
Das war mal wieder ganz nach dem Geschmack von Medien und Verschwörungsanhängern. Der Krach zwischen Trump und Selenskyj bot reichlich Raum für wirre politische Theorien. Dabei hat es einfach nur gemenschelt zwischen den beiden nach den Anwürfen der vergangenen Tage.
Bei aller Ablehnung gegenüber Selenskyjs Person und Kritik an seiner Politik darf nicht übersehen werden, dass auch er ein mehr oder weniger alltäglicher Mensch ist wie alle anderen auch, wie du und ich, Trump und Putin. Sie sind zwar Politiker mit sehr viel Macht, aber auch einfache Menschen mit Familien, Freunden, Gefühlen, Gedanken und Hirngespinsten.
Unter Druck
Vieles davon ist mit den Hähnen Trump und Selenskyj im Oval Office durchgegangen. Dabei hatte Vance bei der Münchener Sicherheitskonferenz bereits einen Vorgeschmack auf die veränderte Stimmungslage in den USA gegeben, wenn auch noch nicht so emotional wie sein Chef im Weißen Haus am Freitag. Aber diese Veränderungen sind bei vielen Führungskräften im politischen Westen noch nicht angekommen.
Den Ansichten und Hirngespinsten steht die Realität gegenüber. Und wenn Selenskyj nicht vollkommen verblendet ist, dürfte er sich der Lage bewusst sein: Die russische Armee rückt immer weiter nach Westen vor. Für die Ukraine werden Waffen und Soldaten knapp, das Geld ohnehin. Nun droht nicht nur der größte Waffen- und Geldgeber, die USA, seine Hilfen einzustellen. Trump stärkt auch mehr oder weniger direkt Putin den Rücken, denn er will ein Ende des Krieges und das Geld der Amerikaner zurück. Dazu hat Trump direkte Verhandlungen mit Russland aufgenommen, über die Köpfe der Ukraine und Europäer hinweg.
Die USA drohen, die Seite zu wechseln. Wenn auch der Rest des politischen Westens in eigener Selbstüberschätzung gegenüber der Ukraine einen anderen Eindruck erwecken will, aber die Europäer werden keinen Ersatz für die USA bieten können. Dennoch beten sie immer noch die alten Parolen herunter von der unverbrüchlichen Solidarität mit der Ukraine, den Verhandlungen aus einer Position der Stärke zumindest aber auf Augenhöhe, dass es keine Verhandlungen über die Ukraine ohne diese geben darf und vor allen Dingen, dass Russland diesen Krieg nicht gewinnen darf. Sie wollen nicht wahrhaben, dass dies das Denken der Biden-Regierung war und dass dieses Denken unter Trump nur noch wenig Gültigkeit hat.
In Panik jagt nun eine Konferenz die nächste, und die Besucher aus Europa geben sich bei Trump die Klinke in die Hand. Der selbstgefällige und sich selbst überschätzende Macron versuchte, mit psychologischen Tricks Trump um den Finger zu wickeln. Der eher hölzerne Brite Keir Starmer beschwor die anglo-amerikanische Kampfgemeinschaft seit dem gemeinsamen Kampf gegen die Nazis. Selenskyj dagegen versuchte, Trump mit Geschäften zu ködern. Ihnen allen ging es letztlich um die Fortsetzung des Krieges, wenn auch alle vom Frieden redeten. Wenn aber schon Frieden, dann jedenfalls nicht zu Putins Bedingungen.
Nicht unerwartet
Der Zusammenprall zwischen Trump und Selenskyj kam nicht aus heiterem Himmel. Aber dass es so undiplomatisch zur Sache gehen würde, hatte man im Rest des politischen Westens nicht erwartet. Da wurde Tacheles nur in den Hinterzimmern geredet, in der Öffentlichkeit gab man sich dagegen mild. Jedenfalls hatten sich Trump und Selenskyj schon des längeren mehr oder weniger öffentlich beharkt. Trump will in erster Linie die Milliarden von Dollar zurück, die in die Ukraine geflossen waren, ohne dass dabei etwas Sinnvolles herausgekommen ist.
Deshalb hatte er die geschäftlichen Angebote gerne angenommen, die ihm Selenskyj mit dem Abbau der ukrainischen Bodenschätze in Aussicht gestellt. Denn Trump ist Geschäftsmann, der von sich selbst sagt, dass sein Lebensinhalt darin besteht, Deals zu machen. Er kann nichts Anderes. Als ihm Selenskyj nun die ukrainischen Bodenschätze anbot, griff er zu. Und als der ukrainische Präsident mit dem ersten Vertrag über den Abbau dieser Bodenschätze nicht einverstanden war, erhöhte Trump den Druck. Auch das gehört zu seinen Deals.
Selenskyj könne ins Weiße Haus kommen, wenn er bereit sei, den Vertrag zwischen den USA und der Ukraine zu unterschreiben, ansonsten brauche er nicht zu kommen. Nach einigen Änderungen im Text, die nicht zuungunsten der Ukraine ausfielen, wurde ein Termin in Washington zur Unterschrift angesetzt. Das ist der Hintergrund des Treffens, das dann aus dem Ruder lief. Aber gerade die Vorgeschichte der gegenseitigen Sticheleien und Angriffe sowie die verzweifelte Lage der Ukraine im Krieg dürfen nicht vergessen werden und hatten erheblichen Anteil an dem Streit.
So kam denn der ukrainische Präsident nach Washington vermutlich in der Hoffnung, nicht nur den Rohstoff-Deal abschließen zu können, sondern auch von Trump handfeste Zusagen bezüglich weiterer Unterstützung im Krieg oder zumindest Schutzgarantien zu erhalten für die Zeit danach. Und in alter Gewohnheit kam Selenskyj als gefeierter Held der Ukraine in olivfarbener Kampfmontur, die er immer trug, wenn er im politischen Westen Eindruck machen wollte als Kämpfer für die Freiheit und Verteidiger der westlichen Werte.
Aber er wie so viele andere im NATO-Lager haben sich anscheinend immer noch nicht mit dem Wandel in Stimmung und Politik vertraut machen wollen, die unter der neuen US-Regierung herrschen. Dieser sind Werte nur dann wichtig, wenn sie auch in der Kasse klingeln, also materielle Werte sind. Die sogenannten westlichen Werte mit ihrer woken Doppelmoral haben ihre Bedeutung verloren. Es zählen die Interessen, Zählbares, nicht mehr launische Befindlichkeit.
So stieg denn Selenskyj aus, gewohnt als tarngefleckter Held gebührend empfangen zu werden wie üblich in den vergangenen drei Jahren. Aber plötzlich wehte es ihm eiskalt ins Gesicht. Denn Trump kritisierte seinen Aufzug, ob er sich herausgeputzt habe. In dieser kurzen Geste äußerte sich der Stimmungswandel, der seit dem 20. Januar in Washington stattgefunden hat.
Selenskyj wird nicht mehr als Held in den USA empfangen, dem sich alle Schatullen öffnen, um weiter Krieg zu führen. Vielmehr wird er als Bittsteller gesehen. Das verlangt Anpassung an die herrschenden Gepflogenheiten, und diese bestimmen nicht er, sondern der Hausherr. Und Washington verlangt auf einmal Dankbarkeit von ihm, der sonst mit Huldigungen überschüttet worden war.
Talkshow-Niveau
In ausführlicheren Aufzeichnungen des Treffens im Weißen Haus, nicht den gekürzten Fassungen, die nur Trumps Ausfälle zeigen, ist eine der ersten Fragen von Journalisten an Selenskyj, weshalb er keinen Anzug trage wie alle anderen auch. Es ist ihm anzusehen, wie sehr ihn diese Frage verstört und für ihn unerwartet kommt. Wie? Was? Sind Tarnfleck und Olivgrün als Nachweis für seinen aufopferungsvollen Kampf für die Interessen des freien Westens nun out? Um diesen Bezug hervorzuheben, antwortet er auch auf die ihm gestellte Frage, dass er erst nach dem Krieg wieder einen normalen Anzug tragen werden, also Zivil.
Damit aber gaben sich die Versammelten nicht zufrieden. Sie betonten, dass sein Aufzug nicht der Würde des Hauses entspreche, dass er damit die Gefühle des amerikanischen Volkes verletze. Inwieweit diese Behauptung wahrheitsgemäß ist, kann schwer beurteilt werden. Aber mit solchen Sichtweisen war der Ukrainer bisher nie konfrontiert worden war und in der westlichen Öffentlichkeit und ihren Diskussionen hatten sie bisher keine Rolle gespielt. Diese Kritik ist jedoch Ausdruck für den Stimmungswandel, wenn auch Medien und Meinungsmacher beides als Belanglosigkeiten anzusehen scheinen, sodass sie darin keine Hinweise auf grundlegende Veränderungen erkennen konnten.
Dieser Stimmungswandel in den USA und die Hinwendung der amerikanischen Regierung zu einer deutlicher an materiellen Interessen orientierten Politik sind der Hintergrund der sich nun im Oval Office vollziehenden Explosion der Gefühle. Die anschließende Diskussion erinnerte vielmehr an jene zweitklassigen Talkshows, wo alle sich gegenseitig ins Wort fallen, mit Vorwürfen überschütten und jeder Recht haben will. Das war sehr ernüchternd für das weltweite Publikum. Auf solch einem Niveau sollten die Fragen um Krieg und Frieden behandelt werden, wo es um das Schicksal ganzer Völker geht?
Da fühlten sich sicherlich viele Zuschauer eher an die Auseinandersetzungen in ihrem Alltag erinnert. Sollte es in der großen Politik nicht eher sachlich zugehen bei all dem, was da auf dem Spiel steht? Das war für viele unverständlich – und so meldeten sich dann auch sehr schnell solche Beobachter zu Wort, die dahinter eine Verschwörung erkannt haben wollen, entweder, weil sie die Vorgänge nicht verstehen oder aber Selenskyj und damit ihr eigenes Weltbild schützen wollen.
Der unvermeidlich Experte, hier ein Thomas Jäger, vom Nachrichtensender N-tv ausgewiesen als Politologe, ordnete für das erstaunte Publikum ein: „Das ist kein Zufall, das ist keine Provokation. Da ist ein Manuskript abgespielt worden.“(1). Nun stellt sich die Frage, ob dieses Manuskript auch mit Selenskyj vorher durchgespielt worden war. Denn der hat ja mitgespielt. Waren die amerikanischen Fragen und seine Antworten in diesem Manuskript abgesprochen? Oder hatte da wieder nur ein sogenannter Experte nicht verstanden, was vor sich geht, und konnte es sich nicht anders erklären denn als Verschwörung?
Klare Worte
Natürlich haben sich alle Beteiligten auf das Gespräch vorbereitet. Schließlich handelte es sich nicht um eine Shopping-Tour nach Washington für Selenskyj, sondern um Werbung für die ukrainischen Interessen. Dasselbe galt auch für Trump und sein Team. Diese trugen neben allem Zank auch klare Sichtweisen zum Konflikt in der Ukraine vor. Bereits vor dem Treffen hatte Trump deutlich gemacht, dass es ihm um die Beendigung des Krieges geht – und das um jeden Preis. Im Gegensatz dazu will der Rest des politischen Westens, besonders die Europäer, den Krieg fortsetzen – um jeden Preis.
Aber diesem Rest schwimmen die Felle davon, denn sie scheinen allmählich zu merken, dass die Zeit der Werteorientierung zu Ende geht. Wer weiß, ob Trump nur eine Episode ist? Seine Wiederwahl unter höheren Zustimmungswerten macht vielmehr deutlich, dass die Stimmung der Bevölkerung sich geändert hat – zumindest in den USA.
Der verbliebene Rest des politischen Westens scheint sich noch nicht im Klaren zu sein über die derzeit stattfindende Entwicklung oder will sie nicht wahrhaben. Die USA wollen den Krieg nicht mehr, sie wollen eine Entspannung mit Russland und neue Geschäftsbeziehungen. Aber ohne die USA können die Europäer diesen Krieg nicht fortführen, geschweige denn gewinnen.
Trump hat nicht nur Selenskyj gezeigt, wo es langgeht, sondern auch den Europäern: Der Krieg muss eine Ende haben. Dabei haben die Amerikaner dem Ukrainer klar zu verstehen gegeben, dass er den Krieg verlieren wird, dass immer mehr Menschen sinnlos sterben werden und dass er sein Land verlieren wird, wenn er keinen Frieden schließt. Dennoch musste Trump feststellen, dass der ukrainische Präsident noch nicht bereit sei für den Frieden. Aber er könne wiederkommen, wenn er Frieden schließen will.
Für die Europäer verfestigt sich die unangenehme Botschaft, dass sie sich selbst um ihre Sicherheit sorgen müssen, wenn sie schon nicht mit Russland auskommen wollen. Schließlich ist es ja ihr Kontinent. Die USA wollen damit anscheinend immer weniger zu tun haben. Das dürfte den europäischen Politikern nun nach dem Zusammenprall im Weißen Haus immer klarer werden, und sie sind entsetzt. Denn dort stießen das alte Denken des politischen Westens mit dem neuen Denken der neuen US-Administration zusammen. Das Jonglieren mit doppeldeutigen Werten und woker Moral scheint vorbei zu sein.
Die Amerikaner unter Trump sind nicht zu Gutmenschen mutiert. Aber sie sprechen eine klare Sprache, die Sprache der eigenen Interessen. Sie wollen ihr Geld zurück, das die Vorgängerregierung in diesen Krieg gesteckt hat, deshalb das Abkommen mit der Ukraine über die Rohstoffförderung. Aber was bleibt dann für die Europäer, wenn die Filetstücke schon verteilt sind an die Amerikaner und die Russen? Auf die beschlagnahmten russischen Vermögen wird Putin bei einem Friedensvertrag bestimmt nicht verzichten wollen und ob die Europäer dann noch in der Position sind, ihm diese vorzuenthalten, ist unwahrscheinlich.
Fußnote
Rüdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog Politische Analyse.
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Danke, ein interessanter Artikel.
Übrigens habe ich zufällig gerade bei „Manova“ eine teils ähnliche, teils auch etwas abweichende Analyse von Patrik Baab gefunden.
Baab beleuchtet noch mehr die Intentionen der Europäer, besonders der Briten und Franzosen.
Ebenfalls lesenswert!
https://www.manova.news/artikel/das-endspiel-3
Zur Erläuterung: dieser Pullover ist Teil einer Uniform und die trägt Selenskij seit Kriegsbeginn immer. Ein Staatschef, der in Kriegszeiten nur in Uniform auftritt? Hatten wir den nicht schon mal? Klar, Adolf Hitler natürlich. Und unsere Regierenden, wissen die das? Ich denke schon. Die finden das putzig.
Trump hingegen hat Krawatte erwartet. Was in diesem Fall ein Zeichen des Antifaschismus wäre.
Eben macht Wladimir Putin das nach und tritt erstmals ebenfalls mit Uniform auf. Kein Wort zum Angebot aus Saudi-Arabien. Kein gutes Zeichen. Er sollte diejenigen, die bereit sind, ihn zu verteidigen, nicht vor unlösbare Probleme stellen.
@Artur_C
Putin tritt jetzt auch in Uniform auf aber nicht beim Staatsbesuch
https://anti-spiegel.ru/wp-content/uploads/2025/03/putin-uniform.jpg
Putin hat einen Frontbesuch durchgefüht. Da ist es sehr unpassend in einen
hellblauen Anzug mit roter Krawatte aufzutauchen.
Putin legt immer großen Wert drauf als Zivilist zu erscheinen, denn die Verknüpfung von militärischer und politischer Macht (siehe Stalin) ist in Russland etwas problematisch.
Deshalb ist Manöver noch mal was anderes als ein Staatsbesuch. Hubert Seipel der jahrelang Gespräche mit Putin geführt hat schreibt das als Putin ihm erzählt hat als er den FSB übernahm er das Angebot einer Hochstufung zum General bekam (vorher war er Major) aber Putin lehnte dies ab er wollte den FSB als ziviler Direktor vorstehen nicht mit einem militärischen Rang und Uniform. So hat er es dann auch gehandhabt.
Adolf Hitler war Oberkommandierender der Wehrmacht – Selensky ist das nicht denn das ist er hier
Der ukrainische Oberkommandierende General Oleksandr Stanislawowytsch Syrskyj trägt Uniform
https://de.wikipedia.org/wiki/Oleksandr_Syrskyj#/media/Datei:OleskandrSyrskyiColonelGeneral.jpg
Die Position des Präsidenten der Ukraine ist nicht verbunden mit dem Oberkommando des Militärs (also wie das in den USA und Russland der Fall ist) Trump und Putin als Oberkommandierender tragen eigentlich bei Auslandsbesuchen immer Anzug das ist eine Frage der Höflichkeit (Trump hat zudem keinen militärischen Rang)
Zudem muß man sich fragen welchen Uniformbegriff die Ukraine hat wenn dieser Pollover eine Uniform sein soll. Es ist der Uniformbegriff von Star Trek, denn dessen Schöpfer mochte auch keine Uniformen und ließ die Schauspieler immer in Pollovern und Jogginganzügen herumlaufen. Was in einem fiktiven Science-Fiction-Film vielleicht funktioniert funktioniert in der Realität eben nicht an bestimmten Stellen kommt man eben um eine Krawatte nicht herum um es mal so banal auszudrücken.
Zwar vor meiner Zeit, aber war Oberboss James T. Kirk nicht jener, der IMMER den Bauch einziehen musste, sich dafür aber meist und frontal in’s Geschehen stürzte?
Ja Kirk war der Draufgänger aber das mit dem Bauch einziehen ist mir bisher nicht so sehr aufgefallen …
Als Mittermeier noch lustig war, gab es in ‚Zapped‘ u.a. auch einen Bezug zu Star Trek, der, wie sich nach „Recherchen“ herausstellte, korrekt war!😁
Habe zwar keinen Programm-Ausschnitt im www gefunden, aber mit der Suche: ‚Mittermeier Zorn des Kirk‘ (Video/österreichische Version) lässt es sich immerhin akustisch belegen.😉
Zuerst hat „Kirk“ den Bauch eingezogen, später bekam er einen Hüfthalter.
Manchmal ist der in Szenen leicht zu erkennen.
Im Nachhinein kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der „Eklat“ im Weißen Haus inszeniert war, von zwei mittelmäßigen Schauspielern. In Saudi-Arabien wird plötzlich eingelenkt, alles ist wieder in der Spur und der Schwarze Peter in Moskau.
Putin mit seinen verkorksten Minskverträgen, seinen leeren Drohungen, seine roten und rosa Linien, ist genau die schwache Figur, die der Westen braucht, um umgelabelte nato-Truppen zur „Friedenssicherung“ in die Ukraine zu
schicken.
@Harri Kiri
Putin wird sich darauf wohl nicht einlassen
https://anti-spiegel.ru/2025/putin-tritt-erstmals-in-uniform-auf-und-gibt-eine-harsche-erklaerung-ab/
https://voicefromrussia.ch/wolfgang-bittner-geopolitisches-uberblickswissen-und-ausblick/
https://lostineu.eu/muss-nun-putin-zu-kreuze-kriechen/
Ich hoffe Sie behalten recht und der Generalstab setzt sich gegen den Kreml durch.
Der „Anti-Spiegel“ ist für mich keine seriöse Quelle.
Wer behauptet das Gegenteil („Anti“) des Spiegels zu sein, müsste unabhängig, unparteiisch berichten, statt dessen verbreitet Röper als Antispiegel die gleiche Propaganda wie das Hamburger Lügenmagazin, nur mit anderen Vorzeichen.
Röper ist mir auch suspekt und ob er richtig übersetzt vermag ich nicht zu sagen und selbstverständlich ist er einseitg fixiert.
@ Otto0815
Stimme voll und ganz zu.
Das allerschönste ist ja, dass er voll und ganz us-amerikanisch konditioniert ist und bei seinen Tacheles-Gesprächen mit Herrn Stein sich die beiden Dilettanten in de-englisch belabern. Kleiner Tip am Rande: Einfach mal die von Röper strengstens zensierten Leserkommentare in seinem Blog lesen. Da ist seit Jahren mindestens ein US-Einflussagent dabei. Der Herr Versicherungsvertreter kann halt nicht aus seiner Haut. Im Zweifelsfall hilft halt immer ein total zuverlässiger Mister X zur Untermauerung der röperschen Visionen.
@ Veit_Tanzt:
Die Behauptungen – mehr sind es ja nicht -, die Sie aufstellen, sollten Sie schon belegen können.
Also:
Wo zensiert Röper? Wie haben Sie eine Zensur festgestellt?
Wer, ich bitte um den Namen, ist seit Jahren US – Einflussagent? Was iss das überhaupt?
Wer iss der zuverlässige Mister X?
Das, was Sie hier betreiben, ist typisch deutsches Verhalten:
Nix genaues weiß ich nicht, aber ich haue mal was raus. „Bild“ , oder genauer, MSM – Niveau.
@ KOBA
Was Sie wiederum hier in den Raum stellen bedeutet, dass Sie die Aktivitäten des Herrn Röper entweder nicht verfolgen oder halt ein Röperfan sind. Das geht so in Ordnung, da Sie scheinbar zur Riege der Gläubigen gehören. Mister X: vgl. im Coronabuch als Quelle genannt. Nach dem ersten Besuch an der Ukraine-Front bei den russischen Jungs hat er sich schriftlich Luft über seine Forenteilnehmer gemacht und Zensur angekündigt. Da wurde ab da ruckizucki ein Grossteil der Schreiber wegzensiert. Im übrigen hat er bei Tacheles schon zugegeben, dass er Tass-konform berichtet und manche russischen Angelegenheiten aus nachvollziehbaren Gründen verschweigt. Und und und….lesen soll helfen. Versicherungsvertreter halt, aber besser ein Röper als gar keine Quelle.
Keine Antwort ist auch eine. Ich bin kein Röper Fan. Ab und an besuche ich diese Seite…. 1-2 x monatlich. So wie z.B. hier auf „Overton“, oder anderen alternativen Seiten.
Wer iss denn nun der US – Agent? Sie schreiben Schei… und das wissen Sie. Nichts können Sie belegen. Gar nichts. Nennen Sie den Nickname, den Namen dieser sog. Agenten.
Wenn ich richtig informiert bin, dann lebt Röper in Russland und deshalb zensiert er Kommentare? Sie haben doch nicht alle Latten am Zaun.
@Veit_Tanzt
„Der Herr Versicherungsvertreter kann halt nicht aus seiner Haut.“
*****+++++ 🙂
Ich stimme Ihnen zu.
Ein alter Spruch dazu besagt:
„Wer nichts wird wird Wirt, wer gar nichts wird wird Bahnhofswirt, ist auch dieses nicht gelungen dann macht er Versicherungen „
Ich weiß nicht wieso Röper keine seriöse Quelle sein sollte? Erstens liefert er oft nur Übersetzungen und zweitens kann man vieles von dem, was er an Themen selbst erarbeitet / recherchiert hat, rückwirkend auch noch mal prüfen.
So war er z.B. recht früh mit Artikeln zu Hunter Bidens Notebook dabei, hat die Korruption dazu in der Ukraine dokumentiert und z.B. auch bei Corona mit seiner Netzwerk Analyse rückblickend voll ins Schwarze getroffen. Er hatte schon damals herausgearbeitet, dass sich der ganze Komplex primär um die Eco Health Alliance (mit USAID dahinter) dreht.
Daher: Seine Bilanz spricht durchaus dafür, dass man ihn als Quelle durchaus ernst nehmen sollte.
@ Yossarian: Das sehe ich genauso. Ich kann auch nicht sagen, dass an den
Kommentaren herumzensiert wird.
Ich bin durchaus auch immer grundlegend etwas skeptisch und recherchiere daher hin und wieder auch Themen von Röper selbst nach, soweit mir das halt möglich ist. Es bleibt eigentlich fast immer maximal übrig, dass er gewisse Aspekte eines Themas anders gewichtet oder einordnet, aber das war es dann auch schon.
Daher wäre es ja mal interessant ein Beispiel dafür zu sehen, wo er es voll verkackt hat?
Danke, Yossarian, Sie haben das sehr gut auf den Punkt gebracht und den wichtigen Punkt der rückwirkenden Überprüfung genannt:
Das A und O der Medienkompetenz ist der Vergleich früherer Thesen/Behauptungen eines Mediums mit dem, was sich davon aktuell bewahrheitet hat. Nur so kann man Medien als seriös oder unseriös einstufen.
– Im Zwischnettzzeitalter ist das sehr viel einfacher durchführbar als davor und jedem, der sich diese kleine Mühe macht, ohne Weiteres möglich.
Beim Anti-Spiegel schaue ich schon lange spätestens alle zwei Tage vorbei und halte ihn, u. a. aufgrund der o. g. Vergleiche/Rückblicke für sehr seriös. Nur der Name ist lange überholt und gibt dem Gates-Fischblatt mehr Bedeutung als es noch hat, aber das muß Herr Röper selbst wissen.
Wenn er mal was Falsches geschrieben hat (was sehr selten passiert), entschuldigt er sich dafür übrigens *freiwillig* und *sobald er den Irrtum erkannt hat*.
– Bitte vergleichen Sie das mal mit den „seriösen“, „Qualitäts“- und Hauptstrommedien, die wir hier teilweise noch zwangsweise bezahlen müssen.; Herr Otto, Veitstanz und Co.
Was die Zensur/Löschung von Kommentaren beim Anti-Spiegel betrifft, passiert/e sie eher selten/wenig und betraf/betrifft ausschließlich Nafo-Trolle/-KI, die nur rumpöbeln/beleidigen statt sich argumentativ zu äußern. War/ist also m. E. völlig korrekt.
👍👍👍👍👍
„Im Nachhinein kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der „Eklat“ im Weißen Haus inszeniert war,….“
Bingo. Die USA wollten dem Selensky für die erbrachte Leistung (Landzerstörung) auch noch die Kosten durch Ressourcenraub aufs Auge drücken. Und dafür mussten Sie Selsnky nur ein wenig unter Druck setzen. Aber anscheinend sind die Ressourcen die Trump haben möchte leider schon an die Briten verscherbelt.
Wie ich schon zuvor schrieb, Putin wird nicht einfach nein sagen, sondern Bedingungen stellen und damit den schwarzen Peter weiterreichen. Nennt sich Diplomatie.
Und da hat er es auch nicht wirklich schwer, schließlich braucht er bloß fragen, ob die einen alle verarschen wollen, wenn Selenskyj mit den Amis über Frieden redet, um dann nach Ramstein zu fahren, um sich dann von dort die Unterstützung zu holen, um den Krieg fortsetzen zu können. An der Stelle wäre ein Waffenstillstand für Russland völliger Unsinn, da er sehr offensichtlich nur dazu dient, sich Zeit zu erkaufen, um dann frisch ausgeruht weiter zu stänkern. Entsprechend wird Putin da Forderungen stellen, bei denen der dort versammelten Mannschaft die Gesichtszüge einschlafen werden. Und dann wird die Hetze gegen Russland neue Gipfel erklimmen.
Seine Vorstellungen hat er überdeutlich dem vereinten Westen inkl. NATO im Dezember 2021 übergeben und seitdem häufig wiederholt. Die Reaktion: Ignoranz.
Was daran für Putin verhandelbar ist, weiß ich nicht. Aber eine von der Presse weitergereichte Vereinbarung von USA und Ukraine über einen Waffenstillstand ist jedenfalls keine Basis für eine erwünschte Stellungnahme. Und die zeitgleich wieder aufgenommenen Waffen- und Geheimdienstlieferungen zusammen mit angedrohten neuen Sanktionen dürften die erklärte Absicht, Frieden erreichen zu wollen, konterkarieren. Man meint offenbar, mit Putin wie mit Zelensky umspringen zu können: You do as I say, or else…..
Der Dampfplauderer mit seinen 24-Stunden-Deals wird erkennen müssen, daß Putin meint, was er sagt, wenn er für die russischen Sicherheitsinteressen einen völkerrechtlich bindenden Vertrag anstrebt und keine 30 Tage zur Wiederaufrüstung der Ukraine. Das wird dauern – da helfen auch keine neuen Waffen oder Sanktionen, sondern nur langwierige, ernsthafte Gespräche. Ob dazu bei Trump die Bereitschaft besteht? Keine Ahnung.
Sehr gut, Venice12 +++
Erwähnenswert sind auch noch die russischen Versuche mit Minsk I und II sowie alle anderen Abkommen, die die Globalisten gebrochen haben um sich vor dem Rest der Welt als dauerhaft nicht vertrauenswürdig zu erweisen.
Würde Putin sich auf so ein „Minsk III“ tatsächlich einlassen (was er m. E. nicht will) würden ihn binnen Kurzem Siloviki und/oder Kommunisten stürzen und seine Partei Einiges Rußland gälte dann bei der Mehrheit der Russländer als Verräterpartei. – Im Gegensatz zum „Wertewesten“ geht es in der Russischen Föderation nämlich demokratisch zu.
👍👍👍👍👍
Seit 3 Jahren rege ich mich über den Aufzug des wohlgenährten jungen Mannes im olivgrünen t Shirt auf. Endlich hat ihm jemand gesagt wie abstoßend diese Präsentation des wackeren Freiheitskämpfers wirkt.
Ist immer besonders Vertrauen erweckend gleich mit einem der beliebtesten Kampfbegriffe der Herren anzutanzen. Steht, überhaupt was Brauchbares darin? Nicht wirklich.
Deshalb anbei vierzig Minuten die etwas ergiebiger sein dürften. Es geht dabei um Interessen die seit Jahrzehnten bestehen, um Akteure wie BlackRock, die Aufteilung der Schauplätze und nur am Rande um die Aufführung zweier Schauspieler im Weißen Haus:
Klingelt’s langsam? Spaltung im Herzland! Russland ist nicht der Feind. | Grenzgänger Kommentar
Quelle: Grenzgänger Studios, 10.03.2025
https://www.nachdenkseiten.de/?p=130078#h12
Noch eine Anmerkung, auch wenn die Grenzgänger üblicherweise interessante Informationen und Schlussfolgerungen liefern, sollte man diese doch auch stets kritisch begleiten.
Auch dieses Thema wird ewig weiter beackert, während sich Nachrichten selbst überholen bzw. den Focus gekonnt ablenken.
Wenn man Weiteres lesen möchte, bietet sich dafür an: „Die öffentliche Demontage des Wôlôdymyr S.“ 11. März 2025, Peter Vonnahme/Globalbridge.ch“ (Warnhinweis: das zugehörige Bild ist nichts für schwache Nerven; aber es liegt ein Knistern in der Luft.)
Außerdem, ebenfalls auf dieser Seite, kann man lernen, wie öffentliche Mitteilungen korrekt verpackt und erfolgreich verkauft werden.
Auszug:“..Und wir werden den Frieden nicht gefährden, indem wir den Krieg vergessen. …“
„So verdienen die britischen Wåffenlieferanten ihre Milliarden…,“10. März 2025, Redaktion
P.S. Kleines Leckerli aus der eidgenössischen Direktdemokratie:
„Man höre dazu auch den Bericht von Patrik Wülser im Schweizer «Echo der Zeit» und auch aus dessen Redaktion, wo bestätigt wird, dass auch die Schweiz, zum Beispiel viele ihrer Pensionskassen, in die Rüstungsindustrie investiert.“
Pensionskassen! Danke für den Tipp! In den USA läuft auch sehr viel in Bezug auf „Pension funds“.
Rock on, boomer (hehe).
Oh, mein „Gott“! Ich weiß, es ist nicht relevant, aber das Foto, das FOTOOOO ist sooo herrlich und hat mich nicht nur heilsam zum Lachen gebracht, sondern mich dann auch noch dazu veranlasst, es per Screenshot zu mopsen und für einen Tag als Bildschirmschoner zu verwenden! Danke!
Es war lustig und erfrischend mit anzusehen, wie Selenski von Trump und Vance live einen Kopf kürzer gemacht wurde, nachdem diese Figur jahrelang zu einer Art Heiliger hochstilisiert wurde. Gerade hier in Deutschland hatte das ganz schlimme Ausmaße angenommen. Es war völlig unerträglich zu sehen, wie er im Bundestag mit „Slava Ukraini“-Rufen empfangen wurde. Zum Kotzen.
Wie das Ganze nun weitergehen wird, weiss man halt nicht. Trump ist auch nur eine Marionette und steht unter großem Druck. Er muss den militärisch-industriellen Komplex befriedigen und gleichzeitig im Zaum halten. Das ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit.
Irgendwie geht mir bei den jeweils recht langen Texten des Herrn Rauls regelmässig der Erkenntnisgewinn nahezu vollständig ab.
Tipp von mir: Lesen Sie es einfach nicht. Mein Name steht drüber. Also weshalb tun Sie es sich an?
Ne, ne, ne, Herr Rauls.
Sie müssen lediglich Ihre Artikel auf höchstens 3 (DREI) Sätze begrenzen. Und die dürfen auch keine zusammengesetzten Sätze sein. Sie wollen doch nicht Ihre Leser intellektuell überfordern. Oder?🤔
Nachdem der Artikel schon mit einem Ad Hominem („Verschwörungsanhängern“) beginnt, habe ich mir das lesen dieses Hetzartikels erspart.
Nur eines…wie viele Verschwörungstheorien haben sich in den letzten Jahren bewahrheitet?
Erst gestern haben die Konzernmedien die nächste VT bestätigt…SARS-COV-2 kommt nun offenbar doch aus einem Labor aus Wuhan. 2020 bis 2023 wurde man dafür noch medial gesteinigt/ausgegrenzt (klassische Methoden von Faschisten übrigens) und dem ein oder anderen reichweitenstarken Journalisten das Konto gekündigt.
Da fragt man sich schon ob der Autor überhaupt des lesens und erinnerns mächtig ist…
In jedem Fall noch viel Spaß beim Hetzen gegen (Anders)Denkende und natürlich beim zusehen, wie sich auch noch die letzten VTs bewahrheiten werden. xD
Auch an Sie mein Tipp: Lassen Sie die Finger von meinen Artikeln. Mein Name steht drüber. Das erspart Ihnen viel Ärger und an Ihrem Weltbild wird es vermutlich ohnehin nix ändern. Tun Sie uns beiden den Gefallen.
Zu dem „Verschwörungsanhängern“ hat er definitiv recht. Welchern Zweck soll sowas direkt im ersten Satz eines Artikels erfüllen? Erstmal draufhauen und den Leser triggern, damit er dann so richig schön in Fahrt kommt?
Das ist jedenfalls keine sachliche Information, denn dieses ganze Verschwörungswording ist einfach nur verbrannt und wer es verwendet (gerade als Journalist), der weiß wie es wirkt.
„Zu dem „Verschwörungsanhängern“ hat er definitiv recht.“
Eigentlich nicht. Denn es geht hier nicht um „Verschwörungen“ im wahrsten Sinne des Wortes sondern eher um Spekulationen oder Vermutungen.
Es wurde ohne jeglichen Anhaltspunkte wild herum spekuliert.
Es war alles inszeniert, ein abgekartetes Spiel, beide waren darauf vorbereitet und Ähnliches mehr.
Wie wären dann solche Aussagen zu bezeichnen?
Und, vor allem wenn man nach dem ersten Wort den Artikel nicht weiter liest, dann braucht man sich auch nicht dazu zu äußern. Das ist unseriös weil jede dazu geäußerte Meinung jeder Grundlage entbehrt.
Selbstverständlich ist alles inszeniert, insbesondere das grüne T-Shirt oder der dunkle Pulli (im Winter). Oder glaubt jemand ernsthaft, die Idee zu diesem Outfit kam von Selenskyj? Das waren amerikanische Marketing-Agenturen oder Mode-Thinktanks, was denn sonst. Vogue lässt grüßen.
Sorry, aber ich denke, viele aus der Generation des Autors können es sich einfach nicht vorstellen, dass sehr viele Dinge inszeniert sind. Viele jüngere Menschen mussten jedoch genau das schmerzlich erfahren und entwickelten zwangsläufig ein gesundes Misstrauen gegenüber allem, was einem medial präsentiert wird.
@ mare
Dass vieles mittlerweile mehr oder weniger gelungene PR-Aktionen sind, dürfte zutreffen. Das Kostüm des Koksers ist halt symbolhaft auch dem GröFaZ nachempfunden, der sich auf seinem Thron, zumindest uniformmässig, mit seinem Kanonenfutter solidarisierte.
Es gibt ein Video-Interview mit einem früheren US CIA Mitarbeiter, der mit den Vorbereitungen des Selensky Besuchs vertraut war.
Der sagte: Selensky sei vor dem Besuch von der US Administration gebeten worden, einen normalen Geschäfts-Anzug zu tragen, zu der anstehenden Unterzeichnung des Rohstoffabkommens.
Das erklärt, wieso die US Vertreter wie auch die Journalisten über Selenskys Auftritt im Kampfpullover irritiert oder gar verärgert waren.
Trump ging es bei dem Treffen um einen Geschäftsabschluß, Selenskys um militärische „Sicherheitsgarantien“.
Frage:
Was ist eigentlich der Dreizack auf Selenskys Kampfpullover?
– Eine Form der faschistischen Wolfsangel?
– Ein Symbol des ukrainischen Nationalismus?
– Der Dreizack des Poseidon?
Ich denke, da es sich um einen Staats- und keinen „Kampffeldbesuch“ handelt, sollte man sich auch angemessen kleiden, unabhängig von den Gesprächszielen.
Erst recht, wenn man protokollarisch vorher darauf hingewiesen worden ist. Es ist eine Frage des Respekts und der allgemeinen Höflichkeit. Zelenskyj könnte mal zur Abwechslung auch selbst denken statt sich bedingungslos auf irgendwelche „Beratungen“ einzulassen. Er hat sich nämlich auch von Boris Johnson und Lloyd Austin „beraten“ lassen.
Was Zelenskyj nicht kapiert, ist, dass die USA & Co damals sagten ‚du führst den Krieg weiter‘ und jetzt sagen sie ‚du hörst jetzt auf‘. Und Trump mag es nun mal nicht wenn der kleine „Zauberlehrling“ aufmüpfig wird und weiter macht oder machen will und dadurch die Situation einigermaßen außer Kontrolle zu geraten droht.
Zelenskyj kapiert (immer) noch nicht, dass er und sein Land in einem Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland geopfert wurden.
Und die zwei wollen, dass jetzt Schluss damit ist. Und da hat Zelenskyj nichts zu melden und Tante Europa, als Untergebener der USA (manche nennen es Vasallentum), auch nicht. Deswegen auch der „Katzentisch“ oder überhaupt ein Tisch.
Man möchte eine „Inszenierung“ reininterpretieren, wo es eigentlich gar keine gibt. Ich denke, das ist viel einfacher.
Sowohl Trump als auch Zelenskyj sind relativ einfach gestrickt, sie sind keine Diplomaten oder Politiker. Trump ist zumindest Geschäftsmann und man könnte ihm wenigstens ein gewisses Verhandlungsgeschick zutrauen. Zelenskyj ist ein B-Komiker.
Einfach gestrickte Menschen kriegen sich leicht(er) in die Haare und man vergisst auch leichter, dass die ganze Welt zuschaut.
Wobei das dürfte Trump auch ziemlich egal sein.
Die Sache mit der Kleiderordnung ist wohl eher ein Aufhänger.
Und die Bedeutung des ukrainischen Wappens ist wohl unklar. Eine häufige Annahme ist, dass es sich um einen stilisierten Vogel handeln könnte. Der hätte dann allerdings den Kopf unten, im Sturzflug sozusagen.
Gute Frage. In der deutschen Wikipedia und Artikeln der staatstragenden Presse findet sich hauptsächlich Verwirrendes, z.B. anekdotische Verwendung durch Kosaken, die Kiewer Rus’, oder im Wappen von Kommunen. Allerdings: als die Bilder aus dem Donbas noch nicht von Medienprofis und PR-Agenturen weichgezeichnet wurden, trugen die Freikorps von Azov, Rechtem Sektor und Konsorten den Dreizack oft in Kombination mit Wolfsangel und/oder Hakenkreuz. Nun, in der englischsprachigen Wikipedia findet sich im Beitrag über „Coat of arms of Ukraine“ unter „Other variations“ ein verschämter Hinweis: „OUN tryzub designed by Robert Lisovskyi“.
Das Schwert wurde im offiziellen Abzeichen durch eine Art Kaulquappe ersetzt, aber es wird klar, auf welchen Ursprung sich die Kiewer Bandera-Verehrer beziehen. Mit „Slava Ukraini“ halten sie es ja ähnlich – angeblich ein harmloser Gruß, der in seiner Bedeutung jedoch dem „Heil Kräuter“ (o.ä.) aus der deutschen tausendjährigen Geschichte (von den Russen auf 12 Jahre geschrumpft) entspricht. Nur unsere Politiker haben den Schuss nicht gehört: gegenüber ukrainischen Offiziellen und Organen wie der Rada verwenden sie die anrüchige Grußformel regelmäßig.
@ Coroner
Bedeutung des Ukro-Dreizacks (Spekulation!!)
https://m.peraperis.com/de/info/geschichte-mittelalter-antike-wikinger/Ueber-die-Herkunft-des-ukrainischen-Wappens-als-National-Symbol.html
Aus dem verlinkten Text:
„_ der von Russland geprägten faschistischen Ukraine …“ – Ist das schlechtes Deutsch oder sollen die Russen Schuld am ukrainischen Faschismus sein? Und: worauf bezieht sich wohl die Trysub-Organisation mit ihrem Namen? Spoiler: fängt mit „Bande“ an und hört mit „ra“ auf.
Genau deshalb hatten Azov und Co. den Dreizack (pardon: die „neue Wertigkeit“) auf ihre Fahnen geheftet, als sie ihre russische Mitbevölkerung mit Waffengewalt vom neu erstandenen Freiheitswillen überzeugen wollten. Um Missverständnisse zu vermeiden, wedelten sie zugleich auch mit der Wolfsangel und Hakenkreuzfähnchen herum.
Das „ukrainische Volk“ gibt es erst seit der Staatsgründung 1991. Zwar soll ein ukrainischer Wissenschaftler kürzlich die direkte Abstammung von den Neandertalern „bewiesen“ haben, aber nach dem Putsch 2014 benannten die neuen Machthaber ihre Prachtstraßen nicht nach Steinzeitmenschen, sondern nach den Faschisten, Kriegsverbrechern und Massenmördern Roman Szuchewycz und Stefan Bandera, um jegliche Zweifel an ihrer völkischen Herkunft auszuschliessen.
Eigentlich ist es ganz einfach: Der Dreizack ist ein weichgespültes Symbol der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN). Hier im Westen sind zahlreiche Medienknechte mit Photoshop zugange, um wenigstens SS-Runen und Hakenkreuze aus dem Bildmaterial zu tilgen. Das passt einfach nicht zum Narrativ, das tapfere ukrainische Volk kämpfe heldenhaft für „unsere Freiheit und Demokratie“. Natürlich tun unsere Medien alles, damit wir dran glauben müssen.
Zum Thema Inszenierung: In diesem Zusammenhang könnten wir uns auch fragen, waren die Corona-Ansprachen einer Merkel („nehmen Sie es ernst, ich nehme es auch ernst“) oder eines Macron („wir sind im Krieg“) inszeniert oder transportierten diese authentische Gefühle? Insbesondere, nachdem nun immer klarer wird, was europäische Politiker zu dem Zeitpunkt wussten oder eben nicht wussten – siehe den Topdown-Informationsfluss Five Eyes zu BND.
Man erkennt doch, die Grenzen zwischen Inszenierung und Authentizität verschwimmen, oder nicht?
Na ja, inszenierungen? Nicht alles, ihre Zitteranfälle bspw. dürften total authentisch ausgefallen sein.
….. das komplette Video ….. https://twitter.com/i/status/1895590525454983416
… gesprochenes übersetzt aus Express at ….. https://exxpress.at/politik/eklat-im-o-ton-was-selenskyj-und-trump-wirklich-zueinander-sagten/
…. aus dem Zwangs – Beitrags – Puff der ARD – ZDF … usw vermisse ich obengenanntes !!!!
Wird Elendsky die 400 Terroristen, die die Russen festgenommen haben, zurückholen, eintauschen?
Welt-Wanner läuft richtig heiß.
„Das dürfte den europäischen Politikern nun nach dem Zusammenprall im Weißen Haus immer klarer werden, und sie sind entsetzt. Denn dort stießen das alte Denken des politischen Westens mit dem neuen Denken der neuen US-Administration zusammen. Das Jonglieren mit doppeldeutigen Werten und woker Moral scheint vorbei zu sein.“
Man kann an diesen wie auch an vielen anderen globalen Vorgängen sehen, dass die europäischen Eliten sich, wie zu Kolonialzeiten, immer noch für den Nabel der Welt halten, um den sich alles zu drehen hat. Insbesondere die seit 80 Jahren abgehalfterten Briten scheinen immer noch zu glauben, sie beherrschten ein Imperium und dieser kleine Franzose Macron versucht es ihnen gleich zu tun. Aber Resteuropa tickt im Prinzip ähnlich. Alle glauben sie, ihre Weltsicht sei verbindlich, ihre Werte seien wahrhaftig, ihr Politik ehrlich und ihre Ziele uneigennützig.
Tatsächlich sind diese Europäer aber die letzte an der Macht befindliche Bastion des amerikanischen Deep State a la Biden, also ziemlich genau das Gegenteil ihres Weltbildes.
Sehr gute Sichtweise auf das Denken besonders der europäischen Führungskräfte, das diesen so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass sie es selbst nicht einmal mehr merken. Die Vorstellung eigener Überlegenheit, entstanden in der Kolonialzeit, zur Blüte gebracht im Faschismus, wurde unter den ehemaligen Kolonialstaaten nie ganz überwunden. Heute hat es sich versteckt unter der Vorstellung moralischer Überlegenheit bei der woken Elite in Grün, aber auch bei dem Rest der Kreuzritter der sogenannten westlichen WErte.
Leider verblasst IHre sehr gute Einschätzung unter dem letzten Satz. Deep State ist eine Hilfskonstruktion, die nichts erklärt. Im Gegenteil verschleiert dieser Begriff vielmehr die Zusammenhänge und Wirkkräfte in den kapitalistischen Gesellschaften. Er wurde geschaffen von Leuten, die die Zusammenhänge nicht verstehen. Da er aber sehr praktisch ist, deshalb nicht in Frage gestellt wird und auch ein gewisses Empörungspotenzial enthält, überlebt er. Aber trotzdem ist er Unsinn. Es gibt keinen Tiefen Staat. Es gibt den Staat und innerhalb dieses Staats bzw. seiner Gesellschaft gibt es unterschiedliche Interessengruppen, die mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, ihr Interessen durchsetzen wollen. Das findet in Form von Lobbyarbeit statt, in Form von Hinterzimmergesprächen, auch von Kungeleien und gelenkten Kampagnen wie derzeit die Demonstrationen gegen Rechts oder Ähnliches. Aber diese Aktionen zur Durchsetzung eigener Interessen finden in den meisten Fällen mehr oder weniger offiziell und legal statt. Biden war kein Deep State, Biden war der Repräsentant des US-Staats. Er vertrat offizielle Interessen, wenn dabei auch sicherlich gemauschelt worden sein kann, wie die Begnadigung seines Sohnes oder anderer Anhänger zeigt. Aber auch das fand an der Oberfläche der Wahrnehmung statt, hat sich nicht in den Tiefen Kellern eines Tiefen Staates abgespielt unter strengster Geheimhaltung und verschworener Geheimbündelei, wie der Begriff den Eindruck erweckt. Der Tiefe Staat ist eine Selbsttäuschung der moralisch Empörten. Biden und Ähnliche brauchen keinen Tiefen Staat. Sie sind der Staat und ihnen stehen alle seine Machtmittel zur Verfügung. Wozu sollen sie einen Tiefen Staat, einen geheimen, brauchen, wenn sie sich legal am öffentlichen Staat bedienen können von seinen Finanzen bis hin zu seinem Militär und seinen Geheimdiensten. Wer also soll der Tiefe Staat sein? Das hat mit bisher noch kein Vertreter dieser Theorie erklären können.
Ich erwarte es nicht von Ihnen. Ich will Sie auch mit diesem meinem Beitrag dazu nicht kritisieren, weil ich den Eindruck aus dem ersten Teil Ihres Betrags habe, dass Sie einer der wenigen vernünftig Denkenden hier sind. Aber: Tiefer Staat ist Quatsch, auf Deutsch gesagt. Aber bitte nehmen Sie es nicht persönlich.
„Wozu sollen sie einen Tiefen Staat, einen geheimen, brauchen, wenn sie sich legal am öffentlichen Staat bedienen können von seinen Finanzen bis hin zu seinem Militär und seinen Geheimdiensten.“
„Sie“ brauchen ihn sicherlich nicht. Er wird aber von „anderen“ gebraucht um z. B. einen „Fall“ wie JFK zustande zu bringen.
Wer waren die Leute, die in der Kubakrise von den stationierten Raketen in der Türkei wußten, JFK aber nicht? Wer hatte darüber entschieden?
Und es gibt eine ganze Reihe anderer unbeantworteter Fragen.
Der ‚Deep State‘ ist zunächst einmal nichts anderes als eine persistente Ministerialbürokratie. Die dient im Idealfall einem demokratisch legitimierten Minister zur Umsetzung seiner Vorstellungen, indem sie das nötige Fachwissen beisteuert – rein theoretisch. Wenn man allerdings verstanden hat, dass diese Ebene letztlich die tatsächlichen Hebel ansetzt, ergeben sich noch ganz andere Möglichkeiten. Eine solche Betrachtung verschleiert auch nicht ‚die Zusammenhänge und Wirkkräfte in den kapitalistischen Gesellschaften‘, sie lädt im Gegenteil dazu ein, sie zu untersuchen.
„…eine persistente Ministerialbürokratie. Die dient im Idealfall einem demokratisch legitimierten Minister zur Umsetzung seiner Vorstellungen, indem sie das nötige Fachwissen beisteuert – rein theoretisch.“
Stimmt in der Form nicht. Denn man bräuchte den Deep State tatsächlich nicht, wenn das so wäre.
Laut Wikipedia:
„Ein Deep State [ 1 ] ist eine Art Regierung, die aus potenziellen, nicht autorisierten geheimen Machtnetzwerken besteht, die unabhängig von der politischen Führung eines Staates agieren und ihre eigenen Pläne und Ziele verfolgen.“
Und wenn man sich anguckt was im Laufe der Zeit in den USA so alles passiert ist, kann man davon ausgehen, dass es ihn wirklich gibt.
Wie bereits erwähnt Geschwätz, es wird mit einer Menge Worten nichts erklärt und Unerwünschtes diffamiert. Der Begriff tiefer Staat ist gebräuchlich und beschreibt in aller Regel illegitime, nicht besonders sichtbare Machtstrukturen, innerhalb eines Staates.
Ob es nun ein Biden als Präsident oder einTrump als Präsident ist, bleibt sich dabei ziemlich gleich. Die tatsächlich Geldmächtigen stehen hinter dieser exponierten Position und haben Mechanismen und Netzwerke, wovon auch ein Präsident oder Kanzler, nur ein sehr kleiner Teil von ist. Einer der allerdings nur vorgibt den Kapitalismus zu kritisieren, muß natürlich die „Zusammenhänge und Wirkkräfte“ im Verborgenen belassen. Ein weiteres Bsp. von Phrasendrescherei ist die Bezugnahme auf die Demos gegen rechts, wohlwissend, daß dies nur ein Manöver zur Ablenkung von der eigenen rechten Agenda ist. Gibt es im Kapitalismus denn Andere?
Aber natürlich sind Garderobefragen sehr viel wichtiger.
Wenn ich aber sehe wie Rutte gestern bei Trump gegrinst hat, dann kann ich mir nur vorstellen es handelt sich um einen schmutzigen Akt und Trump hat gar nicht vor den Konflikt zu beenden und für einen dauerhaften Frieden zu sorgen.
Dazu
„Wird Putin von Trump und Selenskyj in die Zange genommen?
von Paul Craig Roberts
https://www.antikrieg.com/aktuell/2025_03_13_wirdputin.htm
In meiner Kolumne vom 11. März fragte ich: „Was sollte Trump in Bezug auf die Ukraine tun?“ Meine Antwort:
„Um den Konflikt zu beenden, muss Trump keine Treffen mit Putin, Selenskyj, der EU oder sonst jemandem abhalten und über Treffen sprechen.
Aus Sicht der USA ist es für Trump extrem einfach, den Konflikt zu beenden.
“ Er muss lediglich seinen Waffenlieferungsstopp dauerhaft machen und alle US-Agenten aus dem Stellvertreterkonflikt mit Russland abziehen. Ohne die Lieferung von Waffen, Geheimdienstinformationen, Zielerfassung und Geld durch die USA, um den Konflikt am Leben zu erhalten, wird dieser schnell enden.
Trump muss Putin Folgendes sagen: „Ich weiß, dass Washington für diesen Konflikt verantwortlich ist. Ich ziehe unsere Beteiligung zurück.
Dieser Konflikt hätte nicht stattgefunden, wenn die Demokraten die Wahlen 2020 nicht gestohlen hätten.
Ich hebe die Sanktionen auf. Die Demokraten und die Presstituierten werden mir vorwerfen, die Ukraine an Sie verkauft zu haben.
Ihre Aufgabe ist es, barmherzig mit der Ukraine umzugehen.
Da die USA für den Konflikt verantwortlich sind, werden wir Ihnen beim Wiederaufbau einer entmilitarisierten Ukraine helfen, in der wirtschaftlicher Fortschritt Vorrang vor Krieg hat. Sie dürfen meine guten Absichten nicht enttäuschen, sonst wird der Kalte Krieg wiederaufleben.“
Gracchus Babeuf sagt: 14. März 2025 um 7:09 Uhr
Ihre persönlichen Anwürfe übergehe ich, denn es geht um die Klärung inhaltlicher Fragen. Was steckt hinter dem sogenannten Tiefen Staat, der immer wieder durch die Diskussionen wabert, wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst und anderen gesellschaftliche Vorgänge zu erklären. Das erinnert immer wieder an die Erklärungsmuster der Katholischen Kirche, dass es eine höhere Macht gibt, die alles regelt, deren WEge aber unergründlich sind. In beiden Fällen handelt es sich um Glaubensfragen. Man muss glauben, was man nicht erklären kann.
So schreibt Babeuf:
„Der Begriff tiefer Staat ist gebräuchlich und beschreibt in aller Regel illegitime, nicht besonders sichtbare Machtstrukturen, innerhalb eines Staates.“
Nun gut, dass der Begriff sich mittlerweile in manchen Blasen eingenistet hat, ist unübersehbar. Aber das bedeutet ja nicht, dass er richtig ist. Oder ist die Behauptung der Mainstreammedien richtig, dass Putin die Ukraine grundlos angegriffen hat, nur weil sie mittlerweile in weiten Kreisen der Gesellschaft „gebräuchlich“ ist?
Dass es in der kap. Gesellschaft nicht „besonders sichtbare Machtstrukturen“ gibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber das ist ja noch lange kein „Tiefer Staat“. In jedem Verein, selbst auf den sogenannten alternativen Foren gibt es Machtstrukturen, die nicht unbedingt klar erkennbar sind. Trotzdem wirken sie bspw in Form von Aussagen, die möglichst gemieden werden sollten. Ob diese „legitim“ sind, ist eine moralische Frage, auch eine Interessenfrage. Es ist im Interesse vieler moralisch Empörter, Handlungen oder Denkweisen anderer als illegitim darzustellen. Entscheidend ist aber, ob diese von Baboef angeführten Strukturen legal oder illegal sind.
Dazu sollten er und jene, die ähnlich denken, mal darstellen, welche Machtstrukturen sie damit meinen und was daran illegitim ist. Bisher hat mir das noch kein Vertreter dieser Theorie darstellen können. Denn, um es abzukürzen, der Begriff „Tiefer Staat“(TS) erweckt ja den Eindruck, dass hier innerhalb der Strukturen eines Staates ein weiterer existiert, der zudem über eine mehr oder weniger straff organisierte Form unter einer einheitlichen Führung mit klarem Ziel verfügt, dem sich alle Mitglieder verpflichtet fühlen. Zudem muss sich diese Organisation strenge Geheimhaltung üben und sich weitestgehend unter dem Radar des öffentlichen oberen Staates bewegen, da ihm ja sonst die Entdeckung drohen würde. Denn einem TS muss es ja darum gehen, unentdeckt seine Wühlarbeit zu betreiben, wozu sollte er sonst ein TS sein, dann könnte er es auch auf der wahrnehmbaren Ebene tun. Was, wer und wo soll denn so etwas sein? Wenn dort so viel Geheimniskrämerei betrieben werden sollte, wie konnte denn seine Existenz dann öffentlich werden?
Bisher hat mir auch keine Anhänger dieser Theorie ganz einfache praktische Fragen beantworten können: WEr leitet diese Organisation? Wer gehört dazu und wie wird man darin Mitglied? Wird man angesprochen, angeschrieben, angerufen? Erhält man einen Mitgliedsausweis, gibt es eine Satzung, in der Ziele und alles weitere für alle Mitglieder verbindlich festgelegt sind? Wie übt der TS seinen Einfluss als TS aus z.B, auf korrpute Politiker? Ruft z.B. jeden Tag ein Mitglied des TS bei irgendwelchen gekauften Politikern, Ärzten oder sonstigen an und gibt Anweisungen, was diese öffentlich sagen sollen, wie sie sich bei Abstimmungen verhalten sollen? Wie weist sich dieser Anrufer als Mitglied des TS aus und weist seine Autorisierung nach? Da kann ja jeder anrufen und sagen, dass er im Auftrag des TS anruft? All diese einfachen praktischen Fragen hat mir bisher noch kein Vertreter dieser Theorie beantworten können. Ob Baboef das kann? Vermutlich nicht, weil ihm das sicherlich zu banal ist, da er sich wie viele von Seinesgleichen auf ganz anderen theoretischen Ebenen bewegt, natürlich höheren. Aber weiter im Baboef-Text:
„Ob es nun ein Biden als Präsident oder einTrump als Präsident ist, bleibt sich dabei ziemlich gleich. Die tatsächlich Geldmächtigen stehen hinter dieser exponierten Position und haben Mechanismen und Netzwerke, wovon auch ein Präsident oder Kanzler, nur ein sehr kleiner Teil von ist.“
Die tatsächlich Geldmächtigen ist ja nur ein anderes wort für die herrschende Klasse. Diese ist aber kein Tiefer Staat sondern der Träger der herrschenden Ordnung. Sie sind die Grundlage deiser Gesellschaft, kein illegaler Bestandteil, der sich als TS verstecken muss. Ihre Netzwerke sind vllt nicht so öffentlich wie Facebook-Einträge, man trifft sich und spricht sich ab in Golfclubs und sonstigen wie den BIlderbergern, dem WEF oder der Münchener Sicherheitskonferen, bereitet dort Geschäfte oder sonstige Absprachen vor, mit Sicherheit auch Einflussnahmen auf politische Entscheidungen. Aber all das ist keineswegs illegal. Das machen auch die Mitglieder von Parteien, Gewerkschaften, Fussballvereine usw. Man organisiert sich für die eigenen Interessen. Man kann das für illegitim halten. Aber nur weil man selbst nicht in der Lage ist, Ähnliches zu tun, aber vllt gerne wäre, kann man das vllt verurteilen, aber deshalb ist es nicht illegal.
Sicherlich wird wirder jemand auf die dümmliche Idee kommt, mich als Systemfreund zu verdammen. Kann man machen, juckt mich aber nicht. Es geht mir um etwas anderes. es geht darum, die Zusammenhänge und Wirkkräfte zu VERSTEHEN, statt sie zu verurteilen. Dabei helfen moralisierende Begriffe wie TS überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie verdummen uns, halten uns in Unwissenheit und davon ab, in die Tiefen des Räderwerks, das Funktionieren, der kap. Gesellschaft vorzudringen.
Tja, wer sind diese Leute, wo sind die und was machen die?
Ich empfehle Ihnen den Film „Das Domino Komplott“ (1977). Da gibt es einige Antworten darauf.
Es gibt viele „geheime“ Bünde (Freimaurer, Skull and Bones, usw.), von deren Existenz man weiß. Was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass man auch weiß oder wissen muss, was sie so treiben oder wer da Mitglied ist. Manchmal erfährt man das und manchmal (öfter) nicht.
Zum Beispiel ist bekannt, dass alle US-Präsidenten Mitglieder der „Skull and Bones“ waren / sind.
ach wie? Weil Sie es nicht erklären können, soll ich meine Zeit damit vertun, mir einen Film anzuschauen, den Sie als Erklärung halten. Wenn der so aufschlussreich ist, wieso können Sie dann daraus keine verständliche Erklärung abgeben? Wenn Sie es nicht können, warum soll ich mir die Arbeit machen? Sie wollen doch, dass ich Ihren Standpunkt verstehe. ich habe meinen oben dargestellt, ohne Empfehlung, dass Sie dieses oder jene sich durchlesen oder ansehen sollen. Erlebe ich immer wieder, dass diejenigen, die anderer Meinung sind, nicht argumentieren können, von mir aber erwarten, dass ich mich umfänglich mit deren Sichtweisen auseinandersetze. Meistens war es dann Dünnbier. Deshlab mache ich es nicht mehr. Argumentieren Sie, aber erwarten Sie nicht, dass ich Ihnen das abnehme.
So ist nicht illegal? Es geht dabei um höchst kriminelle Angelegenheiten. Üblicherweise Raub und Mord und was sonst so läuft ist darüber hinaus verrechtlichte Kriminalität. Natürlich wird dies alles wortreich wie inhaltsleer aufgehübscht.
Wie z.B hier:
Die politische Ratlosigkeit und Widersprüchlichkeit der Linken wird besonders deutlich an der Kritik gegenüber den deutschen Corona-Maßnahmen, denen alles Mögliche unterstellt wird, nur nicht das ernsthafte Interesse an der Gesundheit der Bevölkerung. So bezweifelt beispielsweise der sich links gebende Wirtschaftsjournalist Ernst Wolf, dass „den Politikern die Gesundheit von uns allen plötzlich so wichtig, dass sie ihr alles andere unterordnen.“(2) Daraus spricht eine Menschenfeindlichkeit, die nicht als eigene wahrgenommen, sondern anderen angelastet wird.
Solche sich antikapitalistisch gebende Kritik ist besonders unter Linken weit verbreitet. Sie ignoriert aber weitgehend die Pandemie als eine weltweite Erscheinung, gegen die nicht nur die deutsche Regierung vorgeht. Diese national beschränkte Sicht übersieht, dass weltweit die Regierungen bemüht sind, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Sie ignoriert, dass die Zahlen dort dramatischer sind, wo Regierungen wie die amerikanische und brasilianische das Infektionsgeschehen verharmlosen wie sie selbst.
(…)
Erfolgreiches China
Wenn auch westliche Meinungsmacher in der Regel kein gutes Haar an China lassen, liefern sie dennoch auch immer wieder Berichte, die dem Medienkonsumenten den Unterschied deutlich machen in der Seuchenbekämpfung dort und im Westen. Während in der Welt außerhalb der Volksrepublik täglich neue Höchstwerte erreicht werden, verzeichnet China selbst seit Wochen schon keine oder nur eine geringe Zahl von Neuinfektionen. Dann aber wird konsequent gehandelt.
Als Mitte Oktober in der Millionenstadt Quingdao Corona-Fälle bekannt wurden, hatte man „innerhalb von vier Tagen einen Massentest bei zehn Millionen Menschen durchgeführt. … Getestet wurden auch Menschen aus anderen Städten, die in den letzten Tagen aus Qingdao zurückgekehrt waren.“(3) Ähnlich schnell wurde auch in der Uigurenstadt Kashgar gehandelt, wo innerhalb weniger Tage über fünf Millionen Einwohner getestet wurden.
Aus:
Corona und die Linke | Von Rüdiger Rauls
Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.
Nach der Sommerpause trifft die zweite Welle der Pandemie die westlichen Gesellschaften weitgehend unvorbereitet. Im Streit der Zuständigkeiten und Interessen war wertvolle Zeit verplempert worden. Dennoch sind die Zustimmungswerte der Regierenden nicht gefährdet. Linke Kritik, wenn überhaupt vorhanden, bleibt weitgehend wirkungslos.
Veröffentlicht am: 23. November 2020
Anzahl Kommentare: 124 Kommentare
https://web.archive.org/web/20210730004707/https://kenfm.de/corona-und-die-linke-von-ruediger-rauls/
Das war einen Monat vor Start des verbrecherischen Impfregimes und mehrere Monate nach Start des Great Reset überhaupt. Die gefälschten Narrative die zu all dem führte, was heute bis heute zerstört wurde, waren bereits sehr gut dokumentiert. Und ich könnte noch ein paar weitere Bsp. anführen, über ihren äußerst „kreativen“ Umgang mit wahrheitlicher Berichterstattung. Das neben Diffamierungsversuchen gegenüber anderen Autoren, denen eine wahrheitliche Berichterstattung tatsächlich ein Anliegen ist. Im von mir verlinkten Text wird das ja auch aufgezeigt:
Peter Lau sagt:
27. November 2020 um 10:53 Uhr
Amen Herr Rauls. Damit sind Sie hinreichend beschrieben. Sie müssen ja auch kein Mensch mit Demut sein, das ist kein Zwang. Ich wünschte es Ihnen.
Für die anderen Foristen – die Antwort von Herrn Rauls bezog sich auf meinen Post weiter unten:
„Werter Herr Rauls, Das Urteil ihrer Leser hier ist mehrheitlich eindeutig. Traurig wenn Sie dieses Urteil mit „sie gehen nur davon aus, dass IHRE Medien ihnen das liefern, was sie gerne hören möchten“ abtun.
Menschen mit Demut leben mit Selbstkritik und Selbstreflexion als Stärke. Das wünsche ich Ihnen auch.“
Herr Rauls – unterlassen Sie bitte, mir Aussagen unterschieben zu wollen (ganz „clever journalistisch“ mit Fragezeichen versehen). Ich habe niemanden beleidigt mit Aussagen wie „Dummen hinter den Masken“ oder anderes, aber Sie beleidigen mich (und andere eventuell). Es ist nicht da erste mal, dass Sie dies mir gegenüber persönlich tun. Am liebsten bisher in den Artikeln von Norbert Häring, die Sie in schöner Regelmäßigkeit „verreißen“.
Rüdiger Rauls sagt:
27. November 2020 um 11:20 Uhr
Werter Herr Lau, auch wenn ich Gefahr laufen, rechthaberisch zu klingen: ICh habe NIE einen Artikel von Häring kommentiert, zerrissen oder ähnliches, denn ich habe mich NIE zu Häring geäußert. Aber das scheint ein gängiges Problem vieler Foristen zu sein: Nicht genau hinzuschauen und das als Wahrheit auszugeben, was man selbst für Wahrheit hält oder halten möchte. Was denen hier vorhalten wird, die anderer Meinung sind als der hiesige Mainstream, sich nicht ausreichend, unabhängig und gewissenhaft zu informieren, trifft oft in erschreckendem Maße auf die Urheber solcher Vorwürfe zu.
Die Bibel und der Volksmund bezeichnen das mit dem Splitter, den man im Auge des anderen erkennt im Gegensatz zu dem Balken im eigenen.
Aber Sie haben Recht: SIE haben nie von den Dummen hinter den Masken gesprochen. Manches muss man nicht aussprechen, um es wirken zu lassen. Ich habe SIE ja auch nicht als solchen bezeichnet und doch fühlen sie sich so angesprochen. Sie sehen es geht auch anders. Von Demut und Selbstkritik, die Sie MIR nahelegen, ist bei IHNEN auch nicht viel zu erkennen.
(…)
Peter Lau sagt:
3. Dezember 2020 um 12:45 Uhr
Zum Thema Rauls/Häring helfe ich gerne weiter (“ ICh habe NIE einen Artikel von Häring kommentiert, zerrissen oder ähnliches, denn ich habe mich NIE zu Häring geäußert“)
Rüdiger Rauls sagt:
27. September 2020 at 10:58
„Häring scheint mir – zumindest nach seinem obigen Text zu urteilen – der Prototyp des Intellektuellen zu sein: Viel wissen, wenig verstehen und noch weniger vermitteln können.“
https://kenfm.de/das-wahre-wesen-des-kapitalismus-teil-2-von-norbert-haering/#comment-204436
Ja, ja, weitere Autoren die sich bisher ihrer „Fürsorge“ erfreuen durften, waren neben den bereits erwähnten Ernst Wolff und Norbert Häring, noch Wolf Wetzel und Caitlin Johnstone.
Schön und gut. Da haben Sie sich viel Mühe gemacht, mir meine eigenen Zitate um die Ohren zu schlagen. Wäre nicht nötig gewesen, denn ich weiß, was ich geschrieben habe.
Aber: Was hat das mit dem Thema Tiefer Staat zu tun? Meinen SIE, wenn Sie mir Inkompetenz glauben nachweisen zu können, weil ich andere Meinungen vertrete als SIE, dass das auch bedeutet, dass ich beim Thema Tiefer STaat Quatsch rede?
Was ist denn das für eine politische Auseinandersetzung, wo man nichts zum Thema sagt, aber sich bei anderen Themen Passagen heraussucht, mit denen man glaubt, den Kritiker unglaubwürdig zu machen. Das können Sie machen, hier geht es ja eh nur um des Kaiser Bart, aber das wirft ein schlechtes Bild auf Sie, der nicht durch Argumente und nachvollziehbare Sichtweisen seine Standpubkte vertreten kann.
MIR ist doch vollkommen schnuppe, ob Sie weiter an den Tiefen Staat glauben und Ernst Wolff und andere als Zeugen für Ihre Sichtweisen ranschleppen. Was ist denn das für ein politisches Bewusstsein, wenn man Heiligenverehrung oder Personenkult betreibt? Ist eine Aussage richtig, weil sie von diesem oder jenem angebeteten Profeten kommt? Oder misst sich ihre Richtigkeit an der Übereinstimmung mit der Wirklichkeit? Ehrlich gesagt, ist mir der Mainstream da in vielen Fällen sympathischer als diese alternative Hörigkeit und Heiligenverehrung. Die reden auch oft realitätsfernen Quatsch, aber sie stehen in den meisten Fällen zu ihrer Meinung und verstecken sich nicht hinter Götzenverehrung.
@Rüdiger Rauls
Sie müssen meinen Standpunkt nicht verstehen und wir müssen auch nicht einer Meinung sein.
Ich hatte Ihnen den Film nur deswegen empfohlen, weil er einige Erklärungen und Antworten zum Thema gibt, die ich hier, auf dieser Plattform, im erforderlichen Umfang nicht ausführen kann.
Es tut mir leid, wenn Sie meine Empfehlung als Zeit verplempern verstehen und diese als unnütze „Arbeit“ betrachten.
Ich erwarte auch nicht, dass Sie sich „umfänglich mit meiner Sichtweise“ auseinandersetzen.
Es war lediglich ein Hinweis darauf, dass „nichts unmöglich ist“ auch wenn es keine, auf den ersten Blick, unwiderlegbare Erklärungen dafür gibt.
Hat in dem Sinne mit Religion und Glaube(n) wenig zu tun.
Obwohl… Es gibt keinen Beweis, sowohl für die Existenz Gottes als auch für dessen Inexistenz.