Budapest, Donau

Wie geht es mit Ungarn weiter?

Ungarn nach Viktor Orbán: Nationale Wiedervereinigung und politische Abräumung durch Péter Magyar.

mehr lesen

2 Kommentare

  1. Sabine Jahn beendet ihren Artikel mit folgender Frage:
    „Und Ungarn selbst steht nun vor der eigentlichen Aufgabe: Wird aus diesem Triumph tatsächlich eine rechtsstaatliche Erneuerung oder eine neue Form moralisch legitimierter Machtkonzentration, die die EU-Spitze nunmehr für ihre Zwecke missbraucht?“
    Diese Frage betrifft nicht nur Ungarn. Wenn das System „Parteienstaat“ nicht auf den Prüfstand kommt, wird sich an den geläufigen Herrschaftsverhältnissen nichts ändern, siehe

    „Parteien zerstören unser Land! – Die Losdemokratie klagt an 😡“
    https://www.youtube.com/watch?v=e0Lwd0EvVjQ

  2. An einem Punkt werde ich Orban vermissen. Er war derjenige, der sich nicht von der Russlandhysterie anstecken ließ und dies treffend formulieren konnte. Es ist das, was diue politische Linke eigentlich sagen müsste, wenn es sie noch gäbe.

    Aber das andere stimmt eben auch. Er hat nach der Ausschaltung des Verfassungsgerichts knallhart durchregiert. Presse und Justiz gleichgeschaltet, Recht auf Versammlungfreiheit und Meinungsäußerung zumindest stark beschnitten. Das wollten die Wähler nicht. Magyar scheint beides kapiert zu haben. Den habe ich anfangs unterschätzt.
    Und ja, er will keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern. Da hat er seine Landsleute hinter sich, ob der Bilder, die beispielsweise aus Schweden kommen. Was nämlich auch bei uns einen ganz wesentlichen Teil des AfD-Erfolgs erklärt. Aber das ist auch der Punkt, an dem man der AfD die Luft herauslassen könnte.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 3 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen