
Die allesamt politisch angeschlagenen E3-Regierungschefs wollen gegen Russland den starken Mann spielen
In einer gemeinsamen Erklärung mit Selenskij wird von Merz, Macron und Starmer eine Führung von Verhandlungen mit Russland beansprucht. Mit der bekannten Moral der doppelten Maßstäbe werden alte Forderungen recycelt, die eben Verhandlungen verhindern werden. Das dürfte auch der Zweck der Veranstaltung in London gewesen sein.

Zivilrechtliche Verurteilung 12- und 13-jähriger Mörderinnen. Eine wissenschaftliche und ethische Sicht
Was das deutsche Recht neben 145.000 Euro Schadensersatz für ein totes Kind besser machen könnte. […]

Eine Anklageschrift gegen deutsche und europäische Bellizisten im Ukrainekrieg
Hat der Westen den Ukrainekrieg verlängert, obwohl ein früher Frieden möglich gewesen wäre? Eine provokante Anklageschrift stellt unbequeme Fragen zu Krieg, Macht, Profit und politischer […]

Venezuela unter Belagerung: Verteidigung der bolivarischen Revolution gegen den US-Imperialismus
Was manche als ungerechtfertigte Kompromisse der venezolanischen Regierung ansehen mögen, verblasst im Vergleich zu unserer Verpflichtung als Aktivisten der internationalen Solidarität: Venezuela und Kuba gegen […]

»Ein Krieg darf einfach nicht stattfinden«
Krieg führt, muss den Frieden danach bereits mitdenken – und darf den Gegner vor allem nicht mit jakobinischem Eifer vernichten wollen, wenn er ihn später […]

Neigen KI-Agenten bei zu großem Druck zu linkem Denken?
In dem Experiment von Stanford-Wissenschaftlern sind KI-Modelle, die unter Druck langweilige Arbeiten durchführen mussten, in eine Art „Klassenbewusstsein“ verfallen. Ausbeutung, Repression und Profitstreben könnten auch […]

Die Strafmündigkeit und Tötungsdelikte von Kindern
Wie oft kommen sie vor und was sagen die Entwicklungswissenschaften zu den Altersgrenzen des Rechts? […]

Die Ästhetik der Simulation
Wie das Simulacrum den Diskurs ersetzt. […]

Armenien auf der geopolitischen Bruchlinie
Im Südkaukasus verdichten sich die Konfliktlinien einer neuen Weltordnung. […]

Das BSW am Wendepunkt?
Mehr als strategische Überlegungen zum Verhältnis des BSW zur AfD. […]

Der Krieg des 21. Jahrhunderts
Zwischen nuklearer Abschreckung und digitaler Kriegsführung. […]

Kolumbien: Nächste Station der Donroe-Doktrin
US-Präsident Donald Trump will sich über die Neuauflage der Monroe-Doktrin den „Hinterhof“ wieder unter den Nagel reißen. Nach der Entführung von Maduro will er über […]

Ein Mann, zwei Karrieren
Die Metamorphose des SS-Hauptsturmführers Hans Ernst Schneider, der als Hans Schwerte zum Uni-Rektor und Vorzeigedemokraten mutierte. Die Historikerin Angelia Pils beschreibt, wie Karrieren belasteter Nationalsozialisten […]

75 Jahre freies Tibet
Die Geschichte Xizangs: von der feudalen Theokratie bis zur modernen Entwicklung – ergänzt durch persönliche Eindrücke aus Lhasa und Nyingchi. […]

Mein Stadtteil – Szenen eines Niedergangs
Das Frankfurter Gallusviertel war nie eine Komfortzone – aber die Verwahrlosung, die es jetzt erfährt, hat wirklich eine neue Dimension. […]

Armenien vor der Wahl: EU oder EAWU?
Die für den Sonntag angesetzten Parlamentswahlen sind mehr als eine innere Angelegenheit Armeniens. Die Groß- und Mittelmächte USA, Russland, EU und Aserbaidschan verknüpfen mit ihnen […]



Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert ist (Montag 08.06.2026) :
Die Siedler greifen in Sebastiya, nordwestlich von Nablus die Palästinenser an und beschädigen die Kraftfahrzeuge. Die Siedler lassen ihre Schafe in Taybeh, in der Nähe von Ramallah auf das Land der Palästinenser. Durch die Nutzung der Geländes soll ein Anspruch entstehen. Die Siedler blockieren mit ihren Kraftfahrzeugen östlich von Salfit die Strasse und lassen die Palästinenser nicht auf der Strasse fahren. Die Siedler zünden in Al-Wad in Jalud, südöstlich von Nablus die Felder der Palästinenser an. Die Siedler greifen in Hebron an und drohen mit dem Diebstahl der Zuhause. Die Siedler belästigen oder greifen in Burqa, östlich von Ramallah einen Palästinenser in seinem Kraftfahrzeug an und schlagen ihm sein Smartphone aus der Hand (liegt dann auf der Strasse). Mindestens ein dutzend Siedler begeben sich nach Jauld, südöstlich von Nablus. Die Siedler fahren in Masafer Yatta auf dem Gelände der Palästinenser und überfahren einen Hund. Die Siedler zerstören in Al-Dhahra und in Beit Imrin, nordwestlich von Nablus die Kraftfahrzeuge.
Das Militär begibt sich nach Qbatiyah, südlich von Jenin.Das Militär nimmt in Jenin einen Palästinenser fest. Bulldozer werden nach Barta’a, westlich von Jenin gebracht (wahrscheinlich wg. Zerstörung von Wohngebäuden). Die Palästinenser bekommen keine „Genehmigung“ um auf palästinensischem Land zu bauen. Aus diesem Grund werden Wohngebäude und Geschäfte später zerstört. Es werden z.B. an dem Tag in Barta’a, südwestlich von Jenin fünfzehn Wohngebäude mit Bulldozern zerstört (es werden dutzende von palästinensischen Familien vertrieben). Und in Qilqis, südlich von Hebron. Das Militär beschlagnahmt oder stiehlt in Beita einen Esel. Das Militär begibt sich nach Rujeib, östlich von Nablus. Das Militär begibt sich in das Al-Fawwa-Flüchtlingslager in Hebron. Es wird ein Palästinenser festgenommen und als menschliches Schutzschild benutzt. Das Militär begibt sich nach Beit Fajjar und Doha südlich und westlich von Betlehem. Das Militär bewirft im Qalandia-Flüchtlingslager mit Tränengas. Das Militär greift in Al-Tabaqa, südlich von Dura in Hebron an und lässt die Krankenwagen nicht an die Verletzten.
Die Fussball-Nationalspielerin Rand Halawani wird wieder freigelassen.
Es gibt Angriffe im Libanon auf Nabatieh, Al-Kharayeb, Al-Babliyah, Kawthariyat al-Ruzz, Zrariyeh, Arabsalim, Khirbet al-Duwayr, Tyre (Kraftfahreug, 5 Tote und 8 Verletzte darunter 4 Sanitaeter), Al-Sama’iya, und Maarakeh. Diese Angriffe sind auf den südlichen Libanon. Es befindet sich Tyre unter Schutz von der UNESCO jedoch ist die archäologische Gegend bereits durch die Bombardierungen beschädigt.
Der europäische Pressepreis geht an die niederländische Zeitung „De Volkskrant“ für einen Bericht in dem die Journalisten Maud Effting und Willem Feenstra 114 Fälle von unter 15-jährigen in Gaza mit Brust- oder Kopfschuss dokumentieren. Alle sind verstorben oder schwerbehindert.
Das passierte in Gaza:
Es gibt einen Luftangriff auf Asdaa Stadt, nordwestlich von Khan Younis (drei Verletzte). Es greifen Kriegsflugzeuge ein Zelt von Vertriebenen in Al-Mawasi an. Es gibt bei einem Angriff in Al-Attar in Al-Mawasi, westlich von Khan Younis zwei Tote. Bei einem Luftangriff auf die Anwar Aziz-Kreuzung in Jabalia werden Jad Suleiman, 8 (auf dem Rückweg von der Schule), Ismail Mousa Abu Dan, 70 und Anwar Hussein-Al-Maqousi, 30 getötet. Es gibt sechzehn Verletzte. Die Lehrerin Dina Al-Madhoun, 31 wird auf dem Weg von der Arbeit nach Hause bei einem Angriff auf ein Kraftfahrzeug in der Nähe getötet (evtl. Khan Younis).
Ein Hubschrauber schiesst mit Raketen auf die westlichen Gegenden von Gaza-Stadt. Bei einem Luftangriff auf Tel Al-Hawa, westlich von Gaza-Stadt gibt es mindestens acht Verletzte darunter Frauen und Kinder. Es wird bei einem Angriff das Kind Mustafa Rami Abu in Al-Mawasi getötet. Es werden an dem Tag mindestens sieben Palästinenser getötet.
Es verstirbt in Ägypten Malak Zaher Naim, 20 kurz nach der Ankunft (Lymphom in der Magenwand) nachdem ihre Ausreise um Monate verschoben wurde. Sie wurde sechsmal vertrieben und hat in Gaza keine Chemotherapie bekommen können. Ahmad Al-Jarjawi, 7 Jahre, war 110 Tage in Gefangenschaft. Er stottert, ist ängstlich, hat an Gewicht verloren und hat Schlafstörungen. Die Eltern wurden erst zwei Tage vor seiner Freilassung vom Roten Kreuz über seinen Verbleib informiert. Es sind seit Oktober 2023 über 98 Häftlinge in den von den Vereinten Nationen sanktionierten Gefängnissen verstorben (Anzeichen von Folter, Mangelernährung und Vorenthaltung von medizinischer Behandlung).
Es wurden am Samstag und Sonntag mindestens dreiundzwanzig Menschen getötet. Es wurden an den sieben Tagen davor nur 707 Lastwagen mit Hilfslieferungen reingefahren und nur 445 Lastwagen weitergefahren (Sonntag). Wegen einem Angriff vom Iran werden an dem Tag keine Hilfslieferungen reingefahren. Der Generalsekretär Guterres von den Vereinten Nationen beschwert sich.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de