Brasilien schlägt Steuer für Superreiche vor, für Lindner ist das „nicht geeignet“

Die Gelder einer globalen Steuer von 2 Prozent auf das Vermögen von 3000 Milliardäre sollen in einen Entwicklungsfonds für arme Länder fließen. Für Lindner ist die jetzige Besteuerung angemessen.

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3 Kommentare

  1. Ich möchte auf einen Tippfehler aufmerksam machen, im ersten Absatz.
    Die Regierung Lula verspricht das Ende der Regenwald-Abholzung bis 2030.

  2. Lindner soll sein verlogenes Schandmaul halten und nach Hause gehen.
    Damit käme er noch gut weg. In einer gerechten Welt würden er und seinesgleichen von einem freundlichen Mob mit Fackeln und Mistgabeln in Empfang genommen…

    Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

  3. Meiner Meinung nach ist es müßig, sich nun über die Personalie Christian Lindner zu echauffieren. Lindner ist Lindner, die FDP ist die FDP. Das sind Marionetten an den Fäden einflussreicher „Kreise“.

    Diese „Kreise“ wiederum sind eine Eigenschaft des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, in dem wir alle uns befinden. „Charaktermasken“, wie Marx die nannte – sie stehen an bestimmten Stellen im System und erfüllen ihre Rolle. Weltweit, mit Ausnahme vielleicht von ein paar weitgehend unbekannten Stämmen irgendwo im Regenwald.

    Das Anliegen der Regierung Lula und aller anderen, die in diese Richtung denken (in Deutschland also kein einziger Vertreter von CDU, CSU, FDP, SPD, Linke, Bündnis 41/Grüne, AfD oder was einem sonst noch einfallen mag) ist aller Ehren wert.
    Es ist aber aussichtslos, solange wir nicht eine grundlegende Überwindung der kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung anstreben.

    Vielleicht aber trägt der Vorstoß Brasiliens dazu bei, dass man weltweit mal über eine solche Überwindung nachdenkt. Deshalb möchte ich ihn bei aller Aussichtslosigkeit sehr loben und begrüßen.

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