Wenn Tech-Milliardäre in die Zukunft schauen

Rührend! Die allseits bewunderten US-Milliardäre treffen sich nicht nur auf einsamen Inseln zu „wilden Partys“ (E. Musk), sie sorgen sich auch um die Zukunft der Menschheit.

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23 Kommentare

  1. Ja, die wollen uns loswerden, weil sie die letzten Ressourcen nicht mehr mit uns teilen wollen.
    Die möchten ihren Besitzstand sicherstellen in dem sie uns krank machen, krank halten uns töten und einen kleinen Rest versklaven, damit es ihrer Brut in Zukunft an nichts fehlt.
    Keiner von denen ist altruistisch veranlagt, denn um überhaupt so reich zu werden muss man ein schlechter Mensch sein.

    1. Um so reich zu werden muss man völlig skrupellos und gewissenlos sein.
      Epstein soll über Trump gesagt haben:
      „Ich kenne viele schlechte Menschen, aber Trump ist der schlechteste.“

        1. Um zu wissen, was ist, ist es gut, Arschlöchern zuzuhören.
          Um zu wissen, was zu tun ist, überlegt man das Gegenteil von dem, was sie vorschlagen.

  2. Die KI wird bisher nicht eingesetzt, um die Großherzigkeit der Milliardäre zu beweisen.
    Sie wird eingesetzt um noch mehr Gewinn zu generieren. Sieht man sich die Arbeitsbedingungen
    und die Entlohnung bei Konzernen wie Amazon oder Tesla an, zeugen die wirklich nicht von
    Menschenliebe. Letztendlich ist das Ziel dieser Milliardäre immer der Gewinn und die Zunahme
    von Macht. Sie können die Politiker wie Puppen bewegen und ganze Länder nach ihren Pfeifen
    tanzen lassen. Rusland und China sind dem Westen da meilenweit voraus. Dort dürfen auch
    Leute reich werden, müssen aber immer noch nach den Pfeifen des Volkes tanzen. Tun sie das
    nicht, werden sie rigoros aus dem Verkehr gezogen und ihre Konzerne verstaatlicht. Die Freunde
    im Westen sind dann fürchterlich ärgerlich und die Länder die so handeln haben dann plötzlich
    keine Regierung mehr, sondern ein Regime und Diktatoren, die umgehend gestürzt werden müssen.

  3. Heiliger BimBam …

    Schon mal jemand nachgedacht wie Schweinegroß das Universum ist ?
    Was bitte sind da 10 Milliarden Menschen dagegen o)))))

    Es kommen bald ganz andere Probleme auf die Menschheit zu, fehlende Arbeit dürfte dann das kleinste Problem sein ..
    Die Erde selber , es wird erst gerecht da zugehen wenn die Konzernbosse den Mist selber fressen müssen den Sie herrstellen. o(

    Wenn aber der Politik weiterhin der Mut fehlt Finanzwirtschaft& Co wirsame Leinen anzulegen, die Ihnen Grenzen setzt zum wohlergehen von Gesellschaften, brauchen Wir Uns eh keine weiteren Sorgen in Sachen Zukunft zu machen, weil die Menschheit das dann kommende kaum überleben dürfte.

    1. Der Kapitalismus ist nicht zu zähmen…wie oft noch!
      Die herrschende Klasse möchte mit dem Pöbel nichts zu tun haben, die wollen und die werden alles dransetzen um uns loszuwerden.
      Da geht nur mit einer Revolution und der kompletten Beseitigung der herrschenden Klasse inklusive ihrer Funktionselite.

  4. In Teheran soll es bereits erste Explosionen gegeben haben, vemutlich auf Militärprojekte. Ist das bereits die Vorbereitung auf den Angriff?

  5. Sehr guter Text von Herr Cechura, doch bleibt er auf einer zivilen Ebene, mit leichter Ironie und gezügelter Wut.
    Nackter Sarkasmus wäre angebrachter.

    Dabei ist mehr als zu befürchten, dass diese Traumtänzer das wirklich so meinen und dabei meinen, sie seien die Guten und wollen für alle nur das Beste.


    »Also seine Frau störte nicht, die Verbindung war für beide Seiten materiell und aus Prestigegründen ein kluger Schachzug. Dachte er Schachzug? Leo hatte noch nie Schach gespielt, er lehnte Beschäftigungen, die nicht direkt oder indirekt mit Wertschöpfung zu tun hatten, ab. Eigentum, auch so ein Wort. Eine Top-Blendgranate von einem Wort. Die Leute, die auch an Liebe glaubten, dachten, sie müssten ihr Recht auf Eigentum verteidigen, und meinten damit kleine versiffte Wohnungen, Autos und Schrebergärten, die im Besitz der Bank waren. Das wirkliche Eigentum war Kapital. Und weil sie den Unterschied nicht kannten, wählten die Massen kapitalistenfreundliche Parteien, kurz, Stellvertreter, weil sie dachten, die Linken wollen ihnen ihr Recht an den erbärmlichen kleinen Buden nehmen, die ihnen eh nicht gehörten.
    Großartig.
    […]
    Leo glaubte an das Konzept des Korporatismus: Die Konzerne mit ihrer Weitsicht führen die Welt, die Staatsmacht ist ihre Exekutive.
    Seit die Plattformen Apple, Google, Amazon, Facebook und Twitter die öffentliche Diskussion zensierten und manipulierten – also bestimmten –, war die Sache fast vollendet.«

    Von Sibylle Berg, zitiert aus:
    Aus »RCE – RemoteCodeExecution« (2022)
    Als Vorarbeit: »GRM – Brainfuck« (2019)

    Erzürnend, deprimierend, dystopisch, zwingend. Eine absolute Empfehlung (eigentlich ein Muss) für alle, die sich mit dem perversen Denken der Tech-Milliardäre, den perversen Mechanismen ihres Gedankendiebstahls und den perversen Auswirkungen auf das kommende Leben aller anderen auseinandersetzen zu trauen.

  6. Wenn Tech-Milliardäre in die Zukunft schauen

    und dies veröffentlichen (lassen), sind das keine Plauschereien, sondern gezielt platzierte Äußerungen.

    Es sollte zumindest auffallen, dass alle hier zitierten Beteiligten die Zukunft ihrer Technologie als die grandioseste aller Zeiten feiern. Die gefeierte Apotheose einer goldenen, ja paradiesischen Zukunft! Und das ganz überraschend und unerwartet; – aber nur mit KI.

    Das Gegenteil würde einen Sturz der Aktienkurse bewirken. Und die Aktienkurse sind Argumente, an denen auch Milliardäre nicht vorbeikommen. Bzw. ist das das einzige für Milliardäre zählende Argument.

    Für mich ist das Werbung.

    Die damit einhergehenden Warnungen vor einer dystopischen Welt gehören dazu und spiegelt als Panikmache die Werbung für das Produkt.

    Das Problem ist, authentische von werbende, manipulierende und sonstige intentionale Äußerungen zu unterscheiden. Authentische Äußerungen sind sehr selten. Spontan fallen mir drei authentische Äußerungen ein:
    – Wir Reichen führen Krieg gegen die Armen und werden ihn gewinnen
    – 500.000 tote irakische Kinder waren es wert
    – „Fuck the EU“

    1. -„Der Sprit sollte 5 DM.- der Liter kosten“.
      – „Wir werden dafür sorgen, das der Pöbel zukünftig nicht mehr an die Fleischtöpfe kommt“.
      Die wollten uns damals schon das Fleisch madig machen, auch hier wurde heftig diskutiert wie man das wohl anstellen könnte.
      – „300 Millionen Menschen sind allemal genug“.
      Darauf hatten sie sich dann geeinigt, nachdem sie etwa 1 Stunde sehr fachlich darüber diskutiert hatten.
      In einer Runde von Milliardären und VIP-Journalisten, wo ich zugegen war und das war nicht die einzige Runde.

      Bandol 1974

      1. Ich möchte das nicht in Abrede stellen, aber jetzt schon +50 Jahre kommt mir etwas lahmarschig vor.
        Hatten die auch eine zeitliche Projektion?

        Wenn sich die 300 Mio. nur auf Europa beziehen, wäre das allerdings fast eine Punktlandung.

        1. Wie meinst Du das jetzt?
          Die 50 Jahre sind nur ein Anhalt.
          Ich bezog diese Aussage auf ein viel späteres Meeting in den 10ner Jahren, das ich auch mitbekommen habe, aber nur per Video, also nur indirekt.
          Dort wurde mit ein paar hochrangigen Wissenschaftlern erörtert, wann etwa die nächste Generation zum Mars fliegen sollte und ob das machbar ist.
          Oder ob sie sich weiter mit ihren Bunkern schützen sollen.
          Alle Beteiligten gingen davon aus, das diese Welt den Bach runter geht.

          1. Ich bezog diese Aussage auf ein viel späteres Meeting in den 10ner Jahren

            Ah, das ist für mich daraus nicht hervorgegangen. Es klang für mich, als habe es ein Treffen im Jahre 1974 in Bandol gegeben.
            Aber das war dann damals wohl nur der Ort, an dem Du Dich während Deiner Moped-Reise befunden hattest, als Du eine Entscheidung trafst?

            1. Nein Nein, auch ein Treffen in Bandol.
              Nur war bei diesem Treffen keine Rede von einer Agenda oder einer zeitlichen Ansage.
              Nur konnte man raushören, dass das keine zufälligen Aussagen waren, weil sie sich auch schon vorher einschlägige Gedanken gemacht hatten.

    2. @ Dan

      Gut gesagt, nur bei der Dystopie würde ich weiter gehen:
      Das ist keine Warnung, das ist eine Ansage. Oder auch »Authentische Äußerungen«.

  7. „Wenn sie so klug wären, wie sie sich schlau vorkommen, wären sie immer noch dumm genug. “
    Kurt Tucholsky, in der „Weltbühne“,
    24.07.1928

  8. Wo ist sind die schwarzen Löcher, die nicht den virtuellen Reichtum, sondern den materiellen, realen anziehen und verschwinden lassen? Ich nenne hier mal Zwangsmedizin, alternative Energien, klimaneutrale Technologien, Vergraben von CO2, und vor allem Rüstung und Krieg. Um aufzurüsten und immer neue Waffen zu produzieren benötigt man den Krieg, und um Krieg zu führen, muss man angegriffen werden, und um angegriffen zu werden, muss man Unruhe stiften und Massen aufwiegeln. Krieg ist ein echtes Bedürfnis für viele Menschen, um den Hass zu befriedigen, der nun mal in der Psyche angelegt ist. Das Paradoxon, dass immer mehr produziert wird, aber die Menschen immer ärmer werden, entsteht nur dadurch, dass man die wichtigste Eigenschaft des Menschen ignoriert, nämlich die Dummheit, und sein größtes Bedürfnis ebenfall außer acht lässt, nämlich die Befriedigung des Hasses. Die Rolle von Dummheit und Hass kommt in den Gedanken der Tech-Milliardäre gar nicht vor.

    1. Vielleicht ist »Dummheit« auch Unwissenheit, das wäre zu korrigieren.
      Vielleicht ist »Hass« ein Ausdruck elementarer Angst.

      Mit Ihrer Argumentation legen sie das Fundament für die Denk- & Handlungsweise, auf der Tech-Milliardäre stehen.

  9. Warum nicht in den Chefetagen mit dem Einsatz von KI beginnen und die Milliardäre zum Teufel, z.B. auf einsame Inseln, jagen, wo sie sich ganz ihren Visionen hingeben können?

    Das tun die Gelackmeierten (von ein paar Ausnahmen abgesehen, die sofort großzügig mit Artillerie bestrichen wurden; am Abzug stets: ihresgleichen) seit Jahrhunderten nicht. Offenbar finden sie das System im Grunde super, würden halt nur gerne die Seiten wechseln und zu denen gehören, die andere für sich buckeln lassen, anstatt zu denen, die für andere buckeln müssen. Die drei Piepels, die es als die grandiose Scheiße sehen, die es tatsächlich und für alle ist (auch Milliardäre können sich weder eine intakte Gesellschaft noch einen gesunden Planeten kaufen), fallen einfach nicht ins Gewicht.

    Anders kann ich mir die Soße nicht erklären, denn die Gelackmeierten waren immer in der Überzahl.

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