
Hierzulande wird gerne darüber berichtet, dass auf Russland schwere Probleme zukommen könnten, wenn der Krieg beendet wird und zehn- oder hunderttausende durch den Krieg verrohte, traumatisierte und/oder schwer verletzte bzw. behinderte Soldaten, die als Helden gefeiert wurden, plötzlich und in Massen wieder ins banale zivile Leben zurückkehren. Beispiel: Kommt der Kreml mit Frieden überhaupt zurecht? vom 12. März in der Süddeutschen Zeitung ohne jeden Verweis auf die Ukraine zum selben Problem. Das ist Journalismus der Halbwahrheiten oder der Manipulation durch Selektion.
Man kann davon ausgehen, dass der Drogen- und Alkoholkonsum mitsamt den auch gewalttätigen Folgen zunehmen wird. Viele kehren mit Traumata zurück, es fehlen die vielen notwendigen Therapeuten, die das behandeln können, bezahlt werden muss das auch. Wenn von der relativ hohen Bezahlung vom Kriegsdienst etwas übrigbleibt, werden sich die an Gewalt und Töten gewohnten Soldaten nicht um schlecht bezahlte Jobs reißen und erst einmal lieber arbeitslos bleiben, kriminell werden und/oder sich verschulden. Inwieweit sie sich wieder in die Familien oder auch in normale Arbeitsstrukturen eingewöhnen können. Denkbar wäre auch, dass einige nationalistische Veteranen mit dem Ausgang des Krieges unzufrieden sind, dass sie sich zusammenrotten und Aufstände anzetteln, denen sich noch aktive Soldaten und andere Radikale anschließen. Dass dies durchaus möglich ist, hat die Rebellion von Wagner-Chef Prigoschin gezeigt. Sie wurde niedergeschlagen, Prigoschin wahrscheinlich durch einen inszenierten Flugzeugabsturz aus der Welt geschafft. Aber das muss nicht immer so sein.
Selbstverständlich würde auch die Ukraine, wo es im Verhältnis zur im Land verbliebenen Gesamtbevölkerung sehr viel mehr Soldaten und Milizen gibt, in ähnliche, wahrscheinlich größere Schwierigkeiten geraten. Dazu sind viele Frauen geflohen, es wird als trotz der hohen Verluste ein Männerüberschuss herrschen. Wenn das Ausmaß der Opfer bekannt wird und hier auch die noch mehr gefeierten Helden wieder in den Alltag mit denjenigen zurückkehren, die sich vor dem Kriegsdienst drücken konnten, wird es zu Konflikten kommen. Und wenn, was wahrscheinlich ist, für die auf den Krieg fixierten, schwer bewaffneten Kämpfer aus den Freiwilligenverbänden, die sich nicht gleich auflösen werden, der Frieden als Verrat empfunden wird, muss mit gewalttätigen und blutigen Unruhen und Aufständen gegen die Regierung gerechnet werden.
Man fragt sich, ob und wie die auf sinnlose Weiterführung des Kriegs im Sinne des Slogans „Frieden durch Stärke“ bestehenden politischen Verantwortlichen die Risiken sehen, sie planen, wie sie gemildert werden können, oder etwa auf einen langen Krieg setzen, um sie erst einmal zu vermeiden, mit dem Nebeneffekt, dass die Ukraine im Krieg weder in die Nato noch in die EU aufgenommen werden wird.
Die Partei des Präsidenten, die „Diener des Volks“, erwarten offenbar zu Recht, dass die nächste Zeit schwierig werden dürfte. Jetzt wurde ein Gesetzesvorschlag, der erstmals im Dezember 2023 in die Rada eingereicht und im Mai 2024 angenommen wurde, schnell hervorgeholt und in erster Lesung mit zusätzlichen Veränderungen übernommen. Man kann erwarten, dass die Erweiterung des Gesetzes über die Nationalgarde durchgesetzt wird. Es geht im Gesetzentwurf 10311 darum, dass die Nationalgarde, zu der auch viele der Freiwilligenverbände wie Asow gehören, bewaffnet gegen Massenunruhen vorgehen dürfen. Explizit wird der Einsatz von Gummi- und Plastikschlagstöcken, von Mitteln, die mit Tränen- und Reizstoffen ausgestattet sind, von Elektroschockern, Blendgranaten und Licht- und Schallmunition und von Mitteln mit akustischer und Mikrowellenwirkung erlaubt.
Neben der „Bekämpfung von Massenunruhen“ werden weitere damit verbundene repressive Maßnehmen zur Unterdrückung von „illegalen Gruppenaktionen“ von Personen, die zu einer Haftstrafe in Einrichtungen der Untersuchungshaft verurteilt wurden, bei der Festnahme oder dem Fluchtversuch einer Person, die eine Straftat begangen hat, bewaffneten Widerstand leistet oder die Möglichkeit eines solchen besteht, oder zur Abwehr eines Angriffs auf einen Angehörigen der Nationalgarde der Ukraine oder auf andere Personen, militärische Einrichtungen der Nationalgarde der Ukraine und andere von ihr geschützte Objekte.
Das klingt noch relativ harmlos. Man muss aber wissen, dass die Angehörigen der Einheiten der Nationalgarde neben physischer Gewalt ganz allgemein auch Waffen und militärische Ausrüstung einsetzen können, darunter fallen auch Kampfdrohnen. Sie dürfen auch „Granaten, Munition, Geräte, einschließlich kleiner Sprengsätze zum Zerstören von Hindernissen und zum gewaltsamen Öffnen von Räumlichkeiten“ einsetzen, wenn eine Person festgenommen werden soll, die dem Befehl eines Angehörigen der Nationalgarde nicht gehorcht. Zum Stoppen von Massenunruhen dürfen natürlich auch „Wasserwerfer, gepanzerte Fahrzeuge ohne Standardbewaffnung und andere Spezialfahrzeuge“ verwendet werden.
Allerdings ist nicht gesagt, dass alle Freiwilligenverbände, die der dem Innenministerium unterstehenden, 2014 neu gegründeten Nationalgarde 2015 eingegliedert wurden, auch treu dem Innenministerium bzw. der Regierung untergeben bleiben. Unter das Dach der Nationalgarde wurden sie gebracht, weil die bewaffneten, meist rechtsnationalistischen, mitunter von Oligarchen für eigene Interessen finanzierten Verbände die staatliche Ordnung gefährdeten. Als Teil der Nationalgarde wurden sie legalisiert, erhielten Ausrüstung und schwere Waffen und Geld vom Staat, konnten und können aber weiterhin zusätzlich Spenden einsammeln.
Die Ukrainische Freiwilligenarmee (UVA) des Rechten Sektors blieb allerdings bis 2022 autonom und ließ sich nicht in die Nationalgarde oder die Armee eingliedern. Erst 2022 wurde sie weiterhin unter Kommando von Dmitri Jarosch formal in die Armee aufgenommen. Der Krieg ließ Jarosch Selenskij als Oberbefehlshaber anerkennen, wenn auch unter Vorbehalt: „Und wir Ukrainer vertrauen wirklich dem Oberbefehlshaber Wolodymyr Selenskji (ich hoffe, dass ich diesen meinen Satz in einer Woche, einem Monat, einem Jahr nicht bereuen werde) … Jetzt ist Wolodymyr Selenskij für mich der Präsident und mein Waffenbruder. Und das sagt alles. Wir alle – Ukrainer – führen einen Krieg – nationale Befreiung, heilig und patriotisch!“ Zu beginn seiner Präsidentschaft, als Selenskij noch auf Frieden mit Russland aus war und das Minsker Abkommen umsetzen wollte, hatte Jarosch schon mal gedroht: „Er wird an einem Baum auf Khreshchatyk hängen – wenn er die Ukraine und die Menschen verrät, die in der Revolution und im Krieg gestorben sind.“ (Jarosch und der Rechte Sektor)
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Was diese Einzelkämpferin wohl dazu sagt?
https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/1741fdcd-97bb-4626-a034-20b8c5718233_w960_r1.778_fpx45.59_fpy45.webp
Hier gefunden:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/marie-agnes-strack-zimmermann-einzelkaempferin-im-ueberlebenskampf-der-fdp-a-3bb86f41-0795-46b2-b4bf-62b21214d87e
🙂
Uuuuuh, da hätten Sie einen Warnhinweis setzen müssen! Hoffentlich verfolgt mich diese Kreatur nicht heute Nacht als drückender Alb…😆
Ich stimme AeaP zu!
Solche Links ohne Triggerwarnung zu posten ist tendentiell maliziös…
Tut mir leid – hat mich ja selbst schockiert.
Alles gut @Martini 😉
Strackfotzi ruft halt bei vielen Menschen impulsive Abwehrreaktionen hervor. Aber das kann ja auch was Gesundes sein!
Srimmt, nachdem KOTZEN wenn dieSche..e raus ist geht es einem viel besser
@Otto0815
Ja, genau so war es gemeint!
Auweia … diese Links …
Auf einer Gruselskala von 1 bis 10 hat das eine klare 28.
Denkt doch bitte auch einmal an die Kinder !i!
Btw.: Die Aktuelle Kamera um 20:00 schrieb neulich:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wehrbericht-2024-100.html
„1,6 Milliarden für Baumaßnahmen
Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder die ‚klassischen‘ Passagen aller Wehrberichte, die plastische Beschreibung von schlimmen hygienischen Zuständen in Kasernen gehört dazu. Dieses Jahr wird etwa die Südpfalz-Kaserne in Germersheim wie folgt beschrieben: ‚Schimmel in Stuben und Sanitärräumen, Wasserschäden, sowie von den Wänden abblätternder Putz waren allgegenwärtig.'“
Und? Versteh‘ jetzt ich nicht. Warum sollen die Rekruten nicht gleich auf die realen Einsatzbedingungen vorbereitet werden? Die stehen dann Stunden, Tage, wenn sie Glück haben vielleicht ein paar Wochen im Schützengraben – inmitten ihrer eigenen Exkremente – und hoffen dieses Desaster irgendwie zu überleben.
Und warum ist eigentlich die gelbe Blendgranate, „Frau Großkaliber“, noch nicht an der Ostfront. Sie wollte doch zum Volkssturm?
https://www.youtube.com/watch?v=548x_yZ8zXY
Sicher, im Zuge der hybriden Kriegsführung haben wir gelernt, dass seit min. 2 ½ Jahren lt. brit. Geheimdienst „der Russe“ nur noch Spaten und Schaufel einsetzen kann oder mit Chips von Waschmaschine auf uns wirft.
Wäre da eine tatsächliche, eine ernste Bedrohung (egal von wem), dann müsste man zu allererst die komplette Rüstungsindustrie abfindungsfrei verstaatlichen, denn in diesem Fall wären „Designer-Waffen“ schlicht kontraproduktiv.
Mit wie vielen Nullen wurde dieses „Sondervermögen“ beschlossen? Und was soll dafür auf Pump angeschafft werden?
Dürfen die für die Marine gekauften Hubschrauber NH90 jetzt endlich auch über Seegebiet operieren?
https://www.faz.net/aktuell/politik/bundeswehr-marinehubschrauber-nicht-seetauglich-13441500.html
Funktioniert das Sturmgewehr G36 von Heckler & Koch mittlerweile auch in heißeren Regionen und/oder wenn man mehrfach damit schießen möchte?
Wie einsatzbereit ist der Pannenpanzer Puma?
Klappt es jetzt wenigstens mit „unseren“ Spionagesatelliten?
https://www.fr.de/politik/satelliten-flop-im-all-verteidigungsministerium-sucht-nach-loesungen-93159614.html
Oder wollen wir nicht doch lieber bei der Flüstertüte bleiben?
https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/blickpunkt/beitrag/neue-funkgeraete-passen-nicht-in-bundeswehrfahrzeuge
Was hier abgeht, ist lediglich die Generierung von garantierten Extra-Gewinnen in den nächsten ca. 10 Jahren auf Kosten eines nicht zu verantwortenden Eskalationsrisikos und! immer! auch auf Kosten des sog. kleines Mannes, der dafür mit seinen Ersparnissen und am Ende auch mit seinem Leben dafür bezahlt.
„Zimmer-Flak“???
Die Regierung der Ukraine ist der größte Feind des ukrainischen Volkes. Genauso wie es auch hier in Deutschland, und in eigentlich allen Ländern des sogenannten „kollektiven Westens“ der Fall ist.
Egal, ob der Frieden in der Ukraine schon morgen, oder erst in einem Jahr ausbrechen wird. Das verwüstete Land wird wahrscheinlich nicht zur Ruhe kommen, sondern direkt in einem neuen Bürgerkrieg versinken.
Sehe ich auch so, selbst wenn die USA und NATO aller Unterstützung der sogenannten Ukraine absagen, was höchst unwahrscheinlich ist, und auch ein möglicher Friedensvertrag zwischen der USA und der RF, wird nicht verhindern das der bewaffnete Konflikt weiter schwelt als eine Art Bürgerkrieg noch für Jahre, die Terroraktionen der nationalistisch verseuchten “ukrainischen” Sturmtruppen und Helfershelfer gegenüber alles Russische wird kaum auszumerzen sein, der Hass sitzt zu tief, siehe dazu auch Deutschland das nie zu entnazifizieren gelang, wobei auch eine Großzahl der jetzigen BRD Deutschen noch immer überzeugte Nazis sind bis auf die Knochen, und vom Haß auf Russland zerfressen…Ich hoffe das Russland stark bleibt und wenn immer nötig der Faschistenbrut mächtig auf den Deckel haut…
Hallo Konrad,
da sind wir uns einig! Ich hoffe auch, dass die russische Führung jetzt hart bleibt und keinem falschen temporären Frieden nachgibt. Ohne einen Regierungswechsel in Kiew mit nachfolgender Entnazifizierung des ganzen Landes (das schließt auch die CIA und den MI6 mit ein) wird es keinen dauerhaften Frieden zwischen den Völkern geben können.
Unter den aktuellen Umständen wage ich mal eine Prognose.
Fehlt der äußere Feind, werden sich die Spannungen nach innen entladen.
In Form von Untergrund- und Guerillaarmeen nach dem Vorbild der Gladio oder der OAS in Frankreich,
Hinzu kommen die kriminellen Netzwerke, die um die Vorherrschaft kämpfen werden.
Das wird dann das neue Spielfeld für die Rechten und Oligarchen.
Da genug Waffen vorhanden sind, wird die Sache ein Maximum an Blut und Opfern fordern. Die Ukraine wird weiter durch Auswanderung ausbluten und das Land wird (trotz Bodenschätze) in Armut abrutschen.
Das ist meine Vermutung. Es wird Unruhen geben, mit dem Ziel, Selenskyj zu stürzen. Teile des Militärs werden dahinter stehen. Ein neuer Bürgerkrieg wird beginnen. Warlords werden das Land beherrschen. Europäische Friedenstruppen wird Russland nicht akzeptieren, und wenn es sie gäbe, würden sie keine Ordnung schaffen können. Nur die USA und Russland gemeinsam können wieder Ruhe herstellen. Das wird spannend, wie sie das machen.
Mit der kleinen Petitesse, das „die Europäer“ gerne den Krieg bis 2029 oder 2030 hinziehen wollen, da sie sich dann in der Lage fühlen, auf Moskau zu marschieren. Sagt zumindest der BND-Chef Kahl. Und je schwächer die europäischen Pudel in Wirklichkeit sind, um so kriegsgeiler sind sie. Selten war eine größere Distanz zwischen Selbstwahrnehmung und der Realität.
Mal von vorn: der Rechte Sektor trat schon auf dem Maidan schwer bewaffnet und militant auf. Nach der Machtübernahme dann das Massaker von Odessa. Ganz klare Ansage: wir können hier 48 Menschen umbringen und es passiert uns nichts. Gilt ab sofort in der ganzen Ukraine.
Dagegen wehrten sich die Ostukrainer, auch militärisch. Die Armee weigerte sich, gegen diese vorzugehen. Hierzu wurden die Nazitrupps eingesetzt, die kein Problem mit Gewalt hatten. Außerdem war da keine Gefahr, dass sie den Russen Informationen zukommen lassen. So viel Verdienst musste honoriert werden und man hat sie dann als „Freiwilligenverband“ zur „Nationalgarde“ gemacht. Beides Synonyme für Nazitruppen, von denen Asow das wichtigste ist.
Sie hatten das unbedingte Gewaltmonopol in der Ukraine. Erst Odessa, dann die Bahnlinie in den Donbass. Präsident Poroschenko hatte verfügt, dass weiterhin Kohle von dort bezogen wird. Das hat den Nazis nicht gepasst und sie haben die Bahnlinie einfach in die Luft gesprengt. Anstatt aber zu verduften, feierten sie dort noch wochenlang. Wenn die Polizei kommt, lachen die bloß. Dasselbe dann nochmal bei der Stromleitung auf die Krim.
Immer wenn eine wichtige Entscheidung im Parlament anstand, „demonstrierte“ Asow davor. Um mitzuteilen, dass es Konsequenzen für die Abgeordneten hat, wenn sie falsch abstimmen. Was nun mit Kriegsbeginn schlagartig aufhörte. Meine Interpretation: das liegt an den Gewehren und der Munition, die Selenskij an jedermann verteilen ließ. Jetzt hat Asow das Gewaltmonopol nicht mehr. Dort, aber im Rest des Landes sehr wohl.
Genau da wird jetzt ein Aufstand gegen dieses Monopol erwartet. Asow darf sich mit allen Mitteln wehren, sagt das Gesetz. Asow regiert. Das Parlament kann man vergessen.
es ist wohl nichtmal mal völlig unwahrscheinlich, daß die leichen, die man in butscha „drapiert“ hat, entsorgte mißliebige zu tode gefolterte kommunistische, sozialistische, intellektuelle oder sonstige antiukronazis gewesen sein könnten.
die entwicklung hin zu einer erneuten ÖFFENTLICH sichtbar rechten staatsübernahme würde mich nicht überraschen.
Ob ein Kriegsende doch näher ist als angenommen? Fakt ist, wenn die USA aussteigen, ist die Ukraine schnell am Ende, da kann sich die EU noch so sehr verschulden und jammern. Abfangraketen kann sie ebensowenig liefern wie hochwertige Geheimdienstinformationen oder Starlink. Von den ukrainichen Soldaten ganz zu schweigen, aber das ist ein anderes Thema…
Selenski selber wird das alles relativ egal sein, er ist Schauspieler und hätte selbst fast einen Friesensvertrag unterschrieben, bis Johnson dazwischengegrätscht hat. Was ihm aber nicht egal ist, ist der Rechte Sektor, der ihn in dem Fall wohl nicht nur politisch aus dem Verkehr ziehen würde. So gesehen ist die Stärkung der Befugnisse der Nationalgarde ein notwendiger Schritt vor Abschluss eines Friedensvertrages.
Eine Nachricht also, die zumindest vorsichtigen Optimismus rechtfertigt.
@xblob
„Was ihm aber nicht egal ist, ist der Rechte Sektor, der ihn in dem Fall wohl nicht nur politisch aus dem Verkehr ziehen würde“
Um vor seinen eignen Nazi-Schergen halbwegs sicher zu sein bliebe ihm nur die Flucht nach Moskau oder Nord Korea 🙂
Was meint ihr für was die neuen Heimatschutzkommandos in DE eingerichtet wurden???
Heimatschutz der Bundeswehr (HSch) umfasst die Aufgaben, die im Rahmen der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge zum Schutz Deutschlands und seiner sich auf deutschem Hoheitsgebiet befindlichen Bürger außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalls durch die Bundeswehr (wehrhafte Demokratie) wahrzunehmen sind!
Na, die helfen den Oma’s gegen Rechts, sorgen dafür das die Mietpreisbremse hält, überwachen die Waffenverbotszonen (gefährliche Orte) und retten die Demokratie vor Desinformation (Großstadtlegende)
Bliebe noch die Frage zu klären: Wer zählt hier unter Bürger und was zählt als Gefahr vor der zu schützen ist ?
Aktuell gilt ja als Gefahr für Deutschland, wer Konflikte im Rahmen des geltenden internationalen Rechtes mit diplomatischen Mitteln lösen will. Ziemlich schräger Ansatz finde ich.
Ähm… um Alleebäume zu verschneiden? 😉
Nein, Spassss… Es geht natürlich darum, den im GG verbotenen Einsatz der Bundeswehr im Inneren nach der „boiling-frog“-Methode durch die Hintertür durchzusetzen…
Die Musterdemokratie Ukraine zeigt uns eben auch damit, wie man sich am besten vor dem Feind im Osten und seiner 5.Kolonne im eigenen Land schützt.
Massenunruhen in der Ukraine? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Keinen Ukrainer, den ich bisher in Deutschland traf und von denen viele noch immer regelmäßig in der Ukraine sind, hat keinen Russenhass. Vielleicht ist Selenski einfach zu weich und schickt nicht genügend an die Front. Vielleicht ist das der eigentliche Grund für mögliche Massenproteste. Ich denke, er sollte wirklich jeden an die Front schicken, auch die 12-Jährige kann eine Mine räumen, dann sind alle zufrieden.
Den Nationalsozialismus kann man am besten ausmerzen, wenn alle Träger dieser Idee verschwunden sind.
2029 wird dann der nächste Träger dieser Ideologie entfernt, hoffentlich bin ich bis dahin endlich weg.
Ja, ich möchte auch beim Endsieg über das ultimativ Böse nicht mehr dabei sein. Wirklich nicht.
Der Artikel ist ein wenig dünn geraten und wurde bereits entsprechend kommentiert. Dass die Süddeutsche Zeitung gerne an einen russischen Zusammenbruch im Frieden glaubt, passt zu der Propaganda, die sie verbreiten und an die sie glaubt.
Herr Todd hat mir beigebracht, nicht auf die Oberfläche des Geschehens zu gucken, sondern auch auf den Bias einer Gesellschaft, der unsichtbar darunter liegt und ihren Lauf viel mehr beeinflusst. Also vergleichen wir mal die beiden Kriegsteilnehmer, die Russen und den Westen und überlegen, welches Szenario bietet wohl ein höhere Absturzpotential?
Die Russen gewinnen den Krieg. Die Waffen, die dort eingesetzt wurden, sind unter Kontrolle der Armee. Die Wirtschaft floriert. Die BRICS-Staaten bauen eine neue Wirtschafts- und Weltordnung auf. Russland ist Teil dieser aufstrebenden Welt. Arbeitsplätze stehen zur Verfügung, der Wohlstand steigt. Russische Soldaten, selbst wenn sie verwundet worden sind, können sich diese Erfolgsgeschichte zu Gute halten.
Der Westen und besonders Europa dagegen verliert den Krieg. Ukrainische Soldaten und Freiwillige des Westens müssen sich als Verlierer der Geschichte sehen. Der ökonomische Abstieg ist in vollem Gang. Gesellschaftliche Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen steigern sich. Roh- und Energiestoffe werden knapp, vielleicht auch Nahrungsmittel. Die BRICS-Staaten und entwickelnden Länder befreien sich aus der Ausbeutung durch Europa. Ukrainische Nationalisten und ihre Verbündeten können sich unkontrolliert an den Waffenarsenalen des Krieges bedienen.
Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass die Ukraine (respektive was davon übrig bleibt) sich nach Osten ausrichtet wenn alles vorbei ist.
Falls die Mehrheit der West-Ukrainer begreift, wie allumfassend sie von den USA gef***t wurden. Die Zustände der Jelzin-Ära in Russland (oder zum gleichen Zeitpunkt in der Ukraine) sind vergleichsweise ein Paradies, wenn man sich anschaut was da so alles auf die Rumpf-Ukraine zukommt.
Eigentlich nur konsequent, stellen Nazionalisten doch sowieso bereits den „Saalschutz“. Gladio war/ist von dem her schon praktisch, die Rechtsextremen sind in ihrem einfältigen Hass die noch besseren nützlichen Idioten als die „Anti“fa.
Aber das wird noch richtig“ lustig“ hierzulande, wenn all die Gleichgeschalteten, welche die Berkut für ihr Vorgehen kritisierten, betreten schweigen. Die Gerontokraten gegen Rechts im Speziellen.
Liebesbrief eines Bellizisten
Liebe Ukrainer
Ihr kämpft seit 2014 tapfer gegen die Russen, die euer Land gestohlen haben. Ihr kämpft für eure rohstoffreiche Erde und gebt nicht auf, bevor ihr jeden Quadratmeter zurückerobert habt.
Ihr kämpft auch für unsere Freiheit und Sicherheit. Ihr kämpft für euren verdienten Platz in der EU und in der NATO.
Bitte seid stark und kämpft weiter gegen das Reich des Bösen! Gebt euer Leben für euer Land, unsere Freiheit und unseren Wohlstand! Wir brauchen eure Rohstoffe, die ganze Palette! Wir schicken euch Solidarität, Geld, Waffen, Munition und Versprechen, ohne Bedingungen und bis zum Sieg. Wir umarmen euren Präsidenten an jeder Medienkonferenz.
Danke, dass ihr unsere Lieferungen mit Frontblut, entführten Kindern, vergewaltigten Frauen und zerstörten Städten bezahlt. Ihr dürft auf keinen Fall verhandeln, solange ihr noch kämpfen könnt! Akzeptiert keinen Frieden zu nachteiligen Bedingungen! Verratet niemals eure Maximalforderungen!
Liebe Ukrainer: Ihr könnt die Atommacht besiegen! Wir helfen euch dabei. Ihr dürft den Russen niemals vetrauen, denn sie wollen euch und ganz Europa versklaven.
Ihr seid Helden. Slava Ukraini!
Ob und wie sich die Verhältnisse in den beiden Ländern nach dem Krieg entwickeln, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Überlegungen des Autoren, auch wenn sie sich zum Teil auf das Relotius-Magazin beziehen, sind nicht unplausibel. Fast müsste man sich angesichts der schwer bewaffneten und kampferfahrenen ukrainischen Nazis wünschen, dass die Russen den Job zuende bringen. Das aber sollte man nicht tun und ich will wirklich nur noch, dass dieser Scheißkrieg endlich aufhören soll. Egal wie, nur aufhören.
Aber ich möchte an dieser Stelle nocheinmal daran ererinnere, dass wir im Moment einen Wirtschaftsminister und Vizekanzler haben der, und das habe ich selbst in seinem Interview gelesen, bekennender Noske -Versteher ist. Norske, dieser Präfaschist, exekutierte mit Hilfe der Freichors nach WK1 das, was der Autor im Artikel als Planung beschreibt. Ich fürchte, die politische Laufbahn des Ministers ist noch nicht beendet und wenn doch, dann wird es andere, wahrscheinlich noch schlimmere von seiner Sorte geben. Da gibt es mehr als ihn, die bereit sind, im Geiste Noskes zu agieren und blutiger Terror gegen die eigene Bevölkerung hat in Deutschland eine Tradition von vielen hunderten Jahren.
1922 beim Marsch auf Rom genügten 40000 Faschisten(Schwarzhemden)
um die Macht an sich zu reissen.
In der Ukraine könnte es ähnlich ablaufen.Die faschistischen Asowbrigaden und andere Banderafaschisten bringen locker dieselbe Anzahl auf.
Sollte Selensky einem Frieden zustimmen werden diese Fanatiker losmarschieren und in Kiew die Macht übernehmen.
Diesen kriegsverrückten Fanatikern ist alles zuzutrauen.
Sinnnvoll ist nur eine totale Kapitulation der Ukraine mit Ausschaltung der Faschisten wie das in Deutschland 1945 stattgefunden hat.
„Freiwilligenverbände“….
Nennen wir das Kind doch beim Namen: Nazi-Kampftruppen!
Das sind die, die ab 2014 „freiwillig“ in die Ostukraine gingen, um in einem 8 Jahre dauernden „Bürgerkrieg“ Jagd auf alles zu machen, was für die „russisch“ war. Jene, die sogar den neu gewählten Präsidenten Selenski einst mit der vom Hügel wehenden deutschen Reichskriegsflagge „begrüßten“. Und damit meine ich nicht die mit dem Adler, die deutsche Rechte gern benutzen, oder die vom unfähigen Spiegel-Personal schon als solche bezeichnete Reichsflagge schwarz-weiß-rot, sondern die mit dem Hakenkreuz von 1935.
Was ist denn in Deutschland nach 1945 passiert, als millionen und nicht nur zehn- oder hunderttausende durch den Krieg verrohte, traumatisierte und/oder schwer verletzte bzw. behinderte Soldaten, die als Helden gefeiert wurden, plötzlich und in Massen wieder ins banale zivile Leben zurückkehrten ?
Auch wenn es brutal klingen mag: Die gab es in der Masse nicht!
Der Zweite Weltkrieg war derart vernichtend, daß diese Gruppen gesellschaftlich nicht mehr bedeutend waren. Das war nach WK1 noch anders und führte mehr oder weniger direkt in die Hitlerzeit.
Wichtig auch: Nach WK2 hatten nicht Deutsche, sondern ausländische Siegermächte das Sagen im Lande. Was für eine gewisse Zeit auch ganz gut so war.
Schon allein wegen Racheaktionen von Deutschen an Deutschen. Diese kamen vor, sind aber nach wie vor ein Tabuthema in Deutschland.
Ukraine Zerbricht: Militär Könnte Sich Ultrarechten Anschließen | Dr. Nicolai Petro
https://www.youtube.com/watch?v=H8mK3BWg8CA
„Mar 15, 2025 Neutrality Studies
[Teil 2 von 2] Es besteht ein ernsthaftes Risiko, dass selbst wenn das politische Establishment der Ukraine (Parlament und Regierung) zu dem Schluss käme, dass nur eine Kapitulation das Land vor der vollständigen Vernichtung retten könnte, der ultrarechte Flügel mit seiner Bereitschaft, das eigene Volk zu töten, in der Lage sein könnte, die Macht zu ergreifen, wenn die Armee sich ihnen anschließt. Das ist eine echte Befürchtung, die Professor Nicolai Petro in diesem Interview äußert. Darüber hinaus diskutieren wir die Zukunft sowohl Russlands als auch der Ukraine, da der Krieg sich dem Ende zuneigt. Ich spreche erneut mit Dr. Nicolai Petro, einem Professor für Politikwissenschaft an der University of Rhode Island und Autor des großartigen Buches „The Tragedy of Ukraine: What Classical Greek Tragedy can teach us about conflict resolution“.
genauso schlimm wird es wenn die Ukrofaschisten Ukraine verlassen und ihr Unwesen in der EU betreiben werden…
unsere Aussenministerin hat sich schon vorsorglich zu der UN verkrümelt
Wir haben das vor hundert Jahren in Deutschland genau so erlebt. Eine entwurzelte Soldateska, geführt von der extremen Rechten, die die Niederlage nicht wahrhaben wollte, tyrannisierte die Bevölkerung und vor allem die revolutionäre Arbeiterschaft, die die von ihnen abgrundtief gehasste Republik ermöglichte. Bei uns in Berlin marodierten sie vor allem in den Arbeiterkiezen. “ Wer mit der Waffe in der Hand angetroffen wird, ist umgehend zu erschießen.“ In meinem Kiez waren das zwei Kinder, eines davon ein Kinderwagen.
Ist lange her aber noch nicht überall und von jedem vergessen.
Das war der Anfang von dem, was im folgenden Jahrzehnt zum größten Verbrechen der Geschichte wurde.
es gibt keinen unterschied zwischen den ukronazis und dem parlamentsestablishment. wenn hier etwas passiert, dann hat es eher den charakter einer demaskierung oder entschleierung nach dem motto jetzt lebts sichs gänzlich ungeniert, da der westen nicht das gehalten hat, was er „versprach“.
Dieser Dmitri Jarosch ist recht unheimlich.