Homenaje en Madrid en el XX Aniversario del asesinato de Miguel Ángel Blanco

Basken gegen ETA, Sizilianer gegen Mafia, Deutsche gegen AfD

Die Bildsprache des zeitgenössischen politischen Protests hat seinen Ursprung in den Neunzigerjahren. Sizilien und das Baskenland machten es vor.

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5 Kommentare

  1. Äpfel und Birnen. Die neoliberalen Parteien gegen ihre neoliberale Konkurrenz. Tangiert mich nun nicht wirklich. Hat aber auch weniger mit dem Kampf gegen Mafia oder ETA-Terror zu tun.

  2. Darüber hinaus empört man sich gegen konservative Wertvorstellungen und christliche Leitbilder.

    Das taten wir bereits seit 68. Und zu recht.

    1. > Das taten wir bereits seit 68. Und zu recht.

      Nur leider sind die Sponti von damals zu den Grünen von heute geworden.
      Was sagt uns das über Macht und Politik.

  3. > Basken gegen ETA, Sizilianer gegen Mafia, Deutsche gegen AfD

    Vielleicht richtig gemeint, aber der Vergleich geht leider in die Hose.
    Die ETA mag die falschen Mittel haben, kämpft aber zumindest für die Basken. Die Mafia nur für Geld.
    Wäre schön die 3 nicht in einem Atemzug zu vermischen.

  4. Unsern täglichen Parteienstadl gib uns heute. Faszinierendes Stück. Die wievielte Adaption von „wähle deine Entmündigung“ ist das?

    Die dazugehörige Erkenntnis ist auch recht alt:

    3. Kapitel
    Ob der allgemeine Wille irren kann

    Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, dass der allgemine Wille beständig der richtige ist und immer auf das allgemien Beste abzielt, daraus folgt jedoch nicht, dass Volksbeschlüsse immer gleich richtig sind. Man will stets sein Bestes, sieht jedoch nicht immer ein, worin es besteht. Das Volk läßt sich nie bestechen, wohl aber oft hinters Licht führen, und nur dann scheint es Böses zu wollen.
    (…)
    Hätten bei der Beschlussfassung eines hinglänglich unterrichteten Volkes die Staatsbürger keine feste Bindung untereinander, so würde aus der großen Anzahl kleiner Differenzen stets der allgemeine Wille hervorgehen und der Beschluss wäre immer gut. Wenn sich indessen Parteien, wenn sich kleine Genossenschaften zum Nachteil der großen bilden, so wird der Wille jeder dieser Gesellschaften in Bezug auf ihre Mitglieder ein allgemeiner und dem Staat gegenüber ein einzelner, man kann dann sagen, dass nicht mehr so viel Stimmberechtigte wie Menschen vorhanden sind, sondern nur so viele, wie es Vereinigungen gibt. Die Differenzen werden weniger zahlreich und führen zu einem weniger allgemeinen Ergebnis. Wenn endlich eine dieser Vereinigungen so groß ist, dass sie über alle anderen das Übergewicht davonträgt, so ist das Ergebnis nicht mehr eine Summe kleiner Differenzen, sondern eine einzige Differenz, dann gibt es keinen allgemeinen Willen mehr und die Ansicht, die den Sieg davonträgt, ist trotzdem eine Privatansicht.

    Um eine klare Darlegung des allgemeinen Willens zu erhalten, ist es deshalb von Wichtigkeit, dass es im Staat möglichst keine besonderen Gesellschaften gibt und jder Staatsbürger nur für seine eigene Überzeugung eintritt.*

    *»Vera cosa è«, sagt Machiavelli, »che alcuni divisioni unocono alle repubbliche, e alcune giovano: quelle unocono che sono dalle sette e da partigiani acompagnate: quelle giovano che senza sette, senza partigiani, sie mantengano. Non potendo adunque provedere un fundatore d’una repubblica che non siano nimizicie in quella, ha da preveder almeno che non oi siano sette.« (Hist. Florent., lib., VII.)
    »Wahr ist«, sagt Machiavelli, »dass manche Dispute dem Staat schaden, während andere ihm helfen. Schädlich sind diejenigen, in deren Verlauf Sekten und Parteien entstehen. Hilfreich sind diejenigen, die ohne Sekten und Parteien bleiben. Weil der Gründer eines Staates nicht im Vorhinein verhindern kann, dass es in ihm zu Differenzen kommt, muss er zumindest Vorsorge treffen, dass keine Sekten aufkommen können.«
    -Jean-Jacques Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag, (Verlag) Anaconda, S.44/45

    Der Springer ist beim Schach eine einigermaßen nützliche Figur. Bleibt aber trotzdem ein langweiliges und recht limitiertes Spiel.

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