Solidarität mit der Ukraine? Männer, die vor der Mobilisierung fliehen, wird Schutzstatus verweigert

EU oder Bundesregierung sieht in der Ablehnung des Schutzstatus für wehrpflichtige ukrainische Männer eine Sicherstellung, "dass die Ukraine sich verteidigen kann". Das verschleiert, dass es sich um das Interesse der europäischen Staaten handelt und dass das Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Berlin und Brüssel nichts gilt.

mehr lesen

9 Kommentare

    1. @Kanonier

      Bogdan Syrotiuk, zu 15 Jahren Haft verurteilt, zudem wurde sein Eigentum beschlagnahmt.

      Das war gängige Praxis in Hitler-Deutschland, damals bereicherten sich die Nazis auch am Eigentum ihrer Gegner und damit bestätigt die Ukraine wieder einmal, dass man sie zu Recht als faschistisch bezeichnen darf.

  1. Dass Deutschland und der ganze Westen genau so handeln würde, habe ich hier schon vor langer Zeit geschrieben und so ist jetzt auch. Das liegt nicht daran, dass ich ein so großartiger Analyst mit geradezu prophetischen Gaben bin, so was zu glauben liegt mir nach den vielen Irrtümern meines Lebens fern. Das liegt daran, dass die totalitäre Entwicklung des Westens vor unser aller Augen abläuft und historische Parallelen sich aufdrängen.
    Wer will, mag sich darüber Illusionen machen, was nichts mehr ändert. Die sadistisch anmutende Bereitschaft, ukrainische Männer in den Tod zu schicken, wird sich nicht auf diese beschränken. Es ist keine Frage des „ob“ sondern nur noch des „wann“, dass sie unsere Söhne holen.
    Auch das ist keine waghalsige Prognose. Wirklich nicht.

    1. Das sehe ich auch so. Erst kommt der freiwillige Wehrdienst und wenn sich nicht genug melden kommt die Wehrpflicht. Und mit der Wehrpflicht kommen die Feldjäger, auch Kettenhunde genannt zurück.

  2. Wir werden bis zum letzten Ukrainer für die Freiheit der Ukraine kämpfen!!1!

    Und wir lassen uns von Putin weder zum Heizen noch zum Autofahren zwingen!1!

  3. „Die gewaltsame Verschleppung, Busifizierung genannt, liefert nur abschreckende Bilder ins Ausland, aber auch ins Inland, wo sich angeblich mehr als zwei Millionen wehrpflichtige Ukrainer verstecken, die sich nicht – oft gegen größere Summen – freikaufen oder ins Ausland absetzen konnten.“

    Über diese Vorgänge wird in den deutschens Mainstream-Medien so gut wie nicht berichtet. Ich muss aus beruflichen Gründen täglich Süddeutsche, FAZ und Berliner Morgenpost lesen und ich kann mich allenfalls an 50 Zeilen seit Kriegsbeginn erinnern, in denen Kriegsdienst-Unwilligkeit in der Ukraine thematisiert wurde. TV ebenso. Ich denke, dass etwa 70-80 Prozent der deutschen Bevölkerung davon nichts weiß. Fragt mal in Eurem Bekanntenkreis herum. Die meisten unserer Landsleute denken, dass die Ukrainer allesamt hinter ihrer Regierung stehen und gern ihren Kriegsdienst leisten. Da muss man unserer Regierung und ihren Medien schon zugestehen, eine effektive Desinformationsarbeit zu leisten. (Über russische Wehrdienst-Unlust wird natürlich ständig berichtet.)

  4. Hört sich nicht gut an

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nacht 822 ukrainische Drohnen zerstört. Rund 600 Drohnen seien in Richtung Moskau unterwegs gewesen, erklärte Bürgermeister Sergei Sobjanin.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen