Erich Vad: »Es gibt einen Trend zur Verharmlosung des Krieges«

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Zur Hölle mit dem Krieg! Das rief Smedley Butler 1935 in einer Rede in die Menge seiner Zuhörer. Diese Parole ist gerade heute wichtig wie schon lange nicht mehr. Butlers Rede wurde daraufhin zu einem Buch und im Laufe der Jahre zu einem Klassiker der amerikanischen Antikriegsliteratur.

Nun ist es auf Deutsch erschienen – im FiftfyFifty-Verlag. Brigadegeneral a.D. Erich Vad ist der Herausgeber. Roberto De Lapuente hat sich mit ihm über die Hölle des Krieges unterhalten. Unbedingt bestellen und auch jungen Leuten schenken.

Erich Vad ist Unternehmensberater, Sicherheits- und Militärexperte, Publizist und Buchautor. Der Brigadegeneral a. D. war von 2006 bis 2013 Gruppenleiter im Bundeskanzleramt, Sekretär des Bundessicherheitsrats und militärpolitischer Berater der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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21 Kommentare

  1. Ein Krieg wird nicht gemacht, er wird von irgend jemand ausgebrochen!

    Aktuell ist dieser Jemand fast immer der „Wertewesten“!

    1. Grund: er ist ökonomisch, kulturell und moralisch am Ende. Seine „Werte“ sind schlecht geworden.

      Wacht auf, denn eure Träume sind schlecht (Günther Eich).

      Bitte!!!

  2. Ich hoffe, das Buch wird auch in Russland auf russisch verlegt. Innerhalb unserer Einflusssphäre ist Russland zur Zeit das einzige Land, das größtenteils auf eine Freiwilligenarmee im Kriegseinsatz setzt. Die, die dort drüben für Geld an die Front ziehen, sollten zumindest wissen, was ihnen bevorsteht, sofern sie ihren eignen Tod nicht schon fest in ihre Kalkulation eingepreist haben.

    1. Ich denke die Russen hatten immer schon eine viel realistischere Vorstellung davon was Krieg ist als die typischen Westler.
      Schon vor 2022 und jetzt sowieso.

  3. Früher, im finsteren Mittelalter, sind die Könige ganz vorne in den Krieg gezogen und haben sich im Kampf bewiesen.
    Heute sitzen diese in ihren Bunkern und lassen andere verrecken. Hätten wir die früheren Bräuche, gäbe es keine Kriege mehr.
    Alternativ schlage ich die Donnerkuppel (MadMax) vor. Zwei gehen rein, keiner kommt raus.

    1. Einfach geil, die Vorstellung! Wie einst El Cid alias Charlton Heston, kurz vor oder nach dem Ableben auf einen feurigen Zossen festgezurrt mit einem Besenstil im Kreuz der Truppe voraus gen Kreml ziehend unser aller Stammesfürst Fritz ivom Schwarzen Fels im güldenen Wams, die Drecksarbeit für die Giftzwerge aus dem Baltikum erledigend. Doch, das hat was!

  4. Erich Vad: »Es gibt einen Trend zur Verharmlosung des Krieges«

    Na ja, würde wohl eher meinen wollen, der Trend geht schon längst hin zur Verherrlichung des Krieges. Dass nicht schon vom demnächst bevorstehenden, vom erforderlichen heiligen Kreuzzug gen Osten – nah wie auch fern – gesprochen wird, ist fast ein Wunder. Totaler Krieg? Früher wurden wir wenigstens noch gefragt ,ob wir den wollen’ wie einer der letzten weisen Deutschen – Steimle, Uwe – neulich leicht verblüfftt äußerte. Heute geht es gar nicht mehr ohne ohne. Zwischen den Zeilen bzw. Tonspuren wenn nicht offen outet sich ja selbst der heute wieder einmal Interviewte, ein einstiger militärischer Berater einer Kanzelnden immerhin – verständlicherweise (?) – ja auch in diese Richtung, auch wenn er dabei glaubt, die ein oder andere Augenbraue bedenkentragend hochziehen zu müssen.

    Und doch, je länger er proaktiv auch noch pro ‚Landesverteidigung‘ zu – sagen wir mal – salbadern verstand, drängte sich mir doch das Mutmaßen auf, dass da wohl auch der ehem. Kanzlerinnen-Flüsterer i.S. u.a. Minsk II zu neuen Taten unterwegs ist. Der ‚Duktus‘ allein (Gruß an Volker P.)! Dieses Mal: ein Buch – ein Buch! Was will er denn letztlich? Ein Buch verkaufen, selbstredend! Also, offen gestanden, ich werde es weder bestellen, schon gar nicht lesen. Für die Generation, zu der ich gehöre, ist der Zug ‚Krieg‘ abgefahren. Für sie gilt schließlich eines anderen, verstorbenen Weisen der kleinen BRD namens Fuchsberger entfleuchte Feststellung ‚alt werden ist nichts für Feiglinge‘, die haben genug andere Herausforderungen zu bewältigen für den Rest ihres Lebens. Allerdings, so ganz ohne Reiz ist der Krieg – zumal der mit nuklearer Teilhabe – auch wieder nicht. Bei dem was uns – vor dem letzten Schnapper – so an Zipperleins wie auch Vorkommnissen so alles unterkommen dürfte und wird, wäre doch so eine ‚kollektive Sterbehilfe‘ so verachtenswert auch wieder nicht. Kurz und bündig, der jeweilige Verweilort von man bzw. frau muß nur nah genug an entsprechenden Zielkoordinaten sein, weiter entfernt hülfe es ja kaum noch, irgendetwas zu verkürzen.

    Stimmt, für die anderen Generationen könnte das mit der selbst- wie auch gleichzeitig fremdbestimmten Euthanasie ja auch gelten. Aber für die – zumindest für jene, die ich so um mich herum in Augenschein nehmen darf oder muß – gilt ja sowieso der Grundsatz „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Was schlussendlich zur Folge haben könnte, dass sie wahrscheinlich nicht einmal mitzubekommen brauchen, wenn sie auf der Terrasse oder sonstwo in einen Schatten auf Betonplatte mutieren – innert Zehntelsekunden. Besser so! Sollten die ganzen Warnungen und Prophezeihungen, verlautbrt bei den outgeplaceten Aktionärsversammmlungen von Rheinmetall et al bei Lanz, Illner, Maischberger und Company dann doch mal tatsächlich zutreffen.

    Habe die von Brigadegeneral a.D. und Unternehmensberater Erich Vads Gedanken dennoch gewissenhaft aufgesogen, warum auch nicht. Muß ja schließlich – sollte ich mal wieder rein zuföllig mit Followern von Frau Stracks-Zimmermann, Frau Major oder Herrn Roderich K. u.a. konfrontiert sein für die Herr-&Damschaften was in petto haben. Mit meiner Lumpenpazifisten-Schwurbelei werde ich sie wohl kaum beeindrucken können. Ansonsten, gar eine Weiterverwendung von unserem Erich Emmerich Hugo auf politischer Bühne steht zumindest in nächster Zeit wohl nicht zu befürchten an. Wie Wiki immer noch verlautbart – letzter Stand 02/2025 – will er ja keiner Partei mehr angehören. Nach Jahren bei CDU in hinteren Rängen und umzugsbedingten Aktivitäten in Bayern würde ich mir das auch nicht mehr antun. Auch wenn sich hartnäckig das Gerücht hält, im Dunstkreis von Sahra&Sevim zu verweilen. Wäre ja auch zu schön (gewesen). Schließlich braucht auch ein Kabinett S.W. oder gar ein Doppelkanzlerinnen-Kabinett (alphabetisch sortiert nsch Parteizugehörigkeit) A.W.&S.W. einen Kriegs…ääh…Verteidigungsminister.

    Nichtsdestowenigertrotz, wünsche gute Umsätze mit dem Buch. Vielleicht hilft es ja nicht nur den o.g. Trend zu stoppen sondern sogar so manche Helden-Flausen bei den Schützengräben-Kandidat*Innen auszutreiben. Ein Versuch ist es ja wert.

    .

    1. Was soll man von einem Berufssoldat sonst erwarten? Falls er sich überhaupt an den Kopf greift, sein Leben für den Kriegsdienst verschwendet zu haben, dann sicher nicht öffentlich. Schließlich bekommt er dafür Pension.
      Eigentlich wäre viel öfter die Frage zu stellen, warum es Soldaten eigentlich gibt. Um sich verteidigen zu können, muss man wehrhaft sein, aber kein Soldat. Wenn der Staat allerdings Befehl und Gehorsam benötigt, weil er unliebsame Aufgaben erledigt haben will, jemand für ihn also die Dreckarbeit macht, braucht er Deppen, die sich für nichts zu schade sind.
      Es macht zwar durchaus Sinn, solche Typen aus der Zivilgesellschaft auszusortieren, bevor sie dort Terror verbreiten. Dann sollen sie aber ein unbrauchbares Fleckchen Erde aufsuchen, um dort den Krieg unter sich auszumachen, anstatt friedfertigen Menschen dabei das Leben zu nehmen.

      1. Querkopf 3.0 schreibt :
        „Wenn der Staat allerdings Befehl und Gehorsam benötigt, weil er unliebsame Aufgaben erledigt haben will, jemand für ihn also die Dreckarbeit macht, braucht er Deppen, die sich für nichts zu schade sind.“

        Auf rechten Demos wird neuerdings skandiert : „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“; ich folgere aus dieser Forderung, dass die Personen, die diese Parole raushauen, Deutschland trotz seiner schrecklichen Vergangenheit lieben, und für was man liebt ist man i.d.R. auch bereit sein Leben zu riskieren.
        Ob „die Liebe zu Deutschland“ für Herrn Vad der Grund war Soldat zu werden, kann ich nicht beurteilen; auf jeden Fall müssen die Leute, die aus „Liebe“ bereit sind für Deutschland zu sterben, nicht unbedingt Deppen sein.
        Ich kann diese „Liebe“ nicht nachvollziehen; ich empfinde sie nicht und kann mich in die „Liebhaber“ auch nicht mental hineinversetzen, ich kann nur akzeptieren, dass es solche Menschen gibt. Wenn dieser Menschenschlag zum dritten Mal meint, wegen seiner Liebe zu Deutschland Russland überfallen zu müssen, dann -so fürchte ich – wird er sich durch Nichts und Niemanden aufhalten lassen.

        Für mich ist es in der jetzigen Situation sehr wichtig, dass die „Liebhaber Deutschlands“ akzeptieren, dass es auch Biodeutsche gibt, die Deutschland nicht lieben, und dass niemand von diesen Leuten erwarten und fordern darf, dass sie für Deutschland in den Krieg ziehen oder einen Kriegshilfsdienst leisten !, ergo : Wenn die Obrigkeit die Wehrpflicht wieder einsetzen will, dann muß sie zeitgleich das Recht auf Totalverweigerung gewähren; ansonsten ist dieser Staat zur Diktatur verkommen !

  5. Ja, General a. d. Erich Vad ist in jeder Hinsicht positiv bemerkenswert.

    Ceterum censeo 1: Kein Mensch sollte sich von Typen wie Rutte, Pistolius, Strack-Zimmermann, Hofreiter, Merz, Roth, Kiesewetter usw. kriegslaunig stimmen lassen. Ich assoziiere mit solchen Typen Lügen ohne Ende und Kriegstreiberlumpenpack! Mir fällt zu Ihnen vor allem Dr. Goebbels ( NSDAP ) ein.

    Leute, verweigert Euch u. a. der Bundeswehr!

    Ceterum censeo 2: Ich glaube den NATO-Regimes ’null die Bohne‘. Eine Absonderung wird erst dann zur Nachricht, wenn drei vollkommen unabhängige Quellen dies bestätigen. Sehr einfach.

    Welche deutschen Korrespondenten berichteten aus Teheran kürzlich?

    Wieviele Kriege haben die USA seit 1946 entfacht? Und wieviele Kriege die Russische Föderation und China zusammengenommen?

    Ceterum censeo 3 bzgl. der ÖRR:
    a) Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda
    b) Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass die ÖRR-LohnschreiberlingeInnen alle zu gegebener Zeit wegen Kriegstreiberei, demokratiezersetzender Propagandaaktivitäten, Falschberichterstattungen, Antisemitismusbeförderung, Pazifistenverleumdungen sowie wegen der systemischen Verbreitung von Hass und Hetze zur Verantwortung gezogen werden müssen. Und zwar vor einem ordentlichen, demokratisch erkennenden Gericht: Ein Desinformations-Tribunal in Den Haag wäre m. E. durchaus angemessen und Ihrer würdig.

  6. Ergänzung

    Mit Nichtwissen behaupte ich, wenn in den USA nur annähernd solche Kriegszerstörungen wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg verzeichnet worden wären, würden die USA wahrscheinlich ein anderes Verhältnis zum Krieg haben.

    Gegen meine These spricht, was derzeit in Deutschland ‚kriegstüchtig‘ von einem Sozialdemokraten apostrophiert wird, und dass die Mehrheit der Bevölkerung dazu schweigt.

    Also: Kein Mensch sollte sich von Typen wie Trump, Putin, Netanjahu, Rutte, Pistolius, sorry, Pistorius, Strack-Zimmermann, dem Heinrich, sorry, Norbert Himmler des ZDFs, Hofreiter, Merz, Roth, Kiesewetter usw. kriegslaunig stimmen lassen. Ich assoziiere mit solchen Typen Lügen ohne Ende und Kriegstreiberlumpenpack! Mir fällt zu Ihnen vor allem Dr. Goebbels ( NSDAP ) ein.

    Leute, verweigert Euch u. a. der Bundeswehr samt der Politik der deutschen Bundesregierung, also dem Regime in Berlin.

    1. ….. Kiesewetter ….. Junior …. oder …. Senior ….. oder beide ?

      JU-Kollegen erschrocken über Kiesewetter

      Von der Homepage der Jungen Union (JU) Nordwürttemberg hat er noch am Freitagmorgen als Bezirksvorsitzender gegrüßt, doch zu diesem Zeitpunkt ist Lutz Kiesewetter gar nicht mehr Chef der 3800 Mitglieder starken CDU-Nachwuchsorganisation.

      Der Sohn des CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter aus dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim ist von seinem Amt zurückgetreten. Der Grund: Nazi-Parolen und Beleidigungen.

      „Es waren schlimme Aussagen“, sagt Thomas Häfele , Kreisvorsitzender der JU Ostalb, der ebenfalls beim Bezirkstag in Denkendorf war. Doch was genau Kiesewetter im kleinen Kreis nach dem offiziellen Teil des Parteitags gesagt hat, will Häfele nicht wiederholen. Schließlich sei er bei jener Runde auch nicht dabei gewesen. Wie der SWR unter Berufung auf CDU-Kreise berichtet, sei bei der Party zwischen den beiden Tagungstagen Alkohol im Spiel gewesen.

      Zu den Vorwürfen will sich Lutz Kiesewetter auf Nachfrage der „ Schwäbischen Zeitung “ nicht äußern. In einer E-Mail an den JU-Vorstand entschuldigte er sich mittlerweile für sein Verhalten: „Es ist mir unendlich peinlich“, schreibt Kiesewetter. Er sei selbst über sein Verhalten erschrocken, und wer ihn kenne, wisse, dass er mit rechtsextremem Gedankengut nichts zu tun habe.

      Erst am vergangenen Wochenende war der 22-jährige Politiker aus dem Ostalbkreis beim Parteitag als Bezirkschef der JU Nordwürttemberg bestätigt worden. Nie zuvor sei Kiesewetter in der Öffentlichkeit oder in Sitzungen mit rechtsradikalen Äußerungen aufgefallen, beschreibt ihn Samuel Gail in einer E-Mail an die „Schwäbische Zeitung“. Gail ist Vorsitzender der Aalener JU – dem Stadtverband, in dem Kiesewetters politische Karriere begann. 2009 trat Kiesewetter in den Stadtverband ein, bereits ein Jahr später war er deren Vorsitzender. 2013 wählten ihn die Delegierten der JU Nordwürttemberg dann erstmals zu ihrem Vorsitzenden.

      Am Wochenende seiner Wiederwahl soll Kiesewetter nicht nur mit Nazi-Parolen aufgefallen sein, sondern auch JU-Landeschef Nikolas Löbel beleidigt haben. „Ich war bei der eigentlichen Situation nicht anwesend, kann den Vorfall daher nicht bestätigen oder kommentieren. Lutz Kiesewetter hat sich aber bei mir in aller Form entschuldigt. Ich habe die Entschuldigung angenommen. Er hat jetzt sehr schnell die Konsequenzen gezogen. Das war aufrichtig und verdient Respekt“, sagt Löbel. Roderich Kiesewetter, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vater von Lutz Kiesewetter, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Er befindet sich auf einer Dienstreise in den USA.

      Auf Distanz

      „Wir können es nicht fassen und distanzieren uns von den Aussagen“, sagt JU-Kreischef Häfele. Am Freitagabend tagte der Kreisverband der JU im Ostalbkreis. Lutz Kiesewetter stellte dabei sein Amt als stellvertretender Kreisvorsitzender zur Verfügung. Zur Hauptversammlung wolle Kiesewetter selbst aber nicht kommen, sagt Häfele.

      Über die Konsequenzen innerhalb des JU-Stadtverbands Aalen werde bei der kommenden Vorstandssitzung beraten, schreibt Samuel Gail. Zu seiner politischen Zukunft sagt Kiesewetter selbst: „Politische Ambitionen habe ich im Moment nicht.“

      https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/ju-kollegen-erschrocken-ueber-kiesewetter-738070

    2. Herr Weinert schreibt :
      „Leute, verweigert Euch u. a. der Bundeswehr …….“

      Nicht nur dem Kriegsdienst, sondern auch dem Kriegshilfsdienst !
      Wir brauchen unbedingt das Recht auf Totalverweigerung !, denn wenn Menschen die Deutschland nicht lieben zum Kriegs- oder Kriegshilfsdienst gezwungen werden, dann ist das auch nicht im Interesse der Bundeswehr, denn viele der Zwangsrekrutierten werden versuchen sich beim Staat für die Einschränkung ihrer Freihsrechte zu rächen, indem sie die Arbeit der Armee sabotieren.

  7. Soldaten sind – lt. Herrn Tucholsky – Mörder.
    Herr Vad – dem ich in Vielem zustimme – stellt das in Abrede, weil Soldaten keinen Hass auf den Gegner hätten.
    Aber was ist mit den Wehrmachtssoldaten, die während des Überfalls auf die Sowjetunion Zivilisten töteten. Indem sie z.B. die Menschen in Scheunen oder Kirchen einsperrten und diese Gebäude dann anzündeten, so dass die Menschen verbrannten? Haben sie das aus Liebe getan (näher zu Gott)? Oder doch nicht aus Hass auf die slawischen Untermenschen?
    Oder wenn Soldaten in Griechenland oder Italien die Einwohner ganzer Dörfer umbrachten, Frauen, Kinder, alte Menschen?
    Klar, alles Einzelfälle – vor allem für die Einzelnen.

    Wie man es auch dreht, wendet und schönredet: Soldaten sind Mörder.

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