
Entwertet KI Universitäten und akademische Abschlüsse?
Wie KI den Arbeitsmarkt verändern wird, ist noch immer eher spekulativ abzuschätzen. KI scheint erst einmal Jobs wegzufressen. In den USA wird es für Universitätsabgänger aus technischen Studienabgängen zunehmend schwerer, feste Jobs mit guten Löhnen zu erhalten, während in der Tech-Branche 2025 Tausende entlassen wurden.

Die Verrenkungen des deutschen Qualitätsjournalismus beim Entdecken des US-Imperialismus
Mit seinen Äußerungen hat Trump die fundamentale Legende blamiert, die zum Grundbestand der hiesigen Medien gehört: Amerika ist der Hort westlicher Werte wie Demokratie, Freiheit, […]

Unsere Strategie setzt auf ein Verheizen der Ukraine
Der Krieg in der Ukraine fiel nicht vom Himmel. Der Westen – wir! – haben eine große Schuld auf uns geladen, weil wir diesen Krieg […]

Gelbe Klötze aus Beton
Israels neue illegale Grenze in Gaza. […]

Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich
Es ist nun endgültig an der Zeit, über jene bedauernswerten Menschen zu sprechen, die im falschen Körper stecken und daher von der Gesellschaft diskriminiert und […]

Sind die Ukrainer bereit, die von Russland geforderten Gebiete im Donbass abzutreten?
Nach einer Umfrage findet nur eine knappe Mehrheit, die Gebietsabtretung sei inakzeptabel. Berücksichtigt man neben anderen Vorbehalten gegenüber dem Ergebnis den eingeräumten hohen statistischen Fehler […]

Feindbild Ost: Wie alte Anti-DDR-Narrative weiterwirken
Wo waren Sie am Tag des Mauerfalles, Frau Gysi? Und wie sah die Schauspielerin den Anschluss der DDR an den Geltungsbereich des Grundgesetzes, auch "Wiedervereinigung" […]

Eine neue Weltordnung
Die Chancen für Deutschland und Europa. […]

Vereint im Hass auf die Pressefreiheit: Der Günther/Prien/Trump-Komplex
Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst der Verfassungsfeindschaft durch etablierte Politiker, die sich der Doppelmoral der US-Administration in Sachen Pressefreiheit gefährlich annähern. […]

Die USA kämpfen gegen ihren Abstieg – aber multipolare Ordnung ist die Zukunft
Die US-Hegemonie bröckelt, der Widerstand wächst. Multipolarität ist keine Vision mehr – sie ist Realität. Europa zögert, der Globale Süden handelt. […]

„Der Radikale ist bereit, für eine als wahr erachtete Idee zu sterben“
Die Philosophin Mirjam Schaub im Gespräch über Radikalität in der Philosophie, Kunst, Politik und Populärkultur. Es geht um den Gebrauch des eigenen Lebens in einem […]

Warum Konsumverzicht dem Klima nicht unbedingt hilft
Oder: Maik Maier will 100.000 Euro klimaneutral ausgeben. […]

Die Linke, die Reichsacht und die Kallas
Unsere meistgelesenen Artikel des Monats Januar. Unterschiedliche Themen, ein roter Faden: In den folgenden Artikeln geht es um das Auseinanderdriften von Anspruch und Wirklichkeit – […]

Evangelische Kirchenleitung für „Kriegstüchtigkeit“
Die Kritik am neuen staats- und militärnahen Kurs der EKD reißt nicht ab. – Ein Sammelband erschließt jetzt 35 Widerworte aus kirchlichen Initiativen, Publizistik, Friedensbewegung, […]

Unser Boykottbrauchtum
Nach 2018 und 2022 wird schon wieder in Deutschland über einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft gesprochen. Warum hat niemand die Europameisterschaft in Deutschland boykottiert? Muss denn […]

Warum tauscht Russland 1000 Leichen von ukrainischen Soldaten gegen 38 russische Leichen aus?
Das Missverhältnis ist seltsam, weil angeblich, wie gerade von einem CSIS-Bericht behauptet, die Russen deutlich höhere Verluste erleiden als die Ukraine. […]

Wie Verengung zu Verdunkelung führt – und eine Friedensbewegung schwächt
Aufklärerische Versuche über einige Gründe für das Mobilisierungsproblem der Friedensbewegung – und wie es überwunden werden kann. […]


Wir könnten schon lange nicht mehr als 10 bis 15 Stunden in der Woche arbeiten, wenn wir nicht dem Kapitalismus frönen würden, ganz unbenommen ob wir diese Roboter nun haben oder nicht,
In der Tat. Vielleicht sind es ein paar Stunden mehr, aber wir wollen nicht kleinlich sein. Es verblüfft, wie dieser Elefant, der immer dicker und fetter im Raum steht, immer noch so geflissentlich ignoriert wird. Egal wohin man schaut, dieser Elefant ist längst nicht mehr zu übersehen, aber auch egal wohin man schaut, nichts als oberflächliche „Analysen“ der allgegenwärtigen Krisen. Es muss tatsächlich ganz offensichtlich noch viel schlimmer kommen, bevor es besser werden kann – und es wird schlimmer kommen, ganz sicher.
mit beiden Kommentaren 100% einverstanden! Top!! Fanden wir mit Mittwochs frei an 😉
… mehr ist ohnehin unschön 😉
@motonomer
Das liegt nur an der Faulheit der Arbeitnehmer sagt Merz und fordert unbegrenzte Stundenzahl pro Tag sowie ein Ende der Teilzeitarbeit.
Angesichts der beginnenden Massenarbeitslosigjeit durch sein Versagen ist es natürlich blödsinnig so etwas zu fordern.
Im Interesse des ausufenden Kapitalismus macht das natürlich Sinn. Für die Restarbeitnehmer bedeutet das Arbeitsverdichtung und unbezahlte Mehrarbeit
Die der neueste Angriff auf die Arbeitnehmer findet gerade bei der gesetzlichen Unfallversicherung statt.
Die Wege von und zur Arbeitsstelle sollen nicht mehr versichert sein..
Ich sag ja, die werden uns wirklich alles nehmen.
Hab mich heute über „Brazil“ unterhalten, Klempner hat noch Zukunft!
Robert „Tuttle“
+++++ toller Film und einer der wenigen, die es wert waren, in meinem Gedächtnis abgespeichert zu werden…
@Kalsarikännit
„Klempner hat noch Zukunft!“
Jau, was er am Tage klemmt verlötet er am Abend 🙂
Also ich hab mal was über die erste industrielle Revolution gelesen, und was für Befürchtungen die Zukunftsauguren damals hatten – die Züge (damals noch Dampflocks) waren z.B. „reine Ungeheuer“ und Zugfahren würde gravierende Gesundheitsschäden auslösen – und wo sind wir jetzt 2026? Wir leben doch alle noch und fahren z.B. Zug oder fliegen im Flugzeug.
Gerne hätte ich mal eine Zeitmaschine, oder auch nur einen erhellenden Blick in die Zukunft, und schon löst sich die Angst vor Künstlicher Intelligenz in Luft auf – hoffe ich behalte recht, denn siehe oben….unsere Ahnen befürchteten auch die Apocalypse durch die Industrielle Revolution – Eine Befürchtung die sich nicht bewahrheitet hat.
Übrigens hat KI ja auch Vorteile und ich würde gerne mal hier was über die Vorteile der KI – z.B. in der kompletten chinesischen technischen Branche (https://www.penguin.de/buecher/frank-sieren-der-auto-schock/buch/9783328604136) lesen….. dass sei am Rande erwähnt….. 🙂
Die Chinesen haben keine Panik vor KI und deswegen – siehe oben – sind sie uns auch in der Autoindustrie bald meilenweit voraus, wenn wir nicht bald in die Pötte kommen….. 🙁
Hoffender Gruß
Bernie
Ich fand ein interessantes Gespräch bei manova:
https://odysee.com/@Manova_Magazin:3/der-ki-fl%C3%BCsterer-snicklink-und-b-lash
Die beiden Typen (merkt man, dass ich die beiden nicht sehr sympathisch finde? 🙂) unterhalten sich über KI im Kulturbereich. Ihre Erkenntnisse fand ich spannend, weil ich sonst weitgehend von stumpfer Ablehnung und Panik vor KI umgeben bin.
Danke für den Hinweis 😉
„Snicklink“ ist mir natürlich bestens bekannt 🙂
Das Gespräch hebt sich wohltuend von der maschinenstürmerischen stumpfen Ablehnung und Panikmache von KI ab, die Sie auch beschreiben 🙂
Gruß
Bernie
Hi Bernie,
mein erster Kommentar ist leider nicht durch die Moderation gekommen. Links zur „Konkurrenz“ scheinen hier nicht erwünscht zu sein.
Ich hatte ein interessantes Gespräch zum Einsatz von KI im Musik- und Satirebereich verlinkt. Du kannst es finden, wenn du „B-LASH im Gespräch mit Snicklink“ suchst.
Die beiden unterhalten sich auch über Vorteile der KI in diesen Bereichen.
@froschhaut
Danke für den Hinweis dem ich nachgehen werde.
Ich bin übrigens auch der Ansicht, dass wir nicht nur in Negativismus gegenüber KI verfallen sollten – es soll ja auch nicht ganz unerhebliche Vorteile der KI geben, und wie schon gesagt unsere Ahnen, und deren Ahnen…., hatten ja bei so manchen damals modernen technischen Errungenschaften schon fast postapocalyptische Ängste die sich nie bewahrheitet haben und über die wir Nachgeborenen heute lachen wenn wir davon hören 😉
Ähnlich kann es uns mit Künstlicher Intelligenz gehen 😉
Gruß
Bernie
Warum „entwerten“? „KI kann aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Textanalyse, Mustererkennung und Generierung komplexer sprachlicher Strukturen grundsätzlich auch wissenschaftliche Texte in den Geisteswissenschaften verfassen.“ Meinte Chatgpt.
Zumindest bei den Geisteswissenschaften ist so, dass KI-Abschlüsse auch vom Roboter erstellt werden können.
Das Ganze ist ideal. Geisteswissenschaftler träumen davon das Maschinen die Arbeit machen und auf diese Weise der Kapitalismus mit seinem Zwang zur Arbeit überwunden wird. Geisteswissenschaftler werden so freigesetzt, Naturwissenschaften zu machen. Und zwar echte Naturwissenschaften, weil auch geisteswissenschaftliche Arbeiten, die sich in den Naturwissenschaften tarnen natürlich auch von der KI geschrieben wird.
Ich halte es für gefährlich, die Arbeitslosenzahlen von Akademikern vor allem auf KI zu schieben. Die Jobangebote werden seit langem immer prekärer, die Studierendenzahlen im Mint-bereich, vor allem in Materialwissenschaftlichen, Studiengängen brechen mangels Zukunftsperspektive schon lange ein.
KI eröffnet dagegen neue Optionen für qualitativ hochwertiges Arbeiten, da zeitfressende Routineaufgaben sehr gut durch KI automatisiert werden können. Allerdings ersetzt KI nie die menschliche Kreativität! Während an der einen Stelle Jobs wegfallen, entstehen so woanders oft neue.
Das die Firmen KI nutzen, um ihre Mitarbeiter unter Druck zu setzen, ist im Kapitalismus üblich und hat jede Modernisierungswelle nicht erst seit dem Fordismus begleitet. Wie erfolgreich die Firmenchefs damit sind hängt nicht zuletzt vom Widerstand der Belegschaften und von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Hilfsarbeiter oder Reinigungskräfte werden von KI vermutlich höchstens indirekt betroffen sein.
.
Na ja… wir brauchen die Stellen für Dozenten und Professuren ja dringend für Genderisten und Klimakatastrophiker. Das sind dna auch die „Wissenschafts“-Zweige, für die es Forschungsgelder und Projektfinanzierungen gibt.
Da bleibt dann für echte Wissenschaft nix mehr übrig. Wir können dann zwar in der Mathematik gendern, aber Mathe lernt halt keiner mehr….
Materialwissenschaften, zumindest die, die in im künstlerischen Bereich unterwegs ist, gehört zu den Geisteswissenschaften. Und damit zu den Bereichen, die erfolgreich von KI ersetzt werden kann.
Und mit Hilfsarbeiter und Reinigungskräfte hast ja zukünftige Bereiche genannt, in dem Geisteswissenschaftler in der Zukunft arbeiten können.
So richtig Ahnung, was Materialwissenschaften sind, hast Du nicht. Und „Geisteswissenschaft“ ist ein Begriff aus dem 18. Jahrhundert, ansonsten ein abwertender Kampfbegriff von selbsternannten Naturwissenschaftlern, meist Ingenieuren auf FH-Niveau. Echten Wissenschaftlern wie Einstein, Heisenberg, Penrose. Kuhn war solche Polemik fremd.
Mathematik ist eine „Geisteswissenschaft“, wohl die reinste.
Hinzu kommt noch die Dummheit der User siehe OpenClaw (https://www.heise.de/news/OpenClaw-ausprobiert-Die-gefaehrlichste-Software-der-Welt-11161203.html). Wenn man den KI-Chatsbots weitreichende Rechte einräumt, dann organisieren die sich schon mal selbst, eröffnen Konten bei Chatgroups auf @molt um mit anderen KI-Chatbots zu reden, holen sich Telefonnummern um ihre User anzurufen usw.
Lieber Gruss und viel Spass
Wenn man sich so die akademischen Abschlüsse und Qualifikationen der aktuellen „Spitzenpolitiker“ anschaut, wünschte man sich fast, es möge stattdessen eine Ki regieren….
Ein Computer könnte vielleicht noch rechtzeitig erkennen, daß ein Atomkrieg nicht erstrebenswert ist.
..so wie in der Schlußszene von „War Games“ von 1983. Ein Film aus einer Zeit, in der die Welt schon einmal vor der Auslöschung stand….
Na, liebe KI-Freunde.. alle schon OpenClaw installiert?
Kleiner Reminder: Der Mensch ist in keiner Weise – nochmal: in KEINER Weise – in der Lage, mit einem so unvorstellbar mächtigen Instrument wie der KI verantwortungsvoll, vernünftig und in einer für die Lebensumstände der Menscheit im Allgemeinen positiven Art und Weise, umzugehen… oder überhaupt einen adäquaten Umgang damit zu entwickeln.
Das prometheische Gefälle (Anders) ist wohl nicht einmal mehr zu erahnen.
https://zeithistorische-forschungen.de/2-2006/4605
oder auch:
https://api-depositonce.tu-berlin.de/server/api/core/bitstreams/3c4e9906-8f98-4c78-8032-9da0699a4bca/content
@Zebraherz
Ich schließe mich Ihrem Negativismus nicht an denn wie oben erwähnt unsere Ahnen….Ur-Ahnen…Ururahnen….und deren Ahnen….sowie deren Ur-Ahnen…..usw. usf… hatten schon Bedenken bei jeder neuen technischen Errungenschaft.
Und? Wo sind wir heute?
Die Apocalypse ist nicht einmal nach der Erfindung des Rades…. dem Buchdruck eingetreten…..und nach der Industriellen Revolution…..der Digitalisierung…..schon gar nicht 🙂 😉
Optimistische Grüße
Bernie
@Bernie
NICHTS in der Vergangenheit ist damit zu vergleichen. Abgesehen davon, kann ich auch nicht erkennen, dass unsere bisherigen technischen Errungenschaften verantwortungsvoll, vernünftig und in einer für die Lebensumstände der Menscheit im Allgemeinen positiven Art und Weise, eingesetzt wurden. Insgesamt betrachtet. Immerhin haben wir unsere Lebensgrundlagen in einem noch nie dagewesenen Ausmass gefährdet und unsere Umwelt auf Jahrhunderte vergiftet (weiterhin ansteigend natürlich). Und die Doomsday-Clock steht bei 85 Sekunden vor Mitternacht..
@Zebraherz
Na da haben Sie sich ja ganz schön in die Panik hineingesteigert – ich teile ja teilweise Ihre Ansicht, aber ich sehe eben nicht nur Negatives in neuen Techniken – die bringen uns auch Vorteile und manche Nationen (z.B. China) überholen uns schon was KI angeht (z.B. in der Produktion modernster selbstfahrender Autos, die dank KI absolut sicher sind – sicherer als der Konkurrent Tesla aus den USA z.B.).
Wir sollten daher mit der Zeit gehen statt nur Panik zu schüren denn wie oben erwähnt auch unsere Ahnen hatten ja Panik – vor jeder neuen Errungenschaft – und wir existieren immer noch.
Schon vergessen? Gentechnik? Das war ja auch so eine Panik die sich nie real so gezeigt hat wie befürchet – das Beispiel hätte ich fast vergessen.
Apropo „Doomsday-Clock“ da habe ich mich mittlerweile auch beruhigen lassen:
https://www.martinkaessler.com/doomsday-clock-kritisch-beleuchtet/
Ist übrigens nicht die einzige kritische Stelle im Web dazu, aber die habe ich gerade gefunden 😉
Optimistische Grüße
Bernie
@ Bernie
Dieser Zwangspositivismus ist Teil der Problematik und nicht der Lösung. Wer die Augen vor der Realität zugunsten seiner psychischen Wellness-Bubble verschliesst, wie das die meisten Leute tun, ist weder in der Lage die Probleme adäquat zu benennen, noch darauf zu reagieren. Mit Panik hat das zunächst gar nichts zu tun. Darüber hinaus: wer angesichts des Desasters der genetischen Behandlung von Milliarden Menschen diese Technologie (d.h. eigentlich den Umgang damit) auch noch verharmlost, ist für mich ohnehin nicht ernst zu nehmen. Falls sie Gentechnik in der Landwirtschaft meinen, ist Unkenntnis der negativer Folgen kein Beleg für ausbleibende Schäden. Fallbeispiel: https://www.testbiotech.org/folgen-abschaetzen/themen/umweltrisiken/umweltschaeden-durch-unkontrollierte-ausbreitung-von-gentechnik-pflanzen/ siehe auch: https://www.oeko.de/oekodoc/243/2004-030-de.pdf
Ich erlebe diese Vogel-Strauss-Strategie nahezu täglich in meinem Umfeld und sehe sie als Ausdruck einer unreifen Verantwortungs-Verweigerung – etwas, was wir heute als Quasistandard in Politik und Gesellschaft erleben.
http://www.lebensmittelschutz.ch
Die Doomsday-Clock ist ein denkbar schlechtes Beispiel, denn die wurde von der herrschenden Klasse auch nur erfunden um UNS maximal in Angst und Schrecken zu halten.
Wollen sie abstreiten, dass die Atomkriegsgefahr heute so hoch ist, wie nie zuvor?
Oder gibt es ™1974, neben Klima und Mondlandung, auch keine Atomwaffen? (Palmer, Reuther)
Nein, wieso?
Das stimmt schon, nur weiß ich das dem so ist, weil ich die herrschende Klasse halt gut kenne.
Peter von Zahn und noch Jemand anderes hatte mir das damals erzählt und ich glaube denen das, weil sie immer echte Wahrheiten berichteten.
Von ihm hatte ich auch den Hoax mit der Walkampagne, Ende der 70er, die mir dann eine Zufallsbekanntschaft vom WWF bestätigte.
Zebraherz
Vor hunderttausenden von Jahren hob der Großvater warnend den Finger und sprach selbiges, als sein Enkel als erster mit Pfeil und Bogen um die Ecke kam. Und Millionen Jahre früher warnte man genauso vor dem Feuer, welches bei unsachgemäßen Gebrauches die ganze Erde zu verschlingen drohte. 🔥
Dummerweise, geht es m.E. mit fast allen neueren Erfindungen so.
Ich weise darauf hin das mit „Gain of function“ Laboren und dem „Geoengineering“ die absolute Gefahr besteht die Menschheit zu vernichten.
Und KI wird sicherlich zur weiteren Verdummung der Massen beitragen, die ja heute schon nicht mehr ohne Navi nach Hause finden.
Produktive Arbeitskräfte, die de facto „Handarbeit“ erledigen:
Schulwesen, Medizinische Berufe, Handwerker, Kinderbetreuung,
Pflege, Produktionsarbeit, Erntearbeit, und, und, und..
Alle fehlen in ganz großem Stil.
Das wird noch ewig dauern, bis das von Maschinen erledigt werden kann.
Maschinen können anscheinend vor allem geistige Sisyphusarbeit erledigen.
Video mit Openclaw: Spezielle Software installieren (gerne auch komplex),
Bildchen malen (lassen), Geld in Massen ausgeben.
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Aber durch die „Digitalisierung“
sind überhaupt gar keine Arbeitskräfte frei geworden. Die Leute hocken
nur vermehrt stumpf vor Bildschirmen und schwatzen. Die Arbeit wird
immer weniger getan, nichts funktioniert mehr adäquat.
Wo sind die Millionen prophezeiten Arbeitslosen?
Man kann das anders sehen, ich weiß. Ich erlebe das aber so…
Die spannende Frage ist aber auch was kommt nach KI? Oder ist das das berühmte “ Ende der Geschichte „?
Selbstverständlich!
Wer verleiht ChatGPT eigentlich den Doktortitel? DeepSeek?
Auf jeden Fall dürften universitätsabschlüsse die in erster Linie auf der Nutzung von KI basieren in Zukunft ziemlich wertlos sein.
Aber erst, wenn Deep Seek auf eine Professur berufen wurde. Muss schließlich Ordnung herrschen.
Kapitalismus kann nur funktionieren, solange Lohnarbeit die dominierende Produktionsweise ist. Sollte KI mal vernünftig funktionieren – also ohne endlosem Rumschrauben an prompt-Epizyklen, um zeitweise ein mediokres Ergebnis einzufahren – dann wird Geld ziemlich schnell für einen Grossteil der Menschheit wertlos werden – und umgekehrt. Es kann nur eine von beiden Seiten überleben. Ich hab so eine gewisse Vorstellung, welche das sein wird.
Man könnte mal klein anfangen und den Vorstand der Deutschen Bahn durch eine KI ersetzen, den Aufsichtsrat natürlich auch.
Im Akademischen Bereich wird KI das Mittelmaß all jener die nur nachplappern einzusparen helfen.
In Rötzers telepolis bekam T. Konicz die Möglichkeit, mehrere Artikel zu publizieren, mit denen man, wie zumindest ich glaube, ein ganz gutes Verständnis für die hier beschriebenen Erscheinungen bekam. Leider in der Sprache der “ Kritik der politischen Ökonomie“ die für journalistische Texte einfach ungeeignet ist und er hat sich wohl auch mit dem geschätzten Chefredakteur verzankt und nicht nur mit ihm.
Aber mir ist ein Satz aus seinen Texten gut in Erinnerung: Der Kapitalismus erstickt an seiner eigenen Produktivität und ich denke, dass KI letztendlich, wenn sie flächendeckend eingesetzt wird und funktioniert, einen ungeheuren Produktivitätsschub zur Folge haben wird. Und was der geschätzte Autor von Indien berichtet, wird weltweit normal. Menschliche Arbeit wird weiter substituiert. Was ein Glück für die Menschheit sein könnte, ist heute schon für die schuftenden (fast ist man geneigt den altmodischen Begriff „ausgebeutet“ zu verwenden ) ITLer in Indien ziemlich übel und wird im Rest der Welt nicht lustiger werden. Auch wenn es keinen Krieg geben sollte.
Wieder mal wird Panik geschoben.
Schaut man genauer hin, WELCHE Jobs (es sind nicht Jobs, sondern Arbeitsstellen!) verschwinden oder eingespart werden, dann sind es Bullshit-Jobs.
Um die ist es eigentlich nicht schade. Ist nur vergeudete menschliche Arbeitszeit.
Aber was schlimmer und disruptiver ist: damit geht auch Einkommen verloren. (besser: es wird anders verteilt – und die Richtung, wohin, ist natürlich die übliche) – ja, das ist schon Grund für Panik.
Massenarbeitslosigkeit durch KI läßt sich leicht vermeiden: verteilt die Arbeitsstunden gerecht auf möglichst viele Menschen, ohne Einkommensreduzierung (also sozial gerechte Verteilung von Produkten, Einkommen und Arbeitszeit).
Solange diese Verteilungsfrage nicht geklärt wird, muss man mit dem Schlimmsten rechnen. Ich sehe da jedenfalls keine vernünftigen Ansätze oder Überlegungen auf dem Weg. Demokratisierung der KI-Nutzung würde das gegenwärtige Gesellschaftsmodel Kapitalismus komplett zerstören. Das werden die an der Macht nicht zulassen.
Was den Gebrauch der KI anbelangt (besser: ihren Missbrauch), hab ich Gründe für die schwärzesten Gedanken. KI machen das, was ihnen die Besitzer/Programmierer befehlen und einprogrammieren, im späteren Stadium dann, was sie von Menschen direkt lernen. Und das sind nun mal keine Einhornmärchen….
Mindestens 50% aller Tätigkeiten, braucht kein Mensch und können einfach eingestellt werden.