Krieg gegen den Iran: Worum es den USA geht

Der Krieg gegen den Iran kann als Versuch verstanden werden,, die Welt neu im Sinne der Zurückdrängung der Weltmachtambitionen Russlands und Chinas und, was in Europa gerne verharmlost wird, auch Europas zu sehen.

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22 Kommentare

  1. Ich denke, es geht darum, Russland alle Unterstützer zu nehmen, weil es nicht bereit ist, in der Ukraine Frieden zu schließen.

    1. Klar, steigende Ölpreise arbeiten total gegen Putin und wenn jetzt China kein Öl aus dem Iran bekommt wo wird Winnie Pooh wohl das Öl jetzt kaufen?

      Wechsel mal deinen Youtube-Onkel.

  2. Trump will wohl auch China eins auswischen. Aber die Chinesen werden nicht so dumm sein, sich im Iran zu engagieren. Die holen sich lieber Taiwan, was ja schon lange fällig ist.

    1. Das dachte er vielleicht, daß er China eins auswischen kann. Fehlanzeige !
      Das Interview mit Pepe Escobar, daß ich etwas weiter oben gepostet habe, erklärt alle Zusammenhänge.

      Meine Einschätzung ist, daß die USA komplett am Ende der Fahnenstange angekommen sind und
      sich nur noch mit Lügen über Wasser halten zu können. Berichten zu Folge sieht Tel Aviv mittlerweile
      in Teilen ähnlich aus wie Gaza.

      Trump behauptet, das iranische Militär sei „zerstört“ worden, und lehnt eine Rolle Russlands ab
      https://www.youtube.com/watch?v=ySNyF4-mjs8

    2. Ich denke China wird einfach geduldig abwarten, bis sich das Problem Taiwan von alleine in Wohlgefallen auflöst. Wann man Taiwan einfach nur in Ruhe lassen würde (vor allem die USA mischen sich da ja kräftig ein), gibt es m.E. eigentlich nur eine Richtung wie sich das in Anbetracht eines wirtschaftlich dominanten China entwickeln wird: Taiwan wird irgendwann die Wiedervereinigung anstreben.

      Eine direkte militärische Intervention Chinas sehe ich nur, wenn aktiv versucht wird, Taiwan aus China herauszuschlagen, z.B. indem man das Land weiter massiv aufrüstet und zu einer Unabhängigkeitserklärung drängt. Das wäre dann tatsächlich noch so eine „selbsterfüllende Prophezeiung“ … wie die iranischen Atomwaffen, die nun ein gutes Stück wahrscheinlicher geworden sind.

  3. Auch dieser Krieg ist ein Baustein im USA-BlackRock-Spiel „Great Reset“!

    „Sehr geehrter N. N.,

    Danke zunächst für Ihre Rückmeldung. Ihre Aussage, meine Bemerkung sei „hingerotzt“, nun ja, kein Kommentar. Ihre implizite Bewertung samt Stil stehen für sich. – Sie haben allerdings recht, denn ich habe Lust am Widerspruch, auch wenn er in diesen Zeitläuften unterbunden werden soll wie in alten, tot geglaubten Zeiten. Jedenfalls lasse ich mich von Bevormundungsversuchen welcher Art auch immer nicht einschüchtern.

    Aber ich helfe Ihnen selbstverständlich gerne nach: Die übergeordnete und viel wichtigere Frage lautet doch, weshalb die BRD u. a. mit den USA noch immer keinen Friedensvertrag geschlossen hat nach 1945 oder schließen durfte ( Aspekt Völkerrecht ). Denn aus der Beantwortung dieser Frage ergibt sich die Beantwortung Ihrer Frage zwangsläufig. Und deshalb ist Ihre Fragestellung nicht nur müßig, sondern sie greift viel zu kurz! Stichwort Souveränität Deutschlands.

    Wesentliche, weitere Aspekte dieses Kontextes, die bei Ihrer Fragestellung ebenfalls unter den Tisch fallen:
    • Atlantik-Brücke e. V. ( dessen in Jahrzehnten gewachsenes Netzwerk auch und vor allem in der deutschen Politik wie in den Medien … )
    • BlackRock ( Netzwerke / Überkreuzverflechtungen Konzerne u. a. m. / Herr Merz u. a. Individuen, Merz und Trump sind allerbeste BlackRocker ).

    Sodann stellt sich die Frage nach dem „Great Reset“, welcher ja wohl unübersehbar nach dem 24.02.2022 von den USA massiv weiter ins Werk gesetzt wurde und weiter wird – u. a. mit Hilfe von BlackRock ( z. B. in der Ukraine im Zusammenhang mit deren Wiederaufbau ). Aber das ist ein Fass, welches ich jetzt nicht aufmache.

    Im Lichte dieser meiner wenigen Ausführungen dürfte möglicherweise eventuell sogar Ihnen einleuchten, dass die Parole „Ami Go Home“ geradezu infantilst anmutet. Sie erinnert mich an die Parolen der sog. „Omas gegen Rechts“ und anderer NGOs.

    Ich hoffe, Sie können mir irgendwie folgen.

    „Die schnellstmögliche Herbeiführung eines größtmöglichen Allgemein- / Weltwohles muss das oberste Ziel allen Denkens und Handelns in ziviler Bürgergesellschaft, Politik, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft sein.“ ( RW ) – Davon sind wir jedoch sehr weit entfernt!

    In diesem Sinne grüßt

    Roland Weinert [ drs. phil. ]
    Magister Artium ( Universität zu Köln, Köln, D )
    Master of Business Administration ( Universität St. Gallen, St. Gallen, CH )“

  4. Die im Titel angekündigte Antwort wird nicht gegeben. Stattdessen endloses, mehr oder weniger inspiriertes Gerede über die Weltlage und einzelne Staaten. Und auch bei Kuhn schimmert der feste Glaube an u.s.-amerikanische Unbesiegbarkeit durch, eine Art Defätismus. Nicht angebracht.

  5. „[…]So hat sich der Charakter der Kriege der neuen Ära in letzter Zeit verändert

    06. März 2026 Von: Dmitri Trenin in Militär, Politik, Wirtschaft

    (Red.) Der bekannte russische Politologe Dmitri Trenin hat eben einen hochaktuellen Artikel zum Thema geschrieben, wie sich der heutige Krieg gegenüber früheren Kriegen verändert hat – vor allem, aber nicht nur auf dem Schlachtfeld. Das müssten nicht zuletzt auch die Schweizer Spitzenpolitiker zur Kenntnis nehmen, die immer noch – von ursprünglich 36 bestellten, aber zu teuer gewordenen, jetzt noch – 30 US-amerikanische F-35-Kampfjets kaufen wollen, was schlicht rausgeschmissenes Geld ist. (cm)

    Es gibt eine gängige Redewendung: „Generäle bereiten sich immer auf vergangene Kriege vor”. Das bedeutet nicht, dass Generäle oder Militärangehörige generell klinisch unfähig sind, „über den Horizont hinauszuschauen“ und die Trägheit zu überwinden. Tatsache ist aber, dass zwar die Natur des Krieges als bewaffneter Kampf mit dem Ziel, dem Gegner den eigenen Willen aufzuzwingen, im Laufe der gesamten Menschheitsgeschichte unverändert geblieben ist, aber die Art und Weise dieses Kampfes sich ständig verändert. Tatsächlich verändert jeder große Krieg das Aussehen des Kampfes, und jede neue Epoche verändert seinen Charakter – aber nur, damit der nächste Krieg seine eigenen Korrekturen vornehmen kann.

    Der digitale Krieg

    Vor unseren Augen vollzieht sich im Zuge der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten ein Übergang vom mechanisierten Krieg, der für das gesamte 20. Jahrhundert charakteristisch war, zum digitalen Krieg. Diese Veränderungen wurden in einem kürzlich erschienenen Artikel von Yu. N. Baluyevsky und R. N. Pukhov[1] eingehend analysiert. Das neue Zeitalter der Informationssysteme hat logischerweise dazu geführt, dass die Integration von Funktionen wie Aufklärung, Zielerfassung, Zielweisung und Zielvernichtung in Echtzeit auf dem Schlachtfeld entscheidende Bedeutung erlangt hat. Das auffälligste Phänomen in diesem Zusammenhang war die sogenannte Drohnenrevolution, die die Formen der Kriegsführung grundlegend verändert hat.

    Das Aufkommen eines breiten Streifens der totalen Zerstörung – 20 bis 30 km von der Frontlinie entfernt –, in dem jede technische Einheit und sogar einzelne Soldaten garantiert durch FPV-Drohnen zerstört bzw. getötet werden können, hat das ehemals wichtigste taktische Prinzip der Konzentration der Kräfte für einen Angriff auf den Feind mit dem Ziel eines Frontdurchbruchs außer Kraft gesetzt. Jetzt gilt das Gegenteil, die Verteilung der Truppen wird zur Regel. Die manövrierende Kriegsführung mit Panzerangriffen wird durch das Eindringen kleiner Gruppen – bestehend aus zwei bis drei Personen – ersetzt, um den Feind aus seinen Stellungen zu vertreiben. Was als Frontlinie bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine „Grauzone” des Kampfes, in der sich die Gegner streifenförmig positionieren. Die Belagerung kleiner Festungsstädte kann unter solchen Bedingungen Monate dauern.

    Drohnen mit einer Reichweite von bis zu 100-300 km verwandeln das operative Hinterland der gegnerischen Seite in Zonen ständiger Gefahr. Die fast vollständige, nur durch die Wetterbedingungen eingeschränkte Transparenz des Kriegsschauplatzes macht es fast unmöglich, ein weiteres wichtiges taktisches Prinzip anzuwenden – den Überraschungseffekt.

    Der berühmte „Nebel des Krieges” hat sich praktisch aufgelöst – mit Ausnahme von Fällen, in denen tatsächlicher Wetternebel die Aktionen der Truppen vor dem allsehenden Auge der Drohnen verbirgt.[…]“

    Quelle und kompletter Text:

    https://globalbridge.ch/so-hat-sich-der-charakter-der-kriege-der-neuen-aera-in-letzter-zeit-veraendert

    Anmerkungen:

    Nehmen Sie sich Zeit diesen etwas längeren Text zu lesen von dem ich hier nur einen Teil übernommen habe.

    Den Rest des Artikels finden Sie auf globalbridge.ch – eine Sicht aus Russland aus der (noch) neutralen Schweiz 😉

    Der Artikel ist sehr interessant, und aufschlußreich, was die modernsten, und zukünftigen, Kriege des 21. Jahrhunderts – auch der der USA und Israels aktuell gegen den Iran – angeht 😉

    Gruß
    Bernie

  6. „Und es geht um das Abwürgen der geschäftlichen Quellen der ökonomischen Weltmacht China, das einen gewaltigen Teil seines Öls aus dem Iran erhält wie bis dato aus Venezuela.“ Venezuela hat keinen „gewaltigen Teil seines Öls“ aus Venezuela bekommen. So um die 5% wenn ich das recht in Erinnerung habe.

  7. Was das Verhältnis Israel – USA betrifft, sehe ich das genau anders herum. Man darf sich da nicht von den derzeit noch vorhandenen Grenzen der staatlichen Ausdehnung täuschen lassen. Zionisten bestimmen längst die Politik der USA und ihrer Vassallen, sie sind dort sozusagen (deep-)staatstragend, und das wird auch von einigen amerikanischen gebildeten Leuten so vermittelt, aber es interessiert dort nicht. Trotzdem darf mittlerweile angezweifelt werden, dass die ganze Schoße noch Jahrzehnte weitergeht wie bisher. Die Produktivität, die Bildung und die Rohstoffe haben nun eine andere Adresse als noch vor 20 Jahren, Öl hin oder her, es gibt noch andere wichtige Dinge. Es ist ersichtlich ein Umsichschlagen eines niedergehenden Imperiums, angefangen mit dem Rückzug aus Afghanistan um in der Ukraine loszuschlagen, und weil das nicht wie kalkuliert klappt, schlägt man wie wild woanders um sich. Das kann noch eine Weile so gehen, aber die große Land- und Technologiemasse Eurasien wird der Zio mit seinen amerikanischen und europäischen Marionetten nicht besiegen können. Und insbesondere Südamerika und Ozeanien sollten sich genau überlegen, mit welcher Politik sie eine Zukunft haben.

  8. Heute nur mal Formkritik.

    Der Kuhn schreibt so durcheinander, wie er in seinen Vorträgen redet, z. B. bei 99 zu eins.

    Da kann man wirklich kaum folgen. Jedes 2. Wort ist „Äh“, „Ähem“ usw. Ein aufgeräumter Kopf sieht anders aus.

    Den hiesigen Text hatte ich schon an anderer Stelle versucht zu lesen, Kuhn hatte ihn vorher bereits auf seiner eigenen Seite publiziert. Musste abbrechen.

  9. Das mag ich an Soziologen: ihr lineares, eindimensionales Weltbild. Von Zyklen noch nie was gehört und Oswald Spengler war eh nur ein Spinner. Und an Astrid Lindgreen sollen sie auch Lizenzgebühren zahlen.
    Die US- Eliten wollen ihre ehemaliges Imperium auflösen. Zu kostspielig ist es, die Hegemonie über Teile der Welt aufrecht zu erhalten. Und zu destruktiv im inneren. In Westasien sind viele Klientelstaaten mir viel Geld, deren Sicherheitsmodell die Anwesenheit die USA voraussetzen. Einfach abziehen geht nicht. Zu schwer würden die Folgen sein.Z.B. Abzug des Kapitals aus den USA…
    Also muss ein verlorener Krieg inszeniert werden, in dessen Folge die USA ihre Truppen nach Hause holen. Vor acht Monaten hat Israel die USA angefleht, einen Waffenstillstand mit dem Iran zu vermitteln, da Israel unter den iranischen Raketen irreparablen Schaden erlitt. Und der Vorrat an Abfangraketen fast aufgebraucht war. Die Produktionsrate in den USA ist nicht so hoch, das in den verbleibenden Monaten die Lager wieder aufgefüllt würden. Da ist ein Krieg gegen den Iran fast Wahnsinn. Aber nur, wenn das Ziel „Sieg“ ist. Die Feudalstaaten auf der arabischen Halbinsel sehen, das die USA ihre Sicherheit nicht gewährleisten können. Warum also die Yankees dort halten? Nutzloses entsorgt man….Israel ist auch so weit geschwächt, das es nicht in der Lage ist, direkt den Arabern seinen Willen aufzuzwingen. Es muss ein Deal her, der die Interessen der beiden Seiten ausgleicht. Da bietet sich Russland an.
    Nach der Auflösung der letzten Reste des Imperiums wird es kein weiteres Imperium geben. Russland will nicht, da zu kostspielig. China kann nicht wegen seiner zivilisatorischen Wurzeln, der fehlenden strategischen Tiefe, der Abhängigkeit vom Import von Energie und Lebensmitteln. China will seiner Bevölkerung einen gewissen Wohlstand sichern. Daher Handel mit Allen, die dazu bereit sind.
    In Europa will De aus der EU ein Imperium machen. Kann es aber nicht, da weder Kontrolle über Ressourcen noch Basistechnologien ein vollwertiges Imperium möglich macht. Nach langem geopolitischen umherirren, bleibt nur eine Allianz mit Russland als einzige sinnvolle Option.
    Das Kriegsziel der USA ist es, den Krieg zu verlieren!

  10. ja, so ist es. Es geht darum China einzugrenzen. Wie hieß es noch in diesem Rand Bericht von 2016, “ die USA haben 8-10 Jahre Zeit , bevor sich eine Weltmacht China nicht mehr verhindern lässt“. Und die letztes Jahr veröffentlichte Nationale Sicherheits Strategie der USA hat ja genau diesen Fahrplan (Hinterhof aufräumen auf dem Eigenen Doppelkontinent etc.) Das mit Europa als aufstrebende Macht und Konkurrent wirkt momentan lächerlich. Guter und gründlicher Artikel.

  11. Viel Geschwurbel, wenig Inhalt! Die Angelegenheit bedarf eigentlich keiner großen Worte:

    Die Herrenmenschen und Kolonialisten des Werte-Westens versuchen seit Jahrhunderten die Völker dieser Welt unter ihre Knute zu zwingen, um diese dann parasitär auszusaugen um ihren eigenen Wohlstand zu mehren. So einfach ist die Gleichung.

    Schauen sie sich die Blutspuren an, welche die Imperialisten seit Jahrhunderten rund um den Globus gezogen haben. Und schaut man sich aktuell Mr. Trump und seine Buddies an, ja klar, alles Peacemaker, die nur das Wohl der Menschheit im Auge haben, lol… Vereinfacht heißt das, „Willst du mir nicht zu Diensten sein, dann schlag‘ ich dir die Fresse ein“.

    Erinnert sich noch wer an den Ausspruch des ehem. Verteidigungsminister der USA, Mr. Donald Rumsfeld in 2003: „Sie erreichen mit ein paar netten Worten und einer Kanone mehr als mit ein paar netten Worten allein!“.

    Dieses Zitat wird im Original Al Capone zugeschrieben. Noch Fragen, Kienzle?

    No new tale to tell!

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