Iran lehnt Gesprächsangebot von Trump ab

Der US-Vorschlag sei "losgelöst von der Realität des Scheiterns der USA auf dem Schlachtfeld". Waffenstillstand gebe es nur unter der Annahme der iranischen Bedingungen. Angedroht wird bei weiterer Eskalation, insbesondere wenn Bodentruppen auf iranischen Inseln eingesetzt werden sollten, die Schließung der Bab al-Mandab-Straße.

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7 Kommentare

  1. Das passierte in der West-Bank (Dienstag den 24.03.2026):
    Es werden fünf freigelassene Gefangene vom Militär wieder mitgenommen (Sameh Shubaki, Saed Al-Fayed, Saeed Diab, Ibrahim Atiya, and Hadi Jaddoua). Und später wieder freigelassen. Das Militär hat in Dura, westlich von Hebron, einen freigelassenen Gefangenen geschlagen und dieser wurde danach mit Blutergüssen in das Krankenhaus gebracht (Osama Shaheen).
    Nachdem man sie verfolgt und ihre Kraftfahrzeuge zerstört hat, wurden mehrere Palästinenser mitgenommen (Siedler und/oder Militär, Masafer Yatta, südlich von Hebron). Die Siedler zünden das Haus eines Palästinensers an und sprühen rassistische Sprüche an die Wände.
    Die Siedler haben die Al-Maleh Schule im Jordan-Valley angegriffen und in der Schule erheblichen Schaden angerichtet und die Wasser- und Stromversorgung zerstört [1].
    Es wurde eine Familie aus Khirbet al-Marajem, südöstlich von Nablus vertrieben indem man ihr Zuhause zerstört hat. Das Militar hat in Kafr Haris, nördlich von Salfit dutzende von Olivenbäume zerstört. Das Militär zerstört in Beit Awwa, westlich von Hebron, u.a. hunderte von Olivenbäume und Ladengeschäfte. Das Militär verhaftet in Al-Mughayyir, östlich von Ramallah, den Bürgermeister und einige Arbeiter die mit Strassenarbeiten an der zuführenden Strasse beschäftigt sind. Das Militär zerstört eine Gedenkstätte der Palästinenser im Shuafat-Flüchtlingslager
    Das Militär begibt sich nördlich von Jerusalem nach: Al-Ram und Qalandiya und befindet sich noch in Kafr Aqab. Das Militär wirft in Jenin mit Tränengas auf die Palästinenser.
    Die Siedler verbrennen östlich von Beit Furik, östlich von Nablus eine landwirtschaftliche Hütte. In Nahalin, westlich von Betlehem werden fünf Palästinenser von Siedlern überfahren oder angefahren. Einer wurde in ein Krankenhaus gebracht.
    Aufgrund von Siedlerangriffen verlassen die Palästinenser ihr Zuhause in Khirbat Al-Miftah, in Samu’, südlich von Hebron. Das Militär begibt sich nach Al-Mughayir in Ramallah. Das Militär hat in Hebron einem Jungen an einem der Eid al-Fitr Feiertage sein Fahrrad gestohlen.

    Das passierte u.a. in Gaza:
    Es werden die östlichen Gegenden des Al-Bureij-Flüchtlingslagers beschossen. Der Müll häuft sich in improvisierten Müllbergen. Es sind nach Angaben aus dem Gesundheitsministerium 1.400 Patienten beim Warten auf die Ausreise gestorben.
    Das Militär schiesst in der Al-Falouja Gegend in Jabalia, Gaza-Nord, und es gibt drei Verletzte.
    Das Militär schiesst in Al-Mawasi (Flüchtlingslager mit Zelten), Gaza-Süd, und ein Kind stirbt an einer Kugel die in das Zelt gelangt [2]. Das Militär beschiesst das Al-Tuffah Viertel, östlich gelegen in Gaza-Stadt (evtl. Zerstörung von Wohngebäuden). Das Militär schiesst in Jabalia (Al-Falouja) und verletzt drei Palästinenser. Es wurden vierzig Tonnen abgelaufenes Huhn reingelassen. Das Fleisch stinkt. Die Menschen haben z.T. seit Monaten kein frisches Fleisch mehr gegessen.
    „Wir haben monatelang auf Tiefkühlkost gewartet und auf sichere Lebensmittel gehofft, doch heute ist all das vor unseren Augen zunichte gemacht worden. Krankheiten, Krebs, Infektionen […]. Das ist eine eklatante Missachtung unseres Lebens, ohne Rücksicht auf uns oder unsere Kinder, ohne jedes Gewissen.“ [3]

    Über den Völkermord sprechen. Jede Stimme zählt. [4]
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    [1] siehe Antwort.
    [2] Gestorben ist Khaled Sayf al-Din Sulayman Arad, 13.
    [3] (11/2025), (03/12/2024). Verpackt: 05.12.2024 Haltbar bis: 04.12.2025. Es warten viertausend Krebspatienten auf ihre Ausreise und auf ihre Behandlung.
    [4] Der Bericht „Folter und Völkermord“ ist verfügbar. https://www.ohchr.org/en/documents/country-reports/ahrc6171-torture-and-genocide-report-special-rapporteur-situation-human

    1. [1] Die Al-Maleh Schule besteht aus vier Klassenräumen. Es wurde versucht vor einigen Jahren ein weiteres Klassenzimmer und eine Schulklinik an die Schule anzubauen die 2019 errichtet wurde. Das Militär hat den Anbau zerstört bzw. Klinikausrüstung einbehalten. In den Gegenden sind Beduinen und das Militär zerstört die Schul- und Vorschuleinrichtungen. Anstatt fünfundzwanzig Kilometer zur nächsten Schule zu fahren findet der Unterricht momentan Remote statt. Es ist geplant die Schule mit Studenten aus der Gegend und dem Jordan-Valley zu betreiben. Es sind schon zweiundvierzig Schulen zerstört worden. Auf dem Bild sieht man die Schüler die für ihre Schule demonstrieren. Erst- bis Drittklässler evtl. mit Vätern im Jahr 2021.
      https://ibb.co/V0QDfSGj

  2. Der Iran reagiert so, wie jemand reagiert, der zu oft belogen wurde, dem Gegner kein Wort mehr glauben kann und die Schnauze gestrichen voll hat. Kann man verstehen.

    1. Vor allem reagiert der Iran wie jemand, über dessen Kopf hinweg gerade ein fauler „Deal“ eingefädelt werden soll. Trump behauptet ja, er würde „mit dem neuen Führer des Iran verhandeln“. Im Iran aber weiß niemand, wer das ein soll? Das offizielle Führungspersonal jedenfalls hat keinerlei „Verhandlungen“ am laufen. Man spricht deshalb von „Selbstgesprächen“ der USA. Vielleicht mit Pahlavi?

      https://anti-spiegel.ru/2026/mit-wem-verhandeln-die-usa-ueber-einen-waffenstillstand/

  3. Ich habe da mal eine Frage zu dem Punkt 12. Alle Sanktionen werden aufgehoben.

    M.W. gibt es da einerseits Sanktionen der USA, die diese nach ihrem Austritt aus dem JCPOA verhängt haben, und die aber nicht dasselbe sind wie die „Snapback-Sanktionen“ der europäischen Vertragspartner. Spricht er jetzt auch für die in seinem überaus großzügigen Kapitulationsangebot?
    Und was ist mit Israel? Wie sieht deren „Friedensangebot“ aus?

    Aber im Ernst: was für eine lächerliche Farce, die lediglich dazu dient, die Zeit bis zum Eintreffen der Spezialkräfte für die Boots on the Ground (oder welch großartigen anderen Plan das stabile Genie haben mag) zu überbrücken.

  4. Iran ist mit allen Forderungen im Recht, man sieht ja am Verhalten Israels was hinter Trumps Lügen steckt.
    Es würde mich freuen, wenn der Iran einen Weg finden würde, die Welt gegen die 2 übelsten Terrorstaaten der Moderne zusammenzubringen.

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