Beraubt: Staatsschutz-Antifa und K-Gruppen nehmen „GenZ“ die Demo aus der Hand

Wie Bewegungen gespalten und isoliert werden sollen. Eine der Fragen, die bleiben, ist: Wer und was ist die Generation Z?

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8 Kommentare

  1. So ziemlich das einzige Politikfeld, auf dem es in diesem Land in den letzten Jahrzehnten nenneswerte Fortschritte gab, ist die Perfektionierung der Methoden, mit denen man die Bildung einer außerparlamentarischen Opposition im Keim erstickt: durch Infiltration, Instrumentalisiereung und Spaltung.

    Aber so lernen die netten jungen Menschen halt früh genug, dass Demokratie westlicher Machart eben keinen Weg zur Mitbestimmung vorsieht, sondern eine disziplinierende, Wohlverhalten einfordernde Struktur zur Festigung der bestehenden Macht- und Vermögensverhältnisse ist.

    1. Dazu passt auch, wie in den öffentlich rechtlichen Kulturprogrammen ein scheinheiliges „Wir verstehen euch” zur Schau gestellt wird und sehr harmlose, eher weinerliche Pop-Musik lanciert wird à la „Die Jugend hat Angst”.
      Das hat so gar nichts mit selbstbewusstem Protest gemein, was da rüber kommt. Es stimmt schon, dass man hierzulande eine gewisse Perfektion der Protestvereinahmung und -Unterdrückung im Vorfeld erreicht hat. „GenZ geregelt!” kommt der Sache schon näher.
      Noch scheint die Kriegstreiberfraktion die Kontrolle zu haben, aber das könnte sich ändern…

    2. „Zersetzung“ ist der gesuchte Begriff.

      Der taucht allerdings in den westdeutschen Staats- und Oligarchenmedien nur im Zusammenhang mit der Stasi auf.
      Lach.

      Ceterum censeo intellegentiam artificialem vestram in cloacam demergendam esse.

    3. Oder sich aus sich selbst heraus rekrutierenden Personengruppen speist. Wer meint, von Außen etwas verändern zu können, wird entweder gar nicht aufgenommen od- wenn es Geldgebern zu passe kommt- mit finanziellen Mitteln instrumentalisiert.

    1. In Frankreich gibt es auch Solidarität von anderen gesellschaftlichen Gruppen. Hier lässt man GenZ allein, bezweifeln. zum betreuten Protest auflaufen.
      Am 3. Oktober waren es zu wenige. Am 2. Oktober hatte man schon die Jugend Mitt einer Extra-Einladung zur Demo gerufen. So geht Spalten, um den Protest möglichst klein zu halten.

  2. „….dass sie gerne mit dem polizeilichen Staatsschutz zusammenarbeiten, …“

    Immer wieder von Polizisten bei der kleinsten Gelegenheit zusammen geschlagen werden, nennt man jetzt also Zusammenarbeit. Wußte gar nicht, das Overton jetzt unter die Satiremagazine gegangen ist.

    1. > Immer wieder von Polizisten bei der kleinsten Gelegenheit zusammen geschlagen werden

      Das war mal so. Aber ist das so? Mir scheint du hast die letzten 10 Jahre verpasst.

      „Hinzu kommt, dass diese „Antifa-Held:innen“, wenn schon, an den großen Medien, wie etwa dem ZDF, die jeden Tag für den Krieg gegen Russland trommeln, keinerlei Kritik üben. “

      Da hat eine Instrumentalisierung stattgefunden. Man ist dabei dem Narrativ alle gegen rechts, auf den Leim gegangen. Je nachdem wer rechts geframed wird, wird zum Ziel. Was früher Staats- und Kapitalismuskritik war, ist heute Kampf gegen wasauchimmer rechts.

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