
So wie eine Linke fehlt, so mangelt es auch an einem Konservatismus
Brauchen wir noch einen Konservatismus? Oder kann er weg?

Braucht Deutschland die NATO wirklich?
Das anmaßende militärpolitische Selbstvertrauen Washingtons hat die NATO zu einem wenig effektiven Bündnis degradiert. Doch statt die längst überfälligen Reformen umzusetzen, nutzen die Amerikaner den […]

Mehrheit der jüdischen Israelis lehnt Waffenstillstand mit Iran ab
Zwischen Trump, der Israel nicht in die Verhandlungen mit Iran einbinden konnte oder wollte, und Netanjahu knirscht es. Gespräche über ein Kriegsende könnten an Israel […]

Epstein und die Araber
Jeffrey Epstein und seine Komplizen suchten die Nähe zu reichen Golfarabern. Doch gleichzeitig herrschten auch Verachtung und Rassismus. […]

Minima Moralia in Tel Aviv
In Tel Aviv hat ein Polizist einen Arzt daran gehindert, die Wiederbelebung eines zusammengebrochenen Demonstranten zu betreiben. Lediglich ein einzelner Vorfall? […]

Googles AI Overviews sind zu 90 Prozent richtig. Ist das gut?
Bei jährlich 5 Billionen Suchanfragen sind das stündlich Zigmillionen falsche Antworten, richtige Antworten sind oft im Hinblick auf ihre Quellen "unbegründet". Die meisten Menschen nehmen […]

Der Abgesang der deutschen Sozialdemokratie…
… wird durch einen Lobgesang auf Deutschland seiner finalen Bestimmung zugeführt. Klingbeil will liefern. […]

Klimawandel – Warum wir nicht sterben werden!
Was sollen eigentlich Klimawissenschaften sein? Und sind wir wirklich auf dem Weg in die Klimahölle? […]

Revolution ohne Klassenkampf?
Das gesellschaftspolitische Projekt der neuen, seit eineinhalb Jahren amtierenden Linksregierung in dem südasiatischen Inselstaat Sri Lanka ist geeignet, so manche jahrzehntelang für zutreffend erachtete These […]

Canceln – ein Gewohnheitsrecht der Guten?
Wolfram Weimer cancelte neulich drei Buchhandlungen von einer Liste für einen Preis. Das darf offenbar nur das woke Milieu – alle anderen sollen sich bitte […]

Geoökonomische Umwälzungen
Der Irankrieg und die Folgen. […]

»China hat mich menschlich vorangebracht«
Was bedeutet es, in einer fremden Kultur künstlerisch erfolgreich zu sein – und dabei auch noch in einer anderen Sprache zu arbeiten? Tim Oelrich, bekannt […]

NATO: Verteidigungsbündnis oder längst Angriffsbündnis?
Verteidigung oder Machtpolitik – was ist die NATO wirklich? […]

Meinungsfreiheit schützen – Meinungsvielfalt fördern
Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit. […]

Iran: „Die Welt sieht die Massaker im Libanon. Der Ball liegt nun bei den USA“
Der Druck für Trump ist hoch gewesen, der Waffenstillstand ist heiß gestrickt, ein Deal erscheint kaum möglich. Zudem ist Israel ein Störfaktor, das im Libanon […]

Über die Versuchung, Atomwaffen zur Vernichtung des Feindes einzusetzen
Atomwaffen sollen das Gleichgewicht des Schreckens wahren, aber ihr Besitz lässt gegenüber Staaten, die über keine verfügen, die Verführung wachhalten, sie wie in Hiroshima und […]

Der Antirebell
Joschka Fischer und der Irankrieg. […]


‚Konservativ‘ und ‚links‘ muss übrigens kein Widerspruch sein. Angesichts eines alles einreißenden Liberalismus sogar ganz im Gegenteil.
Was die google-KI über Liberalismus sagt:
Mit der Meinungsfreiheit sieht es zwar nicht mehr so gut aus, aber ansonsten stimmt es: Der Kern des Liberalismus ist der Bezug auf den Einzelnen und dessen Freiheit. Kollektive gesellschaftliche Interessen werden als Zwänge wahrgenommen und abgelehnt, was auch Anarchisten und Libertäre aufgreifen.
@garno
„Kollektive gesellschaftliche Interessen werden als Zwänge wahrgenommen und abgelehnt“
= Teile und herrsche“
„was auch Anarchisten aufgreifen“
= Quatsch
Anarchisten lehnen doch kollektive Zwänge ab?
Dieser Minimal-Liberalismus kann nur als spiegelbildlicher Gegenpart zum Absolutismus verstanden werden. Als reine Staatsform ebenso zum Scheitern verurteilt wie der Absolutismus.
@Artikel: Dass die FDP kein Bein mehr auf den Boden bekommt, liegt einfach auch daran, dass der Liberalismus von Union über Sozialdemokraten bis hin zu den Linken und der AfD, etabliert ist. …
Da würde ich noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass die Parteien heute nicht mehr ihre Programme nach inneren Überzeugungen zusammenstellen und dann im innerparteilichen Klärungsprozess ausarbeiten und dann fixieren, sondern, dass sie komplett neoliberal nach äußeren Maßgaben, die hauptsächlich von den Medien vorgegeben werden, funktionieren. Es gibt dann allenfalls noch Geschmacksrichtungen, die sie beisteuern dürfen.
Wenn die SPD sich mal mit sozialdemokratischen Ideen aufs Parkett traut, wird sie entweder sofort, krankenhausreif geschossen, weil sie anders als früher, als auch die Hauptmedien noch diverser waren, keine öffentlichen Verteidiger mehr hat, oder die Konzepte werden ihm andauernden Glattschleifungsprozess der Diskursräume auf unbedeutendes reduziert. Die eristische Dialektik, die dazu benutzt werden darf, demonstriert fast allabendlich Markus Lanz. Wie überall im TV, ergänzt er sie durch zahlenmäßige Überlegenheit und repressive Moderation, wenn ein Kandidat anfängt, widerständig zu sprechen.
Die resultierende Gleichmachung geht von den Hauptmedien aus. Die FDP ist nach der Westerwelle-Kur, wo sie alle höheren liberalen Funktionen, die sie vom Neoliberalismus unterscheidet, verloren hat, im Vergleich zur sie umgebenden Parteien-Atmosphäre ohne inneren Druck und gibt ein gänzlich kraftloses, heißt, nutzloses Bild ab.
@renard
„Konservativ‘ und ‚links‘ muss übrigens kein Widerspruch sein.“
Zustimmung!
Da bin ich ganz bei Ihnen. So habe ich es immer gesehen. Für mich war die Linkspartei in ihren frühen Jahren eine durchaus konservative Partei – immerhin wollte sie die Errungenschaft des sozialen Friedens bewahren, sprich: den Sozialstaat erhalten, wo andere dessen Auflösung im Sinn hatten. Letztlich war dieses konservative Portfolio das, was die Linkspartei damals für mich attraktiv machte.
Dem Autor ist hier ein kleines Kunststück gelungen: Er kritisiert das allgegenwärtige Liberale (oder was man dafür hält) aus liberaler Sicht, nämlich aus seinen eigenen liberalen Idealen heraus.
In einer Demokratie braucht es alle Parteien ausser die, die so extrem sind, dass sie die Demokratie bekämpfen. Selbstverständlich gehören die demokratische Linke wie auch die Konservativen dazu.
Anders als der Autor es darstellt, ist der Liberalismus tot. Mausetot. Das Aufzwingen eines Gentechnik-Experiments ist genauso antiliberal wie das Verfolgen von politisch Andersdenkenden mit Hausdurchsuchungen, Debanking und Reichsacht. Auch das Unterwerfen unter Tech-Konzerne oder unter korporativistische internationale Organisationen ist antiliberal. Liberale unterwerfen sich nicht. Sie wollen Citoyen sein und nicht Untertanen.
Die Interpretation von SPD und Grünen als “Linksliberalen” ist dem Trugschluss geschuldet, den diese Betroffenen selbst aus ihrer widersprüchlichen Ideologie ziehen. Sie glauben, linksliberal zu sein, weil sie progressiv sind. Faschismus ist jedoch immer eine progressive Ideologie, und nichts daran ist liberal. Vergleicht man den klassischen Faschismus eines Mussolini mit der Ideologie beispielsweise der Grünen, so stimmen jene Ideologien in den meisten Punkten überein: futuristisch, rücksichtslos, kriegsgeil, korporativistisch, totalitär. Allein beim Führerkult hapert es noch – Robert Heilemachen oder Annalena Baerbock sind zwar in ihrer Partei Säulenheilige (und vom intellektuellen Anspruch her sicher mit vielen Figuren klassisch-faschistischer Bewegung vergleichbar), im Falle Habecks sind sie auch gleich korrupt wie die klassischen Faschisten. Aber nicht einmal Baerbock trägt eine Uniform, wenn sie sich beim syrischen Al-Qaida-Terroristen pixeln lässt oder Russland den Krieg erklärt.
Freuen wir uns darüber. Sobald die Grünen ihre Führer:innen gefunden haben, sind wir im atomkraftwerkslosen Atomkrieg.
SPD und Grüne haben dieses Etikett, weil sie es mal waren, aber sie sind es nicht mehr. Gerade die Grünen mit ihrer einstigen Antikriegshaltung.
Was den Führerglauben angeht… nunja… den gibt es sehr wohl. Das zeigen ja Debanking und Co. Sprich wer dem Führer widerspricht, betreibt Desinformation, ist Antisemit, Verschwörungstheoretiker, „rechts“, schädigt angeblich die Demokratie (deren Wesen ja die Vielfalt ist, nicht die Gleichschaltung, auch wenn man am Ende vll. auf einen gemeinsamen Nenner kommt) etc. pp. Es mag vielleicht nicht die EINE einzige Person geben, auf die man alles projezieren könnte (wobei Frau vdL schon ein guter Anwärter ist in ihrem rechtsextrem Hass auf Russland und beim Thema Völkermord (Gaza) keinerlei Widerspruch zu dulden)… Das Prinzip ist aber das Gleiche.
Hitler war ja auch nur die Person, die im Rampenlicht stand. Diejenigen, die sich das erdacht, ausgeführt und davon profitiert haben, waren ja auch Andere. Mir fallen da vor allem Bänker und Rüstungsindustrielle ein. Aber auch innerhalb des Systems gibt es viele, die so ein faschistisches System toll finden, weil… dann können sie endlich auch mal zuschlagen, Macht ausüben, ihren Sadismus ausleben… Richter zum Beispiel. Man darf mMn nicht den Fehler machen, dass es eine einzige Person sei, die für all das verantwortlich zeichnet, die so ein System trägt. Sie mag wesentliche Züge des Systems vorgeben, aber viel bedeutender sind eigentlich jene, die dieses System am Ende umsetzen, nicht unbedingt weil sie von der vorgegebenen Marschrichtung so überzeugt sind, sondern weil ihnen gefällt, welche Macht ihnen das nun gibt.
Den Grünen fehlt der Führerkult. Ihr Kult geht um Dinge: sie tanzen um das Lastenrad, das in der Praxis praktisch immer ein E-Bike ist. Da muss man nicht treten, sondern kann das Treten simulieren um Körperertüchtigung zu heucheln. Sie tanzen ums E-Auto, angetrieben von Windrädern, das in ihrer Praxis dann doch ein SUV auf kommunaler Ebene oder auf Bundesebene ein Oberklasse-Auto mit Fahrer ist. Allenfalls enthält ihr Kult noch die Islamverehrung, ihrem Wunsch nach einer firmen Religion entsprechend, und voller Lust am Heucheln, weil man doch gleichzeitig für den Buchstabensalat sein will. Kopftuchzwang und Pupplay in einem, das ist echte Diversity – oder das, was in ihrer realitätsablehnenden Ideologie dem gelebten Doppeldenk am nächsten kommt.
Die SPD will das alles auch, verschwindet jetzt jedoch, der FDP nachfolgend.
Der „Führerkult“ wird überbewertet, denn er ist etwa in Form von „Idolen“ in Sport und Kultur allgegenwärtig und scheint von allgemein menschlicher Natur zu sein.
Was ich am Konservativismus sch… finde ist nicht der Konservativismus selbst, sondern dass einem diese Leute immer Vorschriften machen wollen. Wenn ich mir die Debatte zwischen den Wokisten und den Altkonservativen so ansehe… das sind BEIDES extremst konservative Positionen. Man glaubt immer nur weil etwas neu ist, sei es nicht konservativ. Das stimmt aber nicht. Konservativ wird es, wenn man das als Regel ausruft, an die sich alle zu halten haben. Dann wird im Grunde nur die eine, die alte konservative Regel durch eine neue ersetzt.
Ein Beispiel: meine ältere Schwester macht gerne Dinge, die man dem Klischee nach als Frauenaktivitäten betrachten kann. Zumindest eine Zeitlang hat sie gerne genäht, gestrickt und so’n Zeug halt. Eine Freundin hat dann mal zu ihr gesagt – so nach dem Motto „man sei doch jetzt emanzipiert“ – „das kannst Du in der heutigen Zeit aber nicht mehr machen. Das geht nicht.
Da frage ich mich: was genau beinhaltet eigentlich das Wort Emanzipation? Was bedeutet es?
Das bedeutet doch nicht, dass man alte Dinge nicht mehr machen darf. Emanzipation bedeutet doch, dass man nun die Freiheit hat auszuwählen, was einem liegt und Spaß macht, ohne dass einem wer Äußeres Vorschriften dazu macht, machen kann. Speziell auf das angesprochene Thema bezogen bedeutet das: als Frau kann ich heute frei auswählen, ob ich in der Autowerkstatt arbeiten oder einem Beruf nachgehen möchte, der dem Klischee nach eher zu Frauen passt.
Genauso mit dem Gendern… die Altkonservativen rasten aus, wenn jemand gendert, die Anderen, die neuen, die woken Konservativen rasten aus, wenn man es nicht macht. Unterm Strich ist Beides das Gleiche. Ich will mir von niemandem vorschreiben lassen zu gendern. Ich will aber auch niemand Anderem vorschreiben es nicht zu tun. Das Einzige, was mir an diesem Gegendere inzwischen nicht mehr gefällt, ist die Aussage, die darin mitschwingt „man sei was Besseres“, man sei quasi moralisch Anderen überlegen. Und das mag ich nicht. Deswegen lehne ich es tendenziell ab. Wenn diese mitschwingende Aussage nicht wäre, hätte ich überhaupt kein Problem damit.
Anderes Beispiel: die 68er Bewegung galt als sehr rebellisch. Man sagt ihr unter anderem die „sexuelle Befreiung“ nach. Dann gab es aber diesen Satz „wer zweimal mit derselben pennt, gehört bereits zum Establishment“… Wie gesagt… die eine Regel nur durch eine andere auszutauschen, das ist für mich keine Befreiung. Das ist unterm Strich exakt das Gleiche, einfach nur in einem neuen Gewandt.
Ich hab von daher nichts gegen eine – wenn man es so nennen mag – konservative Lebenseinstellung, wenn man nicht hingeht und diese anderen einzutrichtern und aufzuzwingen versucht, sagt, dass Andere nach dem gleichen Lebensmodell leben müssen oder man verurteilt sie.
Beispiel: ich hab nichts dagegen, wenn jemand für sich entscheidet „ich möchte nicht vor der Ehe mit meinem Partner intim werden“. Ob ich das für mich genauso sehe, ob das für mich eine Option wäre, das steht auf einem anderen Blatt. Kurz… jemand kann diese Entscheidung treffen, solange er mich nicht dazu zwingt sie für mich zu übernehmen.
@Richard
„Dann gab es aber diesen Satz „wer zweimal mit derselben pennt, gehört bereits zum Establishment“… Wie gesagt… die eine Regel nur durch eine andere auszutauschen, das ist für mich keine Befreiung. Das ist unterm Strich exakt das Gleiche, einfach nur in einem neuen Gewandt.“
„Kind und Kegel kennt die Regel , gevögelt werden ist nicht schwer, selber vögeln aber sehr. Treulich zur Hand das Vaterland, Praktikant Sie sind erkannt“ 🙂
(Guru Guru – https://www.youtube.com/watch?v=DrpWBvIpvmM&list=RDDrpWBvIpvmM&start_radio=1 )
Ich möchte mit meinem Kommentar nicht Lapuente widersprechen. Ich denke das wird aber auch klar… Egal… Er spricht etwas sehr Richtiges und Wichtiges an.
Man muss verstehen, was da betrieben wird. Das ist purer reiner Faschismus. Das zeigt sich in vielen Facetten, aber auch schon seit längerer Zeit. Ein Beispiel: in den 70ern gab es Bücher worin stand, dass man das Kind möglichst früh von der Mutter abnabeln müsse, was soviel bedeutete, dass es bloß nicht mit den Eltern in einem Bett schlafen dürfe und möglichst früh in ein eigenes Bett gehöre. Mit Verlaub. Das ist krank. Dem Kind die menschliche Wärme und Nähe vorzuenthalten, ja zu entziehen, das ist krank, Faschismus.
Anderes Beispiel: die USA zerstören in ihren Kriegen immer wieder alte kulturelle Stätten. So haben die von den USA aufgebauten, bezahlten etc. Taliban in Afghanistan über 1000 Jahre alte in den Berg gemeißelte Skulpturen zerstört. Das passierte nicht nur in Afghanistan auch in anderen Ländern. Das Muster ist immer wieder gleich. Das mag zum Einen daran liegen, dass die USA in dieser Hinsicht selber nichts vorzuweisen haben, also in gewisser Weise eine Art Neid. Es dient aber vor allem einem Zweck: die Menschen zu entwurzeln, ihnen ihre Herkunft zu zerstören.
Nächstes Beispiel: das Thema Gendern hatte ich schon, also mit der Brechstange versuchen Sprache zu verändern, die über Jahrhunderte so gewachsen ist (übrigens sagen Jugendliche „Bro“ oder „Alter“, auch wenn sie weibliche Artgenossen damit meinen; die halten sich an diesen neuen Genderwahnsinn diesbezüglich überhaupt nicht, ganz einfach, weil es Teil ihrer Kultur ist). In die gleiche Kerbe schlägt die Idee von den 12tsd. Geschlechtern. Der Politik geht es sukzessive darum die Menschen völlig kirre zu machen, ihnen alles zu nehmen, was sie ausmacht, worüber sie sich identifizieren, und damit meine ich nicht, dass sie diese Identifikation nutzen, um sich von anderen abzugrenzen, sich als etwas Besseres zu „identifizieren“. Das machen die Anderen, die Woken, die Feminist(inn)en. Die benutzen ihre Ideologie, um anderen Menschen einzureden schlechte Menschen zu sein.
Im Grunde wird versucht zu zerstören, dass die Menschen sich aus sich selber heraus entwickeln, also die Basis von Selbstbewusstein vll. auch Selbstwert. Die Familie ist wesentlicher Bestandteil davon. Sie gibt einem dieses Fundament. Und genau deswegen ist das nicht gewollt. Sie wollen völlig paralysierte Menschen, die nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist, weil es psychisch kranke Sadisten sind, die die Gewalt lieben und so die totale Kontrolle über andere Menschen erlangen wollen, auch wollen, dass sie sich nicht mehr zur Wehr setzen können.
—doppelter Kommentar— von mir (Richard) gelöscht…
Du verwechselst hier konservativ und autoritär.
Sorry – Antwort falsch eingehängt. Kann weg.
„Es gehört zu den großen Irrtümern unserer Epoche, zu glauben, Geschichte sei ein geradliniger Prozess, der unaufhaltsam auf ein Ziel zustrebt –..“
Geschichte ist KEIN irgendwie gearteter und verselbständigter Prozess wie Evolution, Photosynthese oder Karma, sondern sie wird ausschließlich durch Handlungen von Menschen oder durch deren Unterlassungen geschrieben.
Mit genau den sich daraus ergebenden und unumkehrbaren Konsequenzen – im Kleinen wie Großen.
Daran ändert auch die mehr als 30malige und inflationäre Wiederholung von „K(k)onservativ/er/ismus“ nichts.
Geschichte ist ein Prozess, der durch die Handlungen der gesellschaftlichen Subjekte stattfindet.
Das sollte man dann aber nicht mit der Realität verwechseln. Allgemein wird zwischen Geschichte und Vorgeschichte unterschieden. Danach ist Geschichte das, was Menschen über die Handlungen von Menschen aufgeschrieben haben.
> Dass sie in ihren späten Jahren dann dem Wahrheitskomplex auf dem Leim ging – um Norbert Häring zu zitieren, mit dem morgen übrigens ein Interview an dieser Stelle erscheint –, ist auch nicht als sozialdemokratisch oder gar links zu bewerten, sondern war Ausdruck ihrer Orientierungslosigkeit.
So würde ichs nicht sagen. Ein Bundeskanzler sollte das machen was das beste fürs Land ist und nicht für seine Partei. Diesem Weg ist sie gefolgt. Das tragische dabei, sie hat sich später von einigen lauten Stimmen leiten lassen. Das zieht sich über ihren Nachfolger leider bis Merz fort. Möglicherweise ein Fall von Hybris.
Es fehlt eine „Linke“ im Sinne von Anti-Autoritarismus, Denkfreiheit, Selbstbestimmung und Demokratie.
Was wir haben ist eine dogmatische, marxistische, denkeinschränkende, spalterische, und großflächig unterwanderte und benutzte „Linke“, die die Drecksarbeit für die Büttel der Finanzoligarchie macht.