
Onkel Pavel – Der Russe, den wir alle lieben
Das deutsche Feuilleton betrauerte diese Woche den Tod eines Russen. Nun gut, eines Amerikaners, der in seiner bekanntesten Fernsehrolle einen Russen spielte. Mehr Russlandfreundlichkeit gibt es in Deutschland derzeit nicht.

Elon Musk: „Ich empfinde nichts als VOLLKOMMENE VERACHTUNG für diese heuchlerischen, bösartigen Kriegstreiber“
Der Verlangsamung von Starlink für die ukrainischen Truppen war ein Fingerzeig aus Washington, dass die ukrainische Kriegsführung von den USA abhängig ist, genauer von einem […]

Stefan Zweig wider die „Magie der militärischen Worte“
Bürgerliche Kultur und Kriegsgeschrei – Dichtungen, Aufsätze und Vorträge der Jahre 1914-1941 erschließen erstaunliche „Bekenntnisse zum Pazifismus“. […]

Das Gespenst bist Du selbst
Zu Halloween ein wenig Geisterkunde. Auch das Übersinnliche hält sich ans Gehirn. […]

Srbija oder Mafia?
Die Studentenbewegung in Serbien unternimmt einen demokratischen Versuch am lebenden Objekt. […]

Israel nach der Wahl
Warum sind die Wahlergebnisse in Israel verwirrend? Und welche Optionen gibt es nun für eine Regierungsbildung? […]

Vom „Kalten Krieg“ zum „hybriden Krieg“?
US-Diplomatin und ehem. Nato-Botschafterin Julianne Smith und ihre „hybriden“ Phantasien. […]

Wie gefährlich ist Alkohol wirklich?
Zwei Ärzte wollen "die ganze Wahrheit über Drogen" verbreiten. Stimmt das Internet-Meme vom Alkohol als gefährlichste Droge? […]

Der doppelte Selbstmordkurs: Der zynische Test und die Illusionen des Westens
Wie Appeasement und Dahiya-Doktrin Israel und den gesamten Westen aushöhlen. […]

Generationenwechsel und die Midterms
Amerikas alte Männer klammern sich an die Macht, jüngere Herausforderer drängen nach vorn. Vor den Midterms geht es um Trump, Israel und kostenloses Katzenfutter. […]

Zudringliche Bürgerbemutterin
Die Linken in Berlin wollen die Hauptstädter künftig mit ihrer Politik umarmen. Offenbar glauben sie, dass es das ist, was Politik heute leisten soll. Vorsicht […]

Der Wahlzirkus spielt verrückt
Mittlerweile werden Wahlen in aller Welt als Sieg oder Niederlage der Demokratie bewertet, dabei geht es meist nur um reine Geopolitik. […]

Wer Krieg will, muss lügen
Im Krieg wird die Wahrheit zur Verhandlungsmasse. […]

„Antiimperialismus“ und „Decolonize Russia!“ – oder: Wie man die Linke in den Krieg lockt
Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine führt auch im Westen zu höchst merkwürdigen Verwerfungen. Einige stramme Linke – oder sich als solche Definierende – plädieren plötzlich, […]

»Da braucht es dringend eine soziale und friedliche Alternative zur Alternative«
Vom Bundestag in die Bezirkspolitik: Sevim Dagdelen will in Berlin-Mitte gegen steigende Mieten und für Frieden eintreten. […]

Brasilien: Bolsonaros Gänsefüßchen-Flucht
Die Medien sprachen von einer abenteuerlichen Flucht und fabulierten von einer geheimdienstlichen Verschwörung von CIA und Milei. Doch ob das wirklich eine heimliche Flucht gewesen […]

Ukraine soll Teil einer „neuen Sicherheitsordnung“ der „freien Welt“ werden, zu der Russland „definitiv“ nicht gehört
In seinem ersten Interview nach Amtsantritt erklärt der deutsche Botschafter in Kiew die Ukraine-Politik der Bundesregierung. Man benötige die Ukraine "als Teil unseres Verteidigungssystems, "faktisch" […]


Und jetzt ist auch noch Catain Picard in den unendlichen
Weiten des Weltall’s für immer verschwunden. Er hat
unser aller Verständnis von Zusammenleben mit
anderen Kulturen geprägt. Er wird mir fehlen.
Genau so schaut’s aus. Allerorten hat es nicht nur Einzug gehalten,sondern erfreut sich wachsender Beliebtheit alsFüller:Das Feuilleton als journalistische Darstellungsform schildert „in betont persönlicher Weise die Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten des Lebens und versucht, ihnen eine menschlich bewegende, erbauende Seite abzugewinnen“
Mich hat an der Rolle immer das bemühte Radebrechen mit hollywood-„russischem“ Einschlag gestört. Russen sind in Hollywood und US-Serien meist dumm oder mit Klischees überfrachtet. Meist beides. Der „Kalte krieg“ wurde eben auch da fortgeführt.
Am bescheuertsten war der „Russe“ in dem Film „Armageddon“, der einer der schlechtesten Filme aller Zeiten ist. Technisch hanebüchen, voller Fehler und natürlich retten die Amis mal wieder die Welt – mit einer Atombombe. Der Rest der Story war Testosteron-Gehabe. Und das sage ich als Mann, dem das scheinfeministische Geblöke von „toxischer Männlichkeit“ auch auf den Keks geht.
Und da gab es auch einen „Russen“, nämlich einen „Lev Andropov“, der der einzige (!!!) Hüter der russischen Raumstation Mir war, wo die zeitgleich (!!!) gestarteten Shuttles für ihren Weiterflug zum Asteroiden Sauerstoff nachtanken sollten (als ob es den auf so einer Station gäbe). Und dieser „Russe“ war ein Hinterwäldler, der dort in Unterhose aber mit dicker russischer Fellmütze (Tschapka) hauste, und alle Naselang mit einem großen Schraubenschlüssel auf den Geräten herumschlug, um sie „zu reparieren“.
Positive russische Charaktere in US-Filmen muß man mit der Lupe suchen. Und wenn, dann sind es Figuren wie Kapitän Ramius (Sean Connery) auf dem sowjetischen UBoot „Roter Oktober“, die deshalb „gut“ sind, weil sie das böse Heimatland verraten und sich dem guten US-Militär ergeben – CIA inklusive… Ist zwar im Gegensatz zu „Armageddon“ ein gut gemachter Film, aber die Klischees sind dieselben.
Checkovs hintergründige „Position“ nahm später Worf in „Next Generation“ ein, sozusagen als modernisierter „Russe“.