Trump lockert russische Sanktionen, Kiew und die EU sind entsetzt

Selenskij spricht von "Geburtstaggeschenk an Putin", tatsächlich scheint Moskau keine Gegenleistung für den Deal erbringen zu müssen, von dem Trump eine Senkung der Dieselpreise für die Midterm-Wahlen erwartet. Die Ukraine und die EU blieben außen vor.

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17 Kommentare

  1. Nun, Diesel wird für so manches gebraucht. Insbesondere Landwirtschaft, Transport, Bauwesen…brauchen diesen Saft. Ohne ist schlecht wirtschaften. Und wer genug davon zu einem vernünftigen Preis hat, der ist im Vorteil gegenüber denjenigen, die aus ideologischen und rassistischen Gründen darauf verzichten….
    Und wenn der Kongress sein Sanktionsgesetz durchsetzen will, haben deren Mitglieder die undankbare Aufgabe, ihren Wählern zu erklären, warum der Dieselpreis so hoch ist, damit der Wirtschaft schaden und Lebensmittel sowie fast alle Waren erheblich verteuern…Viel Spaß!
    Wer Zeit hat, kann ja mal die aktuellen Frachtraten für Tanker ermitteln. Und die Preise für russisches „Urals“ und „Brent“ Rohöl. Evtl. fällt auf, das Russland für sein Öl erheblich mehr Geld bekommt und das auch noch mit eigenen Tankern transportiert….

    1. Nun. Diesel ist vor allem Heizöl!!!

      In jedem Jahr gibt es saisonal eine „unerklärliche“ Preiserhöhung beim Diesel, die damit zusammenhängt, daß die im Winter aufgebrauchten Heizölvorräte wieder ersetzt werden müssen, und damit die Nachfrage nach Diesel steigt. Und da vor allem in den USA!
      Und wenn der vormals zweitgrößte Diesel-Exporteur Russland durch die Angriffe (die Blödenski „unsere Art von Sanktionen“ nennt) ausfällt, spürt man das an jeder Ecke.

      1. Diesel aist fast alles, was wirtschaften ausmacht. Mit Heizöl werden nicht nur private Heizungen betrieben, sondern auch Trocknungsanlagen, z.B. für Getreide und Mais, derzeit insbesondere für Mais, der u.a. auch als Vorprodukt in dre chemischen Idustrie eingesetzt wird.

  2. Der korrupte grüne Kobold aus der Ukraine und sein größter Unterstützer aus Deutschland sind dagegen russische Raffinerien nicht zu bombardieren.
    .Zwergenaufstand eines untergehenden Regime’s?

    Auch Israel könnte sich selbst zerlegen
    „CIA-Leaks: Iran-Kriegs-BOMBE, Israel kollabiert rasant“ | Larry Johnson & Lawrence Wilkerson
    https://m.youtube.com/watch?v=WD6RgT97quA&pp=ygUcQ0lBLUxlYWtkOiBJcmFuLUtyaWVncy1Cb21iZdIHCQk3DAGHKiGM7w%3D%3D

  3. Trump hat sich im eigenen Lügengespinnst verfangen. Die Hormus ist nicht offen, weshalb amerikanische Raffinerien aus wirtschaftlichen Gründen abschalten. Weder das heimische Erdöl, noch das Schieferöl genügen, um sie in Betrieb zu halten. Das Öl Venezuelas muss bis zur Neuerschließung im Boden bleiben. Die Förderanlagen wurden in den Sanktionsjahren demontiert und zum Schrotthändler gefahren. Wer Öl hat, hat noch keinen Sprit.
    In Berlin ist man sich der drohenden Katastrofe noch nicht bewusst. Die Russen dosieren die Exporte für den US-Markt, für die Importe der Europäer bleibt dann kaum noch etwas übrig. Das Umdeklarieren von bösen Ölprodukte in gute, amerikanische funktioniert bald nicht mehr. Die Sanktionsspirale dreht sich jetzt anders herum. Der Iran kann die Sanktionen anscheinend wegstecken und lange durchhalten. Frachter für die Versorgung des Landes passieren die Hormus, welche mit Kunstdünger für Europa wohl kaum.
    Mal schauen, wann der Diesel 3 Euro kostet. Ist man dann noch „wettbewerbsfähig“ mit Landwirtschaft, Logistik und Produktion ? Ist das „hybride Kriegsführung“, oder geht das nur mit Spielzeugdrohnen ?

  4. Na sowas aber auch! Erst Schröders live Gratulation zum Geburtstag und jetzt das!
    Schnell schnell EU, das hundertfünfundzwanzigste Sanktionspaket muss geschnürt werden!
    Die EU Bürger sind begeistert. Liebend gerne zahlen sie die Sprit und Lebensmittelpreise, die Mieten usw……

    1. Heinz: Die neuen Sanktionen übernehmen jetzt die EU´ler. Kallas hat schon wieder
      hyperventiliert und die EU braucht ja kein Diesel. Die Traktoren, Baumaschienen, Rangierloks
      usw. fahren ja alle mit Strom oder Wasserstoff.Ach nee……..das funktioniert ja noch gar
      nicht. Bis es funktioniert, sollten wir wieder auf Pferd und Wagen und dem Pflügen mit Ochsen
      umsteigen. Davon haben wir ja in der EU genug es muß nur noch etwas geschnippelt werden.

  5. „Offenbar war der Druck für Trump so groß, eine erste Absprache mit Russland zu erzielen und die Dieselpreise zu senken, dass Moskau dafür keine Konzessionen machen musste.“

    Dass Moskau (Moskau kursiv) dafür keine Konzessionen machen musste?

    Hmmm.

    Ist die Frage nicht eher, zu welchen Konzessionen sich Washington (Washington kursiv) für diesen Gefallen der russischen Seite bereit erklärt hat?

  6. Als Iraner hätte ich jetzt das Gefühl, dass Russland mir in den Rücken gefallen ist!

    Es gibt ein Video, in dem Trump über Elendski sagt:

    „We said you can do whatever you want to russia just don’t hit the refineries. He wants to make problems for the world. He wants to make problems for our farmers and ranchers.“

    „Whatever you want“! Also von mir würden die nichts bekommen!

  7. Was mir das zeigt ist folgendes:
    – Das politische Wohlwollen der US-Amerikaner ist an den Spritpreis gebunden, Sprit teuer, Präsident schlecht,
    Sprit billig, Präsident gut. Sonst scheint das amerikanische Volk kaum weitere Probleme zu haben
    – Trump ruft mal eben Putin an, macht einen Haufen auf die Europäer, die offenbar am Katzentisch zu sitzen haben!
    Das krachende Scheitern der deutschen Politik und der Eu seit Scholz deutet sich immer deutlicher an.
    – Das die USA IMMER und STETS ausschließlich die eigenen Interessen zur Maxime ihres Handelns machen, ist nicht neu und nicht unerwartet. „Fuck the EU“ von Mrs. Nuland nahm vorweg, was jetzt passiert ist.
    Die USA sind unsere Freunde nicht, waren es nie und werden es nie sein!
    Sie sind niemandes Freund!

    1. Ich muss öfter dran denken, wenn die woke Kamala Harris 2024 die Wahl gewonnen hätte, würde Europa wahrscheinlich anders ausschauen – so, dass man es vom All aus mit bloßem Auge erkennt.

  8. „Der Ukraine fehlt die notwendige Flugabwehr, weswegen die russischen Truppen die Angriffe auf die Infrastruktur verstärkt haben, um die Interessen durchzusetzen, die auf ein territoriales Nachgeben von Kiew oder auf einen Zusammenbruch der ukrainischen Front zielen.“

    Auf einen finalen Zusammenbruch der Zelenskyy-Junta und der gesamten Restukraine, würde ich sagen, und auf eine massive Verstärkung des Abwärtssogs auf Nato-/EU-Europa – möglicherweise sogar auf den Zusammenbruch einzelner Nato-/EU-europäischer Staaten und/oder Nato und/oder EU als ganzes.

    Die Situation für uns als Einwohner des europäischen Westblocks war seit Able Archer (1983) nicht annährend so kritisch wie jetzt.

    Die Entscheidung der russischen politischen Führung vor zwei oder drei Monaten den Generalstab endlich damit zu beauftragen, die Kapitulation der Kiewer Junta mit militärischen Mitteln zu erzwingen, dürfte uns im Westblock in den nächsten Monaten vor gewaltige Probleme stellen, vor unlösbare möglicherweise, je nachdem wie sich zusätzlich die anderen Risikofaktoren (die Energieversorgung oder die Krise am „Finanzmarkt“ zum Beispiel) auswirken werden.

    Warum aber „handelt“ die russische Führung erst jetzt?

    Zum einen, weil es nicht in erster Linie darum geht, die Restukraine durch einen Abnutzungskrieg zu besiegen, sondern die Nato. Vor allem die europäischen Nato-Staaten (aber auch die nordamerikanischen) werden – so abgenutzt wie sie im Oktober 2026 bereits sind – sowieso schon Schwierigkeiten haben über den kommenden Winter zu kommen ohne in schwer vorstellbarem Ausmaß abzurutschen.

    Und wenn nun noch die totale Niederlage der Restukraine mit allen Konsequenzen für Nato-/EU-Europa dazukommt (Millionen neue Flüchtlinge, unvorstellbare zusätzliche Kosten und gewaltige finanzielle Verluste, Zusammenbruch der Narrative, etc.), dann liegt der Kollaps nicht nur Frankreichs oder Großbritanniens, sondern auch Deutschlands oder Polens im Bereich des Möglichen, was auch immer „Kollaps“ im Detail bedeuten mag.

    Zum anderen bleibt der russischen Führung – so sie ihre bisherige Politik der Vermeidung eines ganz großen Krieges fortsetzen möchte – im Grunde nur ein Weg, nämlich Nato-/EU-Europa in den kommenden Wintermonaten durch eine massive Erhöhung der Kosten für ihre Kriegsbemühungen gegen Russland entweder an den Rand des Zusammenbruchs oder über die Klippe hinauszudrücken.

    Die Alternative wäre, weiter zu verzögern und sich dadurch demnächst zu militärtechnischen Maßnahmen gegen Nato-Staaten nötigen oder zwingen zu lassen. Denn die deutliche Warnung an die Nato im Falle des Versuchs einer Strangulierung Kaliningrads optional alle zur Verfügung stehenden Mittel und Waffen einzusetzen, dürfte lediglich zu einer kurzen Atempause führen und das auch nur in der Region Kaliningrad.

    Die Nato wird nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit systematisch weiter eskalieren – denn dafür ist sie schließlich da, so dass es nicht allzu schwierig sein sollte zu prognostizieren, dass Russland in der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit in Europa ernst machen wird.

    Auch der Kollege Röper meinte am Freitag in Tacheles erstmals, dass er nun nicht mehr so befürchte, dass ein massiver Krieg zwischen der Nato und Russland unvermeidbar sei, sondern dass er nun eher davon ausgehe, dass Russland die Entscheidung gegen die Nato mit wirtschaftlichen Mitteln suchen wird.

    Glückwunsch, Herr Röper, dass Sie auch zu diesem Schluss gekommen sind. Nur ein wenig spät vielleicht… und der nächste wird vielleicht Herr Rötzer sein…

  9. So verwunderlich ist das nicht. Neulich ließ Sergeij Lawrow wissen, dass er sich bestens mit den Unterhändlern Witkoff und Kushner verstanden hätte und dass der Plan von Anchorage noch immer aktuell sei. Wenn es nach diesem gegangen wäre, herrschte längst Frieden, wofür man auch Selenskij gewinnen konnte. Sabotiert hätten die Europäer.
    Das waren nur Worte, aber jetzt folgen Taten. Dass das die Europäer massiv verärgert, ist kein Versehen, das ist Absicht.
    Diese Europäer (unter deutscher Führung) bekommen jeden Tag die Konsequenzen ihres Handelns zu spüren. Gut so.

  10. Red Bull Leipzig verprügelt Eintracht Frankfurt mit 7:0 Toren.
    Das Team des Österreichers Adolf Hütter bot in Sachsen eine ganz schwache Leistung und musste früh kapitulieren. Auch die drei Frankfurter Nationalspieler Atubolu, Ebnoutalib und Burkardt konnten das Debakel nicht abmildern.
    Die Trainerfrage wird gestellt werden. Gerüchten zufolge könnte es morgen schon zur Trennung kommen.

  11. Hätte „Putin“ den Willen und Können Europa zu erobern, wäre die Ukraine längst eingenommen. Statt dessen bleibt es bei den Gebieten, die schon vor dem offiziellen Kriegsbeginn Streitthema waren. Trump hat sicher ein sehr gewöhnungsbedürftiges Sozialverhalten, ist aber nicht dumm. Zumindest hat er ein gut funktionierenden Sinn fürs Geschäft. Der Nutzen, russisches Öl zu kaufen, ist sicher größer, als der Verlust die EU oder die Ukrainer zu verärgern. Kurzfristig taugt der Krieg nicht mal mehr für Waffentests. Tatsächlich meinte Trump wohl, die Ukraine bräuchte einen neuen Präsidenten.
    Es wird wohl nicht mehr lange dauern, dass auch Deutschland und die EU wieder Gas aus Russland bekommt. Der Engpass ist absehbar. Trump kann so etwas einfach machen und wird als Trumpl betrachtet. Ist ihm aber egal. Bei unseren Berufspolitikern bin ich auf die Rechtfertigung gespannt.

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