
Krieg im Mittelmeer
Wie Flüchtlinge und Seenotretter ungebrochen von Regierungen und EU-Organen bekämpft werden - Für die Machtapparate zählen Individuen nicht.

Deutschland, Genozid und die Demontage des Völkerrechts
Es ist schon ein besonderes Gefühl, sich in einem Land wie Spanien als Deutscher zu identifizieren. […]

Remilitarisierung Europas
Ein Spiel mit dem Feuer. Europa steuert erneut bewusst und zielgerichtet auf eine von den USA angefeuerte Konfrontation mit Russland zu. Aus der Geschichte hat […]

Während alle auf den Iran schauen, verschiebt sich die Welt im Hintergrund
Alle reden über den Iran. Doch die eigentliche Veränderung passiert im Verborgenen: Die Weltordnung verschiebt sich – leise, komplex und mit Folgen, die weit über […]

Der Ekel 2026
Der Begriff des Ekels spielt in Jean-Paul Sartres existenzialistischer Philosophie eine bedeutende Rolle. Er mag für die Wahrnehmung Donald Trumps herangezogen werden. […]

Seit den 1960er Jahren sind die Sommer 30 Tage länger geworden
Die Sommer über Land und Meer werden nicht nur immer länger, die Veränderungen werden auch schneller und es wird mehr Hitze akkumuliert, am meisten im […]

Ukrainekrieg und kein Ende! Ist der Moralismus nur Propaganda, Herr Varwick?
Die Ukraine hört auf falsche Freunde. […]

Eine Stimme gegen den Chor
Das Gedächtnis der Gerechtigkeit: Von Zolas Marc zu Gergerlioğlu. […]

Sind die Israelis „War Junkies“?
Der Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran trägt das Potenzial für eine globale Eskalation in sich. Politische Fehlentscheidungen, Machtstreben und ignorierte Warnungen könnten […]

Denken Sie nicht einmal daran, Herr Merz!
Erst große Worte, dann der nächste Rückzieher? Eine deutsche Beteiligung an einer Hormus-Mission wäre eine Beteiligung an einer völkerrechtswidrigen Aktion der USA und Israels und […]

Donald Trump und die neue Weltordnung
Eine verstörende Bilanz. […]

„Wir haben genug von Big Tech“
Am vergangenen Wochenende diskutierten in Berlin Gewerkschafter, Klimaaktivisten und Mietrebellen, wie man sich gegen die Macht von großen Techkonzernen wehren kann. […]

Russland warnt: Europäische Hersteller von weitreichenden Drohnen sind potenzielle Ziele
Das russische Verteidigungsministerium nennt zahlreiche Namen der Hersteller und ihre Adressen. In Deutschland ist vor allem München mit Davinci Avia und Auterion Airlogistics im Visier. […]

Der Papst und der Hofnarr
Der Streit zwischen Donald Trump, JD Vance und dem Papst eskaliert: vom Wortgefecht über politische Drohungen bis zum bizarren Jesus-Post – und plötzlich kommt Kritik […]

Folterinstrument »EU-Sanktionen«
Die mittelalterliche Reichsacht bestrafte wie die heutigen EU-Sanktionen das Individuum, indem es dieses von der Gesellschaft abschnitt. Das erinnert fatal an Folter. […]

Merz: „Wir unterstützen die Bemühungen der Ukraine, die Ausreise wehrfähiger Männer zu reduzieren“
Der Bundeskanzler sieht es als unverzichtbar an, dass die Ausreise von wehrfähigen Männern aus der Ukraine reduziert wird, das wird auch von der Ukraine erwartet. […]

Der Militärisch-Industrielle Finanzkomplex
Wir sind auf der Seite der USA, ob wir wollen oder nicht, es genügt, dass die Regierenden sich auf die Seite der USA geschlagen haben. […]


Auf einen solch langen Artikel im Kommentarbereich nur kurz und auch noch schnell, ohne viel Zeit zum Formuliern zu haben, zu reagieren, hinterläßt viel ungelöste Fragen. Ich versuche es trotzdem.
Zunächst, wäre ich Bürger in einer verelendeten Gegend, würde ich wahrscheinlich auch versuchen, nach Europa zu flüchen. Ich bin mir natürlich bewußt, dass diese verelendeten Gegenden vor allem deshalb existieren, weil es auf der einen Seiten den Imperialismus und auf der anderen Seite die dortigen korrupten inländischen Eliten gibt, die viel Geld für ihre Schweizer Konten brauchen.
Die Darstellung all dieser Probleme im Mittelmeer macht mich so traurig und wütend, wie Fernsehwerbung mit hungrigen Kindern, die mit traurigen Augen um Spenden bitten. Was tun? Eine perfekte Lösung habe ich auch nicht.
Aber wenn ich an die finanziellen Mittel denke, die im Mittelmeer für Flugzeuge und Schiffe dieser Helfer aufgebracht werden, dann frage ich mich, was würde es hier bewirken, wenn all diese Mittel hier eingesetzt würden, um zum Beispiel eine Kampagne für die Einhaltung der Menschwürde in Europa zu führen. Konkret: Die Familie des deutsch-türkischen Journalisten Dogru, der von der EU sanktioniert wird und dessen Kinder mitten in Berlin in massive Not geraten. Mit so massiver Unterstützung könnten dann Hunderte und Tausende mit Spenden und sonstwas helfen und sich dementsprechend mit ihrer Hilfesleistung strafbar machen wie seinerzeit die Frauen, die sich mit eigenen Abtreibungen offenbarten zu einer Zeit, als de §218 noch voll gültig war.
Kampf gegen unsere eigenen Eliten und ihre Kumpanei mit den korrupten Eliten in den elenden Gebieten würde den Menschen dort und uns hier helfen.
Die Flüchtlinge hier aufnehmen löst die Probleme weder dort noch hier. Zum Elend dort kommt es nur zum Elend hier.
Ich habe viel Sympathie für in der Wohlfahrt Tätige und bewundere die Aufopferung, die manche dort zeigen. Aber ihre Tätigkeit löst die Probleme nicht, nur die Probleme Einzelner. Im Extremfall verirren sie sich vollständig und retten sterbende Wale. Darüber freuen sich die Medien, die die Köpfe aller Hilfswilligen noch tiefer in Verirrung treiben.
Auf einen solch langen Artikel im Kommentarbereich nur kurz und auch noch schnell, ohne viel Zeit zum Formuliern zu haben, zu reagieren, hinterläßt viel ungelöste Fragen. Ich versuche es trotzdem.
Zunächst, wäre ich Bürger in einer verelendeten Gegend, würde ich wahrscheinlich auch versuchen, nach Europa zu flüchen. Ich bin mir natürlich bewußt, dass diese verelendeten Gegenden vor allem deshalb existieren, weil es auf der einen Seiten den Imperialismus und auf der anderen Seite die dortigen korrupten inländischen Eliten gibt, die viel Geld für ihre Schweizer Konten brauchen.
Die Darstellung all dieser Probleme im Mittelmeer macht mich so traurig und wütend, wie Fernsehwerbung mit hungrigen Kindern, die mit traurigen Augen um Spenden bitten. Was tun? Eine perfekte Lösung habe ich auch nicht.
Aber wenn ich an die finanziellen Mittel denke, die im Mittelmeer für Flugzeuge und Schiffe dieser Helfer aufgebracht werden, dann frage ich mich, was würde es hier bewirken, wenn all diese Mittel hier eingesetzt würden, um zum Beispiel eine Kampagne für die Einhaltung der Menschwürde in Europa zu führen. Konkret: Die Familie des deutsch-türkischen Journalisten Dogru, der von der EU sanktioniert wird und dessen Kinder mitten in Berlin in massive Not geraten. Mit so massiver Unterstützung könnten dann Hunderte und Tausende mit Spenden und sonstwas helfen und sich dementsprechend mit ihrer Hilfesleistung strafbar machen wie seinerzeit die Frauen, die sich mit eigenen Abtreibungen offenbarten zu einer Zeit, als de §218 noch voll gültig war.
Kampf gegen unsere eigenen Eliten und ihre Kumpanei mit den korrupten Eliten in den elenden Gebieten würde den Menschen dort und uns hier helfen.
Die Flüchtlinge hier aufnehmen löst die Probleme weder dort noch hier. Zum Elend dort kommt es nur zum Elend hier.
Ich habe viel Sympathie für in der Wohlfahrt Tätige und bewundere die Aufopferung, die manche dort zeigen. Aber ihre Tätigkeit löst die Probleme nicht, nur die Probleme Einzelner. Im Extremfall verirren sie sich vollständig und retten sterbende Wale. Darüber freuen sich die Medien, die die Köpfe aller Hilfswilligen noch tiefer in Verirrung treiben.
Orwell: „Wie Flüchtlinge und Seenotretter ungebrochen von Regierungen und EU-Organen bekämpft werden“
Normal: Wie Europäer ungebrochen von „Nicht“regierungsorganisationen und EU-Organen bekämpft werden.
„Migration“ vulgo Einschleppung tötet.
Ich freue mich schon auf die vielen Kommentare, in denen über die „Fluchtursachen“ gerätselt wird. Es ist immer wunderbar, wie kreativ und ausdauernd um den Elefanten im Wohnzimmer herum geschrieben wird. Apropos: In welchem afrikanischen Land werden Verbrennungsmotoren konstruiert und gebaut? Und die Werkstoffe dafür?? Ich sehe da gleich 3 synchrone Außenbordmotoren.
Thomas Moser bringt es auf den Punkt:
„Was haben Menschen … gemein? … Sie haben gemein, dass sie nichts gelten. Dass sie keine Rechte haben. Dass nicht zählt, was sie wollen. Dass sie Objekte sind und nicht sich gehören, sondern dem Staat, der wiederum einer mächtigen Minderheit gehört. Für die Macht- und Regierungsapparate zählen Individuen nicht. In Zeiten des Krieges sind sie nur Manövriermasse oder Störenfriede.“
Und zu Rettern: „Was sie nicht ahnten: Seither werden sie beschimpft und bekämpft von Politikern in der Europäischen Union oder von Medien in der EU.“
Damit beschreibt er treffend die herrschenden „Eliten“ und Medienkonzerne.
Wie wäre es ergänzend mit einem Blick in die Geschichte?
Wenn man die Bilder von Grosz sieht
https://recherche.smb.museum/detail/962197/st%c3%bctzen-der-gesellschaft
und die Texte von Tucholsky liest
https://www.textlog.de/tucholsky/erzaehlungen-prosa/justitia-schwoft
und sich anhört, was weitere Künstler, Dichter und Denker des vergangenen Jahrhunderts sagten,
https://beruhmte-zitate.de/zitate/724302-rosa-luxemburg-freiheit-ist-immer-die-freiheit-der-andersdenkende/
dann könnte man zu dem Schluss kommen, dass sie unsere Gegenwart vorweggenommen beschrieben hätten. Das hatten sie nicht, sie beschrieben ihre Gegenwart. Was auf sie folgte, ist Geschichtsbewussten bekannt. Was sagt uns das für das Kommende?
Zum Abschluss: Bei den Mitforisteronen, die in guten wie in schlechten Zeiten stets mit von der Partie waren, möchte ich mich bedanken und zwar mit einem Erinnerungsvideo von uns:
https://www.youtube.com/watch?v=uAzwji5Cfmk&list=RDuAzwji5Cfmk&start_radio=1
Der Redaktion des OM möchte ich ebenfalls danken, mit dem Hinweis auf einen bei den Buchkomplizen erhältlichen Titel:
https://www.buchkomplizen.de/index.php?cl=details&libriid=9781529034554&listtype
Gehabt euch wohl und benehmt euch gut, ciao.
Zur Linderung der Probleme 8n dieser Welt hätte ich einen Haushaltsposten anzubieten, der locker weltweit Billionen einbringt. Wir schaffen überall das Militär ab, entwickeln und produzieren keine Waffensysteme mehr. Dann gibt es auch keine Kriege mehr. Und somit entfällt einer der Hauptfluchtursachen. Dann beseitigen wir die Ausbeutungspolitik, die die Länder des globalen Südens knechtet, und dann entfällt der zweite wichtigste Grund. Und mit dem freigewordenen Geld verbessern wir die Lebenssituation der Menschen. Und damit entfällt der dritte Grund.