40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten sollen durch Drohnenangriffe ausgefallen sein

Der Drohnenkrieg verändert das Schlachtfeld, wie die weit ins Territorium des Gegners reichenden Angriffe von Russland und die Ukraine zeigen. Es gibt zwar noch eine Todeszone, aber der Unterschied zwischen Front und Hinterland verschwindet.

mehr lesen

10 Kommentare

  1. Das passierte in der West-Bank (Mittwoch den 25.03.2026):
    Die Siedler verüben in Al-Najma, östlich von Qalqilya einen Brandanschlag auf einen landwirtschaftlichen Raum. Das Militär verhaftet im Balata-Flüchtlingslager, östlich von Nablus, einige Palästinenser.
    Die Siedler dringen in Taibe mit Schlagstöcken und Schafen in einen Hinterhof eines Palästinensers um einen Anspruch zu begründen (meine Schafe – mein Land, meine Schafe auf meinem Land).
    Es findet eine Umwandlung der okkupierten palästinensischen Gebiete in Teil eines Landes statt. Das Kriegsverbrechen der Vertreibung wird begangen, da Siedler nicht andere Siedler von deren Land vertreiben. Das Militär wirft in Balata, östlich von Nablus in Wohnungen die Möbel um.
    Das Militär nimmt in Tel, südwestlich von Nablus und im Al-Fawwar-Flüchtlingslager drei Palästinenser fest (darunter einen Lehrer). Das Militär erschiesst in Jerusalem, Qassem Amjad Shkeirat, 21, aus Jabal Mukaber nach seiner Festnahme [1].
    Die Siedler sind vom Militär geschützt als sie Schafe auf palästinesisches Land in Masafer Yatta bringen. Die Siedler haben in der Khalla Amira und Rujoum Ali Gegend, in Masafer Yatta, die Palästinenser angegriffen und verletzt (Krankenhaus). Eine grosse Anzahl von Militärs hat dann die Gegend gestürmt und Blendgranaten gezündet sowie Tränengas auf die Palästinenser geworfen.
    Das Militär hat in Al-Zawiya, südlich von Jenin, ein Haus, ein Automobilhaus und ein Ladengeschäft für landwirtschaftliches Gerät zerstört. Der Bürgermeister Jamal Abu Al-Wafa (Besitzer des Hauses und des Automobilhauses) hatte vor 2 Jahren ein Weiterbau-Verbot erhalten. Die meisten Ladengeschäfte in der Nähe des Ladengeschäftes sollen ebenfalls nicht Weiterbauen oder zerstört werden. Die Siedler stürmen landwirtschaftliche Nutzfläche in der Tel-Gegend in Sinjil, nördlich von Ramallah. Das Militär schiesst in Beit Furik, östlich von Nablus und verletzt einen Palästinenser. Das Militär begibt sich nach Beit Amrin, nordwestlich von Nablus. Die Siedler und das Militär schiessen und verfolgen mehrere Kraftfahrzeuge mit palästinensischen Arbeitern. Ein Kraftfahrzeug überschlägt sich brennt aus (Yusri Majid Abu Qubaita, 31, stirbt). Die Siedler haben nach Angriffen ein zusätzliches Haus als Eigentum weil der Eigentümer gegangen ist (Yatmawi-Gegend, Beita, südlich von Nablus, vertrieben). Das Militär zerstört in der Nähe von Nabi Elias, östlich von Qalqilya, einen palästinensischen Freizeitpark weil in Area C gebaut (Schwimmbad mit Wasserrutschen und Tischen zum Sitzen). Die Verluste durch die Zerstörung des „Mansour Land“-Parks werden auf 1.5 Mio. Dollar beziffert (8.000 Quadrameter).
    Die Siedler zünden in Sa’ir, nordöstlich von Hebron, zwei Bulldozer an. Gehörten der Shalald Familie. Die Siedler haben in Ajja, südlich von Jenin 23 Olivenbäume zerstört oder beschädigt.
    Die Siedler zäunen in der al-Hadidiya-Gegend, im Jordan-Valley (Khirbet al-Hadidiya) hunderttausende von Quadratmeter ein. In den vergangenen zwei Jahren wurden hunderttausende von Quadratmeter im Jordan-Valley eingezäunt. Das Militär hat in der West-Bank vierzig Palästinenser festgenommen.

    Das Militär nimmt in Silwan, Jerusalem zwei zusätzliche Wohnungen in Besitz für Siedler-Organisationen (Palästinenser aus Wohnungen geworfen die z.T. seit dreiundsechzig Jahren dort lebten, mindestens 11 Familien an dem Tag). Es sollen aus Silwan aus Al-Bustan 150 Familien und aus Baten al-Hawa 90 Familien aus ihren Wohnungen raus (insgesamt 2.200 Menschen).
    Die Siedler verletzten bei einem Angriff in Khallet Amira, in Masafer Yatta, südlich von Hebron, einen Palästinenser. Das Militär zerstört einen Teil eines Brunnens der weite Flächen im Norden Qalqilyas bewässert. Die Palästinenser sollen von ihrem Land vertrieben werden. Die Siedler verbrennen in Kafr Qaddum, östlich von Qalqilya ein Zuhause. Die Siedler und das Militär begeben sich nach Huwara, südlich von Nablus und die Siedler laufen vermummt mit ihrer Fahne entlang.

    Das passierte u.a. in Gaza:
    Das Militär beschiesst vom Meer aus Zelte von Vertriebenen an der Küste von Khan Younis (evtl. Al-Mawasi). Bei einem Angriff des Militärs auf eine Gruppe von Menschen die sich in der Nähde des Friedhofs von Az-Zawayda, Gaza-Mitte, aufhielten wurden vier getötet und mehrere verletzt.
    Es gibt mehrere Verletzte darunter auch Kinder. Das Militär tötet zwei Palästinenser.
    Bei einem Angriff auf die südwestliche Gegend von Deir Al-Balah, Gaza-Mitte, es gibt mindestens einen Toten und mehrere werden verletzt. Bei einem Angriff auf ein Lager in Deir Al-Balah werden mehrere verletzt.
    Das Militär hat im Al-Maghazi-Flüchtlingslager, Gaza-Mitte, die Panzer und Bulldozer bewegt und eine palästinensische Familie sieht sich unter Beschuss (Einschusslöcher in den Wänden und Plastikabdeckungen). (Wahrscheinlich werden die Wohngebäude zerstört). Das Militär beschiesst die östlichen Gegenden von Khan Younis und Gaza-Stadt (evtl. werden die Wohngebäude zerstört).

    Zwei Experten der Vereinten Nationen verlangen dass der Direktor der Kamal Adwan Hospitals, Hussam Abu Safiya freigelassen wird. [2] Das Militär hatte das Hospital beschossen und zerstört. Ihn hatte man dabei aufgenommen wie er zu einem Militärfahrzeug ging anstatt reinzugehen und ihn festzunehmen. Gezeigt wurde ein Händedruck aber dann wurde er geschlagen. Er hat auch Körpergewicht verloren und der Anwalt hat sich über seinen Zustand beschwert.

    In der vergangenen Woche wurden 321 Lastwagen von den Hilfslieferungen von den Vereinten Nationen reingelassen. Anstatt fünfhundert oder sechshundert am Tag.

    Über den Völkermord sprechen. Jede Stimme zählt.
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    [1] Ein Bild von Qassem Amjad Shkeirat: https://ibb.co/VYz62MvJ
    [2] https://www.ohchr.org/en/press-releases/2026/03/un-experts-demand-immediate-release-dr-abu-safiya-after-reports-severe

  2. Der russische Militärblogger Alexander Kharchenko schreibt dazu:
    https://tgstat.ru/en/channel/@bayraktar1070/7164
    So,so, 2022 hätte das aktuelle russische Militärpotential für einen Durchmarsch bis zum Dnepr gereicht.
    Heute ist Ende im Gelände.
    Haben der Buhdin und seine Jünger nicht immer gesagt, die Zeit arbeite für sie?
    Heute verlieren sie den Drohnenkrieg gegen die „Faschisten“.
    Schwacher Trost für Buhdin und seine bezahlten und unbezahlten Trolle: auch Trug, Towarisch und Busenfreund Donald steht militärisch am Abgrund. Auch wegen dieser Scheixxdrohnen.

  3. Ich verstehe nicht, dass Russland nicht in der Lage ist, die wichtigsten Einrichtungen zu schützen und Enthauptungsschläge durchzuführen. Stattdessen werden die restlichen Einwohner terrorisiert. Ich weiß nicht was das soll, mehr als die Hälfte sind doch schon abgehauen. Ich glaube, Russland wurde stark überschätzt, auch von mir.

    1. Es gibt keinen 100% Schutz vor Drohnen und Raketen und Raffinerien sind riesig und explosibel.
      Was die Enthauptungsschläge angeht da verwechselst du die Seiten.
      Verstehst du wirklich nicht, oder bist du nur ein Troll?

  4. Solche Sätze wie:
    „Trump übt weiter Druck aus, den Krieg zu beenden“
    sollten unterbleiben. Solche Behauptungen entbehren jeder realen Basis und sie verhindern grundlegend das Verständnis.

    Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch der im Iran folgt dem US-Interesse eine weltweite Kontrolle der Energieressourcen zu erlangen.

  5. Solch einen Drohnenkrieg kann die Ukraine nur führen, weil sie darin mit westlichem Material, Geld und westlichen militärischen Spezialisten unterstützt wird.
    An der Front kommt sie kaum bis gar nicht voran,

    Das Problem in der Ukraine:
    Selbst wenn der Krieg an der Frontlinie beendet sein wird, dann wird es in der Ukraine vermutlich immer noch nationalistische Milizen geben, die ihren Drohnen- und Autobombenkrieg in Russland fortführen wollen.
    Genau das haben ja auch die historischen Bandera-Anhänger gemacht, die nach der Kapitulation ihres Verbündeten, Nazi-Deutschlands, 1945, noch weitere 9 Jahre (soweit ich gelesen habe wohl auch mit Unterstützung westlicher Geheimdienste) in der Sowjet-Ukraine Anschläge verübt haben, solange, bis ihr Anführer Stepan Bandera, der von seinem Unterschlupf in München aus operierte, von einem Sowjet-Agenten getötet wurde.

    Die Ukrainer werden nur dann eine friedliche und ökonomisch auskömmliche Zukunft haben, wenn sie ihre Bandera-Fanatiker entmachten und einen Friedensvertrag unter den Bedingungen Russlands abschliesen.
    Je eher das geschieht, desto mehr Menschenleben werden gerettet werden.

    Die Mehrheit der jetzt noch im Donbass lebenden Ukrainer wird keinesfalls mehr unter die Herrschaft Kiews zurück wollen, von dessen Milizen und Militär sie seit 2015 ununterbrochen beschossen wurden und werden.

    1. Das erklärt auch, weshalb Russland gar kein Interesse daran hat, die Ukraine zu erobern. Russland kann sowieso den Krieg nicht beenden, solange der Westen das nicht will. Also macht man damit langsam und schont die eigenen Kräfte.

  6. Der Krieg der NATO gegen Russland scheint also in die entscheidende Phase zu gehen und, wie absehbar, wird die NATO verlieren.

    Die letzten Meldungen entlang der Front zeigen, dass die russischen Befreiungskräfte auch jetzt auf ganzer Linie vorrücken und dabei sind, die Ziele der Antiterroroperation umsetzten.

  7. Also die Ukraine könnte 2000 Abwehrdrohnen produzieren und hat eine einzigartige Expertise auf diesem Gebiet. Und die dummen Russen können ihre Industrie und vor allem ihre Raffinerien nicht schützen.
    Das passt nicht zusammen und es entspricht auch nicht der Entwicklung entlang der Front.

    Was wir haben, ist die Wiedergabe von britisch/ukrainischer Propaganda, die wie die Angriffe im russischen Hinterland auf ein westliches Publikum ausgerichtet ist.
    Wir wissen in Wahrheit wenig bis nichts über die Auswirkungen der Drohnenangriffe. Ziele im Westen Russlands sind mit Drohnen zu erreichen, sollten aber über entsprechende Abwehr verfügen. Anlagen, die im Osten liegen, von denen es laut Karte etliche gibt, dürften relativ sicher sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert