Der neue Oberkommandierende über Russland: „Es handelt sich um eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat“

Mykhailo Drapatiy, der von Selenskij neu ernannte Oberkommandierende, ist ein Rechtsnationalist, der für die nationale Identität kämpft

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14 Kommentare

  1. Es wird in Zukunft keine nationalen Identitäten mehr geben.
    Zumindest in der westlichen Welt, ob die Russen und die Chinesen da mitmachen werden ist noch nicht ganz raus.
    Fest steht aber, das sie sich in irgendeiner Weise einbringen werden müssen.
    Sowas ist der herrschenden Klasse völlig egal.

    1. Es wird in Zukunft keine nationalen Identitäten mehr geben.

      Also, wenn es nach unserem Reichskanzler geht, sind wir wieder wer und haben bald wieder die stärkste Armee der Welt. Dann wird wieder keiner mehr wagen, eine Deutschen auch nur scheel anzusehen!

  2. Ja, man sieht anschaulich, wie schwer bewaffnet (mit Handy und Steinen) die „Russen“ dort an der Barrikade waren. Da musste die ukrainische Armee natürlich eingesetzt worden, um die vielen Girkins zu bändigen. Danke noch einmal für dieses Video. Ich habe damals viele andere angesehen, wo die Russen ganz perfide ihre Spezialeinheiten (alte Ömchen mit Kopftuch) einsetzten, die mit bloßen Händen versuchten, die ukrainischen Panzer aufzuhalten.

    Und ich kann mich an Videos und Fotos aus der Westukraine erinnern, die bereits im Januar 2014 von ukrainischen bewaffneten Rechtsnationalisten besetzte westukrainische Städte zeigten. Beispiel die Artillerie an der Barrikade in Lwiw (BBC). Das wird von den Unterstützern der Verherrlicher der Holocausttäter (Ottono, Vende, L.ren und andere) lieber verschwiegen, denn dann passt ihre Girkin-Erzählung nicht mehr. Genausowenig, wie sie das vorausgegangene Treiben der Terrorbanden Parubijs, Ljaschkos, Jaroschs und anderer thematisieren würden.

    1. Wer der russischen Regierungspropaganda nicht traut, wird kurzerhand als „Unterstützer der Verherrlicher der Holocausttäter“ bezeichnet. Andererseits ist dies genau die Art von Rhetorik, die man von Unterstützern der Verherrlicher der Organisatoren des Massenverhungerns .

  3. Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Freitag 17.07.2026):
    Das Militär begibt sich nach Beit Sahour, in Betlehem. Es kommt in Sinjil, nördlich von Ramallah bei den brennenden Feldern zu Zusammenstössen. Die Siedler lassen in Yatta ihre Kühe auf das Land der Palästinenser. Die Siedler greifen in Iraq Burin ein Zuhause an und begehen Vandalismus. Die Siedler greifen in Jurish, südlich von Nablus angereiste Aktivisten an die das Zuhause eines Palästinensers reparieren wollen. Die Siedler stehlen in Khirbet Imneizel, Masafer Yatta, südlich von Hebron die ganze Schafherde (das Militär ist behilflich). Es werden bei einem Angriff von den Siedler auf der Wadi Al-Shaer-Strasse, westlich von Salfit zwei palästinensische Kinder verletzt.
    Das Militär begibt sich nach Nablus. Das Militär wirft in Kafr Malek mit Tränengaskanistern und mehrere Feuer brechen aus. Das Militär nimmt in Sa’ir, nördlich von Hebron drei von den vier verfolgten Palästinensern fest. Es wird im Wadi Al-Joz-Viertel ein Palästinenser angeschossen und ein anderer festgenommen. Das Militär zerstört nördlich von Nablus mindestens eine Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs. Es wird in Idhna, ein Palästinenser festgenommen. Das Militär begibt sich nach Tuqu, südöstlich von Betlehem. Das Militär greift die Kafr Ni’ma, westlich von Ramallah an und es werden mehrere Palästinenser verletzt. Das Milität begibt sich nach Meithalun, südlich von Jenin. Es stirbt am Samstag Fadi Hamdallah al-Naasan an den Schüssen des Militärs am Oberschenkel vom 11.Juli (eine Wochen früher, hat in Al-Mughayyir gegen die Siedler gekämpft).

    Das Militär verübt im Libanon die Luftangriffe auf Al-Mansouri, ein Motorrad auf der Bayada–Naqoura Strasse (Südlibanon) und das Ali Al-Taher-Gebrige, Haddatha. Es werden die Wohngebäude von vertriebenen Libanesen in Bint Jbeil und Kafr Tabnite explodiert.

    Zu dem was in Gaza passiert:
    Das Militär beschiesst in Jabalia Es gibt einen Luftangriff auf ein Wohngebäude in der Nähe des Gaza-Hafen (mehrere Verletzte) und einen Bombenangriff auf eine Wohnung in Gaza-Nord. Das Militär wirft eine Bombe in der Nähe der Abu Tammam-Schule und tötet einen Palästinenser.
    Das Militär verübt einen Luftangriff auf ein Wohngebäude in der Al-Yarmouk Strasse. Es wird Mohammed Taysir Obeid getötet (ein Scharfschütze) und sechs Menschen darunter Frauen und Kinder verletzt.
    Es wird bei einem Luftangriff auf Al-Shaabiya, im Osten von Gaza-Stadt ein Palästinenser schwer verletzt. Es werden bei einem Luftangriff in Deir Al-Balah, auf ein Zelt von Vertriebenen drei Menschen verletzt und schwer verletzt . Es wird bei einem Luftangriff westlich vom Nuseirat-Flüchtlingslager ein Mensch getötet und mehrere verletzt (Taher Abdel Wahed wird getötet und später beerdigt). Das Militär tötet in Khan Younis eine Palästinenserin bei Beschuss. Es werden bei einem Luftangriff auf eine Menschengruppe, die bei einer Beerdigung sind, ausserhalb einer Moschee im Nuseirat Flüchtlingslager (Gaza-Mitte) acht Palästinenser getötet und mehr als zwanzig verletzt. Das Militär greift vom Helikopter aus ein Wohngebäude in der Al-Mu’assasat Strasse an und es gibt keine Verletzten. Das Militär greift auch von der Luft die Ortschaft Al-Masdar an und die östlichen Gegenden von Deir Al-Balah (in Gaza-Mitte). Es gibt Beschuss vom Meer aus auf die Küsten von Gaza-Stadt und Khan Younis.

    Es wurden vierhundertünfzehn nicht-dentifizierte Leichen übergeben. Die Getöteten haben Anzeichen von Folter (Kopf abgeschnitten, Hände gefesselt, Schnur um den Hals und erdrosselt, Organ- und Hautentnahmen, medizinische Eingriffe) und es werden DNA Hilfsmittel zur Identifikation nicht reingelassen (Übergabe von palästinensischen Verstorbenen vor mehreren Monaten).

    Es fehlen Leichentücher, die Verwandten müssen suchen um irgendwie die Verstorbenen zu beerdigen. Die Wohngebäude werden zerstört. Es werden in den vergangenen 72 Stunden mehr als fünfundzwanzig Palästinenser getötet (bei Angriffen auf Märkte, Zuhause, Treffen und einer Beerdigung). Es werden an dem Tag mindestens zehn Palästinenser getötet und mehr als zwanzig verletzt. Die Anzahl der Getöteten seit dem Waffenstillstand im Oktober liegt bei über 1.135. Angegriffen werden auch ganze Familien und unter den Toten sind auch Frauen und Kinder.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Den Völkermord wird noch begangen.

    [1] Taher Abdel Wahed (Palestinian Islamic Jihad) hatte bei dem Angriff auf das Nova Festival befohlen eine 27 jährige mitzunehmen die später bei einem Fluchtversuch getötet wurde. Die Tante der Getöteten sagt dass die Ermordung des Befehlshaber „ein kleiner Trost“ ist. Ein Gerichtsverfahren bei der ein Angeklagter auch mal zu Wort kommen darf wäre indessen angebrachter gewesen.
    [2] Für Fadi Hamdallah al-Naasan halte ich diesen Freitag eine Schweigeminute um 22:00 Uhr. Wenn Sie für die palästinensische Sache sind können Sie zuhause mitmachen.

  4. „Es handelt sich um eine Nation, die kein Existenzrecht hat.“
    Mykhailo Drapatiy

    „Die Bedingungen, die die Möglichkeit des Einsatzes von Nuklearwaffen durch die Russische Föderation bestimmen, sind:
    […]
    Eine Aggression gegen die Russische Föderation und (oder) die Republik Belarus unter Anwendung konventioneller Waffen, die eine kritische Bedrohung für deren Souveränität und (oder) territoriale Integrität darstellt;“
    Russische Atomdoktrin

    🤔

  5. Framing ala Rötzer: „auf dem man auch sehen kann, dass die Separatisten unbewaffnete Zivilisten waren.“

    Solche Photos gibt es auch massenhaft vom Maidan.

  6. „Es handelt sich um eine Nation, die kein Existenzrecht hat.„

    Es war klar, dass man den Satz entsprechend verfremdet. Das machen alle , die sonst keine vernünftigen Argumente haben. Sie verfremden die Aussagen ihrer Gegner.
    Ist das billig.

    Die verf… Führungsriege im Kreml hat kein Existenzrecht, dass ist die Aussage.
    Und diese Aussage wurde sicher schon hundertfache über die Regierungen von Kriegsgegner geäußert.

    Weckt mich wenn es wirkliche Nachrichten gibt. Das Kindergartengeplänkel ist lächerlich.

    1. schon gut zu sehen, wie man Aussagen zurechtbiegt, indem man den Rest nicht mitzitiert, sondern verschweigt, aus dem hervorgeht, dass der gute Mann natürlich die Russen als Volk meint, nicht nur deren Führungsriege: „Dort hat sich seit Jahrtausenden nichts Zivilisiertes verändert, weder in ihrer Mentalität noch in ihrem imperialistisch ehrgeizigen Verhalten.“

    2. @Ottono

      Also ist Florian Rötzer schuld, dass Drapatij den Russen in dem Interview das Existenzrecht abspricht?
      Drapatij hat wortwörtlich behauptet

      »Man kann sie nicht wirklich Nachbarn nennen. Es handelt sich um eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat.«

  7. Irgendwann demnächst wird Putin die Spezialoperation beenden und den Krieg erklären mit Mobilmachung usw. . Wir werden dann noch ein bisschen mehr an die UA geben und weiter zuschauen wie es weiter geht. Vielleicht mit A-Waffen.
    Es ist der blanke Wahnsinn.

  8. Irgendwann demnächst wird Putin die Spezialoperation beenden und den Krieg erklären mit Mobilmachung usw. . Wir werden dann noch ein bisschen mehr an die UA geben und weiter zuschauen wie es weiter geht. Vielleicht mit A-Waffen.
    Es ist der blanke Wahnsinn.

  9. Fedorow und Drapati sind Günstlinge der Tech-Bros, tief techologie-gläubig, rechtsextrem. Aber egal wer auch immer die militärische Führung der Ukraine innehat, Russland erobert sich durchs Land und irgendwann haben die ukrainischen Soldaten keine Lust mehr, sich abschlachten zu lassen, worauf es dann schneller gehen wird.

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