Henry Wallace

Der Bernie Sanders der 1940er-Jahre

Die Weltgeschichte hätte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts möglicherweise einen ganz anderen Verlauf genommen, wenn der US-Politiker Henry Wallace Nachfolger von Präsident Franklin Delano Roosevelt geworden wäre.

mehr lesen

4 Kommentare

  1. Ein interessanter Artikel, der allerdings die Rolle der Banken und der Wallstreet unterschlägt. Und ob deutscher Kanzler oder US Präsident, sie bestimmen über die Kandidaten.

  2. „Bürgerliche Demokratie“, da habe ich aufgehört zu lesen. Der richtige Bezeichnung ist Oligarchie, das ist die verfallene Aristokratie in der jetzt nur noch das Geld bestimmt. Daraus entwickelt sich dann durch weiteren Verfall die Tyrannis mit ihren Führern und Präsidenten.

    Genau deswegen ist in Athen die tatsächliche Demokratie entwickelt worden, weil bei Wahlen sowieso nur derjenige mit dem meisten Geld und Einfluss gewinnt.

    Die Demokratie basiert auf komplett zufällig bestimmten Räten in denen sachlich gebunden Berichte und Vorschläge erstellt werden, die anschliessend der Gesamtversammlung vorgelegt werden.

    In der Geschichte brauchte es die militärische Gewalt von Sparta, Persien, Macedon und Rom um die höchst erfolgreiche Demokratie Stück für Stück zu zerlegen. Im Informationszeitalter besteht zum ersten Mal überhaupt wieder die Möglichkeit, so etwas zu entwickeln.

  3. interessante Geschichte, das wusste ich so noch nicht.
    Man sieht in der Realität bestimmen sowohl besondere Persönlichkeiten als auch die Volksmassen den Gang der Geschichte. Dabei sieht es so aus, wie man auch an dem Beispiel erkennt, dass die Volksmassen im Regelfall eine recht sonderbare Neigung haben gerade den Persönlichkeiten zum Erfolg zu verhelfen, die ihnen den wenigsten politischen und wirtschaftlichen Nutzen bringen.

  4. Mit dem Geschichtsbild des Autors bin ich nicht einverstanden. So oder so hätten die Römer Gallien erobert, auch wenn Cäsar gefallen wäre. Caligula wollte Britannien erobern. Weil die Soldaten sich aus Angst weigerten, auf diese unbekannte Insel überzusetzen, ließ er sie Muscheln sammeln, damit sie damit einen Triumphzug veranstalten könnten. Seinem Nachfolger Claudius gelang dann aber die Eroberung Britanniens.
    Dass sich der Sozialismus nicht durchsetzt liegt einfach daran, dass ihn die Menschen nicht mögen. Ich habe alle diesbezüglichen Illusionen aufgegeben. Nach der Auflösung des Warschauer Paktes hätten die nun selbständigen Staaten einen marktwirtschaftlichen Sozialismus oder einen demokratischen Sozialismus oder ähnliches ausprobieren oder umsetzen können. Stattdessen wählten sie Parteien, die alles verramschten, was wertvoll war. Diese Länder waren dann nicht mal mehr in der Lage, ihre Bevölkerung zu ernähren. Es es kamen Ströme von Einwanderern vom Baltikum, Polen, Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien usw.. Sie ließen einfach ihre Häuser zurück und nahmen hier auch die niedrigsten Jobs an, und viele verloren dadurch viel mehr als sie gewannen.
    Man schaue nur, wie die DDR mit Einverständnis der Einwohner abgewirtschaftet wurde. Jetzt wählen die Ossis AfD, um wenigstens einen besseren Kapitalismus zu bekommen.
    Als Student hatte ich große Sympathien für den Sozialismus. In der Küche des Studentenheims trank ich eine Flasche Henninger privat. Du trinkst Henninger privat, wurde ich veräppelt. Henninger sozial gibt es noch nicht antwortete ich. Alles lachte. Sozial hat einfach kein gutes Image. Besonders in Amerika.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen