sind, bin ich nicht grundsätzlich gegen „Erneuerbaren“. Nur eben nicht als „Lösung aller Probleme“ sondern als „Beilage“, ein vernünftiger Mix von allem, ähnlich wie China das praktiziert.
              Eine 100%-ige Abdeckung des Bedarfs mit EE wird es nicht geben können. Von der Abdeckung der Grundlast mal ganz abgesehen.

    2. Streck ist aber auch, nebenbei bemerkt, auch noch ausgebildeter Fachjournalist für Umweltwirtschaft. Weiss ich, weil wir die Ausbildung gemeinsam in Freiburg gemacht haben. Er hat jedenfalls mehr Ahnung als Leute wie du, die verbockt sind und Scheuklappen Aufgaben.

      1. Werter Herr Schelm,
        wenn man Politikwissenschaft oder „Turkologie“ studiert hat, dann sollte man auch nur darüber schreiben; wenn es unbedingt sein muss.
        Eine „Ausbildung“ in was auch immer reicht nicht aus um sich pertinent zu äußern. Und eine „Ausbildung“ in Kernkraft gibt es sowieso nicht. Da muss man schon einige Jährchen fleißig studieren.
        Der Artikel Ihres „Kollegen“ ist voll gespickt mit „könnte“, „hätte“, „würde“, „wahrscheinlich“ und dergleichen.
        Woher weiß er denn, dass die Sicherheitsanforderungen der schweizerischen AKWs nicht mehr ausreichend sind? Im Umkehrschluß – sind die Schweizer so verrückt um so eine „unsichere“ Anlage zu betreiben? Nun, ich kenne die Schweizer aber anders.
        Dass im Schnitt, nochmals betont – im Schnitt -, die Laufzeit eines AKWs bei 30-40 Jahren liegt, scheint Ihrem „Kollegen“ nicht bekannt zu sein. Dass Anlagen sogar nach 60 Jahren sicher funktionieren, offensichtlich auch nicht.
        Nochmals, in aller Deutlichkeit, eine journalistische „Ausbildung“ in „Umweltwirtschaft“ reicht nicht ansatzweise dafür aus, sich in Themen wie Kernenergie zu wagen.
        Abgesehen davon, ist die Berufsbezeichnung „Fachjournalist“ in Deutschland nicht geschützt.
        Jeder kann sich „risikolos“ als „Fachjournalist“ bezeichnen und ausgeben.

        Hochachtungsvoll

        MiP

        1. Is‘ doch gut, Sie sind der Allwissende: Klimawandel, Nukleartechnologie etc. Sie und NUR Sie, der „Viel in wenig“, haben den totalen Durchblick und die Weisheit mit Löffeln gefressen!
          Große Güte, was wäre die Menschheit ohne solche Leuchten wie Sie und den Autonomen.

          Aber nur einen Punkt möchte aus Ihrem ganzen Bullshit mal herausgreifen, nämlich Ihr Loblied auf die Sicherheit der Atomkraft: Komisch, dass diese Dinger normalerweise kein Konzern versichern will und eine adäquate Prämie für eine Haftpflicht-Police bei 72 Milliarden Euro pro Jahr läge, wie ausgerechnet das bekanntlich grün-linksradikale Manager-Managazin bereits 2011 berichtete: https://www.manager-magazin.de/finanzen/versicherungen/a-761954.html

          1. „…haben den totalen Durchblick und die Weisheit mit Löffeln gefressen!‘

            Nein, nein; das sind natürlich Sie und Ihresgleichen.

            „Komisch, dass diese Dinger normalerweise kein Konzern versichern will…“

            Yep; absolut. Deswegen sind auch nur 420 AKWs in Betrieb weltweit. In 30 Ländern. Geeeenau, Bullshit.

            Ach ja; Ihre Quelle können Sie sich… naja, Sie wissen schon…
            Grün-linksradikal..
            🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

              1. Ich hab‘ nur Ihren bescheuerten „Witz“ zitiert. Nicht mal das kapieren Sie.
                Im Grunde frage ich mich mittlerweile wieso ich mich überhaupt auf irgend ein Disput mit Ihnen einlasse.
                Wenn Sie Finanzmathematiker und Versicherungsmathematiker zitieren und auch noch so ’n Mist für vertrauenswürdig halten, ist wohl alles gesagt.
                Und Sie haben vollkommen recht. Alle 420 AKWs funktionieren nur auf „gut Glück“.

                1. Die funktionieren nicht auf gut Glück, aber wenn es schiefgeht, dann RICHTIG!
                  Siehe Tschernobyl, wo man sich auf „Sowjetunion“ rausreden konnte, und dann Fukushima, wo man die zuvor genannte Ausrede nicht mehr reaktivieren konnte.
                  Und ich kenne auch noch den Spruch: „Ein Harrisburger – und die ganze Familie strahlt!“

                  1. Über die Ursachen dieser, übrigens 2 einzigen Super-GAUs die es je gab, habe ich öfters hier geschrieben.
                    Bei Interesse kann ich dies erneut machen.
                    Zum ersten GAU kam es 1979 im amerikanischen „Three Mile Island“.
                    Da kam es zwar zur Kernschmelze aber nicht zur Explosion.
                    Deswegen auch „nur“ GAU und nicht „Super-GAU“. Obwohl dieser Begriff auch nicht einheitlich definiert ist. Spielt aber auch keine Rolle, denn die beiden Begriffe (1960 eingeführt) sind ohnehin überholt.
                    Seit 1990 gibt es eine in 7 Stufen Klassifizierung solcher Ereignisse.
                    Und in die höchste Stufe wurden nur Tschernobyl und Fukushima eingruppiert.
                    Jedenfalls sind diese 2 Ereignisse nicht mal ansatzweise auf andere Anlagen übertragbar. Wie gesagt, bei Interesse kann ich auch erklären warum.
                    Kernkraftwerke gibt es jetzt seit rund 75 Jahren und die Technik und vor allem die Sicherheit dieser Anlagen haben sich immens weiterentwickelt während dieses Zeitraums.
                    Hilft aber nichts, wenn man „fanatisch“ (wie einige hier und nicht nur hier) einfach nur „gegen“ ist.
                    Schweden, beispielsweise, plant den Neubau von bis zu zehn neuen Atomkraftwerksblöcken und Small Modular Reactors (SMR) bis 2045.
                    Schweden, ein Land mit rund 10 Mio Einwohnern und industriell nicht vergleichbar mit Deutschland.
                    Und Schweden gilt als eines der umweltfreundlichsten Länder der Welt, mit großem Anteil an E-Mobilität usw.
                    Ich glaube nicht, dass die „verrückt“ sind.
                    Und Schweden steht nicht alleine mit diesen Plänen da.
                    China plant 44 Anlagen in den nächsten 15 Jahren zu bauen und ans Netz zu bringen. Es folgen Russland und Indien und sogar die USA.
                    Aber auch in Europa – Tschechien, Rumänien, Polen.
                    Sind die alle vielleicht „verrückt“?

                    1. Schöner langer Text, alles faktisch richtig, ändert aber nichts daran: wenn es passiert, sind die Folgen nicht beherrschbar mit ggf. weltweiten Folgen .
                      Was mir in der Aufzählung fehlt: die Türkei. Dort wird ein AKW direkt neben oder auf einer Verwerfung geplant.

                  2. Das ist richtig. Wenn was passiert, dann ist das nicht „schön“. Weltweit wird’s aber nicht sein; Tschernobyl und Fukushima hatten auch keine weltweiten Folgen.
                    Auch lokal, waren die einigermaßen begrenzt.
                    Ein Atomkrieg dagegen schon.
                    Besonders die unzähligen Atomtests in der Atmosphäre hatten wesentlich mehr Folgen. Was aber ein AKW-Unfall auf keinen Fall relativieren soll.
                    Im Verhältnis zur weltweiten Anzahl der AKWs und der Länge des „Atomzeitalters“ ist nicht allzu viel passiert. Wie gesagt, für die 2 sind auch die Ursachen sehr wichtig, denn das waren keine technischen oder Folge von mangelnder Sicherheit.

                    Was die Türkei anbelangt, da haben Sie recht. Ziemlich fahrlässig, zumal, im Gegensatz zu Japan, hat die Türkei viele andere „geografischen“ Möglichkeiten.
                    Aber da fehlen mir Informationen dazu.
                    Ganz blöd werden die wohl aber auch nicht sein. Ich muss mich mal schlau machen.
                    Auf den ersten Blick aber, klingt das nicht besonders gut.

                  3. So, ich habe etwas recherchiert und einige Quellen dafür bemüht.
                    Es geht um das AKW Akkuyu. Es soll in der Provinz Mersin gebaut werden, wird eigentlich schon seit einiger Zeit (mit Unterbrechungen) gebaut, und die 4 Blöcke sollen nach und nach bis 2028 in Betrieb gehen.
                    Die Provinz Mersin soll trotz der seismisch aktiven Gegend zu den „ruhigeren“ Zonen gehören. Viel Kritik gab es in der Türkei aber auch.
                    Der Bau soll Erdbeben bis Stärke 6,5 (Richterskala) aushalten. Manche Quellen sprechen von Stärke 9. Ein ziemlicher Unterschied, wenn man berücksichtigt, dass die Richterskala eine logarithmische ist im Gegensatz zur Mercalli-Skala.
                    In der Hinsicht wäre mir persönlich 9 „lieber“, wenn man bedenkt, dass es nur um die 4 Erdbeben weltweit gab, die eine Stärke über 9 hatten. Das stärkste 9,5, in Chile.
                    Wie dem auch sei…
                    Der Bau ist eine Kooperation mit Russland, soll etwa 20 Milliarden Dollar kosten und ist für eine Betriebsdauer von 60 Jahren gedacht. Ich glaube die werden nicht riskieren diese Summe leichtsinnig wortwörtlich in den Sand zu versenken.
                    Aber Originalgutachten standen mir natürlich nicht zur Verfügung.

  6. Nun ja, ein Atomkraftwerk mal vorübergehend geplant herunterzufahren, um die zusätzliche Aufheizung des Flusses durch Kühlwasser zu verhindern ist das eine. Man weiß ja, ab wann das AKW kontrolliert heruntergefahren wird und kann entsprechend z.B. mit Gaskraftwerken in die Lücke springen.
    Abgesehen davon, dass in China gerade ein Thorium-Kraftwerk in Betrieb gegangen ist und es auch andere Lösungen gibt mittlerweile, die sogar ganz auf Kühlwasser aus Flüssen verzichten können, ist das immer noch für die Energieversorgungssicherheit besser, als Wind/Solar-Flatterstrom, der die Netze in die Blackouts treibt und zudem unberechenbar zur Verfügung steht. Von den nicht abwendbaren Umweltschäden durch Windkraftwerke mal ganz abgesehen und auch die Entsorgung der WKA ist nicht ökologisch vertretbar.
    Übrigens scheint es auch in der Kernfusion in letzter Zeit erfolgversprechende Fortschritte zu geben:
    https://www.br.de/nachrichten/wissen/kernfusion-forschungsanlage-in-greifswald-erreicht-neuen-rekord,TXvFHEN

    Kernfusion ist die Energie der Zukunft. Steht immer zur Verfügung, kann billig in unermesslicher Kapazität erzeugt werden, ist umweltfreundlich und es gibt keine Abhängigkeit in Bezug auf Resourcen aus Krisenregionen.
    WKA und Solaranlagen sind lediglich eine Nischenanwendung, die in einigen Fällen, z.B. Balkonsolarkraftwerke oder Windrad an einer Hütte in der Wildnis Sinn machen, aber in keinster Weise geeignet sind, um ganze Länder oder Regionen zu „beglücken“ 😉

    1. Voll auf gleicher Wellenlänge.
      Bis auf die Sache mit der Fusion; das wird noch ein Weilchen dauern.
      Ich erwähne immer wieder die seit langer Zeit verfügbaren Lösung der CANDU-AKWs, die mit natürlichem Uran und / oder mit Atommüll konventioneller AKWs funktionieren.

      Jedenfalls erwarte ich gewappnet auf den Shitstorm, der über uns beide einströmen wird.😉

    2. Ja, Kernfusion ist seit Jahrzehnten DIE Energie der Zukunft. Seit Jahrzehnten nur noch ein paar Jahrzehnte entfernt.
      Bis dahin kaufen wir halt dreckiges US Frackinggas für unsre Gaskraftwerke wenn wir keine Fische kochen wollen.

    3. Total falsch. Ein Thorium-AKW mit lächerlichen 2 MW Leistung ist ein Forschungsreaktor. Der nächste Schritt wäre ein Prototyp zu bauen und der steht noch in den Sternen. Warum? weil es unrentabel sein wird. Denn EE sind günstiger und große Batteriespeicher liegen bereits jetzt bei 30-50 Euro/kwh. Mit Na-Io solls noch billiger werden.

      1. solls … werden.

        Blöde Frage: was am gesamten Umstieg auf EE ist denn nicht mehr der Schublade „soll … werden“?
        Also z.B. Bedarfe kalkulieren, Einzelmaßnahmen beschließen, Infrastruktur planen, Rohstoffe besorgen, Resourcen bereitstellen, …

          1. Doch.
            Aber lenk nicht ab!
            Es ging um „soll … werden“ anstatt von „ist“.
            Alles im Ungefähren, nirgends konkrete und überprüfbare Konzepte und Pläne.

  7. Nur die „Erneuerbaren“ (was für Wind nicht gilt, der ist nicht erneuerbar, sondern fehlt) werden es nicht richten können. Es sind riesige Energiespeicher und Umspannwerke erfoderlich, die zusätzlichen Flächenverbrauch darstellen und den Wirkungsgrad senken. Auch ich war mal ein Atomkraftgegner. Aber es gibt immer wieder Meldungen, dass die neueste Technik und auch kleinere, sogar trabsportable, Anlagen den Atommüll bis auf ein Minimum senken. Es bleibt das Problem der Endlager, die aber wohl nicht mehr so riesig sein müssen. Außer DE setzen die meisten Länder auch auf Atomkraft für einen vernünftigen Energiemix. Das Gas wurde vor Jahren, genau wie Atomkraft, von der EU als Brückentechnologie angesehen, das war vernünftig. Die energieintensive Erzeugung von LNG und der energieintensive Transport sind es nicht. Und, auch wenn ich hier in Fettnäpfchen trete, den massiven Ausbau der Windkraft betrachte ich als umwelt- und klimaschädlicher als neue Atomkrafttechnologie. Jede Lobby präsentiert nur eigene Studien, die oft wichtige Parameter ausklammern. Es fehlt generell unabhängige Vernunft. Auch PV ist wohl nur solange sinnvoll, solange die Natur nicht übermäßig geschädigt wird. Da gibt es schon auch vernünftige Kombinationen mit PV und Landwirtschaft. Aber das großflächige Verglasen von Wiesen gehört sicherlich nicht dazu. Außerdem gäbe es jede Menge bereits versiegelter Flächen, über und an die PV angebracht werden könnte, z.B. Industriegebiete, Parkplätze, Autobahnen. Aber hier in DE gilt nicht Vernunft und Wissenschaft, sondern Lobbyismus und Holzhammer sowie die Peitsche des Herrn aus Übersee. Ich denke, dass wir damit China und BRICS+ einen weiteren Standortvoteil verschaffen, die wägen die Vor- und Nachteile wahrscheinlich objektiver ab als wir hier im bessten Deutschland aller Zeiten.

        1. ….wovon die sich dann eher ein e-car leisten können und in Gegenden wohnen, die wir uns als Kinder noch nicht einmal als Zukunft vorstellen konnten. Den Feld- und Fleischarbeitern in Europa geht es da wesentlich besser, die wohnen dann auch in Unterkünften, wo schon einige Afrikaner die Nase rümpfen. Und so ganz nebenbei: Bei meinem wertewestlichen Arbeitgeber früher war die ungeschriebene Norm 7 to 5 oder 8 to 6.

        2. „…scheissdreck verdienen.“

          Solange Sie die Lebensunterhaltskosten in China nicht kennen, ist das, was Sie sagen, völliger Quatsch.
          Nur als EIN Beispiel: 1 kWh kostet in China 6 € Cent.
          Ich hab‘ mal gehört, in Deutschland soll’s 6 mal teurer sein.
          Ach ja, hab‘ vergessen; ich lebe ja in Deutschland…

      1. Die Chinesen sind im Grunde genauso totalitär wie der Rest der Welt, nur sind sie politisch und ökonomisch tatsächlich menschenfreundlicher ausgerichtet als die westliche Welt, denen das Anliegen ihrer Vöker schon immer scheissegal war.

      2. Die haben keine 5% Atomstrom, aber vor allem haben sie jede Menge Platz um im Fall des Super-GAUs woanders wieder alles aufzubauen. In Westeuropa gibts den nicht.
        Außerdem bauen die AKWs günstiger, doch in der Eu dürfen die nicht bauen.

  8. „Damit ist klar, dass das Land die gefährlichen Reaktoren eigentlich nicht benötigt, die zudem ständig Atommüll produzieren, für die auch die Schweiz noch immer über kein Endlager verfügt. „

    Jetzt, im Sommer! Im Winter, wenn die alternative Photovoltaik defacto ausfällt, gleichzeitig aber der Verbrauch enorm ansteigt, mag das ein wenig anders sein. Und wenn dann auch der Wind nachläßt, wirds dunkel….

    1. Und wenn der Wind nachlässt und die nutzlosen Windmühlen im Stillstand vegetieren, sind sie nichts weiter, als naturzerstörender, landschaftsverschandelnder und resourcenfressender Sondermüll.

    2. Im Winter hat unsere EE mehrfach den Blackout in Frankreich verhindert. Könntest du bei Telepolis nachlesen wenn der Stalinist Neuber nicht das Archiv gelöscht hätte und nun praktisch nicht nutzbar wieder freigeschaltet hat. Sogar Google findet Texte vor 2021 nicht.
      Übrigens, nur zur Info, es gibt neben PV auch Wasserkraft, Windkraft, Biogas, Biomasse, Wellenkraft und andere mehr. Die Reduzierung zeigt vor allem eines. Beschränktheit.

      1. Ah ja, Biogas und Biomasse… Wo der Unterschied liegen sollte, wissen nur Sie alleine. Denn deswegen ist ja die Biomasse da, um Biogas zu produzieren.

        Wellenkraft…
        Was Sie so alles wissen…
        Naja, es gibt ein solches Werk, als Prototyp, in Schottland. Sage und schreibe 1 MW.
        Und derzeit wird das größte Werk dieser Art in der Türkei gebaut. Sage und schreibe 77 MW. Wow!!!
        Eine „handelsübliche“ Dampfturbine, mit dem dahinter stehenden Generator, produziert mit unendlich weniger Aufwand 330 MW.
        In neueren AKWs sind Leistungen über 500 MW pro Einheit keine Seltenheit.

        Keine Ahnung zu haben ist keine Schande. Das aber zur Tugend zu erheben und sich als Superschlauer aufzuplustern schon.
        Trinken Sie lieber ein Bierchen mit Ihrem Kollegen Streck und hören Sie auf diesen bodenlosen Quatsch auszuscheiden.

          1. Oh ja; also Wälder abholzen, verbrennen und dann sooo viel CO2 produzieren.
            Die direkte Verbrennung der Biomasse ist das Letzte, was damit gemeint ist.
            Vergärung, Vergasung, Veresterung; DAS ist damit gemeint.

    3. @Elberadler
      „Und wenn dann auch der Wind nachläßt, wirds dunkel….“

      Man kann immer noch mit der Taschenlampe um den Atommeiler rumlaufen und den Schalter suchen…🤷‍♀️

  9. So ein Quatsch,
    Es gibt keinen Klimawandel.
    Der Beitrag ist erstunken und erlogen.
    Das würde ja auch bedeuten, das die Erbauer der Atomkraftwerke alle völlig bescheuert waren… lol.
    Zu mal wir bei richtigem Witschaften gar keine Atomkraftwerke benötigt würden.
    Ein bißchen russisches Gas und hat den Fisch !

      1. Ich weiß alles über Atomkraftwerke, Du nicht,
        Mein bester Freund ist Physiker und seit Brockdorf und Startbahn West bin ich gebrieft.
        „Auto Scooter“ ist wirklich lustig.
        Früher jießen die Bumsautos ähnlich dem nicht verwanden Björn Banane dem Bumsjodler. 😉 Kleiner Schwerz am Rande, nur wegen des Niveaus… lächel
        Wahrscheinlich hast du auch wenig Ahnung was ein Testfahrer so alles wissen muss.
        Die Meisten von uns waren Ingenieure…hatten also meist ein Maschinenbaustudium hinter sich, nur mal so zur Info.
        Kannst Du einen 4 Fach WeberVergaser einstellen…nein…ich schon…
        Du hast mir immer noch nicht erklärt, wie man von D1 auf D3 Schadstoffnorm kommt.
        Das ist ganz einfach, dann würdest Du nämlich wissen, das die ganze Klimascheisse eine einzige Lüge ist.
        Seit 2020 dürfte auch jedem mit halbwegs Hirn aufgefallen sein, das die Argunentation der Medien die Gleiche, wie bei Corona und der IMpfung, Ukraine, Israel ist.
        Eben. alles gelogen und das seit über 3 Dekaden jetzt.
        Ich kann jede Menge Dinge die die meisten hier nicht können, weil ich Autodidakt bin und eine hohe Intelligenz besitze,
        Ich muss jedenfalls davon ausgehen, das diese Klimaleute anscheinend es nicht nur rein intellektuell, sondern auch einfach von der reinen Intelligenzleistung nicht gebacken bekommen.

          1. Oh je…🤣🤣🤣 Ich gehe davon aus, dass Sie sich ausschließlich vegantomanisch ernährt haben.
            Ich hätte Sie gerne paar Dinge zur Revolutionswelle von 1848 gefragt. Dafür sind Sie aber noch zu jung.🤣🤣🤣
            Wir verstehen uns… Oder? 😉

          2. Nein, seit ich mich ™1974 bei der herrschenden Klasse meiner sportlichen Laufbahn gewidmet habe.
            Ich war der, der damals die Walkampagne mit aufgedeckt hat.
            Könnt ihr glaube oder nicht.
            Ich weiß mehr als ihr, schon seit ™1974.
            Außerdem habe ich mit allem Recht behalten, was für mich spricht, ob es seit einer Dekade Peter Thiel betrifft und halt so viele andere Dinge auch.
            Ihr liegt mit euren Prognosen, selbst was meine Wenigkeit betrifft, auch immer falsch….
            Macht mal eure Hausaufgaben bevor ihr mich beurteilt!

    1. Klimawandel mag es schon geben, doch der ist nicht menschengemacht. Im Mittelalter wars heißer, und auch Hannibal ist über gletscherfreie Alpenpässe nach Rom einmarschiert.
      Es ist nichts als Hysterie. Der dumme Pöbel muß eben ständig in Panik und Chaos gehalten werden damit er nicht ins Nachdenken kommt WER die wirklich Schuldigen an seinem Niedergang sind. Also treibt die herrschende Bourgeoisie ständig eine neue Sau durchs Dorf damit die Panik erhalten bleibt. Ob Corona, Klimawandel, der pöhse Russe und Chinese usw.

      1. Sorry gnädigster. Hannibal war einer der größten Verschwörungstheoretiker und Schwurbler aller Zeiten.
        Das alles hat er nur im Auftrag des KGB behauptet. Nix da mit gletscherfrei!

      2. Bei manchen Kommentaren frage ich mich, was für eine Note der Kommentarschreiber früher in Mathematik hatte und wie gut diese ihr jeweiliges mathematisches Wissen auch – korrekt – praktisch anwenden können.

        In diesem Falle empfehle ich ein nochmaliges Studium von z.B. Integralwerten (einer stetigen Funktion) über einem (beschränkten) aber abgeschlossenen Intervall und lokalen/globalen Minima/Maxima (von stetigen Funktionen) auf (beschränkten) abgeschlossenen Intervallen. Anschließend empfehle ich eine nochmalige Überprüfung ihres ersten Absatzes ;-).

        1. Da hast du dich selbst bestens beschrieben. Aber beschäftige dich ruhig weiter mit Baumsterben, Carters Buch „Global 2000“. Manche können ohne Panik nicht leben..

  10. Der Sommer ist doch gar nicht heiss… und würde sich anfühlen, wie ein Sommer in den 80er Jahren. Zumindest behauptete das der möchtegern Wissenschaftler Dr. Peter F. Mayer in seinem Blog TKP im Juni… als wir hier auf fast 1000 Metern bereits mehr Tropennächte hatten, als es für einen ganzen Sommer normal wäre. Es ist erstaunlich, wie wenig sich die Leute in beiden Lagern einem Bias bewusst werden ‒ dem Mayer könnte man eines an den Kopf nageln und er würde es nicht bemerken. Nach ihm MUSS es jetzt kälter werden, wegen irgendwelcher solarer Zyklen. Oftmals unterscheiden sich „Leugner“ und Hysteriker nur marginal.

  11. Das Thema Atomenergie hat sich in der schon Eu erledigt wenn man den Preis je kwh betrachtet:
    https://www.iwr.de/news/grossbritannien-droht-atomstrom-luecke-atomkraftwerk-hinkley-point-c-kommt-spaeter-und-wird-noch-teurer-news38551
    Danach wird EDF ein Preis für den Atomstrom garantiert, der bei 89,50 £ /MWh (10,3 Cent/kWh) beginnt und mit der jährlichen Inflationsrate steigt. Laut dem Auszug aus dem britischen CfD-Register mit Stand vom 01.09.2023 ist der aktuelle Preis für den Atomstrom auf das neue Zwischenhoch von 128,09 £ /MWh (ca. 14,8 Cent/kWh) gestiegen.

    Unter der Annahme einer konservativen britischen Inflationsrate von nur 3 Prozent jährlich ergibt sich laut IWR-Berechnung im Jahr 2030 bereits ein Abnahmepreis für den Atomstrom aus Hinkley Point C in Höhe von 18,20 Cent pro Kilowattstunde Atomstrom.

    (Natürlich fehlen bei dieser Kostenrechnung die Endlagerung und Risikoversicherung. All das haben die Steuerzahler zu tragen)

      1. Ach was!
        Wieso können dann die Chinesen so ’n Ding in 7 Jahren auf die Beine stellen?
        Dass in Europa nur noch Nichtsnutze am werkeln sind, sollte man irgendwie schon mitbekommen haben.

        1. Was heißt schon Nichtsnutze? Die machen besten Profit und lassen keine Konkurrenz aus Russland u. China rein. Man nennt das Kapitalismus.

          1. Aber sicher doch. Bei uns hier wird nicht „durchregiert“. Da wird jeder gefragt wie und was.
            Wollen wir wirklich über die „Umweltbilanz“ AKW vs. sonstige Energieproduktionsmöglichkeit reden?
            Wollen Sie bestimmt nicht.

          2. Alles Spekulation. Wir haben über das zu urteilen was HIER passiert. Siehe 18 ct/kwh plus weitere Steigerung über die 35 Jahre Laufzeit.

  12. Irgendwie finde ich das mit CDU und EnBW schon wieder lustig. Erst verliert Mappus in BW sein Amt als MP weil er die EnBW wieder zu einem halbstaatlichen Energieerzeuger und -versorger gemacht hat und aus der Umklammerung der Franzosen gelöst hat. Was war das nicht Zeter und Mordio, obwohl es eigentlich keine andere Wahl gab.
    Und damit war nämlich auch die Vorraussetzung geschaffen das die EnBW damals als halbstaatlicher Konzern 26% der Anteile an der oldenburger EWE halten durfte.

    Heute sieht es schon wieder komplett anders aus, sowohl bei der EWE als auch bei der EnBW.

      1. Das ist ganz meine Meinung und Einstellung, deswegen hadere ich auch ein wenig mit der EWE weil die sich eine Laus in den Pelz geholt haben. Die 26% Anteile die die EnBW gehalten hat gehören jetzt einer Finanzheuschrecke aus Frankkreisch.

        Ich hätte es lieber gesehen wenn sich Niedersachsen und Bremen beteiligen, denn die SWB AG Bremen/Bremerhaven sind eine „Tochtergesellschaft“ der EWE. Also alles wieder in kommunaler Hand mit Hilfe der jeweiligen Bundesländer ohne zerstörerischen Einfluss von außen. Denn die ÜNH also die ehemaligen Überlandwerke Nordhannover sind ja auch EWE.

        In Oldenburg/Friesland/Ostfriesland gilt das Motto: Wasser, Strom, Gas und Telekommunikation gehören mit in privat Hand.

        Führt sogar dazu das die Stadt Varel immer noch die Finger auf dem Wasser hat, aber die EWE Betreiber des Wasserwerks und der Verteiler des nassen Goldes im Auftrag der Stadt Varel ist. Der Vorteil wenn das Unternehmen den Städten und Landkreisen zwischen Weser, Ems(59%) und Elbe(15%) gehört.

        1. Jetzt erst gesehen: In Oldenburg/Friesland/Ostfriesland gilt das Motto: Wasser, Strom, Gas und Telekommunikation gehören mit in privat Hand.

          Sollte natürlich lauten: In Oldenburg/Friesland/Ostfriesland gilt das Motto: Wasser, Strom, Gas und Telekommunikation gehören nicht in privat Hand.

  13. Nagelneue Risse im Reaktorprimaerkreislauf:

    https://energynews.pro/micro-fissures-a-civaux-edf-assure-un-impact-limite-sur-la-production-nucleaire/

    Die waren erst vor etwa einem Jahr repariert worden,es geht aus dem Communiques hervor das die Rissbildung auch der modernen Schweissungen und den darauf folgenden Utraschallueberpruefungen nicht beherrschbar sind.

    Ja,der EPR in Flamanville ist auch wieder gerissen,bei halber Last.Er befindet sich noch im Probebetrieb:

    https://www.franceinfo.fr/environnement/energie/nucleaire/epr-de-flamanville-fuite-detectee-le-redemarrage-reporte-d-au-moins-six-semaines-selon-edf_7350732.html

  14. Nachdem ich mich durch ein paar Artikel gelesen habe:
    Das Problem ist nicht das AKW, sondern die Tatsache, daß das Wärrmekraftwerk mit Flusswasser kühlt. Jeder andere Wärmekraftwerktyp wäre genauso betroffen und müßte runtergeregelt/abgeschaltet werden.
    https://www.umweltdialog.de/de/UMWELT/energiewende/archiv/2012-06-13_Kohlekraftwerk_Klimawandel_bringt_Kuehlwasser-Problem.php
    (Ist schon älter, die reden noch von Klimawandel, nicht -erhitzung oder -katastrophe 🙂 )

    Also die Tatsache, daß das Wärrmekraftwerk, welches ein AKW ist, aufgrund der Kühlung durch Flusswasser und der aktuellen Wärme runterregeln/abschalten muss, als Aufhänger benutzen, um etwas gegen AKWs zu schreiben. Das ist … billig!

    Ich muß im Zusammenhang mit AKWs auf die Gefahren von DHMO aufmerksam machen, welches in den AKWs eingesetzt wird!

    1. „Ich muß im Zusammenhang mit AKWs auf die Gefahren von DHMO aufmerksam machen, welches in den AKWs eingesetzt wird!“

      Kann ich nur begrüßen 🤣.
      Dihydrogenmonoxid (DHMO) kann höchst gefährlich werden, wie man es im Aartal erleben musste.
      Ach ja, DHMO nennt sich volkstümlich WASSER.

    2. „…aufgrund der Kühlung durch Flusswasser…“

      Naja, das könnte man den Leuten schon vorwerfen. Die haben sich ein mehr oder weniger geschlossenes Kühlsystem mit Kühltürmen usw. erspart. Ist auch nicht ganz billig. Da müsste man ab und an etwas „nachfüllen“ aber sonst…

    3. Kühltürme würden Atomstrom noch teurer machen. Aber auch diese zögern die Abschaltung nur etwas hinaus. F hat genug ohne und mit Kühlturm, man kann das schön beobachten.

    4. PV – Anlagen und Windkraft brauchen Wasser zur Kühlung? Wasserkraft gibts auch und die erhitzt die Flüsseauch auch nicht, darum geht es. Immer wird von Versorgungssicherheit bei AKWs geschwafelt, doch wenn man sie braucht, liefern sie keinen Strom
      Du hast offensichtlich den Artikel nicht verstanden oder nicht verstehen wollen.

      1. Du hast offensichtlich den Artikel nicht verstanden oder nicht verstehen wollen.

        Diesen Anwurf gebe ich, bezogen auf meinen Kommentar; zur eigenen Verwendung unbenutzt zurück.

  15. Die Zukunft der Stromerzeugung liegt nun mal bei ZPE und LENR.
    Die Gegenwart noch bei EE und Batteriespeicher, ergänzt mit Gaskraftwerken bzw den noch vorhandenen fossilen Kraftwerken.

    1. ZPE = Zero-point energy, siehe dazu Nullpunktsenergie?
      LENR = Low Energy Nuclear Reactions, früher auch „Kalte Fusion“ genannt?

      Wenn das keine Ironie sein soll: paßt gut zu EE, der Utopiefaktor ist in etwa gleich hoch.

      1. Dann laß dich mal überraschen.
        Übrigens: Eine Fusion erzeugt immer auch radioaktive Strahlung u. Abfälle. LENR nicht. Tipp: Einfach mal recherchieren, seit Internet ist das sehr einfach.

        1. Nur so, auf die Schnelle. Tatsächlich, Internet ist sowas von einfach.

          „Die Existenz von LENRs und die Möglichkeit, Kernreaktionen bei niedrigen Energien zu erzeugen, sind in der wissenschaftlichen Gemeinschaft umstritten, da sie nicht vollständig mit dem Standardmodell der Physik übereinstimmen.“

          „Die kalte Fusion wird von vielen Wissenschaftlern als unwahrscheinlich oder unmöglich angesehen, da sie nicht den etablierten physikalischen Gesetzen entspricht.“

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