Steinmeier

Steinmeiers Nachfolger: Ein neuer Spalter soll es werden

Es reicht jetzt endgültig mit der Überparteilichkeit, findet Frank-Walter Steinmeier. Diese Ansage gilt weniger ihm, als denen, die seinen Nachfolger in Stellung bringen sollen.

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9 Kommentare

  1. Steinkopf „der Spaziergang hat seine Unschuld verloren,“ ein Typ der sich nach seinen beschwörerischen Corona Ansprachen an die Bevölkerung die Maske runtergerissen hat, wenn er dachte die Kamera sei aus, geht.
    Nun sicher kriegen wir einen neuen umsichtigen…..äh Bundespräsident*In. Ein kleiner Aufruf zur Solidarität hier und da und die Einigkeit läuft wieder.

  2. Der Grüssaugust ist wurscht. Das, was da gefordert wird, kann sogar Steinmeier. Es gibt Wichtigers:

    Dass die DEP, die Deutsche Einheitspartei, nun das Land in den Dritten Weltkrieg treibt, z.B. Dass die Parteienkorruption die Wirtschaft ruiniert. Dass die Blackrock-Marionetten aller Farben den Sozialstaat und die Rente vernichten, und alles Geld in Rüstung stecken oder gleich an die noch korruptere EU oder gar in die spitzenkorrupte Ukraine schicken.

    Nur um mal Einiges zu nennen. Wer da den Grussonkel spielt, und Quatsch plappert, ist echt egal.

  3. Das größte Problem ist, dass sehr viele Menschen in der Politik ihr Amt mit sich selbst verwechseln.

    Der Idealfall wäre ein Bundespräsident (ob Mann oder Frau), der sein Amt so neutral ausübt, dass keiner auch nur vermuten kann, was seine politische Überzeugung ist. Damit scheiden Ex-Politiker schonmal aus. Es schließt sich halt einfach aus: Partei, parteiisch heißt ja zwingend, dass man nicht neutral ist.

    Der Bundespräsident hat aber neutral zu sein. Weil das sein Amt ist.

    Wenn er auf dem Klo sitzt darf er gerne politisch sein, aber nicht in der Öffentlichkeit, weil es ihn selbst und sein Amt gibt und das Amt nichts mit ihm persönlich zu tun hat. Es ist wie eine Rolle, die er neutral auszufüllen hat.

    Ich glaube, dass sehr viele Bundespräsidentenkandidaten schon an der Abstraktionshöhe scheitern, das Amt einerseits und sich selbst andererseits zu sehen und zu versuchen, nicht beides miteinander zu vermischen, nur weil das Ego zu groß ist.

    Das ist übrigens meines Erachtens auch der Grund, warum das Pendant – das englische Königshaus – mittelfristig scheitern wird. Die Queen war eine Kunstfigur, ich glaube nicht, dass die viel mit dem Menschen Elisabeth zu tun hatte. Charles hingegen verwechselt das Amt mit sich selbst und darum wird er es zerstören. Möchte ich wetten.

    1. Wenn ich das mit aller Vorsicht sagen darf, Ihr Kommentar enthält doch eine gewisse Naivität.

      a) Der/die Bundespräsident ist nicht »neutral«, er/sie repräsentiert den Staat, nicht die Staatsbürger als ganzes, die sollen nur staatstragend eingehegt oder auch eingeseift werden. Sie erinnern sich vielleicht an den seeligen Horst Köhler, der für wahre Worte bezüglich deutscher Wirtschaftsinteressen gehen durfte? Das war noch vor der Zeitenwende und es hat einige unnötig verunsichert…

      b) Bitte schauen Sie sich doch die europäischen Königshäuser an (und das sind einige), da werden Sie nirgends „verarmten Adel“ finden, sondern unfassbar (einfluss-) reiche (Familien-) Unternehmen. Diese sind der historische Ideengeber der globalen Korpokratie oder auch Plutokratie und es ist gleichgültig, wer da CEO bzw. KönigIn ist, sie werden sich die Vorteile des Repräsentations-Geschäfts nicht nehmen lassen.

      Natürlich liegen Sie richtig, wenn Sie sagen, »Die Queen war eine Kunstfigur«, doch im Gegensatz zu Ihnen halte ich die konstruierte Menschlichkeit dieser Königin-Darstellung für künstlich.

      1. Man ist „naiv“, wenn man sagt, was sein sollte und nicht einfach akzeptiert, was ist?

        Sehe ich nicht so. Ideale sind in meinen Augen wichtig. Man erreicht sie nie, aber das heißt nicht, dass man sie nicht anstreben sollte. Annähern kann man sich nämlich zumindest.

        Was haben Sie gegen die Feststellung, dass keiner sein Amt mit sich selbst verwechseln sollte? Hätten Sie denn gerne einen Richter, der als Privatperson urteilt? Das ist z.B. etwas, was ich überhaupt nicht verstehe: Warum diskutieren wir überhaupt darüber, ob sich eine Richterin verschleiern darf? Sie darf es nicht. Darum trägt sie übrigens eine Richterrobe, weil sie nicht sie selbst ist, sondern den Rechtstaat repräsentiert. Ich fände es übrigens genauso unmöglich, wenn eine Richterin einen Kreuzanhänger trüge. Solche persönlichen Dinge haben dort nichts zu suchen. Ehrlich gesagt fände ich sogar schon einen Ehering problematisch.

        Ich verstehe wirklich nicht, warum soviele Menschen sich wohl damit fühlen, auch in einem beruflichen Kontext konsequent subjektiv zu sein. In meinen Augen ist das ein Zeichen charakterlicher Unreife.

  4. Das ihr einfach nicht einsehen könnt das wir gar keinen Bundespräsidenten brauchen, ja noch nicht einmal einen Staat, weil der die Gewalt ausübt verstehe ich einfach nicht.
    Wir brauchen keine Banker, Werder, Bürokraten und Politiker oder gar diese Versicherungsfuzzies.
    Das sind alles Feinde der Menschheit, weil sie zu nichts nutze sind,

  5. Ja, gut, man kann mit dem Politpersonal mehr oder weniger zufrieden oder unzufrieden sein. Man kann trefflich darüber streiten, ob ein Bundespräsident überhaupt gebraucht wird. (Ich denke, er würde keinem fehlen.) Man kann über viele Politiker nur den Kopf schütteln, abesr wenn ich den derzeitigen Bundespräsidenten sehe oder höre, empfinde ich Ekel.

  6. Die Demokratie (so es sie je wirklich gab) ist durch „UNSERE Demokratie“ abgelöst worden. Das mittlerweile instinktiv, also ohne nachzudenken, vorgeschaltete, besitzanzeigende Fürwort (Pronomen) sagt klar, daß diese Organisationsform des gesellschaftlichen Zusammenlebens nicht mehr allen gehört oder zusteht. Es gibt eine „Klasse“, die diese Gesellschaft für sich beansprucht, und die festlegt, wer darin noch sein darf, und wer nicht. Und wer auf welcher Seite des Absperrbandes steht, ändert sich auch schnell.
    Und aus deren Sicht ist ein Bundespräsident, der auch nur noch für diese Klasse spricht, und gegen alle anderen, nur logisch.

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