„Braucht Deutschland Atombomben?“

Das fragte der Stern kürzlich. Wenn schon so gefragt wird, kann die Antwort wohl nur “Ja!” heißen. Denn – so heißt es im Untertitel: “Ob die USA uns im Ernstfall auch nuklear beschützen, scheint immer unklarer. Und so wird plötzlich über deutsche Kernwaffen diskutiert.”

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34 Kommentare

      1. Ja, der sympathische Mann aus dem fernen Osten hatte es mir schon immer sehr angetan.
        Vor allem, weil mir schon so oft angeraten worden ist dorthin zu gehen. 😉

  1. Immer dieser Bullshit, dass wir Russland / Putin „abschrecken“ müssten. Ich sehe Russland nicht als Bedrohung an, unsere Eliten hingegen schon. Nur mal so als Beispiel: Es ist nicht Putin, der unsere Kinder in den Krieg schicken, ja verheizen will.

    1. Immer dieser Bullshit, dass wir Russland / Putin „abschrecken“ müssten.

      Das hört sich nur wie Bullshit an, wenn man die eigene private Perspektive für relevant hält.

      Ich sehe Russland nicht als Bedrohung an

      Sie haben ja auch keine Vorherrschaft in Europa, die Sie gegen Russland glauben durchsetzen zu müssen, oder irre ich mich da?

      unsere Eliten hingegen schon.

      So ist es. Die haben die Vorherrschaft und wollen sie auch behalten.

      Nur mal so als Beispiel: Es ist nicht Putin, der unsere Kinder in den Krieg schicken, ja verheizen will.

      Sie haben nicht ernsthaft auch nur eine Sekunde Ihres Lebens daran geglaubt, dass es Ihrer Herrschaft (oder „Putin“, was das anlangt) um den Schutz Ihrer Kinder zu tun wäre? Oder dass das ihre recht eigentliche Aufgabe wäre – anstatt (unter anderem über Sie und Ihre Kinder) zu herrschen?

  2. Atomwaffen in Deutschlands Eigentum schrecken niemanden ab. Im Gegenteil, sie
    werden die Welt nur erschrecken. Jeder wird dann denken, nicht die Russen wollen
    die Welt erobern, denn die hatten bislang noch nie die Absicht das zu tun, aber die
    Deutschen, die sind ja schon kriegerrisch über die Welt hergezogen. Und wenn man
    uns Merz sich so anhört, mit seinen Machtfantasien, da könnte England, Frankreich
    und vor allen Russland doch schon etwas Bammel vor neuen Eroberungsgerüchen
    haben. Nein wir brauchen keine Atombomben!! Wir brauchen endlich wieder günstige
    Energien, befahrbare Straßen und Brücken, eine zuverlässige Bahn, saubere und
    bautechnisch gute Schulen und Kindergärten, eine wieder vernünftige Versorgung
    mit Krankenhäusern, Wohnungen die erschwinglich sind, anständige Gehälter und
    Renten und sichere Innenstädte, in denen wieder deutsch gesprochen wird. Wenn man
    sich dann vielleicht auch noch wieder auf deutsche Traditionen und Kultur besinnen
    könnte, wäre das ein guter Nebeneffekt. Für die Grünen, der SPD, der CDU und der
    Antifa sind das aber alles Dinge die bekämpft werden müssen. Und die Omas gegen
    rechts brauchen das scheinbar auch nicht (mehr).

  3. Wenn ein Trampel der Welt erklärt, dass er sich durch multilaterale Abkommen in keinster Weise eingeschränkt sieht, dann war irgendwie klar, dass andere Länder sich da ihren Reim drauf machen würden.
    Vermutlich werden sich in den kommenden zehn Jahren noch einige Länder mehr als nur Deutschland überlegen, wie sie es künftig mit Kernwaffen halten möchten.
    Unfassbar, was so eine „Hüftschuss-Diplomatie via Twitter“ alles anrichten kann …

  4. ATOMWAFFEN JETZT!
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    Und für mich noch eine als Geschenk verpackt zum Mitnehmen.

    Morgen ist Valentinstag und nichts sagt schöner „ich liebe dich“ …………..

  5. Weil heute Freitag der 13. ist
    Margaret Thatcher war gegen die Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten und hat aber vorher mit den erfolgreichen Falklandkrieg eine Militärdiktatur in Südamerika gestürzt.

      1. Das stimmt zwar… aber… schauen sie sich doch mal um. Sehen sie irgendwo eine demokratisch gewählte Regierung die die Interessen ihrer Bürger vertritt? Soweit ich mich erinnere hat sie das getan.
        Oder so herum gefragt:
        Ich wäre sehr viel zufriedener wenn Deutschland aus der EU austräte, und den Kallas und vdL erklärte: „Ich will unser Geld zurück“, genauso, wie Thatcher das getan hat!

  6. Wie war noch mal der alte Sponti-Spruch: „Keine neuen Atomraketen bevor die alten nicht verbraucht sind.“

    Nee. nee, nee, schlimm genug, wir werden von vollkommen verantwortungslosen und intellektuell eher unterdurchschnittlichen Personal regiert und kriegen von sogenannten Journalisten so eine Scheisse vorgesetzt .

    Ich war selbst Z 2 von 1974 bis 1976 beim RakArtBtl 350, einer nuklear schiessenden Einheit von nuklear bestückten Mittelstreckenraketen. Bereitstellungsraum im V-Fall vorderer Hunsrück, Reichweite ca 100 bis 150 km, Sprengkraft 10 fach Hiroshima.

    Die Nato Strategie war schon immer. Deutschland im V-Fall in eine nukleare Wüste zu verwandeln.
    Noch Fragen?

    1. Jaa.. die Spontis… 👍💪✌
      Das war auch eine lustige Truppe, hat nur kaum einer verstanden.
      Denn die waren eigentlich der zynische Abgesang auf die 68er Zeit.

  7. Was Deutschland braucht ist Gas. Der Füllstand hat 25% erreicht und die Bundesregierung respektive Staatsmedien drücken fleißig beide Augen zu, wohl aus Angst vor den Landtagswahlen. Dabei würde eine Ausrufung der Gasmangellage zumindest Haushalte und Infrastruktur schonen, so wird das Gas-Aus alle auf einmal treffen. Sollte man aber dieses Jahr doch noch mit einem blauen Auge davon kommen, wird es nächstes richtig spannend – denn so schnell können die Gasspeicher nicht mehr befüllt werden, nicht ohne Preisexplosion.
    Ach ja, die Atombomben. Mal nutzlos und nichtexistent und dann auf einmal essentiell. Vielleicht sollte ja Russland einfach mal wieder eine testen, am besten eine dicke Wasserstoffbombe. Dann wäre der eine oder andere Hirnspuk schnell vorbei.

    1. Ach, is doch kein Problem.

      Unsere Regierung und alle Altparteien produzieren derart viel Methan, dass die Speiche im Nu wieder voll sind,,,,,,,,,,,

      Und morgen noch eine fröhlichen Doomsday ……….💐🎉💐🎉💐🎉💐🎉

  8. Kein Land im europäischen Flickenteppich sollte Atomwaffen haben, es kann nichts gutes dabei herauskommen. Vor allem die Hauptkriegstreiberländer England und Frankreich dürften wegen ihrer aggressiven Politik keine Atomwaffen haben. Der dritte große im Bunde wäre Deutschland, aber Deutschland, besser gesagt, der deutsche Staat, betreibt verantwortungslose Politik auf allen Ebenen und darf schon deshalb auf gar keinen Fall mit gefährlichen Waffen ausgestattet werden.

  9. Einige eher praktische Fragen.
    Bräuchte Deutschland für die Tests nicht erst einmal ein Testgelände oder zumindest ein unterirdisches Endlager [sic]? 🤡
    Und soll es nur eine Atombombe oder nicht gleich doch eine Wasserstoffbombe sein? Eine Tsar Bomba gar, die die Hälfte der Bundesrepublik schon beim Test entvölkern würde? 🤡
    Und was bringt eine, wo Russland doch 3.000 hat – obwohl es für Deutschland als flächenmäßig viel kleineres Land deutlich weniger bräuchte als umgekehrt? 🤡

  10. Ein feiner Artikel, der in die nostalgische Restverstand-Sammlung gehört.
    Und was macht das aufgeklärte Publikum damit? Downgraden natürlich!!1
    „Abschreckung brauchts nicht“
    „Abschreckung funzt nicht“
    „Infrastruktur statt Atombomben“
    „Trump ist ein schlechtes Vorbild“
    „Wir brauchen bessere Herrschaft“
    „Was Deutschland braucht, ist x statt y“
    „Atomwaffen in Europa sind nicht schön“
    „Die Politik ist verantwortungslos“
    „Die Abomben-Ambitionen werfen praktische Fragen auf“
    Brave Bürger bis zum Horizont.

    1. Schöner Artikel, schöner Kommentar!

      Es ist einfach nur traurig, wie sich die „Linken“ Gedanken um Volk und Vaterland machen. Natürlich sagen die das nicht so, aber wenn man in einer Klassengesellschaft von einem Subjekt namens „wir“ schreibt, dann hat man nicht viel begriffen.

  11. Es wird nicht immer gelingen, mit historischen Analogien die Gegenwart zu erklären. Aber es schadet nicht, sich damit zu beschäftigen, was in der Vergangenheit gemacht wurde und welche Folgen es hatte.

    Im Januar 1939 schrieb der Reichsbankpräsident Schacht an Hitler einen Brief, wo er vor der vollständigen Zerrüttung der Staatsfinanzen warnte. Die waren durch die anhaltende Hochrüstung ruiniert, wobei Schacht das mit Ausgaben der öffentlichen Hand umschrieb.
    Schacht wurde von Hitler umgehend entlassen und Funk installiert, dem befohlen wurde, dass er – also die Reichsbank- dem Staat unbegrenzt Kredite zu gewähren habe. In der Folge explodierte das Sondervermögen, dass damals noch Staatsschuld hieß.
    Immerhin blieb damals nach dem Krieg noch was von Deutschland übrig, was ich beim nächsten Mal ausschließe.

    Schon zuvor, Ende 38, erklärte Hitler in einer Rede vor Presse-Bonzen, die damals geheimzuhalten war, dass die „pazifistische Platte“ nun abgespielt sei und man Volk daran gewöhnen müsse, dass es Probleme gäbe, die nur mit Gewalt gelöst werden können. Öffentlich erklärte er damals noch, wie froh man nach dem Münchener Abkommen sei, den Frieden erhalten zu haben.
    Die Sprache der Macht.

    Wenn es etwas gibt, was uns in diesem Land auszeichnet, dann, dass wir einen einmal eingeschlagenen Weg bis zu Ende gehen. Egal, wohin er uns führt.
    Sollen sie Atomwaffen anschaffen. Man kann dagegen nicht mehr argumentieren. Es sind Besessene, die nichts von dem was die Autorin vorträgt, auch nur zur Kenntnis nehmen, geschweige denn verstehen.

    Die gute Nachricht ist, dass es „danach“ kein Problem mit Deutschland mehr geben wird. Nie wieder.

    1. Die Niederlage Deutschlands 1945 war nicht vernichtend genug.

      Die Enkel der damaligen deutschen Nazis schreien heute nach Atomwaffen, mit denen sie Moskau bedrohen wollen.

      Wie wird Russland darauf reagieren?
      Meine Vermutung:
      Russland wird diesen Wahnsinn vernichten, bevor Deutschland ein zweites Mal -zig Millionen Menschen in Russland vernichten kann.

  12. „Wir“ brauchen selbstverständlich Atomwaffen. Und zwar viele und für jede erdenkliche Eskalationstufe.
    Abschreckung funktioniert nämlich nur dann, wenn man dem Feind in jeder nur erdenklichen Art und Weise überlegen ist. Nur dann überlegt sich der, dass sich ein Einsatz militärischer Mittel nicht „lohnt“.

    Abschreckung ist nicht – wie der Begriff nahelegt – die Verhinderung von Krieg, sondern ermöglicht eine militärische Auseinandersetzung auf der Ebene der konventionellen Mittel. Russland kann sich einen Krieg in der Ukraine erlauben, weil es über ein beeindruckendes Arsenal an Atomwaffen verfügt, das die Europäer davon abhält dort ebenfalls mitzumischen.
    Atomare Bewaffnung ist also mehr eine Art Rückversicherung, die man braucht, wenn man sich selber die Freiheit verschaffen will selber militärisch aktiv zu werden. Und dafür braucht es eben abgestufte Eskalationsfähigkeiten,

  13. Eine kleine Erinnerung:
    Der Stern gehört zu Gruner + Jahr, die gehören Bertelsmann, so wie der Spiegel, aber auch RTL. Dann hätten wir noch die Bertelsmann Stiftung, die die Frage des Gesundheits- und Bildungssystems berät.
    Und dann hätten wir noch den German Marshall Fund, der zusammen mit der Robert-Bosch-Stiftung und der Bertelsmann-Stiftung im Bereich der „Migration“ aktiv ist.

    „The MSG has focused on labor migration and global competitiveness (2013–2015); policy coherence in Germany’s external migration policy (2016–2017); mixed migration movements with a geographical focus on sub-Saharan Africa (2018­–2019); and the impact of digitalization and emerging technologies on migration policy and management (2019–2022). “
    https://www.gmfus.org/migration-strategy-group-international-cooperation-and-development

    Weil diese Herrschaften es vorgeben und den Massen vorkauen, ist Krieg gut, können die Deutschen nicht schnell genug an die Ostfront, ist die Masseneinwanderung und „Umvolkung, ja Umvolkung“ wünschenswert, denn sie macht die Umsetzung der neoliberalen Politik erst möglich.

  14. Die Antwort lautet eindeutig Ja. Wenn Deutschland gegen Russland in den Krieg ziehen will, und das will ma ja, muss man sich vorher auch ein paar Atombomben zulegen. Ansonsten ist der Krieg für Deutschland zuende, bevor er richtig angefangen hat. Nicht unbedingt als Angriffswaffe, sondern als Rückversicherung, daß der Krieg auch schön konventionell bleibt. Man könnte auch hoffen, daß Verbündete Deutschland mit Atomwaffen zur Seite stehen, aber das ist nicht gewiß. Denn im Kriegsfall bleibt Russland gar nichts anderes übrig, als Deutschland mittels Atombomben aus dem Spiel zu nehmen. Andere Länder wie Frankreich oder UK stehen nicht so im Fokus und sind daher vllt. eher abgeneigt, atomar einzugreifen.

    Warum müsste Russland im Fall des offenen Krieges gegen Deutschland bzw. die EU oder NATO die Atombombenkarte ziehen? Weil es ansonsten hoffnungslos unterlegen wäre. Ein atomarer Schlag, und nur ein atomarer Schlag gegen Deutschland und kleinere Staaten wie z.B. Rumänien, würden das Kräfteverhältnis halbwegs ausgleichen.Nicht weil Deutschand besondere Kampfstärke hätte, die ist (noch) lächerlich – aber weil Deutschland oder eben auch das erwähnte Rumänien als Dreh-und Angelpunkt der westl. Kriegsführung dienen würden.

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