Nutzen ukrainische Drohnen den Luftraum der baltischen Staaten für Angriffe?

In den baltischen Staaten und in Finnland sind ukrainische Drohnen bei Angriffen auf Ölanlagen in Nordwestrussland abgestürzt. Aus Russland heißt es, die Nato-Staaten würden die Nutzung des Luftraums erlauben oder dulden. Die baltischen Staaten sprachen von einer russischen Informationsoperation. Ein Eskalatiosrisiko ist gegeben.

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11 Kommentare

  1. Das passierte u.a. in der West-Bank (Sonntag den 29.03.2026):
    Bei einem Siedler-Angriff in Surif, im Süden der West-Bank, wird ein Kraftfahrzeug angezündet und rassistische Rede gesprüht. Das Militär schlägt in der Masafer Yatta-Gegend einen palästinensischen Landwirt und seine Söhne und es gibt drei Festnahmen (Muhammad Mousa Mukhammara, Louay und Laith). Die Siedler haben den Zaun um sein Land zerstört und ihr Vieh in die Nähe seines Zuhause gebracht. Das Militär begibt sich nach Rujeib, östlich von Nablus. Mindestens eine Festnahme. Das Militär ist in Beita, südlich von Nablus. Die Palästinenser dürfen keine Drohnen haben (Ware wird vom Militär mitgenommen). Das Militär begibt sich nach Al-Ram, nördlich von Jerusalem. Es werden drei Arbeiter in Tulkarem, eine Frau und ihr Sohn und noch jemand in Nablus verhaftet.
    Es wird an verschiedenen Orten weiter Land mit dem Bulldozer bearbeitet und Olivenbäume entwurzelt (Arraba, Lubban El-Sharqiya). Die Siedler und das Militär stürmen Beita, südlich von Nablus und es gibt Konfrontationen. Die Militärs greifen in Qalqilya einen Einwohner an.

    Es wird in Jerusalem vom Militär am Palmsonntag der Cardinal Pierbattista Pizzaballa nicht in die Kirche gelassen (religiöser Feiertag). Die Al-Aqsa Moschee ist seit dreissig Tagen für die palästinensische Bevölkerung (trotz religiöser Feiertage) nicht zugänglich. Es versuchen einige Juden für ein Tieropfer noch lebende Tiere reinzubringen (religiöser Feiertag).
    Die EU-Außenbeauftragte Fr. Kallas beschwert sich in X: „…stellt einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit und die seit langem bestehenden Schutzbestimmungen für heilige Stätten dar. Die Religionsfreiheit in Jerusalem muss für alle Glaubensgemeinschaften uneingeschränkt und ohne Ausnahmen gewährleistet sein. […]“ Der Kardinal hat dann am Berg der Oliven mit Reliquien vom Kreuz gebetet oder Messe gehalten: „Wir werden an dem Ort beten, an dem Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung gebetet hat.“

    Das passierte u.a. in Gaza:
    Das Militär erschiesst ein Kind, Meqbel Barbakh, östlich von Khan Younis in Gaza-Süd (auf der Salah Al-Din-Strasse, war Nahrungsmittel holen). Von einer Familie wurde dass vierte Kind in diesem Krieg getötet (evtl. Samstag). Es werden in Beit-Lahia, Gaza-Nord, vom Beschuss zwei Palästinenser verletzt, einer davon schwer. Beide werden in ein Krankenhaus gebracht.

    Aufgrund von fehlendem Benzin laufen nicht Inkubatoren, Es wird als positive Nachricht mitgeteilt, dass acht Kleinkinder in Ägypten waren und zurückkehren (Narrative wegen Kriegsverbrechen, das Militär ist bei den Angriffen in das Al-Shifa Hospital und hat die Neugeborenen aus den Brutkästen auf den Boden geworfen). Ausserdem fehlt es an Medikamenten und Krebspatienten erhalten keine Behandlung. Das Militär beschiesst die östlichen Gegenden von Gaza-Stadt (evtl. werden die Wohngebäude zerstört). Das Militär greift das Al-Zaytoun-Viertel an. Es werden drei Palästinenser getötet.

    Das Militär lässt die Abwasser in das Meer[1].
    Auf dem Bild sieht am auf der rechten Seiten die braune Verfärbung im Meer vom reingelassenen Abwasser. Die Verfärbung zieht sich über viele Meter in das Meer hinein. Auf dem linken Bild sieht man wie die Gülle am Strand angespült wird. Zusammen mit den liegengelassenen Leichen die in der „gelben Zone“ verwesen und dem Reinlassen von seit Monaten abgelaufenem Hühnerfleisch muss man davon ausgehen dass die Erzeugung von Krankheiten die Absicht ist.

    Ausserdem ist das Küste für die Palästinenser nicht nutzbar. Das Fischen ist stark eingeschränkt. Die Fischer dürfen nur eine bestimmte Strecke in das Meer und nicht wohin sie wollen. Im Bild sieht man dass es im Mittelmeer kommerzielle Schifffahrt gibt und dass der Gaza-Landstrich davon ausgenommen ist [2]. Weil die Besatzung die Schiffe nicht ranlässt, nicht weil es keinen Hafen gibt. Die Belagerung des Landstrichs kann man mit evtl. 15 Jahren angeben. Ich kann jetzt nicht sagen wann der Mauerbau begonnen hat und seit wann die Lieferungen in den Gaza-Landstreifen kontrolliert werden.

    Es wurden vergangene Woche nur 300 Lastwagen mit Hilfslieferungen der Vereinten Nationen in den Anfangsbereich des Landstreifen gefahren und nur 105 Lastwagen weitertransportiert. Das Militär hat also nur 105 Lastwagen reingelassen. An den kommerziellen Lieferungen verdient das Militär. Die Vereinten Nationen und die Länder sagen nicht wenn es eine Hungersnot gibt. Deswegen sind über vierhundert Menschen, darunter über einhundert Kinder, am Hunger gestorben.

    Zum Völkermord:
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    [1] Abwasser im Meer, https://ibb.co/TB7BWPGj
    [2] MarineTraffic, 2017, https://ibb.co/r20LCnMK

    1. Es ist der „Tag des Bodens“ (30.03.2026). Ein Feiertag in Palästina und anderen arabischen Ländern in denen Palästinenser wohnen. Es wurden vom Besatzer im März 1976 von den Palästinensern 20 Quadratkilometer gestohlen. Darüber habe ich nichts geschrieben. Das können Sie in der Wikipedia nachlesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Bodens).

  2. Selbst in Finnland tauchen diese Ukrainischen Drohnen auf. Gibt’s Vielleicht eine maritime Startvorrichtung namens Andromeda in Ostsee?

  3. Die drei baltischen Staaten und Polen haben ihren Luftraum und ihr Territorium für Angriffe auf Russland zur Verfügung gestellt! Was das bedeutet, muss sich jeder selbst ausdenken…

  4. Das Baltikum stellt mehr als nur Luft für den Krieg gegen Russland zur Verfügung. Bisher hat man Russland jedoch nicht dazu provozieren können, einem am Krieg beteiligten NATO-Staat, die passende Antwort zu senden. Dies könnte sich jetzt ändern. Mit dem Krieg im Iran hat sich die Lage grundlegend geändert.

  5. Die zwei Routen, die rechts und links an Weißrussland vorbei führen, sagen eigentlich alles.

    Manchmal, wenn man ein Journalist ist, muss man einfach mit dem Finger auf der Karte die Route nachzeigen. Wenn über baltischen Staaten Drohnen abgestürzt sind – und – wenn sie bis dahin durch Russland geflogen wären, wären sie falsch abgebogen.

    Dann überlegt man sich noch wie es die Ukrainer – die waren es doch – den LNG-Tanker im Mittelmeer schwer beschädigt haben …

    1 + 1

    Natürlich gibt das bei einem Politiker, der sich dumm stellt, nie 2. Vielleicht gibt es ja auch eine sehr unwahrscheinliche Erklärung, warum die Drohnen wirklich nicht über deren Luftraum flogen. Wenn sie wirklich beweisen wollten, dass sie es nicht waren, würden sie sich dann aber mehr bemühen.

    Wenn das oft genug passiert, dann kommt irgendwann noch das dicke Ende. Nur zur Erinnerung die baltischen „Staaten“ haben insgesamt weniger Einwohner als St. Petersburg und ca. 50.000 aktive Soldaten. Die BW soll an ihren Standort in Litauen 5000 Mann an der Ostfront als Kanonenfutter (meat shield) darbieten. Da zittert der Russe schon!

    Mit anderen Worten: Litauen wird eine deutsche Kolonie, bzw. ist es schon: Niedrigster Mindestlohn der EU. Wir sehen gerade wie viel so „Schutztruppen“ in einer Kolonie wert sind bei den Golfstaaten.

  6. Kann umgekehrt nicht auch Russland baltischen Luftraum für zum Abschuss Ukrainischer Drohnen und für Angriffe auf die Ukraine benutzen?

  7. „Die Häfen liegen in der Region Leningrad,“

    dachte immer, das hieße schon ne ganze Weile St. Petersburg…
    Im Prinzip glaub ich nicht, dass sich Russland dazu provozieren lässt, einen Gegenschlag, bzw. eine Strafaktion gegen die Provokateure in Polen und bei den Balten hinreissen zu lassen. Das wäre es nicht wert, dem Elendskyj den Gefallen zu tun, die NATO offen in den Konflikt hinein zu locken. Ich glaube eher, die Russen werden diese Angriffe dazu nutzen, ihre Störsender und Abwehrmaßnahmen am realen Fall zu verbessern. Die Vorwarnzeiten dürften ja entsprechend vorhanden sein und ich könnte mir denken, dass in der Nähe der Flugrouten schon entsprechend Fernaufklärer der russischen Armee in getarnten Löchern sitzen, um Meldung an die Flugabwehr in St. Petersburg durchzuleiten…. oder man nutzt Funk / Satellit.

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