Single-Gesellschaft? Die Zahl der Menschen, die als Singles leben, soll weltweit ansteigen

Während das Single-Dasein zunimmt, herrscht nach dem Kinsey-Institut bei den 18-29-Jährigen eine „Sex-Rezession“, die sexuelle Aktivität in der Altersgruppe der Gen Z sei gering. 19 % hatten noch nie einen Partner. Online-Beziehungen, auch Chatbots scheinen einen Teil der gewünschten Intimität abzudecken. Aber nur 18% sind mit ihrem Sexleben unzufrieden.

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13 Kommentare

  1. Wen wundert das? Sexualität wird einerseits verteufelt und andererseits öffentlich dargestellt.. Dazu: Die Gleichsetzung mit Vergewaltigung ist fast schon normal, selbst sie Anbahnung einer Beziehung wird als unangenehm empfunden und einer sexuellen Belästigung gleichgesetzt. Da traut man sich kaum noch, jemanden anzusprechen. Und das Ergebnis: Singledasein. Wer kann denn schon im voraus wissen, ob das Gegenüber interessiert ist oder nicht, wenn man es nicht versucht?
    Dazu kommt diese Online- und KI-Hype.

      1. Wo kämen wir da auch hin, wenn nicht auch die letzte Ecke menschlichen Lebens kapitalistisch verwertet, monetarisiert und Profit damit gemacht wird.

  2. Der beste Schutz für das Universum ist, wenn die Menschheit ausstirbt. Wenn es ein Atomkrieg nicht schafft, so immerhin die narzisstische Gesellschaft.

    1. In der Geschichte des Universums ist die Existenz des Menschen nur eine Sekunde, dann kommt noch einmal eine und dann ist auch wieder Schluss mit dem Unsinn.

  3. Etwas schade, dass bei den meisten Zahlenangaben nicht zwischen Männern und Frauen differenziert wird. Wie auch immer, es gilt Female Choice und völlig klar, dass der Kapitalismus nicht umhin kommt auch an die privatesten Dingen ein Preisschild zu hängen, diesen seine Logik des Warenwerts überzustülpen.
    Nun passiert genau das, was derzeit in sehr vielen Wirtschaftszweigen zu beobachten ist, die Marktteilnehmer finden nicht mehr zusammen. Das gilt genau so für Erdbeeren, amerikanische Motorräder oder Ferienimmobilien. Stets ist der Kaufinteressent nicht in der Lage den geforderten Preis zu zahlen und der Anbieter gleichermaßen nicht in der Lage den Preis ohne Verlust soweit abzusenken, dass ein Deal zustande käme.
    Ich halte dies ganz nebenbei auch für das wahrscheinlichste Kapitalismusuntergangsszenario. Es hat bereits begonnen und zieht immer mehr Wirtschaftszweige in seinen Sog (Abgaben und Steuern spielen dabei natürlich eine Rolle, auch wenn diese für Bräute bislang nicht zu entrichten sind).

    1. Etwas schade, dass bei den meisten Zahlenangaben nicht zwischen Männern und Frauen differenziert wird.

      Wenn schon, dann bitte Aufschlüsselung nach mwd

      1. Mal schauen ob das durchgeht, aber für „d“ halte ich in dem Zusammenhang den Begriff Atrappen für angemessen. Die tun mit den Dingen die sie unter allergrößten Aufwändungen für sich haben herstellen lassen in aller Regel nämlich genau garnichts.

    2. Hoffen wir mal dass das mit dem Braut Geld nicht die falschen lesen. Das könnte Begehrlichkeiten wecken. Wenn man auf die Süße auch noch eine zuckersteuer entrichten müsste…

  4. Bei der Buntenwehr scheint man nicht durchgängig sexmüde zu sein:

    Soldaten sollen sich Wettbewerb geliefert haben, wer mit mehr Kameradinnen Sex hat
    Die Bundeswehr ermittelt wegen sexueller Übergriffe in der Sachsen-Anhalt-Kaserne. Eine der Betroffenen war nach SPIEGEL-Informationen minderjährig.

    Ganz nebenbei noch: Wie kommen Minderjährige zur BW?

    1. Mit Erlaubnis beider Elternteile und nach Vollendung des 17. Lebensjahres. Ich warte schon darauf, dass mein Nachwuchs endlich auch dem Feinde in schimmernder Wehr entgegentreten darf!

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